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2011 / 2012

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Auch im Jahr 2011 hörte man von RISCOS Ltd. nur sehr wenig. Es gab die "Neuigkeit" der RISC OS Classic ROMs Collection CD auf der sich die ROMs von ARTHUR bis RISC OS 3.71 befinden. Die Ära des Risc PCs ist faktisch zu Ende und so wird man von RISCOS Ltd. nicht mehr viel erwarten können. Dafür ist das quelloffene RISC OS 5 weiter im Aufwind und hat den einen oder anderen Abgewanderten wieder in das RISC OS Boot gezogen. Mit dem extrem kostengünstigen Rechner Raspberry Pi, den es Anfang 2012 zu kaufen geben soll, erhoffen sich einige sogar neue RISC OS Benutzer. Diese Gruppe ist auch recht aktiv um Raspberry Pi Besitzern eine RISC OS Infrastruktur zu bieten. Bei einen Preis von 25 oder 35 US Dollar ist dieser Rechner, auch abseits von RISC OS, auf alle Fälle sehr interessant. Bislang ist die RISC OS Unterstützung für das Raspberry Pi Board noch nicht brauchbar. Hier wird es 2012 spannend, auch wenn Raspberry Pi von der Geschwindigkeit am unteren Ende der neuen RISC OS Rechner steht.

RISC OS 5 läuft auch nicht mehr nur noch auf dem IYONIX pc, BeagleBoard und BeagleBoard-xM, sondern auch auf dem Minirechner Pandora mit ARM Cortex-A8 und das PandaBoard mit ARM Cortex-A9 und zwei Kernen. Deshalb hat a9com in das Gehäuse des Beagleboard in Kiste (BIK) ein PandaBoard eingebaut und verkauft den Rechner als Pandaboard in Kiste oder kurz PIK. Die RISC OS 5 Unterstützung ist für beide Rechner noch nicht vollständig, aber RISC OS benutzbar. 2012 wird es sicherlich noch einige Fortschritte bei der Portierung auf Pandora und das PandaBoard geben. Auf die Unterstützung des zweiten Cortex-A9 Kerns wird man aber noch einige Zeit warten müssen. Das ist etwas was recht tief in RISC OS greift und auch zu Problemen mit den alten Programmen führen kann. Das muss wohl überlegt werden und es gibt noch einige Baustellen in RISC OS die erst Mal wichtiger sind. Auch deshalb versucht RISC OS Open seit einigen Monaten mit den Bounties die Weiterentwicklung von RISC OS 5 zu fördern.

Jenseits von neuer Hardware hat sich einiges im Softwarebereich getan. Immer mehr Programme sind 2011 für die ARMv7 Architektur, also für BeagleBoard Rechner und so weiter, lauffähig geworden. Dank BeagleBoard wurde auch alte und längst verloren geglaubte Software wie TBAFS reaktiviert. Auch bei RISC OS 5 selbst hat sich einiges getan. Vieles davon unter der Haube aber auch "sichtbares". Insbesondere IYONIX pc Benutzer können sich 2012 auf die stabile Version 5.18 freuen, die alle Verbesserungen von 2011 und später mitbringen wird. Benutzer vom BeagleBoard und so weiter sind es ja gewohnt mehr oder weniger nah am aktuellen Entwicklungsstand von RISC OS 5 zu sein und werden vermutlich schnell zur Entwicklungsversion 5.19 wechseln. Nach der Unterstützung der Netzwerkkarte des BeagleBoard-xM, hat sich 2011 noch UMTS dazugesellt. Inzwischen kann man die RISC OS Konfiguration von der SD Karte lesen und auch schreiben und seit kurzen liegt CDFS in einen brauchbaren Zustand für das BeagleBoard vor. Bei TBA Software wurde nicht nur TBAFS ARMv7 fähig, sondern es wurde auch noch im Assembler von BASIC die VFP Unterstützung der Cortex-A8 CPU hinzugefügt. Diese Erweiterung ist noch in der Entwicklung und deshalb noch nicht Teil von RISC OS 5. Das ist aber nur eine Frage der Zeit und wenn TBA so weiter macht, wird noch einiges interessantes kommen. Aber auch eher kleine und nützliche Änderungen sind in RISC OS 5 eingeflossen. Ein gutes Beispiel dafür ist Filer_Action das den Stand von Filerarbeiten anzeigt. Auch 2011 muss man sagen, dass die Freigabe des Quellkodes von RISC OS 5 ein Segen für RISC OS war.

Im Internet hat sich 2011 auch einiges in Sachen RISC OS getan. RISCOScode, geführt von Martin Hansen, hat 2008 als Online Magazin angefangen. Im Jahre 2011 wurde RISCOScode zur einer Newsseite die vorwiegend auf Nachrichten und auf mehr oder weniger interessante Webseiten verweist, aber auch eigene Artikel veröffentlicht. Das RISC OS Blog hat Mitte des Jahres seine Pforten geöffnet. Nach dem Umzug ist leider nicht mehr so viel passiert. Das RISC OS News Network ist ein Portal das die letzten RISC OS und ARM Neuigkeiten gesammelt anzeigt.

Kurz vor der London Show machte die Nachricht die Runde, das Drag 'n Drop keine weitere Ausgabe mehr herausbringen wollte. Aber glücklicherweise konnte Paul Stewart dazu überredet werden das PDF Magazin weiter zu führen. Somit gibt es mit dem Archive Magazin und der deutschsprachigen GAG News weiterhin drei RISC OS Magazine.

Erwähnenswert von 2011 ist auch das wiederauferstandene Arche Treffen. Ich hoffe das auch 2012 wieder das eine oder andere Arche Treffen in Essen stattfindet. Ansonsten gibt es ja noch das jährliche GAG Treffen und die Treffen bei a4com. Bei all diesen Treffen könnten aber viel mehr RISC OS Benutzer kommen. Das Internet kann den direkten Kontakt und Austausch mit anderen RISC OS Benutzern nicht wirklich ersetzen.

Das Jahr 2012 wird sicherlich einige Weiterentwicklungen von RISC OS 5 bringen und es wird mehr Hardware mit RISC OS laufen. Vielleicht bringt Adrian Lees nach der Raspberry Pi Portierung auch Aemulor auf dem BeagleBoard und den Raspberry Pi zum Laufen. Für einige ist das der letzte Hinderungsgrund nicht vom Risc PC oder IYONIX pc zum den kleinen modernen Rechnern zu wechseln. Aber auch ohne Aemulor wird sich 2012 der positive Trend von RISC OS fortsetzen.

Die erste Neuigkeiten 2012 werden sicherlich die Ergebnisse des RISCOScode Awards 2011.

cms, 31. 12. 2011, 08:44 Uhr <   >
Mit Verlaub:
Das mit den Beagle, Rasperries usw. ist ja 'ne schöne Angelegenheit, doch um Risc OS mal wieder "in den Markt" zu bringen, sollte es mal zumindest einen Rechner geben, der komplett ist und auch zu gebrauchen für einen Nur-User. Ich habe meinen letzten AMD-PC vor gut einem halben Jahr erworben mit zu der Zeit recht aktueller Hardware für um die EUR250. Gut, Betriebssystem war nicht dabei, aber es gibt ja OpenSuSE. Aber das Ding ist ansonsten sofort (!) zu nutzen ohne irgendwelche Da-muß-ich-doch-erst-zusehen-das-da-noch-passende-Hardware-eingebaut-wird-damit-das-Ding-nicht-nur-Strom-verbraucht-Spielchen ...
Olaf, 31. 12. 2011, 11:22 Link
@Olaf
Wie soll man darauf antworten? Ich denke, Du solltest nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da war der Start mit Linux erheblich schwieriger, als jetzt mit RISC OS. Auch SuSE war am Anfang eher grottig. Auch bei Linux hat es eine Weile gedauert und es gibt neben dem vielen Licht auch Schatten.
Mit dem BiK / ARMini gibt es einen kompletten Rechner, mit dem man auch als nur User gut arbeiten kann. Da weiß ich zufällig wovon ich rede, weil der Prototyp seit über einem Jahr hardwareseitig relativ unverändert auf meinem Schreibtisch steht und sehr stabil läuft. Alle meine Problemchen resultierten daraus, daß ich sehr intensiv Software teste. Wenn ich das in diesem Maße auf einem Windows- oder Linux-Rechner tue, sind größere Probleme zu erwarten.
Ich bin eigentlich auch nur User und mein Englisch ist alles andere als gut. Das ich nebenbei auch noch gern an Hardware rumlöte ist beim Benutzen nicht hilfreich.
Wer einen BiK oder ein ARMini kauft bekommt einen Rechner mit einer funktionierenden Ausstattung. Ein Preis von 250,-EUR ist allerdings schwer möglich. Die verbauten Einzelteile (Board, Kiste, 160GB-Platte, DVD-Brenner u.a.) in meinem Rechner sind schon etwas teurer.
Einen MAC bekommt man dafür aber auch nicht und die produzieren billig und in grossen Mengen in China. BiK und ARMini werden in Wolfen produziert und das in Einzelfertigung...
Ich denke einen RISC OS - Rechner unter 250,-EUR wird es nur geben, wenn man ein billiges Netbook entert oder eine der billigen WEB-Boxen.
Als User (RISC OS-Kenntnisse sollten allerdings vorhanden sein) kann man, denke ich, recht gut damit arbeiten. Die Frage ist, was man tun will, ob man Geld für Software ausgeben will und ob man größtenteils englischer Oberfläche klar kommt.
Die Sachen, die mein RiscPC konnte, kann mein BiK auch fast alle. Fast deshalb, weil ich eine Irlam- und eine PC-Karte installiert hatte. Die Einschränkungen aller RISC OS-Rechner (Audio-, Videobearbeitung, Browser ohne Java...) gelten natürlich auch hier.
Bei mir verschiebt sich Einiges wieder von Linux nach RISC OS...
Ich bin also eher optimistisch. Der "grosse Kuchen" wird es nicht werden, aber ein Zukunft gibt es zumindest wieder.

In diesem Sinne allen einen "Guten Rutsch" und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2012!
Raik, 31. 12. 2011, 14:51 Link
@Olaf
Ist mir jetzt eigentlich auch nicht klar, was willst Du denn mehr? Der ARMini kommt fertig zusammengebaut, Batterie ist auch drin, Festplatte SSD oder konventionell je nach Wahl, dito optisches Laufwerk. RISC OS selbst ist bereits vorinstalliert und wird via R-Comp supported. Neue ROM Versionen werden durch einen Klick installiert, leichter geht es ja wohl kaum. Auspacken und einschalten.

Oder man spart sich den Aufpreis und baut selbst, die Wahl hat der User.

Frohes Neues!
Patric, 31. 12. 2011, 18:11 Link
Nein, nein, der Preis für den PC war nur beispielhaft genannt. Wollte damit nicht sagen, daß ein "Komplett-Risc OS-Rechner" auch dafür zu haben sein muß.

In der Beschreibung der "in Box" bei A4com ist eindeutig zu lesen "Experimental" - und das läßt nun nicht wirklich auf einen voll funktionsfähigen (besser: nutzbaren) Rechner schließen ...

Und wegen (Zitat Raik) "Die Einschränkungen aller RISC OS-Rechner (Audio-, Videobearbeitung, Browser ohne Java...) gelten natürlich auch hier." muß man sich natürlich auch wieder einmal überlegen, was ein Risc OS-Rechner überhaupt noch soll ... Für Menschen, die schon seit 1 1/2 Jahrzehnten mit ein, zwei Softwarepaketen unter Risc OS arbeiten und genau diese Pakete auch weiterhin benutzen wollen, ist eine Aufrüstung bzgl. Hardware sicher nützlich, weil die Produktivität besser wird. Doch was machen die anderen, die einen "Universal-Rechner" haben wollen? Eigentlich schauen die auch mit den neuen Rechnern mehr oder minder in die Röhre ...

Mich würde aber doch mal interessieren, wofür die Risc OS-User Ihre Rechner denn tatsächlich gebrauchen. Und damit meine ich nicht, daß jemand im Risc OS-Sektor engagiert arbeitet und daher in seiner/ihrer Signatur deshalb immer ein "Erstellt mit X unter Risc OS" eingetragen haben muß. Das würde einmal etwas klarer stellen, wofür man sich so'n kleines Kistchen zulegen sollte ...

Hm, ich merke gerade, ich weiß selbst nicht so recht, was ich will ...

Den Rasperry PI könnte man ja mal, allein aufgrund des Preises (?), wieder probieren, wenn's das Gerät denn mal als Komplett-Rechner gibt.
Olaf, 01. 01. 2012, 13:19 Link
Entschuldigung, habe noch etwas vergessen:

Und es ist für mich so, daß ich da etwas skeptisch bin, weil der A9 ja auch eigentlich ein Schuß in den Ofen war für einen User, der nicht die meiste Zeit mit irgendwelchen Experimenten verbringen will, damit der Rechner mal etwas Vernünftiges zustande bringt ...

Und noch ein P.S.: Ja, (Open) SuSE war für mich auch erst ab ca. 8.2 brauchbar.
Olaf, 01. 01. 2012, 13:25 Link
@Olaf

Experimental steht bei a4com, weil auch das xM-Board so verkauft wird und weil auch am RISC OS noch viel gearbeitet (manchmal auch gefummelt) wird. Beim a9home muß ich Dir insofern zustimmen, daß es softwaremäßig etwa der gleiche Aufwand ist daraus einen Rechner zu machen, wie aus dem Beagle, wenn man sich selbst daranmacht.
Das Endprodukt ist aber in beiden Fällen ein brauchbarer Rechner.

Ich kann ja mal anfangen mein Tun zu beschreiben. Mit Sicherheit vergesse ich die Hälfte ;-)
Das Softwaregeteste und der übliche Kleinkram (Mail, Schreibkram...) mal aussen vor...

Techwriter: Für mich noch immer die Nummer eins für die Erstellung technischer Berichte u.a.
Photodesk, DPIngScan, Variation: Bildbearbeitung auch wieder mehr
RiscCAD: Das bischen, das ich jetzt noch mache, mache ich wieder damit.
Tabellenkalkulation mit Fireworkz. Ok. Nicht soo oft, aber gut.
Ok. Bis hierhin nichts, das ich nicht auch mit dem a9home tun könnte.
Aus meinen Bildern mache ich von Zeit zu Zeit eine CD, die ich dann zum Fotoladen meines Vertrauens bringe. Das funktioniert am a9home nicht. IsoImage erstellen geht recht langsam und dann woanders brennen, ok. Als Krücke. Thumb und Gutenprint arbeiten an der Stelle auf dem a9home auch langsamer.
Warum die CD unter RISC OS? Weil einfacher als woanders. Ich kann mit rechts einzelne Dateien aus dem Gesamthaufen sammeln ...
POVRay ist auf dem Beagle schneller als auf dem a9home, aber langsamer als auf meinem Linux-Laptop.
Für CDRipEnc gilt das gleiche, wobei AcornCD auf dem a9home selten die richtigen Daten findet... warum auch immer.
Mein Kamerafilme haben leider ein Format, was mein Mediaplayer nicht kann. FFMPEG (die neonversion von Chris) kann das aber am Beagle recht schnell wandeln. Die offizielle Version ist sehr viel langsamer.
Dank Thomas seinem ComCentre ist mein A4xM auch unterwegs gut nutzbar.
Die Pandora ist leider noch nicht so weit.
Es geht also schon Einiges und es wird immer mehr...
Raik, 01. 01. 2012, 15:17 Link
@Olaf

RISC OS und Universalrechner passt nicht zusammen und warum auch? Es gibt vermutlich nichts, was man unter OSX, Windows oder (mit Abstrichen) Linux nicht entweder besser, featurereicher oder billiger machen könnte. Mir reichen Zap, Nettle und NetSurf, ansonsten wird halt einer der anderen Rechner verwendet.
Wenn dir der BiK zu experimentell ist, greif zum ARMini. Bequemlichkeit kostet natürlich einen Zuschlag. Ein Komplettsystem mit dem Raspberry Pi wird es aber nie geben, das widerspricht sowohl den Zielen der RPi Foundation wie auch dem Sinn des RISC OS Ports.

RISC OS ist eben ein Hobbysystem, auch wenn man es (immer noch) zu einzelnen Zwecken kommerziell einsetzen kann/könnte. Wer "braucht" schon ein Hobby? Lebensnotwendig ist es eher nicht. Andere Leute halten sich Hirtenhunde in der Stadt, tropische Vögel oder Oldtimer und das ist auch okay.
Und es ist billiger als ein Amiga X1000, mit dem man noch viel weniger wird machen können, wenn er denn je erscheint :-P
Trotzdem wird auch der seine Käufer finden.
Patric, 01. 01. 2012, 17:05 Link
@Olaf

Ich kann dich verstehen. Auch ich bin User. Ich hatte das BIK vor einem Jahr mal auf meinem Schreibtisch stehen und habe festgestellt, dass ich damit als "User" nichts anfangen kann. Das BIK hatte einfach noch zu viele Kinderkrankheiten. Ich hab' das BIK dann quasi an einen Bekannten weiter gegeben. Da er mehr als ein User war, war das BIK für ihn genau das Richtige.

Ich denke, dass ich in 2012 einen zweiten Versuch starten werde. Ich arbeite in erster Linie mit OvationPro, Photodesk und ArtWorks. Alle drei Programme sollten mittlerweile tadellos auf dem BIK laufen. Ich gehe davon aus, dass auch alle Dateioperationen mittlerweile "fehlerlos" laufen, sprich der normale Desktopbetrieb in jeglicher Hinsicht stabil ist. Sobald mal wieder ein Arche-Treffen statt findet, werde ich mir das mal in der Praxis anschauen. Sollte mein Eindruck stimmen, so werde ich mir so eine Kiste zulegen. Den Preis für BIK und Co. finde ich übrigens vollkommen in Ordnung. Ich vergleiche den Preis aber auch nicht mit PC und Apple. Ich denke, das wäre nicht fair. Wir haben hier ein Stück individuelle Hard- und Software für einen Minimarkt. Da gelten ganz andere Gesichtspunkte.

Momentan nutze ich übrigens einen Iyonix.

Liebe Grüße
HöMi, 01. 01. 2012, 19:08 Link
Zugegeben, ich habe ein wenig die rosarote Brille auf ;-)
Ich habe gerade festgestellt, daß ih Ende Januar 20-jähriges RISC OS-Jubiläum habe. Wie die Zeit vergeht. Ich kann mich noch erinnern, wie ich im verqualmten Computershop Nord in Berlin...
Ich muß Patric und HöMi natürlich Recht geben. Mehr als Hobby sollte man im RISC OS derzeit nicht sehen, es sei denn, man kommt mit den o.g. Programmen aus und kann mit den sonstigen Einschränkungen leben.
Vor reichlich einem Jahr war noch wesendlich mehr im argen. Der BiK den HoMi damals kaufte war ja einer der Ersten. Das Problem war, soweit ich mich erinnere, aber ein defekter interner Hub, den Detlef auf dem Archetreffen dann getauscht hat. Das Neuteile kaputt gehen kann immer mal passieren. Dafür hat man ja Garantie.
Ob BiK oder ARMini ist im Prinzip (fast) egal. Das Gerät ist das Gleiche, weil in Wolfen montiert. Andrew lässt noch die RTC-Batterie nachrüsten (keine Ahnung ob Detlef das auf Anfrage auch macht) und bundelt natürlich einiges an RCOMP-Software. Ich habe aber keine Ahnung ob sich das lohnt. Andrew hält sich sehr bedeckt, was Informationen angeht. Da ich die meisten Programme schon hatte, reichte bei mir oft ein Update.
Raik, 02. 01. 2012, 04:57 Link
@Patric

Ich habe gerade noch einmal nachgesehen... Die "Raspberry Pi's" teilten mir vor einiger Zeit mit, daß sie selbst einen Rechner planen. Scheibar soll es dann doch mal as geben.

Interessant auch das... http://www.raspberrypi.org/

bzw. http://www.ebay.co.uk/itm/180786734741?ssPageName=STRK:MESELX:IT&_trksid=p3984.m1558.l2649#ht_500wt_1413

Schönen Tag
Raik, 02. 01. 2012, 08:58 Link
....Ansonsten kann man das Beagleboard/BiK/PiK als 'Always On' Gerät im Wohnzimmer nutzen - weil es keinen Lärm macht und weil es kaum Strom zieht. (z.B. als Surfstation, wenn man akzeptiert, dass nicht alles was im Netz existiert unterstützt wird, oder als Musikquelle, oder als digitalen Bilderrahmen...)
Uwe, 02. 01. 2012, 10:53 Link
Ach und auch von mir ein frohes Neues Jahr. Irgendwie hat mir die RiscOS- Szene in 2011 echt Spaß gemacht, so kann's weitergehen.

P.S. Was man noch machen kann.. Das BASIC hatte ich damals im Studium noch für Simulationen genutzt - das geht natürlich auch weiterhin (und viel schneller) - ist also auch so eine Wohnzimmer Application: 'der kleine Hack zwischendurch' :-)
Uwe, 02. 01. 2012, 10:58 Link
"... Gerät im Wohnzimmer nutzen ... z.B. als Surfstation ..."

Das soll jetzt vermutlich ein Witz sein, oder ? :O

Ansonsten ist es aber schon bemerkenswert, zu sehen, was so ein kleines BeagleBoard/BiK und ein dank Castle zugängliches OS alles bewirkt. Immerhin wird hier ja nicht mehr nur an alten Rechnern 'rumgebaut', sondern mittlerweile auch wieder ein bißchen in die Zukunft gedacht.
naitsabes, 02. 01. 2012, 12:28 Link
@naitsabes

Nö. Kein Witz. Siehe "Meine Seite", GAG News oder Archive. Da ist mein Wohnzimmer BIK2 zu sehen. Sieht aus wie ein DVD-Player und kann das auch. Ok, nicht wirklich. !Kino kann leider den Kopierschutz nicht und !Cino bricht mit Ton leistungsmäßig ein.
Alles Andere funktioniert gut. Drin werkelt das alte BBC4-Board, 2 Festplatten (120 und 160GB) und ein DVD-Brenner. Mit 1920x1080 am Wohnzimmerfernseher, Ton über die Anlage ist mehr als mein BIK im Arbeitszimmer tut. Meine aufgenommenen Filme (SAT, DVB-T) werden anstandslos gespielt. MP3 sowieso, Surfen geht auch gut. Mir reicht auch in der Regel Netsurf, als Krücke funktioniert aber auch Firefox. Schön gemütlich mit Funktastatur vom Sofa aus ;-)
Zwei Probleme derzeit... Ich kann das Ganze nicht nutzen, weil mein 20 Monate alter Sohn alles befummelt. Erste Opfer mein Videorecorder und mein CD-Wechsler :-( Also die Kiste erstmal in Sicherheit gebracht bis die Phase vorbei ist. Wenn dann muß ich erstmal alle Anderen von Fernseher verjagen ;-)
Raik, 02. 01. 2012, 15:26 Link
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