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Stürmische Rosen

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Classic Computing 2016
Am 17. und 18. September 2016 findet in Nordhorn die Classic Computing 2016 statt. Dort wird auch RISC OS vertreten sein. Herbert zur Nedden alias German Archimedes Group (GAG) und auch forum.acorn.de werden dort einen Tisch haben. Bei letzteren ist vielleicht nur der Meister der selbst gebauten Computergehäuse gemeint.

RISC OS Awards 2015: letzter Aufruf
Wie Vince M Hudd mitteilt (csaa 5. 2.) kann man bis zum Morgen des nächsten Freitags noch für die RISC OS Awards 2015 abstimmen. Diesmal kann man beim den Awards einen der vorgeschlagen Kandidaten auswählen oder selbst einen angeben. Wer noch Alternativen für die Vorgaben sucht wird vielleicht hier fündig.

C-Tutorial
RISCOSitory weißt darauf hin, das der eine oder andere C-Programmierer unter RISC OS vielleicht das unvollständige Tutorial von Steve Fryatt nützlich finden könnte.

QupZilla
Der Browserport Otter hat mit QupZilla einen Konkurrenten bekommen. Auch hier ist das noch in einen frühen Stadium der Portierung. Herunterladen kann man sich den RISC OS Browser hier. Mehr Infos gibt es im ROOL Forum.

StrongED 4.69f9 die zweite
Eigentlich sollte die gegen Ende Dezember veröffentlichte StrongED Version die letzte mit der Version 4.69 sein. Aber Fred Graute hat bei den Arbeiten für Version 4.70 Fehler gefunden und behoben. Nebenbei hat Fred noch Zeropageprobleme gefunden und behoben. Wer vor dem 2. Februar StrongED auf die Version 4.69f9 installiert hat, braucht nur das Update über die bestehende Installation ziehen. Die Pressemitteilung kann man hier lesen.

LanMan98
Mit LanMan kann man mit einen RISC OS Rechner auf CIFS/SMB Shares, also Windowsfreigaben, einen NAS und so weiter, zugreifen. Wegen den Beschränkungen von LanMan wurde von Warm Silence Software das Programm LanMan98 ins Leben gerufen und verkauft. Auch wenn es in den letzten Jahren recht ruhig um LanMan98 geworden ist. So gab es immer wieder Updates damit das Programm zum Beispiel auf einen IYONIX pc und dem BeagleBoard läuft und auch Veränderung auf Windowsseite wurde Rechnung getragen. Diesmal ist der Schutz der Zeropage von RISC OS 5 der Grund für die Version 2.06. Wer schon länger LanMan98 nicht auf den aktuellen Stand gebracht hat, kann in der Mitteilung von CJE die Änderung seit Version 2.00 einsehen.

SoundCheck
Mit SoundCheck kann man die Soundhardware seines RISC OS Rechner überprüfen. In der neuen Version 1.22 (csaa 28. 1.) kann man jetzt das Ausgabegerät auswählen. RISCOSitory schreibt dazu "No roadies needed for a RISC OS soundcheck". :-)

PipeDream
Das kostenlose Officepaket PipeDream ist inzwischen bei Version 4.54 angekommen. Es gibt allerlei Verbesserung und PipeDream ist nun näher am Style Guide.

OS StrongHelp
Die überarbeitete und erweiterte Version des StrongHelp Manuals OS liegt jetzt in Version 3.37 zum Download bereit.

RiscOSM
Auch wenn MapView von Thomas Milius weit vor RiscOSM verfügbar war, so sorgt Sine Nomine Software einfach durch Pressemitteilungen dafür das ihre Software bekannt werden. Aktuell ist nun RiscOSM 1.32 (csaa 26. 1.) mit allerlei Verbesserungen.

cms, 08. 02. 2016, 12:34 Uhr <   >
Na, scheint ja langsam zu werden mit den Browsern. Und das PipeDream verdient sowieso mehr Beachtung, war immer schon ein schickes Programm und sollte eigentlich irgendwie gebundelt mit dem RISC OS auf der dortigen Downloadseite stehen, wenigstens als Link.

Bei (click) gibt es mal was ganz Interessantes im britischen großen 'e' zu erstehen - ein großes gelbes Tower Gehäuse mit slot-in CD und vielen Löchern in Kreisform auf der Front; na hat jemand eine Idee, was das wohl sein könnte - VOR! dem Anklicken ? (ist quasi ein Bilderrätsel mal andersherum)
Vielleicht findet es ja hier einen Interessenten, auch wenn der Preis ein wenig jenseits von gut und böse für so ein bißchen Metall + Plastik ist, aber der (vermuteten?) Seltenheit evtl. angemessen.
naitsabes, 10. 02. 2016, 22:07 Link
Phoebe? Die neuen Webbrowser werden wohl leider immer langsamer...
Isip, 11. 02. 2016, 06:57 Link
Ist doch nur die Kiste. Ohne was. Angemessen ist anders ;-)
Apropos...
Raik, 11. 02. 2016, 09:07 Link
... zu hektisch.
Zero SchlepPi ist fertig. Die "Serie" wird noch etwas geändert. RTC gedreht damit man die Batterie tauschen kann ohne die Kiste zu öffnen. Reset ist etwas "bullig". Vielleicht spendiere ich noch einen keineren Schalter. Die Variante "on Board" hinter dem Blech habe ich verworfen. Nicht nutzbar.
Raik, 11. 02. 2016, 09:12 Link
Hübsch. Sieht zwar schon noch bißchen nach Prototyp aus, aber schon ziemlich aufgeräumt. Man sieht aber den "Metallbauer" ;) zB an den gewaltigen Schraubenköpfen und dem krassen Haltestreifen, der die beiden Anschlüsse fixiert. Für den Taster habe ich Dir mal was (verclickt), was evtl. passen könnte; einfach sauberes Viereck ausfeilen und einklicken, dann festkleben. Tastenkappen austauschbar und bunt. Und klein! Die Batterie noch zu drehen, ist vermutlich eine wirklich gute Idee, da kann sie auch nicht ins Gehäuse fallen, wenn sie sich mal selbständig macht.
naitsabes, 11. 02. 2016, 11:35 Link
Ach und, Phoebe ist natürlich richtig.

Ich finds ja auch ein wenig zu heftig. Für die Kiste mit Inhalt dürfte das aber eher spottbillig sein. Soweit ich weiß, gibt es davon genau 2 Stück. Und eine davon ist kaputt, weil das Museum die Akkubatterie nicht rechtzeitig getauscht hat. Die letzte verbliebene darf man dann wahrscheinlich auch gar nicht aus UK ausführen, weil da vorher der English Heritage (wenn sie den nationalen Wert erkennen und es als immobil erklären), die BBC oder was ähnliches "Vorkaufsrecht" hat.
naitsabes, 11. 02. 2016, 12:00 Link
Phoebe: das Gehäuse als Nachfolger für einen Risc PC war doch strunzdumm. Die Optik bleibt ja nur in Ordnung, so lange keine weiteren Laufwerke mit Wechselzugriff eingebaut werden. Die Optik alterte zwangsweise schnell durch das fixe Diskettenlaufwerk. Die Kiste war viel zu klobig, hat schlicht alle Vorteile des Risc PC Gehäuses verworfen. Besser wäre es doch gewesen, das Risc PC Konzept weiter zu treiben: ein Motherboard in Minimal-Version, bei dem bereits die erste und damals unbedingt notwendige Festplatte eine erste Erweiterung darstellt. Denn längst wäre diese Erweiterung ersetzbar z.B. durch eine MicroSD Karte. Noch weiter gedacht: der Sprung vom A5000 Gehäuse zum Risc PC Gehäuse, noch mal on Top. Also vom Risc PC Gehäuse zum Nachfolger eine Entwickung die das Risc PC Gehäuse alt aussehen läßt. Das wäre dann eines, aus dem man das alte Motherboard einfach "raushaut" und stattdessen gerne einen RaspberryPi einsetzt.

Nun unterliegen leider fast alle, einigen Marktregeln bzw. weltweit geltenden Wachstumsgesetzen. Diese habe zur Folge, daß selbst die Kreativen gedanklich so unterwandert sind, das sich ein RISC OS immer weiter dem beschissenen Mainstream-OS angepaßt hat und bis heute so gut wie keiner erkennen kann wie schwach das alles wurde. Durch die inzwischen I-<Dreck>-Natives und Fenster-<Dreck>-Natives wird es nur noch schlimmer.
Markus Huber, 11. 02. 2016, 12:43 Link
Ist ja auch genau das. Der Prototyp.
Einen anderen Taster zu bekommen dürfte nicht das Problem sein. Den Verbauten hatte ich übrig. Für mich ist der ok. Was später wird, mal sehen.
Hab halt Schlosser gelernt und später Maschinenbau studiert.
Die "fetten" Schauben sind 2,5mm Linsenschrauben. Sehen für mich besser aus als Senkschrauben.
Der Metallstreifen ist aus dem Metallbaukasten meiner Kinder ;-) Vermutlich werde ich eine Art Hutprofil als Schelle machen.
Die Batterie sitzt recht fest. Gefahr das die rausfällt besteht eher nicht.
Sollte ich noch mehr solche Dinger bauen, weiß ich ja nun wo es drängelt und kann es gleich richtig machen ;-)
Raik, 11. 02. 2016, 13:37 Link
Das Phoebe-Gehäuse war ein vergeblicher Versuch, von den Stückzahlen des Massenmarktes zu profitieren und gleichzeitig noch irgendwie etwas unterscheidbares zu bauen. Das ist dann später noch unterboten worden durch den Omega (hässlichste Gehäuse der Welt) und den IYONIX (Power-Schalter-Oval in grausliger Farbe).

Aber ich war auch nie ein Freund des Risc PC-Gehäuses. Das hatte zwar geniale Aspekte (erweiterbar, bei geschlossenen Scharnieren sehr elegant, als Tower oder Desktop - wobei dieser Vorteil durch die vielen nicht vertikal betreibbaren CD-Laufwerke stark relativiert wurde), aber war im Detail auch grausam schlecht (instabiler Deckel - da konnte man guten Gewissens keinen 17"er draufstellen; Kabelführung z.B. bei SCSI-Verkabelung grauenvoll; fehldesignter Lüfterstrom, der an allen zu kühlenden Gerätschaften vorbeilüftete, insbesondere an der Festplatte; bei installierter Backplane konnte man kaum das Kabel in die 3,5"-Laufwerke einstöpseln; Netzteil viel zu schwächlich; viel zu teuer, extra Slices und Backplanes noch teurer; die Laufwerks-Front-Plates mussten ernsthaft mit dem Messer rausgeschnitten werden anstatt ein Clipsystem zu verwenden; Scharniere waren eher Sollbruchstellen (siehe auch: Plastikabdeckung des Function Key Strips bei den Archimedes-Tastaturen)).

Ja, unterm Strich hatte das RPC-Gehäuse nach meiner Ansicht mehr Nachteile als Vorteile. Und insgesamt hätte Acorn lieber die Energie in Software als in Hardware-Details investieren sollen.
hubersn, 11. 02. 2016, 23:44 Link
Ja, unterm Strich hatte das RPC-Gehäuse nach meiner Ansicht mehr Nachteile als Vorteile.

Mit sich selbst verglichen oder mit was? Eine unbrauchbare Aussage. Denn es war dem A5000 und das wäre z.B. ein Vergleich, haushoch überlegen. Es ist aber soiwieso allen riesen dummen Blechkästen haushoch überlegen. Deine Kritikpunkte am Gehäuse verpuffen total im Vergleich zu allen anderen damaligen Gehäusen. Außerdem listest Du Kritikpunkte auf die nichts mit dem Gehäuse zu tun haben (z.B. Netzteilproblem beim kleinen Risc PC) um unten ein Gehäuse-Fazit aus den Kritikpunkten zu ziehen.

Übrigens hatte ich jahrelang 21" Bildschirme auf meine RiscPCs gestellt. Ebenso benutzte ich den Risc PC um mich mit über 100 Kilo draufzustellen um besser an eine Deckenlampe zu kommen. Ich habe noch niemals einen wegen draufgstelltem Gewicht defekten Risc PC gesehen.

Das Gehäuse hat Schwächen, aber die sind marginal, im Vergleich zu den Vorteilen gegenüber allen Gehäusen aus dieser Zeit.
Markus Huber, 12. 02. 2016, 01:12 Link
Die Phoebe erinnert mich irgendwie an den C65. Mein Gott, was soll man damit, wenn es keine brauchbare Software für gibt.

Als ich 2008 das erste Mal einen RISC PC en natura vor mir hatte, dachte ich nur noch "mein Gott, ist der scheußlich...". Das Gehäuse mag absolut funktional sein, es hat aber leider auch seine Schwächen (wie die leicht abbrechenden Verriegelungsstifte). Mir persönlich gefiel das massive Gehäuse meines A5000 da viel besser; und auch der A7000+ gefällt mir besser als der RISC PC (ich habe auch noch einen A7000+).
Fasziniert hat mich immer die Lebensdauer des RISC PCs, und wie lange er unterstützt wurde und brauchbar ist - nämlich eigentlich bis heute. Vergleicht das 'mal mit einem x86-PC aus der gleichen Zeit (1994).

Das Problem sind eher die vielen dummen Kunden, die nur Schrott wollen. Das gilt für Computer genauso wie für Fahrräder und anderes Zeugs. Man kann diesen Leuten leider nichts anderes verkaufen, wenn sich irgend so ein Mist einmal durchgesetzt hat und es alle haben.
Isip, 12. 02. 2016, 17:07 Link
Ach ja, das einzige, was ich beim RISC PC immer wirklich vermisst hatte, ist anständiges USB. Momentan nutze ich das über Netzwerk per RPI, aber dass die das seinerseits nicht gleich standardmäßig mit in den RISC PC eingebaut haben, ist schon eine echte Frechheit.
Isip, 12. 02. 2016, 17:41 Link
USB ... nicht mit eingebaut ... 1994 ... sehr witzig

Mal davon abgesehen gibt es eine USB Karte (unipod) und eine Vorgängerkarte mit nur USB. Rein prinzipiell zumindest.

Zum RiscPC Gehäuse: Man kann auch keine RAMs vernünftig austauschen, sondern baut da erstmal den ganzen Zauber auseinander. Die anderen genannten Kritikpunkte (insbesondere Lüftung) treffen auch zu. Trotzdem ist das Teil irgendwie wirklich schön. Gibt wenig Gehäuse die so ein eigenständiges und spannendes Design haben ( Atari STE, HP PA-RISC 712, SGIs (Tezro, O2, Octane, Indigo), Enterprise 128, NeXTCube ).
naitsabes, 12. 02. 2016, 20:10 Link
@Markus: ich vergleiche mit damals erhältlichen Standard-PC-Gehäusen, nicht mit den noch schlechteren Acorn-Vorgängergehäusen. Bei gleichem umbauten Raum hat man in die PC-Gehäuse viel mehr reingekriegt. Ein Desktop-Gehäuse von der Höhe eines Zwei-Slice-RPCs hatte Platz für 3 5,25"-Laufwerke und 4 3,5"-Laufwerke. Ein Midi-Tower von der Höhe eines hochkant stehenden RPC-Zwei-Slicers, dazu noch schlanker, hatte Platz für 4 5,25"-Laufwerke und 4 3,5"-Laufwerke. Dazu die Möglichkeit eines Big-Towers, der platzsparend unter den Tisch geht und mehr Platz hat als ein 6-Slicer, den es ja gar nicht offiziell gab, weil bei 4 Slices bezüglich der labilen Befestigungsstäbchen schon Schluss war.

Das RAM-Tausch-Problem hatte ich ja gar nicht mehr auf dem Zettel. Oder wenn man das 16bit-Sound-Upgrade implantieren wollte. Oder das VRAM. Da hieß es: Komplettzerlegung. Und die Krönung: Plattentausch. Der schlechtest mögliche Platz in einem Gehäuse gehörte der Platte. Wobei: gekrönt wurde es von einer 2-IDE-Geräte-Verkabelung, wenn man z.B. eine Syquest im 3,5"-Laufwerksschacht des zweiten Slices hatte. Da musste man die IDE-Spec schon sehr weit auslegen, um mit der erlaubten Kabellänge hinzukommen. War wahrscheinlich der wahre Grund, warum es nie mehr als PIO 0 gab.

Das Netzteil ist für mich integraler Bestandteil dieses schlechten Gehäusekonzepts, weil man eben aufgrund der Bauform kein vernünftiges Standard-Netzteil reinbekommen hat. Übrigens war beim großen Risc PC das Netzteil auch viel zu schwächlich, v.a. die 12V-Schiene. Dass das kleine Netzteil zudem standardmäßig abgeraucht ist, will ich mal nicht dem Gehäuse ankreiden.

Acorn hat übrigens damals 16kg Maximalbelastung für den Deckel angegeben, offiziell durfte damit nicht mal der AKF85 drauf stehen. Sobald sich der Deckel etwas nach innen gebogen hat, gab es sofort Druck auf die Backplane und damit die Hauptplatine.

Überhaupt die Backplane und die Podules - wenn man die ordnungsgemäß verschraubt hatte, wurde es ab zwei Slices schon richtig unangenehm, wenn man in den unteren Bereich des Gehäuses vordringen wollte.

Der Platz für die Lautsprecher war auch viel zu klein dimensioniert. Da hat nix reingepasst, was auch nur einigermaßen Wohlklang hätte produzieren können - wobei das ja Standard bei fast allen Gehäusen war und ist. Und dann die Schnapsidee, den Reset-Taster auf der Rückseite zu haben. Ja gehts noch.

Dazu wie erwähnt die Mondpreise. Das Upgrade vom Ein- zum Zwei-Slicer war deutlich teurer als ein ganzes PC-Gehäuse mit Netzteil.

Ja, wahrscheinlich hatte ich das RPC-Gehäuse noch in viel zu guter Erinnerung, wenn ich jetzt so über all die Probleme nachsinniere.
hubersn, 12. 02. 2016, 22:32 Link
Stimmt, mein guter alter A5000 hatte den Resettaster immer griffbereit hinten oben an der Tastatur. Dass der Resettaster beim A7000+ bereits auf die Rückseite des Gehäuses gewandert war, hat mich auch immer gewaltigt gestört. Und auch war das Gehäuse des A5000 aus Metall und mit Sicherheit wesentlich stabiler als das der Nachfolgemodelle A7000(+) und RISC PC. Über Geschmack lässt sich ja streiten, aber mir gefiel das Gehäuse des A5000 auf Grund des klaren und einfachen Designs immer wesentlich besser als das aller Nachfolgemodelle. Insofern also wieder mindestens zwei Pluspunkte für den A5000. Zumal dann auch noch die mehreren Spiele auf dem A5000 liefen...

Klar gab es USB-Karten für den RISC PC, die aber, zumindest wurde es mir so gesagt, eher immer Krücken gewesen waren. Das fehlende USB war mitunter ein Grund gewesen, warum ich lange Zeit den Anschluss verpasst gehabt hatte - ich hatte bis etwa 2010/11 herum keine Geräte mit USB-Anschluss genutzt / nutzen können wie Digitalkameras oder Speicherkarten. Was hätte ich mit sowas in Verbindung mit einem RISC PC auch anfangen sollen?
Isip, 13. 02. 2016, 00:52 Link
Vielleicht sollte man noch ergänzen, dass der RISC PC bereits 1994 erschien, USB aber erst so ab 1999 (auch dank M$) allmählich richtig Verbreitung fand.

Wenn sich der RISC PC an Stelle von Windows verbreitet hätte, würden heutzutage vermutlich weder USB noch das Web Standard sein und die digitale Welt noch immer in der Steinzeit stecken.
Isip, 13. 02. 2016, 01:00 Link
Zitat Isip: Wenn sich der RISC PC an Stelle von Windows verbreitet hätte, würden heutzutage vermutlich weder USB noch das Web Standard sein und die digitale Welt noch immer in der Steinzeit stecken.

Na das verdreht ja nun reichlich die tatsächliche Geschichte. Aber bitte... wenn Du das ernsthaft so vereinfacht denkst. Vielleicht solltest Du Dich ein wenig mit alle den Menschen beschäftigen, die hinter Acorn bzw. RISC OS und ARM standen und was aus einigen geworden ist. Dann würdest Du Dich vielleicht sogar schämen so was in einem RISC OS "Forum" zu schreiben.
Markus Huber, 13. 02. 2016, 02:40 Link
Die Reset-Taste? Ja meine Güte, die hätte man schlicht weglassen sollen. Weder hinten, und schon niemals nicht vorne. Ich habe die Reset-Taste wann das letzte Mal benutzt? Hmmmm... noch nicht in diesem Jahrtausend! Mag sein, daß andere die oft brauchen. Ich arbeite extrem viel mit dem Risc PC und brauche die trotzdem nie. Vorne hat sie den Nachteil, das es auf einem vollen Schreibtisch zu Fehlauslösungen kommen kann. Ich erinnere mich an intensives Fluchen über die ausversehen betätigte Reset-Taste - nicht nur einmal.
Übrigens ein Kritikpunkt von mir am Risc PC Gehäuse. Der Hauptschalter vorne ist ebenfalls ausversehen zu erreichen. Ja, ich habe meinen Risc PC schon mitten in der Arbeit ausgeschaltet weil ich die Tastatur nach hinten geschoben habe und damit den Druckschalter betätigte.
Markus Huber, 13. 02. 2016, 02:51 Link
Wieso? Hat RISC OS etwa für die Verbreitung des Internets oder von USB (wie M$) gesorgt? Das wäre mir jetzt aber nicht wirklich bekannt.

Mir ist schon klar, dass auch und gerade unter Acorn viele andere und zum Teil auch gute Ideen aufgeblüht sind (die ARM-Architektur zum Beispiel). Leider sind auch viele gute Ideen verlorengegangen oder auf der Strecke geblieben.

Ich meinte doch ausgerechnet mit Steinzeit nichts Negatives. Denn dann wäre die Technik heutzutage mit Sicherheit wesentlich einfacher, schneller, effektiver - und würde zur Ausnahme vielleicht sogar auch noch funktionieren. Zumindest ich arbeite mit RISC OS ausgerechnet deshalb eigentlich noch immer am liebsten.

Den Resettaster brauche ich eigentlich ständig. RISC OS hat kooperatives Multitasking, und so sehr es auch seine Vorteile gegenüber dem preemptiven hat, diesen einen Nachteil hat es, ist doch klar.
Isip, 13. 02. 2016, 07:40 Link
Ich habe leider vergessen heute Nacht meine Meinung "abzunicken". Falls ich nachher noch Zeit finde, tue ich das noch. Ist dann zwar etwas aus dem Zusammenhang aber egal.

Was gibt es, was mit [Alt] + [Break] bzw. [CTRL] + [Break] nicht gelöst werden kann? Selbst bei meinem "Gefummel" an Hard- und Software ist es extrem selten, daß ich den Resetknopf brauche. Trotzdem gehört er aus meiner Sicht dazu. Über Anordnung und Aussehen kann man sicher streiten aber Allen wird man es nie recht machen können.
Raik, 13. 02. 2016, 10:52 Link
Meinungen sind eigentlich weniger relevant; viel wichtiger sind Wahrheiten. Ich kenne mich da aber auch nicht so aus. Korrigiert mich bitte einfach, wenn ich was Falsches geschrieben habe.

Allerdings denke ich schon, dass Microsoft sehr bei der Verbreitung von bestimmten Techniken mitgewirkt und sogar selbst eigene erfunden und nicht alles von anderen abgekupfert hat (wenn leider auch vieles).

Mir fiel noch ein, dass das Prinzip eines seriellen Datenbuses wie USB nichts Neues ist. Selbst der Commodore 64 hatte sowas ja schon. Dort schloss man Drucker und Laufwerke an einen seriellen Datenbus an und stellte verschiedene Geräteadressen ein, unter denen die Geräte dann ansprechbar waren. Der PC kam mit sowas dann standardgemäß erst Ende der 90er Jahre mit ungefähr 20 Jahren Verspätung daher - und viele haben sich darüber gefreut.

Allerdings war diese Idee auch beim C64 nichts Neues, sondern hatte auf einem seriellen Datenbus von HP für Messtechnik basiert, wenn ich mich richtig erinnere.

Und auch Multiprozessorsysteme hatte man beim C64 oder auch C128 schon. Beim C64 konnte man das Floppylaufwerk parallel mitrechnen lassen, weil es sich dabei um einen eigenen Computer handelte. Der C128 war irgendwie auch Z80-kompatibel und hatte so wohl wenigstens 2 verschiedene Prozessoren drin. Alles nichts Neues.

Beim Computer möchte ich wenigstens noch in der Lage sein, ihn selbst abschalten zu können. Bei modernen PCs geht das mit dem Schaltknopf nicht mehr unbedingt, weil das Abschalten softwaregesteuert ist. Im Bedarfsfalle muss man ganz gewaltätig den Akku entnehmen oder den Netzstecker ziehen. Bescheuert, sowas.

Den Resetknopf brauche ich schon desöfteren, weil der Computer z. B. beim Hochfahren "hängen bleibt". Woran das liegt, weiß ich nicht. Ich kenne mich bei diesem ganzen Teufelszeug ja kaum aus, bin hauptsächlich Anwender, der immer wieder 'mal neue Software ausprobiert (die dann freilich gelegentlich abstürzt, weil wieder irgendwas ned passt).

Der Sinn sowie die Anordnung eines Resetknopfs sind sicher Geschmackssache, weil sie vom Verbraucherverhalten abhängig sind. Da hat jeder verschiedene Positionen (Meinungen), die zwar alle wahr und damit richtig sind, sich aber auf Grund der verschiedenen Verhaltensweisen der Benutzer nicht einfach so auf den jeweils anderen Benutzer übertragen lassen. Deshalb macht es wohl weniger Sinn, sich hierüber zu streiten.
Isip, 13. 02. 2016, 11:49 Link
Das was auch beim C64 verwendet wurde, war ein paralleler Bus. Der hieß bei HP HP-IB = Hewlett-Packard Interface Bus (Click!). Das ist auch der für die Messtechnik entwickelte.

Es gab aber tatsächlich auch noch was anderes, nämlich den HP-HIL = Hewlett-Packard Human Interface Link. Da konnte man 7 Geräte hintereinanderstöpseln. Der sollte auch seriell sein ( siehe http://en.wikipedia.org/wiki/HIL_bus ) und ist vermutlich das, was Du meinst. Das ist dann schon bißchen wie USB. Hat sich aber manchmal zickig. Ich habe sowas hier und ob die Tastatur erkannt wird oder nicht scheint irgendwie mit Ebbe-und-Flut am Indischen Ozean und der aktuellen Mondphase zusammenzuhängen (vielleicht ist es aber auch nur irgendwo ein Wackelkontakt).
naitsabes, 14. 02. 2016, 18:36 Link
OT: Der erste Hersteller folgt der Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU (siehe News mit der Nummer 433) und gerade der.
cms, 18. 02. 2016, 11:14 Link
Und was sagt uns das jetzt ? ( ... click )
naitsabes, 18. 02. 2016, 18:45 Link
Erstmal das man eine Webseiten mit sehr viel JavaScript bauen kann - warum man das hier auch immer so macht. Vielleicht wird der Inhalt immer direkt vom Original gezogen und angezeigt. Ansonsten ist das die japanische Version von klick.
cms, 18. 02. 2016, 19:48 Link
Ja, da war mein Kommentar wohl ein wenig zu verkürzt ...

Ich meinte: Was sagt uns das jetzt, daß die Funkanlagenrichtlinie XY von HstlZ befolgt wird, und gerade der ?

( Der Klammerkommentarlink sollte eher sowas heißen wie - ich versteh gerade nur japanisch / chinesisch (hatte die Seite gerad zufällig "gefunden" und da ebenfalls nix verstanden, außer so Schlagworte, wie StrongARM u.a.) )
naitsabes, 19. 02. 2016, 12:19 Link
Das bedeutet das Ende von alternativer Firmware für Router (DD-WRT, OpenWrt) mit WLAN bis hin das Laptophersteller verhindern müssen das dort Linux oder sonst installiert wird. Oder die sorgen dafür das dann WLAN nicht mehr funktioniert. Die WRTs sind auch gerne besser als die originale Firmware und auf Laptops ist meist Windows installiert. Offenbar gibt es viele Opfer die durch freie "Funksoftware" zu Schaden gekommen sind. Usw. usw. usw.
TP-Link ist gerade einer der Hersteller dessen Router sich sehr gut für DD-WRT und/oder OpenWrt eignen. Vermutlich gibt es da Zusammenarbeit und wenn das nur brauchbare Doku der Hardware und der eine oder andere fehlende Treiber ist. Andere Hersteller wehren sich gegen alternative Software. Nun müssen die das sogar.
cms, 19. 02. 2016, 15:19 Link
OK. Danke für die Aufklärung.
naitsabes, 19. 02. 2016, 15:46 Link
"Amerikanische" Freiheit? Oder wie war das? Erinnert mich an die Bücher von Stephen King. Na, so toll ist das ganze dann wohl doch nicht.

Die meisten dürfte das aber eh nicht interessieren. Ich unterstelle jetzt einfach 'mal, dass der Großteil der Bevölkerung am liebsten das glaubt, was man ihnen sagt, und sich bedienen lässt. Hauptsache, sie müssen selbst nichts tun (und bekommen gleichzeitig möglichst viel). Anstatt andere, vielleicht auch bessere Wege zu suchen und zu gehen.

Leider ist es immer wieder das selbe. Es scheint irgendwo auf diesem Planeten eine kleine Elite zu geben, die andere Menschen in Abhängigkeit versetzen und ihnen vorschreibt, was sie tun müssen.
Isip, 19. 02. 2016, 22:54 Link
Na komm, so schlimm ists ja dann wohl doch nicht. Die Firma TP-Link hat wohl mittlerweile auch erkennen lassen, daß sie die Option für Basteleien auch weiterhin offenhalten und unterstützen wollen (heise link per click).
naitsabes, 20. 02. 2016, 13:22 Link
Gut, ich hatte gestern wohl leider meinen schlechten Tag. Hatte leider zuviel schlechtes erlebt, die letzten Wochen.

Im Prinzip geht es hier ja wohl "nur" um die garantierte Einhaltung von irgendwelchen Standards. Im Prinzip könnte man die Funktionen wohl auch fest verdrahten - aus. Aber überschauen tue ich das jetzt nicht wirklich. Dazu kenne ich mich einfach zu wenig aus.
Isip, 20. 02. 2016, 14:00 Link
Netsurf 3.4 ist draussen. Mit neuer Java-Engine. Die Slideshow auf meiner Pandoraseite funktioniert damit auch nur nicht. War aber nicht anders zu erwarten, weil funktionierte mit den Testbuilds auch nicht. Eigentlich wollte ich schon laenger umbauen auf HTML-Slideshow...
Raik, 20. 02. 2016, 23:28 Link
Eine Java-Engine wäre ja mal was ganz Innovatives (back to the 90s). Tatsächlich handelt es sich um Duktape, eine embeddable JavaScript-Engine. Leider sind die DOM-Manipulationsmöglichkeiten immer noch sehr begrenzt in NetSurf.
hubersn, 21. 02. 2016, 17:35 Link
Mein neustes "Verbrechen". [Klick mich]
Kategorie: Dinge die die Welt nicht braucht ;-)
Ich wollte mal was in 3D probieren...
Raik, 26. 02. 2016, 09:26 Link
Der Link ist besser...
Raik, 26. 02. 2016, 09:27 Link
Hübsches Teil, das (Mini?)Tablet. Sieht ziemlich professionell aus; runde Ecken etc.

Damits nicht langweilig wird gibt es bei (click) eine Ankündigung zu neuem Rohmaterial, was evtl. auch sonst ganz interessant sein kann. RPi3.
naitsabes, 27. 02. 2016, 11:52 Link
Mit welchem Programm hast du das gemacht? 3D ist unter RISC OS ja wohl Mitte der 90er Jahre stehengeblieben. Das einzige, was mir hierzu einfällt, sind Architec, TopModell, POVray... RISC OS hätte hier wohl ganz offensichtlich Lichtjahre an Nachholbedarf.
Isip, 27. 02. 2016, 13:11 Link
Ich habe mir Mühe gegeben, danke. Ging erstaunlich gut, auch das "online Drucken".
RISC OS war nur am Rande involviert [klick mich]. Linux / Win und FreeCAD. Vor allem auf dem RPi2 (Linux) mit den neuen experimentellen OpenGl Hardwaretreibern.
Raik, 27. 02. 2016, 14:15 Link
Ich habe versucht den aktuellen Informationsstand zum RPi 3 zusammenzufassen (click). Endlich jenseits der GHz-Grenze. Leider kein USB3 und kein Gigabit Ethernet, aber der RPi 4 kommt bestimmt.
hubersn, 27. 02. 2016, 15:16 Link
Danke! Wovon leben die Leute heutzutage eigentlich noch, wenn Computer nichts mehr kosten (dürfen)?
Isip, 27. 02. 2016, 16:25 Link
Zum Beispiel indem solche Geräte (click) vermietet und mit Service angeboten werden.
naitsabes, 27. 02. 2016, 18:26 Link
Mit Hardware verdienen nur noch ganz wenige (z.B. Apple) wirklich Geld. Der Rest verdient an Software, Service und Support. Aber das ist nix neues - schon Ende der 80er gab es den ruinösen Preiskampf im Computerbereich, also nix neues.
hubersn, 27. 02. 2016, 19:43 Link
Fred Graute hat getan, was ich mit meiner Stümperei nicht hinbekommen habe.
[Klick mich]
Zur Erinnerung, ich wollte bei Tastendruck die "Low Level Codes" der Tasten. Das Tool von Fred zeigt alle.
Ick freu mir ;-)
Raik, 08. 03. 2016, 22:00 Link
Festplatte für RPi @ click
naitsabes, 15. 03. 2016, 19:56 Link
Danke für den Hinweis. Mir ist jetzt aber nicht ganz klar, ob das Teil auch unter RISC OS tut. Ich selbst habe eigentlich vor, da demnächst ein NAS anzuschließen.
Isip, 18. 03. 2016, 17:29 Link
NAS ist wohl auch die sinnvollere Lösung, insbesondere, da man es ja auch von anderen Gerätschaften aus benutzen kann. Sollte halt 1GBit/s können und "in ordentlich" sind die Sachen leider heftig überteuert (QNAP). In den Kommentaren wurde so eine Kombination aus BananaPI und normaler Platte als Bastellösung empfohlen. Ich fand es halt witzig, daß es quasi extra für den Pi eine spezielle USB Platte gibt.
naitsabes, 19. 03. 2016, 12:44 Link
Vielleicht, weils gerade thematisch paßt und der ein oder andere es nicht kennt, der noch einen alten Rechner rumliegen hat, ein Link zu/über "FreeNAS" (click)
naitsabes, 19. 03. 2016, 12:50 Link
Irgendwann ist "FreeNAS" mal zu "NAS4Free" geworden, und "FreeNAS" ist heute quasi ein Fork des alten FreeNAS-Code, der dann mehr oder weniger neu geschrieben wurde. FreeNAS ist heute quasi ein kommerzielles Produkt und hat bezüglich Benutzerfreundlichkeit keinen so besonders guten Ruf.

Ich erinnere mich auch, dass bei FreeNAS die Hardwarevoraussetzungen inzwischen ziemlich exzessiv sind.

Also: auch mal NAS4Free anschauen, wer ein NAS selbst aufsetzen will.
hubersn, 19. 03. 2016, 16:57 Link
Was ich halt gerne hätte, das ist, dass E-Mail, Programme, Entwicklungssystem usw. alle auf einer NAS liegen, die ich dann ganz nach Belieben von irgend einem beliebigen (RISCOS)-Rechner aus nutzen kann. Momentan sind bei mir die Daten hoffnungslos zerstreut, kommen zum Teil doppelt und dreifach vor.
Isip, 19. 03. 2016, 18:02 Link
Frag doch mal in der freien Liste. Das was Dir vorschwebt macht Thomas "schon immer".
Raik, 19. 03. 2016, 22:50 Link
E-Mail-Anwendungen auf dem NAS ist kein Problem ... fast.
Einige bestehen per Default darauf, ihre Settings in !Boot.Choices zu stopfen, aber das kann man denen abgewöhnen. Bei mir liegen deren Settings allesamt in !Newsbase und sind so verschiebbar.
Wie das für NetFetch, Hermes und Messenger Pro geht, kann ich somit sagen - ich denke, das bereite ich mal als Artikel für die GAG auf, da es schon an ein paar Stellen einer kleinen Ergänzung der !Run-Dateien bedarf.
Herbert zur Nedden, 20. 03. 2016, 15:17 Link
Mit der FreeLists "archimedes: RISC OS Users" (Klick) komme ich nicht zurecht. Ich komme nur ins Archiv und kann darunter mühsam einzelene Beiträge lesen. Alles andere was die Startseite theoretisch anbietet, ist entweder eh nutzlos oder scheitet bei mir am Ende mit einem: This webpage is not available. Darum hier.

Ich wurde vorgestern gezwungen meine seit ~18 Jahren - überwiegend zum Zweck des Mail-Transfers - genutzte ANT Internet Suite aufzugeben. Mein Provider stellt nun auch die letzten alten verbliebenen Mail-Server ein bzw. auf moderne Mail-Server um. Moderne Software unterstützt nicht mehr die Funktion "Send mail after fetching". Zudem es da gesetzliche Vorgaben gibt und noch kommen werden die mir den unverschlüsselten Verkehr verbieten.

Ich habe nun beide Programme !SMTPS und !POP3S direkt mit dem E-Mail-Reader !Marcel verknüpft. Die ANT Suite liegt nur noch funktionslos als Platzhalter dazwischen und wird in Kürze dann vollends gekippt. Wenn ich schreibe direkt verknüpft so meine ich damit, daß ich z.B. das geforderte !POPStar nicht akzeptiere und auch den !Mailer nicht benütze.

Ich kann nun - dank Alexander - mit RISC OS 3.70 von 1996 E-Mails mit der geforderten modernen Verschlüsselung senden und empfangen. Und das unter Beibehaltung meiner über die Jahrzehnte entstandenen Arbeitsumgebung. Sprich z.B. über 3000 Kontakte, mit weit über 100.000 E-Mails, die ältesten davon zurückliegend 199x allesamt in ca. 2 bis max. 10 Sekunden erreichbar. Bei einem erzwungenen Umstieg auf egal was, hätte ich diesen Luxus aufgeben müssen.

Das vorletzte Argument im Aufruf von !POP3S ist ein nicht erklärtes n. Da die abgeholten E-Mails auf dem Server nicht gelöscht wurden, habe ich hier dreist ein y probiert und siehe da, jetzt funktionierts, er löscht die abgeholten E-Mails auf dem Server.

Entsetzt bin ich aber darüber, daß wenn ich zweimal Mails abhole, die angelegte Datei "localhost" überschrieben wird. Sollte es nicht Aufgabe des Programms sein, daß die Weiterleitung/Verteilung, dieser nun lokal gespeicherten und auf dem Server bereits gelöschten E-Mails, zum E-Mail-Reader durchführt, die Datei "localhost" zu löschen? Während !POP3S nur anhängen darf und niemals die E-Mails durch überschreiben zu löschen.

Ein Sache ist mir noch aufgefallen: die Log-Datei von !SMTPS wird nur beschrieben wenn sie leer ist. Wenn erneut ein Fehler auftritt, dann steht vom zweiten Fehlschlag nichts in der Log-Datei.
Markus Huber, 23. 03. 2016, 15:07 Link
@ Markus: Ich habe dich 'mal von Hand in die Mailingliste eingetragen. Du solltest eine Bestätigungs-E-Mail bekommen. Schau doch 'mal, ob das klappt.

Vielen Dank für die vielen Infos. Ich werde das für die Zukunft berücksichtigen müssen. Angekommen ist es.
Isip, 23. 03. 2016, 16:42 Link
Hallo, ich habe gerade eben eine neue Version von !POP3S online gestellt, bei welcher das Löschen von bereits abgeholten E-Mails dem E-Mail-Reader überlassen bleiben sollte. Ähnliches gilt für die Log-Datei. Außerdem wurde das fehlende n (8. Eintrag in der Parameterliste beim Aufruf von POP3S) ergänzt. Software wie üblich ohne Gewähr. Um SMTPS muss ich mich aber leider ein andermal kümmern.
Isip, 23. 03. 2016, 18:52 Link
Wie kann man denn POP3S und SMTPS ohne POPStar nutzen?
Ich denke das "sehen" von POPStar ist Voraussetzung.
Gab es in Ant nicht auch ein Secure Socket? Mir war so.
Apropos, ich habe (auch hier war mir so), mit Willis nicht unerheblicher Hilfe, zwei ZPP-freie ROMs gebaut. Beagle und RPi. Wer will klicke mich. !ZeroPain besser entfernen oder "unschädlich" machen.
Raik, 23. 03. 2016, 21:15 Link
!POPStar liefert nur die Struktur der Übergabeverzeichnisse. Sonst nichts! Wenn !SMTPS und !POP3S die Systemvariable <POPStar$MailDir> bekommen genügt das. <POPStar$MailDir> zeigt auf ein Verzeichnis in dem nur einige leere Unterordner vorhanden sein müssen und schon funktionierts ohne !POPStar.

Die ANT Internet Suite bietet "Secure POP3", daß so ca. 1995 programmiert wurde. Das kannst Du mal ganz schnell knicken. Die Übertragung des Passworts geschieht auch mit "Secure POP3" im Plaintext-Format. Ich habs spaßeshalber ausprobiert.

Soll ich jetzt hier oder doch besser in "Alexanders"-Mailing-List über !POP3S und !SMTPS schreiben? Alexander hat mich da angemeldet und vermutlich schickt man einfach ne E-Mail an die Liste oder?

So, ich habe vorhin meinem Provider grünes Licht gegeben. Er kann jetzt alle meine E-Mail-Adressen auf den neuen Server mit verschlüsselter Übertragung umstellen.

Nur eine Sache muss ich noch heraus finden: Wenn ich eine E-Mail mit !Marcel abschicke, also auf den "lokalen" Send-Button klicke, dann beginnt die 7-Bit Kodierung und danach landet eine Datei zum Verschicken in der <POPStar$MailDir> Struktur (letzteres habe ich halt so konfiguriert). Ich denke die 7-Bit Kodierung macht die App InetSuite intern, an die komme ich eventuell nicht ran. Oder macht es bereits !Marcel... I don't know... Das ist die letzte Hürde dann ist die ANT Suite überflüssig.
Markus Huber, 23. 03. 2016, 21:50 Link
Klick! Der zweite Computer von oben!
Markus Huber, 23. 03. 2016, 22:09 Link
Komisch, dass mir die Leute sowas schenkten.... ich habe derer jetzt zwei. Du wohl noch viel mehr davon. Mann, müssen wir beide reich sein. Aber ich würde keinen mehr freiwillig weggeben. Werden ja noch immer genutzt und sind weiterhin nutzbar.
Isip, 24. 03. 2016, 01:12 Link
@Markus
Danke für die Info. Wenn es nur die Pfade braucht, dann ist die Verwendung von POPStar tatsächlich nicht sinnvoll. Hab ich aus Isip seinen Erklärungen so nicht rausgelesen. Dann ist es aber auch erklärlich, warum POPStar 2.06 bei mir beim Start abstürzt, ich aber trotzdem Mails abholen kann.
Hab es jetzt umestellt. Läuft ohne POPStar und MPro findet es trotzdem ;-)
Raik, 24. 03. 2016, 06:47 Link
Zitat "Die plattenlose Decstation 5000 wird in der Konfiguration mit acht MB Hauptspeicher, 19-Zoll-Schwarzweiß-Monitor, Ethernet-Anschluß, Ultrix- und Decwindows-Lizenz für rund 30 000 Mark angeboten." (13.04.1990 Computerwoche)

Geschenkt würde ich auch noch ein paar RiscPCs nehmen ... insbesondere, wenn es sich um den (fast) teuersten Desktop der Welt - ever - handelt. Und da war ja immerhin schon eine Harddisk mit eingebaut (wenn auch ohne Heliumbefüllung).
naitsabes, 24. 03. 2016, 11:55 Link
DEC 5000-200, auf Tisch, zum Angucken (click)
naitsabes, 24. 03. 2016, 11:56 Link
War der RiscPC wirklich ungewöhnlich teuer zu seiner Zeit? Ich hätte da jetzt eher den ersten A440 auf dem Zettel oder den A540 etwas später.

Und ich erinnere mich dunkel an die phantastisch hohen Preise eines Amiga 4000T.
hubersn, 25. 03. 2016, 15:50 Link
In der c't 6/88 in der der Archimedes vorgestellt wird, findet man auf der letzten Seite Werbung für einen 386er mit 128 MB Festplatte und Super-EGA-Karte (800x600) und 1 MByte RAM für schlappe 9.998,- DM. Auf Seite 52 soll der A305 3.300.- und der A440 11.000,- DM kosten.
cms, 25. 03. 2016, 16:15 Link
Ich habe nicht nachgerechnet, aber gefühlt war mein A5000 (in meiner recht üppigen Ausstattung) teurer als mein Risc PC (auch mit üppiger Ausstattung)...
Raik, 25. 03. 2016, 22:15 Link
Ein vernünftig ausgestatteter Marken-PC war da eher nicht viel billiger als ein RiscPC. (click)
Bei A540 habe ich auch etwas heftige Preise in Erinnerung, aber das war auch ein ganzes Stück eher und in Bezug auf die Rechenleistung evtl. ja auch gerechtfertigt.
naitsabes, 26. 03. 2016, 01:15 Link
Ich habe nochmal geguckt und in alten Zeitschriften gewühlt, v.a. nach "Marken-PC"

1994 September Ausgabe Chip: HP Vectra VL2 Standard 4/50 mit 486DX50 (50MHz), 1MB VesaLocalBus Grafik, ISA Steckplätze, 40MB mit 70ns, 210MB HDD für nur 2839,- (als DX4-100 mit 8MB für 4129,-)
und paar Jahre vorher

1988 August ComputerPersönlich: HP Vectra RS/20 Testbericht Modell100, i80386 mit 20MHz, CoprozessorSockel vorhanden aber unbestückt, 2MB 80ns (max. 16MB bestückbar), VGA kompatible Grafik, 103MB HDD mit 10 (!) MB/s, inkl. Farb-Monitor für günstige 19240,- Mark

Das ist m.E. gut vergleichbar mit RiscPC (No1) respektive A540 (No2). Dabei ist der HP No2 ein gut ausbaubarer Tower mit noch 9 freien Slots und respektablen 27kg Masse, der andere ein Desktop.
naitsabes, 26. 03. 2016, 15:17 Link
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