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GCC, luafox, FFmpeg, FFplay

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GCC 4.1.2r1
Das freie GCCSDK, das einen C und C++ Compiler enthält, ist nun in Version 4.1.2 Release 1 herunterladbar. Neben Fehlerbeseitigung wurde auch einige Dinge weiterentwickelt. Mehr zu den Neuerungen hier.

luafox
Das Programm luafox stammt von Michael Gerbracht und dient zur wissenschaftlichen Datenanalyse. Wie der Name es schon ahnen lässt, ist luafox in der Programmiersprache RiscLua geschrieben und liegt nun in der Version 1.40 vor. Neugierige können sich die Demoversion herunterladen. Die Demo braucht die RAM Disc.

FFmpeg und FFplay
Der Mediakonverter FFmpeg und der einfache Mediaabspieler FFplay liegen in Version 1.22 vor. In dieser Version wurde ein Speicherleck entfernt und die Geschwindigkeit wurde etwas verbessert. Von dem DigitalRenderer Modul kann man sich die Beta 6 der Version 0.56 herunterladen.

cms, 22. 04. 2012, 18:12 Uhr <   >
Ich habe gerade nach langer Zeit mal wieder den Changelog von GCCSDK durchgewühlt. Da taucht relativ oft "riscosdotnet" und "mono" auf...das ist irgendwie komplett an mir vorbeigelaufen. Go, Lee, go!
hubersn, 23. 04. 2012, 23:14 Link
Und noch was: die neue GCC-Version ist wirklich ein Meilenstein. Die Verbesserungen am Assembler so dass er ObjAsm gut genug simuliert um die RISC OS-Assemblersourcen zu übersetzen, dazu die Möglichkeit Module in C++ zu schreiben und trotzdem gegen die SharedCLib zu linken - Wahnsinn. Danke, GCC-Team, insbesondere an John Tytgat.
hubersn, 23. 04. 2012, 23:17 Link
WTF? Habe ins SVN Repo geschaut, und es gibt doch tatsächlich eine Mini-Mono-Runtime mit ein paar kleinen C# Tests. Was geht hier ab? Ist ja echt der Hammer! Warum wird sowas nicht bekannt gegeben, das man daran arbeitet?
Artchi, 25. 04. 2012, 16:04 Link
Das geht gerade völlig über meinen Horizont, was bedeutet das jetzt in Bezug auf Vorher und für die Zukunft?
Patric, 25. 04. 2012, 19:45 Link
Was es tatsächlich bedeutet, lässt sich im Moment noch nicht ermessen, da unklar ist, wie vollständig der Mono-Port ist oder besser sein wird. Was aus den Sourcen ersichtlich ist, ist ein C#-Compiler, ein VisualBasic-Compiler und die dazu passende Runtime, also etwas, was .Net-Bytecode ausführen kann.

Ob das in Zukunft signifikant mehr wird, weiß man nicht. Mono spielt seine Stärken vor allem im Zusammenhang mit verschiedenen GUI-Toolkits aus, und deren Portierung nach RISC OS ist ja immer etwas schwierig.

Aber es wäre ja schon extrem wertvoll, wenn man unter RISC OS in C# und VisualBasic programmieren könnte. Ein kleiner Layer zum Programmieren mit der Toolbox reicht ja für RISC OS-Zwecke fast schon aus. Und dann gibt es da noch IKVM.NET. Interessantes Zeug.
hubersn, 25. 04. 2012, 22:25 Link
patric! Mono ist eine Plattform mit eigener Virtual Machine. Sie implementiert die Common Language Runtime und den passenden C# Compiler, die beide übrigens bei ECMA und auch ISO genormt sind.

.Net von MS ist die Implementierung für Windows. Man kann deshalb Programme die den Umfang der Norm einhalten somit ohne Neukompilierung z.B. Unter Windows, Linux und Mac OSX laufen lassen.

Wenn wir von mono für RISC OS ausgehen, kann man neben der Norm noch die RISCOS APIs anbieten.

Ein Vorteil von diesem ganzen System wäre, das jedes Programm in seiner eigenen VM laufen würde. Das würde z.B. verhindern das diese Programme das restliche System beschädigen.

Auch ein Wechsel auf eine andere CPU-Architektur (sei es eine neue inkompatible ARM-Version) wäre für die Programme kein Problem mehr. Warum? Weil jedes Programm erst zur Laufzeit in den Maschinen-Code kompiliert wird (Just in Time), auf der CPU die das Programm ausgeführt wird.

Weiterhin ist C# und VB viel einfacher zu erlernen, als z.B. C oder C++. Es gibt aber noch mehr Sprachen für CLR.
Artchi, 26. 04. 2012, 01:03 Link
hubersen! Eine crossplattform GUI Library würde ich garnicht als Pflicht ansehen. Ich fände es super wenn die RISCOS API dafür verfügbar wäre. Denn man könnte beide Welten zusammen bringen: CLR und RISCOS. Und somit die jeweiligen Vorteile nutzen. Denn was soll RISCOS davon haben, die gleichen Anwendungen zu haben, wie z.B. linux?

Es wäre wirklich spannend zu sehen, was _speziell_ für RiSCOS mit hilfe von CLR entstehen könnte. Die Entwicklung wäre immerhin viel einfacher und schneller (möchte ich behaupten).

Im SVN Repo ist ja anscheinend ein kleines WIMP-Demo. Weiß man ob es funktioniert?
Artchi, 26. 04. 2012, 01:10 Link
Die virtuelle Maschine selbst wäre ja eigentlich nicht besonders interessant. Da hätte man auch eine JamVM portieren können, oder sich auf die LLVM konzentrieren. Das besondere an Mono ist ja der Plattformcharakter. Aber die Frage ist eben, inwieweit wir davon profitieren können, wieviel sinnvoll portiert werden kann.
hubersn, 26. 04. 2012, 15:01 Link
Auf meiner Heimseite gibt es ein paar neue Bilder aus der Dorfschmiede. Falls es interessiert...

@Artchi
Hast Du einen Link? Hab keine Lust zu suchen ;-)
Raik, 27. 04. 2012, 06:32 Link
Neuenhagen, das neue Silicon Valley / Cambridge für RISC OS. :-)
cms, 27. 04. 2012, 09:43 Link
Soweit würde ich dann doch nicht gehen ;-) Wenn ich die Boards auch noch bauen würde... Gelötet habe ich ja nur die PINs für den Expansionsport. Da macht sich der polytechnische Unterricht bezahlt. Da durften wie für Sternradio Leiterplatten bestücken... wenn das mal nicht Kinderarbeit war.
Die Produktion bei Interesse auch nach Wolfen verlagert. Ich liefer dann nur die Bleche. Also wenn, dann dort.
Raik, 27. 04. 2012, 10:52 Link
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