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VirtualRPC jetzt separat mit RISC OS 4 erhältlich  
Virtual RiscPC - ein RISC OS Emulator für Windows - ist jetzt auch als separates Produkt mit einer gültigen RISC OS 4 Lizenz erhältlich. Bisher war nur der Archimedes-Emulator VirtualA5000 allgemein verfügbar, VirtualRPC wurde nur zusammen mit MicroDigitals Alpha-Notebook verkauft.

Der Emulator erreicht auf einem PC mit 2 GHz ungefähr die Geschwindigkeit eines Original - Risc PC mit StrongARM. Der direkte Zugriff auf RISC OS CDs und Disketten ist möglich, genau so das Drucken direkt aus dem Emulator. Was im Moment noch fehlt, aber bereits erfolgreich getestet wird, ist der direkte Netzwerk- bzw. Internetzugriff von RISC OS aus.

Der Emulator ist für ca. 230 Euro erhältlich (als Upgrade von VA5000 ca. 200 Euro). Darin ist die RISC OS 4 Lizenz enthalten. Wer bereits über ein RISC OS Select Abonnement verfügt, darf diesen auf dem Emulator einsetzen (auf insgesamt bis zu 10 Rechnern).

Die Reaktionen in den Newsgroups sind bis jetzt recht positiv, obwohl der Emulator auch teilweise mit Bedenken gesehen wird, da er evtl. die Verkäufe von originalen, ARM-basierten RISC OS Rechnern gefährdet. Da diese aber jetzt schon im Falle des Iyonix und hoffentlich bald im Falle des Omega einen XScale Prozessor einsetzten, dürften sie immer noch um einiges schneller sein, als die Emulationslösung. Positiv ist der Emulator aber auf jeden Fall, wenn er ehemalige Anwender wieder zurückbringt, die sich keinen originalen RISC OS Rechner leisten können, oder keinen Platz dafür haben. Denn nun ist es möglich für einen vergleichsweise kleinen Preis die neueste RISC OS Version zu verwenden, wenn man einen recht flotten PC besitzt. Da es keinen RISC OS Laptop gibt, ist die Emulation zur Zeit die einzige mobile Lösung, deren größter Nachteil in der geringen Akkulaufzeit besteht, da der Emulator die PC-CPU stark belastet.
mg, 3. September 2003  
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