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PandaLand, Updaten, Spielen und Programmieren

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PandaLand
R-Comp bieten nun, neben den Beagleboard Support Scheme, Support für PandaBoard Besitzer an und nennt dies PandaLand. In PandaLand sind eine SD Karte zum Starten von RISC OS 5 und die CMOS Speicherhardware enthalten. Details kann man in der Pressemitteilung lesen.

Updaten
Das Trio OpenVector, OpenGridPro und DrawPlus wird eifrig weiterentwickelt und hat nun Version 3.41 und dann 3.41.2 erreicht. Die Programme sind also in stetiger Entwicklung und OpenVector soll inzwischen sogar Draw ersetzen können. Wer mehr an OpenVector interessiert ist, sollte sich vielleicht bei der Mailingliste anmelden. Dazu einfach eine leere Mail an openvector + subscribe [at] Torrens [Punkt] org [Punkt] uk senden. Zusätzlich gibt es eine Liste mit den Tastenkürzel von OpenVector.
DrawPrint, das hilft aus Drawdateien einen vernünftigen Ausdruck zu erhalten, hat einige Fehler weniger, wurde weiter verbessert und trägt nun die Versionsnummer 1.39.
Mit dem Programm Pic_Index kann man von mehreren JPEG Bilder eine Vorschau mit kleinen Bilder als Webseite erstellen. Das Programm hat nun Version 1.24b und ist kostenlos herunterladbar.
MoreKeys ist eine Alternative zu Chars, XChars und so weiter um schnell Zeichen, die man nicht auf der Tastatur findet, zu schreiben und dabei muss man nicht die Tastatur verlassen. MoreKeys liegt nun in Version 0.06 vor und das deutsche Mapping kann man sich hier herunterladen.
Im Zuge von ImpEmail, dem Tool um mit der Datenbank Impact Mails zu versenden, sind beim Computer Concepts Modul Impulse Fehler zu Tage gekommen, die durch Version 0.21 und dann 0.22 behoben wurden.
Der Konverter FFmpeg für Video- und Musikdateien hat Version 1.23 erreicht. Grund für die neue Version ist FFplay mit gleicher Versionsnummer, das nun zehn Prozent schneller im Vollbildschirmmodus arbeiten soll. Zwischendurch ist auch eine zweite Edition von FFplay 1.23 erschienen.
Das Soundmodul DigitalRenderer ist in stetiger Entwicklung. Die Spiele HHeretic und HHexen habe da offenbar einige Fehler offenbart. Aktuelle Version von DigitalRenderer ist nun 0.56 beta 8.
Dave Higton hat Version 0.02 von BBFlash fertiggestellt. Mit BBFlash kann man auf dem BeagleBoard von RISC OS aus die Speicherkarte mit den notwendigen Dateien bestücken um davon RISC OS 5 zu starten.

Spielen
Das RISC OS Blog berichtet über die Duke Nukem 3D Portierung von Chris Gransden. Die Portierung ist noch in einen frühen Stadium, kann aber heruntergeladen werden.
Eine Portierung des Spieles Dungeons of Daggorath findet man bei Christopher Martin Homepage.
Wie bei Sine Nomine Software üblich, wird deren Software lobenswert ständig erweitert und von Fehlern bereinigt. Nun sind die Spiele Wrangler (1.05) und SuperDoku (1.27) erwähnenswert.
Britische Lottospieler können sicherlich etwas mit Lcheck anfangen, das nun in Version 1.08 vorliegt.

Programmieren
Gavin Wraith hat seine Portierung der Programmiersprache Lua etwas umgestellt. Schon für die Version 5.40 wurde nachträglich das eine große Archive in mehrere kleinere Archive aufgeteilt. Inzwischen gibt es die Version 5.41 von RiscLua, die auf Lua 5.2.1 basiert. Wollte man bislang Lua Programme ausführen, so musste RISC OS RiscLua vorher gesehen haben. Die meisten haben deshalb !Lua in $.!Boot.Resources abgelegt. Mit dem Programm Absolua ist das als Anwender nicht mehr notwendig. Absolua, das auf srlua basiert, wandelt Lua Programme in ausführbare Dateien (Dateityp Absulote, &ff8) und macht damit die Installation von RiscLua für die reinen Anwender unnötig.
Auch der Autor der Programmiersprache Charm entwickelt unermüdlich weiter und so trägt Charm nun die Versionsnummer 2.5.5.

cms, 30. 05. 2012, 08:13 Uhr <   >
Schön zu sehen, daß alles weitergeht. Wie ist es eigentlich um das deutsche territory bestellt? Scheint momentan etwas aus dem Tritt geraten zu sein, was sich auch in Problemen mit der Speicherung nicht-britischer Zeitzonen niederschlägt.
Patric, 30. 05. 2012, 11:20 Link
Was läuft den bei den Zeitzonen schief? Hast Du etwa folgendes nicht gelesen? :-)
http://www.arcsite.de/magazin/praxis/rodeutsch/index.html#zeiteinstellung
http://www.arcsite.de/magazin/praxis/genauezeit/index.html#fehlkonfig (letzter Absatz)
cms, 30. 05. 2012, 11:30 Link
Leider funktioniert das so nicht mehr, ganz schlau bin ich auch noch nicht daraus geworden aber ich habe die selben Probleme wie Thomas Millius mit den Zeiteinstellungen:
Patric, 30. 05. 2012, 13:19 Link
Mal anders herum gedacht: warum kann ich nicht *configure timezone +2 eingeben? Trotz !LoadCMOS sind die Einstellungen nach reboot weg und die Systemuhr zeigt mir (via Nettime) die britische Sommerzeit an und stellt auf timezone +1 um. In sich logisch ist das Alles nicht, wie ich meine.
Patric, 30. 05. 2012, 13:25 Link
Die Sache ist etwas durcheinander. Soweit ich weiß liegt das aber nicht am !Territory. Die Erklärungsversuche sind in der Tat etwas wirr.
Ich rufe nettime via obey in !boot.choices.boot.tasks auf werfe ihm dort die timezone +2 vor und dann gehts.
Raik, 30. 05. 2012, 13:40 Link
Hmm das ist ja interessant, bei mir liegt !NetTime im PreDesk und nachdem mir die ganze Obey Geschichte etwas kompliziert schien, habe ich das Runfile in Zeile "Timezone 1" einfach in "Timezone 2" umgeändert. Funktioniert tatsächlich und auch *status timezone zeigt jetzt +2. Etwas dirty und sollte eine Anwendung die Systemeinstellung ändern? Wenigstens stimmt fürs Erste die Uhrzeit :)
Patric, 30. 05. 2012, 14:12 Link
1) Die Zeitzone stellt man mit "*Configure TimeZone +1" ein.
2) Die Sommerzeit schaltet man mit "*Configure DST" ein und mit "*Configure NoDST" aus.

TimeZone +2 ist schlicht falsch und kann zu Problem führen.

Via NetTime wird die Sommerzeit sicherlich ein- beziehungsweise ausgeschaltet. Somit ist Schritt 2 nicht notwendig.

Also in der !Run Datei von !NetTime folgendes eintragen und dafür sorgen, dass dies in PreDesk gestartet wird.


Configure TimeZone 1

Set Inet$NTPServer de.pool.ntp.org
RMEnsure NetTime 0.35 RMLoad .NetTime


Ist das NetTime Modul inzwischen in !System gewandert? Dann wie oben in die Obeydatei !NetTime in PreDesk ablegen und die letzte Zeile wie folgt: "RMEnsure NetTime 0.35 RMLoad System:Modules.NetTime" schreiben. Die Versionsnummer 0.35 gerne auf die aktuelle umstellen.

Wenn man nicht direkt beim Booten die Uhr via NTP stellt, dann kann Summertime (klick) die Umstellung für die Sommerzeit automatisch übernehmen. Aber da sollte das Datum und die Uhrzeit schon halbwegs stimmen und nicht auf den 1. Januar 1970 oder so stehen.
cms, 30. 05. 2012, 14:35 Link
@cms
Was Du schreibst ist eigentlich richtig, aber...
Seit irgendwann funktioniert das nicht mehr. Wenn ich Sprow richtig verstanden habe bedeutet Sommerzeit derzeit immer +1...
Timezone +1 und Sommerzeit = +2 geht gerade nicht und Nettime berücksichtigt die Sommerzeit nicht automatisch.
Mit den alten ROMs gab es die Probleme nicht.
Raik, 30. 05. 2012, 15:47 Link
Ahh, es wurde also dort verschimmbessert. ;-)
Das kann zu Problemen führen, wird aber eher selten zu Tage kommen.
cms, 30. 05. 2012, 15:53 Link
@Patric
Grundsätzlich ist es sicher egal von wo nettime aufgerufen wird. Kann man auch im desktop tun und wie man dem Modul die Parameter vorwirft, dafür gibt es auch sicher mehrere Möglichkeiten.

Mal wieder in Berlin? Gut heute ist schlecht, ich bin in Köln und dann den Rest der Woche in Bln36. Später?
Raik, 30. 05. 2012, 16:10 Link
So ganz egal ist das nicht, da zum Beispiel ein paar Programme mit SysLog arbeiten und da sind Zeitsprünge etwas verwirrend oder man sendet eine Mail im Jahr 1970.
Ich bin nebenbei auch gerade in Köln. :-)
cms, 30. 05. 2012, 16:31 Link
Ja, ok. Deshalb rufen die Meisten Nettime auch relativ früh auf ;-)

Wenn Du die Pandora in Aktion sehen und befummeln willst, ich hänge noch eine Weile auf dem Flughafen rum ;-)
Raik, 30. 05. 2012, 16:56 Link
Im Prinzip gerne, aber das wird mir leider zu spät. Vielleicht das nächste Mal wenn Du in Köln bist. Oder am 16. Juni in Essen ... :-)
cms, 30. 05. 2012, 17:08 Link
Essen wird leider nichts. Meiner Frau sind meine Computeraktivitäten so schon zu viel. Da würde ein ganzes Wochenende "draufgehen". Das wär dem Haussegen nicht zuträglich ;-)
Ansonsten, schaue in Dein Postfach ;-)
Raik, 30. 05. 2012, 17:12 Link
Hmm, wie ich gerade feststelle geht die Uhr auf dem Panda richtig, ohne das ich was eingestellt hätte. Die Zeile ist in !Nettime auskommentiert, aber Sommerzeit ist aktiv.
Raik, 30. 05. 2012, 23:18 Link
@Raik

mein letzter Berlin stop over war leider etwas kurz und reichlich vollgestopft. Mal sehen, wie das in ca. einem Monat aussieht :(
Ist so ein Pandaboard eigentlich 'ne Rakete im Vergleich oder bremst USB dann doch wieder zu sehr aus? Träume ja selbst eher von Cortex A-15 boards mit SATA/USB 3.0 und bis dahin fließt noch einiges an Wasser die Spree runter.
Patric, 31. 05. 2012, 00:01 Link
In 4 Wochen sind wir erstmal im Urlaub...
Das Pandaboard war eigentlich ein "Frustkauf". Ich brauchte Ablenkung.
Rakete. Schwer zu sagen. Wo fängt das an. Zum einen wird derzeit nur ein Kern unterstützt, zum anderen ist der aber bei vergleichbarem Takt ca. 3x schneller. Ich habe noch keine direkten Vergleichstests gemacht, ausser bei MusicMan. CDtoMP3 Panda ca. 30min; BBxM ca. 90min ... Spielzeit der CD ca. 60min. Dateioperationen scheinen mir etwas schneller zu sein aber das Clonen meiner Beagleplatte dauerte dann doch. Der Flaschenhals bleibt. Die "normalen" Programme profitieren natürlich auch vom mehr Dampf. Das doppelte an Hauptspeicher hat sicher auch Einfluß. Mit ArcEM kann man inzwischen arbeiten, wenn man will. Ich habe mein altes A4 und A5000 - System darin abgebildet und denke die Geschwindigkeit ist vergleichbar mit dem Original. Firefox tut auch besser. Das was läuft ist merklch schneller. Der Beagle ist ja auch nicht gerade lahm. Willi hat ganze Arbeit geleistet und tuts noch immer. Die meisten Sachen funktionieren. Photodesk ist was maulig und will "cache off" beim Start, MessengerPro und Netfetch sollten die aktuellsten sein. Netsurf, Techwriter, Easywriter, RiscCAD, DPIngScan, DigitalCD, PDF, Kino... machten bisher keine Probleme. Nicht zu vergessen, daß man für "Full HD" keine "Verrenkungen" machen muß.
Träume und Ideen hätte ich Einige. Ein portables Gerät wäre mir wichtig. Die Pandora macht mir zwar schon recht viel Spass, zuviel eigentlich, deshalb wird mein A4xM nicht ganz fertig (unwichtige Kleinigkeiten), aber die Einsatzmöglichkeiten sind begrenzt und der Preis ... passt zu RISC OS-Rechnern ;-)
ARM-Boards und -Tablets gibts reichlich. Leider bin ich zu unfähig RISC OS zu portieren :-( Wenn Willi irgendwann mal den OTG vom Panda im Griff hat (ist leider nicht seine Hauptbaustelle) könnte man auch ein Archos-Tablet kapern. Aber hätte, wenn und aber...
Ich bin froh das es überhaupt Alternativen zu den alten Rechnern gibt...
Etwas ungeordnet...sorry. Musste schnell gehen.
Raik, 31. 05. 2012, 01:11 Link
Hört sich natürlich schon gut an, mehr Tempo schadet sicher nie. Hoffen wir mal, daß auch in Zukunft vergleichbare boards erscheinen! Portabel, ja das hätte was aber bislang ist RISC OS doch sehr auf Desktopnutzung ausgelegt. Für alles Andere habe ich mir erst mal ein Android Tablet zugelegt, das macht auch sehr viel Freude. Damit ist auch all das möglich, was RISC OS auf absehbare Zeit nicht kann, eigentlich ergänzen sich die Geräte bei mir wunderbar.

Mit Messenger/NetFetch schlage ich mich nicht mehr herum, für das Geld ist die Software mies: arschlahm und instabil. Genug geärgert, nutze jetzt Alpine das ist flott, macht nicht bei größerem Aufkommen die Grätsche und kann eigentlich auch UTF-8. Dumm nur, daß Nettle damit nix anfangen kann.
Mein externes CDrom-LW wollte übrigens nicht mit dem BB-xM, ist wohl zu alt aber ich kann's verschmerzen. Besitze ich doch exakt zwei CDs, wovon erstere eine Linux Livedistro enthält und die andere EasiWriter.
Patric, 31. 05. 2012, 02:13 Link
Die aktuellen Versionen von Messenger/Netfetch scheinen etwas schneller und stabiler zu sein. Wenn ich Andrew richtig verstanden habe gabs Probleme mit UnsqueezeAIF (?). Darauf wurde jetzt verzichtet, weil Platz eher nicht das Problem ist.
Ich mag Android nicht besonders. Weder auf meinem Tablet, noch auf meinem Smartphone kann ich behaupten zufrieden zu sein. Vielleicht liegts auch daran, daß es nix zu basteln gibt ;-)
Apropos, an der Hardwaresache wird in "Silicon Village" ;-) gearbeitet. Frei verdrahtet läuft schon, Kästchen ist in Klärung. Dann fehlt zum Glück nur noch Thomas sein Touchscreen-Treiber. Ist aber nur meine "Designstudie" und psst... Streng Geheim ;-)
Raik, 31. 05. 2012, 08:01 Link
Ach Android ist schon okay, unter RISC OS hätte ich kein WLAN, ob der integrierte UMTS chip unterstützt würde und dito der USB host? Twitter gibt's auch nix vernünftiges und Mediastreaming oder sharing schon gar nicht. Browser, GPS, die Liste ließe sich noch etwas fortführen. Jetzt brauche ich nicht mehr extra die Windowskiste anzuschmeißen und habe was für unterwegs :)
RPCemu auf Android würde ich mir natürlich schon ansehen, kommt drauf an, wie gut sich die Maussteuerung auf Touchscreens übertragen läßt. Wobei ich ehrlich gesagt die ganze Mausnavigation eher als eine der Hauptschwächen von RISC OS ansehe, kostet nur unnötig Zeit.

Viel Glück mit Deiner Designstudie, bin mal gespannt auf Neuigkeiten auf Deiner Webseite ;)
Patric, 31. 05. 2012, 11:38 Link
Mausnavigation Schäche von RISC OS? Ich finde gerade die Lösung mit der Menü- und der Adjusttaste von Vorteil. Dies dann auf einen Touchscreen abzubilden, ist natürlich etwas hinderlich. Da haben Eintastenklicker es einfacher.
cms, 31. 05. 2012, 11:45 Link
Thomas hat einen Touchscreentreiber. Allerdings nicht für sein und mein aktuelles Gerät. Mousefunktion geht auf seinem alten Schirm.
GPS hat er auch in der mache, soviel ich weiß. Ob ComCentre integriertes UMTS könnte, keine Ahnung. Aber warum nicht. Ist letztendlich doch auch nur ein Modem.

Meine Webseite ist reichlich ungepflegt :-(
Vielleicht baue ich erstmal einen Pappkameraden.
Raik, 31. 05. 2012, 12:12 Link
@cms

ich bin kein Freund der Mausnavigation, ist mir zu verspielt. Warum die Hände von der Tastatur nehmen, während man arbeitet? Für einen Rechner, der ursprünglich einmal für den Bildungssektor konzipiert war halte ich die Desktopmetapher sogar für fatal. Die dadurch geförderte Vorstellung, daß Dateien physisch in Ordner gezogen werden, um Daten zu manipulieren, daß selbiges also im Inneren des Rechners geschieht, könnte falscher kaum sein.
Das mag zwar anwenderfreundlich sein, daß ich jedoch dazu gezwungen bin, empfinde ich als Bevormundung. Zum Glück finden mit den letzten Updates nun auch Tastaturkürzel ihren Weg ins Betriebssystem, besser spät als nie.
Patric, 31. 05. 2012, 16:36 Link
Das die Tastenkürzel fehlen, ist wirklich blöd. Ich habe mir mit QuickFiler beholfen.

Die Alternative zum Desktop nennt sich Kommandozeile? Die Alternative von Dateien in Ordner ist kein Dateisystem? Also kurz Steinzeit. Und eigntlich repräsentieren Lochkarten am anschaulichsten wie Daten im Computer behandelt werden. Ich muss da irgendwas missverstanden haben.

Bei Windows, Mac OS oder Linux wird man auch bevormundet. Allein das Speichen von Dateien ist bei den drei mit Desktopprogrammen nur auf einer Weise möglich. Bei RISC OS kann ich ja noch den Pfad und den Dateinamen eintippen und das nebenbei meist via F3 anstossen. Ist der Dateiname und der Ordner mal bekannt ist das bei allen dann recht ähnlich zu speichern (Strg-S, F3/Return).
cms, 31. 05. 2012, 17:55 Link
Trollolo: alles ist eine Datei ;)
Was ich sagen will ist, daß die Maus nur im Rahmen der Desktopmetapher Sinn macht. Es gibt weder einen Desktop also die Schreibplatte, keine Aktenordner, Klemmbretter, Durchschlagspapier oder Walzenrücklauf. Die Datei wird nicht hochgehoben, gezogen und fallen gelassen, ein Bild ist nicht seine Funktion.

Das ist alles handlich, keine Frage. Nur, daß es eigentlich als alternativlos gesehen, Mausbenutzung zwingend war, daß stört mich. QFiler versucht da eine dem OS innewohnende Schwäche wett zu machen, jetzt soll das glücklicherweise ins System integriert werden. Windows, weil Du es ansprichst, wird im professionellen Bereich fast immer ohne Maus bedient. Womit ich nicht gesagt haben will, daß es deswegen gleich ein gutes Betriebssystem wäre.
Patric, 01. 06. 2012, 01:12 Link
Der erste Richtungsstreit wie mir scheint ;-)
Wir man nicht i m m e r bevormundet, weil die Benutzung bestimmten Regeln unterliegt?
Egal wie, je mehr Optionen man bei der Bedienung hat, desto flexibler wird die Sache. Gut wäre natürlich auch, wenn die wichtigsten Tastenkombinationen auf allen BS gleich wären...
Da fällts mir ein, Acorn hatte auf dem A4 die FN-Taste mit der man Einiges abfackeln konnte. Als Mouseersatz und ein paar Sondersachen.
Raik, 01. 06. 2012, 06:41 Link
Es muss nicht alles eine Datei sein. Man kann alles auch in einer Datenbank speichern. So etwas hatte man ja mit BeOS mal vor und auch Microsoft hat so was mal in Planung für das was heute Vista heißt gehabt. Ein Text, Bild und so weiter ist dann natürlich schnell in der Datenbank eingespielt. Dann muss man sich aber überlegen wie man das wieder aus der Datenbank holt. Datum, Dokumententyp, Autor, Inhalt, Stichwörter sind dann Möglichkeiten. In einen Dateisystem wären Ordner und Dateinamen so etwas wie die Stichwörter in einer Datenbank.

Eingabegeräte: Klassisch ist wohl die Tastatur und inzwischen auch die Maus. Die Kombination hat sich in den letzten Jahrzehnten recht gut bewehrt. Eine aktuelle Alternative ist der Touchscreen. Das funktioniert sicher recht gut mit Mobiltelephonen und mit Brettcomputern bis sagen wir mal 14 Zoll Bildschirmgröße, wenn die frei beweglich sind. Für mich sind die heutigen 10 Zoller noch zu schwer um die dauerhaft in der Luft zu halten. Auch wenn ich nicht so die Erfahrung mit solchen Geräten habe scheint hier das "Eingabegerät" Finger gut zu bewähren. Mal abgehen davon das man Tastatur und Maus auch mit den Fingern/Hand bedient. Heute sind 17 Zoll Bildschirme eher klein und wenn das nicht so bewegliche Geräte sind kann man dass auch etwas schräg auf den Tisch platzieren. Dann sollte man mit den Fingern arbeiten können und man ist, wegen den schweren Händen, den Sichtschutz der Bildschirme los. Hoffentlich ist dann die Mauer schön. :-)

Eine weitere Alternative der Maus wären mit den Hände "wild" durch die Luft zu fuchtelt. Dann muss man aber die Hände hoch halten. Ich bezweifle ob das dauerhaft ideal ist. Eine Alternative für die Tastatur wäre der Mund, also Sprachsteuerung. Um Texte und einige paar Kommandos abzusetzen geht das schon heute, auch wenn man wohl noch recht abgehakt sprechen muss. Mit einer Menge Intelligenz auf Rechnerseite kann man auch mit Sprache mehr machen als heute. Die letzte Stufe sind dann wohl Gedankensteuerung, aber das will ich nicht. Dann sind die Gedanken nicht mehr frei und die andere Seite der Macht wird dies skrupellos nutzen.

Wie es aussieht will Microsoft wieder zu den Ursprüngen zurück und uns nur noch ein Programm, Fenster ist hier nicht der richtig Begriff, zu einer Zeit vorsetzen.

Das jemand zu 90 Prozent die Tastatur unter Windows benutzt ist mir noch nie vor die Nase gekommen. Ich würde eher behaupten, das man da eher Linux oder Unix nenne sollte. In manchen Bereichen ist der Desktop nur dazu da um viele Terminals gleichzeitig dazustellt. Und dann heißte es Tastatur pur.

Was hat das eigentlich mit RISC OS zu tun? Nichts, denn für mich ist RISC OS der Desktop mit der Dreitastenmaus und so weiter. Das da links unten Symbole für die Festplatte und so weiter liegen ist für mich ein Vorteil. Alle Betriebssysteme für Endbenutzer haben ein Dateisystem und der Filer alias Dateimanager bilden das gut ab, man kann dann da auch selber einschreiten wo was liegen soll und damit selber ein Ordnungssystem schaffen. Die langweilige Zeit, dass die Computer alles machen und man nur noch andeuten muss was man will sind noch weit weg. Langweilig, weil dann Computer einfach uninteressant sind und nicht das Leben uns so.
cms, 01. 06. 2012, 09:00 Link
Der Bioport der Zukunft für die Komplettsteuerung und -überwachung wurde noch vergessen. Wer von beidem dann steuert und wer überwacht ist aber noch offen.
Raik, 01. 06. 2012, 11:19 Link
Du meinst das voll autonome System, das sich selbst steuert und überwacht und dann die Biokomponente irgendwann aus dem Blickwinkel gerät.
cms, 01. 06. 2012, 11:48 Link
Im Grunde ist die Maus ja nichts Anderes als eine Krücke, um zweidimensionale Gestensteuerung umzusetzen. Mit fortschreitender Miniaturisierung kann man den Rechner auch in die Maus selbst integrieren, vielleicht mausert sie sich ja zum Datenhandschuh a la Minority Report. Der wearable computer läßt grüßen. Sprachsteuerung ist halt etwas unsozial :)
Gerade übrigens gelesen, wie Win8 durch "vom Bildschirm ziehen" Programme beendet, das"x" fällt weg. Soll auf Tablets nett, auf dem Desktop aber fubar sein, doch, wie der SPON Rezenset anmerkt: Alt+F4 geht auch. Rest my case.
patric, 01. 06. 2012, 13:29 Link
Datenhandschuhe gab es doch eine Zeitlang zu kaufen und ist auch nichts anderes als eine Krücke. Besser so wie bei der Xbox mit Kinect.

Wie wäre es, wenn man das Fenster einfach in den Mülleimer auf den Desktop zieht. So wie beim Mac mit CDs auswerfen. :-) Bei einer Maus mit der rechten Taste dann direkt auch das Dokument löschen. Beim Touchscreen könnte ich mir folgende Geste vorstellen. Daumen senkrecht auf das Objekt, dann den Zeigefinger daneben und dann das Objekt mit dem Zeigefinger wegschnipsen, also den Zeigefinger schnell weg vom Daumen bewegen. :-)
cms, 01. 06. 2012, 13:55 Link
Ach Du meine Güte! Eine Gesprächsrichtung die wohl legitim ist und sogar Spaß machen könnte, aber sie erinnert mich stark an zum Glück längst vergangene Zeiten, in denen RISC OS selbst von denen die es nutzten zerredet wurde.

Wenn Du die Maus eine Krücke nennst, dann wäre aber vieles eine Krücke - meinetwegen umschreibst Du das so. Im Grunde ist das Glas ja nichts anderes als eine Krücke, um Flüssigkeit an den Mund zu bekommen. Ich fahr voll auf diese Art von Krücken ab. Die Computer-Maus gehört auch dazu. Sie ist bis auf weiteres für mein zielorientiertes Arbeiten durch nichts zu ersetzen.

Als stiller Mitleser habe ich mich leider zu einem Zeitpunkt eingemischt, der nur bedingt zu den Themen paßt die ich selbst hier erwarte. Ich bitte um Nachsicht.
Markus Huber, 04. 06. 2012, 18:28 Link
Na immerhin hats Dich aus der Deckung gelockt ;-)
Recht hast Du, daß ganze Leben besteht aus Krücken. Man kann nur versuchen jeweils die Beste für sich zu finden und je mehr Krücken man dabei zur Auswahl hat, desto besser.
Raik, 04. 06. 2012, 20:49 Link
Mir geht es ja auch um die traditionell einseitige Bevorzugung der Maussteuerung, manchmal will ich halt direkt aus Wasserhahn oder Flasche trinken und mir eben kein Glas holen müssen.
Patric, 04. 06. 2012, 22:42 Link
Ach, Markus Huber, beim IOC habe ich meinen ersten RISC OS Rechner gekauft. Lange ist es her. Schön von dir zu lesen.

Zum Thema: Ich finde gerade RISC OS zeigt sehr gut wie eine Mausbedienung möglichst komfortabel funktioniert. OK, aber richtig gut erst mit ein paar Tools wie Mauser (32bit-Version bei Steffen Huber erhältlich) und Director.
Wenn man sich die Bedienung eines anderes Betriebssystems angewöhnt hat, ist es dann natürlich schwerer sich an die andere Bedienung von RISC OS zu gewöhnen. Aber ich denke es lohnt sich sehr.
Matthias Faust, 05. 06. 2012, 08:06 Link
Hallo Matthias,

ich habe Deinen Betrag nachträglich gepostet. Wenn Du und alle anderen auf "Zugriff verboten / Permission denied" stoßen bitte per Kontaktformular bei mir melden und die ungefähre Uhrzeit nennen. Aber nicht den Beitrag mitschicken. Ich kann dann die Ursache Untersuchen und den Beitrag nachträglich senden.
cms, 05. 06. 2012, 08:11 Link
Natürlich ist jedes Werkzeug, das nicht meine Exremität ist, eine Krücke. Ich fahre jeden Morgen mit dem Auto, und da ist das Lenkrad und auch die vier Räder eine Krücke. Nur meine eigenen Beine und Hände sind es nicht. Und selbst ein Taschenrechner und somit Computer ist eine Krücke, weil eigentlich habe ich ja mein Gehirn um zu rechnen.

Ach ja, ich will mal sehen, wie die Maus durch den Arm ersetzt werden soll, wenn ich im Büro acht Stunden lang eine Hand in der Luft halten muss, um auf dem Bildschirm rum zu wischen.

Die Maus und Stylus sind für genaues und ermüdungsfreies Zielen auf GUI-Elementen bisher alternativlos. Die Touchbedienung per Finger ist nur für grobe und kurzfristige Bedienung akzeptabel.
Artchi, 05. 06. 2012, 15:28 Link
Der Bildschirm ist dann natürlich schräg auf den Tisch angebracht. Also nicht so wie heute üblich in Kopfhöhe. Man blickt dann bei der Bildschirmarbeit nach unten, hat aber frei Sicht zum Gegenüber, nach Draußen oder halt die Wand. Das habe ich sogar irgendwo im Netz die Tage gesehen.

Auch wenn das Fingerwischen bei mobilen Geräten ideal ist, so bleibe ich lieber bei Tastatur und Maus. Je nach Betätigung ist sicher auch ein Stift eine Alternative oder Erweiterung zur Maus.


@Artchi: Dein Proxy oder was auch immer, verhält sich nicht nach den Reglen: "Pragma Header requires Cache-Control Header for HTTP/1.1 requests."
cms, 05. 06. 2012, 15:50 Link
Auf meinem Smartbook ist die Fingerwischerei mobil ok, so als Krücke ;-)
Was mich ärgert ist, daß ich zwar Tastatur und Maus anschliessen kann, die aber nicht von allen Programmen unterstützt werden. Opera machts, das Android eigene eMail-Programm z.B. nicht. Blöd wenn einem unnötigerweise Teile des Bildschirms geklaut werden.
Raik, 06. 06. 2012, 07:14 Link
Komisch wie die Ankündigung auf csa, daß jetzt die heiß ersehnte SDFS Erweiterung endlich zur Verfügung steht, keine Wellen schlägt :)

Beim R-Pi tut sich auch so einiges
Patric, 08. 06. 2012, 14:04 Link
Ich habe darauf
http://www.riscosopen.co.uk/news/articles/2012/06/07/sd-card-support-comes-to-risc-os
gewartet. In stiller Vorfreude und mit der Hoffnung, daß mir das auf der Pandora was bringt. Vielleicht kann ich gleich noch probieren.
Wär toll wenn die 2. SDKarte genutzt werden könnte.
Raik, 08. 06. 2012, 21:13 Link
Auf der Webseite der Entwickler versteckt sich auch noch ein potentieller Knaller:

"After surveying existing MMC/SD software stacks, we found that none of them were both complete enough and liberally-enough licenced for RISC OS's needs, so we set about creating a new software stack, custom made for RISC OS. It supports a wide range of memory card types and speeds, as well as providing hooks for drivers for SDIO devices like cameras, wi-fi and Bluetooth."

Vielleicht zeigt das den ROOL Kritikern ja mal, wo heute wirklich noch Weiterentwicklung, bzw Potential steckt.
Patric, 08. 06. 2012, 21:50 Link
Mmm, nicht so toll... Warnung auf dem Hunde, oder so.
Auf der Pandora habe ich "auf die Schnelle" keine Änderungen entdeckt.
Der Hund fängt an zu lahmen. Und macht allerlei Dummheiten. Aber es ist ein Icon mehr auf der Iconbar und man hat Zugriff auf die interne SD.
Dafür ließ sich mein Netzwerk nicht mehr zum Leben erwecken und nach dem Neustart startete der Desktop nicht. Fehler: Modulbereich ist voll.
Per *desktop gings aber weiter...
Ich muß nochmal in Ruhe...
Raik, 08. 06. 2012, 22:00 Link
Wie bei jeder crisis muß es dem Patienten erst einmal schlechter gehen, bevor es wieder aufwärts gehen kann ;)
Wir sind ja nicht Apple, bei uns reift die Software halt beim Kunden, bzw in der Community.
Patric, 08. 06. 2012, 22:16 Link
Das mag der "Kleine Tierfreund" aber gar nicht ;-)
Aber auch beim Apfel gibt gelegentlich Druckstellen ;-)
Vielleicht ist mein System auch etwas ungewöhnlich aber eigentlich auch nicht. Vielleicht klaue ich dem neuen ROM mal die neuen Module und schiebe die einem älteren Stabilen unter. !Verma läuft ja nun auf dem Beagle.
Raik, 08. 06. 2012, 23:00 Link
Schade, dat jeht nich. Den neuen Modulen fehlt was. Vielleicht habe ich auch was übersehen.
Raik, 09. 06. 2012, 00:18 Link
Sehr seltsam das. Das heutige ROM macht das gleiche.
Erst "waitig for bootdrive..." dann ohne etwas zu booten
"Error: The area of memory reserved for relocatable modules is full (Error number &101).
Interessanterweise tritt der Fehler nur auf, wenn ich von HD boote. Mache ich das vom Stick oder ist ein Stick present (muß kein Bootstick sein) funktioniert das Ganze (auch von HD). Die Zusammenhänge sind mir nicht ganz klar.
Raik, 10. 06. 2012, 19:55 Link
Sehr interessant.
Ein *Boot nach der Fehlermeldung tut und ein
*rmreinit resolver lässt den Fehler ganz verschwinden...
Raik, 11. 06. 2012, 05:30 Link
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