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2014 / 2015

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Das Jahr Zweitausendvierzehn war der zwanzigste Geburtstag des Risc PCs. Auch wenn dieser Acorn Rechner für uns sehr wichtig war, so ist er doch Vergangenheit. 2014 war ein ruhiges RISC OS Jahr. Aber zum Glück gab es doch ein paar interessante Neuigkeiten.

Zuerst die beiden großen Neuigkeiten. Die eine stammt von Sine Nomine Software und heißt RiscOSM. Mit diesen Programm kann man OpenStreetMap Karten unter RISC OS betrachten. So wie man es von anderen Programmen aus dem Hause Sine Nomine Software gewohnt ist, kommt es immer wieder zu Updates die Fehler beheben und das Programm verbessern. Da man die OpenStreetMap Karten für RiscOSM erst noch wandeln muss, gab es bis vor kurzen leider kein deutsches Kartenmaterial. Da konnte aber Raik Fischer in die Breche springen und hat mit der anderen großen Neuigkeit die Karten von Deutschland und Frankreich "auf die Schnelle" erstellt.

Die zweite große RISC OS Neuigkeit 2014 wurde auf der RISC OS London Show 2014 vorgestellt. R-Comp hat dort überraschend den neuen Rechner ARMini.MX vorgestellt. Auch nach über einen Monat scheinen nur die wenigen Geheimeisträger zu wissen was für ein Board sich in ARMini.MX befindet. Warum es diese Geheimniskrämerei gibt ist mir schleierhaft. In wenigen Wochen, wenn der Rechner ausgeliefert wird, ist das große Geheimnis schnell keins mehr. Interessant wird es für uns, wenn der Rechner bei a4com geordert werden kann.

Neben den beiden großen Neuigkeiten gab es auch einige "kleine". Sehr Interessant fand ich die Entwicklung im Sachen USB und Audiowiedergabe und -aufnahme. Auch die Programme DeleGate und NetRadio kann man als Neuheiten nennen.

Auf keinen Fall darf man die Arbeit von Alexander Ausserstorfer vergessen. Auch wenn POP3S und SMTPS noch in einen Entwicklungsstadium sind, so kann man endlich seine Mails mit moderner und besserer Verschlüsselung abholen und versenden als dies mit Hermes und Hermetic möglich ist. Tatsächlich bietet die völlig veraltete Verschlüsselung von Hermes und Hermetic keinen Schutz mehr. Die britischen Regierungen inklusive GCHQ haben es aus bekannten Grund geschafft, dass die Briten ihre ständigen Beobachter akzeptieren. Nicht ohne Grund war George Orwell ein Brite. Hierzulande bestehen, Dank Snowden, einige Mailprovider auf sichere Verschlüsselung und damit ist die Arbeit von Alexander nicht nur positiv, sondern auch für einige notwendig geworden. 2015 wird wohl ein Frontend erscheinen und das jetzige provisorische Konstrukt ersetzen. Das ist aber kein Grund nicht schon jetzt POP3S und SMTPS zu nutzen.

Auch interessant ist rRAW mit dem man im RISC OS Desktop mit RAW Bildern umgehen kann. Die Vorabversion des Programm zeigt aber auch, das der Raspberry Pi damit überfordert ist. Ein PandaBoard, ARMini.MX oder leistungsstärkerer RISC OS Rechner ist für Photographen notwendig um für RAW Entwicklung der Intelwelt zu entfliehen. Ich vermute das da noch einiges möglich ist. Die Möglichkeit der modernen ARM Prozessoren mit VFP und/oder NEON werden offenbar nicht in rRAW genutzt, könnten aber an einigen Stellen die Berechnungen deutlich beschleunigen. rRAW wäre ein Fall wo es Sinn macht die Möglichkeiten der neueren RISC OS Rechner seit dem BeagleBoard zu nutzen und dabei die älteren Rechner außen vor zu lassen. Die Nutzung von VFP/NEON würde auch nur den IYONIX pc ausschließen. Risc PC, A7000, A9home und ältere Rechner können eh nicht wirklich mit rRAW umgehen. Das heißt aber nicht das nun jedes Programm unbedingt VFP/NEON nutzen muss, aber es gibt einige Anwendungen wo man dies machen sollte. Das sind dann auch Anwendungen die auf den Risc PC überhaupt nicht möglich sind oder Stunden brauchen. Während man mit VFP/NEON auf einen Raspberry Pi vielleicht einen hochauflösenden Video ansehen kann oder hochwertige MP3s in Sekunden erstellen kann. Wenn ich das richtig sehe fehlt eine Bibliothek um Programmierer die Umsetzung zu erleichtern.

Auch wenn 2014 keine neue stabile Version von RISC OS 5 herauskam, hat sich doch etwas bei RISC OS getan. Vermutlich wird 2015 die stabile Version 5.22 kommen und diese wird dann endlich den Raspberry Pi und das PandaBoard unterstützen. Nebenbei wurde inzwischen auch das Uploadproblem des Raspberry Pi behoben.

Da ich an dieser Stelle in den letzten Jahren immer auf JavaScript in NetSurf gehofft habe, sage ich nun voraus dass auch 2015 NetSurf kein brauchbares JavaScript bekommen wird. Vielleicht hilft das endlich. :-)

Neben dem ARMini.MX gibt es 2015 vielleicht ja ähnlich leistungsstarke Alternativen. Steffen Huber hat in seinen Blog zwei Kandidaten ausgemacht. Die eine ist das IGEPv5 Board von ISEE und das andere ist das BeagleBoard-X15. Beide Boards versprechen, wie ARMini.MX, mehr Leistung, SATA für schnellen Festplattenzugriffe und weiteres. An der IGEPv5 Portierung soll schon gearbeitet werden. Das X15 soll erst in ein paar Wochen veröffentlicht werden. Auch wenn es zu keiner RISC OS 5 Portierung für das BeagleBoard-X15 kommt, so bleibt es in Sachen RISC OS Hardware auch in Zukunft noch spannend.

Im Internet war es die letzten zwölf Monate leider viel zu still. Die vor wenigen Jahren gegründeten RISC OS News Portale sind fast alle verstummt. Hier ist RISCOSitory eine löbliche Ausnahme, auch wenn gerade nach einer Pause von über 1½ Monaten eine neue News vorliegt. Dafür ist für den deutschsprachigen Bereich hubersn.RISC OS von Steffen Huber hinzugekommen. Auch wenn es hier nicht um tagesaktuelle Nachrichten geht, ist es trotzdem oder gerade deswegen sehr lesenswert. Die andere Webseite des Jahres kommt aus Frankreich. David Feugey hat mit RISC OS FR mit viel Energie in den letzten Monaten einiges auf die Beine gestellt und stetig neue Inhalte eingespielt. Bei ArcSite hat sich nicht viel getan. Ein paar wenige Seiten werden seit kurzen auf mobilen Geräten besser angezeigt und es wurde ein wenig an der SEO Schraube gedreht.

Jenseits des World Wide Webs ist auf Initiative von Alexander Ausserstorfer eine deutschsprachige Mailingliste rund um RISC OS entstanden. Um sich an der Liste zu beteiligen braucht es nur eine Mailadresse und etwas Motivation zum Diskutieren, Fragen zu stellen und so weiter.

Es gab 2014 nicht nur gute Nachrichten. Die Meldung vom Tot von David Holden war keine und hatte auch zur Folge, dass die APDL Seite geschlossen wurde. Aber Dank David Bradforth und Aaron Timbrell wurde einiges von Davids Arbeit gerettet und ist wieder online verfügbar.

Was für 2015 recht sicher feststeht sind die Termine für die RISC OS SouthWest Show 2015 im Februar und der RISC OS London Show im Oktober.

Nicht vergessen darf man auch die RISC OS Awards 2014. Wer noch nicht gewählt hat, sollte es jetzt tun.

cms, 31. 12. 2014, 09:08 Uhr <   >
2014 war RISC OS einige Male in der Raspberry Pi Geek (Magazin). Aber scheinbar ist das wieder verstummt. Ich persönlich würde mir viel mehr Programmiererei und weniger Linux und Hardware wünschen...
Isip, 31. 12. 2014, 11:05 Link
Zwanzigtausendvierzehn... Irgendwie habe ich "ein paar" Jahre "verschlafen". Aber schön das es RISC OS noch gibt ;-)

Gute Zusammenfassung aber "zu meckern" hab ich trotzdem was ;-)
RiscOSM ist für mich nicht wirklich bemerkenswert. Zum einen wurde Arbeit in eine durch Freeware bereits besetzte Stelle (Thomas MapTools) investiert, zumal Thomas die Vektorisierung u.a. immer auf der Liste hatte und zum anderen ist die Kartenumrechnerei eher nervig. Besser wäre es gewesen, wenn man die Quellen so nutzen könnte.

Ich mag mich irren aber ich war der Meinung einen "neon instruction set" gibts beim RPi nicht.
VFP schon.

Jeffrey schrieb mir eigentlich schon vor langem das 5.22 fertig ist und er nicht weiß warum es nicht veröffentlicht wird.

Den OMAP5 Port (nicht nur den IGEP auch den Ti) hat Willi in "der Mache" und es wird, langsam.
Auf den Beagle X15 würde ich nicht setzen. Komplett anderer SoC. Aber wer weiß.

APDL: Man findet sehr viel. Kleiner Tipp. Den Katalog runterladen, dann darin die gewünschten Programme suchen und auf den download rückschließen. Im downloadarchive gibt es nur Bezeichnungen wie Diskette B198. Sehr aufschlußreich.Das was ich bisher runtergeladen habe waren alles Zip-Archive und keine Diskettenimages.

Ja genau, geht wählen. Nur was?
Raik, 31. 12. 2014, 11:05 Link
Pi Geek: Ich wurde etwas ausgebremst wegen diverser Probleme in meinem Umfeld. Ich denke im kommenden Jahr wird es wieder was geben, wenn die noch wollen.
Zum Thema "Programmiererei" müssten allerdings andere was beisteuern.
Raik, 31. 12. 2014, 11:41 Link
Ups, tausend Mal gelesen und nicht gemerkt. Oder war es doch 100 Mal? Ich habe es korrigiert.

Ja, wie es aussieht gibt es NEON nicht für ARMv6 Prozessoren. Aber der RPi ist eh das untere Ende der modernen RISC OS Rechner, dafür aber recht kostengünstig.

Wahl: Wie immer die/der/das richtige natürlich. :-)

Zu Programmiererei kommt bald was. Aber nicht mehr im Jahr 20014. :-)
cms, 31. 12. 2014, 11:49 Link
So? Da bin ich aber echt gespannt ;-)

Toll. Seit heute ist mein 2-ter Raspberry Pi hier. Diesmal das B+-Model. Problem: Das B+-Model verfügt über einen microSD-Kartenslot. Ich wollte die alte Karte auf die neue kopieren. Aber irgendwie ist da jetzt nur das blanke RISC OS drauf gelandet, ohne die ganzen Installationen und Einstellungen der letzten 10 Tage...
Isip, 31. 12. 2014, 13:44 Link
Mit einen USB-Kartenlesegerät kann man die alte SD Karte auf die neue kopieren. Wenn die SD Karten bei beiden gleich heißen, sollte das kein Problem sein. Den RISC OS Zugang zur Bootpartition würde ich aber auslassen und nur gezielt von Hand machen. Backup/Image nicht vergessen.
cms, 31. 12. 2014, 13:55 Link
Ich hab's mehrfach probiert (mit Win32DiskImager), aber das RISC OS ist trotzdem nur blanko. Verstehe wer will. Merkwürdig ist auch, dass das blanke RISC OS Image 1.920.000 KB groß ist, wohingegen das BackUp nur 49.152 KB hat. Bei Win32DiskImager lässt sich aber scheinbar nix einstellen.
Isip, 31. 12. 2014, 14:24 Link
Für RISC OS/ADFS gibt es keinen Partitionstyp und da wird eh immer die gesamte Festplatte genommen. Ich kenne Win32DiskImager nicht. Liegt wohl an den ersten drei Buchstaben. Vermutlich wird das Image komprimiert, was durchaus auch Sinn macht wenn man eine zwei Terafestplatte sichern möchte. Das meiste der SD Karte (zwei GByte?) ist auch nicht bis zum Rand mit Daten gefüllt. Der Rest sollte im Idealfall mit Nullen gefüllt sein und 1,x Millarden Nullen hintereinander lassen sich wunderbar komprimieren. Einfach zur Kontrolle auf eine andere SD Karte einspielen und prüfen. Eventuell ist Win32DiscImager so intelligent nur Daten zu sichern und da die RISC OS Partition ja eigenlich keine richtige Partition ist ...

BTW: Das heißt auch, wenn man eine alte SD Karte neu einrichtet, sollte man vorher sehen die gesammte Karte mit Nullen zu beschreiben. Das gibt schön kleine Images.
cms, 31. 12. 2014, 15:37 Link
Die "die beiden großen Neuigkeiten" möchte ich mal ein wenig relativieren:
1. RiscOSM ist nicht so wirklich neu, da es mit MapView von Thomas Milius schon länger etwas derartiges gab (und obendrein kostenlos).
2. ARMini.MX ist beachtenswert - aber mit aktuellen Infos oder den zu Weihnachten in Aussicht gestellten ersten Geräten hapert es leider, wie mir scheint. Ich wünschte dem Team hinter ARMini.MX, dass sie schneller am Start sind als das IGEPv5 oder BeagleBoard-X15!
Und in der Highlightliste fehlt mir die neue USB-Stack-Version von Colin, dank der der u.a. Raspberry Pi endlich flott im Netz unterwegs ist. Überhaupt hat sich an der USB-Front einiges gutes getan.

Und zum Wechsel auf den Pi B+: Das Doppeln der SD-Karte mit einem Imaging-Tool kann klappen, muss aber nicht. Grund ist, dass die Karten hie und da minimal unterschiedlich groß sind. Eleganter und auch sicher funktionierend ist die Verwendung von SystemDisc und dann Kopieren der FAT- und der RISC OS-Partitionen (ohne !Boot.Loader, da das schon da ist!).

Frohes Neues Jahr
HzN, 31. 12. 2014, 17:16 Link
Zu Punkt 1 von Herbert hatte ich ja Gleiches geschrieben ;-)
Zu Punkt 2: Ich weiss nicht wieweit ich plaudern darf ;-) Andrew hat 20 Graete geordert und die ersten sind auch ausgeliefert. Bis Ende Januar (?) soll der Rest folgen. Anfang Januar wird auch ein wenig zusaetzliche Hardware (RTC, CMOS) fertig sein.

Zum Clonen macht sich CloneDisc unter RISC OS gut. Ansonsten DD unter Linux oder USBit unter WIN. WIN32Imager scheitert oft.
Ansonsten bleibt noch eine neue Karte fuer das B+ erstellen und dann via Kartenleser oder USBStick die Aenderungen haendisch tun. B+ braucht zwingend RC12a als Basis.
Raik, 31. 12. 2014, 20:23 Link
Vergessen: Systemdisc ist in der Anschaffng sinnvoll, weil man sich problemlos selbst groessere Karten basteln kann.
Raik, 31. 12. 2014, 20:27 Link
Vielen Dank für die ganzen Hilfen hier. Naja, nach dem ersten Eindruck mit den Himbeeren habe ich erstmal wieder zurück zum RiscPC (mit VPOD und RISC OS 6) gewechselt. Bis vielleicht auf die CPU (StrongARM) und Speicher hat der letztere doch wesentlich mehr Power. Insgesamt lässt sich mit dem RiscPC viel besser arbeiten; bessere Tastatur, bessere Maus (richtige 3-Tasten ohne dieses eklige Scrollrad), richtiger Einschaltknopf, Systemuhr stellt sich nicht immer von selbst zurück. Das einzige, was mir dort fehlt, ist USB. Da die heutigen Geräte fast kein Diskettenlaufwerk mehr haben, ist der Datenaustausch doch recht schwierig geworden und muss meist umständlich über ein ekliges Computernetzwerk abgewickelt werden. (Mir wäre halt eine ordentliche Diskette lieber als das ständige Herumgestöpsel mit etlichen Kabeln.) Bei den RPIs habe ich immer wieder 'mal das Problem, dass die Maus nicht mehr richtig reagiert (Mausklicks werden nicht erkannt), und die Tastatur spinnt (eingegebene Zeichen werden so lange wiederholt bis man wieder eine Taste drückt). Hier half bisher ein Reseten des Gerätes. !Messenger auf dem RPI blockiert immer wieder für Sekunden das System. Ich denke, es liegt an den intensiven Schreibzugriffen auf die SD-Karte. !ShareFS fand ich überhaupt nicht auf dem System. Ich will nicht sagen, dass der RPI falsch ist. Es ist eine für RISC OS gute und auch wichtige Entwicklung. Aber es scheint mir gegenüber dem RiscPC noch nicht ausgereift zu sein.

Der Raspberry Pi würde sich meiner Ansicht nach z. B. gut für Demo-Wettbewerbe eignen, weil hier die verfügbare Rechenleistung weitgehend von Gerät zu Gerät gleich ist (ähnlich wie damals beim Commodore 64 etc.).

In 15 - 20 Jahren könnte der RPI vielleicht so ausgereift sein wie heute mein Risc PC.
Isip, 02. 01. 2015, 05:55 Link
Ganz so Schwarzmalen würde ich nicht. Auf Diskette kann ich verzichten. Speicher hatte ich 3x128MB auf dem Risc PC, Festplatte mehrere via Original und Blitz. Und USB und Irlam. Trotzdem bereue ich den Umstieg nicht. Auch vom a9home nicht.
Aber richtig, es fehlt das was.
(M)einen Risc PC würde ich nie mit 5.xx betreiben.
Tastatur und Maus sind Deine Wahl, für die Uhr gibt es das RTC Dingens von CJEs.
Wenn Messenger schreibt, schreibt Messenger. Eine schnelle Karte hilft etwas.
ShareFS musst Du bei den Netzwerkeinstellungen aktivieren und die LW per Hand (oder Obey) freigeben. Zugegeben ein Schritt zurück.
Ansonsten ist RISC OS nicht auf dem Pi noch immer RC und beta aber gut nutzbar.
Raik, 02. 01. 2015, 07:14 Link
Wo das "nicht" im letzten Satz herkommt weiß ich gerade nicht.
Raik, 02. 01. 2015, 07:17 Link
Ich frage mich gerade, ob ein Raspberry Pi tatsächlich so "günstig"ist. Stimmt, Tastatur und Maus sind meine Wahl. Aber wenn ich das ganze Zubehör mitrechne, was man für den RPI so braucht, um einen halbwegs anständigen Computer zu haben, hat man schnell einige hundert Euro beisammen. Dafür bekommt man schon ein 'ordentliches' netBook... hat das schon 'mal jemand ernsthaft miteinander verglichen?
Isip, 02. 01. 2015, 07:25 Link
Was mich auf jeden Fall sehr positiv überrascht hat, das ist, wieviel Software schon von Haus aus auf dem RPI lief. Aber mit FireWorkz habe ich noch ein Problem. Das stürzt zuweilen ab.
Isip, 02. 01. 2015, 07:34 Link
Na ja. Jetzt bin ich zwar nach wie vor einer der letzten die tagtäglich ernsthaft mit dem Risc PC arbeiten, aber die oben geschilderten Probleme sehe ich nicht. Auch am Inetl PC verwende ich die PS/2 nach USB Adapter um die zahlreich vorhandenen guten PS/2 Tastaturen und Mäuse (ohne Scrollrad) beizubehalten. Für 5 Euro inkl. Versand ist das schon mal geregelt. Obwohl ich in all den Jahren wirklich nur die guten Tastaturen und Mäuse der mir "zufliegenden" alten PCs aufeghoben habe, sind hier bestimmt jeweils 30 Stück die auf den Einsatz warten. Ergo: für 5 Euro sind am Raspberry Pi erstklassige Tastatur und Maus zu haben.

Dieses Beispiel läßt sich auf alle anderen benötigten Hardwaresachen übertragen. Für lächerlich wenig Geld läßt sich die im Überfluss "weggeworfene" Hardware eben vor dem Wegwerfen retten und macht aus einem Raspberry Pi ein vorzügliches RISC OS System dem es an nichts mangelt. Im Gegenteil: gegenüber dem der Risc PC erstmalig in seinem Leben wirklich alt aussieht.

Ich habe halt die interne PC Karte im Pisc PC im Einsatz um eine unschlagbar praktische Verknüpfung von DOS mit dem Internet zu bekommen. So betreibe ich alte PROM, ROM, EPROM, PAL, GAL usw. Lese- und Schreibgeräte mit ausgereifter Software unter DOS. RISC OS sitzt als Vermittler zwischen DOS und dem Internet. Dank CSS kann !Fresco auf viel mehr Webseiten und Daten zugreifen als jemals zuvor. Die Daten die ich beruflich brauche kann ich mit !Frsco direkt per Drag&Drop ins DOS "Laufwerk" speichern und habe so natürlich unmittelbar Zugriff von dr DOS Software aus. Das geht schneller und aufgeräumter als mit einem neuen EPROM-Brenner an USB unter Windows zu arbeiten. Da brauche ich nur meinen Berufs-"kollegen" über die Schulter schauen. Und dabei kann ich Hardware nutzen die mit weit exotischeren ICs (EPROMs mit negativer Programmierspannuung) umgehen kann.

Zurück zum Raspberry Pi. Mit leider viel Arbeit läßt sich auch softwareseitig ein stabiler RISC OS Rechner einrichten. Es kommt halt darauf an was man braucht. Es gibt zahlreiche Aufgaben die lassen sich beim besten Willen nicht sinnvoll mit den vorhandenen Werkzeugen unter RISC OS bewerkstelligen. Daran ändert auch das schnellste RISC OS gar nichts. Es scheitert an der nicht vorhandenen Software. Ich nenne mal ein Beispiel: mp3 Player und Archivprogramme. Ich habe Monate gebraucht um aus dem riesigen Angebot aberwitzig umfangreicher Programme ein wirklich gutes zu finden. iTunes, MediaMonkey etc. das alles ist Müll - ich kann das gut begründen, aber das ist ein anderes Thema. Das einizge was meinem hohen Anspruch als alten RISC OS Freak mehr als gerecht wurde ist: MusicBee. Ich hatte es "spontan" anhand einer Kriterienliste auch verworfen, aber nach eingehender Beschäftigung: Genial! Das wäre nun seit kurzem hardwaretechnisch und erst recht was die Benutzeroberfläche betrifft auch mit RISC OS zu machen aber das wird es absehbar nie geben.

Wirklich sinnvoll ist die Software die immer schon überragend gut war. Die bekannten alten Sachen eben. Wer mit diesen arbeiten will der kann dann eben doch mit dem Raspberry Pi für unglaublich wenig Geld ein fantastisches Werkzeug schaffen. Kleine Mankos werden - bei den RISC OS Kennern - aufgrund der Vorteile gerne in Kauf genommen. Leider werden von RISC OS Laien - Neulignen etc. - die Vorteile nicht so ohne weiteres erkannt und entsprechend gewertet - das war ja immer schon so. Die Mankos hingegen werden gleich als Totschlagargument herangezogen. Das war auch immer schon so.

Und noch was zum Monitor: kauft alte dennoch erstklassige 1600x1200 Flachteile. 60 Euro... Super! Ich ziehe die Monitore aus dem Schrottcontainer und wenn sie überhaupt kaputt sind dann repariere ich die Netzteile, denn es sind meist nur ein paar Elkos.

Fazit: mit dem Raspberry Pi kann ein extrem billiges Spitzensystem für die bekannten alten Killer-Apps gemacht werden. Nichts anderes will ich hier lesen ;-)
Markus Huber, 02. 01. 2015, 13:53 Link
Danke für deinen umfangreichen Beitrag, Markus! Ja, das hattest du mir gezeigt. Keine Ahnung, welche Probleme du mit MP3 hast. Ich lerne Sprachen. Die letzten CD-Player, die ich gekauft hatte, waren alle Schrott und innerhalb eines Jahres kaputt. Der Windows Media Player lässt sich nicht ernsthaft bedienen und auch viele MP3-Player können nicht mithalten, weil ich ständig Vor- / Zurück und Stop drücken muss. Und das mit der linken Hand, weil ich gleichzeitig mit der rechten schreibe. Digital CD von André Zimmermann kann das aber ganz gut (neben meinem guten alten Panasonic Kassettenrekorder).
Isip, 02. 01. 2015, 17:14 Link
Der Mann heißt Timmermans. Ich nutze auch DigitalCD als Player. Zusatzlich noch Chris Johnsons CDRipEnc (mit AcornCD) und MP3TagED. Die kommerzielle Variante (MusicMan) nutze ich eher selten.
Raik, 03. 01. 2015, 01:12 Link
Ups. Tschuldigung für den "Versprecher". Jow, DigitalCDs spielt auch MP3s ab und läuft auch anstandslos auf der Himbeere. Man merkt überall, dass sehr viel Liebe in der Software steckt. Das sind solche genialen Details wie dass die Fenster "einrasten", wenn man damit in Nähe der Iconbar kommt usw.
Isip, 03. 01. 2015, 05:06 Link
Wir haben gestern auf dem Treffen der RISC OS Interessengruppe Deutschland Süd n. e. V. u. a. auch die SD-Karte mit installiertem RISC OS für den Raspberry-Pi näher untersucht. WIN32DiskImager kopiert scheinbar die falsche Partition. Aber auch sonst habe ich auf dem Treffen viel gelernt, wenn es leider auch wieder viel zu kurz war und ich mir leider nicht alle Namen merken konnte. Vielleicht nächstes Jahr wieder!
Isip, 06. 01. 2015, 09:03 Link
Ich weiß nicht (mehr) genau was man bei Win32Imager einstellen kann, ich nehme CloneDisc unter RISC OS oder DD unter Linux und wenn Win, dann USBit zum clonen. Ich denke mich aber dunkel zu erinnern, daß man "komplettes Laufwerk" auswählen kann/muß und nicht nur "Partition". Bei komplett wird bitweise alles bekannte und unbekannte kopiert, dann klappt es auch.
Raik, 06. 01. 2015, 11:25 Link
Ich habe in den letzten Monaten Steffens Blog verfolgt: gut, gefällt mir, macht Spaß, ich freue mich immer auf neues, paßt, soll er machen, wunderbar, danke dafür... Aber! Nun gibt es damit einen weiteren Ort an dem RISC OS erklärt wird. Wäre das nicht etwas für den Wiki auf den wir hier warten? Hier auf ArcSite wird doch RISC OS für den "Laien" ebenfalls schon gut erklärt. Wenn der Wiki dann kommt, dann sollte genau das dort ja erneut Thema sein. Wenn der nicht kommt, dann neige ich auch noch dazu einen persönlichen Exkurs über RISC OS zu veröffentlichen. Wikipedia ist bestimmt eine der ersten Anlaufstellen mit der gleichen Überschrift. Doch da werde ich mich keinesfalls einbringen. Die bringen mich zur Weißglut!

Weil ich vorhin den neuesten Eintrag "Von der nackten Platine zum fertigen RISC OS-System" auf Steffens Blog gelesen habe, bringt mich genau das dazu hier einen Schubs zu geben. Steffen führt aus seiner Sicht das aus, was ich Anfang Januar mal schnell hier in den Kommentaren angerissen habe. Wir haben auf dem (Achtung Brüller!) "Treffen der RISC OS Interessengruppe Deutschland Süd n. e. V. u. a." diese Thema diskutiert und entschlossen uns den Wiki abzuwarten.

Im Grunde ist es ja völlig egal an wie vielen Orten das eine oder andere zu lesen ist. Mich juckts nur immer in den Fingern wenn ich Steffens Blog lese und der lange ersehnte ArcSite-Wiki wäre das Ventil dafür. Die Kontiunität der ArcSite ist ein Argument das ich sehr hoch anrechne. Riesen Kompliment dafür!
Markus Huber, 20. 01. 2015, 14:42 Link
Hallo Markus, schön zu hören dass Du zu einem meiner drei Stammleser gehörst. Ich warte genau wie Du auf das ArcSite-Wiki, ich bin weiterhin wild entschlossen dort beizutragen. Mein letzter Blog-Artikel war übrigens nur Recycling (und ein wenig Update) einer älteren Seite meiner Homepage, als das BeagleBoard noch recht frisch war. Demnächst gibt es noch ein paar teilrecyclete Beiträge zum Thema RISC-OS-Hardware. Allzuviele Neuigkeiten gibt es momentan ja leider nicht.
hubersn, 22. 01. 2015, 01:07 Link
Ich verfolge den Blog auch und manchmal kann ich mir das Maulen nicht verkneifen ;-)
Wikipedia, na ja. Als einzigste Quelle oft lieber nicht.

Ich hätte natürlich auch was für das ArcSite-Wiki, denke ich. Aber ich habe auch so genug zu tun ;-)
Ansonsten bestünde ja noch die Möglichkeit, so zum Übergang, das Magazin hier zu füllen. Sinnvolles wird cms ja sicher transferieren.

Da ich nicht warten will, bis das mal erklärt wird und auch zu faul bin zu suchen...

Was muß ich den beachten beim Compilieren (mit beiden Paketen) um die Programme für die neuen Kisten nehmen zu können, ohne "AE off".

Danke.
Raik, 23. 01. 2015, 10:06 Link
Das "Treffen der RISC OS Interessengruppe Deutschland Süd n. e. V. u. a." war nicht ganz ernst gemeint. Ich neige halt manchmal zu Größenwahn. Immerhin waren wir nur zu dritt, etwas später zu zweit. War aber wirklich interessant wie immer. Habe genauso wie letztes Jahr viel Neues gelernt und gesehen. Sowas kann einfach kein Online-Forum ersetzen.

Das Dilemma an einem Wikipedia ist, dass man die Dinge ja erst finden kann, wenn man nach ihnen sucht oder die Begriffe bereits kennt. Das wird aber leider nicht dazu beitragen, RISC OS bekannter zu machen.
Isip, 23. 01. 2015, 20:25 Link
Hm... habe mir den riscosblog mal näher angesehen. Komisch, dass da die Rede von einem Netzteil ist. Ich habe an meinem Raspberry-Pi gar keins hängen, funktionieren tut er trotzdem.
Isip, 23. 01. 2015, 20:30 Link
Wenn Du einen aktiven Hub am RPi angeschlossen hast, kann es sein, dass der Hub den RPi mitversorgt. Das ist aber eher ein Unfall als eine gute Idee.
hubersn, 23. 01. 2015, 23:47 Link
@ Markus: Leid tut mir ja noch immer, dass mir beim Treffen die Tür wieder aufgesprungen ist. Jetzt bin ich schuld daran, wenn es dieses Jahr keinen Winter mehr gibt und jetzt weiß ich auch woher die Erderwärmung kommt :-(

@ hubersn: Meinem RPi lagen keine Handbücher oder ähnliches bei. Also habe ich einfach irgendwie herumgestöpselt. Anfangs lief er überhaupt nicht. Aber was ist daran so schlecht, ihn über einen aktiven Hub mitzuversorgen? Hier liegen auch ohne Extra-Netzteil schon genug Kabel herum.

Welche USB-Geräte unterstützt der RPi eigentlich? USB-Sticks, Tastaturen und Mäuse scheinen von Haus aus zu funktionieren, aber die Leute vom Computerladen um die Ecke darauf angesprochen, hatten diese natürlich wieder nur Schulterzucken und keine Ahnung für mich. (Keine Ahnung, wo und ob die überhaupt jemals zur Schule gegangen sind...) Interessant wären z. B. Scanner, Drucker, Festplatten, GPS-Geräte, Telefone usw.
Isip, 24. 01. 2015, 05:21 Link
Anfangs hatte ich einen aktiven USB-Hub und Raspberry Pi. Sauber verkabelt natürlich, sprich Hub an Strom, einem Ausgang USB-Kabel zum Pi für Strom für den Pi und USB-Kabel vom Ausgang des Pi in den Eingang des Hub, damit dieser als solcher tut. Lief.

Dann war mal ein Reset angesagt - also Stromkabel raus - huch, Pi lief weiter. Kurz danach war klar: Es genügt das Kabel vom USB-Ausgang des Pi in den USB-Eingang des Hub und der Pi hat Saft. Das ist an sich nicht sauber und zeigt, dass bei Hub und Pi ein wenig mit Dioden gespart wurde, aber so zu sparen ist normal. Eigentlch sollte der USB-AUSgang des Pi keinen Strom in den Pi hineinlassen und der USB-EINgang des Hub keinen Strom absondern...

Ein aktier USB-Hub hat genug Saft, den Pi zu versorgen - und dank Geiz bei den Herstellern sparst Du evtl. ein Kabel. Und wenn es mit nur einem USB-Kabel vom Pi-Ausgang zum Hub-Eingang klappt, dann nimm auch nur ein Kabel. Das zweite für die "saubere" Verkabelung hilft nicht weiter...
HzN, 24. 01. 2015, 07:33 Link
Wenn man sich die Stromlaufpläne des Pi ansieht.... die Anschlüsse liegen parallel und auch die 5V des Expansionsports. Darüber kann der auch bestromt werden.
Ich muss Herbert trotzdem leicht wiederprechen. Es klappt meist aber nicht immer. Hängt auch vom Hub und dessen Netzteil ab. Die meisten Probleme verursacht eine "Unterversorgung". Zwei Kabel (eins regulär zum MicroUSB und ein anderes zum USB) machen dann schon Sinn. Vergleichbar mit einem Y-Kabel.
Was wird über USB erkannt? Vieles aber nicht alles ist nutzbar. Filecore (ADFS) Laufwerke bis 256GB, FAT (dos) mit DosFS bis 4GB und mit Fat32FS bis ?. Optische Laufwerke auch... einfach probieren.
Raik, 24. 01. 2015, 11:06 Link
> Zwei Kabel (eins regulär zum MicroUSB und ein anderes zum USB)
> machen dann schon Sinn. Vergleichbar mit einem Y-Kabel.

Wieso ? Wenn beide Kontakte dann an der gleichen Stelle auf der Platine landen, was soll das dann bringen ?
naitsabes, 24. 01. 2015, 14:40 Link
Weil Du dann mehr Strom ziehen kannst. Der Ausgang des Hubs sollte auch auf 500mA begrenzt sein. Die Meisten machen mehr aber auch nicht unendlich. Mein Belkin macht etwas über 750mA. Da wird es schnell eng. Mit zwei Kabeln bleibt noch eine Reserve. Deshalb gibt es ja die Y-Kabel.
Raik, 24. 01. 2015, 16:02 Link
Da gibt's noch einen Unterschied zwischen den Pi's: der ältere Pi mit normaler SD-Karte springt auch an, wenn man ihn nur über einen der beiden normalen USB-Anschlüsse mit Strom versorgt. Der neuere, B+ mit 4 USB-Ports und MicroSD-Karteneinschub, tut das hier nicht. Dieser muss hier zusätzlich über ein Micro-USB-Kabel angeschlossen sein, kann nach der Startphase aber wieder abgezogen werden.

Naja, ich kann schlecht etwas probieren, was ich noch nicht habe. Und etwas kaufen, nur um es zu probieren, um hinterher festzustellen, dass es dann nicht geht, ist nicht.

Das Raspberry-Pi-Geek hilft mir hier auch nicht recht weiter. Irgendwie kann ich mit den abgedruckten Themen bisher nicht viel anfangen.
Isip, 24. 01. 2015, 18:35 Link
Der RPi (nicht jedoch der RPi+) kann über seine beiden USB-Ausgänge über den Ausgang eines Powered Hubs versorgt werden, aber wenn sich der Hub an die USB-Spec hält, gehen halt nur 500mA drüber, und das ist extrem knapp bis viel zu wenig für den RPi.

Wenn man hingegen an einen RPi-USB-Ausgang ganz normal downstream einen Powered Hub anklemmt und bei dieser Konstruktion wird der RPi vom Hub mit Strom versorgt, sollte man diesen USB-Hub schnellstens entsorgen, denn das ist im USB-Standard explizit verboten und auch elektrisch gesehen nicht empfehlenswert.

Wer richtig weinen will, darf in der neuen c't den Artikel über USB3-Hubs lesen.
hubersn, 24. 01. 2015, 22:50 Link
Das ist in etwa das, was ich durch die Blume sagen wollte ;-)
Aber sieh nach Brüssel... In den EU Verträgen ist auch so einiges verboten und wird trotzdem getan.
500mA... bei den Leiterquerschnitten viel zu wenig.
Raik, 25. 01. 2015, 00:29 Link
Umgekehrt: 500mA ist für diese Leiterquerschnitte zu viel.

Ich habe es noch nie gemessen, aber braucht ein RPi ein halbes Ampere? Spannend auch: inwieweit ist das ist abhängig von dem was er macht?

Per Schaltnetzteil gelieferte 5 Volt direkt mit den 5 Volt eines anderen Schaltnetzteils zu verbinden - zwei über den RPi elektrisch direkt verbundene Stromquellen - kann böse enden. Ist der RPi hier unzulänglich aufgebaut?
Markus Huber, 25. 01. 2015, 11:09 Link
Ich kann mich vage daran erinnern, dass auf den beiden Stromversorgungsleitungen von USB (jeweils außen wegen EMV) ursprünglich nur 500 mA zugelassen waren. Später wurde das aber auf über 1 A erhöht, weil man über diese Leitungen Geräte laden wollte. Soviel Strom ist jedoch nur zugelassen, wenn die Datenleitungen kurzgeschlossen sind. (Und Apple macht sowieso wieder was völlig anderes, obwohl auch USB verwendet wird.)
Isip, 25. 01. 2015, 11:48 Link
Ich hatte vergessen die Ironie einzuschalten. ;-)
Und zweimal ja. Der Pi braucht mehr als 500mA und er ist unzulänglich aufgebaut.
Y-Kabel sind so aufgebaut, dass nur auf einer Seite die Datenleitung durchgeschleift ist. Spannung kommt von beiden Seiten.
Und nochmal ja, zwei unterschiedliche Spannungsquellen könnten problematisch werden.
Raik, 25. 01. 2015, 12:39 Link
Schade, Teil3 mit OSLib hätte ich gestern gebrauchen können ;-)
Raik, 27. 01. 2015, 10:21 Link
Hä? Warum? Teil 3 wird jetzt die Übergabe der Parameter behandeln. Erst Teil 4 die Verwendung von OSLib. Aber was schon da ist, das ist da.
Isip, 27. 01. 2015, 12:05 Link
In Anlehnung: Wer Morgens die Weisheit mit Löffeln frißt, kann Mittags schön klugscheißen ;-)

Zitat Ende Teil 2: "Weiter geht es im dritten Teil mit der Verwendung von OSLib. "
Raik, 27. 01. 2015, 13:09 Link
Hab ich schon mal geschrieben, daß der RPi mit aufgesteckter RTC und leerer oder fehlender Batterie nicht bootet? Wenn nicht, tue ich das hiermit.
Scheinbar "lutscht" die Batterie dann an der CPU Core Spannung (3,3V). Nach TRM ist der Pi dort sehr empfindlich.
Raik, 27. 01. 2015, 18:05 Link
Keine Ahnung, was du sagen willst. War ursprünglich so geplant. Jetzt wird aber noch ein Zwischenstück eingeschoben, damit man es später besser versteht. Und wenn du den vierten Teil brauchst, kann ich dir schon 'mal eine Vorab-Version geben (wenn cms das genehmigt).
Isip, 28. 01. 2015, 12:30 Link
Danke, das wollte ich auch anbieten, bin nur nicht dazugekommen.
cms, 28. 01. 2015, 14:49 Link
Ich will eigentlich garnichts "sagen". Alles nur Spass. Ich wollte nur ein wenig klug tun. ;-)
Ich hatte quergelesen, als ich Probleme mit der OSLib hatte und am Ende von Teil 2 wird in dem Zusammenhang auf Teil 3 verwiesen.
Mein Problem ist gelöst. Ich mache maximal eine Anmerkung, obwohl auf die Letzte hat niemand reagiert ;-), wenn mir beim Querlesen was auffällt, daß anders ist als bei DDE.
Raik, 28. 01. 2015, 14:50 Link
Ist schon OK. Man will ja nur helfen. Leider ist das alles auszuarbeiten auch massiv Arbeit. Bin froh um jede Unterstützung und Bemerkungen, die ich bekommen kann.
Isip, 28. 01. 2015, 17:04 Link
Ich würde aber ich bin an der Stelle ziemlich talentfrei. Es reicht maximal um in verhandenen Code ein wenig rumzufumeln und oft nicht einmal dazu.
Es ehrt Dich, daß Du diesen Aufwand betreibst. Ich kann nur den Hut ziehen.
Raik, 28. 01. 2015, 17:25 Link
Nun habe ich mir etwas mehr Zeit genommen und habe den Link umbenannt. OSLib kommt dann vorraussichtlich im Teil vier.

Da das Projekt etwas umfangreicher ist, muss ich auch um Geduld bitten. Hätte Alexander nicht noch nachträglich einen Teil dazwischen geschoben, wäre der OSLib Artikel schon veröffentlicht worden. Ich weiß nicht wie weit Alexander das durchführen möchte, aber das könnten noch recht viele Teile geben und sogar über Jahre laufen. Halt bis das ganze PRM plus durchgearbeitet ist. :-)

Vielleicht kommt von mir noch ein kleiner make Artikel dazu und mein Multitasking-Artikel könnte man auch in C und OSLib umsetzen.

Und hier nach langer Zeit mal wieder der Aufruf: Wenn Du etwas interessantes über RISC OS zu berichten hast, dann hau in die Tastatur und schicke es mir.
cms, 28. 01. 2015, 19:03 Link
Von a4com bekam ich eine E-Mail, dass Gregor Gellissen verstorben ist. Den Namen habe ich noch nie gehört. Weiß jemand genaueres?
Isip ay Sustansya, 29. 01. 2015, 09:09 Link
Das passt zwar jetzt nicht ganz so gut hier hin (so in einer langen Reihe von Smalltalk-Kommentaren), aber dennoch sei erwähnt, dass Gregor ein alter Arche-Mitstreiter war. Gregor war ein feiner Kerl und ist leider viel zu früh von uns gegangen. Leider habe ich ihn auf den Treffen in Essen schon lange nicht mehr gesehen (entweder war ich da und er nicht oder umgekehrt). Seine Arbeit als Chirurg hat ihn wohl zeitlich immer sehr eingenommen. Er hatte immer viele Ideen und Anregungen und hätte sich gerne mehr eingebracht. Ich werde ihn in Erinnerung behalten.
HöMi, 29. 01. 2015, 13:24 Link
In erster Linie geht's nur um C und OSlib. Das ganze PRM durchzugehen macht wohl keinen Sinn. Aber freilich, alles ist offen.
Isip, 01. 02. 2015, 07:48 Link
Gibt einen neuen Rasperry (klick) mit 4 Kernen. Unter RiscOS werden schon verschiedene Prozessorkerne unterstützt ?
Ex-RiscOS Benutzer, 02. 02. 2015, 18:59 Link
So wie Du es meinst nein. Bisher nur ein Kern pro Prozessor aber schon verschiedene... A8, A9, A15 ... ;-)
Raik, 02. 02. 2015, 19:47 Link
Ich habe zwei kurze Artikel zum Raspberry Pi 2 auf meinem RISC OS-Blog veröffentlicht, mit kleinem HowTo zur RISC OS-Installation, die mangels ready-to-run-Image im Moment noch etwas hakelig ist.

Ein etwas genauerer Blick auf die Hardware habe ich auf meinem IT-Blog veröffentlicht: http://itblog.huber-net.de/2015/02/rpi-tng/
hubersn, 10. 02. 2015, 10:42 Link
Danke.
Das ToDo von Chris Hall liest sich doch eigentlich recht einfach.
Heute odder morgen müsste ich das Teil ja dann real in den Pfoten haben.

RiscOSM bzw. i.MX6: Ich habe mit dem aktuellen ROM noch einmal testweise Karten konvertiert.
Spart bei Berlin ca. 50% (von 46min zu 24min) und bei Bayern ca. 33% (6h zu 4h).
Raik, 10. 02. 2015, 13:44 Link
Schöner Überblick, Danke @hubersn.
Bei click findet sich auch eine kleine Tabelle mit Meßwerten.
naitsabes, 12. 02. 2015, 15:09 Link
... oder die Benchmarks von Chris Hall bei ROOL (click mich)...
Raik, 12. 02. 2015, 16:57 Link
Hatte gestern zwangsweise Zeit in einem gut sortierten Zeitschriftenladen zu stöbern. Irgendein RaspberryPi Magazin stellte doch mit 1/2 Seite Text RISC OS vor. Zwar durchaus positiv aber doch natürlich vollkommnend verkennend in die Retro-Ecke geschoben. Die Erwähnung das RISC OS voll im Look Ende der 80er Anfang der 90er Jahre sogar schon eine Maus unterstützt. So was nervt. Denn wer die Betriebssysteme Ende der 80e Anfang der 90er jahresgetreu einstuft... meine Güte was für ein Dreck im Vergleich zu RISC OS.
Markus Huber, 20. 02. 2015, 15:18 Link
Jow Leude. Hatte gestern eine neue Festplatte in meinen Laptop eingebaut. Zuerst Windows 7 wieder installiert. Scheiterte aber an einem falschen Code. Dreck dann durch etliche Linux-Varianten ersetzt.

Dass die Kommandozeile von Linux auf Unix und damit auf die Siebziger Jahre des letzten Jahrtausends zurückgeht, das war mir bekannt. Aber dass die bisher von mir getesteten Oberflächen ähnlich wie Windows oder MacOS im Gegensatz zu RISC OS dermaßen undurchsichtig, d. h. nur schwer zu verstehen, bis kaum bedienbar sind, wurde mir erst heute bewusst.

Ich persönlich empfinde RISC OS vom Konzept her immer noch als das modernste und offenste aller mir bekannten Betriebssysteme. Vor allem, seitdem ich mich mit der Multitaskingprogrammierung (unter C) beschäftige. Ich hoffe, Carlos findet bald Zeit für die nächsten Artikel. Die Einführung in die Multitaskingprogrammierung unter RISC OS, C und OSLib dürfte von meiner Seite her morgen Abend endlich durch sein. Darin werden auch die Konzepte vorgestellt und auf Vorteile gegenüber anderen Systemen eingegangen. Da ist immer noch überhaupt nix mit Retro. Wer sowas schreibt, der ist doch echt doof. Der Artikel war aber jetzt echt massiv Arbeit und wäre ohne Carlos' Unterstützung überhaupt nicht möglich gewesen. Und keine Ahnung, wann das dann hier online geht...
Isip, 21. 02. 2015, 16:13 Link
Ich glaube ich kenne den Artikel.Der müsste dann aber schon etwas älter sein (oder aufgewärmt).
Was erwartest Du. Die Schreiber sind i.d.R. mit Windows als "Standard" groß geworden ...
Ich kenne "eine Hand voll" Leute, die sind stolz auf Linux umgestigen zu sein, setzen aber alles daran, daß ihr Linux so aussieht und sich so verhält wie Win.
Drück mich und ihr seht meinen A5000 Desktop aus einer Zeit da an Win95 noch nicht zu denken war... hervorgeholt für den aktuellen ArchiEmu.
Es wird von meiner Seite aus im Raspberry Pi Geek weiter gehen (vielleicht schon mit der nächsten Ausgabe), nachdem ich im letzten Jahr wegen privater Probleme nicht mehr die Zeit fand. Die Artikel richten sich aber weniger an die "Aktiven", sondern sollen eher Neue interssieren und den Einstieg erleichtern und Alte zurückholen. Ich finde es aber sehr schwierig. Nur wir zwei, Volkert und ich, waren bei den ersten Artikeln nicht immer einer Meinung. Fragst Du drei Leute, hast Du vier Meinungen. Insofern verzeihe man mir meine Schwächen.
Raik, 21. 02. 2015, 16:26 Link
Uups da hat sich wohl was überschnitten. ;-)
Ich nutze, bis auf MacOS, alle von Dir genannten BS. Jedes zu seiner Zeit.
Privat über 90% RISC OS, ansonsten Linux und dienstlich muß ich WIN7. Ich habe mit der Bedienung nicht wirklich Probleme. Bei Linux gibt es halt viele Desktopvarianten. Gute und weniger gute und mit ROX kann man auch ein wenig RISC OS feeling haben.
WIN7 ist bei mir sehr klassisch eingerichtet. Jeglicher SchnickSchnack ist deaktiviert. Ein jüngerer Kollege fragte mich letztens, ob ich denn nicht auch mal mit einem neuen Rechner dran wäre. Mein BS wäre ja schon etwas in die Jahre gekommen. Das ist dann die Generation, die RISC OS in die Retroecke schiebt.
Und danke für die Mühe. Ich hoffe, ich begreife auch mal was. Meine Talente liegen mit Sicherheit nicht beim Programmieren.
Raik, 21. 02. 2015, 16:45 Link
In gewisser Weise ist RISC OS schon eine Retro-Plattform. Um eine glaubwürdige aktuelle Arbeitsplattform zu sein, muss zwingend ein kompetenter Browser zur Verfügung stehen. Leider haben wir den nach wie vor nicht.

Nichtsdestotrotz halte ich das Bedienkonzept von RISC OS keineswegs für Retro, sondern immer noch richtungsweisend. Leider haben sich die täglich von mir benutzten Plattformen auch nach über 20 Jahren nicht in diese Richtung bewegt. Eine Schande. Der sklavische Versuch der Linux-Desktops, Windows nachzubauen, ist deprimierend. Und wenn Linux mal was anders macht, ist es dramatisch schlecht - ich erinnere da an den Umbau der Scrollbars von Gnome 2 nach 3. Die letzte gute Idee im Desktop-Bereich, an die ich mich erinnere, ist die "Snap-Edge-Window-Sizing"-Semantik in Windows 7 (oder gab es das schon bei Vista?).

Gerade hat mein BlackBerry sein Update auf OS 10.3 bekommen. Ist leider nur anders und keineswegs besser. Viel Eye Candy, aber echte Usability-Verbesserungen sind noch nicht zu entdecken. Dafür jede Menge Verschlechterungen.
hubersn, 21. 02. 2015, 21:25 Link
Gab es nicht mal einen Linux Desktop der versucht hat RiscOS nachzubauen? Weiß jemand was daraus geworden ist ?
Ex-RiscOS Benutzer, 21. 02. 2015, 21:49 Link
Der von mir erwähnte ROX. Ist aber eher ein "Filer". Funktioniert unter XFCE auf der Pandora klaglos, ist aber nicht das gleiche. Das Original ist mir lieber ;-)
Firefox auf der Pandora unter Linux läuft flott und stabil. Ich hatte Chris Gransden diesbezüglich mal angeschrieben. Er denkt, er hat das Können für den Port nicht. Ein Anderer fällt mir gerade nicht ein :-(
Raik, 21. 02. 2015, 22:11 Link
Nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil. ROX ist eine Desktop Umgebung wie xfce, schreiben die Macher.
Raik, 21. 02. 2015, 22:14 Link
ROLF
Patric, 21. 02. 2015, 22:26 Link
Ich kenne ROLF nur als Livedistro. Wird die noch weiterentwickelt?
ROX ("It is an attempt to bring some of the good features from RISC OS to Unix and Linux.") vielleicht auch nicht ;-)
Beide Seiten sind doch schon etwas älter.
Raik, 22. 02. 2015, 00:10 Link
Während die Wurzeln fast aller heutiger Betriebssysteme noch immer auf die Ideen von UNIX zurückgehen ('die Mutter _aller_ Betriebssysteme'), sind die Wurzeln von RISC OS viele Jahre jünger und haben mit UNIX nicht viel am Hut. Man darf sich da nicht von der Farbfreudigkeit verbreiteter Oberflächen blenden lassen, denn RISC OS muss schon allein auf Grund seiner vielen grauen Farben auf viele Leute steinzeitgemäß wirken (das ist das erste, was ich immer höre, wenn ich jemanden RISC OS zeige). Die Farben allein haben aber nichts mit dem OS zu tun. RISC OS verfolgt zum Teil vollkommen andere Konzepte und Ideen und hat daher durchaus viele Vorteile, auch, weil es keine Altlasten mitschleppen muss. Und insbesondere ist es auf die ARM optimiert / zugeschnitten. Aber irgendwie kapiert das noch immer kaum jemand.

RISC OS ist für mich eigentlich LIGHT OS, weil es so verdammt schnell und transparent ist. Mir ist manchmal so, als würde ich damit auf einem Lichtstrahl durch die Galaxien reisen. Vor allem jetzt, wo ich mich intensiv damit beschäftigen muss. RISC OS ist an vielen Stellen einfach genial.

Dass RISC OS beim Web so Probleme hat, ist schade. Auf der anderen Seite hat das erstmal nichts mit dem eigentlichen Betriebssystem zu tun. Und überhaupt finde ich das Web nicht sonderlich génial, sondern echt resourcefressend. Ein echtes Monster halt. Früher war man schon froh, wenn man jemanden in San Franzisco ein Telegramm durch die Leitung schicken konnte. Heute muss man Megabyte an Daten übertragen, um sich von jemanden die Telefonnummer am Schirm anzeigen zu lassen. Ja, geht's noch? Auch habe ich feststellen müssen, dass es auch auf anderen Systemen immer wieder Probleme mit Webseiten gibt - je nachdem, welche Seite man mit welchem Webbrowser aufruft. Scheinbar gibt es hier keine eindeutigen Standards oder man hält sich nicht vollkommen daran. Daher sehe ich nicht, dass das Problem hier direkt bei RISC OS liegt.
Isip, 22. 02. 2015, 07:05 Link
Hier rennst Du offene Türen ein ;-)
Aber auch RISC OS ist nicht frei von "Fremdcode". Hierzu gibt es ja immer wieder mal Diskussionen bei ROOL.
Das mit dem Grau im Desktop lässt sich bei Bedarf sehr schnell ändern. Erst recht mit den Theme Manager. Nur mal schnell gegoogelt, drück mich, da ist nicht mehr viel Grau übrig ;-) Obs besser ist, ist Ansichtssache. Fakt ist aber, daß viel möglich ist. Ich habe ein paar "eigene", zugegeben nicht ganz fertig, falls Interesse besteht.
Ich weiß was Du "Light OS" meinst, Aussenstehenden suggeriert das aber was anderes ;-)
Sicher hast Du Recht mit dem was Du über das "Datenmonster" Internet schreibst aber wer das eine will, muß das Andere mögen. Und ein fehlender aktueller Browser ist ein Problem. Zumindest für viele Neueinsteiger. Gleiches gilt für Hardwareunterstützung (z.B. Bluetooth)...
Raik, 22. 02. 2015, 11:44 Link
RISC OS mag ja für historische ARM Hardware optimiert gewesen sein aber heute hinken wir deutlich hinterher, womit auch eine der Hauptschwachstellen des OS deutlich wird. "Keine Altlasten" ist angesichts der relativen Stagnation auch ein merkwürdiges Argument. Besser als längst obsolete Betriebssysteme zu sein überzeugt mich auch nicht angesichts der Bereiche, wo wir heute deutlich im Hintertreffen sind.
Patric, 22. 02. 2015, 12:12 Link
Eine Weiterentwicklung von RiscOS ist sicher nötig. Eigentlich haben sich einige Bedingungen dafür deutlich verbessert. Es gibt jetzt günstige, moderne Hardware zu kaufen und das Betriebssystem liegt als OpenSource vor. Sicher liegt auch Potential für RiscOS in mobilen Geräten und in der Debatte um Sicherheit in der IT.
Ex-RiscOS Benutzer, 22. 02. 2015, 13:43 Link
Die Oberfläche von RISC OS und Touchscreens? Kann ich mir nicht ganz vorstellen. Die Oberfläche von RISC OS ohne Maus geht ja fast ned. Und mit Altlasten meinte ich ausschließlich, dass es auf neuere und andere Konzepte als die von UNIX zurückgeht. Alles andere ist natürlich ein anderes (leidiges) Thema. Wie will man mittels dem Konzept von RISC OS z. B. mehrere Cores nutzen? Bei RISC OS nutzt immer abwechselnd eine Task den kompletten Prozessor. Für echtes Multitasking war RISC OS vermutlich nie vorgesehen.

Mich wundert immer wieder die Debatte um die IT-Sicherheit. Ständig werden End-zu-End-Verschlüsselungen diskutiert, aber DeMail wurde de facto nicht angenommen. Die End-Zu-End-Verschlüsselung (und anderes) wird immer als eine Aufgabe der Dienstanbieter (Provider) dargestellt, ist in Wirklichkeit aber eine Sache der Endanwender und de facto schon seit mehreren Jahrzehnten mittels geeigneten Programmen möglich. Nur nutzen tut es fast niemand. Weil man sich dafür etwas auskennen muss. Genau hierin liegt der Hase im Pfeffer begraben. Die Leute wollen Sicherheit, aber selbst nichts dafür tun wollen. Die Sicherheit sollen ihnen dagegen andere geben. Genau darin liegt aber die Gefahr. Halbwegs sicher vor Missbrauch ist nur, wer sich die Tür selbst auf- und auch wieder zusperren kann, d. h. sich halbwegs auskennt, was er wann, wo und wie tun darf / kann. Sonst erkennt er die Gefahren nicht.

Mich schockiert es immer wieder zu sehen, wie Webseiten wie Facebook, die eigentlich niemand wirklich braucht, Leute an sich binden und Daten entlocken können.

Das Internet und auch das Web ist für mich als RISC-OS-Anwendern dennoch eine Bereicherung, weil ich mich damit problemlos mit anderen RISC-OS-Anwendern austauschen und auch recht schnell Programme finden und downloaden kann. Das geht alles recht gut. Früher war dies nicht so einfach. Probleme bereiten für mich höchsten Webseiten, wo man etwas bestellen kann (Rose Versand, Bicycle Components, ELV, Conrad Electronics...), aber wenn das wirklich 'mal sein muss, mache ich das lieber bei jemand anderem (Bücherei oder so) mittels einem Festnetzanschluss. Per Mobilfunk habe ich das Problem, dass da die gebuchte Datenmenge innerhalb eines Nachmnittags locker verpufft ist (welche sonst locker einen ganzen Monat reicht, solange ich nicht oder kaum aufs Web zurückgreife).
Isip, 22. 02. 2015, 14:28 Link
Bezüglich Retro : könnt Ihr Euch noch an den Satz von Andreas Stiller (c't) erinnern ?
Er hat uns schon vor 10-15 Jahren apologeten genannt :)
(Ich musste damals nachschauen, was das überhaupt heisst, es gab noch kein Google)

Hab weiter oben den Artikel über RISC OS Interessengruppe Deutschland Süd gelesen :)
Ich glaube, das angegebene Datum auf der Webseite, da war ich auch mal da.

War damals mein Anfang im Süden. Schade dass es das nicht mehr gibt.
Carlos, gibts die Arche noch ? ich bin schon zu lange weg :(

Jetzt bin ich über den Raspi wieder zu Riscos zurück gekommen. Ich vermisse meine Programme :)
Messenger, Techwriter usw.

Mal schauen, werd vielleicht wieder öfter hier vorbeischauen, die meisten Namen sagen mir noch was :)
AndreWas, 04. 03. 2015, 16:47 Link
Hallo Andreas, die Arche gibt es noch. Das Treffen findet nun eher unregelmäßig und einmal im Jahr statt. Der nächste Termin hier in den News.
cms, 04. 03. 2015, 21:29 Link
MessengerPro und TechWriter gibt es noch immer. Ersteres z.B. auf NutPi (nicht aktuell aber tut) und Letzteres über MW als upgrade, falls Du was altes hast...
Raik, 10. 03. 2015, 22:09 Link
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