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Volljährig

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Die Volljährigkeit, selten auch als Großjährigkeit oder Majorennität bezeichnet, ist das Lebensalter, ab dem eine Person juristisch als erwachsen gilt. Mitunter wird auch der allgemeinere Begriff Mündigkeit gleichgesetzt. Quelle: Wikipedia

GNU Compiler Collection 4.7.4r2
Nach der heimlichen ersten Ausgabe der GNU Compiler Collection in Version 4.7.4, gibt es nun eine zweite Ausgabe und diesmal mit Pressemitteilung. Dort wird die Unterstützung von Vector Floating Point (VFP) der ARMv6 (Raspberry Pi) und ARMv7 (BeagleBoard, PandaBoard, i.MX6) Prozessoren als Hauptmerkmal genannt. Damit sollte es nun endlich ohne Assembler möglich sein die Möglichkeiten der modernen RISC OS Rechner besser zu nutzen. Gerade dort wo es auf Rechenleistung ankommt, kann das Programme beschleunigen beziehungsweise erst nutzbar machen. Ich denke einige Programme könnten davon sehr profitieren. Einwände, das solche Programme dann auf einen Risc PC oder IYONIX pc nicht mehr laufen sind richtig. Aber Programme wie rRAW laufen eh nicht beziehungsweise nur recht langsam auf den alten Rechnern. Mit einen PandaBoard, i.MX6 und sogar einen Raspberry Pi Rechner und der Nutzung von VFP würde zum Beispiel rRAW einiges schneller die Berechnungen ausführen.

RISC OS FR in spanisch
Die Webseite unseres französischen Nachbarn gibt es nun auch in spanisch (csaa 8. 9.). Bei den deutschen Seiten gab es auch eine Überarbeitung, so wie an vielen anderen Stellen bei RISC OS FR auch.

Vkeyboard
Vkeyboard ist ein virtuelle Tastatur für den Desktop. Man kann so mit der Maus und eventuell einen Touchscreen ohne realer Tastatur schreiben. Die aktuelle Version 1.02 (csaa 11. 9.) kann mit mehreren Tastaturen umgehen. Sprich Vkeyboard unterstützt unter anderem auch eine deutsche Tastatur.

RiscPCB
Mit RiscPCB kann man unter RISC OS Leiterplatten erstellen. Mit dem aktuellen Update 1.01 (csaa 10. 9.) läuft das Programm nun auch auf den Raspberry Pi unter RISC OS. Zusätzlich kann man nun achtlagige Platinen herstellen un einiges weitere mehr.

GraphDraw
Das Programm GraphDraw hilft bei der Erstellung von Graphiken anhand einer CSV Datei. GraphDraw liegt nun in Version 3.00 (csaa 16. 9.) vor.

AMPlayer
Nach der fast dreizehnjährigen Betaphase des AMPlayer Moduls, gibt es nun eine neue Version 1.40 um MP3s unter RISC OS abzuspielen. Diese Version läuft auch auf moderner Hardware.

cms, 06. 10. 2015, 06:10 Uhr <   >
VKeyboard habe ich ausprobiert. Sieht ganz gut aus. [ESC] fehlt.
Raik, 06. 10. 2015, 12:23 Link
Welche Möglichkeiten bestehen um auf dem RiscPC "modernes" https zu bekommen? Wikipedia kann ich nicht mehr laden. Dabei war und ist es mir vollkommen schnurze wenn keine CSS Formatierung besteht. Mit dem alten Fresco mal eben ASCIIs aus Wikipedia rausziehen - perfekt! Aber jetzt wo alle meinen mir meinen Schutz vorschreiben zu müssen... gehts nicht mehr und geht immer weniger. Vorschläge? Irgendwas für den RaspberryPi kaufen weil da nutzbare Module drin sind? Dann auch anderer Browser? Mir egal, probier ich, Hauptsache ich kann aus Webseiten mit https vom Impressum bzw. Kontakt die Adressdaten per ASCII kopieren.
Markus Huber, 07. 10. 2015, 13:08 Link
Eigentlich sollte Netsurf auf dem Risc PC laufen und damit sollte es dann wieder gehen.
Raik, 07. 10. 2015, 14:44 Link
Hallo Markus,

Fresco und nebenbei auch Browse/Phoenix und Oregano(2) können https. Aber nur mit sehr sehr alter und sehr sehr unsicherer Verschlüsselungen. Genau diese Verschlüsselungen und einiges mehr werden bei Wikipedia nicht unterstützt. Ohne das abzugleichen stimmt das auch für ArcSite.

Als Lösung beim Risc PC sehe ich nur NetSurf. Eventuell reicht auch eine ältere stabile Version. Mit Firefox und vielleicht Otter ist da vielleicht auch etwas möglich. Aber ich rate vom Valiumkonsum ab.

Wenn man das Problem mit nur einer oder einigen wenigen Webseiten hat, kann man das mit einen zweiten Rechner (z. B. Raspberry Pi) und Linux mit stunnel lösen. Bei IMAP habe ich das so gemacht. Bei SMTP hätte ich es auch so machen können, nehme aber den Mailserver auf dem Raspberry Pi. Und natürlich geht so etwas auch mit POP3. stunnel reicht eine unverschlüsselte Anfrage verschlüsselt weiter. Das geht auch andersrum, das ist aber eine andere Sache. Leider gibt es so etwas wie stunnel nicht für RISC OS.
cms, 07. 10. 2015, 15:00 Link
Danke. Natürlich ist mir die https Unterstützung von Fresco klar. Die "schwache" Verschlüsselung wird leider längst abgelehnt. Eventuell zurecht, weil es eine scheinbare Sicherheit ist. Ob und wie lange, wie sicher TSL 1.2 ist... ich zweifle insgesamt daran, daß in der Masse Verschlüsselungen zugelassen bzw. angeboten werden die nicht von den einschlägigen "Diensten" rasch mal entschlüsselt werden können. Ich erinnere mich noch an die Zeit als wir das bessere https Modul unter der Hand weiter gegeben haben. Es wurde aus rechtlichen Gründen nicht offiziell mitgeliefert. Fresco greift hier auf ein Modul zurück: httpsmod40. Ich hoffte irgendwie da könnte es eine neuere Alternative geben. Das sieht verdammt dünn aus!
Markus Huber, 07. 10. 2015, 16:25 Link
Leider hat man sich bei RISC OS nie auf ein "universales" Verschlüsselungsmodul geeinigt bzw. kam nie von Acorn. Dann würde die Sache vielleicht besser aussehen. Das Modul von R-Comp (?) ist da auch nicht besser und Acorn hat das auch etwas gebraut für Browse. Aber die Briten mögen Verschlüsselung nicht besonders.

Klar nach TLS 1.2 kommt TLS 1.3 oder 2.0 oder wie es dann heißen mag. Halt das alte Igel-Hase-Ding. In Tausend Jahren heißt es dann, Verschlüsselung hat für die Klimakatastrophe des 21 Jahrhunderts gesorgt. ;-)
cms, 07. 10. 2015, 17:18 Link
Von Acorn kam doch anno dazumal (Release von !Browse) das Modul AcornSSL. Konnte man immerhin auf 128bit-Verschlüsselung patchen, Auslieferung war wegen damaliger Exportbeschränkungen immer 40bit.

Dass Acorn nach Beendigung seiner Existenz kein Update mehr nachschob, kann ich verzeihen :-)
hubersn, 07. 10. 2015, 19:02 Link
Habs eben geprüft: !Browse, !Fresco, !Oregano unterstützen allesamt SSL3 mit 128 Bit. Jeweils mit eigenständigem Modul - also allesamt uralt. Uralt ist für mich zwar kein negatives Argument als solches, aber in diesem Zusammenhang, werden daher alle drei abgewiesen. Dann wäre meine bessere erste Frage gewesen, ob irgendeines der drei Module aufgegriffen und weiter entwickelt wurde? Das es Acorn schon lange nicht mehr gibt, ist da kein Argument. Das beweißt die danach stattfindende Entwicklung und der derzeite Stand der Dinge von RISC OS.
Markus Huber, 07. 10. 2015, 19:29 Link
Der Nachteil war, das es AcornSSL nur mit Browse bzw. der Internet Suite gab. Schöner wär es gewesen, wenn es für alle verfügbar gewesen wäre. Dann hätte Oregano evtl. darauf aufgesetzt.

BTW: Es gab noch WebsterXL inkl. dem Modul SecureSockets. Dessen Quellkode kann man wohl besorgen. Aber das ist wohl eher für Messenger Pro interessant.

Im Prinzip sollte es nicht so schwer sein die SWIs eines der Module mit OpenSSL, GnuTLS oder so herzustellen. Aber das scheitert leider daran, das es kaum einer umsetzen kann.
cms, 07. 10. 2015, 19:40 Link
WIMRE ist AcornSSL nicht in Sourceform verfügbar, das wurde also sicher nicht aufgegriffen und weiterentwickelt. Gibt es glaube ich nicht mal als 32bit-Variante.

M.E. hilft nur Neuentwicklung auf Basis vorhandener Bibliotheken. Die Entwickler von NetSurf haben m.E. argumentiert, dass ein Modul sowieso der falsche Ort für sowas ist und eine linkbare Bibliothek das einzig sinnvolle ist.

Ist !Browse/!Phoenix eigentlich im Source verfügbar?
hubersn, 08. 10. 2015, 13:56 Link
Die meisten haben das als Modul umgesetzt. Eine Bibliothek ist für den Anwender das selbe und kein Grund sich die Köpfe darüber einzuschlagen.

Aber warum das besser sein soll verstehe ich nicht. Aber ich verstehe warum die NetSurfer diesen Weggegangen sind. OpenSSL gibt es vermutlich auch allen unterstützten Plattformen und damit ist die Einbindung recht leicht.
cms, 08. 10. 2015, 15:17 Link
Ich hatte 'mal den Link zu Otter weitergereicht. Kam prompt die Antwort: Nicht downloadbar, da https vorausgesetzt wird.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind gesetzlich derzeit bis 512 bit Verschlüsselung zugelassen - weil die von schnellen Rechnern noch in absehbarer Zeit knackbar sind. 4096 bit und mehr sind generell nicht so gerne gesehen - sowas kann z. B. GnuPG - und man landet leicht auf einer schwarzen Liste, wenn man sowas einsetzt. Zumindest habe ich sowas im Kopf nach dem ganzen TLS-Kram, mit dem ich mich bisher beschäftigt hatte.
Isip, 09. 10. 2015, 15:53 Link
Welchen Link zu Otter meinst Du? Bei dem auf mir ist nix mit https, oder?
Raik, 09. 10. 2015, 21:50 Link
Phoenix kann das. Probiere gerade. Kann aber sein, ich habe schon wieder was verwechselt.
Raik, 09. 10. 2015, 22:14 Link
Das war der Link auf riscosopen.com, wo die Anzeige gepostet wurde (welche ich natürlich in comp.sys.acorn.announce gesucht hatte).

https soll verhindern, dass andere Leute sehen, was man sich ansieht. Hat zumindest jemand zu mir gesagt.
Isip, 10. 10. 2015, 06:54 Link
Der Link auf mir weiter oben ist der Originale von ROOL bzw. von Chris. Den kann Phoenix. Was ich nicht bedacht habe, man kann die ROOL Seite damit nicht besuchen.
Raik, 10. 10. 2015, 09:35 Link
Verschlüsselung 512 Bit als gesetzliche Grenze:
Dann ist SSH ja verboten. Dort ist bei OpenSSH 768 Bits das Minimum und 2048 Bits Standard beim generieren der Schlüssel. Vor einigen Jahren, als noch 1024 Standard war bin ich auf 2048 gewechselt und seit ca. zwei Jahren benutze ich für SSH 4096 Bit Schlüssel.

Füri https auf ArcSite habe ich ein 2048 Bit Zertifikat erstellt.

Ich erwarte meine baldige Verhaftung. ;-)

Chrome und ich meine auch Firefox unterstützen die 1024 Bit TLS Zertifikate nicht mehr oder nur noch kurze Zeit.

Man kann nicht einfach TLS (Nachfolger von SSL), PGP und SSH mit der Bitlänge vergleichen. Auch gibt es eine Menge verschiedener Verfahren der Verschlüsselung die man nicht einfach vergleichen kann. Ähnlich wie bei Taktfrequenzen der verschiedenen CPU Architekturen.

Auch wenn Fresco und Browse/Phoenix schnell sind. Heute sind die nicht mehr zu gebrauchen. Kein CSS, kein JavaScript und vieles mehr machen die unbrauchbar. NetSurf ist momentan unter RISC OS die beste Lösung. Otter wird es vielleicht mal für moderne Boards.
cms, 10. 10. 2015, 11:41 Link
CMS: "Heute sind die nicht mehr zu gebrauchen."

Das ist mir zu pauschal. Gilt für mich überhaupt nicht!

Ich spreche jetzt nur mal für !Fresco, weil ich das auf dem RiscPC aktiv nutze.

- Wikipedia konnte ich bis vor kurzem astrein lesen
- aus dem Impressum von Kunden und Lieferanten ziehe ich die Adressen
- alte bei mir lokal komplett gesicherte Websites betrachte ich einwandfrei
- Suchen mit Suchmaschinen auch wunderbar
- und am allerwichtigsten: ich habe meine lokalen Datenbanken synchronisiert mit Online-Datenbanken

RISC OS Datenbank synchronisiert mit Online Datenbank was ist das?

Ich arbeite unter RISC OS mit diversen Programmen, die ich funktional extrem ineinander verknüpft habe. Techniken die nicht mal die urspünglichen Programmierer für möglich halten bzw. kennen. Nahezu alle der wichtigen Programme können per Doppelklick URLs starten. Das nutze ich und habe daher meine IDs (Identifikationssummern) mit denen der Online-Datenbanken synchronisiert.

Was bedeutet das am Beispiel: Ich benötige ein EPROM für einen Flipper. Ich suche in Squirrel ein Flippermodell per Kürzel weils schnell geht. Also statt TWILIGHT ZONE tippe ich nur TZ -> F1. Es erscheint der Datenbankeintrag. Blaue Felder öffnen "lokale" Verzeichnisse. Also Doppelklick (blaues Feld: Data) und nachsehen ob die EPROM Daten schon lokal bei mir sind. Nein. Doppelklick (grünes Feld:IPDB) öffent automatisch die URL -> Klick. Dann Drag&Drop von der IPDB die EPROM Daten ins lokale Verzeichnis. Dieses lokale Verzeichnis ist eine PC "Partition", auf der "Festplatte" der PC-Karte im RiscPC. Falls nicht vorhanden im bereits automatisch generierten Unterverzeichnis 2 -> 6 -> 8 -> 2684 -> Programs:

Obwohl ich also eine alte aber erstklassige DOS Programmiersoftware für meinen EPROM Brenner nutze, habe ich einen unschlagbar schnellen Zugriff auf die Daten aus dem Internet. Unverzichtbares Element: !Fresco als URL Empfänger und zum Drag&Drop speichern.

Noch eine Anmerkung bezüglich: inhaltlich sind die alten Websites extrem wichtig. Hier gehts bei mir zwar wieder um Flipper, aber das ist sicherlich übertragbar auf viele andere Spezialthemen über alte Dinge. Viele spezielle Infoseiten die es früher gab sind verschwunden. Die Waybackmachine manchmal die einzige letzte Chance. Daher speichere ich Websites mit guten Inhalten die ich dauerhaft haben will, meist technische oder historische, lokal. Diese Infos schneide ich nicht heraus sondern belasse diese, verlinke aber aus StrongHelp direkt auf die bei mir eh lokale und damit statische Adresse. Zum Teil setze ich eigene Anker um die relvanten Infos direkt anzuspringen. Diese Arbeitsweise bleibt mir eh erhalten, aber es geht mir darum die pauschalisierte Aussage von cms zu entkräften: !Fresco und Co. seien hete nicht mehr zu gebrauchen.

Das finde ich auch aus einem anderen Grund kritisch. Aufgrund solcher Denkweisen, wird manchmal etwas verworfen, etwas fallen gelassen, was dann dazu führt, daß durchdachte Dinge mit hohem Nutzen nicht mehr funktionieren. Nur weil der eigene Horizont, viel zu sehr von außen diktiert wird. Sprich: heutzutage muss das und das sein sonst bist du eh nicht ernst zu nehmen. Da leisten die Marketing Abteilungen vom Apple und Co irrsinniges.

Ich stehe dem Fortschritt ja nicht im Weg, wenn auf der einen Seite !Fresco noch Wikipedia öffnen könnte und diejenigen die TLS unterstützten eben das nutzen. Das geht beides parallel.

So weit so gut.
Markus Huber, 10. 10. 2015, 13:57 Link
Im übrigen ist es bei mir aktuell so, daß Netsurf bei Wikipedia sich auch nur mit einem Errorlog verabschiedet.
Soweit so ungut.
Raik, 10. 10. 2015, 14:22 Link
Die von dir genannten Bitlängen sind asymmetrischer Art (RSA, Diffie-Hellmann) und dienen nur zum Austausch des symmetrischen Verschlüsselungsverfahrens, das nicht mehr als 512 Bit haben darf. Die eigentlichen Inhalte dürfen also nicht mit mehr als 512 Bit übertragen werden und werden es auch nicht, weil der Rechenaufwand sonst zu hoch wird und damit die Performance einbricht.
Isip, 10. 10. 2015, 18:40 Link
Hatte gestern nebenbei wohl etwas zuviel STS geraucht. Also gut, nochmal:

Die von dir genannten Bitlängen sind asymmetrischer Art (RSA, Diffie-Hellmann) und dienen nur zum Austausch des Schlüssels für das symmetrische Verschlüsselungsverfahren, welcher nicht länger als 512 Bit sein darf. Die eigentlichen Inhalte dürfen also nicht mit mehr als 512 Bit verschlüsselt werden.
Isip, 11. 10. 2015, 05:36 Link
Grundsätzlich sollte es kein Problem sein, aus GnuTLS ein Sicherheitsmodul zu erstellen, das über SWIs angesprochen werden kann. Leider bin ich aber noch immer nicht in die Thematik eingearbeitet, weil ich noch immer am OSlib-Kurs und anderem Zeug arbeite. Außerdem liegen mir keine Beschreibungen von irgendwelchen Security-SWIs vor, und außer dem alten Hermes-Modul habe ich ebenfalls nichts da. Es wäre aber gut, mehr Infos zu haben. Denn wenn man das neue Modul kompatibel halten könnte, bräuchte man es nur auszutauschen, damit alles wieder läuft. Zumindest kümmert sich GnuTLS selbst komplett um den Verbindungsaufbau, Ver- und Entschlüsselung. Statt die Daten direkt einer Steckdose (Socket) zu übergeben, übergibt man sie GnuTLS. Wer irgendwas in dieser Richtung hat, darf es mir gerne schicken. Meine Adresse steht im Telefonbuch. Ein weiteres Thema ist aber auch das Portieren von GnuTLS nach RISC OS. Das hatte einst Chris Gransden für mich übernommen; es wäre aber wünschenswert, das selbst machen zu können, damit hier ebenfalls immer die neueste Version eingesetzt werden könnte.
Isip, 11. 10. 2015, 11:29 Link
Toll. Diese Woche ist mir jetzt endgültig die Festplatte meines erst 20-jährigen Risc PCs verreckt (den ich einst von einem Franzosen geschenkt bekommen habe). Der RISC PC hat ein nahezu nagelneues 220 kW Netzteil + VPOD + RISC OS 6, weshalb ich ihn nur ungern entsorgen würde. Was könnte man denn da als Ersatz hernehmen?
Isip, 11. 10. 2015, 14:49 Link
Hallo cms, kannst du eventuell die Chiper Suites nennen, die laut dir ein Minimum von 768 Bitlänge haben? Ich finde nämlich keine!
Isip, 11. 10. 2015, 14:56 Link
Ein 220 kW Netzteil? Computer entsorgen wegen ner kaputten Festplatte? Ich verstehe nur Bahnhof!
Markus Huber, 11. 10. 2015, 15:32 Link
Sind wohl doch eher nur 220 W (schade :-(). Die Frage ist, was man als Ersatz für die kaputte Festplatte hernehmen könnte. Ich vermute halt, dass neuere Festplatten am Risc PC nicht mehr tun. Oder bin ich da falsch?
Isip, 11. 10. 2015, 16:11 Link
IDE Platten (oder SSD) gibt es schon noch zu kaufen. Soweit ich mich erinnere kann auch der Risc PC bis 256GB jeweils für Master und Slave.
Raik, 11. 10. 2015, 16:22 Link
Festplatte: IDE, 3.5 Zoll, keine WD Western Digital, Tipp: Samsung, dann Hitachi oder zur "Not" Seagate. Für 20 Euro ist so eine neue Samsung mit 120GB zu bekommen.
Markus Huber, 11. 10. 2015, 16:28 Link
Gibts deutschsprachige, ernst zu nehmende, Betrachtungen / Besprechungen von RISC OS, für Raspberry Pi Besitzer? Für Menschen die bisher keine oder schlechte RISC OS Berührungen hatten? Für Nerds oder Anfänger? Ich finde spontan nur Schrott und will gar nicht weiter suchen, weil der Konsum Schmerzen bereitet.
Markus Huber, 11. 10. 2015, 16:33 Link
Ich hoffe Du meinst nicht den Kram den Volkert und ich für den PiGeek verzapft haben.
Der ist aber offiziell nicht frei erhältlich. ArcSite und GAG News fallen mir noch ein.
Bei mir auf meiner zusammengekloppten Pandoraseite bei den downloads gibt es eine Einführung die a4com mir freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. Ist älter und allgemeine gehalten...
Raik, 11. 10. 2015, 16:55 Link
Naja, "meine" Programmiereinführung für RISC OS findet zwar auf dem RPI statt, ist aber vielleicht nicht für Anfänger geeignet. Allerdings stolpere ich dabei auch immer wieder über Sachen, die ich selbst bisher kaum beachtet habe (z. B. dass STRG + U den Text in einem Textsymbol löscht).

Für RPI Geek sollte man vielleicht 'mal eine vernünftige Einführung schreiben (entschuldigt), die darstellt, wie RISC OS tickt und warum bzw. wie man damit umzugehen hat.

Z. B. das ! vor jedem Anwendungsverzeichnis, wie das zu öffnen ist, die ganze Geschichte mit den Templates, Systemvariablen, in denen die Dateipfade beim Booten versteckt werden usw.

Ich schreibe das, weil ich damals, 1994, ebenfalls große Probleme hatte, mit RISC OS zurecht zu kommen. Mein Bruder, damals selbst aktiv in der CPC-Szene, hatte mir dann einiges gezeigt. Aber so richtig kennen tue ich das System eigentlich bis heute nicht.

Ansonsten kann ich höchstens noch die beiden Bücher von Bruce Smith für den Raspberrry Pi empfehlen. Sind aber auf Englisch und bieten kaum mehr als eine Übersicht (Link).
Isip, 11. 10. 2015, 17:14 Link
Das ! und einige andere Sachen hat Volker recht gut beschrieben. Der Rest wäre vielleicht Teil2 einer Einführung ...
Raik, 11. 10. 2015, 17:31 Link
Vergessen: Den Festplattenempfehlungen von Markus kann ich mich nur anschließen. In der Reihenfolge.
Raik, 11. 10. 2015, 17:58 Link
Hatte Volker auch beschrieben, dass man mit der Großstelltaste neben Anwendungsverzeichnissen auch jede beliebige Datei in einen (Text)-Editor laden kann? Sowas vermisse ich unter Windows noch immer (wie auch einen guten Texteditor wie StrongEd oder Zap). Ich habe den Artikel jetzt nicht da.

Wünschenswert wäre auch eine Übersicht über auf unserem System gängige Software wie !Draw, !TechWriter, !MessengerPro, !Pluto, usw. und was die alles kann - und vor allem, was man daran alles herumbasteln kann. Mich bei RISC OS fasziniert bis heute die Offenheit und vor allem, wie die Programme dank gleichen Datenformaten ineinandergreifen können (Beispiele: Etwas mit !Draw erstellt, anschließend mit !ArtWorks und !ProCAD weiterbearbeitet, oder wie man eine PDF auf unserem System in seine Bestandteile zerlegen und mittels !Draw etc. verändern kann, oder was man alles mit PostScript und PDFs tun kann. Ein anderes kreatives Beispiel wäre, wie man mittels verschiedenster Software Webseiten basteln und ins Netz stellen kann -> der Kreativität sind da fast keine Grenzen gesetzt). Projekte wie !NetSurf wären auch wünschenswert, einmal vorgestellt zu werden.
Isip, 11. 10. 2015, 19:19 Link
Ich glaube er hat die "Wirkung" von [Shift]/[Umsch] beschrieben (habe gerade keine Lust nachzusehen), ob jede "Einzelheit", keine Ahnung. Aus meiner Sicht aber doch gut nutzbar. Immer mit dem Hintergedanken "Neueinsteiger". Die "Alten" waren nicht angesprochen. Ich kann auch immer gut meckern ;-) aber wenn ich selber schreibe merke ich ... soo einfach is nich. Viele Sachen sind "in Fleisch und Blut". Die werden dann gern vergessen, zu kurz behandelt... Ich hoffe das Andere die Probleme kennen ;-)
Aktuell arbeite ich an "Tips&Tricks". Da wird das nochmal "erwähnt".

Ich hatte eine Übersicht/kurzen Abriß eingereicht. Vorrangig auf NutPi fokusiert (immer den Neu-Gedanken im Hinterkopf), ComCentre habe ich etwas genauer abgehandelt...
Meine letzten Ergüsse wurden leider nur rudimentär gedruckt. NutPi wurde zwar erwähnt aber die Vorstellung der Programme ist rausgefallen.
Das letzte hat (leider) immer die Redaktion.
Ich bin schon froh, daß die überhaupt was drucken.
Raik, 11. 10. 2015, 21:20 Link
Verzeihung bitte! Ich werde nun lästern. Denn ich habe eben folgenden Beitrag überflogen:
http://www.raspberry-pi-geek.de/Magazin/2014/03/Workshop-RISC-OS-auf-dem-RasPi-Teil-2/(offset)/2

Ich bin ja froh über jede Zeile in der RISC OS erwähnt wird... das war ich früher. Mir ist das längst egal. Fast. Denn zum einen wäre es schön, einige intelligente und produktive Menschen dafür zu gewinnen Zum anderen ärgern mich unqualifizierte Beurteilungen mit vernichtenden Urteilen. Klar, kann man letztere als RISC OS Kenner eh nicht ernst nehmen, aber bei denjenigen, die wegen dem Raspberry PI auf RISC OS stoßen und dann über vernichtende Urteile stolpern, bleibt was negatives hängen. Dieses Problem-Argument: "ein wenig Wahrheit muss da ja dran sein".

Heute hatte ich - unter anderem - diesen Schwachsinn gefunden, angeschaut und die Kommentare gelesen:
https://www.youtube.com/watch?v=RZiwP2l5Y4c Solcherlei Müll war ja dann der Grund meiner obigen Anfrage.

Nun überflog ich den Beitrag von Volkert und Raik und möchte gleich vorneweg sagen: das lege ich nicht in die Schublade mit dem oben beispielhaft genannten Müll. Ich wurde halt im Zusammenhang, mit den heutigen Beiträgen bzw. von Raik darauf aufmerksam gemacht.

Ich halte mich kurz und picke exemplarisch einen Satz heraus: "RISC OS legt eine Applikation zusammen mit ihren Resource-Files in einem speziellen Verzeichnis ab." Solche Erklärungen sind es, die mein Interesse, meine Gier, etwas verstehen zu wollen, im Keim ersticken. Wüßte ich nicht um was es geht, damit würde ich es auch nicht verstehen. Seit meiner Kindheit schlage ich mich mit technischen Erklärungen rum. Ich habe tausende Fachzeitschriften und hunderte Bücher gekauft, gelesen und versucht zu verstehen. Viele Jahre später habe ich auf andrem Weg etwas begriffen und dann im Nachhinein erkannt, warum ich früher, an den Erklärungen gescheitert bin - scheitern mußte.

Ich gebe euch ein Beispiel: Sexualkunde 70er Jahre. In der Schule und zu Hause. Eines Tages beschwerte ich mich bei meiner Mutter, daß ich irgendwas entscheidendes nicht begreife. Da wird ausführlich Mann und Frau erklärt, dann kommt eine komische Lücke und plötzlich werden 9 Monate erklärt. So ähnlich mit der Elektronik: entweder es wurden die rudimentären Dinge zum x-ten Mal, mehr schlecht als recht erklärt oder die Schaltung überforderte mich.

RISC OS legt keine Applikation ab. Da ist keine Automatik. Ich als Nutzer generiere diese Verzeichnisse. Es sind keine speziellen Verzeichnisse sondern stinknormale Verzeichnisse. Sie werden nur mit einer Automatik vom OS behandelt. Resource-Files: was ist das? Aha, diese unbekannten legt RISC OS selbst in spezielle Verzeichnisse? Eben nicht! Damit entsteht eine total falsche Vorstellung. Wie gesagt steht das nur exemplarisch für weite Strecken des Beitrages.

Klar kann ich kritisiert werden: Machs doch selbst besser? Da antworte ich: Wozu? Ich habe nicht die Zeit bzw. will die Zeit besser Investieren. Ich will ja niemanden mehr bekehren. Ich ärgere mich nur wenn der falsche Eindruck entsteht, RISC OS sei kompliziert, so gar nicht normaler Desktop, so gewöhnungsbedürftig, so abseits jeder "Norm"...

Also:nicht von mir ärgern lassen. @cms Wann kommt eigentlich der Wiki?
Markus Huber, 11. 10. 2015, 23:42 Link
Hi Markus,
ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe mich jüngst mit einem Problem unter Linux beschäftigt (ich bin unter Linux ziemlicher Laie). Dort stieß ich an vielen Stellen auf genau die gleiche Art von Beschreibungen, also Beschreibungen von Leuten, für die vieles bereits völlig normal ist und die eben deswegen Dinge anders, Dinge unvollständig beschreiben. Am Ende habe ich erstmal aufgegeben, weil ich mit all den Beschreibungen nichts anfangen konnte.
Unter RISC OS kenne ich das aber auch. Gerade im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme meines ARMX6 und den dafür notwendigen Softwareinstallationen habe ich so einige schwerere Kost verdauen müssen (vor allem auch, weil ich seit knapp drei Jahren etwas aus dem RISC OS-Thema raus war). Da mir die GAGNews schon an vielen Stellen mit wertvollen Infos geholfen hat, schreibe ich einige meiner Erfahrungen, so wie in diesem Fall auch, dann auch immer zusammen und schicke sie an Herbert, damit sie in einer der nächsten Ausgaben ggf. anderen etwas helfen (alle Ausgaben der GAGNews kannst du gesammelt auf CD von Herbert beziehen).
Für größere Probleme empfehle ich natürlich immer den Besuch von Clubtreffen (Arche in Essen oder GAG-Treffen in Siek). Da kann man dann in Ruhe viele Dinge klären. Zuletzt, vor ein paar Wochen, war ich auf dem Treffen in Siek und habe mich mal wieder ordentlich auf den aktuellen Stand gebracht.
LG
HöMi, 12. 10. 2015, 00:31 Link
Du hättest vielleicht lieber Ricks youtube Beitrag nehmen sollen...
https://www.youtube.com/watch?v=YFFAwtkLbCM
Upps, hab gerade gesehen den hat Chris auch in den Kommentaren verlinkt.

Andererseits, wer auf Youtube und Firefox nicht verzichten kann, ist bei RISC OS falsch. Es gibt aus meiner Sicht schon einige "Lücken" die schmerzen.

Ich kann Deinen "dicken Hals" nachvollziehen. Aber wie geschrieben, auch hier mehrfach...
Jeder darf sich selbst versuchen. Ich bin kein Schreiberling und Volkert auch nicht. Zusätzlich kommt bei mir noch ein Fall von leichter Legasthenie dazu.
Volkert und ich haben uns mehrfach über Formulierungen und Inhalte gestritten. Irgendwann war Schluß. Jeder hat andere Prioritäten und jedem Recht machen kann man es nicht. Es wär noch nichts erschienen, wenn wir das versucht hätten. Aus den "Untertönen" vermute ich Alex und cms haben ein vergleichbares Problem ;-)
Ich für meine Teil nehme Kritik gern an aber bis auf Deine gabs bisher keine ;-) Ich habe mir aber nicht die Mühe gemacht die Artikel nach Erscheinen noch einmal komplett zu lesen. Ich kenne nur die Rohfassung wirklich. Es gibt Stellen, die die Redaktion umgestellt hat. Sehr extrem bei meinem letzten "Erguß".
Im ersten Teil hat Volkert, soweit ich mich erinnere, darauf hingewiesen, daß RISC OS anders aber nicht kompliziert, sondern einfacher ist aber nicht den WIN-Standards gehorcht u.a. auch weil es früher als das Windows der Neuzeit da war. Man muß sich nur darauf einlassen (wollen).
Deine "Zeitausrede" lasse ich im übrigen nicht gelten. Es geht auch nicht um bekehren. Eher um helfen und interessieren.
Ich für meinen Teil ärgere mich nicht. Das ich nicht perfekt bin und meine "Ergüsse" auch nicht, weiß ich. Ich nehme die Kritik auf, kann aber keine Besserung versprechen ;-)
Raik, 12. 10. 2015, 06:12 Link
Es gibt grundlegende Unterschiede bei den Konzepten von RISC OS und anderen Betriebssystemen. Diese Unterschiede sollte man vielleicht einmal sammeln und aufzeigen, damit sie jedem klar werden.

Für mich ist der RISC-OS-Weg oft viel klarer und durchdachter.

Ich habe es bei RISC OS noch nie erlebt, dass irgendein Programm zeitverzögert reagiert oder einem plötzlich die Schreibmarke klaut. Entweder es funzt oder es funzt nicht.

Die Programme kann man hinschieben, wohin man will.

In der Regel gibt es nur zwei Wege, um ein Ziel zu erreichen: Menü oder Tastenkürzel. Die Bedienung funktioniert weitgehend immer gleich und ist daher sehr schnell zu erlernen.

Das System ist sehr durchsichtig, es wird nicht wirklich viel vor dem Anwender / Nutzer versteckt.
Isip, 13. 10. 2015, 12:24 Link
Außer über Amazon oder Ebay finde ich leider keine Festplatten genannter Größe und Marken. (Was will man denn mit TB? Ich bekam ja schließlich niemals meine alte 1 GB HDD voll. Dazu müsste ich verdammt viel schreiben.) Werden die denn nicht mehr gebaut? Und was spricht gegen eine Western Digital? Das wäre die einzige, die noch *neu* lieferbar wäre (nicht Amazon oder Ebay).
Isip, 16. 10. 2015, 19:19 Link
Und was spricht gegen eine Western Digital?
Das Risiko: funktioniert schlichtweg überhaupt nicht am Risc PC. Eigene Erfahrung!
Es gibt WD Modelle die sollen funktionieren, aber mir ist das zu blöd.

B-Ware:
http://www.pollin.de/shop/dt/NzkzNzkyOTk-/Computer_und_Zubehoer/Hardware/Festplatten/IDE_Festplatte_SEAGATE_3_5_160_GB_B_Ware.html

Alternativ:
http://www.pollin.de/shop/dt/Njg5OTkyOTk-/Computer_und_Zubehoer/Hardware/Kabel_Stecker_Adapter/SATA_IDE_zu_IDE_SATA_Adapter.html
Markus Huber, 16. 10. 2015, 22:32 Link
Klick! Etwas teurer, aber immerhin ein grundsolide deutsches Unternehmen.
Markus Huber, 16. 10. 2015, 22:44 Link
Ich meine gehört zu haben, das man auch zu große Platten nutzen kann. Dann wird aber nur ein Teil der Kapazität genutzt.

Angeblich soll am Risc PC auch CF Karten mit einen entsprechenden Adapter funktionieren. Das wäre eine Alternative zu einer mehr oder weniger lauten Festplatte.

BTW: Wenn man die Wahl hat, dann die Platte mit der geringeren Drehzahl wählen. Die ist in der Regel leiser und langsamer. Letzteres wird man aber am Risc PC nicht merken. Das andere schon eher.
cms, 17. 10. 2015, 07:56 Link
Ein IDE flash module wären noch eine Alternative.
SSD oder HD in 2,5" mit Adapter funktionieren auch sehr gut.
Raik, 17. 10. 2015, 08:29 Link
Erstmal danke für die ganze Hilfe hier!

Ich habe noch die alte Festplatte von meinem A5000 (damals im Januar 1994 in Wasserburg bei IOC gekauft). Die tut zwar bis heute einwandfrei, aber leider ist sie mit 80 MB nicht mehr groß genug, die !Boot-Anwendung von RISC OS 6 aufzunehmen. Ansonsten würden mir 80 MB für meine Arbeiten und Programme völlig ausreichen.

Mir ist eingefallen, dass ich noch ein NAS habe, das niemals verwendet worden ist, weil es am Risc PC nicht funktioniert (es kann nur Windows-eigene Dateiformate). Die darin enthaltene Festplatte ist zwar alles andere als neu (weil bestimmt schon einige Jahre alt), aber ich werde mir 'mal näher ansehen, ob ich die verwenden kann.

Das mit der Packungsdichte verstehe ich nicht. Wenn man soviel Information wie heute reinpackt, ist es doch nur logisch, dass ein Speicher schneller als früher kaputt gehen muss, weil sich natürlich jeder Speicher auch chemisch und radioaktiv verändert. Kurzum: Wenn 100 Atome die gleiche Information mittragen, ist es weniger schlimm, wenn sich ein Atom verändert, als wenn nur ein Atom diese Information trägt. Ich weiß nichtk ob die Überlegung richtig ist, aber die letzte Festplatte in meinem Laptop hielt keine fünf Jahre.

Bei SSDs weiß ich nicht recht, ob die schon so ausgereift sind, dass man denen seine Daten anvertrauen kann. Ich lese immer wieder davon, dass Speicherchips schon nach 10 Jahren kaputt und nicht mehr lesbar sein können. Und mir ist es tatsächlich auch schon einmal selbst passiert, dass einem USB-Stick das Licht ausgegangen ist.

Am robustesten fand ich bisher noch immer die alten 5.25"-Disketten oder Magnetbänder (Kassetten), welche ohne Probleme bis heute arbeiten und lesbar sind. Mit 3,5"-Disketten hatte ich während der Zeit mit dem A5000 bereits sehr schlechte Erfahrungen gemacht - viele Disketten waren bereits nach kurzer Zeit beschädigt, Teile nicht mehr lesbar.
Isip, 17. 10. 2015, 11:19 Link
Das stimmt sicher mit den 5 1/2" Disketten. Aber selbts wenn es die noch in ausreichenden Mengen gäbe, mit maximal 1,2 MByte Kapazität müßte ich ein Bild aus meiner Kamera auf 10 bis 12 Disketten verteilen. Um alle meine Daten auf diesen Disketten zu speichern müsste ich wohl einen guten Teil des Hauses mit Disketten vollstellen. Ich schätze Mal pro Jahr fallen bei mit 10 bis 15 Tausend Disketten nur mit selbstgeschossenden Bildern an. Bei den anderen Sachen wird es wohl eine 7- bis 9-stellige Zahl pro Jahr sein. Nur für mich müßte man ein Werk für die Diskettenproduktion hinstellen. :-) Bei den 3 1/2" waren die HD Disketten Mist. Die DD waren gut.

Auch ein GByte ist nicht wirklich eine Lösung, da passen nicht Mal 100 meiner Bilder drauf.

Als Bus- und Bahnfahrer habe ich einen mobilen Musikabspieler mit aktuell zirka 32 GByte Musik drauf. Nebenbei alles von meinen CDs und einigen schwarzen Scheiben selber gerippt und die Scheiben stehen noch hier für die Lautsprecherbeschallung. Auf den NAS liegen noch viel mehr. Andere "sammeln" Videos und in einen GByte werden vermutlich nicht mehr als 15 Minuten HD Film passen. Bei mir kommen noch Backups von den RISC OS Rechnern und 18 Jahre ArcSite und und und hinzu. Ich schätze Mal die 2 TByte des NAS sind in einen halben bis dreiviertel Jahr erreicht. Eine Alternative ist in Planung. Natürlich spiegel ich das NAS regelmässig und ich müsste Mal wieder die "neuen" Bilder auf eine externe Platte sichern.

Ich denke ich bin nicht mal einer bei den so viele Daten anfallen. Die oben genannten "Videosammler" habe da ganz andere Probleme. Aber man muss auch sagen, das man bei moderenen Platten alle zwei, drei Jahre auswechseln muss. Die alten kann man dann als zusätzliches Backup einmotten. Eine Möglichkeit wäre da die Wolke, aber Fremden meine persönlichen Dateien zu geben ...

SSD werden inzwischen immer häufiger im Serverbereich genutzt. Ganz so schlecht kann es also nicht sein. Aber auch hier gilt, nicht hält ewig und schon gar nicht 10 Jahre. Und Backups muss man bei einer 200 MByte (Mega nicht Giga!) Festplatte auch machen.
cms, 17. 10. 2015, 12:33 Link
Compact Flash Card (120x 16GB) mit IDE Adapter funktioniert am Risc PC direkt einwandfrei. Nun wäre wieder mal ein Wiki recht ;-) Mit meinen Festplatten habe ich bisher extrem gute Erfahrungen. Viele Jahre nahezu täglich 7x12 Stunden immer nur wegen Kapazität und/oder Lärm erneuert.
Markus Huber, 17. 10. 2015, 13:55 Link
Habe vor Jahren die antike Conner Platte mit 80 MB gegen ein Disk On Module mit 512 MB getauscht und noch eine ebenso große SD Karte im IFEL Minipodule hängen. Mit 1 GB plus Zugang zu meiner NAS via Netzwerkkarte bin ich prächtig ausgerüstet. Keine Probleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit bisher und angenehm lautlos.
Komischerweise hatte ich nie mit schlechten HD Disketten zu kämpfen. Selbst nach nicht eben fachgerechter Lagerung in einer Garage konnte ich noch 20 Jahre alte Daten kopieren.
Patric, 17. 10. 2015, 14:27 Link
... am A4000 hast Du vergessen ;-)

@Isip
Mein Angebot via Mailingliste steht noch.

Vor etwa einem Jahr gab es mal einen Stesstest Vergleich Classic HD gegen SSD. In der C't? Die waren sehr erstaunt das es keine relevanten Unterschiede in der Standfestigkeit gab und die SSD s in der Regel schneller waren.
Am MX6 ist das spürbar und sogar an Beagle und Co. trotz der an sich lahmen USB Platte.

Nochmal zu WD. Alles was bei mir und im Umfeld in der letzten Zeit ausgestiegen ist waren Platten von WD. Mir zwei am Beagle bzw. Panda, eine an der Linuxkiste und die Letzte eine knapp 10% volle am Win7 Laptop meiner Mutter. Hinzu kommt, daß die Dinger lauter sind als andere.
Raik, 17. 10. 2015, 17:58 Link
@Raik

Stimmt, ist mir beim Tippen unter den Tisch gefallen ;-)
Die eigentliche Engstelle beim A4000 ist das nicht über 4MB aufrüstbare RAM. Obwohl ich im Grunde nur Textverarbeitung damit betreibe und FTP, um die Dokumente auf die NAS zu schieben, stoße ich schnell an die Speichergrenze. EW frißt zB über 1 MB von den knapp 2 für Anwendungen verfügbaren. Da ist dann nicht viel mit Multitasking.
Patric, 17. 10. 2015, 18:41 Link
Das Speicherproblem kenne ich von meinem A5000. Ich musste damals (1994) meine Diplomarbeit in TechWriter teilen und die Bildanzeige ausblenden um sinnvoll arbeiten zu können. Trotzdem hatte ich mehr zu bieten (z.B. Formeln im Text) als viele Andere meines Jahrgangs ;-)
Raik, 17. 10. 2015, 19:36 Link
Bäh - gegen TeX kommt TechnWriter nun aber nicht wirklich an, oder? Zum vielen (interessanten) Rest melde ich mich später nochmals.
Isip, 18. 10. 2015, 00:07 Link
Da ich hauptsächlich Normseiten erstelle, also 60 Zeichen pro Zeile und 30 Zeilen pro Seite in Nicht-Proportionalschrift plus Kopfzeile, Seitennummerierung und gegebenenfalls Fußnoten, wäre TeX mit Kanonen auf Spatzen. Ehrlich gesagt ist mir sogar EW schon zu überladen mit Funktionen, die in der Textverarbeitung selbst im Grunde nichts zu suchen haben. Mein Verlag würde sich jedenfalls bedanken, wenn ich anfange mit Formatierungen und dergleichen herumzuspielen.
Auf neuerer Hardware funktioniert der Uralt TeX-Port auch nicht und der A4000 ist wiederum zu schwachbrüstig dafür.
Patric, 18. 10. 2015, 00:51 Link
Normseiten erstellen; das hört sich ziemlich nach Schreibmaschine an. Sowas ging früher auf dem C64 / C128 ganz gut.

TeX muss man ja nicht einsetzen, wenn man es nicht braucht. Konnte man nicht einfach den RAM per virtuellen Speicher (à la disque de mémoire bzw. Festplatte) erweitern? TeX wurde ursprünglich auf Unix geschrieben, soweit ich mich entsinne, und Unix war halt schon immer pervers hinsichtlich Speicher und Rechenleistung (wenn dafür auch recht einfach portabel).

Wenn ich 'mal (ausnahmsweise) Zug oder Bahn fahren sollte, unterhalte ich mich lieber mit anderen Fahrgästen anstatt mich von ihnen durch Beschallung zu isolieren. Die meiste Zeit bin ich aber mit dem Fahrrad unterwegs, und da ist Musik unterwegs sowieso verboten (wenn ich auch viele Leute sehe, die selbst mit sowas durch die Gegend laufen - man muss sowas ja ned nachmachen). Wichtige Fotos kommen bei mir nach wie vor auf Film. Sprich: bei den wenigen Texten von mir fallen keine solchen von cms geschilderten Datenmengen an, dass ich soviel Speicher nötig hätte. Aber halten soll er halt!

Am kommenden Samstag, dem 24. Oktober, soll in London ein neuer RISC OS Computer mit ARM-Cortex-A15 vorgestellt werden. Angeblich fast doppelt so schnell wie Panda &i.MX6. Das Gerät soll jetzt in die Produktion gegangen sein.

Chris Evans hat noch einen (original verpackten?) RISC PC aufgetrieben, der nie genutzt worden und jahrelang in einem Schrank gelegen ist (klick auf Link - ich hoffe, ich habe mich nicht vertippt). Dafür verlangt er heftige 999 britische Pfund (man kann aber verhandeln). Ich verstehe nicht; dass man für solch alte Geräte überhaupt noch was verlangen kann.
Isip, 18. 10. 2015, 08:14 Link
ARM-Cortex-A15: Ist IGEPv5 abgesehen davon, daß ich den ersten vollständigen Rechner davon hatte (habe) und ich an Chris seine Rückfragen merkte, daß er noch nicht so weit ist... der Port ist zwar recht stabil aber noch unfertig. Die Prozessorleistung mag das halten, was Chris verspricht aber SATA wird noch nicht unterstützt (Chris hat es im Gegensatz zu rcomp nicht so mit Lizenszahlungen, die bei kommerziellen Produkten fällig werden). Damit ist das Massen-Speichersystem ähnlich langsam wie beim RPi oder Panda...
Raik, 18. 10. 2015, 10:39 Link
Auf der cje Seite gibt es eine Übersicht zum Status des Ports. Wie du schreibst: noch kein SATA und die Prozessorleistung mom auf 1 GHz beschränkt, RAM nur zur Hälfte genutzt usw usf. Insgesamt ziemlich entäuschend, wie ich finde. Das dürfte noch Jahre dauern, bis es unter RO zufriedenstellend läuft und sein Potential halbwegs ausnutzt.
Patric, 18. 10. 2015, 11:33 Link
Doch, doch. Man kann für alte Geräte viel verlangen, und manchmal werden auch schon ganz hübsche Summen dafür ausgegeben - mit Nutzwert hat das aber nix mehr zu tun. (RiscPC für 1000Pfund ist momentan wohl eher noch nicht drin, tippe ich mal.)
Aktuelles Beispiel, ein C65, siehe (Click).
naitsabes, 18. 10. 2015, 12:09 Link
Mein IGEPv5 tut mit 1,5GHz. Für mich der größere Nachteil ist miniHDMI. KEINE DVI Unterstützung heisst für mich, mein HD Monitor wird nicht unterstützt. Alle Anderen (auch die Alten) können damit. Ich muss immer zum Fernseher oder an den Lapdock zum testen.

Alte Hardware: C65 ist schon ziemlich selten.
Beim RISC PC frage ich mich, wenn der nie benutzt wurde, was passiert beim Einschalten?
Raik, 18. 10. 2015, 12:17 Link
Nie benutzter Risc PC: definitiv defekt, wahrscheinlich sogar Totalschaden, wegen ausgelaufenem Akku.
Markus Huber, 18. 10. 2015, 12:30 Link
@Raik

Bezog mich auf die aktuellen Angaben seitens CJE:
"SmartReflex: Not implemented yet. So CPU currently clocked at only 1000MHz."

Arbeiten die mit den entsprechenden Programmierern zusammmen, oder schöpft man eher den Rahm ab?
Wäre mir persönlich jedenfalls zu viel Geld für ein Experimentalsystem mit ungewisser Zukunft.
Patric, 18. 10. 2015, 12:57 Link
Ich habe ein aktuelles ROM von Willi, das hat Smartreflex. Willi hat bei seiner "Umfrage" aber festgestellt das nicht alle Boards die entsprechende firmware installiert haben und es somit nicht überall funktionieren würde bzw. sogar Schaden verursacht. Rückfragen beim Hersteller ergaben nichts Brauchbares.
Raik, 18. 10. 2015, 15:15 Link
Oha! Meine kurze Recherche ergab etwas ernüchterndes, zur obigen Kaufempfehlung der Festplatte von www.reichelt,de -> Klick
Markus Huber, 18. 10. 2015, 23:04 Link
Die Platte wird doch davon aber, zumindest qualitativ, nicht schlechter.
naitsabes, 19. 10. 2015, 11:38 Link
Wer schreibt: "Außer über Amazon oder Ebay finde ich leider keine Festplatten genannter Größe und Marken." und darum weiter nach Alternativenb sucht, der wird eventuell nun auch von dieser Festplatte Abstand nehmen. Qualitativ wäre auch die bei ebay und amazon identisch.
Markus Huber, 19. 10. 2015, 12:44 Link
Was ändern die Eigentumsverhältnisse eines Versandhändlers an den angebotenen Produkten? Bis zum heutigen Zeitpunkt haben sich 221 Firmen in der Herstellung von Festplatten versucht (Festplatten-Komponenten-Hersteller sind hierbei nicht mit inbegriffen), von diesen sind nur noch Seagate, Toshiba und Western Digital / WD verblieben. Der Rest hat nicht überlebt, den Geschäftsbereich aufgegeben oder wurde von Mitbewerbern aufgekauft.
Patric, 19. 10. 2015, 15:33 Link
Mal was gaaanz anderes...

Wenn ich jede neue Zeile einer Textdatei z.B. mit @T beginnen möchte, kann ich das "automatisieren"?
In Techwriter oder StrongED? Auch bei Text, den ich importiere?
Zugegeben, ich habe selbst noch nicht darüber nachgedacht.
Raik, 20. 10. 2015, 22:39 Link
Reichelt gehört schon seit ca 2 Jahren zur distrelec Gruppe (auch Schuricht von denen wir weg sind wenns ging wegen der Preise)- da hatte Frau Reichelt sich um eine Nachfolge gekümmert. Habe damals schon einen Preisanstieg befürchtet, blieb aber aus. Dafür ist Conrad immer teurer und Auswüchsiger geworden. Völkner ist da meist etwas günstiger als onrad falls es was bei reichelt nicht gibt. Und manche Sachen sind ja sogar bei Pollin ok.
(falls es jemanden interessiert 8-))
uwe, 20. 10. 2015, 23:10 Link
StrongED: ganzen Text markieren, Cursor an den Anfang einer Zeile setzen und @T tippen. Sollte jetzt in jeder Zeile eingefügt werden.
Isip, 21. 10. 2015, 09:02 Link
Ja, das ist die manuelle Methode. Klick und dann vielleicht mit dem awk Skript { print "@T" $0 }.

BTW: Mit awk geht es natürlich auch in der Kommnandzeile. Dann braucht man es evtl. nicht in einen Editor laden usw.
cms, 21. 10. 2015, 09:29 Link
Danke fuer die Antworten. Bin etwas "kastriert" hier. Nicht zu hause und "nur" die Pandora dabei.
Der/Die awk-links gehen leider ins Leere. Muss ich mal weitersuchen. Leider stuerzt Netsurf dauernd ab. Nerv.
Raik, 21. 10. 2015, 11:34 Link
Du hast wenigstens eine Pandora dabei.
Klick Mal. Möglicherweise auch in AwkScan. Da steckt ein mawk drin. Keine Ahnung ob das funktioniert. Oder ich schau Zuhause in meine Sammlung.

Einen der doppelten Postings von Dir gelöscht.
cms, 21. 10. 2015, 12:29 Link
Keine Ahnung wie das mit dem Doppelt passieren konnte. Ich habe nur einmal ... passierte bei ROOL aber auch schon. Mit der Pandora via UMTS oder mit dem SM-art-Phone (seltener).
Ich bin ja nicht unzufrieden die Pandora dabei zu haben. Deshalb auch "nur". SchlepPi wäre komfortabler aber dafür gab es keine Freigabe ;-)
Raik, 21. 10. 2015, 13:13 Link
Bei dem Bazlays scheint was zu sein und auch bei Steve Frayatt. Ich schau nacher nochmal, nicht am Phone.
Danke
Raik, 21. 10. 2015, 13:19 Link
StrongED: wenn das ofter gebraucht wird, die folgenden Funktionen an ein Toolbar Symbol binden.

StartOfLine MarkText InsertStr("@T") BlockClear

Dann ist es einfach die Datei laden und das Symbol anklicken.
Fred, 21. 10. 2015, 13:59 Link
Vielleicht Doppelklick? Ich kenne aber nur den Internet Explorer der das kann. Aber im Web klicke ich immer nur einmal, kann also sein das auch NetSurf dieses Feature hat.
cms, 21. 10. 2015, 14:21 Link
Wenn ich daheim an einem richtigen Rechner doppelt klicke bekomme ich ein "Langsam Cowboy" von Dir ;-)

StrongED probiere ich gleich, wenn etwas Ruhe eingekehrt ist.

Danke.
Raik, 21. 10. 2015, 20:49 Link
Neues von RISC OS Open Ltd. - noch ein Cortex-A15-Board. Klick mich für meinen passenden Blog-Eintrag.
hubersn, 23. 10. 2015, 17:05 Link
Immer noch schnellere neue Hardware... aber auf dem Softwaresektor tut sich nicht mehr allzu viel, oder? Bräuchten wir nicht endlich mehr Programmierer?
Isip, 23. 10. 2015, 17:51 Link
Ich habe mal eben schnell das aktuellen RISC Lua überflogen. Meiner Ansicht nach immer noch Schlimm! Ich denke ich muss erst mal ein bis zwei Tage investieren um das Teil aufzuräumen. Er baut Dinge ein die sind seit vielen Jahren in der Lua Gemeinde ausdiskutiert und "verboten". Das Kernkompetenzteam von Lua, drei Menschen, ist in dieser Hinsicht fantastisch stringent, zielorientiert, offen für neues aber niemals einfach nur weils geht oder weils andere so machen.

Beispiel: x += y gibt es offiziell natürlich nicht. In RISC Lua bedeutet das X=X+Y
Das spart ein einziges Zeichen! Diese nicht gerade wenigen bzw. zum teil brutalen Syntax-Änderungen führen aber dazu, daß wenn ich RISC Lua Code (der nicht von mir stammt) mit Lua Kennern diskutiere, diese den Code erst mal gar nicht verstehen. Statt "return" führt RISC Lua "=>" Ja gehts noch? Alle mitgelieferten Examples machen davon auch noch umfangreichen Gebrauch. Ich bin topfit in Lua und kapiere den Scheißdreck nicht. Bitter!

Wie soll man damit neue Programmierer anlocken?

Ein gutes RISC OS Lua - natürlich in der unteren Ebene nur 100% original Lua - hätte das Zeug dazu, etwas hochinteressantes zu machen: nämlich das BASIC und das CLI in einer Sprache zu verschmelzen.
Markus Huber, 23. 10. 2015, 19:12 Link
Es fehlt: das BASIC und das CLI und logischerweise OBEY Dateien in einem neuen Format zu verschmelzen. Hammer was damit dann möglich wäre. Sorry für die Fehler. Habs rasend schnell reingehackt.
Markus Huber, 23. 10. 2015, 19:15 Link
Re: Cortex A-15 board

Der vorletzte Satz im oben verlinkten Beitrag ist natürlich der Hammer!
Patric, 23. 10. 2015, 19:36 Link
@Markus
Schreib doch Gavin einfach mal. Ich bin mir sicher er antwortet.

@Steffen
Weiß einer wie groß die Unterschiede beim 54xx und 57xx sind? Abgesehen davon gibt es SATA Unterstützung ja schon. Nur nicht für die OMAP5, weil Chris E. mauert, während rcomp immer hübsch Lizenzgebühren abdrückt ... Ich könnte noch weiter ausholen ... egal, müssen die Inselaffen mit sich selbst ausmachen.
Raik, 23. 10. 2015, 22:17 Link
Tja, bei der Sache mit S-ATA hört es sich ja so an, wie wenn die Parteien nun an einem Tisch saßen und Piccolo beauftragt haben, endlich das ADFS vom IDE zu befreien und einen vernünftigen ATA/ATAPI/S-ATA Stack zu bauen.

Wie ich zwischen den Zeilen lese, war es eher R-Comp, die den S-ATA-Alleingang beim ARMX6 gemacht haben. Und dann auch noch unvollständig - nur Festplatten. Aber soll mir egal sein, solange eine gemeinsame S-ATA-Basis nun ins RISC OS 5 Einzug hält, profitiert letztlich jeder.
hubersn, 23. 10. 2015, 23:03 Link
Ja und nein usw.
Mein SATA CDVDROM tut auch am MX6. Aber nur eins von beiden Festplatte oder CDVDROM. Ein SATA Anschluß, ein Laufwerk. Master/Slave ist nicht. Da bevorzuge ich die Festplatte.
JB hat SATA für den ARMX6 eingefügt...
Soweit ich das verstanden habe, läuft das Alles unter kommerzieller Castle Lizens. CJEs wollten das für Ihren OMAP5 Rechner auch. Für die "Treiber" wären Lizenskosten fällig...
SDFS für den MX6 war für rcomp auch nicht ganz billig, weil kommerziell und damit Lizenspflichtig...
Willi tut frei tun, damit darf er das nutzen aber CJEs ist wieder kommerziell... rate mal, wem das egal ist...
Ben arbeitet für ROOL und die haben Kenntnis/Einsicht von/in JBs SATA-Code... Ich weiß nicht was ich denken soll. Fair oder nicht. Keine Ahnung... Ein "Inselaffenproblem" ebend.
Chris ist immer vorn dabei wenn es was zu holen gibt, aber mal eine Info rausrücken... siehe Pi DSi bei ROOL...
Raik, 24. 10. 2015, 01:01 Link
Weiß jemand, ob die S-ATA-Schnittstelle des OMAP5 und i.MX6 Port Multiplier unterstützt?
hubersn, 24. 10. 2015, 03:05 Link
Erweitertes googeln sagt: sowohl i.MX6 als auch OMAP5 unterstützten Port Multiplier an der S-ATA-Schnittstelle. Bleibt die Frage, ob die RISC OS-Treiber das unterstützen. Unter Linux muss das speziell im Treiber enabled werden.
hubersn, 24. 10. 2015, 03:12 Link
Ein Multiplier wird unterstützt, hilft aber nicht so wirklich. Es bleibt trotzdem nur ein Gerät nutzbar.
Der Multiplier den ich habe, kennt mehrere Modies. Aber es funktionieren keine unterschiedlichen Geräte zusammen (auch unter Linux nicht). Im Groben Entweder die Hauptplatte wird mehr oder weniger automatisch gespiegelt, wobei der Spiegel unsichtbar bleibt oder beide Platten werden zu einer zusammengefasst, wobei unter RISC OS die 256GB Grenze zum tragen kommt.
Sowohl unter Linux als auch unter RISC OS sehe ich im Terminal/CLI beide Geräte aber gesondert ansprechen kann ich die nicht. Vielleicht gibt es Multiplier meit denen das geht, mit meinem nicht.
Raik, 24. 10. 2015, 08:30 Link
Nach mehreren untauglichen Versuchen wegen Unfähigkeit meinerseits, einigen Mails mit Fred... Nun funktioniert StrongEd so wie ich es möchte. Knopf drücken und "@T" ist eingefügt.
Kleiner Dreckfuhler ... Es muß heißen StartOfTLine.
Vielen Dank Fred.
Raik, 24. 10. 2015, 11:12 Link
Gibt es denn schon einem Preis für das neue Board? Im shop wird nichts angezeigt.
Egal, ich bin satt, was harte Ware angeht. Die Pyra noch, wenn sie denn fertig ist und gut.
Raik, 24. 10. 2015, 13:52 Link
"RapidO Ig PC" soll er also heißen der neue Rechner von CJE Micros. Wer denkt sich denn sowas aus? Die USP als "schnellster Rechner" dürfte mit Erscheinen des Titanium Motherboards inzwischen auch überholt sein, zumindest sobald das frei verfügbar ist (ab November).
Patric, 25. 10. 2015, 00:30 Link
Da gefielen mir Archimedes, Medusa, Phoebe oder Newton schon wesentlich besser. Aber bestimmte Ereignisse lassen sich wohl einfach nicht wiederholen. Und warum ich immer an einen A3010 denken muss, wenn ich ein Lied von ABBA höre, weiß ich auch ned.
Isip, 25. 10. 2015, 08:09 Link
Das neue Teil (von Elesar) ist doch superschick !
jede Menge Schnittstellen in moderner Form, Grafikbeschleunigung, die vermutlich dann auch mal genutzt wird und die Langfristoption, daß sich über das Teil was tut in Bezug auf Mehrkernprozessornutzung. Und damit es richtig fetzig aussehen kann, ist der Einbau frei wählbar; und vielleicht gibt es ja sogar noch eine Fertigvariante - vielleicht auch mit einem Wettbewerb vorher, wie man es denn einpacken soll (hat ja beim HimbeerRechner mit dem Logo auch schön funktioniert) - im Zweifellsfall wäre halt Phoebegelb doch ein echter Hingucker und würde alle HistoryFanatiker mit abholen, zumal ja der Phoebe selbst gar nicht so cool war, schon weil es ihn ja nie wirklich "im Laden" gegeben hat.
naitsabes, 25. 10. 2015, 11:51 Link
Nach dem Raspberry Pi hat kein anderes System mein ernsthaftes Interesse wecken können - ganz zu schweigen von einer Kaufabsicht. Keine der dahinter stehenden Firmen hat ein für mich akzeptables Geschäftsgebahren, zugleich einen langfristig angelegten Plan und obendrein das finanzielle Polster um nicht von der unmittelbaren Akzeptanz der Kunden abhängig zu sein. Vieleicht wünsche ich mir insgesamt etwas illusorisches, dennoch sind das meine Gründe.

Nun, das könnte sich mit diesem Board ändern. Mein ernsthaftes Interesse ist geweckt. Meine zügige Kaufentscheidung unterstützt eine hoffentlich langfristige Planung des Anbieters. Und mein öffentliches Bekunden, läßt vieleicht andere Interessenten folgen.

Einer der Hauptgründe hier: ich muss kein Paket kaufen, keine Drumherum, keine Bundles. Ich will das nüchterne Board kaufen und natürlich zusätzlich die RISC OS Basis finanzieren. Sprich, all die Module um die Hardware zu nutzen.
Markus Huber, 25. 10. 2015, 12:19 Link
Der Clou ist doch, daß sich damit endlich handelsübliche Gehäuse verwenden lassen. Gelb macht sich nicht so gut neben unseren Macs zuhause aber das hier würde mir schon zusagen (click!).

:-)
Patric, 25. 10. 2015, 12:21 Link
Knapp 300,-€ nur für das Gehäuse ohne Netzteil etc. Günstig ist anders. Ich bin mir auch nicht sicher ob das Blech passt.
Gelb wäre aber auch nicht mein Ding ;-)

@Markus
Ich kann Dir schon wieder nicht folgen. Mal abgesehen davon, daß Detlef bzw. a4com nicht so begeistert sein werden, daß Du ihnen die seriösen Geschäftsgebaren absprichst, kannst Du alle bisher unterstützten Boards so kaufen und Dir das RISC OS besorgen. Das geht selbst beim i.MX6. Du brauchst keinen Rechner kaufen. Das RISC OS kannst Du Dir bei ROOL saugen und wenn Du willst auch spenden. Beim MX6 ist es etwas anders, da mußt Du für die RISC OS Basis bezahlen (noch), weil Teile der Entwicklung von rcomp vorfinanziert wurden ... Das wäre dann genau das, was Du willst.
Ich sehe bei dem neuen Board nicht wirklich einen Unterschied ausser das ROOL nun auch "in hardware" macht. So wie ich das verstanden habe ist ROOL auch nicht wirklich frei. RISC OS gehört noch immer Castle und so wie ich Steve Revill verstanden habe, ist ROOL weiterhin von Castle gutem Willen abhängig.
Apropos langfristig... rcomp hat sich für den i.MX6 entschieden, weil sie eine Zusage auf mindestens 10 Jahre erhältlich bekommen haben. Ich denke das ist im heutigen Computerzeitalter schon recht langfristig.
Apropos handelsübliche Gehäuse... ich habe meine Zuarbeit für die Kisten immer so angelegt, das handeslübliche ITX Gehäuse verwendet werden können. Ich weiß, daß Detlef auch "Sondergehäuse" auf Anfrage "verarbeitet". Man muß halt nur mal fragen.
Raik, 25. 10. 2015, 14:23 Link
@Raik

Ich wusste nicht, daß Detlef bzw. a4com ein eigenes Board anbietet. Wo finde ich die Infos darüber? Und wenn ich die schon nicht kenne, dann kennen das andere auch nicht. Kaufen die ausländischen Märkte bzw. die dortigen RISC OS Programmierer denn diese Hardware bei Detlef? 1000 Rätsel! Soeben war ich auf der Seite von a4com. Ich habe dort "nur" "Pandaboard in Kiste" für 399 Euro und "i.MX6 Board in Kiste" für 690 Euro finden können. Mit diesen Preisen gewinnt man keine neuen RISC OS Fans. Mir ist vollkommen egal, was da drumherum alles dabei ist und dieses dann in Summe den Betrag gerechtfertigt. Ich hatte bereits geschrieben: ich will das nackte Board plus RISC OS aus einer Quelle die noch einige weitere Kriterien erfüllen muss. Ich verknüpfe also mehrere Kriterien. Und damit scheidet Detlef bzw. a4com aus der Schusslinie bzw. spreche ich ihm in keinster Weise seriöses Geschäftsgebaren ab. Das hast Du fabriziert, weil Du nur eines meiner Kaufkriterien heraus genommen hast.

Ich werde keine Firmennamen nennen, nur so viel: fast alle beteiligten Firmen bzw. die Menschen dahinter, kenne ich persönlich aus der Zeit als der Risc PC seinen Höhenflug hatte. Und manche haben mich noch viele Jahre später kontaktiert. Mein Emfinden: schrecklich, reine Geldmacherei, Abzocke!

Ein weiteres Kriterium ist der Preis. Der Raspberry Pi ist hier nun mal eine Messlatte. "ARMini family is available to purchase now from £499." Und bleib mir vom Leib mit diesem Müll: "we offer schemes to allow you to trade-in your existing BeagleBoard-xM for an ARMini(X) computer."

Meine Augen leuchten wenn ich ein blankes Board sehe, das zu einem aberwitzigen Preis, irrsinnig viel bietet = Raspberry Pi. Gehäuse, Netzteil interessiert mich nicht die Bohne. Ein Knüller für mich ist z.B. der ESP8266 -> Klick. Da kann ich Lua drauf laufen lassen. Der Preis ist schier unglaublich. Natürlich bestelle ich Hardware direkt in China. Es gibt für mich aus anderen Gründen oftmals keine Alternative, weil ich z.B. nur in China Motorola 6803 Prozessoren zu fairen Preisen bekomme. Viel andere Anbieter, IC-Trader, wollen die Not der Beschaffbarkeit ausnutzen. Zurück zum Thema.

Diese Festplatten-Geschichte gefällt mir sehr gut. Das ist ja ein bleibender Flaschenhals beim Raspberry Pi. Das Board darf aber keinesfalls mehr als ca. 100 Euro kosten. Wenn es kräftig drüber geht ist es für mich total uninteressant. Und für mich muss so ein Board von jeder RISC OS Module Entwicklung partizipieren. Auch ein Grund warum ich die alten RISC OS Besitzer/Distributoren nicht ausstehen kann. Dermaßene Abzocke. Diese Grabenkämpfe. Das müssen bekloppte sein, die sich um so einem kleinen Markt (eigentlich gar kein Markt) so die Köpfe einschlugen. Das war und ist mir so was von zuwieder, das alle je direkt beteiligten Firmen bei mir Tabu sind. ROOL und dahinter Castle ist somit das einzige was mir übrig bleibt. Ich möchte Castle aber noch aus meiner persönlichen Sicht loben. Meine damaligen Geschäfte mit Castle waren immer einwandfrei. Das kann nun ein Widerspruch sein zu meiner Streitaussage, aber ich war dann halt immer pro Castle.
Markus Huber, 25. 10. 2015, 16:00 Link
Ganz verstehe ich das auch nicht, alle bisher verbauten ARM boards kann man auch so kaufen. Mein BBxM hat mich damals EUR 120 gekostet, das Pandaboard ES gibt es für EUR 180 und das Wandboard scheinbar für nur EUR 104 zu kaufen. In ein Standardgehäuse paßt natürlich keines, was aber beim Pi nicht anders ist.
Das Titanium board dürfte kaum darunter liegen, eher zwischen EUR 200 - 300. So lese ich auch den Hinweis von Andrew, daß es teurer werden würde als sein Flaggschiff. Klar, er will sich da nicht das Geschäft kaputt machen...

Was die generellen Merkwürdigkeiten anbetrifft, stimme ich Dir aber zu. Da kann man sich oftmals nur am Kopf kratzen!
Potentielle Entwickler, die NICHT aus der RISC OS Ecke kommen werden abgeschreckt, um einen nicht tragfähigen "Markt" zu erhalten. Infolge kommt alles im Schneckentempo voran, weil die Wenigen, die bereit sind, unter solchen Bedingungen zu arbeiten, dann mehrere Baustellen in Eigenregie beackern dürfen. In ihrer Freizeit natürlich.
Patric, 25. 10. 2015, 16:29 Link
Titanium-Board für <= 100 € !? Völlig unrealistisch, IGEP kostet 275 €, Beagle Board X15 liegt wohl bei 239 $...zudem etwas mehr Zeugs dran...tippe auf 300 - 400 € !

...man sollte sich dran gewöhnen, dass RiscOS für uns/die übrig gebliebenen mehr oder weniger dem Hobby elektrischer Eisenbahnen gleichkommt und man entsprechend zahlt, wenn man nicht grade von einem RPi profitieren kann bzw. einem das reicht...da mußt du glaube ich warten bis in 2-3 Jahren der RPi wieder gepimpt wird mit A15,A53 oder A57 plus S-ATA...

Ich gebe Isip recht...die Hardware-Schwemme (über die ich mich freue) wird rein gar nichts am Grundproblem ändern, nämlich der Software/Browser-Thematik...Risc OS wird m.E. über sein Enthusiast-Status nie mehr rauskommen, wenn man nicht für ein paar Milliönchen über Jahre Programmierer fest anstellt, die die Lücken schließen. Wird nicht passieren, stört mich auch nicht, gebe mich eben mit dem Elektrische-Eisenbahn-Level zufrieden :-) ...da zahlt man halt für ne seltene Lok, wenn man sie denn haben will...
Kuemmel, 25. 10. 2015, 17:36 Link
Na klar es gibt sehr viele ARM Boards. Nur wie viel, der auf diesen Boards verfügbaren Hardware, die für einen RISC OS Betrieb relevant ist, wird auch unterstützt? Wenn schnelles LAN drauf ist dann will ich das auch so schnell nutzen. Wenn SATA drauf ist will ich das nutzen usw. Es muß nicht alles was da ist nutzbar sein, aber eben vieles davon.

"So lese ich auch den Hinweis von Andrew, daß es teurer werden würde als sein Flaggschiff. Klar, er will sich da nicht das Geschäft kaputt machen..." Da haben wir schon wieder den Kotzbrocken. "das Geschäft kaputt machen..." Natürlich! Ich wäre begeistert wenn "morgen" ein Board erscheint auf dem läuft RISC OS, die satte Hardware wird umfangreich unterstützt und es fegt die Hardware der Geschäftemacher weg.

Begründungen wie: Auflagenstärke klein, weil speziell für RISC OS und daher teuer. Das war mal! Die Zeiten haben sich geändert. Heute lassen sich Kleinstauflagen billig produzieren. Die Firmen buhlen um Aufträge.
Markus Huber, 25. 10. 2015, 17:44 Link
Der TI AM5728 ALLEIN kostet ab Hersteller, wenn ich das richtig lese, schon knapp USD 60. Ohne Alles!
Ich glaube kaum, daß sich Sprow da eine goldene Nase dran verdienen wird, falls er nicht einen exorbitanten Preis für sein Titanium Board aufruft.

Mein BBxM Eigenbau hat mich mit dem notwendigen Zubehör (Kabel, Sicherungen, Schalter, Netzteil, Adapter, Festplatte, USB-Hub etc.) um die EUR 380 gekostet. Da kann ich schlecht verlangen, daß Andrew & Co ähnlich billig arbeiten wie Raik (der mir mein Lapdock Pi zum reinen Materialpreis gebastelt hat!).
Immerhin liegen wir noch deutlich unter den Preisen des AMIGA Ökosystems ;-)
Patric, 25. 10. 2015, 18:28 Link
Wenn die zentrale Zutat alleine schon in der Preiskategorie liegt und natürlich ein entsprechender Endkundenpreis zustande kommen muss, dann ist er für mich bereits wieder gestorben. Jetzt warte ich mal ab.
Markus Huber, 25. 10. 2015, 18:47 Link
@Markus
Ich habe natürlich nicht nur eines Deiner Kriterien betrachtet. Hab aber wahrscheinlich, nein bestimmt, eine andere Sichtweise als Du.
Ich weiß nicht wie weit Du im Thema steckst. Eins subjektive kurze Zusammnfassung aus meiner Sicht.
Mitte 2010 war der Port für ds Ur-Beagleboard noch recht jung. Im wesentlichen programmierte Jeffrey und Uwe (verbessere mich, wenn nötig) testete, weil er ein Board hatte. Ich habe mir erst ein Board geliehen und war so begeistert, daß ich mir ein eigenes kaufte. Auf der Basis habe mir damals einen Rechner gebaut, der gefiel einigen so gut, daß Detlef und ich den Entschluß fassten auf der Basis den BiK zu bauen. Mit dem Erscheinen des Beagle xM startete das Projekt. Detlef holte Andrew (rcomp) mit ins Boot. Das "Dreamteam" ist geblieben. Angeboten werden der BiK (ARMini), PiK (ARMiniX) und WBK (ARMX6). Für mehr drücke mich... Wobei ich nur die Bleche für die Anpassung an die Gehäuse liefere, sprich Grundplatte und Rückblende. Da das für mich nur Hobby ist, will ich für diese Zuarbeit nichts haben. Könnte eh keiner bezahlen. Nebeneffekt für mich, das will ich nicht verschweigen, ich könnte mich bei Andrews Software bedienen, mache ich aber, bis auf die MX6 updates, nicht. Das was mir an Software wichtig ist habe ich bzw. gibt es (noch) nicht.
Es ist in der Tat so, daß die genannten Rechner alle von Detlef zusammengebaut wurden und werden.
Der MX6 schlägt insofern aus der Art, daß Andrew und Partner (wer immer das ist) das Board ausgesucht haben und den Port / die Treiber vorfinanziert haben.
Die Informationspolitik von Andrew, sprich rcomp, nervt mich auch oft aber zumindest hält er sich an die Spielregeln und zahlt die Lizensgebüren an Castle/ROOL/Picolo.
Bei CJEs ist das nicht so. Chris ist immer schnell dabei wenn es was zu holen gibt aber mauert, wenn er gefordert ist... meine Erfahrung.
Die Rechner sind alle nur ein Angebot. Auch die Pakete von rcomp.
Die Boards kannst Du selbst kaufen und das RISC OS gibt es bei ROOL. Der OMAP4 (Pandaboards) und 5 (IGEPv5, Ti EVM, hhoffentlich Pyra) Port ist von Willi Theiß, den könntest Du sogar relativ einfach besuchen, wenn ich mich nicht irre ;-)
Ich für mich brauche das von rcomp drumherum nicht.
Der iMX6 port basiert auf dem Wandboard Quad. Die Anderen WBs bieten kein SATA. Auch hier kannst Du das Board selbst kaufen, mußt allerdings aus den o.g. Gründen das RISC OS zu Zeit noch kaufen.
Und ja, es ist ein Geschäft. A4com, rcomp, CJEs sind Firmen, auch ROOL. Die müssen auch was verdienen. Aber wie geschrieben, Du mußt deren Angebote nicht annehmen. Ich sehe keinen Unterschied der verwendeten anderen Boarde zum RPi ausser Preis, Leistung und die Kombination daraus.
Ich weiß nicht inwieweit Du Dich mit der Boardproduktion beschäftigt hast. Wie billig ist billig? Was kannst Du Dir leisten? Ich habe mich damit beschäftigt...
Die Pyra ist ein Opensource Projekt. Die 10Stck Boards der Prototypen (OMAP 5) kosten über 1000€, die 1. Serie auf, ich glaube (keine Lust nachzusehen), 1000Stück kalkuliert etwa 300,-€/Stück.
Ich denke der von Kuemmel geschätzte Preis ist realistisch.
Ging ein wenig durcheinander, zugegeben. Ich habe aber gerade keine Lust das zu ändern ;-)
Raik, 25. 10. 2015, 19:15 Link
@Patric
Du irrst ;-) Auch wieder nicht der Materialpreis, sondern nur das was ich an Geld bezahlt habe. Da ich das Blech bisher immer ohne Bezahlung bereitstellen konnte...
Raik, 25. 10. 2015, 19:21 Link
Weiß schon einer was der SATA Treiber bei CJEs für das IGEPv5 kosten soll?
Raik, 25. 10. 2015, 19:56 Link
Ich hatte gestern bei Chris E. mal nachgefragt wegen des Preises für den SATA support des IGEPv5.
Antwort:

"...I hope to have a beta version suitable for early adopters within 1 to 2 weeks.
...
Undecided but it will be less than £100"

Ich verkneife mir mal jeglichen Kommentar und warte den Endpreis ab.

Der Treiber wird auch beim Titanium verwendet. Das weiß ich aus sicherer Quelle.
Raik, 26. 10. 2015, 11:07 Link
Auf der Messe kursierten folgende Mutmaßungen bzgl. des Titanium Boards:

"The original price of a Risc PC (£1500) was mentioned as a likely price for a retail offering of the Titanium, cased. Bare circuit board was guessed at 1k€ leaving ARMX6 a good desktop machine for RISC OS taking price/performance balance into account."

Tendenz fürs nackte Board scheint also gegen EUR 1.000 zu gehen, alles drunter wäre als Bonus zu sehen.
Zum Trost: der AmigaOne fängt bei EUR 2.911,25 an ;-)

Ich denke, ich bleibe meinem BB-xM noch ein paar Jahre treu. Für ein reines Hobbysystem einfach jenseits von Gut und Böse. Schade.
Patric, 26. 10. 2015, 11:11 Link
Ich habe das auch gerade gelesen. Chris Hall, denke ich, weiß wovon er schreibt. Ich denke er hat einige Infos mehr als wir.
Raik, 26. 10. 2015, 11:19 Link
Andrew hat Chris H. gerade per Mail indirekt preistechnisch bestätigt ...
Zu SATA fällt mir gerade ein "I hate to see duplicated effort!" O-Ton Chris Evans im ROOL Forum zu John Balance... Auch das lasse ich mal unkommentiert.
Raik, 26. 10. 2015, 14:00 Link
Und wer bitte kauft sowas dann, bitteschön ?
naitsabes, 26. 10. 2015, 14:14 Link
Na ich mit Sicherheit nicht, obwohl ich "Hardware Junkie" bin. Die Vorteile zu Willis OMAP5 Port sind das nicht wert, aus meiner Sicht.
Ich möchte nicht mehr ohne SATA aber ob es mir das o.g. Wert ist, auch vor dem Hintergrund, daß ich einen MX6 habe?
Wenn ich für SATA bezahlen sollte, dann sind die Leistungsunterschiede Titanium/IGEPv5 sicher nicht soooo groß, wie der Preis vermuten lässt.
Hinzu kommt, daß ich selbst mit meinem a9home, meinem SchlepPi oder meinem xM unter RISC OS auch noch hervorragend arbeiten kann.
Hätte, wenn uns aber... schauen wir was die Zeit bringt.
Raik, 26. 10. 2015, 14:40 Link
@naitsabes "Meine" Frage. Danke.

Hier wird doch komplett an der Realität vorbei produziert. Da wird in der Nische immer wieder noch ne weitere Nische geschaffen. Eventuell reichen hier die paar Prototypen um die "gestiegene" Nachfrage zu bedienen. Und wer bitte soll dann Lust haben für diese paar Hanseln Software zu entwickeln? Ich erkenne da kein sinnvolles Konzept. Gibts denn so viele RISC OS Fanaten die sich immer wieder das Geld aus der Tasche ziehen lassen?

Und dieser Typ mit dem Großhandel in UK hat schon von Anfang an - vor Jahrzehnten! - die Kunden ins Messer rennen lassen, in dem er seine verstaubten Programm-Versionen an den Mann gebracht hat. Der Kunde mußte dann erst mal ein kostenpflichtiges Update machen um auf die aktulle Version zu kommen. Antwort vom Großhandel: Bahnhof.
Markus Huber, 26. 10. 2015, 14:43 Link
Mit "Highend" Hardware habe ich nicht so das Problem. Das müssen die "Hersteller" mit sich ausmachen und "gesund rechnen". Solange die gleiche OS Version auch noch vernünftig auf den "Billigboards" läuft und man "Wahlfreiheit" hat (zwar in Grenzen aber doch vorhanden).
Programmierer sind tatsächlich das Problem. Deshalb ärgert mich auch die "Doppelentwicklung" von s.o. nur weil Einer dem Anderen nicht die "Butter auf dem Brot" gönnt.
Ben Avison hatte noch einige sinnvolle Änderungen im Filesystem "auf der Uhr". Ihn für eine Sache zu binden, für die es schon eine Lösung gibt, halte ich nicht für sinnvoll.
Ok, komisch sind die alle ein bischen aber wirklich schlechte Erfahrungen habe nur mit einem der Beiden aus UK gemacht und mit dem arbeite ich nicht zusammen. Kaufen muß ich aber leider gelegendlich mal was.
Raik, 26. 10. 2015, 16:27 Link
...ich bin ja weiterhin gespannt, aber wenn sich die 1000 € bewahrheiten ist es auch für mich tot...ich brauche für meine Bedürfnisse keine schnelle I/O und mehr Prozessor-Power zum rumspielen gegenüber den unter 300 € verfügbaren Boards bietet es gleich null...
...wenn dann die "Killer"-Apps, die davon profitieren lediglich der Otter-Browser oder das Karten-Gedöhns ist, wird es komplett Absurd...

...aber es gibt sicherlich einige Käuferkandidaten, gell Steffen ;-) ...gib mal deine Schmerzgrenze bekannt ;-)
Kuemmel, 26. 10. 2015, 20:39 Link
Möglicherweise bin ich tatsächlich Teil einer sehr kleinen Zielgruppe...irgendwie bin ich ja RISC OS-Hardware-Sammler. Ich hab' 'nen Omega, das sagt wohl alles.

Den IYONIX habe ich mir damals von Castle bezahlen lassen im Austausch für CDBurn Lite. Ich weiß nicht, ob ich den damals gekauft hätte. OK, vermutlich schon.

Beim "New Age RISC OS" bin ich fast lückenlos dabei. Originales BeagleBoard, dann -xM (auch als BIK), dann RPi, dann PandaBoard ES, dann RPi+, dann RPi 2, dann IGEPv5. Und die Lücken schließe ich auch noch - seit gestern habe ich eine Pandora, die jemand auf eBay für sehr wenig Geld loswerden wollte.

Was bleibt einem auch übrig? Software, die das Geld Wert ist, gibt es ja praktisch nicht. Also bleibt nur die Hardware. So eine Art Ersatzbefriedigung vermutlich.
hubersn, 27. 10. 2015, 00:10 Link
Welche Pandora? Classic, Rebirth, GHz... noch so eine Bausstelle. Ich komme einfach nicht dazu meine Pandora-Seite zu ändern, grrr.
SchlepPi hast Du auch, hast Du vergessen ;-)
Raik, 27. 10. 2015, 05:15 Link
Ich hab' die Rebirth. Bin aber noch nicht dazu gekommen, ein RISC OS draufzutun. Habe aber schon mal von Deinen Seiten die Kartenimages runtergeladen, als bekannt funktionierender Startpunkt! Hab' gestern auch ein wenig im Pyra-Blog geschmökert. Bin gespannt, wann das Teil lieferbar ist.

Ja, der SchlepPi - ein großartiges Stück Hardware, aber das Touchpad des Lapdock macht mich wahnsinnig, deshalb nur selten genutzt.
hubersn, 27. 10. 2015, 12:04 Link
Dafür kann man das Lapdock im Gegensatz zum PiTop wenigstens mit Quertz Layout kaufen. Ich habe zwei, da brauch ich nur das Pi selbst mitzunehmen ;-)

Mit externen Mäusen hatte ich wenig Glück. Die Logitech Funkmaus, die ich seit Jahren erfolgreich am BB-xM einsetze wollte gar nicht IIRC und eine billige Kabelmaus ruckelte auch. Man kann sich an das Touchpad gewöhnen...
Patric, 27. 10. 2015, 12:51 Link
Rebirth hatte ich mal. Upgrade auf GHz gemacht. Aber gut zu wissen, wenn mal was zu Testen ist. Ich habe Classic und GHz. Machmal spucken die Kleinigkeiten in die Suppe.
Das [klick] Image (läuft wie es ist auf Beagleboard (nicht xM) und Pandora) ist ein bischen aktueller. Ansonsten würde ich für Dich eine andere Vorgehensweise empfehlen. Mit dem "Kinderkram" brauchst Du dich ja nicht mehr abgeben. Aber probiere erstmal.
Die Pyra? Sieht nach Anfang nächsten Jahres aus. Die erste PrePreorder ist schon durch und die teuren Prototypen sind auch verkauft. Basis ist übrigens das TI EVM, das auch Willi sein OMAP5 Port unterstützt. Nach Auskunft der Pyramacher sind die Unterschiede überschaubar, sodaß ich hoffe, daß Willi auch den RISC OS Port dafür übernimmt. Grundsätzlich bereit wäre er dazu. Ich habe mal meinen akturellen RISC OS Stand (Nur Bootdateien und ROM) an die Pyramacher weiter gegeben um zu sehen ab was geht. Leider noch keine Rückinfo. Naja, die haben andere Probleme ;-)

Das Touchpad macht mich manchmal auch irre. Maus deaktiveren und MouseKey nehmen und die A4 Variante simulieren ;-)
Raik, 27. 10. 2015, 13:02 Link
Komisch, ich habe mit externen Mäusen noch kein Pech. Bisher tat alles klaglos.
Ein allgemeines Problem sind immer wieder sie USB Stecker. Oft hilft es die vorn ein wenig zusammen zu drücken, daß die Stecker strammer sitzen.
Raik, 27. 10. 2015, 13:12 Link
Ein der von Detlef gebauten Sondervarianten [klick] des ARMX6 ;-)
Raik, 27. 10. 2015, 13:20 Link
...wie man's richtig macht was Preis und Features betrifft, sieht man beim Odroid-XU4 (click unten) für schlappe 74 Dollar (Octa Core A15+A7 mit 2.0 GHz). Dank eMMC (zugegeben etwas teuer und nicht im Preis dabei) vermißt dann auch keiner mehr SATA würde ich denken...siehe einige Benchmarks weiter unten auf der Seite...aber natürlich wegen Samsung Prozessor und vermutlich closed source leider kein Risc OS...
Kuemmel, 27. 10. 2015, 23:13 Link
Odroid-UX4 ist auch von Pollin.de für 80EUR zu haben. 32GB Linux eMMC kostet 50EUR.

Ich habe neulich eine Acer ChromeBook mit NVIDIA 4xA15 Processor gekauft. Angenehme Schnell.
Mark, 29. 10. 2015, 17:56 Link
...zum Odroid gibt's sogar ein ganz nettes monatliches Magazin zum Lesen (click).
Kuemmel, 29. 10. 2015, 21:43 Link
und ein schöner Übersichtsartikel über die Dreamcast und Spiele dazu ist da drinnen.
naitsabes, 31. 10. 2015, 20:34 Link
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