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Frohe Ostern

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ROSS Document
Jim Lesurf hat die Version 0.95 (csaa 8. 2.) des ROSS Document herausgebracht. Bei ROSS handelt es sich um The RISC OS Sound System. Bei dem Dokument in PDF Form behandelt also die Klangerzeugung von RISC OS Computer. In der aktuellen Version sind die HDMI Audiounterstützung und die Auswahl von Audiokontroller beziehungsweise -hardware hinzugekommen. Jim betont, das das Dokument nicht vollständig ist.

Ergebnisse des RISC OS Awards
Die Ergebnisse des RISC OS Awards 2015 stehen fest. Die Gewinner kann man hier bestaunen.

Mailer
Mark Beerling hat mit Mailer für POP3S und SMTPS eine Frontend geschrieben. Damit sollte der verschlüsselte Empfang und Versand von Mails für einige einfacher werden. Alle drei Programme sind noch in der Entwicklung und so gibt es immer wieder Mal Updates. Wer da auf dem Laufen sein möchte, sollte sich bei der Mailingliste archimedes: RISC OS Users anmelden.

NetFetch
Mit NetFetch 4.10 (csaa 25. 2.) hat R-Comp eine neue Version angekündigt. Der wichtigste Bestandteil von NetFetch ist Hermes um Mails abzuholen (POP3) und zu versenden. Nun kann Hermes Mailbetreffs in UTF-8 korrekt anzeigen. Dies kann beim aussieben von Mails auf dem Server hilfreich sein. Zusätzlich wurde an der Zeropageproblematik gearbeitet. Besitzer von NetFetch sollten das Update längst erhalten haben oder können das via Store updaten.

RPCEmu
Wie RISCOSitory berichtet hat der Risc PC Emulator RPCEmu die Version 0.8.14 erreicht. RPCEmu läuft unter Windows, Linux und Mac OS. In der neuen Version gibt es Verbesserungen für einige RISC OS Select Versionen, die Möglichkeit von bis zu 8 MByte Video RAM, eine Anpassung für HostFS damit die Zeichen ?, < und > unter Windows keine Probleme bereiten und weiteres.

IJG Software und TranJPEG
Chris Johnson hat die aktuelle Version der Software von der Independent JPEG Group (IJG) für RISC OS kompiliert (csaa 20. 2.). Die laut Chris intersantesten Kommndozeilenprogramme sind jpegtran, cjpe, und djpeg. Die Programme ersetzen die älteren Versionen. Das Programm TranJPEG von Chris Johnson ist ein Frontend für das Kommandozeilenprogramm jpegtran. Mit jpegtran beziehungsweise TranJPEG kann man JPEG Bilder bearbeiten. Es handelt sich dabei nicht um eine Bildverarbeitung im klassischen Sinne. Dafür sind Rotation, Spiegelung und Beschneiden verlustfrei möglich. Normalerweise werden in Bildverarbeitungen JPEG Bilder in eine Bitmapformat gebracht, verändert und dann wieder als JPEG gespeichert. Da JPEG verlustbehaftete Kompression benutzt gehen beim Speichern Bildinformationen verloren. Mit TranJPEG ist das nicht der Fall. Wer also zum Beispiel JPEG Bilder nur um 90 Grad rotieren möchte ist mit TransJPEG besser beraten als mit PhotoDesk, DPingScan, ChangeFSI und so weiter. Zusätzlich kann TranJPEG optimierte, progressive und schwarzweiße JPEG erstellen. In der Version 1.32 (20. 2.) ist das Beschneiden hinzugekommen und benutzt natürlich die letzte Version von jpegtran.

CashBook, Locate und PrintPDF
Steve Fryatt hat neue Versionen seines Kontoführungsprogramm CashBook (aktuell 1.36), dem Suchtool Locate (aktuell 2.11) und dem GhostScript Frontend PrintPDF (1.10) um PDFs zu erstellen bekanntgegeben (csaa 26. 2.).

ARMX6 OS Update 6
R-Comp hat das sechste Update deren RISC OS Version für den ARMX6 bekanntgegeben (csaa 17. 2.). Die wichtigsten Neuerungen in dieser Version sind die Unterstützung von hochqualitativen HDMI-Audio und Verbesserungen in der Bildschirmausgabe. Dabei soll auch der VGA Ausgang (csaa 23. 2.) funktionieren.

Legends of Magic
Das Spiel Legends of Magic hat mit dem Update 1.12 (csaa 2. 3.) ein zweites Spiel bekommen.

Drag 'N Drop
Das PDF Magazin Drag 'N Drop hat die Ausgabe 7i2 (csaa 13. 2.) erreicht und kann wie immer online erworben werden.

Termine


Raspberry Pi 3
Ja, es gibt einen Raspberry Pi 3. Der ist aber momentan genauso interessant wie der Raspberry Pi Zero. Auf den den einen läuft (noch) kein RISC OS und der andere ist seit Monaten nicht verfügbar.

Ich wünsche euch Frohe Ostern.

cms, 26. 03. 2016, 19:15 Uhr <   >
Zeros scheint es im Monatsrythmus in UK immer mal zu geben. Irgendwie per mailingliste oder so. Scheinbar aber nicht für Aussengeländer.
Pi3: Wenn ich das richtig gesehen habe läuft RISC OS mit dem gleichen "todo" wie Zero und Display.
Awards: Einige Ergebnisse finde ich seltsam aber egal.
Raik, 26. 03. 2016, 19:55 Link
Ich hoffe ihr hattet alle ein gutes Ostern und wünsche Euch rückwirkend ein ebensolches (bißchen ist ja noch).

Welche Ergebnisse sind denn seltsam ? Netsurf ? Titanium ?
naitsabes, 28. 03. 2016, 22:28 Link
...also Risc OS läuft problemlos auf dem RPi3...habe selbst einen...manche Programme haben wohl noch Probleme, aber z.B. SparkFS, StrongED tun ohne Mucken.
Kümmel, 30. 03. 2016, 20:54 Link
Ich habe mal wieder was "verbrochen"... [klick mich]
Raik, 12. 04. 2016, 12:37 Link
Puh, die Installation von Programmen unter RISC OS ist für mich als Anfänger viel zu kompliziert. Unter Linux kann ich das in der Kommandozeile mit "apt-get install comcentre", "yum install comcentre" usw. machen und dann geht es zur Konfiguration. Ich habe RC14, aber wie bekomme ich denn !Boot.Resources.!System.Modules.Network geöffnet? Beim rumklicken in !Boot habe ich aber etwas mit System gefunden aber ...
cms, 12. 04. 2016, 14:09 Link
Wurde vom Kollegen etwas aufgehalten, deshalb die Pause.

Super, da wurde Mal wieder RISC OS erwähnt. Das da oben soll Raiks Einsatz nicht schlecht machen, aber beim Lesen ist mir halt aufgefallen wie umständlich die Installation zu Fuß sein kann. Fehlt eigentlich noch ein paar Progs in !Boot.Library abzulegen. Die Module könnte man in ein Pseudo-!System packen und Via Bootanwendung eingespielt werden.

Ich muss mich mal mit PackMan beschäftigen.
cms, 12. 04. 2016, 14:41 Link
Grund, warum ich das eingeschickt habe, war ein Artikel in der letzten Ausgabe. "SMS mit Raspbian"... Die Konfiguration mußt Du dir mal "reinziehen" ;-)
Das Ganze war nur als Vorstellung gedacht. Die Konfiguration eines unbekannten Sticks ist in der Tat etwas "fummelig". Auf die Installation wollte ich eigentlich nicht eingehen...
Thomas "verortet" ComCentre nach !Boot.Ressources, glaube ich.
In der von mir wirklich (nicht für die Zeitung) genutzten Variante liegt mein ganzer mobiler Kommunikationskram auf einer FileCore formatierten Karte im UMTS Stick. Das hat zum einen den Vorteil, daß ich auf dem Rechener, mit dem ich das gerade mobil nutze den aktuellen Stand habe und meine Daten sind relativ sicher. Wer kann schon FileCore und die Karte hat 8GB. Die "Platzhirsche" können mit dem Stick nur eine 4GB Karte nutzen.
Raik, 12. 04. 2016, 17:09 Link
... vergessen...

Du musst alle RISC OS Artikel der Vergangenheit lesen. Dann wüßtest Du auch wie Du drankommst ;-)

Ich glaubr Thomas seine downloads sind nur "einzumischen", bin aber gerade nicht sicher.
Raik, 12. 04. 2016, 17:12 Link
Sagt mal? Wollt Ihr mich verkohlen oder was? Ich finde es ja köstlich was hier bezüglich !Boot abgeht. So was hier: "Du musst alle RISC OS Artikel der Vergangenheit lesen. Dann wüßtest Du auch wie Du drankommst ;-)" Brüller! Das spricht Bände über den aktuellen Zustand von RISC OS!
Markus, 12. 04. 2016, 17:34 Link
... ach so, Spass beiseite ;-)
Raik, 12. 04. 2016, 18:38 Link
Stimmt ich habe die vorherigen Artikel nicht gelesen.

Ich habe eben nachgeschaut. USBDevSwp ist in ein Pseudo-Boot verpackt und landet dann in Resources. Das Modul USBDvEmu ist nackt und muss händisch in System eingepflegt werden. Anderherum wäre es sinnvoll. Dann natürlich so, dass man es leicht über System von der Bootkonfiguration einzuspielen kann.

Resources ist zwar ein schön versteckter Ort um einiges abzulegen, ich aber neige dazu NewsDir neben Messenger abzulegen.

Der alte Hase der eh alles an eine andere Stelle als üblich ablegt, kann das ja weiterhin händisch machen. Der Anfänger der, angeregt durch das RPi Geek Magazin, sich gerade Mal ein paar Tage mit RISC OS beschäftigt hat ist das eine Hürde.

Ansonsten ist System sehr einfach im TaskWindow mit *Filer_OpenDir <System$Dir> geöffnet uns spart einiges geklicke. Das sollte auch funktionieren, wenn das an einen völlig unüblichen Ort liegt.
cms, 12. 04. 2016, 20:11 Link
Nichts für ungut. Ich konnte mir die flapsige Bemerkung vor dem Abendessen nicht verkneifen ;-)
Im Ernst, ich wollte als "Antwort" auf einen Linuxartikel lediglich ComCentre vorstellen. Nicht mehr. Der Artikel basiert auf ein paar Zeilen, die ich mal für die GAG News geschrieben habe.
Die, die sich mit RISC OS auskennen, werden mit den spärlichen Informationen mit Sicherheit klarkommen. Cms mit Sicherheit besser als ich. Ich verstehe seinen Hinweis und weiß wo er hin will. Neueinsteiger kommen damit sicher nicht klar, keine Frage. Die Änderungen, die die Redaktion (ohne Rücksprache) vorgenommen hat, sind vielleicht nicht hilfreich, aber auch nicht dramatisch. Ich habe damit kein Problem. Ich bin wieder bei einer 60h Arbeitswoche und kann an der Stelle nur "Sparflamme". Wer möchte kann sich gern beteiligen bzw. selbst tun. Aber das hatten wir schon einmal.
Sollte es Neueinsteiger geben, die sich im Laufe der Zeit für RISC OS interessieren, die alten Artikel helfen mit Sicherheit und auf ArcSite ist auch verwiesen ;-)
Und alle Schreiberlinge sind über die Redaktion erreichbar. Fragen ist nicht verboten...
Raik, 12. 04. 2016, 20:11 Link
Allerdings liegen meine Gedanken beim Lesen Deines "Verbrechens" sehr nahe an dem was Carlos da schreibt. Mich schrecken die offensichtlich notwendigen Angaben der Pfade direkt ins !Boot mehr als nur ab. Was ja unmöglich daran liegen kann, das ich zu wenig Ahnung von RISC OS bzw. insbesondere !Boot hätte.
Markus, 12. 04. 2016, 20:18 Link
Sehr gut! Genau das hier ist *Filer_OpenDir <System$Dir> funktioniert sicher und "immer". Warum? Die Pseudo-App !System eben. Aber bereits mit !Boot.Ressources verlassen wir dieses Ordnungssystem - leider - meiner Ansicht nach. Es ist immer die Frage, ab welcher Strukturebene geht das flexible ...$Dir bzw. ...$Pfad in einen fixierte Struktur über.

Ich schreibe "drüben" weiter, dort behält die Sache den Faden...
Markus, 12. 04. 2016, 20:32 Link
Ok, eine reine Programmvorstellung wäre besser gewesen. Möglich auch, daß mir einige Ungenauigkeiten unterlaufen sind, die daraus resultieren, daß ich ComCentre "out of !Boot" nutze. USBDevSwp benötige ich nicht. Mein Stick ist "gehackt". Den habe ich so befummelt, daß er immer im Modemmodus ist. Die anderen Module, die ich nur für ComCentre benutze, lade ich dort.
Als das noch nicht so war, hat es mich aber auch nicht gestört wie Thomas das umgesetzt hat. Ich bin halt nicht so pragmatisch.
Raik, 12. 04. 2016, 20:59 Link
Mal wieder Zeit, ein neues Heft zu kaufen. Ich kaufe nur die RPI-Ausgaben, in welchen Artikel zu RISC OS drin vorkommen.

Mit "drüben" meinte Markus wahrscheinlich die dunkle Seite der Macht, sprich: unsere Mailingliste. Ich bedanke mich bei ihm für die inzwischen doch recht vielen Beiträge auf hohem Niveau.
Isip, 15. 04. 2016, 00:37 Link
Hi. Also ich fand es super dass Raik überhaupt einen Artikel zusammengebastelt hat, Sehr schön, Danke! (Das sollte ja auch mal gesagt sein :-) Die Grundinformation, dass für mobile Anwendungen alle Grundlagen geschaffen sind - zusammen mit dem unauffälligen Hinweis auf die Kartengeschichten (auch von Thomas) - sind doch für viele Low-Power-Anwendungen eine sehr interessante Info, die ruhig mal aus diesem Kreise herausschwappen dürfen. Ich werde das als Anlass nehmen die ganze Mobilfunksache dann auch mal auszuprobieren.

Liebe Grüße,

Uwe
Uwe, 15. 04. 2016, 08:32 Link
Ich möchte im Zusammenhang mit Raiks Artikel einen sehr lobenswerten Aspekt nennen. Vollkommen egal ob es überhaupt kompliziert ist, ja überspitzt gesagt sogar egal, wie viel davon funktioniert, wie brauchbar das wäre... Bereits das nur zu Lesen hinterläßt eine super positive Spur. In der Realität muss es sich bestimmt nur selten beweisen.

Was meine ich damit? Drehe ich es einfach um: wenn jemand die vielen Dinge ließt, zu was der RaspberryPi alles zu gebrauchen wäre, obwohl er "nur" einen einzigen Raspberry Pi besitzt, wird er das positive Gefühl bekommen, er könnte das alles machen. Er übersieht aber, er kann meistens nur eine Sache damit machen, dann ist der eine Raspberry Pi mit dieser sache belegt. Will er noch was und noch was mit dem Raspberry Pi machen, dann müßte er mehrere kaufen. kann er ja machen, das ist nicht mein Punkt. Ich spreche über das positive Gefühl was er so unglaublich viel mit dem raspberry Pi machen könnte.

Ähnlich sehe ich das mit so einem Artikel über RISC OS. Das hat einen positiven Effekt, auch wenns letztendlich so gut wie kaum jemand in der Praxis macht. Es genügt das Lesen darüber, daß RISC OS das könnte. Wirkung? Positiv! Danke.

Allerdings möchte ich noch anmerken, daß mir die viele Zeit in den 1990er Jahren, in denen ich für RISC OS "gekämpft" habe, lange vorbei sind. Mir liegt nicht viel daran, ob sich Neulinge für RISC OS interessieren oder nicht.
Markus, 15. 04. 2016, 18:58 Link
Du hast sicher zu großen Teilen Recht. Ich gehe nicht davon aus, daß auf Grund des Artikels das Downloadvolumen von Thomas seiner Homapage überschritten wird. ;-)
Andererseits, "Steter Tropfen höhlt den Stein.". Einen Versuch ist es wert.
Haupt K.O.-Kriterium ist allerdings das fehlende WLAN. Zumindest bei den Pandora-Nutzern.
Ich nutze meinen Sufstick sehr oft mit der Pandora und dem SchlepPi. Immer unter RISC OS. Mein LTE Stick tut leider nicht. Das macht er unter Linux auch nur nicht. WIN habe ich noch nicht probiert.
Raik, 15. 04. 2016, 21:54 Link
Da gibt's die Geschichte vom Kolibri, der ständig zwischen einem Feuer und einem Fluss hin- und herfliegt und somit versucht, das Feuer zu löschen. Das natürlich unsinnig ist, was ihm die anderen Tiere auch sagen. Da meint er: schon, aber wenn das alle hier täten...

Unterschätzt 'mal solche Wirkungen nicht. Ich selbst radle seit anderthalb Jahren jetzt ohne Aussetzer 17 km einfache Wegstrecke in die Arbeit und werde dabei natürlich ständig gesehen. Inzwischen sprechen mich die Leute auch schon desöfteren an, weil mein Fahrrad natürlich über eine dementsprechend hochwertige Ausstattung verfügt und ich Warnschutzregenkleidung trage (also auffallen muss). Letztens hatte einer gemeint, was ich für ein brutales Licht an meinem Fahrrad hätte, weil man das sogar noch vom anderen Ende des Weges aus sehen würde (die Forststraße ist insgesamt 4 km lang). Er hat sich also nach meiner Lampe erkundigt. Es macht die Leute wenigstens neugierig und sie wissen, dass es da auch noch etwas anderes gibt und es auch anders geht. Aber in der Regel dauern solche Veränderungen eine lange Zeit, in der Gesellschaft oft mehrere hundert Jahre. Die Gesellschaft ist träge, da braucht man sich nichts vorzumachen.
Isip, 16. 04. 2016, 03:02 Link
Stimmt voll und ganz. Und dazu kommt, daß RISC OS Neueinsteiger bitter nötig hat (und immer schon hatte), um wenigstens den kleinen Minimarkt, den es ja noch gibt (CJE, RComp, A4com, Castle, BritishShows (Wakefield)), aufrechterhalten zu können. Guckt Euch mal die Bilder an, die auch dieses Wochenende wieder von der Insel kommen, da ist in spätestens 20 Jahren Schluß, wenn nicht jüngere Leute dafür interessiert werden können. Ich habe auch z.B. noch keine echte Hardwareerweiterung für RPi gesehen, die unter RISC OS läuft, mal von den Clocks abgesehen. Für die RiscPCs gab es da ja noch was (UniPOD etc.).

Ach ja, was ist es denn für eine Radlampe ? Eine B&M Ixion IQ ?
naitsabes, 16. 04. 2016, 13:33 Link
Ne, ein Edelux II. Der leuchtet ziemlich krass und homogen in die Ferne, ist mir aber im Nahbereich zu schwach und zu schmall. Der Edelux II hat aber den Reflektor von B&M Ixion IQ, soweit ich weiß. Aber man soll sich nicht zuviel davon erhoffen. Solange es wirklich dunkel ist und kein fremdes Licht stört, kann jemand zuweilen schon den Eindruck haben, dass die Lampe extrem hell wäre. Im Straßenverkehr und unter Straßenlampen sieht es wieder etwas anders aus.
Isip, 16. 04. 2016, 20:22 Link
Na, 80 lux klingt aber trotzdem irgendwie ganz schön hell. Meine kleine Aufstecklampe hat da bestenfalls ein Viertel.
naitsabes, 16. 04. 2016, 20:59 Link
So hell ist der Edelux nicht. Aber die Lichtveteilung ist schon gewaltig. Es ist einfach beeindruckend, wie ich mit meinem Scheinwerfer in 50 m - 100 m Entfernung von anderen Verkehrsteilnehmern unbeeinflusst die Verkehrschilder anleuchten kann, während die Autos mit ihren Scheinwerfer an mir vorüberziehen. Von B&M gibt es aber seit diesem Jahr eine noch hellere Dynamo-Lampe, die erstmals die 100 Lux-Grenze sprengt und tatsächlich noch etwas besser als der Edelux II sein soll.
Isip, 17. 04. 2016, 08:25 Link
Wenn es Dir mehr um Nahbereich und Seitausleuchtung geht, dann guck mal in Mountainbikeforen nach Beleuchtung für Nachtfahrten. Da gibt es durchaus ein paar Lampen, die dafür extrem gut geeignet sind. Vielleicht auch als zuschaltbare Zusatzbeleuchtung. Sind zwar teuer machen aber wirklich Licht (Suchstichwort "Nightride MTB" und Beispiele bei (click)).
naitsabes, 17. 04. 2016, 13:54 Link
Fotos von der Wakefield unter (click) und Videos gibt es bei YT unter "Acorn Wakefield 2016" zu sehen.
Bild drei zeigt Begeisterung und Faszination ob der aktuellsten Technik ... ;)
naitsabes, 19. 04. 2016, 22:16 Link
Die Bilder kannte ich schon, die Filmchen habe ich mir gerade im Schnelldurchlauf angesehen...
Ich hoffe es steht nicht so schlimm, wie es teilweise aussieht.
Raik, 20. 04. 2016, 09:57 Link
Ähem - ich kann das dritte Bild leider nirgendwo finden. Entweder zähle ich falsch oder aber mein Scheinwerfer ist zu schwach. Oder beides :-(
Isip, 21. 04. 2016, 19:28 Link
Der Scheinwerfer ist schon gut. Probier einfach mal (click), nur der Frame verlinkt.
naitsabes, 21. 04. 2016, 21:51 Link
Danke. Ich sehe hier im dritten Bild immer noch nur alte Technik und ein merkwürdig dreinschauendes Gesicht. Da ist keine Spur von Begeisterung zu finden. Oder war das von dir ironisch gemeint?
Isip, 22. 04. 2016, 17:57 Link
Kurze Antwort: Ja. (darum der Smiley)
naitsabes, 23. 04. 2016, 00:12 Link
Jemand, der nicht Bescheid weiß, könnte halt einen falschen Eindruck (von RISC OS) bekommen.

Soweit ich weiß ist das derzeit modernste System mit RISC OS der Titanium, oder liege ich falsch? Wo gibt's den eigentlich zu kaufen?

Mein Gott, als ich 2008 meinen ersten gebrauchten RISC PC bekommen hatte, hätte ich nie gedacht, dass es nicht einmal zehn Jahre später so viele modernere und schnellere Systeme geben würde. Sonst hätte ich mir den Risc PC nicht gekauft, sondern noch etwas gewartet. Aber ich hatte ursprünglich eigentlich gedacht, dass da eh nichts mehr kommt (nach der Enttäuschung mit dem A9home).
Isip, 24. 04. 2016, 16:40 Link
Titanium als Komplettsystem gibt es bei RCOMP und CJE. Das Board bei Elesar (klick mich).

Was soll ich sagen? Als 2009 mein Risc PC den Geist aufgab, habe ich einen a9home bestellt und nach gut 4 Monaten im März 2010 auch bekommen. 1K Geld und mehrere Abende um aus dem Mauerstein einen Rechner zu machen...

Im Sommer bekam ich dann ein Beagleboard in die Finger... Für 1/3 des a9home Geldes und mehreren Abenden hatte ich einen funktionierenden Prototypen, der Anfang 2011 mit dem Beagle xM in Kleinserie ging... hätte ich mir den a9home auch sparen können. Andererseits, der Kleine rennt noch immer und tut klaglos seinen Dienst. Eine Fehlentscheidung war es dann doch nicht.

Ich wundere mich, CJE bietet den a9home noch immer an. Warum Du keinen bekommen hast...
Raik, 25. 04. 2016, 05:52 Link
Ich hatte nach einigen Wochen nachgefragt, wo die Kiste bleibt. Anschließend bin ich vom Kaufvertrag zurückgetreten, weil die Kiste nicht lieferbar war. Zumindest nicht in absehbarer oder in konkreter Zeit.
Isip, 29. 04. 2016, 11:09 Link
Sei froh, denn für den A9home braucht man einige zusätzliche Tools damit fast alles funktioniert. DiscKnight solltem man auf alle Fälle besitzen und ein zweiter RISC OS Rechner auf dem ein A9home Boot liegt sollten im Netzwerk parat stehen. Die meisten Problem habe ich in den Griff bekommen, aber Mails mit Anhängen senden oder in eine Newsgroup posten funktioniert nicht. Ich vermute Du hättest den nach spätestens drei Tagen zum Sondermüll gegeben. Ansonsten ist das ein schönes kleines Gerät. OK, einen Himbeere ist viel kleiner.
cms, 29. 04. 2016, 12:26 Link
Wie ich schon einmal schrieb, ich hatte nicht wirklich Probleme. Ok, durch die späte Bestellung waren viele Probleme schon keine mehr. Detlef (a4com) hat vor Auslieferung schon Einiges "gerade gebogen" und das Fehlende gabs bei a4com als Download. !Printers mußte ich mir allerdings von Castle holen.
Fleißarbeit ja, aber keine Probleme.
Meine Festplatte war immer gut gefüllt (>95%) und manchmal lief der Kleine tagelang. Auch im Hochsommer (meine Arbeitskammer liegt unterm Dach und ist immer mehr als warm). Nie wirklich Probleme. Ok. Nach 5Jahren gab es immer mal Festplattenproblemchen beim Lanzeitbetrieb aber keine Datenverluste, die ich bemerkt hätte.
Nach dem Tausch "spinning HD" gegen viiiel größere SSD im letzten Jahr habe ich noch keine Probleme bemerkt. DiscKnight habe ich mir erst für den (frühen) "Beagle xM" zugelegt.
Sicher ist die Himbeere kleiner, hat aber keine richtige Festplatte. USB kann das Obst besser, aber Tastatur und Mouse funktionieren bei mir gut am a9home. Netzwerk kann der a9home besser...
Aus meiner Sicht hätte der Kleine mehr Aufmerksamkeit verdient... von beiden Seiten... Kunde und Vertrieb/Support.
Sei es wie es sei... Hardwaremangel hat RISC OS nicht... Programmierer fehlen.
Raik, 01. 05. 2016, 01:21 Link
Der A9home hatte wohl auch das "bessere" RISC OS, oder?

Nicht nur Programmierer, vor allem auch Dokumentation fehlt. Ich befürchte, dass da eines Tages Wissen verloren geht, weil nichts mehr weitergegeben wird.

Ich schaue mir im Augenblick grad das SecureModul von rComp (Quellcode) an. So kompliziert ist das gar nicht. Der eigentliche Quellcode für das Modul ist nur 6 kB lang. Allerdings scheint sich die Architektur von OpenSSL total von GnuTLS zu unterscheiden. Oha.
Isip, 01. 05. 2016, 16:49 Link
Wie ich schon mal erwähnte lagen die Probleme bei mit wohl an Messenger Pro und dem buggy Dateisystem. Das Löschen von vielen kleinen Dateien verkraftet der kleine blaue nicht. Mit der Auslagerung von NewsDir auf dem NAS waren die Probleme vorbei. Mails mit Anhang oder Usenet Posts kann ich bis heute nicht versenden. Dazu nehme ich den Risc PC bzw. den Linuxrechner.

RISC OS 4.42 ist eine sehr frühe Alphaversion eines 32 Bit RISC OS. Ich würde es RISC OS 1/2 6 nennen. Halt also einige Features die bei RISC OS 5 fehlen. Durch ein Programm im Hintergrund wird die Netzwerkkonfiguration geradegebogen wenn das mal wieder verloren gegangen ist (kostet auch nur wenig Rechnezeit ;-), bei der Anzeige wird der Kontrast via Prog gerade gebogen (das Problem kenn Raik nicht) und das muss ich nach F12 immer neustarten, ein Programm von mir ersetzt das cmos (das Problem gibt es auch bei den neuen Rechner) und einige Konfigurationseinstellungen muss man via Obey beim Booten einstellen. Ob man das ein "besseres" RISC OS nennen kann kannst Du jetzt selber entscheiden.

Trotzdem ist der A9home bei mir immer noch der Hauptrechner.
cms, 01. 05. 2016, 19:32 Link
Also die Geschichte mit dem CMOS ersetzen ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn es in dem Fall eher notgedrungen passiert.
Das sind so Infos, die i.a. ganz locker auf irgendwelchen Datenspeichern liegen können und für die man nun wirklich keinen extra Chip mehr verbauen muß, der dann irgendwelche 128 lustige Bits "festhalten" kann (oder 256 oder 94 oder wieviel auch immer).

Ich fand den kleinen blauen auf jeden Fall immer extrem schick. Das war irgendwie so, wie man sich Desktop für die Zukunft vorgestellt hat - klein, leise, HDD, Netzwerk ; i.P. wie ein besserer Pogoplug. Komischerweise werden auch heute immer noch "klassische" Desktops verkauft ...
naitsabes, 01. 05. 2016, 22:07 Link
Komisch eigentlich. Dateisystemprobleme hatte ich bisher nicht. Auch hatte ich bisher keine Probleme beim Löschen von vielen kleinen Dateien, wobei hier der Begriff viel nicht viel aussagt. Was für mich viel ist, ist für Andere "Kleinkram".
Mails mit Anhang waren bei mir bisher auch kein Problem, bis auf ds SSL Gedöhns.
An ein "geradebiegen der Netzwerkkonfiguration" kann ich mich gerade nicht erinnern, das Kontrastproblem kenne ich tatsächlich nicht. Möglich, daß noch einmal an der Hardware gedreht wurde. Im OS selbst haben wir ja keine signifikanten Unterschiede gefunden.
Das "CMOS" und "Konfigurationsproblem" ist für mich Keines. Das geht gut zu "Umschiffen" und ist ähnlich bei den "Neuen".
Störender empfand ich, daß der Druckerteil komplett fehlte und von Castle geholt werden mußte und USB nur 1.1 und ziemlich fummelig ist. Die USBUtils von Keejs sind da ein wahrer Segen.
Die grottig unterstützte serielle Schnittstelle sei auch erwähnt. Und die fest verlötete Batterie. Da ich meinen a9home nur noch temporär am Netz betreibe war das doch sehr lästig. Mit ein wenig Kleingeld (Battrie und Sockel) und etwas Zeit war das einfach zu ändern.
Ansonsten ist das OS dem Adjust also 4.39 und auch dem Six sehr ähnlich. Draw und Paint sind besser als bei 5.xx, CDFS auch (keine Ahnung ob das ausser mir jemand nutzt ;-)) und einige andere Detaillösungen auch.
Besser oder schlechter vermag ich nicht zu sagen. Es wäre aber schön, wenn einige der bereits erledigten Dinge nach 5.xx übernommen werden könnten ohne die Arbeit noch einmal zu tun. Draw und Paint kann ich problemlos auf den Neuen nutzen. Nur der JPEG-Export funktioniert nicht, weil das dahinter liegende Modul nicht kompatibel ist...
Raik, 02. 05. 2016, 11:40 Link
Was viel war kann ich auch nicht mehr so genau sagen. Aber so zwischen 100 und 300 Mails pro Tag sind gelöscht worden. Das meiste davon natürlich Spam. Interessant war das auch Verzeichnisse betroffen waren in den ich seit der letzten DiscKnight nicht daran war. Bis heute liegen bis auf die Transientverzeichnisse keine Arbeitsdateien auf der A9h Platte. Meist arbeite ich direkt auf dem NAS. Ich habe da alles ausgelagert. Ansonsten sind Boot (mehrere laufende Kopien liegen natürlich auf auf dem NAS und dem Risc PC) und die Programme sind auf der Platte. Die 40 GByte (war doch 40?) könnten bei mir auch 10 GByte sein und da ist noch viel Luft dabei.

Das Problem mir den Newspostings ist bekannt und es wurden Postings via Mail empfohlen. Bei der Netzwerksache schau mal in den Taskmanager. Da gibt es ein Prozess der etwas "Res irgendwas" heißt. Das müsste der sein. Entfernt denn mal und dann viel Spaß beim Surfen usw. Alternativ kannst Du mit entsprechenden Tool mal schauen welches am meisten CPU benutzt. Ich müsste da Mal SysLog einbauen. Das sind noch Daten die auf der Platte liegen.

Der A9home war hat der erste RISC OS Rechner ohne CMOS. Ansonsten gibt es mehrere Lösungen. Ich würde mal behaupten meine ist die flexibelste, da Änderung ohne Umstand dauerhaft erhalten bleiben.

Trotzdem ist der A9home (noch) mein Hauptrechner. Der andere steht da schon und ist weitestgehend eingerichtet. Da fehlt noch das Messenger Pro 7 Update und dann wird der A9h weitestgehend Geschichte für mich - hoffe ich wenigstens.
cms, 02. 05. 2016, 12:12 Link
Ok, soviel Spam am Tag hatte/habe ich nie (tock, tock auf Holz geklopft) aber auf einer frühen Inkarnation des xM (5.17?) hat es bei mir die NewsDir auch zerrissen als ich meinen E-Mail Ordner aufgeräumt habe. Netfetch war 3.65 oder früher, MPro noch eine 5er (?) Version.

Meine 40'er Platte war effektiv nur 36GB (schon im Formattool).
Ich habe zwar fast Alles auf dem NAS aber ich arbeite nicht damit. Ist nur Backup.

Netzwerk läuft auf dem a9home aktuell nur im Bedarfsfall aber ich schaue gelegendlich mal. Den Flicken müsste dann aber Detlef oder der Hersteller "aufgenäht" haben. Ist mir nicht erinnerlich da was angefasst zu haben.

Ich ändere mein CMOS nicht ständig. Auch bei den Anderen nicht. Wenn dann doch, verschiebe ich "manuell". Geladen wird die aktuelle Kopie dann jeweils bei Neustart.
Wer sich damit nicht befassen will, ist mit Deinem Tool gut bedient. Läuft ja auch auf aktueller Hardware.

Mein aktueller Rechner ist der MX6 aber ich nutze den a9home immer mal wieder gern.
Einige Kleinigkeiten und "alte Schätze" tun damit besser.
Raik, 03. 05. 2016, 08:34 Link
Es ist schon ein Unterschied ob NewsDir oder das Dateisystem geschreddert wird. Bei NewsDir verliert man "nur" die Mails. Es ist etwas her, aber ich glaube ich habe die Mails damals in zwei Postfächer laufen lassen. Ich habe auch keine manuellen Aufräumarbeiten durchgeführt, sondern Messenger war so eingestellt im Hintergrund bestimmte Ordner von alten Mails (Monate) zu befreien. Anderes habe ich heute noch archiviert.

Obwohl, hätte ich jeden Spam aufgehoben könnte ich heute ein Spammuseum eröffnen und den Mist ausstellen und für die Wissenschaft bewahren.
cms, 03. 05. 2016, 09:27 Link
Mal was gaaanz anderes...

Hat schon jemand hier den aktuellen Port vom Otter und von Qupzilla [drück mich] getestet?
Raik, 04. 05. 2016, 09:03 Link
Sinnvolle Systemanforderung: Titanium Board ...
wird wohl schwierig. Ich habe den Qupzilla mal unter Linux probiert. Funktioniert schön und klaglos. Vom Komfort her wie epiphany oder Netsurf, also alles da was benötigt wird und sonst spartanisch.
naitsabes, 04. 05. 2016, 20:48 Link
Probiere gerade Qubzilla auf dem MX6. Abgesehen davon, da ich mit (m)einer lahmen DSL-Verbindung zu kaempfen habe (und mit fehlenden Umlauten), funktioniert es eigentlich recht gut. Habe Conrad probiert, meine Bank und noch ein paar weitere problematische Seiten.
Zu mehr fehlt mir im Augenblick leider die Zeit.
Raik, 04. 05. 2016, 23:00 Link
Mich wundert es ja immer wieder, wieviel der Mensch heutzutage braucht, wie Rechenzeit und Kapazitäten verbraten werden. Um z. B. online eine Telefonnummer zu finden, muss erst ein Vielfaches dieser Telefonnummer an Daten übertragen werden. Statt 10 gesuchte Bytes 3 MB oder sowas in der Art.

Das gleiche gilt für's CAD: konnte man (früher) mit 2D noch richtig schnell arbeiten, benötigt man heutzutage für's 3D ein vielfaches an Rechenkapazität und kommt trotzdem nicht mehr so schnell mit seiner Arbeit voran und kann nicht mehr soviel machen wie früher mit Hilfe von 2D.

Aber die Systeme werden immer komplizierter und man damit immer mehr abhängig davon. Wenn das der Fortschritt soll... aber selber denken ist ja nicht mehr. Das übernimmt jetzt die Technik für einen. Die sagt uns, was wir tun müssen. Und wir bemerken es nicht einmal, dass wir manipuliert werden. 1984 oder sowas in der Art lässt grüßen.
Isip, 05. 05. 2016, 03:12 Link
Ich hatte mich eben über die Systemanforderungen von Otter usw. geärgert.
Isip, 05. 05. 2016, 03:14 Link
Ja leider. Ist wie beim Einkaufen... die Umverpackung ist (viel) mehr als der benötigte Inhalt. :-(

Am schnellsten ist noch immer die Handskizze. Gelebte Praxis in meinem früheren Job. Anruf vom Monteur, kurze Beschreibung der benötigten Teile per Telefon... Die Handskizze ging nach einen Umweg über den Kopierer direkt in die Werkstatt... Falls nötig wurde die CAD Zeichnung "nacherstellt". Was aber i.d.R. ein vielfaches länger dauerte.

Ich merke wie ich manipuliert werde aber sicher nicht immer. Teilweise lasse ich es zu, teilweise aber auch nicht.

Die Systemanforderungen vom Otter/Qupzilla sind schon etwas heftig. Auf dem a9home geht da sicher nichts und auf dem Risc PC nur mit viel Speicher.
Allein das resourcen.zip hat schon 40MB... Das allein ist schon das zehnfache von Netsurf.
Raik, 05. 05. 2016, 09:37 Link
Fantastische Eilmeldung! Eine Weiterentwicklung von Chrome, Codename: Chromatique, soll erstmalig auf allen modernen Plattformen verfügbar sein. dDrum wurde "nebenbei" klammheimlich auch Chromatique für RISC OS Multicore realisiert - richtig gelesen! RISC OS mit Multicore Unterstützung! Der blanke Wahnsinn! Veröffentlichung des Codes ist bereits übermorgen. Nur die durchgesickerten Hardwareanforderungen sind etwas happig: 4GB RAM und 1TB Festplattenplatz sollten mindestens sein. Für flüssiges Arbeiten wird eher das doppelte empfohlen. Endlich werden damit mehrere Prozessorkerne von RISC OS voll ausgenutzt. Ich dürfte bereits einen kurzen Einblick nehmen: der Aufbau der Google-Suchseite ist mit der Mindestanforderung kaum langsamer als etwa mit Fresco oder Oregano, aber es funktioniert! Ich bin sowas von begeistert! Denn genügend CPU-Power vorausgesetzt – scheint es anständig zu funktionieren. Zweifellos ein großer Schritt für die RISC OS Browsing Experience.
Markus, 05. 05. 2016, 10:02 Link
Ist schon wieder 1.April oder sitzt Du im Biergarten? ;-)

Ich glaube ich lese einen "Unterton" zwischen den Zeilen ;-)
Raik, 05. 05. 2016, 12:11 Link
Ich lese es eben noch mal und lach mich selber schepp... *großer Schritt* für RISC OS bekommt im Zusammenhang mit dem Speicherbedarf eine ganz neue Bedeutung!
Markus Huber, 05. 05. 2016, 12:18 Link
Man sollte immer den einfachsten Weg suchen, um ein Ziel zu erreichen.

In zwei Dimensionen zu arbeiten, das kann ein unheimlich starkes Werkzeug sein. Beispiel von mir ist verlinkt: Man kann das bekannte Mühlenspiel trotz zweidimensionaler Darstellung vierdimensional spielen. Albert Einstein kam auf diese Weise rein mathematisch zu seiner vierdimensionalen Raumzeit (und beide Relativitätstheorien).

Die Leute stempeln sowas als "strichchenziehen" ab und bemerken dabei gar nicht, wie dumm, blöd und arrogant sie eigentlich sind.

Das gleiche gilt, wenn mir jemand sagt, man könne das doch nicht mit dem Fahrrad machen. Sondern braucht unbedingt ein Auto dazu (ich lebe autofrei). Irgendwie haben diese Leutchen ein Problem im Kopf. Sie klammern sich an die Technik fest und trauen sich selbst nichts zu.

Natürlich gibt es Gründe für 3D und auch alles andere. Aber man sollte die Technik halt sinnvoll einsetzen - und nicht, nur weil sie da ist und es geht.

Für mich war es ja stets einer der Gründe für RISC OS: weil es stets überschaubar, transparenter und insgesamt durchdachter als andere Systeme war.

Ein moderner Webbrowser widerspricht dieser Philosophie da wohl leider völlig, weil das moderne Web an sich schon so konstruiert ist.
Isip, 05. 05. 2016, 13:53 Link
@Markus
Ja, es ist schon traurig, daß sich aktuell unter RISC OS nur 2GB Speicher nutzen lassen. Da liegen beim IGEPv5 glatt mal 2GB und irgendwelche Core ungenutzt in der Ecke rum ;-)

@Isip
Mein Reden. Am einfachsten ist eine Handsizze ;-)

Ich habe fast zwanzig Jahre in meinem alten Job keine 3D Zeichnungen gebraucht. Erst jetzt im Hobby wegen dem 3D Druck. Nur die Prüfstatiker wollten 3D gerechnet haben, weil das Statikprogramm das konnte. Die Ergebnisse waren trotzdem vergleichbar. Egal ab von Hand, 2D oder 3D gerechnet. Mehr Schein als Sein und dabei einen Haufen Papier ohne Mehrwert bedruckt...

Ich denke ein moderner Webbrowser würde auch schlank gehen und erst Recht, wenn die "Seitenbastler" sich auf das Wesendliche besinnen würden.
Zugegeben, meine Seiten sind auch nicht gerade optimiert. Tun aber mit Netsurf.
Raik, 05. 05. 2016, 14:44 Link
Mit dem Abschnitt wenn die "Seitenbastler" sich auf das Wesendliche besinnen würden hast du alles gesagt.

Beim CAD geht es in vielen Fällen nur um das Abzählen von irgendwelchen Maßen, die meist irgendwie recht- oder schiefwinklig zueinander liegen. Mehr braucht man in vielen Fällen eigentlich nicht. Jetzt vergleicht man einmal die Menge der Informationen, die man benötigt, um diese Maße festzuschreiben, mit der Speichermenge, die 3D-Programme benötigen... dann wird das ganze schnell lächerlich.
Isip, 05. 05. 2016, 18:54 Link
"Man sollte immer den einfachsten Weg suchen, um ein Ziel zu erreichen."

Guter Grundsatz. Im Falle von "Ein gscheiter Browser für RISC OS" war das die Portierung eines solchen - viel weniger Aufwand als Entwicklungen wie NetSurf, Browse, Oregano oder Fresco, und das Ergebnis ist viel leistungsfähiger.

Auf Uraltrechnern wurde das Ziel leider noch nicht erreicht.
hubersn, 06. 05. 2016, 00:27 Link
Na ja, ein halbwegs brauchbarer aktueller Browser auf einem 200MHz Pentium Rechner macht auch nicht so viel Freude.
naitsabes, 06. 05. 2016, 10:44 Link
Bekanntlich müssen Browser für moderne Webseiten CSS und JavaScript (mit DOM usw.) unterstützen und müssen (HTML 5) Videos abspielen können. Ob man das nun mag oder nicht, das ist so und muss hier nicht nochmal diskutiert werden. Bei CSS ist NetSurf ganz fit und läuft ja wohl auch passable schnell auf dem Risc PC. Das CSS in NetSurf kann aber längst nicht alles was man in der realen Welt so braucht. Also z. B. CSS Slider (die ohne JavaScript) gehen nicht und würden einen Risc PC auch deutlich ausbremsen. Wenn man dann noch JavaScript dazu nimmt, also namentlich z. B jQuery, würde der Risc PC auf vielen Webseiten unbrauchbar werden. Die kleinen Videos die heutzutage auf vielen Startseiten zu sehen sind würden den StrongARM Rechner völlig unbrauchbar machen. Ich stimme bei einigen Sachen zu das diese Quatsch sind und sogar nerven. Da sind aber durchaus auch vernünftige Features enthalten die die Benutzung der Webseite verbessern. Letzteres wir hier gerne übersehen, ignoriert und/oder nicht verstanden. Für einen Risc PC sehe ich keine Chance einen Browser für solche modernen Webseiten hinzubekommen. Auch wenn man einen Browser nativ für RISC OS bauen würde der das alles unterstützt. Die "Uraltrechnern" haben im modernen Web keine Chance. Das Argument das man Webseiten in HTML 3 oder 4 ohne CSS und JavaScript bauen kann ist völlig an der Realität vorbei. Die Seiten die unter RISC OS Probleme machen brauchen halt JavaScript usw. Wir können da nur auf die neueren RISC OS Rechner hoffen und da gehört die Raspberry Pi "1" Familie vermutlich leistungsmäßig nicht mehr dazu. Die QupZilla Portierung zeigt da in die richtige Richtung. Sicherlich wäre aber eine Portierung von Blink plus JavaScript usw. in einen nativen RISC OS GUI besser aber wie Steffen ja schon andeutete auch der schwierigere Weg. Dabei wird man auch nicht daran vorbeikommen die Dinge zu nutzen die nur moderne ARM SoCs mitbringen.

Es ist egal ob man das nicht mag oder das für sinnfrei hält. Die Webseiten da draußen kümmert sich nicht darum und unter Windows, Mac OS und Linux klappt es es auch ganz gut mit Edge, Firefox, Chrome usw.
cms, 06. 05. 2016, 12:01 Link
Nur bedingte Zustimmung zu Deinen Ausführungen. Es gibt für mich viele essentielle Webseiten deren Nutzen mit dem alten Fresco einwandfrei zu bekommen ist. Und natürlich *kann* man Webseiten so bauen, das diese ihrem Zweck gerecht werden ohne den neuesten Scheiß einzubauen. Seit einiigen Jahren z.B. erreiche ich mit Fresco eben wegen CSS-Design und der totalen Ignoranz seitens Fresco wunderbar schnell die essentiellen Textinhalte von CSS-Webseiten. Ich bin aber seit Jahren zweigleisg: ich erwarte mir von bzw. auf RISC OS keinen Browser für Online-Banking, keinen Browser für Videos, keinen Browser für hirnkranke Monstergebilde wie z.B. http://blog.fefe.de/?ts=a9e60915

Und doch stelle ich all die Idioten an den Pranger, die z.B. zahlreiche 1920x1000 Bilder auf einer Seite laden, damit bei dynamischer Anpassung alle auf ca. 1/4 runter gerechnte werden, eben auf meine Fensterbreite. Und dabei so bekloppt vorgehen, daß ich selbst mit neuesten Mainstream-Browsern Schwierigkeiten in der Navigation habe. Ich könne lange Listen an vollkommen hirnverbrannten - aber von Profis für viel Geld gemachten - Webseiten nennen.

Und wer sich dieser Entwickung einfach fügt, wie ich es tendenziell von cms interpretiere, der ist Opfer der gigantischen von unten nach oben Entwicklung, Opfer der Versklavung, seiner eigene Vorstellungskraft, seinen Visonen beraubt.

Ich bin Anhänger der Postwachstumsökonomie wie sie z.B. von Peach vertreten wird. Ich sehe einen klaren Zusammenhang der Wegwerfgesellschaft, der alles immer neu Gesellschaft und den Anforderungen die Mainstream-Webbrowser an die Hardware stellen "müssen". Also laufend neue Hardware, laufend mehr Leistung, laufend dumme Programmierer - bereits im Studium von der Industrie verblödet -, die laufend dieses mehr an Leistung für Dünnpfiff verbraten... hier schließt sich der so gewollte Kreis.
Markus, 06. 05. 2016, 12:37 Link
Na, Du wirst aber auch zugeben müssen, das manche Sachen durchaus hilfreich, oder zumindest spannend, sein können. So sind doch gerade Sachen wie Video, große Grafiken, Sound in CD Qualität usf. Sachen, die man eigentlich in den 90ern schon gerne gehabt hätte. Und jetzt geht es halt - nur eben nicht mehr auf 90er Hardware.
naitsabes, 06. 05. 2016, 14:44 Link
Nein, du verwechselst hier den bequemsten Weg mit dem kürzesten und einfachsten (nachhaltigsten) Weg.

Der bequemste Weg ist immer der, möglichst wenig zu tun und in der Masse mitzuschwimmen.

Du kannst, wie jeder, über die bequemsten Straßen von A über B, C, D usw. nach Z gehen. Dabei wirst du an vielen Verkaufsläden und Hotels vorbeikommen, die dir dein letztes Geld auch noch wegnehmen. Oder du suchst dir einen eigenen (kürzeren) Weg und gehst von A direkt nach Z. Letzteres könnte aber etwas Arbeit und Hirnschmalz erfordern.

Die Leute sehen halt leider viele bunte Bilderchen und meinen, sie müssten das unbedingt haben, beeindruckt wie sie von der Technik sind. In meinem Fall ist das halt CAD. Die Leute werfen dann ein Geld für das Zeug raus. Mit der Zeit merken sie aber, dass es nicht anständig funktioniert, es Probleme gibt und sie tatsächlich wesentlich langsamer als mit einem anständigen 2D-CAD-Programm sind, weil sie viel mehr tun müssen und das 3D grundsätzlich falsch herum funktioniert (von den Einzelteilen nach oben, nicht von Skitzen in die Details). Wenn sie es nicht bemerken sind sie in der Regel nicht kompetent oder haben zu wenig Erfahrung mit anderem Zeug. Aber wenn sie sich irgendwann einmal einen gewissen Datenbestand aufgebaut haben, haben sie ein Problem. Sie haben sich von gewissen Firmen, die Soft-/Hardware herstellen, abhängig gemacht. Mal abgesehen davon, dass die meisten dank diesen 3D-Programmen verlernen, anständige Zeichnungen zu machen. Was ich da seit anderthalb Jahren sehe ist das blanke Entsetzen. Solche inkompetenten Leute wollen sich dann noch Techniker oder gar Ingenieure nennen. Frechheit, sowas.

Ich habe es mir angewöhnt, dass, wenn ich wirklich 'mal auf eine Webseite zugreifen muss und das von zuhause aus nicht kann, in die Bücherei gehe. Das ist aber nur ganz selten der Fall. Videos, die neben Text in einem Fenster des Webbrowsers laufen, sind mir ein Greuel. Text und bewegte Bilder, das passt einfach nicht zusammen und lenkt mich vom Lesen ab. Videos von Youtube z. B. lade ich direkt herunter in ein MPG und sehe es mir später an. Ich bin damit, wie das Web funktioniert, so und so nicht einverstanden und meide es daher, wo es nur geht und nicht sein muss.
Isip, 06. 05. 2016, 18:57 Link
QupZilla: Ich habe den Browser auf den Raspberry Pi 2 via PackMan installiert. PackMan, weil ich beschlossen habe mir PackMan auf der Himmbeere näher anzusehen und vermutlich ist das auch bei QupZilla einfacher. QupZilla auswählen, Pfad ändern, auf Installieren klicken und dann den Raum verlassen. :-) Ich habe nur die SD Karte als Speicher (und natürlich das NAS). ScrapDir ist auf der RAM Disc.

Der erste Start hat gefühlte 10 Minuten gedauert. Danach dauert es nur noch 35 Sekunden. Lang aber noch erträglich. Der Browser ist zäh in den Reaktionen. Muss ich mal mit Firefox vergleichen, wenn der dann unter ARMv7 tut.

Wie Raik schon geschrieben hat funktionieren Umlaute usw. nicht in Eingabefelder. Auch die Zwischenablage funktioniert nicht. Das hätte ein Workaround sein können. Es sind keine CAs eingetragen, so das https zur Meldung führt. Der Webmailer Roundcube funktioniert, man muss nur die Mail in einen anderen Tab öffnen. QupZilla (leere Startseite) verbraucht nach einen Neustart rund 189 MByte. Davon sind knapp 121 MByte Shared Libraries die bekanntlich auch andere Programme nützen können. Allein mit dem Speicherverbrauch würde es auf dem Risc PC etwas knapp werden, da mit den Aufruf von Webseiten noch Mal Speicher verbraucht wird. Auf den Risc PC würde auch aus "zäh" "unbenutzbar" werden. Die Schnellwahl bei einen Tab sollte man abschalten.

Auf den "neuen" Rechner-Trio sollte QupZilla mit der höheren Rechenkraft besser benutzbar sein und SATA ist da eh ein Vorteil. Auch wenn das dort vermutlich nicht schnell sein wird.

Wenn ich QupZilla etwas länger benutze fallen mir sicherlich noch Dinge auf. Wenn die Umlaute und die Zertifikatsgeschichte funktionier und alle die Dinge die mir noch nicht aufgefallen sind, ist die große Baustelle Performance.

BTW: Vor Monaten auf meiner Suche nach einen Opera 12 Ersatz für mein Linux Netbook bin ich bei Midori gelandet. Midori könnte einen Alternative zu QupZilla sein. Es ist kein perfekter Browser bedienet sich aber flüssiger. Midori läuft aber mit GTK und nicht Qt. Vivadi ist leider nicht Open Source.
cms, 07. 05. 2016, 14:39 Link
Ich bin nicht sicher ob die PacMan-Variante schon die aktuelle ist. So wie ich Chris im Forum verstanden habe eher nicht.
Es ist besser den UnixKram in die RAMDisc zu kopieren und erst dann dem Filer zu zeigen. Dann starten beide etwas schneller.
Der alte Firefox tut aber nur mit "alignment exceptions off" und dann nicht sehr kompatibel. Meine Router lassen sich damit niucht befummeln, mit QupZiller und Otter schon.
Zu dn Zertifikaten hat Chris was geschrieben. Kann sein das ist schon Geschichte.
Raik, 09. 05. 2016, 09:21 Link
Von wann ist den die aktuelle Version? Das sollte man im Anwendungsverzeichnis anhand des Zeitstempels sehen können.

Ob das schneller ist erst dem Kram in die RAM Disc zu kopieren habe ich meine Zweifel. OK, bei meinen Versuchen war QupZilla zwei Mal eingefroren und ich mussten den abschießen. Dann kann das schon helfen beim zweiten, dritten, ... Start. Wenn der dann aber mal stabil wird lohnt das aber nicht. 35 Sekunden (bei mir) ist aber noch so gerade erträglich. Nicht so schön ist, das ich in der Wurzel der SD Karte nun ein Verzeichnis "/qupzilla" (oder so) habe.
cms, 09. 05. 2016, 09:37 Link
Drück mich. Chris verlinkt noch auf seine Seite. Qupzilla ist 1.8.9-2.
Ich kopieren den Kram beim Hochfahren in die RAMDisk (beim MX6). Frisst keine Zeit. Bevor der Desktop oben ist, ist die RAMDisc schon befüllt.
Ich habe nicht gestoppt aber bei mir gehts der Start ca. 1/3 schneller. Probiert auf der Pandora und auf dem MX6.
Wo das /qupzilla Verzeichnis angelegt wird kannst Du in den Voreinstellungen einstellen. Habe gerade vergessen wo genau.
Raik, 09. 05. 2016, 10:27 Link
Gibt's denn eigentlich Router / NAS, die sich auch direkt unter RISC OS irgendwie befummeln (konfigurieren) lassen? Wenn nicht, sollte man sowas vielleicht 'mal bauen. Das müsste doch gehen. Oder aus welchen Gründen verlangen die immer nach solch "aufgeblasenen" Webbrowsern, die irgendwie alles können und dafür einen schönen Haufen Rechenleistung verbraten?
Isip, 09. 05. 2016, 18:37 Link
Router "bauen" wird nicht nötig sein. Eigentlich muß man ja nur die Firmware sprich die WEB-Oberfläche anpassen. Da greift dann wahrscheinlich das, was cms "angeprangert" hat, nämlich das man zukünftig nicht mehr an die Firmware drankommt.
Router "bauen" wird nicht nötig sein ;-) RISC OS bietet in den Interneteinstellingen den Punkt "act as a router". Funktioniert. Ich habe es mit einem Pi, einem Surfstick und einen 5-fach Netswitch.
Es liegt aber nicht immer am Router. Meinen alten Router habe ich am RISC PC mit Fresco konfiguriert. Kein Problem. Mit Netsurf unter RISC OS geht das nicht, weil die Darstellung unbrauchbar ist. Das Feld zur Eingabe des "Log in" wird sch... dargestellt und ist nicht brauchbar. Netsurf unter Angström der Pandora kann das problemlos.
Im Gegensatz zu Markus möchte ich schon gern so viel wie möglich unter RISC OS tun. Das "schlucke ich die Kröte" in der Hoffnung, daß die Entwicklung weiter geht und es irgenwann mal einen zeitgemäßen Browser für RISC OS gibt.
Wenn ich das Angström der Pandora sehe, Firefox läuft dort sehr flüssig. Besser als Netsurf.
Raik, 09. 05. 2016, 20:58 Link
Eigentlich dachte ich eher daran, dass sich der Router / das NAS ganz stinknormal über CLI / Terminal ansprechen / konfigurieren lässt und man dieses bescheuerte und nutzlose Web-Interface nicht mehr braucht (das eh niemand haben will). Denn das geht auch ganz anders. Dann braucht man keinen Megamonsterwebbrowser auf der neuesten Hardware mehr und entnimmt dem System ca. 95.000 Zahnrädchen (von ungefähr 100.000). Das meinte ich mit "den einfachsten Weg gehen".
Isip, 10. 05. 2016, 09:14 Link
Theoretisch wird das sicher gehen. Wenn man die Firmware entsprechend anpasst, ist es ja egal wie die Parameter eingestellt werden aber ganz ehrlich, ich will das nicht. Abgesehen davon, daß es weder für den Programmierer noch für den Nutzer der "einfachste Weg" ist. Werkzeuge zu benutzen sehe ich nicht als negativ. Ich bevorzuge ein einfaches Webinterface. Nicht so aufgeblasen wie derzeit oft aber dann doch mit übersichtlicher Darstellung. Ich brauche weder animierte Knöpfe und Fenster oder sonstige bunte irgendwas. Aber nur CLI/Terminal ist mir dann doch zu spartanisch.
Ich arbeite unter Linux gern im Terminal aber ich muß es nicht immer haben.
Du nutzt ja auch ein Betriebsystem mit grafischer Oberfläche, könntest aber mit Sicherheit auch da viel mehr über das CLI machen ... machst Du?
Raik, 10. 05. 2016, 10:00 Link
Das gibt es schon längst mit OpenWrt. Ob das aber der "einfachste Weg" ist, habe ich meine Zweifel. Ich hatte bislang nur DD-WRT eingespielt. Das ist deutlich besser und stabiler als die originale Firmware. Aber wegen dem Schutz vor Funkstrahlen sind beide quasi verboten für Router mit WLAN. Also schauen ob man einen geeigneten Router hat und auf alle Fälle die Zugangsdaten vom Provider bereithalten.

Ansonsten kann man einen Router mit z. B. einen Raspberry Pi auch selber bauen. Da findet sich sicherlich Anleitung dazu. Linuxkenntnisse können da hilfreich sein. Das hat dann auch den Vorteil das man dann auch maßgeschneiderte Dinge machen kann die kein Routerfirmware kann.
cms, 10. 05. 2016, 10:01 Link
Raik: "Im Gegensatz zu Markus möchte ich schon gern so viel wie möglich unter RISC OS tun."
Hmmm... ich möchte auch so viel wie möglich unter RISC OS tun. Doch was ist möglich?

Habe eben eine 200kb PDF-Seite... kann unter RISC OS kein PDF Programm öffnen. Mit verschiedenen PDF Viewern auf dem PC kein Problem.

Ich habe eine große MP3 Datenbank. Habe ernsthaft alles was unter RISC OS mögliche wäre in Erwägung gezogen und mich zum einzigen größeren Programm zu dem Zweck mit dessen Programmierer ausgetauscht. Doch das kannste knicken. Die RISC OS Oberfläche wäre extrem viel besser für eine MP3 Datenbank geeignet als jedes andere System. Leider ist da nix. ich verwende MusicBee. Das kann sehr viel, läßt sich gut konfigurieren, ist nicht der mehr Schein-Als-Sein-Mist wie viele andere, aber ist etwas verworren in den Strukturen, was man wo warum wie machen kann.

Tja da würde ich andere Dinge viel lieber sehen. Zum Teil viele Kleinigkeiten. Als wie so einen Koloss wie einen Web-Browser. Z.B. würde ich mir eine automatisierte Anbindung von RISC OS URLs an ein anderes System wünschen. Also ich doppelklicke unter RISC OS auf eine URL und in Windows, Linux, oder Mac OS öffnet sich automatisch ein Browser-Fenster mit dieser URL. Und umgekehrt ich kann die Zwischenablage vom anderen System simpelst auf RISC OS bekommen.

Zur Startdauer von Programmen, finde ich die 5 Sekunden von Photodesk oder 8 Sekunden von ArtWorks, gerade noch hinnehmbar. Alles was über ca.10 Sekunden dauert, wäre mir auf jeden Fall zu lange, ich würde das Programm nicht in meine alltägliche Arbeit einbeziehen sondern, wenn überhaupt, als selten benutzter Sonderfall zur Seite legen.
mac
Ich habe Freunde echte Mac OS Freaks, die können mir schon kaum mehr helfen wenn ich im Mac Desktop nicht zurecht komme. was häufig der Fall ist. Die machen alles per CLI bzw. Tastatur, nahezu nix mehr mit der Maus. Ach ja, einen Freund habe ich, da staune ich Bauklötze, wenn ich sehe wie der mit Windows arbeitet. Keine Maus! Nur Tastatur. Abstrus schnell!
Markus, 10. 05. 2016, 12:50 Link
@Markus
Es hängt immer davon ab, wie Du was tun möchtest. Zugegeben sind oft Kompromisse nötig.

Ich konnte PDFs schon auf dem A4 öffnen. Habe mir das System so hingefummelt.
Generell habe ich recht wenig Probleme mit PDFs und wenn doch, klappt es über den Paint Export als "Krücke".

Wie groß ist groß? Ich habe lange nicht nachgeschaut aber es müssten >50GB an MP3 sein. Die meisten erstellt unter RISC OS mit CDRip von Chris Johnson.
Für mich reicht i.d.R DigitalCD als Player. Auf der Pandora unter Linux nutze ich DeaDBeeF. Das kann mehr und auch sicher besser "verwalten".

Ich hätte auch gern einen schlanken WEBBrowser aber wichtiger ist mir, daß er so funktioniert wie ich es brauche. Sonst *muß* ich den Rechner wechseln oder eine andere Krücke z.B. RDPClient nehmen um über ein "Zweitsystem" Dinge zu tun. Auch damit hätte ich keinen Schmerz, warum auch. Auch andere Mütter haben schöne Töchter. ;-)

Ob das mit den URLs und Zwischenablagen funktionieren kann, weiß ich nicht. Ich hätte gedacht, das ginge vergleichsweise einfach z.B. über VNC aber ich habe tatsächlich keine Ahnung.

Die Startdauer von Programmen ist auf dem MX6 und auch der Pandora recht unkritisch. Ich glaube da ist alles unter 5s. Von den Browsern mal abgesehen. Von Null auf 100 sind beide in unter 15s nach dem Einschalten.

Mit Mac OS hab ich es nicht so aber unter WIN und Linux bin ich mit der Tastatur auch schneller als meine Kollegen mit Maus oder Stift. Die gucken im Büro, wenn ich denn mal da bin, auch immer mit offnem Mund. Meine Maus ist noch wie neu ;-) Ein Großteil der Sachen geht sehr schnell mit "nur Tastatur", das ist garnicht die Frage. Unter RISC OS geht auch Einiges aber nicht so viel.
Das Eine schließt aber das Andere nicht aus. Im Browserfenster kann ich ja oft dann auch wieder mit der Tastatur "navigieren". Deshalb brauche ich aber auf den Komfort einer grafischen Oberfläche und vernünftige Menüführung nicht zu verzichten... auf die ganzen "Spielereien" schon.
CLI, TaskWindow, Terminal oder wie immer man das auf den unterschiedlichen Systemen nennt, machen auch Sinn, weil schnell und ohne Spielereien drumherum aber bergen auch Gefahren.
Raik, 10. 05. 2016, 13:39 Link
Apropos DigitalCD... Drück mich, eine neue Version ist verfügbar.
Raik, 10. 05. 2016, 21:11 Link
Alan hat eine neue Beta von PackMan bereitgestellt.

Aus der Rubrik "Alter Kaffee neu erwärmt..." ;-)
Von dem "Mist" den Markus bemault hat ist auch was beseitigt.

[Drück mich] verlinkt bewußt zu ROOL, weil man hier die Änderungen aufgelistet sind.
Raik, 13. 05. 2016, 14:58 Link
Egal, ob Maus oder Tastatur, ob Oberfläche oder CLI. Wichtig ist immer, dass der optimale Weg gefunden wird. Und ich denke, dass RISC OS da noch immer sehr gut dasteht.

Einerseits besteht bei vielen Programmen die Möglichkeit, die Funktionen oder Befehle bequem über ein Pop-Up-Menü abzurufen (welches ich übrigens als wesentlich übersichtlicher empfinde als alles, was ab Windows 7 produziert wurde). Gleichzeitig steht aber hinter jedem Menüeintrag das zugehörige Tastenkürzel, über welches der Befehl ebenfalls und ohne Zuhilfenahme der Maus erreicht werden kann. Mit Programmen wie ProCAD+ oder TechWriter kann man da sehr schnell arbeiten, wenn man es einmal gelernt hat.

Die Oberfläche von RISC OS empfinde ich insofern als genial, weil sich die Aufgaben (Programme) miteinander kombinieren lassen. Dieses Nehmen, Ziehen und Fallen lassen ist sehr durchdacht. Ein bestes Beispiel hierfür ist der Filer. Unter RISC OS gibt es keine Speicherbox. Das Konzept sieht so aus, dass beim Speicherkonzept zwei Programme, die auf gleicher Ebene stehen (Multitasking) im laufenden Betrieb zusammenarbeiten. Windows hat davon zwar nach und nach einiges übernommen. Aber insgesamt finde ich es immer noch nicht so übersichtlich. Vor allem auch, weil es oft zu viele Wege und Möglichkeiten anbietet, gleichzeitig die vielen Möglichkeiten aber in ihren Gesamtheiten nicht durchdacht bzw. zu Ende gedacht worden sind.

Das ganze Konzept von RISC (OS) sieht doch so aus, dass sich mit minimalstem Aufwand das Maximalste umsetzen lässt. Ein Webbrowser widerspricht dem aber total. Da werden halt leider die unsinnigsten Sachen und Dinge in den Webseiten eingebaut, die eigentlich niemand braucht, aber ein Monstrum an Software und Rechenleistung benötigen, damit man überhaupt noch damit arbeiten kann. Und sowas will ich nicht haben oder nutzen müssen.

Wenn ich den einfachsten Weg meine, meine ich damit nicht gleichzeitig den bequemsten, sondern den kürzesten Weg. Aber das ist oft ein Weg, den man sich erst beibringen muss, damit man ihn überhaupt erst gehen kann. Und genau das wollen viele halt nicht tun. Sie nutzen lieber komplizierte Maschinen, die möglichst alles von selbst machen, weil sie sonst ja was tun oder lernen oder sogar 'mal denken müssten. Sie kaufen sich also lieber von ihrem Geld eine Lösung und machen sich damit von anderen abhängig, statt sich selbst kreativ eine Lösung zu erarbeiten.
Isip, 13. 05. 2016, 21:48 Link
Mir fiel jetzt grade eben noch ein Vergleich ein: man vergleiche einmal die Lateinische Schrift mit der Chinesischen. Die Lateinische ist viel einfacher aufgebaut, wird aber durch die Kombination der Zeichen untereinander extrem leistungsfähig. Selbst die Chinesen verwenden die Lateinischen Buchstaben zur Zeicheneingabe am Computer, weil die direkte Eingabe der Chinesischen Zeichen auf Grund der hohen Anzahl (allein ca. 4.000 Zeichen für den Grundwortschatz) nicht geht.
Isip, 14. 05. 2016, 08:47 Link
Bei den Webtechnologien die Du nicht willst gehört wohl auch JavaScript. Da gibt es mit dem was man Ajax nennt eine interessante Technik. Nehmen wir diese Seite, die aktuell nur sehr wenig JavaScript und kein Ajax enthält. Du schreibt einen Kommentar und sendest den ab. Dann wird die Seite neu geladen und Du mußt die gesammte Seite mit Nachricht und den 78 Kommentare vollständig neu herunterladen. Mit Ajax ist es möglich direkt nach dem Absenden einfach Deine Nachricht unten in der Seite einzufügen. Der Browser holt nur das kleine Stück Kommentar vom Server ab und bindet es in die Seite ein. Dabei wird nicht die gesamte Webseite neugeladen. Das JavaScript das dafür zuständig ist, sollte nicht so groß sein und wenn das in eine externe Datei abgelegt wird braucht der Browser das nur ein Mal pro Woche in den Cache zu laden Es ist sogar möglich das der Browser zum Beispiel alle 60 Sekunden nachfragt ob ein neuer Kommentar vorhanden ist und fügt dann gegebenfalls den neuen auf der Seite hinzu. Natürlich kann man die Seite auch einfach wieder in seiner Gesamtheit herunterladen. Das ist nur eine sehr, sehr einfaches Beispiel was man mit den aktuellen Webtechnologien machen kann.

Mit dem bischen JavaScript auf dieser Seite ist es mehr oder weniger möglich die ArcSite News in einen Smartphone unterwegs zu lesen. Vorher mußte man für jede Zeile sie gesamte Seite seitlich hin- und herschieben. Das kann man auch anders lösen, aber dann hätte ich das Design grundlegend ändern müssen. Man darf dabei auch nicht vergessen das auch Fresco, Browse und Oregano diese Seiten darsellen müssen.
cms, 14. 05. 2016, 10:09 Link
Das mit Ajax ist mir schon bekannt und klar. Und auch nicht dumm. Warum aber um alles in der Welt braucht sowas gleich soviel Rechenleistung und Speicher? Oder warum werden deshalb die Webbrowser auf langsameren Systemen so unglaublich langsam? Oder warum muss man alles (Un-)Mögliche mit einem einzigen Programm (Webbrowser) machen wollen / müssen? Früher hat man für jede Aufgabe ein eigenes Programm verwendet, das darauf optimiert gewesen ist (E-Mails / News / Textverarbeitung / Video / Audio / Usenet / FTP usw.). Und als ganz schlimm empfinde ich es, wenn der Server dem Klienten Programme rüberschieben kann, die dann quasi der Klient sofort automatisch ausführt (Javascript), weil ich sowas immer als Sicherheitsrisiko empfinde... Im Falle von Webseiten würde ich halt sagen, dass diese ursprünglich nicht als Diskussionsforen konzipiert gewesen waren. Diese ganzen Erweiterungen kamen erst später und haben vermutlich zu einem Wildwuchs der Logik geführt. Oder keine Ahnung, wer diese ganzen Systeme eigentlich standardisiert hat. Ich habe nur immer wieder feststellen müssen, die die eine Webseite mit Browser X funktioniert, mit Browser Y aber nicht, oder nicht anständig. Mitunter gab es Fälle, wo die Seite mit NetSurf korrekt (d. h. lesbar) angezeigt worden ist, aber nicht mit dem Internet Explorer usw.
Isip, 14. 05. 2016, 10:30 Link
Apropos... Netsurf 3.5 ist auch da.
Raik, 15. 05. 2016, 02:29 Link
Ich habe irgendwann aufgehört, neue Versionen von Netsurf herunterzuladen, weil sich da nie etwas getan hat. Im Gegenteil, die neueren Versionen können nicht einmal mehr PDFs abspeichern. Ansonsten immer noch die gleichen Einträge in der Konfiguration bzw. in den Menüs usw. Keine Ahnung, was daran neu sein soll. Ich hätte mir z. B. schon längst die Möglichkeit gewünscht, Bilder nicht mehr automatisch nachladen und anzeigen zu lassen.
Isip, 16. 05. 2016, 18:43 Link
Hä? Wiso kann Netsurf keine PDFs abspeichern?
Oder meinst Du drucken via PDFPrint? M.M.n. ging das Letztens wieder. Bin aber nicht sicher. Das Problem ist auch weniger eines von Netsurf als von den Postscript Treibern und die kommen von ROOL.
Mit Martins Postscript 3 Treiber gab es das Problem nicht aber der kostet etwas.
Werbung ausblenden geht und Bilder unterdrücken bzw. das Nachladen verhindern ging m.M.n. auch, nur nicht über die Einstellungen. Habe aber gerade nicht parat wie. Auch möglich nur unter Linux. Bin gerade sicher.
Raik, 16. 05. 2016, 20:43 Link
Statt eine Webseite direkt als PDF zu exportieren oder zu drucken würde ich den Export als Draw empfehlen. Dann kann man mit DrawPrint (klick) das noch nacharbeiten und für den Ausdruck als PDF (oder was auch immer) optimieren. DrawPrint kann da einiges. Mit Draw kann man vorher auch so einiges machen und z. B. Teile entfernen.

Will man sich nur die Webseiten mal schnell mit NetSurf sichern kann man auch "Alles speichern" nutzen und dann noch später "drucken". Nachteil dabei ist man das dann nur unter RISC OS nutzen kann.
cms, 16. 05. 2016, 20:58 Link
Mir ist schon klar, dass ich da wieder etwas "gestänkert" habe. Bei den neuen Versionen geht es rein um die Verarbeitung der Webseiten. An der Oberfläche wurde schon lange nichts mehr gemacht. Insofern ist da für den Anwender erst einmal gar nichts zu sehen. Scheinbar hat sich aber noch immer niemand gefunden, der Zeit hat und sich auskennt, um sich um die Oberfläche von Netsurf für RISC OS zu kümmern. Vielleicht hilft da die Artikelserie auf Arcsite etwas. Denn Netsurf basiert u. a. auf C und OSlib.

Mit früheren Versionen von Netsurf konnte man einmal Webseiten direkt als PDF abspeichern; auch wenn Umlaute nicht richtig mit abgespeichert wurden. Das war in einem Sommercamp von Google realisiert worden. Inzwischen geht das nicht mehr. Drucken als .pdf ist etwas anderes; und Martins feinen Postscript-3-Druckertreiber habe ich selbstredend da. Aber das habe ich noch nie probiert, weil ich Webseiten auch als Anwendungsordner speichern kann.
Isip, 16. 05. 2016, 21:05 Link
Ja, das ist großer Mist das sich keiner wirklich mehr um den RISC OS Port kümmert. Unter Linux hat NetSurf schon lange Tabs.

Auch wenn ein Browser besser mit dem Export oder Druck von Webseiten umgehen könnte sollte, so sagt meine Erfahrung das alle eher mässige Ergebnisse bringen. Es ist aber zugegebenermassen auch keine einfache Aufgabe. Auf der Arbeit unter Linux exportiere ich die gesamte Seite und bearbeite die solange das HTML bis der PDF Ausdruck in Ordnung ist. Dabei geht es in der Regel darum die Seitenenden an eine vernüftige Stelle zu bringen.

BTW: ArcSite wird mit großen "S" geschrieben.
cms, 16. 05. 2016, 21:33 Link
Die meisten Webseiten sind nicht zum Ausdrucken gemacht. Deshalb ist da leider oft Nacharbeiten erforderlich. Das ist auch wieder so ein Thema, das mich am Web stört. Da wird oft keine Trennung mehr zwischen Druck und Film gemacht.

Der Wegfall des PDF-Exportierens hat sicherlich seine Gründe, bedeutet aber, dass eine frühere Version von NetSurf mehr Funktionen hatte. Als Anwender kann man sich da freilich nur wundern. Ob das gut ist, weiß ich nicht. Ich persönlich brauche es eh nicht.

Ich entschuldige mich für den Druckfehler und bedanke mich recht herzlich für den Hinweis. Ihr dürft ihn gerne behalten.
Isip, 17. 05. 2016, 13:05 Link
Für den Wegfall kann es mehrere Gründe geben. Gostscript wäre einer.
Ich finde es nicht so schlimm, da Du oben schon erwähnt hast, das es oft nicht ohne Nacharbeit geht.
Auch auf anderen Systemen nicht. Vielleicht auch ein Grund.
Ich markiere mir den Teil den ich brauche i.d.R. und werfe das dann z.B. TechWriter vor...
Raik, 17. 05. 2016, 13:33 Link
Ausgerechnet bei solchen Dingen wie Webseiten drucken finde ich RISC OS fantastisch, weil es schon allein auf Grund von Draw als Standardprogramm soviele Möglichkeiten dazu bietet, etwas nachzubearbeiten oder zu verändern. Welches System außer RISC OS verfügt denn schon von Haus aus über ein Vektorgrafikaustauschformat? Dies, weil !Draw (schon immer?) als Standard-Programm bei RISC OS mitgeliefert worden ist. Sowas gibt es unter Windows z. B. bis heute nicht.
Isip, 17. 05. 2016, 17:53 Link
Auf den SGIs mit IRIX ging das auch problemlos und Vektorgrafik war kein Thema.
naitsabes, 17. 05. 2016, 19:24 Link
Schon immer! Auch ARTHUR hatte da was. Aber keine Ahnung ob das kompatible zu Draw war/ist. Vermutlich schon. Und da kommt wieder DrawPrint ins Spiel das einiges erleichtert in Richtung Drucken. Andere nehmen ArtWorks.

Bei den unixartigen wie Linux druckt man in PostScript. Da ist auch etwas möglich.
cms, 17. 05. 2016, 20:55 Link
Und mittlerweile gibt es DrawWorksXL bei APDL (revival site) dankenswerterweise wieder. Wie die ganzen anderen Sachen aus der PD Sammlung. Keine Ahnung, ob das am Druck irgendwas besser macht, aber für Layer- und Textnachbearbeitung sollte es ganz brauchbar sein.
naitsabes, 18. 05. 2016, 13:56 Link
Gehört vielleicht nicht ganz hierher, aber bei meinem Compaq-Laptop (unter Debian) bleibt seit einiger Zeit nach dem Einschalten der Bildschirm schwarz und die Shift-Großstelltaste blinkt. Dazwischen ging er 'mal wieder und fuhr hoch, aber das Bild "zitterte" reichlich. Weiß jemand Abhilfe? Neuen Rechner kaufen? Den Rechner habe ich erst im März 2011 gekauft und seitdem kaum verwendet (nur gelegentlich für Webseiten und PDFs, soweit sie unter RISC OS nicht gingen, sowie als Musikspeicher). Am meisten arbeiten tue ich nach wie vor unter RISC OS (hier habe ich aktuell fünf lauffähige und bis zu zwanzig Jahre alte Rechner da).

Wenn man sich einen neuen Rechner (Waschbrett) kaufen sollte, was wäre denn empfehlensweit? Der Rechner sollte Qualität haben, damit er nicht wieder gleich kaputt geht, und natürlich unter irgend einem freien Betriebssystem laufen (Debian muss nicht sein, war jetzt davon auch nicht so begeistert). Microsoft und Apple kommen nicht in Frage. D. h. den Gang zum Händler vor Ort kann ich mir gleich sparen. Ich werde das Ding daher notwendigerweise leider wieder bestellen müssen (wie immer halt).

Danke schon mal im Vorraus für etwaige Antworten / Hilfen!
Isip, 26. 05. 2016, 09:23 Link
Da mußt da mal was genaueres schreiben - z.B. Modellnummer und wann er schwarz bleibt z.B. ; kommt der BIOS Screen noch usf. So rein ins Blaue würde ich tippen, daß es einfach ein aktivierter externer Displaymodus (Ausgabe nur auf Grafikausgang sein könnte), wenn es schön komplett dunkel bleibt und trotzdem noch was blinkt. Da müßte man halt im Handbuch mal gucken, wie man das wieder aufhebt.
naitsabes, 27. 05. 2016, 16:22 Link
Das erklärt jetzt leider die Streifen auf dem Bildschirm nicht. Und - nein - BIOS erscheint nicht. Nach einiger Zeit des Ausgeschalten-Seins geht er dann jedoch meist wieder für einige zehn Minuten. Dann fällt der Bildschirm wieder zu zuckeln an, wieder Streifen bis total schwarz. Wenn ich den Rechner sofort wieder neustarte, kann es sein, dass er gar nicht hochfährt, d. h. der Bildschirm schwarz bleibt, oder aber dass er zwar hochfährt, aber das Gezuckle auf dem Bildschirm weitergeht. Ich muss 'mal meinen externen Monitor probieren, ob da was besser wird. Danke für den Hinweis!
Isip, 27. 05. 2016, 18:17 Link
Die Streifen und das Flackern treten auch auf dem extern angeschlossenen Bildschirm auf (der reibungslos an RPI und Risc PC tut). Die Probleme treten jedoch scheinbar nur dann auf, wenn ich Musik abspiele oder konvertiere oder Videos ansehe (was ich alles nur selten tue). Kann es sein, dass der Graphikchip da irgendwas eingebaut hat, was beschädigt ist / nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert? Hm...
Isip, 28. 05. 2016, 05:46 Link
@Isip Hatte mal so was ähnliches an einem Sony Laptop. Nach einem 'Reballing' des Grafikchips gings wieder einwandfrei. Hat aber grad ein halbes Jahr gehalten.
Toni, 28. 05. 2016, 09:52 Link
Also einen Defekt im TFT hast Du ja anscheinend schonmal ausgeschlossen, wenns auf dem externen Monitor auch passiert. Wenn Du Lust hast den Laptop auseinanderzubauen, wäre es evtl. gut mal nach defekten Kondensatoren zu schauen. Wenn Du jemand kennst, der das machen würde, kannst Du die auch "durchmessen" lassen und dann auch gleich die Boardspannungnen mal mitmessen.

Das Software einen Rechner derart stilllegt, daß er nur nach 10min Pause wieder hochläuft, ist wohl eher selten. Irgendwie scheint mir aber, daß da irgendwelche Spannungen nicht stabil sind, insbesondere wenn der Ärger immer v.a. dann anfängt, wenn der Rechner mal Vollast bekommt (Multimedia, DVD läuft an).
naitsabes, 28. 05. 2016, 13:24 Link
Hm. Jetzt fällt mir gerade die alte Geschichte wieder ein. Ich hatte den Rechner damals bei Karstadt in Landshut gekauft. Zuhause ausgepackt hatte ich dann aber feststellen müssen, dass das beigelegte Netzteil nicht passte. Ich brachte also den ganzen Mist wieder zu Karstadt zurück. Der Verkäufer gab mir dann irgendein anderes Netzteil von einem Vorführungsrechner, das vom Stecker her halt gerade passte.

Seit einiger Zeit werkle ich ohne Akku am Rechner, weil der Akku nicht mehr lange hält. Seitdem treten auch die Probleme auf. Vielleicht ist es tatsächlich so, dass das angeschlossene Netzteil einfach zu wenig Strom liefert? Das werde ich jetzt 'mal unter die Lupe nehmen. Danke nochmals für das auf die Sprünge helfen! Denn manchmal steht man einfach auf dem Schlauch, obwohl man es eigentlich hätte wissen sollen.
Isip, 28. 05. 2016, 18:00 Link
Netzteil steht 96 Watt drauf. Das ist nicht viel, oder?
Isip, 30. 05. 2016, 12:34 Link
Das kommt drauf an, was der Rechner so haben will.

Ich meinte halt eher, daß möglicherweise im Inneren des Notebook bestimmte Bauteil "gealtert" sind.

Und die Version, daß sich der Grafikchip von den Lötpunkten gelöst hat, bleibt auch noch - deshalb das oben von Toni empfohlene "Reballing" (sprich: Platine backen).

Wenns mit Akku immer ging, wäre natürlich auch eine einfache Lösung, den Akku wieder einzusetzen oder einen gebrauchten, der noch bißchen geht, nachzukaufen (oder auch einen neuen).
naitsabes, 31. 05. 2016, 10:58 Link
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