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GAG Treffen 2017

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Das diesjährige GAG Treffen ist wieder ein reguläres. Das Treffen findet also wieder in Siek bei Herbert zur Nedden statt. Von Samstag den 12. August ab 10 Uhr bis in den Sonntag hinein kann man sich dann mit Anderen rund um unser Lieblingsbetriebssystem austauschen. Mitbringsel wie RISC OS Rechner sind natürlich sehr gerne gesehen, schließlich geht es ja darum. Siek ist in der Nähe von Hamburg. Details bitte bei Herbert zur Nedden erfragen, er möchte für die Planung und Vorbereitung eh eine Anmeldung.

cms, 04. 07. 2017, 21:22 Uhr <   >
Hi,

gibt es eigentlich Leser des arcsite-Forums, die NICHT die GAGNews lesen bzw. im Abo haben?

Wenn ja, dann vielleicht folgender Hinweis:

In der aktuellen GAGNews werden RISC OS-User gebeten, sich mal bei Herbert zu melden, um ihm u.a. mitzuteilen, warum sie dem RISC OS noch die Treue halten?

Ist es die eine oder andere interessante Software?
Ist es die Hardware?
Sind es alte Bekannte oder Freunde?
Ist es die Lust am Programmieren?
Die Lust, sich außerhalb des PC-Mainstreams zu bewegen?

Was ist es?

Die hoffentlich vielen Rückmeldungen möchte Herbert in eine kleine Artikelserie packen,
die sicherlich spannend zu lesen sein wird.

Also ich würde mich freuen, wenn sich viele mal die Zeit nehmen würden, ein paar Zeilen oder auch ein paar mehr zu schreiben. Ich selber habe Herbert gestern schon etwas zugeschickt.

Sonnige Grüße
HöMi, 11. 07. 2017, 14:48 Link
Ja, ich. Leider gibt es die GAG-News hier bei uns in keinem Zeitungsladen.

Ist doch klar: Weil RISC OS - im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen - schnell und schlank ist. Weil sich die Oberfläche sehr schnell mit der Maus bedienen lässt. Weil die Oberfläche und Programme weitgehend Kontinuität aufweisen können, d. h. dass sie sich fast immer auf die gleiche Art und Weise bedienen lassen. Weil das System recht logisch ist (wenn ich unter RISC OS ein Fenster schließe, dann ist eben auch nur dieses Fenster mit dem entsprechenden Dokument weg - und wird nicht - wie auf anderen Systemen - merkwürdigerweise das zugehörige Programm beendet). Weil RISC OS sehr offen ist. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Klar gibt es auch Abstriche. Aber damit muss man wohl auf jedem System leben.
Isip, 15. 07. 2017, 05:16 Link
Ich habe die GAG-News überhaupt nur 1x in einem Ladenlokal gesehen, bei IOC in Wasserburg. Und das war Mitte der 1990'er Jahre...

Aber HzN versendet die GAG-News gerne und pünktlich an Abonnementen, das kann ich nach 23(?) Jahren mit Sicherheit brhaupten.

Und ja, ich habe an dem Sir Vey tatsächlich teilgenommen...
Forenuser, 15. 07. 2017, 13:50 Link
GAG-News war doch immer nur ein einem kleinen eingeweihten Völkchen bekanntes Blatt. In DLand am Kiosk hat es meines Wissens nach nur die 4+2 Ausgaben der Archimedes, respektive RISC PC Magazin, gegeben.
Sicher mit ein Grund, warum die schöne Maschine so unbekannt geblieben ist. Man kann doch mittlerweile auf den RetroMessen bewundern, wie die Leute ganz angetan sind, vom Gerät und OS, wenn jemand das vernünftig vorführt - aber damalsTM habe sie mangels gefühlter Alternativen vom Atari-Amiga-64er dann letztlich doch auf den PC gewechselt. Gerade die Atari Fraktion wäre mit bißchen mehr Öffentlichkeitsarbeit seitens Acorn sicher zu begeistern gewesen - inkl. deren Software-Häuser ala ASH oder Omikron. Das passiert wohl, wenn Indien und Neuseeland näher am Heimatland ist, als der Kontinent ... im Westen nix Neues, sozusagen. ;)
naitsabes, 16. 07. 2017, 14:55 Link
Auf die dritte Ausgabe der RiscPC von Peter Klein warte ich jetzt schon gute 22 Jahre. Obwohl, jetzt, wo wir fast überall Internetzugang haben, ist das auch schon wurscht geworden...
Isip, 16. 07. 2017, 17:54 Link
Na - ich würde vermuten: die kommt nicht mehr. :)
naitsabes, 16. 07. 2017, 22:43 Link
Der beste Verkäufer ist der, der die Konkurrenz nicht schlecht redet.
Leider war das damals beim Archimedes/RiscPC-Magazin nicht der Fall. Wenn man der Konkurrenz mit respekt begegnet wäre, hätte man ein paar mehr Überläufer gewinnen können.
Und selbst heute, obwohl RiscOS keine Konkurrenz mehr hat, muss Windows hier unbegründet Hasstiraden über sich ergehen lassen. Einige werden niemals aus ihrem Loch raus kommen.
Artchi, 17. 07. 2017, 14:08 Link
Du willst doch hier nicht behaupten das Windows nicht dauern abstürzt, das man das gut benutzen kann oder sogar Draging beherrscht. ;-)
cms, 17. 07. 2017, 14:28 Link
Naja, einiges gibt es ja schon, was Windows _wesentlich_ besser konnte und / oder kann als RISC OS. Wie z. B. mit der Tastatur bedient zu werden. Auch das USB scheint mir wesentlich besser und zuverlässiger mit Treibern unterstützt zu werden (sogar besser als auf dem Mac?).

Traurig ist aber, und genau das ist ja das Problem, dass RISC OS (6) unter der Oberfläche Sachen kann, die Windows bis heute nicht tut. Windows ist in einigen Punkten sicherlich wesentlich umständlicher als RISC OS. Die Bedienerführung kannste da knicken. Da macht Windows selbst ja schon nichts einheitlich. Geschweige denn die zugehörigen Programme Drittanbieter.

Wie hieß es damals? Mit RISC OS auf der Überholspur? Mit RISC OS in die Zukunft? Oder irgendsowas in der Art stand damals jedenfalls als ziemlich große Anzeige in einer Ausgabe des Computerflohmarktes. Für mich gilt das heute - paradoxerweise - noch immer. Und das ist einfach unglaublich.

Ich rede hier nicht von Kompatibilitätszeug und solchem Quatsch. Ich schreibe davon, wie ein System auch funktionieren könnte. RISC OS ist für mich sehr aufgeräumt und logisch. Einfach. (Das gilt aber fast ausschließlich für die Oberfläche.)

Eines der vielen Beispiele ist: Starte ich unter RISC OS ein Programm, erscheint das zugehörige Symbol auf der Symbolleiste. Dort, und für gewöhnlich nur dort, kann ich das Programm beenden. Die Fenster haben damit nichts zu tun.

Wie dumm ist da meiner Ansicht nach Windows konzipiert: Schließe ich das Hauptfenster, beende ich damit auch automatisch das Programm (wie Inventor z. B.). Problem ist: Möchte ich ein neues Dokument öffnen, muss jetzt wieder das gesamte Programm gestartet werden. Bei RISC OS ist das meiner Ansicht nach besser voneinander getrennt.

Schließe ich die vielen Unterfenster (Stichwort: Tabs), ist das Hauptfenster bis auf die Multifunktionsleiste irgendwann leer oder es wird automatisch ein neues, leeres Dokument geöffnet. Wozu soll das gut sein? Ich habe mich bis heute nicht daran gewöhnen können. Genausowenig mag ich es, wenn ein Programm nach Start sofort versucht, sämtliche Dokumente, die beim Beenden geöffnet waren, wieder sofort in die einzelnen Tabs zu laden.

Mag schon sein, dass das irgendwie auch Gewöhnung ist. Aber ich persönlich komme mit der Oberfläche von RISC OS noch immer einfach wesentlich besser zurecht und kann damit auch viel flotter arbeiten als mit Windows oder anderen Oberflächen. Zumindest, wo das System halt (auf Grund von sonst oft fehlender Unterstützung) noch tut oder es an der Bedienungsgeschwindigkeit und nicht an der Rechenpower liegt. Schnell mal ein Draw in EasyWriter reingezogen usw. Oder letztens: Da habe ich unter RISC OS wieder PDFs in ihre Bestandteile zerlegt, wie ich es unter Windows so sonst nicht kann, und Dinge sichtbar gemacht, welche ich sonst nicht gesehen hätte. Vielleicht wäre es unter Windows mit Zusatzprogrammen gegangen, aber unter RISC OS ist das Zeug halt schon von Haus aus mit dabei (!PDF, !Draw etc.).
Isip, 17. 07. 2017, 18:49 Link
Na "von Hause aus dabei" ist PDF-technisch nix. Bei dem Pi-Zeuch kannst Du Dich bei Chris Hall bedanken, weil der das (!PDF, !Ghostscript) in die RCs aufgenommen hat. Ähnliches gilt für die RCOMP Maschinen. Ansonsten mußt Du das selbst saugen.
Auch unter WIN geht das relativ einfach mit Ghostscript/Ghostview...

Ich mag es bei Firefox, daß die letzten Tabs wieder aufgehen. Dann habe ich die paar Seiten, die ich regelmäßig ansehe sofort parat. Ein Haken und die Funktion ist abgeschaltet/aktiviert.

Bei WIN musst Du halt minimieren, damit der Kram auf der Taskleiste bleibt. Zugegeben, ich "verdrücke" mich auch öfter. Vor allem wenn ich RPCEmu benutze und noch im RISC OS-Modus bin. Ist selten, daß ich RPCEmu regulär beende ;-)
Raik, 18. 07. 2017, 09:31 Link
Naja, das mit der Maus haut unter Windows einfach ned so recht hin. Zumindest ned bei mir. Wie oft habe ich schon versehentlich Ordner verschoben, weil man die ja unter Windows auf anderen Ordnern ablegen kann. Ist aba nur ein Beispiel von vielen. Mit RISC OS komme ich hier einfach besser zurecht, da könnt ihr mich noch so oft foltern, wie ihr wollt... für mich ist RISC OS nicht so kompliziert. Die Wege sind mir da oft viel klarer. Bei Windows suche ich oft fast vergeblich nach irgendwas.

Wird das GAG-Treffen eigentlich live übertragen? Oder gibt's wenigstens so eine Art Live-Chat? Mir persönlich ist das zu weit weg. Bin halt auch nur ganz ungern im Ausland. Ich ging (die letzten Jahre) nur einige Male zum RISC-OS-Interessenverband Südostoberbayern n. e. V...
Isip, 18. 07. 2017, 18:46 Link
Ein weiterer Windowsknackpunkt ist, dass ich aktuell weiss was ich wo finde und wie nutze. Mit der nächsten Version kann sich das ja bereits wieder ändern...

Andererseits, man kann unter Windows wohl überall und übergreifend mit STRG-C/V arbeiten. Unter RO6 ging das auch recht gut. Bei RO5.x mache ich wohl was falsch...

Bzgl. der Liveübertragung bzw. des Livechat... Es gab vor vielen Monden mal einen deutschen (!) IRC-Channel. Ist dann aber leider irgendwie eingeschlafen...
Forenuser, 18. 07. 2017, 19:33 Link
Bei der Oberfläche von Windows stört mich bis heute, dass es keine Kontinuität gibt. Scheinbar gibt es auch keine Style Sheets wie unter RISC OS, damit alle Programme einheitlich mit der Maus bedient werden. Das kann dann ganz schnell ziemlich holprig werden, weil nie klar ist, wie man etwas bedienen muss. Es ist jedes Mal anders. Der Mensch aber ist ein Gewöhnungstier. Wozu soll das aber auch gut sein, abhängig von der jeweiligen Straße mal links, mal rechts auf der Straße zu fahren.

Mir fiel auch auf, dass es sich scheinbar einige (?) Programmierer unter Windows ziemlich einfach machen - dabei kommen dann oft ganz absurde Bedienschemen heraus, die für den Anwender recht haarsträubend sein können. Unter RISC OS kenne ich sowas in diesem Ausmaße nicht. Dort hat man sich in der Regel immer wesentlich mehr Mühe beim GUI gemacht.

Das haarsträubenste bisher war ein Speicherdialog in Inventor (2017?), um einen Namen eingeben zu können. Nun hat der Vorgang aber rein gar nichts mit Speichern zu tun. Ich hätte halt eher ein Textfeld erwartet, wo man was reintippen kann.

Ein weiteres Beispiel sind die Add-Ins in Outlock. Da gibt es drei Kategorien "Aktiv", "Inaktiv" und "Deaktiv". Ich persönlich hätte erwartet, dass man die Add-Ins einfach per Drag und Drop in die jeweilige Kategorie schieben kann. Pfiffkäse. Man muss in einem POP-UP-Menü die entsprechende Kategorie auswählen, dann auf eine Schaltfläche "Los" drücken. Nun erscheint ein neues Fenster mit Auswahlschaltflächen.

Ich würde 'mal sagen, dass bei der Bedienung mit der Maus RISC OS die Nase ziemlich weit vorne hat. Zumindest ist es mir hier wesentlich lieber (einschließlich der allermeisten Programme) und ein Hauptgrund, warum ich dieses System noch immer so gerne nutze. Die Bedienung mit der Maus ist in den allermeisten Fällen recht klar und einheitlich gemacht und nicht so umständlich. Was mir leider bei den Programmen öfter abgeht, das sind entsprechende Tastenkürzel (Filer usw.). Hier mag Windows besser sein, aber inzwischen bin ich mir da auch nicht mehr so sicher, seitdem sie versuchen, jeden Quatsch Bildschirm-berührempfindlich zu machen.

Wieso vor Monaten? WIMPy, Gryfelhase und ich chatten öfter 'mal unter #riscos.de. Leider ist Gryfelhase in letzter Zeit scheinbar abhanden gekommen. Ab und an lässt sich auch noch ein vierter dort sehen ('mir fällt das Pseudonym jetzt nicht mehr ein, aber das muss der Mensch sein, der das Homematic-Zeug für RISC OS geschrieben hat, wenn ich nicht falsch liege). Ach, TMOS war's.

Hugh. Ich habe gesprochen.
Isip, 19. 07. 2017, 00:15 Link
Tschuldigung, ich meinte eben Style Guides. Sowas fällt einem natürlich immer erst auf, nachdem man den Text schon abgeschickt hat.
Isip, 19. 07. 2017, 00:16 Link
Also bei WINxy gibt es auch StyleGuides oder zumindest Empfehlungen ( click ). Daß sich dann manche Programmierer nicht daran halten, ist ja ein anderes Thema und gerade bei kleineren Programmen und Privatprojekten m.E. durchaus entschuldbar. Ich glaub' zudem, daß das in RISC OS einfach weniger auffällt, weil da manches einfach gar nicht existiert - etwa Speicherdialogboxen oder extrem große Programme mit maximal komplexen Menus ( z.B. 3D Modelling oder auch nur die Office Sachen ). Und dann kommt vermutlich noch so eine historische Komponente dazu, daß sich Programme auf WINxy irgendwie oft als Single-Tools verstehen, das heißt, die wollen einfach für ein Problem die perfekte Lösung sein - und das klappt in den allerwenigsten Fällen - gerade auch, weil da noch das Problem User und dessen Vorlieben mit hineinspielt. Unter anderem darum wäre es auch für RISC OS sicher weiterhin richtig, auf das alte Unix KISS Prinzip zu setzen und Komplexität durch mehrere unabhängige Tools zu erzeugen.
naitsabes, 19. 07. 2017, 22:13 Link
Es gibt auch einen richtigen umfangreichen Style Guide (click auf meinen Namen).
Artchi, 20. 07. 2017, 08:25 Link
Wie passt die Unix-Philosophie eigentlich zu monolotischen Kernen wie Linux einer ist? Ist RISC OS hier nicht auch flexibler?
Isip, 20. 07. 2017, 19:06 Link
Kurze Antwort : eigentlich gar nicht.

Allerdings ist das mittlerweile gar nicht mehr so monolithisch wie es mal gewesen sein muß. Das einzige, was Linux nicht ist, ist Microkernel - aber modular ist es schon ein Weilchen ( mal 'lsmod' eintippen und staunen ).

Prinzipiell hast Du aber natürlich recht, daß da irgendwie ein abstruser Logik-Fehler im Spiel war - auch die alten Kommerz-Unixe waren eher sehr statisch - trotz der "Erkenntnisse" aus dem Systembereich darüber, wie toll Kombinationen sein können. So kann man z.B. alte SUNs irgendwie nicht mit einem auf einer anderen Maschine eingespielten Solaris zum Laufen bewegen, was extrem nervig ist, wenn man mehrere davon hat und bei jedem Gerät einen Komplettinstall machen muß, statt einfach die SystemPlatte umzustöpseln. Und mittlerweile kommt dann irgendwann dazu, daß SCSI Platten rar werden. Da ist's nur gut, daß die wenigstens ( zumindest prinzipiell ) alle NetBoot fähig sind.

RISC OS hat da SEHR viel Vorlauf gehabt. Aber das war 1987 ...
.. der Riesenvorteil, der immer noch da ist, ist die Größe der Module und eine Beschränkung auf "wichtige" Dinge - also ohne den ganzen Super-Computer-Vodoo, den so ein Linux mitbringt. Und natürlich so ein paar Definitionen, die bis heute beachtet werden bzw. benutzt.

Ein schönes anderes Beispiel für die Mißachtung der eigenen Spielregeln im Unix Bereich sind die großen Desktop's ( Gnome vs KDE ). Die neueste Spielart sind - aus Anwendersicht - Fenster, die ihre Fensterleiste nicht per Fenstermanager zeichnen sondern das selbst machen - was entsprechend albern aussieht, wenn man OpenBox oder WindowMaker benutzt. Am Ende läuft sowas auf eine extrem seltsame Oberfläche hinaus, da ist dann sogar WINxy superkonsistent dagegen.
naitsabes, 20. 07. 2017, 19:54 Link
Dann wechslen wir das Thema von Windows zu Linux.

Microkernel hat die Probleme das da viel Kommunikation notwendig ist und das geht halt auf die Performance. In einen monolithischen Kernel wird direkt auf das zugegriffen was man da braucht. Genau das war und ist das Problem von Windows, Linux usw. Ein kleiner Fehler in einen Bereich kann den gesammten Rechner in die Tiefe ziehen oder die Türen öffnen. Der Microkernel von RISC OS kann man so nicht richtig z. B. mit Mimix vergleichen.

Ja, Linux hat Module, ist aber trotzdem monolithisch. Mit den Modulen kann man verhindern das z. B. die Unterstützung von 30 Netzwerkkarten im Speicher rumgammeln. Alternativ könnte man auch den Kernel selber kompilieren und nur z. B. die eine Netzwerkkarte fest in den Kernel einbauen. Habe ich früher so gemacht. Aber das ist nicht mehr ratsam oder man nimmt nur die LTS Kernel.
cms, 20. 07. 2017, 20:13 Link
So ganz kapiere ich das jetzt nicht: Wenn RISC OS einen Mikrokern haben (ich habe bisher keine Quelle dafür gefunden) und das auf die Geschwindigkeit gehen sollte, wieso ist es dann (gefühlt) wesentlich schneller auf dem RPI als irgendeine Linux-Distribution?
Isip, 21. 07. 2017, 01:29 Link
Mal was gaaanz anderes. ;-)
[Klick] ;-)
Raik, 21. 07. 2017, 09:11 Link
Ich schrieb doch mal kann das nicht vergleichen. Wenn ich das richtig verstanden habe hat RISC OS zwar einen Microkernel, aber deren Module sind nicht gegeneinander abgeschottet. Also so wie bei einen monolithischen Kernel gibt es Zugriff für alle auf alle. Bei Mimix sind die Module und vermutlich auch der Kernel abgeschottet. Man kann nur über offizielle Wege z. B. Zugriff auf die Festplatte erhalten. Dabei sind wie bei RISC OS sicherlich auch mehrere Module im Spiel die alle den Zugang prüfen muss. Halt viel Kommunikation, ist aber im Prinzip viel sicherer da z. B. eine Netzwerkkarte nicht einfach so auf den Graphikspeicher zugreifen kann. Zusätzlich soll bei Mimix abgesemmelte Module erkannt werden und dann neugestartet werden.

Ich denke ein Microkernel wie bei Mimix gehört die Zukunft, da man so weit sichere Betriebssysteme bauen kann als das heute mit Windows, Linux usw. machen kann. Die Performanceeinbußen sind locker mit leistungsfähiger Hardware auszugleichen.

Der Linux- und auch Windowskernel haben wesentlichen mehr Aufgaben zu bewältigen. Multitasking, Multiuser usw. usw. Das ist sicher ein Grund für die Unterschiede bei der Geschwindigkeit.

Wieder ein Beitrag der nichts mit RISC OS zu tun hat.
cms, 21. 07. 2017, 09:25 Link
Die Einschläge für einen brauchbaren Laptop kommen näher. :-)
Wann beginnt die Massenproduktion? ;-)
cms, 21. 07. 2017, 09:32 Link
Ich feile, teilweise im wahrsten Sinne des Wortes, noch an den Details. Der Kleinkram dauert immer am längsten. Zeichnungen zusammenkloppen geht schnell, drucken tut allein...
Andrew hat Interesse. Derzeit wird es an den Kosten scheitern. Selbstdruck ist qualitativ für eine Serie zu schlecht, online Anbieter bei den zu erwartenden Stückzahlen zu teuer.
Ich will mich nach dem Urlaub mal umhören was möglich ist. Gleiches gilt für die verwendeten Teile.
Das Display wird es so wohl nicht mehr geben aber einen Nachfolger mit FullHD...
Und schon ist das Jahr rum.
Raik, 21. 07. 2017, 09:52 Link
Der Laptop sieht wirklich richtig gut aus !
Und mit einer ordentlichen! Tastatur. +++
naitsabes, 21. 07. 2017, 09:55 Link
Die Fotos sehen, wegen der Unschärfe deutlich besser aus, als das Original. ;-)
Ich bin nicht unzufrieden mit dem Ergebnis der letzten zwei Wochen. Ich habe zumindest eine Richtung.
Ein paar Radien noch um die Dicke zu "vertuschen" und einige Schlampereien meinerseits müssen auch noch beseitigt werden.
Die Tastatur war mir wichtig. Leider etwas teuerer aber es lohnt sich.
Aus meiner Sicht das Hauptmanko des Pi-Top.
Raik, 21. 07. 2017, 10:50 Link
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