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GAG Treffen 2017

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Das diesjährige GAG Treffen ist wieder ein reguläres. Das Treffen findet also wieder in Siek bei Herbert zur Nedden statt. Von Samstag den 12. August ab 10 Uhr bis in den Sonntag hinein kann man sich dann mit Anderen rund um unser Lieblingsbetriebssystem austauschen. Mitbringsel wie RISC OS Rechner sind natürlich sehr gerne gesehen, schließlich geht es ja darum. Siek ist in der Nähe von Hamburg. Details bitte bei Herbert zur Nedden erfragen, er möchte für die Planung und Vorbereitung eh eine Anmeldung.

cms, 04. 07. 2017, 21:22 Uhr <   >
Hi,

gibt es eigentlich Leser des arcsite-Forums, die NICHT die GAGNews lesen bzw. im Abo haben?

Wenn ja, dann vielleicht folgender Hinweis:

In der aktuellen GAGNews werden RISC OS-User gebeten, sich mal bei Herbert zu melden, um ihm u.a. mitzuteilen, warum sie dem RISC OS noch die Treue halten?

Ist es die eine oder andere interessante Software?
Ist es die Hardware?
Sind es alte Bekannte oder Freunde?
Ist es die Lust am Programmieren?
Die Lust, sich außerhalb des PC-Mainstreams zu bewegen?

Was ist es?

Die hoffentlich vielen Rückmeldungen möchte Herbert in eine kleine Artikelserie packen,
die sicherlich spannend zu lesen sein wird.

Also ich würde mich freuen, wenn sich viele mal die Zeit nehmen würden, ein paar Zeilen oder auch ein paar mehr zu schreiben. Ich selber habe Herbert gestern schon etwas zugeschickt.

Sonnige Grüße
HöMi, 11. 07. 2017, 14:48 Link
Ja, ich. Leider gibt es die GAG-News hier bei uns in keinem Zeitungsladen.

Ist doch klar: Weil RISC OS - im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen - schnell und schlank ist. Weil sich die Oberfläche sehr schnell mit der Maus bedienen lässt. Weil die Oberfläche und Programme weitgehend Kontinuität aufweisen können, d. h. dass sie sich fast immer auf die gleiche Art und Weise bedienen lassen. Weil das System recht logisch ist (wenn ich unter RISC OS ein Fenster schließe, dann ist eben auch nur dieses Fenster mit dem entsprechenden Dokument weg - und wird nicht - wie auf anderen Systemen - merkwürdigerweise das zugehörige Programm beendet). Weil RISC OS sehr offen ist. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Klar gibt es auch Abstriche. Aber damit muss man wohl auf jedem System leben.
Isip, 15. 07. 2017, 05:16 Link
Ich habe die GAG-News überhaupt nur 1x in einem Ladenlokal gesehen, bei IOC in Wasserburg. Und das war Mitte der 1990'er Jahre...

Aber HzN versendet die GAG-News gerne und pünktlich an Abonnementen, das kann ich nach 23(?) Jahren mit Sicherheit brhaupten.

Und ja, ich habe an dem Sir Vey tatsächlich teilgenommen...
Forenuser, 15. 07. 2017, 13:50 Link
GAG-News war doch immer nur ein einem kleinen eingeweihten Völkchen bekanntes Blatt. In DLand am Kiosk hat es meines Wissens nach nur die 4+2 Ausgaben der Archimedes, respektive RISC PC Magazin, gegeben.
Sicher mit ein Grund, warum die schöne Maschine so unbekannt geblieben ist. Man kann doch mittlerweile auf den RetroMessen bewundern, wie die Leute ganz angetan sind, vom Gerät und OS, wenn jemand das vernünftig vorführt - aber damalsTM habe sie mangels gefühlter Alternativen vom Atari-Amiga-64er dann letztlich doch auf den PC gewechselt. Gerade die Atari Fraktion wäre mit bißchen mehr Öffentlichkeitsarbeit seitens Acorn sicher zu begeistern gewesen - inkl. deren Software-Häuser ala ASH oder Omikron. Das passiert wohl, wenn Indien und Neuseeland näher am Heimatland ist, als der Kontinent ... im Westen nix Neues, sozusagen. ;)
naitsabes, 16. 07. 2017, 14:55 Link
Auf die dritte Ausgabe der RiscPC von Peter Klein warte ich jetzt schon gute 22 Jahre. Obwohl, jetzt, wo wir fast überall Internetzugang haben, ist das auch schon wurscht geworden...
Isip, 16. 07. 2017, 17:54 Link
Na - ich würde vermuten: die kommt nicht mehr. :)
naitsabes, 16. 07. 2017, 22:43 Link
Der beste Verkäufer ist der, der die Konkurrenz nicht schlecht redet.
Leider war das damals beim Archimedes/RiscPC-Magazin nicht der Fall. Wenn man der Konkurrenz mit respekt begegnet wäre, hätte man ein paar mehr Überläufer gewinnen können.
Und selbst heute, obwohl RiscOS keine Konkurrenz mehr hat, muss Windows hier unbegründet Hasstiraden über sich ergehen lassen. Einige werden niemals aus ihrem Loch raus kommen.
Artchi, 17. 07. 2017, 14:08 Link
Du willst doch hier nicht behaupten das Windows nicht dauern abstürzt, das man das gut benutzen kann oder sogar Draging beherrscht. ;-)
cms, 17. 07. 2017, 14:28 Link
Naja, einiges gibt es ja schon, was Windows _wesentlich_ besser konnte und / oder kann als RISC OS. Wie z. B. mit der Tastatur bedient zu werden. Auch das USB scheint mir wesentlich besser und zuverlässiger mit Treibern unterstützt zu werden (sogar besser als auf dem Mac?).

Traurig ist aber, und genau das ist ja das Problem, dass RISC OS (6) unter der Oberfläche Sachen kann, die Windows bis heute nicht tut. Windows ist in einigen Punkten sicherlich wesentlich umständlicher als RISC OS. Die Bedienerführung kannste da knicken. Da macht Windows selbst ja schon nichts einheitlich. Geschweige denn die zugehörigen Programme Drittanbieter.

Wie hieß es damals? Mit RISC OS auf der Überholspur? Mit RISC OS in die Zukunft? Oder irgendsowas in der Art stand damals jedenfalls als ziemlich große Anzeige in einer Ausgabe des Computerflohmarktes. Für mich gilt das heute - paradoxerweise - noch immer. Und das ist einfach unglaublich.

Ich rede hier nicht von Kompatibilitätszeug und solchem Quatsch. Ich schreibe davon, wie ein System auch funktionieren könnte. RISC OS ist für mich sehr aufgeräumt und logisch. Einfach. (Das gilt aber fast ausschließlich für die Oberfläche.)

Eines der vielen Beispiele ist: Starte ich unter RISC OS ein Programm, erscheint das zugehörige Symbol auf der Symbolleiste. Dort, und für gewöhnlich nur dort, kann ich das Programm beenden. Die Fenster haben damit nichts zu tun.

Wie dumm ist da meiner Ansicht nach Windows konzipiert: Schließe ich das Hauptfenster, beende ich damit auch automatisch das Programm (wie Inventor z. B.). Problem ist: Möchte ich ein neues Dokument öffnen, muss jetzt wieder das gesamte Programm gestartet werden. Bei RISC OS ist das meiner Ansicht nach besser voneinander getrennt.

Schließe ich die vielen Unterfenster (Stichwort: Tabs), ist das Hauptfenster bis auf die Multifunktionsleiste irgendwann leer oder es wird automatisch ein neues, leeres Dokument geöffnet. Wozu soll das gut sein? Ich habe mich bis heute nicht daran gewöhnen können. Genausowenig mag ich es, wenn ein Programm nach Start sofort versucht, sämtliche Dokumente, die beim Beenden geöffnet waren, wieder sofort in die einzelnen Tabs zu laden.

Mag schon sein, dass das irgendwie auch Gewöhnung ist. Aber ich persönlich komme mit der Oberfläche von RISC OS noch immer einfach wesentlich besser zurecht und kann damit auch viel flotter arbeiten als mit Windows oder anderen Oberflächen. Zumindest, wo das System halt (auf Grund von sonst oft fehlender Unterstützung) noch tut oder es an der Bedienungsgeschwindigkeit und nicht an der Rechenpower liegt. Schnell mal ein Draw in EasyWriter reingezogen usw. Oder letztens: Da habe ich unter RISC OS wieder PDFs in ihre Bestandteile zerlegt, wie ich es unter Windows so sonst nicht kann, und Dinge sichtbar gemacht, welche ich sonst nicht gesehen hätte. Vielleicht wäre es unter Windows mit Zusatzprogrammen gegangen, aber unter RISC OS ist das Zeug halt schon von Haus aus mit dabei (!PDF, !Draw etc.).
Isip, 17. 07. 2017, 18:49 Link
Na "von Hause aus dabei" ist PDF-technisch nix. Bei dem Pi-Zeuch kannst Du Dich bei Chris Hall bedanken, weil der das (!PDF, !Ghostscript) in die RCs aufgenommen hat. Ähnliches gilt für die RCOMP Maschinen. Ansonsten mußt Du das selbst saugen.
Auch unter WIN geht das relativ einfach mit Ghostscript/Ghostview...

Ich mag es bei Firefox, daß die letzten Tabs wieder aufgehen. Dann habe ich die paar Seiten, die ich regelmäßig ansehe sofort parat. Ein Haken und die Funktion ist abgeschaltet/aktiviert.

Bei WIN musst Du halt minimieren, damit der Kram auf der Taskleiste bleibt. Zugegeben, ich "verdrücke" mich auch öfter. Vor allem wenn ich RPCEmu benutze und noch im RISC OS-Modus bin. Ist selten, daß ich RPCEmu regulär beende ;-)
Raik, 18. 07. 2017, 09:31 Link
Naja, das mit der Maus haut unter Windows einfach ned so recht hin. Zumindest ned bei mir. Wie oft habe ich schon versehentlich Ordner verschoben, weil man die ja unter Windows auf anderen Ordnern ablegen kann. Ist aba nur ein Beispiel von vielen. Mit RISC OS komme ich hier einfach besser zurecht, da könnt ihr mich noch so oft foltern, wie ihr wollt... für mich ist RISC OS nicht so kompliziert. Die Wege sind mir da oft viel klarer. Bei Windows suche ich oft fast vergeblich nach irgendwas.

Wird das GAG-Treffen eigentlich live übertragen? Oder gibt's wenigstens so eine Art Live-Chat? Mir persönlich ist das zu weit weg. Bin halt auch nur ganz ungern im Ausland. Ich ging (die letzten Jahre) nur einige Male zum RISC-OS-Interessenverband Südostoberbayern n. e. V...
Isip, 18. 07. 2017, 18:46 Link
Ein weiterer Windowsknackpunkt ist, dass ich aktuell weiss was ich wo finde und wie nutze. Mit der nächsten Version kann sich das ja bereits wieder ändern...

Andererseits, man kann unter Windows wohl überall und übergreifend mit STRG-C/V arbeiten. Unter RO6 ging das auch recht gut. Bei RO5.x mache ich wohl was falsch...

Bzgl. der Liveübertragung bzw. des Livechat... Es gab vor vielen Monden mal einen deutschen (!) IRC-Channel. Ist dann aber leider irgendwie eingeschlafen...
Forenuser, 18. 07. 2017, 19:33 Link
Bei der Oberfläche von Windows stört mich bis heute, dass es keine Kontinuität gibt. Scheinbar gibt es auch keine Style Sheets wie unter RISC OS, damit alle Programme einheitlich mit der Maus bedient werden. Das kann dann ganz schnell ziemlich holprig werden, weil nie klar ist, wie man etwas bedienen muss. Es ist jedes Mal anders. Der Mensch aber ist ein Gewöhnungstier. Wozu soll das aber auch gut sein, abhängig von der jeweiligen Straße mal links, mal rechts auf der Straße zu fahren.

Mir fiel auch auf, dass es sich scheinbar einige (?) Programmierer unter Windows ziemlich einfach machen - dabei kommen dann oft ganz absurde Bedienschemen heraus, die für den Anwender recht haarsträubend sein können. Unter RISC OS kenne ich sowas in diesem Ausmaße nicht. Dort hat man sich in der Regel immer wesentlich mehr Mühe beim GUI gemacht.

Das haarsträubenste bisher war ein Speicherdialog in Inventor (2017?), um einen Namen eingeben zu können. Nun hat der Vorgang aber rein gar nichts mit Speichern zu tun. Ich hätte halt eher ein Textfeld erwartet, wo man was reintippen kann.

Ein weiteres Beispiel sind die Add-Ins in Outlock. Da gibt es drei Kategorien "Aktiv", "Inaktiv" und "Deaktiv". Ich persönlich hätte erwartet, dass man die Add-Ins einfach per Drag und Drop in die jeweilige Kategorie schieben kann. Pfiffkäse. Man muss in einem POP-UP-Menü die entsprechende Kategorie auswählen, dann auf eine Schaltfläche "Los" drücken. Nun erscheint ein neues Fenster mit Auswahlschaltflächen.

Ich würde 'mal sagen, dass bei der Bedienung mit der Maus RISC OS die Nase ziemlich weit vorne hat. Zumindest ist es mir hier wesentlich lieber (einschließlich der allermeisten Programme) und ein Hauptgrund, warum ich dieses System noch immer so gerne nutze. Die Bedienung mit der Maus ist in den allermeisten Fällen recht klar und einheitlich gemacht und nicht so umständlich. Was mir leider bei den Programmen öfter abgeht, das sind entsprechende Tastenkürzel (Filer usw.). Hier mag Windows besser sein, aber inzwischen bin ich mir da auch nicht mehr so sicher, seitdem sie versuchen, jeden Quatsch Bildschirm-berührempfindlich zu machen.

Wieso vor Monaten? WIMPy, Gryfelhase und ich chatten öfter 'mal unter #riscos.de. Leider ist Gryfelhase in letzter Zeit scheinbar abhanden gekommen. Ab und an lässt sich auch noch ein vierter dort sehen ('mir fällt das Pseudonym jetzt nicht mehr ein, aber das muss der Mensch sein, der das Homematic-Zeug für RISC OS geschrieben hat, wenn ich nicht falsch liege). Ach, TMOS war's.

Hugh. Ich habe gesprochen.
Isip, 19. 07. 2017, 00:15 Link
Tschuldigung, ich meinte eben Style Guides. Sowas fällt einem natürlich immer erst auf, nachdem man den Text schon abgeschickt hat.
Isip, 19. 07. 2017, 00:16 Link
Also bei WINxy gibt es auch StyleGuides oder zumindest Empfehlungen ( click ). Daß sich dann manche Programmierer nicht daran halten, ist ja ein anderes Thema und gerade bei kleineren Programmen und Privatprojekten m.E. durchaus entschuldbar. Ich glaub' zudem, daß das in RISC OS einfach weniger auffällt, weil da manches einfach gar nicht existiert - etwa Speicherdialogboxen oder extrem große Programme mit maximal komplexen Menus ( z.B. 3D Modelling oder auch nur die Office Sachen ). Und dann kommt vermutlich noch so eine historische Komponente dazu, daß sich Programme auf WINxy irgendwie oft als Single-Tools verstehen, das heißt, die wollen einfach für ein Problem die perfekte Lösung sein - und das klappt in den allerwenigsten Fällen - gerade auch, weil da noch das Problem User und dessen Vorlieben mit hineinspielt. Unter anderem darum wäre es auch für RISC OS sicher weiterhin richtig, auf das alte Unix KISS Prinzip zu setzen und Komplexität durch mehrere unabhängige Tools zu erzeugen.
naitsabes, 19. 07. 2017, 22:13 Link
Es gibt auch einen richtigen umfangreichen Style Guide (click auf meinen Namen).
Artchi, 20. 07. 2017, 08:25 Link
Wie passt die Unix-Philosophie eigentlich zu monolotischen Kernen wie Linux einer ist? Ist RISC OS hier nicht auch flexibler?
Isip, 20. 07. 2017, 19:06 Link
Kurze Antwort : eigentlich gar nicht.

Allerdings ist das mittlerweile gar nicht mehr so monolithisch wie es mal gewesen sein muß. Das einzige, was Linux nicht ist, ist Microkernel - aber modular ist es schon ein Weilchen ( mal 'lsmod' eintippen und staunen ).

Prinzipiell hast Du aber natürlich recht, daß da irgendwie ein abstruser Logik-Fehler im Spiel war - auch die alten Kommerz-Unixe waren eher sehr statisch - trotz der "Erkenntnisse" aus dem Systembereich darüber, wie toll Kombinationen sein können. So kann man z.B. alte SUNs irgendwie nicht mit einem auf einer anderen Maschine eingespielten Solaris zum Laufen bewegen, was extrem nervig ist, wenn man mehrere davon hat und bei jedem Gerät einen Komplettinstall machen muß, statt einfach die SystemPlatte umzustöpseln. Und mittlerweile kommt dann irgendwann dazu, daß SCSI Platten rar werden. Da ist's nur gut, daß die wenigstens ( zumindest prinzipiell ) alle NetBoot fähig sind.

RISC OS hat da SEHR viel Vorlauf gehabt. Aber das war 1987 ...
.. der Riesenvorteil, der immer noch da ist, ist die Größe der Module und eine Beschränkung auf "wichtige" Dinge - also ohne den ganzen Super-Computer-Vodoo, den so ein Linux mitbringt. Und natürlich so ein paar Definitionen, die bis heute beachtet werden bzw. benutzt.

Ein schönes anderes Beispiel für die Mißachtung der eigenen Spielregeln im Unix Bereich sind die großen Desktop's ( Gnome vs KDE ). Die neueste Spielart sind - aus Anwendersicht - Fenster, die ihre Fensterleiste nicht per Fenstermanager zeichnen sondern das selbst machen - was entsprechend albern aussieht, wenn man OpenBox oder WindowMaker benutzt. Am Ende läuft sowas auf eine extrem seltsame Oberfläche hinaus, da ist dann sogar WINxy superkonsistent dagegen.
naitsabes, 20. 07. 2017, 19:54 Link
Dann wechslen wir das Thema von Windows zu Linux.

Microkernel hat die Probleme das da viel Kommunikation notwendig ist und das geht halt auf die Performance. In einen monolithischen Kernel wird direkt auf das zugegriffen was man da braucht. Genau das war und ist das Problem von Windows, Linux usw. Ein kleiner Fehler in einen Bereich kann den gesammten Rechner in die Tiefe ziehen oder die Türen öffnen. Der Microkernel von RISC OS kann man so nicht richtig z. B. mit Mimix vergleichen.

Ja, Linux hat Module, ist aber trotzdem monolithisch. Mit den Modulen kann man verhindern das z. B. die Unterstützung von 30 Netzwerkkarten im Speicher rumgammeln. Alternativ könnte man auch den Kernel selber kompilieren und nur z. B. die eine Netzwerkkarte fest in den Kernel einbauen. Habe ich früher so gemacht. Aber das ist nicht mehr ratsam oder man nimmt nur die LTS Kernel.
cms, 20. 07. 2017, 20:13 Link
So ganz kapiere ich das jetzt nicht: Wenn RISC OS einen Mikrokern haben (ich habe bisher keine Quelle dafür gefunden) und das auf die Geschwindigkeit gehen sollte, wieso ist es dann (gefühlt) wesentlich schneller auf dem RPI als irgendeine Linux-Distribution?
Isip, 21. 07. 2017, 01:29 Link
Mal was gaaanz anderes. ;-)
[Klick] ;-)
Raik, 21. 07. 2017, 09:11 Link
Ich schrieb doch mal kann das nicht vergleichen. Wenn ich das richtig verstanden habe hat RISC OS zwar einen Microkernel, aber deren Module sind nicht gegeneinander abgeschottet. Also so wie bei einen monolithischen Kernel gibt es Zugriff für alle auf alle. Bei Mimix sind die Module und vermutlich auch der Kernel abgeschottet. Man kann nur über offizielle Wege z. B. Zugriff auf die Festplatte erhalten. Dabei sind wie bei RISC OS sicherlich auch mehrere Module im Spiel die alle den Zugang prüfen muss. Halt viel Kommunikation, ist aber im Prinzip viel sicherer da z. B. eine Netzwerkkarte nicht einfach so auf den Graphikspeicher zugreifen kann. Zusätzlich soll bei Mimix abgesemmelte Module erkannt werden und dann neugestartet werden.

Ich denke ein Microkernel wie bei Mimix gehört die Zukunft, da man so weit sichere Betriebssysteme bauen kann als das heute mit Windows, Linux usw. machen kann. Die Performanceeinbußen sind locker mit leistungsfähiger Hardware auszugleichen.

Der Linux- und auch Windowskernel haben wesentlichen mehr Aufgaben zu bewältigen. Multitasking, Multiuser usw. usw. Das ist sicher ein Grund für die Unterschiede bei der Geschwindigkeit.

Wieder ein Beitrag der nichts mit RISC OS zu tun hat.
cms, 21. 07. 2017, 09:25 Link
Die Einschläge für einen brauchbaren Laptop kommen näher. :-)
Wann beginnt die Massenproduktion? ;-)
cms, 21. 07. 2017, 09:32 Link
Ich feile, teilweise im wahrsten Sinne des Wortes, noch an den Details. Der Kleinkram dauert immer am längsten. Zeichnungen zusammenkloppen geht schnell, drucken tut allein...
Andrew hat Interesse. Derzeit wird es an den Kosten scheitern. Selbstdruck ist qualitativ für eine Serie zu schlecht, online Anbieter bei den zu erwartenden Stückzahlen zu teuer.
Ich will mich nach dem Urlaub mal umhören was möglich ist. Gleiches gilt für die verwendeten Teile.
Das Display wird es so wohl nicht mehr geben aber einen Nachfolger mit FullHD...
Und schon ist das Jahr rum.
Raik, 21. 07. 2017, 09:52 Link
Der Laptop sieht wirklich richtig gut aus !
Und mit einer ordentlichen! Tastatur. +++
naitsabes, 21. 07. 2017, 09:55 Link
Die Fotos sehen, wegen der Unschärfe deutlich besser aus, als das Original. ;-)
Ich bin nicht unzufrieden mit dem Ergebnis der letzten zwei Wochen. Ich habe zumindest eine Richtung.
Ein paar Radien noch um die Dicke zu "vertuschen" und einige Schlampereien meinerseits müssen auch noch beseitigt werden.
Die Tastatur war mir wichtig. Leider etwas teuerer aber es lohnt sich.
Aus meiner Sicht das Hauptmanko des Pi-Top.
Raik, 21. 07. 2017, 10:50 Link
Kann es sein, dass du das uralte Mi_n_ix von Andrew S. Tanenbaum, dem "Lehrer" des Linux-Erfinders Linus Torvalds, meinst? Über Mimix fand ich nichts. Tschuldigung, dass das in deinen Augen wieder nichts mit RISC OS zu tun hat, aber ich finde Vergleiche und damit den Blick über den Tellerrand immer ganz interessant. Zumal sich bei RISC OS inzwischen eh fast nichts mehr tut. Von dem Erscheinen des RPI sowie dem Raspberry Pi Geek hatte ich mir vor Jahren mehr erhofft.

Freilich ist es auch interessant zu erfahren, warum jemand heute (noch) das völlig veraltete RISC OS nutzt. Aber leider bleibt das halt wieder in geschlossenen Kreisen. D. h. die Artikelserie dürften dann (fast) nur Leute lesen, die eh noch RISC OS nutzen und das halt kennen. Der Rest wird nie etwas davon erfahren. Wie Computer auch bedienbar sein könnten.

Mich erstaunt es nach wie vor, wie lange RISC OS mittlerweile überlebt hat.
Isip, 21. 07. 2017, 18:39 Link
Das liegt wohl an so Leuten, die hartnäckig dran festhalten und es über alles andere verteidigen. Ein gewisser A.A. aus dem tiefsten Süden, wo man eigentlich schon nur olivetti benutzen sollte ..., schreibt ja z.B. regelmäßig wie besch...en die gesamte weltdominierende Konkurrenz so ist, und hat ja in manchen Punkten gar nicht so unrecht. ;)
Andere bauen höchstselbst ihre eigenen Notebooks. Und die BBC hängt ja wohl auch immer noch bißchen an ihrem Projekt von damalsTM. Nur an der Nachwuchsbegeisterung fehlt es momentan wohl noch ein wenig. Ist halt so bißchen wie im Amiga-Land. Da ist es von außen auch völlig unverständlich, was die Leute damit noch am Hut haben und wieso es so Projekte wie X-1000 überhaupt gibt und warum sie es besser finden als alles andere.

Minix war ziemlich sicher das Gemeinte. Ist ja immerhin sowas wie der Prototyp für Microkernel. Eigentlich ist wirklich erstaunlich wie lange es dauert, bis sowas dann mal "in echt" verwendet wird. Gibt von dem Herrn Tannenbaum ja quasi die komplette Beschreibung als Buch (click).
naitsabes, 21. 07. 2017, 23:26 Link
Noch ergänzend: Ich finde das schon auch nicht so ganz unwichtig, daß man, genau wie Isip schrieb, immer mal über den Tellerrand blickt und auf andere Sachen guckt. Das eröffnet nämlich, zumindest manchmal, neue Sichtweisen auf das eigene Zeugs. Insbesondere aber erlaubt es überhaupt, daß Dinge sich fortentwickeln können. Und so gesehen, wäre eine Diskussion über RISC OS und Betriebssysteme und ihren möglichen Aufbau sicher gar nicht mal so verkehrt - zumindest solange es noch Leute gibt, die da noch was draus umsetzen würden und das, rein "handwerklich" auch könnten.
naitsabes, 22. 07. 2017, 12:18 Link
Der Herr Christbaum scheint mir einer von den wenigen akademischen Leuten zu sein, die noch verständliche Bücher schreiben können. Eines der Dinge, die mir unter RISC OS so sehr fehlen. Und das Buch ist kostenlos online? Danke für diesen Link!

Mir fehlen generell Leute, die sich mit der Philosophie des Computerns als solche beschäftigen. Heute wird doch fast nur noch konsumiert und an alten Strängen weitergedreht.

Was mir so extrem Angst macht, und das schon seit vielen Jahren (eigentlich seitdem ich mich für den A5000 entschieden habe) ist diese ganze Abgeschottenheit. Heutzutage ist es ja oft schon so, dass man eine Software gar nicht mehr nutzen kann / darf, wenn man nicht mehr dafür zahlen will oder kann. Auch stören mich Systeme, wo ich ständig irgendwelche Rechte brauche (die allerdings in gewissen Anwendungsfällen durchaus ihre Berechtigungen haben können).
Isip, 22. 07. 2017, 16:24 Link
Habe ich mir fast gedacht, daß Dir das Buch gefallen könnte.

Vor allem die allgemeingültigen Teile sind ja wirklich ganz wissenswert - also etwa das komplette Anfangskapitel und dann so Sachen wie Disks, RAM und SWAP, Terminals und Scheduling. Man sollte sich allerdings im Klaren sein, daß man da auch prima seine Zeit verschwenden kann, wenn man zu tief reinliest - Minix ist nunmal irgendwie eine vermutlich noch extremere Nische als RISC OS und nützliche Software dafür gibt es eigentlich primär als NetBSD Abkömmlinge. Das Ding ist letztlich mehr sowas wie ein großes Demo.

Daß das da zu finden ist, mag durchaus nur so halblegal sein. Allerdings ist das ein UraltBuch und i.P. auch jederzeit gebraucht günstig zu bekommen. Es gibt aber durchaus auch aktuellere Auflagen, dann auch mit mehr Schwerpunkt auf Allgemeinwissen über Systeme und ohne den starken Minix Bezug. Verlag ist Pearson und für privat um nur mal die wichtigen Sachen stichpunktartig anzugucken, ist das auch viel zu teuer - aber eigentlich in jeder ordentlichen Informatik Fachbibliothek vorhanden und im Normalfall auch öfter, d.h. ausleihbar. Da sind dann auch moderne Konzepte drin und folglich heißt das dann "Modern Operating Systems". Und in deutsch gibts das auch. Für RISC OS Belange reicht aber gut der Klassiker und schon damit ergeben sich dann manche interessante Fragen ( etwa warum die CLI kein "Terminal" ist oder warum es keine SWAP Partitionen gibt oder wie die Timer in RISC OS funktionieren ). Ist auf jeden Fall sowas, was man auch als Laie mal angeguckt haben kann.

Das mit den alten Strängen und der Philosphiefreiheit im Computerbereich stimmt so m.E. nur bedingt. Das gibt es schon durchaus - ist nur eben relativ gut versteckt und schafft es mangels Medien nicht mehr bis zum "technikinteressierten Normaluser" durchzudringen, was sehr schade ist.
naitsabes, 22. 07. 2017, 21:07 Link
Mir hilft das alles, auch meine Arbeit besser zu verstehen. Da geht es um Konzepte und Grundlagen. Systemarchitekturen. Etwas, was mir bisher stark abgeht.

Wie sieht das eigentlich mit den (Youtube-)Videos aus? Ich finde nach wie vor keine gescheiten deutschsprachigen Videos zu RISC OS. Oder bin ich nur zu blöd zum Suchen? Bei den englischsprachigen Videos sieht es hier schon viel besser aus.

Wäre zum Beispiel doch auch toll, wenn auf dem nächsten GAG-Treffen ein Video entstehen würde, das man dann online stellen könnte, oder?
Isip, 22. 07. 2017, 21:19 Link
Gibt es für RISC OS irgendein Werkzeug, um reinen ASCII-Text nach HTML zu konvertieren? Ich kann die ganzen Steuerzeichen zwar freilich im Editor von Hand eingeben, aber das dauert. Die Exportfunktion von TechWriter gefällt mir nicht, weil das HTML irgendwie vermurkst wirkt. Blöcke sollten mit <P> beginnen und mit </P> angeschlossen werden. TechWriter macht aber generell kein </P>, und stellt das <P> außerdem vor jede Zeile bzw. Return. Berücksichtigt also leider die Blocks oder Absätze nicht und macht damit auch keinen Fließtext.
Isip, 23. 07. 2017, 03:55 Link
Evtl. die Uralt-Tools !RTFWriter bzw !RTFtoHTML von (click). Läuft aber zumindest hier nicht unter RPCEmu weil "keine 32Bit Applikation" ( wers glaubt ... ). Wenns nur um die <p> </p> Einfügungen geht, kann man das mit dem UnixTool SED machen, was aber leicht abstrus zu bedienen ist.
naitsabes, 23. 07. 2017, 21:26 Link
Kann gerade nicht probieren aber kann StrongED nicht auch Text zu HTML uns Anderes?
Raik, 24. 07. 2017, 09:32 Link
@Raik: Ja das geht. Ein einfaches Bespiel findet man per Klick. Statt awk kann man auch sed nehmen oder halt BASIC, C usw. Ich benutze den Modus immer noch (siehe oben). Kann sein das ich irgendwann man noch eine Kleinigkeit geändert/hinzugefügt habe. Das mit den Umschließenden Ps ist nicht eingebaut. Ich wollte und will nur schnell den Text im Browser sehen um den HTML Kram für die Kontrolle weg zu haben. Aber das kann man ja nach seinen Wünschen ändern. Aber wenn es komplexer wird sollte man sich die Möglichkeit Skripte in StrongED (kein Klick) zu nutzen ansehen.

Kann man so etwas auch in Zap machen? Ich bin halt bei StrongED hängen geblieben. Nachdem ich damals in der GAG News über StrongED gelesen habe, habe ich sofort gekauft und Zap nie wirklich angeschaut.
cms, 24. 07. 2017, 13:05 Link
Danke für die Tipps! Ich kann mich noch gut an eine Werbung für StrongEd erinnern, in der ein Pferd zu sehen war. Das war früher tatsächlich 'mal kommerziell.

Gibt es irgendeine empfehlenswerte Digitalkamera, mit der man besonders gut Aufnahmen von Bildschirmen machen kann? Ich würde wirklich gerne 'mal so eine Art Tutorial online stellen wegen RISC OS. Kann ja nicht sein, dass es da nichts gibt.

Ursprünglich wollte ich mir eine Go Pro oder sowas in der Art kaufen zum Rad fahren. Bin letztes Jahr ja über Großglockner rauf und drüben wieder runter. Und über Brenner wieder zurück (wollte ursprünglich nur von Siegsdorf nach Freilassing, aber bei dem schönen Wetter wurde der Rückweg dann über 600 km lang). Bei sowas macht Filmen Spaß. Aber ich bezweifle (weiß es aber nicht sicher), dass sich eine solche Kamera gut zum Filmen von Computer-Tutorien einsetzen lässt wenn überhaupt. Deshalb bin ich da jetzt am Suchen. Ob es überhaupt _eine_ Kamera für beides gibt.
Isip, 24. 07. 2017, 19:13 Link
Raik wollte doch Mal so etwas mit Screenshots machen. Was ist daraus geworden?
cms, 24. 07. 2017, 20:33 Link
Du willst den Bildschirm abfilmen, geht's noch? Dafür sollte sowas wie FRAPS ja nun wirklich geeigneter sein!
Logischerweise nur bei virtueller Umgebung eine Option, sonst bleibt nur ein Daumenkino mit Snapper.
Patric, 25. 07. 2017, 00:02 Link
FRAPS? Danke für den Tipp, aber wie soll ich das denn auf dem RPI oder RISC PC zum Laufen bringen? Ich hatte 'mal Virtual Acorn da, inzwischen aber alles entsorgt (und die Entsorgung auch nie bereut). Das war ein Greuel, das Teil! Ständig funkte Windows dazwischen, poppten irgenwelche nervigen Fenster auf oder war plötzlich wieder ein anderes Fenster von Windows aktiv (Eingabe). Es machte wirklich _keinen_ Spaß, damit zu arbeiten.

Mit einer Kamera könnte man halt mehr machen. Man könnte auch die Geräte zeigen, man könnte zwischen RISC OS und Windows hin- und herschwanken, damit man die beiden Systeme besser miteinander vergleichen könnte, man könnte auf den Bildschirm zeigen, um etwas deutlicher hervorzuheben. Die Tonspur würde ich damit auch gleich bekommen. Natürlich ist es immer eine Frage, wie man sowas am besten macht. Deshalb hatte ich hier ja auch nachgefragt. Und, ja, vielleicht gibt es weitaus bessere Methoden, als eine Kamera zu verwenden. Es stellt sich nur die Frage, welchen Aufwand man letzten Endes betreiben kann oder will. Allzu viel habe ich halt nicht. Ich bin schon froh, wenn ich das dann fertige Video irgendwie und irgendwo vernünftig hochladen kann. Vielleicht ist das auch der Grund, warum es bisher niemand gemacht hat; weil kein RISC-OS-Nutzer wirklich weiß, wie es geht? Oder zu viel Arbeit ist? Filme machen ist wohl eine eigene Wissenschaft für sich. Und Daumenkino per Snapper ist mit Sicherheit nicht realistisch.

Noch ein Gedanke zu StrongEd: Die Zeiten haben sich generell geändert. Früher war es sehr schwierig, überhaupt an irgendwelche Software zu kommen. Da brauchte man für RISC OS unbedingt Kontakte. Es gab Leute, die PD und Freeware und solches Zeug sammelten, und wo man quasi Sachen in einem "Katalog" bestellen konnte. Sowas dauerte dann aber oft Wochen. Dann gab es noch einige Mailboxen, aber hierfür brauchte man ein Modem. Und auch die Mailboxen musste man kennen. Ich war damals, 1994 und Jahre später, schon glücklich, wenn ich 'mal ein vernünftiges Bildanzeigeprogramm bekommen hatte. ChangeFSI hatte ich damals erstmal übersehen gehabt (auf Diskette mitgeliefert). Es konnte aber auch nicht allzuviele Formate. Mit StrongEd, Zap und TechWriter war es ähnlich. Da werkelte man eigentlich nur mit !Edit herum, weil man nichts Anderes zur Verfügung hatte. Und heute? Heute geht man kurz online und saugt sich das Zeug, das man braucht, irgendwo runter. Inzwischen kann man das sogar mit einem Paket-Installer machen. Eigentlich alle Hersteller von kommerzieller Software findet man ebenfalls online. Auch wenn man nicht weiß, wo, andere Webseiten oder Google zeigen darauf.

Und trotzdem beschwert man sich, weil unter RISC OS so viel nicht geht (Youtube-Videos usw.). Was für Ansprüche hat man heutzutage eigentlich? Aber ist ja klar: Inzwischen wird man ja von der Bayerischen Landesregierung dazu gezwungen, seine Steuererklärung nur noch online einreichen zu können. Und dafür braucht man wohl einen Windows-Rechner, weil Elster unter anderen Umgebungen nicht funktioniert. Ist es da ein Wunder, wenn man auswandern will?
Isip, 25. 07. 2017, 01:35 Link
Ach ja, und der sogenannte "Schneeballeffekt" (d. h. teilen, gefällt mir, Daumen hoch von Facebook und co.) wurde bereits früher schon von Alfred Hitchcook in ???beschrieben. In seinen Geschichten läuft das so, dass ??? Kinder anrufen, die wiederum alle Kinder anrufen und informieren, welche sie kennen.

Die Frage ist doch, ob man für sowas Webseiten wie Facebook oder LinkEd braucht. Oder könnte man sowas nicht einfach auch mit einer eigenen Software machen, die auf dem eigenen Rechner läuft - z. B. mit einem E-Mailprogramm? Sobald man online geht und das Programm startet, würde man eine Info bekommen - und die per Knopfdruck an alle Leute weitergereicht, die man in einer eigenen Liste eingetragen hat. Im Prinzip sind das ja nur Verteiler. Mehr ist es ja nicht. Oder gibt es sowas sogar schon?
Isip, 25. 07. 2017, 01:45 Link
ELSTER funktioniert auch problemlos unter MacOS und sogar iOS, sowie Android. Linux? Keine Ahnung aber damit sind immerhin 98% der verbreiteten Betriebssysteme abgedeckt. Ich mußte meine (verspätete) Erklärung mal von Orkney aus abgeben, da wäre eine fristgerechte Einsendung via Post deutlich nerviger gewesen. Aber jeder wie er mag.
Du kannst natürlich auch den Monitor mit Speckpapier und Eisengallustinte abpausen. Selbst C64 und Spectrum oder Amiga Videos werden inzwischen mit Capture Software erstellt, da wirken abgefilmte Clips dann noch mehr aus der Zeit gefallen als RISC OS ohnehin schon ist.
Das Videosignal läßt sich auch mit entsprechender Hardware (externen Videokarten) abgreifen, bzw aufzeichnen. Auch zum Vergleich eignen sich Bild-im-Bild Techniken oder Schnitte deutlich besser als wacklige Kameraschwenks in schlecht beleuchteten Zimmern mit Autofokus auf flimmernden Bildschirmen.
Patric, 25. 07. 2017, 02:24 Link
Ich vermute Du willst die Kamera Freihand benutzen. Sprich ein klassischer Wackelvideo. Ein Stativ mit dem man gut horizontal schwenken kann muss da schon sein.

Eine dunkel Stimme der Erinnerung sagt mir das in RISC OS die Funktion für Screenshot eingebaut sind oder es gibt ein Tool das dies macht. Wenn man die Bilder in die RAM Disc ablegt kann man schon mal recht schnell Bilder sichern. Bei Raspberry Pi jüngerer Bauart mit jüngeren RISC OS 5 kann man auch eine recht große RAM Disc erstellen. Damit sollte man schon etwas machen können. Man muss ja nicht 30 Bilder in der Sekunde speichern. Mit FFmpeg kann man sicherlich auch die Bildfrequenz nachträglich auf 30 Bilder pro Sekunde setzen. Solange man nicht wie ein Weltmeister die Maus über den Bildschirm jagt sollte man das auch nicht sehen. Ober halt Hardware die das macht.

Du meinst Kettenbrief. "Sende diese Mail an 10 Deiner Freunde, ansonsten passiert ein Unglück". Oder Varianten bei den es um Geldvermehrung oder "wichtige" Informationen geht. Oft auch an "alle" statt nur 10. In Messenger Pro gibt es eine Möglichkeit Listen anzulegen. Habe ich nie genutzt. In dem Sinne ist Facebook dann doch besser. Mails die mit Massen an Empfänger anfangen wurden von mir schnell gestoppt, da der eigentliche Inhalt ungelesen unseriös ist. Wenn man es dann liest stimmt es auch und ich stoppen die weitere Verbreitung in dem ich meine Empfängergruppe aufklärte. Hier ist Facebook besser. Ich bekomme davon nichts mit ohne Account.
BTW: Dabei ist dann auch regelmäßig das Telephonnetz zusammengebrochen. Jüngere ??? werden sicherlich das Internet und Smartphones nutzen.

ELSTER läuft mit Java ...
cms, 25. 07. 2017, 09:31 Link
Ist denn bei den Screenshots der Mauszeiger zu sehen? Ich denke nicht. Stativ habe ich natürlich wegen meiner Spiegelreflex, aber gut, lassen wir das mit der Filmkamera. Dann muss ich da wenigstens keine Rücksicht nehmen.

Beim C64 war es relativ einfach, da dieser einen Anschluss hatte, den man einfach an einen Fernseher anstöpeln konnte. Sprich: Man konnte mit jedem Videorekorder aufnehmen. Mit der Tonspur: keine Ahnung, wie man sowas macht.

Blöderweise haben der Risc PC und der RPI nicht die gleichen Monitoranschlüsse (warum das jetzt schon wieder?). Sonst wäre vielleicht eine Möglichkeit, den Monitorausgang irgendwie abzufangen oder etwas dazwischenzuschalten. Stellt sich aber immer noch die Frage nach der Tonspur und außerdem danach, wie man zwischen den einzelnen Systemen umschalten könnte. Und wie sieht es mit der Nachbearbeitung aus? Schnitte, Einblenden von Schriften und Mischen von Ton. Eigentlich sollte das Einmischen von Ton live geschehen, da man nebenbei in Echtzeit die Aufnahme erklären sollte. Hinterher wird das schwieriger. Für den C64 gab es 'mal irgendsowas wie eine Genbox, mit der man sowas machen konnte. Gibt es für den Risc PC / RPI etwas Ähnliches?
Isip, 25. 07. 2017, 18:33 Link
Isip, ich muss sagen, du verbreitest immer nur Unwissen! Sobald etwas nicht mit RISC OS zu tun hat (z.B. Windows) ist die Welt schlecht zu dir und du willst gleich auswandern. Das ist schon Verfolgungswahn...

Die Online-Steuererklärung benötigt kein Windows und kein Java (welches aber immerhin auch für RIS OS portiert werden könnte, da es das OpenJDK gibt)!

https://www.elster.de/eportal/systemanforderungen

Es läuft mit jedem modernem HTML-Webbrowser der JavaScript kann. Wenn RISC OS keinen solchen Webbrowser hat, ist das nicht die Schuld von Windows! Tut mir leid dein Weltbild zerstört zu haben.
Artchi, 25. 07. 2017, 18:35 Link
@naitsabes: Du hast BASIC Code gepostet und das wurde natürlich von der Application Firewall geblockt.

Via Klick kann man sich das runterladen. Das Programm ist ungeprüft und enthält als Kommentar:
Name : STStool Shoot-The-Screen
Purpose: Screen Grab Utility
Author : naitsabes
Version: 1.00 (25-Jul-2017)

Der Download ist nur temporär vorhanden.

BTW: Bei ArcSite kann man auch RISC OS Homepages bekommen.
cms, 25. 07. 2017, 19:49 Link
Ich gebe ja zu, ich schreibe viel Unsinn aber das sooo wenig haengen bleibt ;-)
Mein Capture Teil nutzt eine Systemroutine fuer die Screenshots. Den "aktuellen" Stand hatte ich hier irgendwo mal verlinkt. Sollte eine kommentierte Version sein.
Meine Arbeitskopie kann zusaetzlich noch eine html slideshow erstellen.
Der Mousezeiger iat beim normlen Screenshot nicht zu sehen.
Besser ist eine preiswerte HDMI Capture Box. Ich habe eine einfache, die wird einfach zwischengeklemmt und zeichnet auf USB-Stick oder -HD auf. Ton kann man mit aufzeichnen und/oder waehrend der Aufnahme fremd einmischen.
Youtube Filmchen schauen geht mit Murnong und FFPlay/Mplayer und man kann den Kram einfach speichern. Das geht einfacher als unter WIN und Linux ;-)
Bin mir nicht sicher, kann der Risc PC noch "Scart"? Fuer den A5000 hatte ich mir mal ein Adapterkabel VGA2Scart geloetet. Was Du dann allerdings mit einer analogen Aufnahme machen willst ;-)
Ich denke das HDMI Capture ist der einfachste Weg an der Stelle.
Raik, 25. 07. 2017, 19:53 Link
Das Tool von naitsabes scheint auf der gleichen Routine zu basieren wie mein capture tool. ;-)
Es ist allerdings manchmal sinnvoll den HostFS-Pfad zu ersetzen. Hat meine Pandora ja nicht ;-)
Raik, 25. 07. 2017, 20:06 Link
Sorry, zu frueh.
Das mit dem Pfad war im REM beschrieben.
12 Fps reichen fuer die Bildschirmaufnahmen bei normalen Sachen, wollte ich noch anmerken aber auch da wird es auf dem Pi eng, selbst in 720p.
Raik, 25. 07. 2017, 20:15 Link
Tja, ich dachte halt das klappt auch als Text - hatte extra geguckt, es gibt ja noch nichtmal geschweifte Klammern. ;) So ist aber auch gut.

Irgendwie kam mir das Problem beim Tippen doch so bekannt vor ... hi Raik ... , aber, ich habe das tatsächlich nicht mehr dagehabt und neulich auch nur im Sourcecode angeguckt. Dein ScreenGrabber ist sicher die funktionierendere Variante, weil da hinten ein Filmchen rausfällt.
Das war hier mehr als Übung für mich und als Demo fürs Vorgeben der zeitlichen Auflösung gedacht ( wie dazumal vorgeschlagen - aber man muß sowas ja auch mal Probieren). Bei Bedarf macht es möglicherweise sogar Sinn das noch direkt in Bilder pro Sekunde umzurechnen und ein anderer Timer ( TickEvent ) sollte auch nicht so ganz schwer sein. Bei Dir ist der eigentliche Grab natürlich eleganter und vor allem (!) es gibt eine echte Abbruchbedingung bzw. obere Grenze. Bei STS läuft das einfach solange bis die Platte komplett voll ist oder der Counter überlauft und das auch noch völlig unabhängig, ob was passiert auf dem Bild. Wahrscheinlich kann man es in kleinster Einstellung (1) und mit mehreren mutitaskenden Aufrufen, die parallel laufen, auch super als Streß-Test für Filesystem und Platte gebrauchen. Möglicherweise sogar soweit, daß man beim RPi relativ schnell so eine SD-RAM Karte kaputt"geschossen" bekommt - also Vorsicht beim Testen.
Eigentlich sollte das Mehrfachstarten noch verhindert werden, aber irgendwie war die Message &400C2 der Meinung bei PollEvent 17 nicht anzukommen - keine Ahnung warum. Mittlerweile würde ich sogar sagen, daß das ein Feature sein könnte, wenn man drei nebeneinander öffnet und auf z.B. 4, 40 und 200 setzt und dann nur das gewünschte aktiv klickt.
Ach ja, bitte keine Bemerkungen zum Thema StyleGuide ... und links sitzt das Icon, weil man für Aufnahmen ja evtl. das Starten und Menuöffnen von Programmen zeigen will, was meist eher rechts passiert. ( Ist einfach umschaltbar. siehe REMs )

Und HomePage. Vielleicht wäre ja sowas wie ein TMPfile Ordner für sowas gut, wo man sowas abwerfen kann. Für eine echte HomePage hätte ich zwar sogar bißchen Inhalt ( habe mal die Scans von deutschen AcornWerbungen für jemanden gemacht, der sie dann auch eine zeitlang im Netz hatte und schön präsentiert hat ), aber irgendwie ist mir da der Status der Rechte der Sachen nicht klar. Und man hört von dieser Front soviel Unschönes.
naitsabes, 25. 07. 2017, 22:38 Link
Damit man das mal versteht: Hier im mittelbairischen Sprach- und Kulturraum (ausdrücklich _nicht_ zu verwechseln mit: Bayern) gelten zum Teil andere Regeln als im deutschsprachigen Raum. Das sind dann so Sachen wie: wer nicht jammert, dem geht es nicht gut usw. Weshalb Zugereiste mit uns auch meistens nicht so gut klarkommen, weil die Dinge hier meist anders sind. Das ist halt die Folge davon, wenn ein Land (Preußen) ein anders Land (Bayern) mit einer völlig anderen Kultur, Mentalität und Sprache besetzt und dort nun plötzlich alle preußisch lernen müssen. Man spricht dann zwar die selbe Sprache, aber versteht sich eigentlich trotzdem nicht. Weil man völlig unterschiedlich ist. Es hat schon seinen Grund, warum Bayern ein Freistaat ist (genauso wie Bozen eine autonome Provinz).

Im tiefsten Süden, wie jemand geschrieben hat, bin ich aber nicht. Der tiefste Süden, das sind dann nämlich noch drei bis vier Tagesreisen von hier, so kurz vor der Grenze zu Italien (also etwa südlich von Saturn). Die politischen Landesgrenzen interessiert hier in den Bergen eh schon seit Urzeiten niemanden ernsthaft, nicht nur seit Zeiten der EU und dem Schengener Abkommen. Zumindest nicht den kleinen Mann.

Wahrscheinlich wird's, wie Raik geschrieben hat, auf eine HDMI-Angel rauslaufen.

Bezüglich Elster habe ich mich vorher natürlich freilich nicht informiert. Auch aus Zeitgründen. Das ist mir vollkommen bewusst. Ich dachte halt, das wäre ein Programm, das nur unter Windows läuft. Vielleicht war das auch irgendwann 'mal so und ist inzwischen nicht mehr. Oder es gibt verschiedene Versionen und wir sprechen nicht von dem gleichen. (Mein Bruder ist Steuerberater.)

Wenn es mit Javascript in einem Webbrowser läuft, ist es bei mir damit sowieso schon vorbei. Javascript gehört meiner Einer nach verboten. Meiner Ansicht nach dürfen keine Programme vom Server zum Clienten gehen und dort unmittelbar ausgeführt werden, weil das immer ein gewaltiges Sicherheitsrisiko birgt. Vor allem, weil und wenn es nicht notwendig ist. Die meisten Anwendungen ließen sich durchaus auch mit PHP rein serverseitig durchführen und würden damit mit so gut wie jedem Webbrowser laufen. Aber freilich: man wälzt die Serverbelastung und auch die Sicherheitsrisiken auf die Clients ab. Und das auf Kosten der Kompatibilität. Weil 98 % diesen Mist eh nutzen können und auch tun. Das übliche halt.
Isip, 25. 07. 2017, 23:47 Link
Elster war _damals_ eine Java-Anwendung. Was aber nichts mit Windows zu tun hat. Ganz im Gegenteil ist Java auf mehreren Plattformen verfügbar. War sogar zu Acorn-Zeiten für RISC OS verfügbar.
Seit vielen Jahren ist es aber eine Web-Anwendung.

Natürlich könnte man auch ohne JS auskommen, würde aber alles sehr umständlich zu bedienen sein bei komplexeren Formularen. Mit JS kann man halt vor dem Absenden der Daten schon Plausibilitätsprüfungen auf der Client-Seite machen. Warum soll man erst hunderte Daten eingeben, weg senden und dann war alles für die Katz, weil der Server meldet "Nö, in Feld X hast du nen Fehler.".

Und wo soll bitte das Sicherheitsrisiko sein? Die modernen Webbrowser und Betriebssysteme haben eine Sandbox-Funktion. Ein Konzept, das sich bewährt hat um den JS-Code vor unerlaubten Zugriff zu bewahren.

Weiterhin: JS ist ein Teil des HTML5-Standard. Das kann man nicht verbieten. Klar kannst du für dich persönlich JS ausschließen, aber dann darfst du dich nicht beklagen, das Webanwendung XY nicht richtig funktioniert. Denn es ist deine pers. Entscheidung sich gegen eine plattform-neutrale Funktion zu stellen.

Einen weltweiten Standard einer Organisation wie dem des W3C verbieten zu wollen, finde ich sehr merkwürdig. Gerade das W3C sorgt für Plattform-neutralität. Wenn man aber schon diesen Ansatz verteufelt, sollte man sich in eine Höhle verkrieschen. Da kann man sich dann vom Rest der modernen Zivilisation abkapseln.
Artchi, 26. 07. 2017, 10:02 Link
Vielleicht liegt Mittelbayern ja auch südlich vom Südpol und wir Preußen verstehen nichts. ;-)


Mit JavaScript kann man auch eine Menge Traffic vermindern.

Klassische Methode ohne JavaScript, also z. B. wie hier diese Seite. Du füllst das Formular aus und sendest die Daten an den Server. Der Server speichert Deinen Beitrag und sendet eine neue Seite. In Fall dieser Seite hier also alles was schon da war plus Deinen Beitrag. Also alles was Du ja eigentlich schon geladen hast plus den neuen Beitrag wird über die Leitung gejagt.

Bei der modernen Methode mit JavaScript füllst Du das Formular auch aus und sendest die Daten via JavaScript an den Server. Der Server speichert die Daten und sendet dann Deinen Beitrag zum Browser. Wohlgemerkt nur die Daten von Deinen Beitrag. Via JavaScript wird dann der neue Beitrag in Deinen Browser angezeigt.

Das ist nur ein sehr einfaches Beispiel. Zeigt aber schon die dumm die alte klassische Methode ist. Die intelligente und moderne Variante erzeugt nicht nur weniger Traffic, sondern ist auch schneller angezeigt.

Mit HTML 5 inkl. JavaScript usw. kann man im Browser schon sehr nahe an eine Desktopbenutzung kommen. Das ist eine völlig andere Benutzung im Web als mit der klassischen Methode.

Sicherheitsprobleme mit JavaScript sind in den letzten 10 Jahren eher selten. In Zeiten von Netscape 4 und IE 6 sind lange, lange her. Ich kann mich überhaupt nicht an ein JavaScript Problem in den letzten Jahren erinnern. Vielleicht beim IE/Edge?


Es scheint manchmal als wenn Du dich des "Modernen" _grundsätzlich_ verschließt. Oder ist das jetzt wieder Mittelbayern die Wert auf Altes legen. Vielleicht liegt Preußen auch nördlich vom Nordpol ...
cms, 26. 07. 2017, 11:20 Link
Also die Argumentation, daß etwas gut sei, weil es modern ist, ist aber auch etwas abenteuerlich. Es gibt auch durchaus jede Menge Gründe nicht an die Güte und Weisheit von Kommissionen zu glauben ( wie die Geschichte immer wieder zeigt ). Und die in DLand oft benutzte Logik, daß jemand der irgendwas kritisiert, was 99% benutzen ohne nachzudenken, sich doch verkriechen solle oder selber Schuld sei oder doch auswandern könne oder rübermachen solle, greift völlig daneben. Das einzige was da aufgebaut wird, ist Gruppenkonformitätsdruck - und das ist das Gegenteil von dem, was man in einer pluralen demokratischen Gesellschaft haben will.
By the way - der Charlie Chaplin Film "Moderne Zeiten" ist eine einzige Kritik an den unmöglichen Zuständen der sogenannten industriellen Moderne. So gesehen ist das vielleicht das falsche Bild zum Text. ;)

Ich habe einen schönen Link, wo es dann spanned wird, weil da sichtbar eine Grenze überschritten wird - prinzipiell ist die Diskussion dazu aber nicht viel anders, als die über JavaScript. ( click )


Und zum Thema: HDMI Capture ist sicher eine sinnvolle, gute Lösung. Sowas kann man auch ausborgen ! und Videobearbeitung macht auf einem RPi auch nicht soviel Freude, denk ich. Besser als Wackelkamera ist das auf jeden Fall - es sei denn man hat Talent zur Regieführung und für Bildkomposition.
naitsabes, 26. 07. 2017, 14:12 Link
Gibt es eigentlich einen BOINC client für RISC OS? Nutze meine Desktop Rechner nicht mehr wirklich (außer um gelegentlich Hintergrundmusik beim Yoga abzuspielen) und suche noch nach irgendwie sinnvollen Einsatzmöglichkeiten.
Patric, 26. 07. 2017, 14:47 Link
Die Argumentation das alles was alt ist ist auch gut ist auch abenteuerlich. Und genau deshalb ist das Bild das richtige.
cms, 26. 07. 2017, 15:23 Link
In der Aussage etwas verschärft, setze ich lieber auf alte Systeme mit eigener Erfahrung, als auf neue Systeme die mir "aufgezwungen" werden. Und selbst die Informatiker mit eigentlich tiefem Durchblick, versagen plötzlich in der Beibehaltung von einfachen Grundregeln, in Kombination mit simplen Verhaltenskonzepten, die das Leben mit dem Computer so viel leichter machen. Unter den oben genannten Systemen verstehe ich sowohl Software wie Hardware, einfach jedwede Technik.
Ich sehe Isip also weniger hinterwäldlerisch als mancher hier. Ich sehe wie bei mir, die Neugier in Verbindung mit dem Einfordern die Dinge erst mal zu Verstehen, bevor man sie blindlings verwendet. Und vieles was man dann versteht, veliert seinen Nutzen, wegen der ansonsten zu akzeptierenden Nachteile.
Markus Huber, 26. 07. 2017, 17:46 Link
"Die Argumentation das alles was alt ist ist auch gut ist auch abenteuerlich."

Gut gekontert. :)

Ist halt ein "weites Feld" (, wie man schon vor 150 Jahren wußte). Sagen wir mal: Das Bild ist zeitlos modern und daher vielfältig passend.
naitsabes, 26. 07. 2017, 18:05 Link
Und zu der relativ guten Analyse hier direkt obendrüber - der ich mich anschließen würde - fällt mir nun auch, ganz spontan, ein Bildbeitrag ein ( click ).
naitsabes, 26. 07. 2017, 18:18 Link
Danke auf jeden Fall für die Antworten. Ich lasse mich ja immer wieder gerne eines Besseren belehren. Und genau deshalb "stänkert" man hier bei uns ja immer wieder gerne 'mal, redet also saudumm daher. Damit jemand kontert und man etwas lernt. Ich hoffe, dabei niemanden auf die Füße zu treten. Aber es scheint zu funktionieren (auch, wenn sich manch einer etwas dabei aufregt oder den Kopf schüttelt).

Im übrigen ist das hier Südostoberbayern, aber eben der mittlere baierische Kultur- und Sprachraum. Das eine bitte mit ay, und das andere bitte mit ai! Vergelte es Gott.

Die Ausrüstung zum Angeln dürfte mich gut einige hundert Euro kosten. Aber ich denke, mir ist es das wert. Immerhin geht es hier um ein Weltkulturerbe, welches der Nachwelt erhalten bleiben soll.
Isip, 26. 07. 2017, 19:07 Link
Das Zeug kannst Du ganz bestimmt leihen ! Frag mal in Deiner Hochschule nach - die haben bestimmt einen Medienbereich, wo sowas ungenutzt rumliegt - und zwar mit Videonachbearbeitung und großem Rechner. Möglicherweise ist es auch nur vor Ort benutzbar, aber wenn man bißchen vorher einen Plan gemacht hat, was man "fotographieren" will, sollte das ja kein Aufwand sein den Pi da mal mit hinzunehmen.


Ich habe mal noch bißchen weitergebastelt und ein nette Lösung gefunden, wie man das "Filmen" ohne Equipment machen kann. Mauszeiger fehlt allerdings. Man benutzt dazu eines der beiden ScreenGrab Tools von oben. Bei Raiks macht man vorher die Zeile mit dem ffmpeg und die ChangeFSI Wandlung raus. Dann läßt man die loslaufen und die Bilder kommen wohin wo VIEL Platz ist ( in meinem Fall war das /tmp über eine Verknüpfung nach pictmp unter HOSTFS ).
Nach der Aufnahme benennt man alle Files um nach $Datei.acorn und benutzt dann das sehr hübsche Program XnConvert ( xnview-dot-com ), was den gesamten Ordner in einem Rutsch umwandelt. Nachteil: Es kann nur alte Spriteformate ( also Mode 31, 28 o.ä. ) wandeln. Die so erhaltenen JPGs läßt man dann auf PC Seite durch ffmpeg zusammenbauen.
ffmpeg -framerate 25 -start_number 10000 -i ./scr%05d,ff9.jpg -r 12 -s 800x600 -y film.mp4
Das Ganze wird dann vom Zeitfaktor her ganz überschaubar - im Gegensatz zur reinen RISC OS Variante mit Bilderwandlung dort; und mein Rechner ist kein Dual-Octa-Core ... Ergebnis gibts bei (click).

Kennt jemand ein UnixTool was mit modernen RISC OS Sprites was anfangen kann, zwecks Wandlung in PNG oder JPG ? Am besten eines, was sich für Stapelverarbeitung eignet ?
naitsabes, 27. 07. 2017, 00:23 Link
Danke für die Mithilfe! Mit der Hochschule habe ich schon lange nichts mehr zu tun. Ich bin da inzwischen auch ziemlich weit weg. Heißt im Klartext: mit Ausleihen wird wohl nichts. Vor allem könnte das ein zeitliches Problem werden.

Denn ich bin schon am Überlegen, wie man die Inhalte am besten angeht, wie man es aufbauen könnte und was man alles zeigen oder interessant sein könnte. Kurz: was es alles zu sagen gäbe. Das könnte leider ziemlich viel werden. Am besten wäre es wohl, man fänge einmal mit dem RISC OS Desktop an, später gefolgt von diversen Programmen (ArtWorks, TechWriter, Messenger usw.), wobei man das aber so allgemein wie möglich halten sollte.

Allein die verschiedenen Versionen von RISC OS und die Entwicklungsgeschichte könnte wohl schon eine eigene Folge für sich darstellen. Allerdings kann ich die so nicht machen. Ich habe ja nur RISC OS 6.20 und RISC OS 5.

Das heißt zum einen, dass es sehr viel Arbeit werden wird. Zum anderen, dass man am besten eine Serie macht.

Beispiel Messenger: Man sollte da aufs E-Mail-System + Usenet allgemein eingehen, wie man E-Mails mit PGP entverschlüsseln kann, wie der Header aussieht, wie man den in StrongEd, Zap etc. editieren kann, insbesonder auch das quoten mit den spitzen Klammern usw. Auch das wäre eine eigene Folge. Da könnten dann andere Systemverwender (Windows, Outlock-Nutzer) dann nämlich vielleicht auch noch etwas lernen von, was ihnen hilft, besser zu verstehen und vielleicht ihr Interesse weckt, RISC OS 'mal auszuprobieren. Als Lehrsystem habe ich RISC OS immer als extrem gut empfunden, weil es so transparent ist und alles so sichtbar macht.

Die Editoren Zap und StrongEd sollten vorgestellt werden. Und auch, warum das Kopieren und Einkleben dort anders funktioniert (markieren löscht nicht die Schreibmarke). Das sind einfach Ideen, Ideen, Ideen.

Dann natürlich noch diverse Webseiten, Bücher etc.

Es geht aber nicht um endloses Gelaber, sondern darum, es immer möglichst schnell und kurz auf den Punkt zu bringen. Ideen, Ideen, Ideen.

Wer Ideen hat und meint, das müsste unbedingt rein, bitte einfach her damit! Gerne auch per E-Mail oder in unserer Mailingliste.
Isip, 27. 07. 2017, 02:18 Link
Man kann die Sprites auch mit BatchFSI in einem Rutsch nach JPEG wandeln oder halt mein RunImage2 anpassen ;-)

Das was Du schreibst war bisher immer mein Problem. Wo anfangen, welcher Umfang? Sehr aufwendig wenn man es richtig machen will.
Raik, 27. 07. 2017, 07:42 Link
Bei dem Film könnte die "Screenshotfrequenz" etwas höher sein. Aber es durchaus brauchbar.. Es ist blöd das der Mauszeiger fehlt.
cms, 27. 07. 2017, 08:48 Link
Zur Erinnerung mein Ergebnis [klick] ;-)
Die Menge der Screenshots ist limitiert. Der Weg zu langsam. Der Iyonix benoetigt eine gute Sekunde fuer einen HD Shot in die RAMDisc, das Titanim 0,05s. Je mehr "gefilmt" werden soll, desto mehr bremst es natuerlich das System aus. Die Groesse der RAMDisc ist auch begrenzt, schnelles Speichersystem hilft. RPCEmu kann man natuerlch direkt unter WIN/Linux "abfilmen". Das ist deutlich komfortabler.
Raik, 27. 07. 2017, 09:30 Link
Warum man sich in Berlin unbedingt das russische Sodatenmahl ansehen will, weiß ich nicht, da gibt es soviele nettere Sachen ...

Wie lange hat der Iyonix dann an den Bildern rumgerechnet für den Film ( die Auflösung ist ja auch was höher ) ?
Ich hatte das mal kurz auf dem RiscPC probiert, da will man sich sowas nicht antun und auch unter RPCEmu ist das speed-limitierende das Wandeln in JPGs. Wenn man dahin will, das der Grabber auch "nativ" läuft, müßte man vielleicht eher sowas wie einen Mausrecorder draus machen, der eine Mausspur bei definierten Ausgangsbedingungen aufnimmt, dann nachfährt und nach jedem Wegstückchen (1% ?) ein Bild schießt, wandelt. Dann ist das immer noch zäh, aber es sollte auch auf uralt Hardware laufen und die Platte kann auch kleiner sein.
Nach dem was ich bis jetzt so angeguckt habe, würde ich denken, daß die einzigen, wo das halbwegs in der einfachen ScreenshotForm laufen könnte, der Iyonix und das TitaniumBoard sein sollten. Alles andere ist mit der "Aufgabe" doch leicht überfordert. Knackpunkt ist m.E. die Grafikumwandlung.

Zu Ideen : RISC OS 5 wäre doch prima, gerade, wenn es darum geht potentielle Neu-User anzusprechen. Immerhin ist das mittlerweile wohl der Standard und v.a. direkt verfügbar. Uralt OS Filmchen gibt es mittlerweile bei YT schon zuhauf aus der RetroEcke. Und: Kleinteilig anfangen wäre mein Tip, also z.B. !FYEO oder !SyncDisc oder !ButtonBar im ersten Filmchen. Da hat man ein kleines definiertes Thema und kann erstmal gucken, ob es überhaupt jemand anklickt. Und der Film hat 'ne Chance fertig zu werden. Große Projekte später ( OS, CLI, Editoren, OvationPro, TechWriter ), wenn bißchen Übung da ist. Man sollte wohl auch aktuelle und noch entwickelte Tools sicher bevorzugen. Und eine Zeitbegrenzung vorgeben ist wichtig. Kein Mensch guckt bei YT einen Film über ein Tool eines unbekannten Betriebssystemes über ein Viertelstunde. 2-3 min ist vmtl das Maximum. Besser 1'ne Minute inkl. Vor- & Abspann.
naitsabes, 27. 07. 2017, 10:59 Link
Gedanken mache ich mir momentan noch wegen der Sprache. Grundsätzlich müssten da Untertitel als Einblendungen rein. Bereits die Münchner verstehen mich kaum noch... wie macht man sowas?

Wie sollen gute Gedanken grundsätzlich jemals veralten? Es geht ja eigentlich mehr um diese Gedanken und Sichtweisen als um RISC OS selbst. Und genau das würde ich gerne rüberbringen. Das muss man halt auch 'mal verstehen. Was mich z. B. auch so fasziniert, das sind die kurzen Mauswege. Windows braucht da oft viel mehr Fläche.

Klar, wer nur Konsumieren will, der ist mit RISC OS heute falsch beraten.
Isip, 27. 07. 2017, 19:39 Link
FFmpeg kann mit Untertitel umgehen. Frag die allwissende Müllhalde. Veileicht ist das nicht so schwer.

Ist München nicht preußisch? ;-)
cms, 27. 07. 2017, 19:54 Link
Isip: Dein Ansinnen ist durchweg sehr ehrenwert, nachvollziehbar, geradezu herzlich nett, getrieben von einer eigentlich wunderbaren, kindlichen Naivität und doch oder deswegen, für die Realität viel zu hoch gegriffen. Ich sehe eine herb enttäuschende Bauchlandung, die zuguterletzt dann auch noch Deine jetzt schon vorhandene Einstellung zu den Systemen und den anwendenen Menschen bestätigen wird. Mein Tipp: Damit Dir Dein Vorgehen klarer wird, könntest Du Dein Wunschziel so kompakt wie möglich formulieren und Deine Suche und Dein Handeln immer wieder damit abgleichen.
Markus, 27. 07. 2017, 20:57 Link
Klar, ich hab's mir auch schon gedacht: Wahrscheinlich wieder eine dieser Schnappsideen von mir. Interessieren wird's eh wieder niemanden. Ich sollte wohl endlich aufhören, meine Zeit mit solchem Unsinn zu verplempern - und endlich alles wegschmeißen.

Es fing halt einfach damit an, weil ich mich echt gewundert habe, was für merkwürdige Videos die Leute über RISC OS bei Youtube hochladen. Die Informationen, welche da drinstecken, braucht doch kein Mensch. Anscheinend kapiert wieder keiner, um was es da eigentlich geht und wie es auch sein könnte / kann. Oder warum sagen sie es nicht?

München muss irgendwo außerhalb von Bayern liegen. Ich weiß es nicht. Ich persönlich bin im salzburgerisch-tirolerischen Grenzgebiet aufgewachsen, und meine Vorfahren kommen auch von daher. Wüsste auch nicht, wo es schöner sein sollte auf dieser Welt als hier.
Isip, 28. 07. 2017, 00:17 Link
Machen gerade Urlaub in "Kochel am See". Schoen ober ziemlich nass hier. Die Isar in Bad Toelz stand ziemlich hoch, vorgestern.
Mein Bruder wohnt in Bad Harzburg. Die waren "abgesoffen".
Lehr- / Werbevideos waeren sicher nicht schlecht aber sei Dir gewiss, Du machst es keinem Recht. Die "die sonst nichts in die Reihe kriegen" werden Dich mit Kritik ueberschuetten ;-) Brauchst ein "dickes Fell".

Meine Videos sind am Titanium erstellt. MX6 geht auch. Hier helfen die schnellen Platten. Pi, Beagle gehen auch, wenn man das "on the fly" wandeln nach jpeg laesst und das hinterher tut.
Encoden nach avi ohne Kompression geht recht schnell, komprimieren dauert schon mal etwas. Ist aber ertraeglich. Fuer Untertitel braucht man eine untertitel.srt, die man "einmischen" kann. Habe aber gerade nicht parat wie.
Das Soldatendenkmal war nur "Abfall". Eigentlich wollten wir Dampfer fahren. Fuhr aber nicht, warum auch immer. Lt. Fahrplan sollte er, meinten wir und Andere. Und ja es gibt schoenere Ecken in Berlin aber auch Schlechtere. ;-)
Im uebrigen waren dort an dem Tag sehr sehr viele aus UK. Was immer die da wollten ;-)
Raik, 28. 07. 2017, 09:35 Link
Also, ich wollte das nicht schlechtmachen, man kann das Ehrenmal und den TreptowerPark durchaus mal gesehen haben, und als Plastik und zudem mit der Anlage drumrum ist das schon wirklich sehr eindrücklich.

Die Leute aus UK, jetzt vielleicht ein paar mehr ( nochmal Europa besuchen, solange es noch geht ), sind da immer - nur sieht man die meist nicht; habe ich mir mal von einer Friedrichstädterin erklären lassen. Die liegen i.a. im Hotel rum und starten abends gg. 22Uhr in die angesagten Clubs, wo sie dann bis früh sind, danach kann man sie sturzbetrunken zurückwanken sehen, das ist aber gg. 7Uhr, also noch vor "TouriZeit". Abends, auf dem Hinweg, sind sie nur angetrunken - und so ein Grüppchen habe ich wirklich schonmal gesehen; sehr speziell ! Wie alles aus UK. :)
naitsabes, 28. 07. 2017, 11:50 Link
So speziell wie die Deutschen auf Mallorca?
Vielleicht hat Raik auch Inselbewohner getroffen die sich im Urlaub nicht immer die Kante geben müssen. Es soll sogar Deutsche geben die das können. Habe ich wenigstens mal gehört.

Gruß aus dem karnevalistischen Köln.
;-)
cms, 28. 07. 2017, 12:11 Link
Der deutsche einsame Wanderer, der die Naturschönheiten der Insel sucht, wird aber wohl auch nicht so sehr wahrgenommen. Und außerdem: Klischeebildung ist doch alles, und Vorurteile müssen immer wieder aufgefrischt werden, sonst halten sie ja nicht.
naitsabes, 28. 07. 2017, 12:18 Link
Das war Arbeitsteilung. Du den UK, ich den D Teil.
cms, 28. 07. 2017, 12:24 Link
Sah mehr aus wie Schüler die bussweise dort angekarrt wurden. Rein/raus wie die Kaninchen.
Ich war noch nie besoffen auf Malle.
Raik, 28. 07. 2017, 13:13 Link
Und dafür fahren von der Insel zum sowjetischen Soldaten? Was ist bei den nur schiefgegangen das die keine ruhigen Plätze auf der Insel haben?
cms, 28. 07. 2017, 14:05 Link
Ich habe keine Ahnung, welche Erwartungen ihr habt. Ich möchte die Dinge halt nur einmal gesagt haben - und mehr nicht. Welche Bauchlandung meint Markus denn? Und welche Ziele? Mein einziges Ziel ist die Kiste - irgendwann. Wie halt alle von uns.

Eigentlich müsste ich mit GEOS anfangen. Womit alles begann. Aber wie kriege ich das auf den Schirm?

Jetzt höre ich erst mal den guten alten van Beethoven. Mit Vanessa Mae. Auf dem RPI. Bei dieser Kombination werde ich immer total high davon. Ist ja klar.
Isip, 28. 07. 2017, 19:42 Link
Ach, Bad Tölz (das lese ich jetzt erst). Da wohne ich inzwischen nur noch wenige km weg davon. Hättet ja ruhig vorbeisehen können. Aber mich mag ja wieder niemand. Und, nein, um deine Frau zu beruhigen: es gibt auch noch Anderes außer Computer und RISC OS.
Isip, 28. 07. 2017, 19:48 Link
Bin noch eine gute Woche hier. Sehe ich auf Deiner Heimseite wo Du wohnst?
Raik, 28. 07. 2017, 22:04 Link
Nein, natürlich nicht. Sonst könnte ja noch sein, dass mich jemand besucht.
Isip, 29. 07. 2017, 06:55 Link
Na, so wird das aber auch nix mit Besuchen - schon aus rein formalen Gründen und insbesondere der Nicht-Auffindbarkeit. Wenn Du vielleicht doch gerne möchtest, daß der Raik mal vorbeischaut, solltest Du ihm vielleicht eine Option anbieten, wie er "dahin" kommt. Man kann sich ja auch am Eiskaffee Venezia treffen, wenn alles andere grad' nicht so paßt. Also ich zumindest wüßte nach der Antwort absolut nicht, ob das jetzt heißen sollte: Teufel, bleibe ferne. ODER doch eher: Komm gern vorbei, sei willkommen.
naitsabes, 29. 07. 2017, 12:16 Link
Habe die Mail erhalten. Da wohnt einer im Linux bootloader ;-)
Ich schau mal ob und wie es passt.
Raik, 29. 07. 2017, 12:36 Link
Ich habe nicht gerne meine Adresse im Netz, weil sonst jeder meine Anschrift kennt. Dass das rechtmäßig nicht ganz in Ordnung ist, weiß ich. Aber hier in Bayern gelten sowieso andere Regeln und Gesetze. Ich habe Raik eine E-Mail geschickt. Es war aber auch absichtlich so konstruiert. Ich konstruiere oft irgendwelchen Blödsinn. Ist ein Hobby von mir.

Die Teile, um den RISC OS Desktop aufzunehmen (Video), dürften so 300 - 400 Mark kosten. Das ist noch vertretbar. Vielleicht habe ich die Teile nächstes Wochenende schon.

Was ich _nicht_ machen werde, das ist, eine Action Cam oder sowas in der Art zu kaufen. Ursprünglich ging es ja darum, dass ich zukünftige Fahrradtouren filmen wollte. Letztes Jahr z. B. bin ich ja die Großglockner-Hochalpenstraße rauf (und drüben wieder runter). Die einzige Action Cam, die man kaufen könnte, wäre die Go Pro Hero 5. Aber die kostet fast 900 Mark. Dann lässt man sie versehentlich irgendwo liegen, und das war's dann. Außerdem ist die Akkulaufzeit mit 2 h einfach viel zu mickrig.

Andererseits kann man alleine mit sowas sowieso keine gescheiten Videos drehen. Da müsste man schon zu zweit sein dazu. Und dann kostet das dann aber auch noch viel Zeit. Deshalb lasse ich es jetzt bleiben. Jedenfalls ist mir klar geworden, warum es bei Youtube so gut wie keine gescheiten Videos von Abfahrten mit dem Fahrrad in den Alpen gibt (wo man auch Fahrer samt Fahrrad sieht - denn irgendsowas in der Art hätte ich machen wollen): der Aufwand hierfür ist einfach viel zu groß.
Isip, 29. 07. 2017, 17:55 Link
Zu UK wollte ich noch kurz was schreiben: Als ich damals von Kanada heimgereist bin, ging mein Flug über London Heathrow. Und da ich sowie hatte umsteigen müssen, hatte ich mir gleich dort das Gepäck ausgeben lassen, um mit dem TGV nach Hause zu tuckern. Den zweiten Flug ließ ich fallen.

War damals ein angenehmes Gefühl, nach so langer Zeit im Ausland, wieder zurück in Europa zu sein. Am Flughafen in Heathrow gab es nämlich zwei Passkontrollen: eine für EU-Bürger und eine für Nicht-EU-Bürger. So hatte man das Gefühl, schon in U. K. wieder zuhause zu sein.

Dass U. K. jetzt aus der EU austritt, heißt nicht, dass man dort auch in Zukunft nicht arbeiten oder herumreisen könnte (et inversa). Aber es wird für beide Seiten nicht mehr so einfach sein.

Der Fehler liegt aber meiner Ansicht nach seitens der EU: weil vieles verpasst worden ist. Wie z. B. ein gemeinsames Militär und die gemeinsame Absicherung der Außengrenzen. Scheinbar hat man seit der Antike noch immer nicht gelernt. Denn letzteres ist schließlich dem Römischen Imperium zum Verhängnis geworden.
Isip, 29. 07. 2017, 18:32 Link
Gut, die Sachen sind geordert. Wenn Interesse an einer Mitarbeit besteht, schaufle ich die Videos vorher gerne auf einen eigenen Server hoch, bevor irgendwas auf YouTube hochgeladen wird (wobei ich bis heute nicht verstehe, wer eigentlich YouTube und solchen Quatsch braucht, da man ja auch alles auf eigene Speicher hochschaufeln kann, aber gut. Ist ein anderes Thema).
Isip, 30. 07. 2017, 09:20 Link
Meine HDMI capture Box hat unter 100,-€ gekostet. Die gibt es inzwischen für deutlich weniger und macht was sie soll.
Ob ich Dich leiden kann, weiß ich nicht. Wir kennen uns ja nicht aber zumindest ein Interesse haben wir gemeinsam.
Die Pandora habe ich übrigens dabei.
Raik, 30. 07. 2017, 14:43 Link
Apropos Pandora... und MPro. Gibt es eine Limitierung wie viele Mails als IMAP angezeigt werden und welche?
MPro zeigt mir 65 sinnfrei die Ersten und nicht die Letzten der Liste. Ich sortiere "alle, Datum, reverse".
Raik, 30. 07. 2017, 14:56 Link
Welche HDMI-Angel hast du denn? Der Sonntag ist doch schon so gut wie rum. Muss aber auch nicht sein. Vielleicht sollte ich doch 'mal irgendwann noch zu einem RISC-OS-Treffen gehen. Ewig lebe ich (hoffentlich) wohl auch nicht. Bisher war das eher privat (Markus). Allerdings bin ich kein GAG-Mitglied und darf da daher wohl leider auch nicht hingehen. Privat Reisen tat ich bisher nicht (außer, dass ich vielleicht 'mal eine kleine Runde mit dem Radl fahre). Kostet einfach zuviel Geld. MPro: Keine Ahnung. Ich habe IMAP natürlich nie genutzt. Weil man dazu ständig online sein muss. Und es nervt einfach, wenn zwischenzeitlich 10x und öfter die Verbindung abbricht. Dann lieber POP und SMTP. Da ist man weniger abhängig davon.
Isip, 30. 07. 2017, 17:25 Link
Wäre mir neu wenn es da eine Grenze gibt. Ich hatte mal einen Ordner mit über 10.000 Mails. Aktueller Spitzenreiter sind 3.266 Mail in einen Ordner.

Aber Messenger Pro hat hier und da Probleme. Z. B. wird ab und zu in der Ordnerübersicht eine neue Mail in einen Ordner angezeigt, aber der Ordner ist leer. Am nächsten Tag das gleiche usw. Dann einfach eine Mail in den Ordner reinkopieren und am nächsten Tag löschen und Ruhe ist. Messenger hat da wohl offensichtlich etwas Probleme mit dem Kollegen. Wenn ich da eine Mail im Webwailer oder Thunderbird lese und lösche bekommt das Messenger nicht so richtig mit. Obwohl der RISC OS Rchner in der Zeit ausgeschaltet ist.
cms, 30. 07. 2017, 17:31 Link
Man muss nicht GAG Mitglied sein. Man muss nicht mal einen RISC OS Rechner besitzen.
cms, 30. 07. 2017, 17:35 Link
Aber HzN bittet um Anmeldung. Klick für Kontakt.

Ist die GAG eine Mitgliedschaft? Ich beziehe die News ja seit etlichen Jahren, aber an eine Mitgliedschaft kann ich mich gar nicht erinnern...
forenuser, 30. 07. 2017, 18:11 Link
Das macht die Mitgliedschaft schon aus. Du bezahlst die News und bist Mitglied. Wenn nicht, dann nicht. Kündigen jederzeit möglich, einsteigen auch ;-) ... soweit ich mich erinnere. Irgendwann habe ich mal 'nen "Zettel" (!Draw) ausgefüllt, glaube ich zu wissen ;-)
Raik, 30. 07. 2017, 21:43 Link
Mein MPro problem hat mit !Scrap zu tun. Ich habe !Scrap in der RAMDisc. Gut 60MB frei. Ist schon sehr lange so und ich hatte nie Probleme.
Habe zurück zum Standard auf SD gewechselt. Nun geht es. Seltsam das.
Raik, 31. 07. 2017, 10:35 Link
Auch ich habe Scrap in die RAM Disc verschoben. Nicht nur wegen der Geschwindigkeit, sondern auch für die Schonung der SD Karte. Da gibt es noch andere Maßnahmen in Richtung NAS. Es sind aber mehr als 60 MByte. Wenn ich mich richtig erinnere (kann gerade nicht nachsehen) ist es die Hälfte des RAMs vom RPi 2. Irgendwo musste ich ja hin mit dem vielen RAM.
cms, 31. 07. 2017, 11:01 Link
Ich habe ein auvisio Teil von Pearl. Hat damals knapp 100,-€ gekostet. Später gab es das bei eBay unter einem anderen Namen für ca. 50,-€. Mit ReadEDID und CreateModeFile kann man sich für das Ding problemlos ein MDF erstellen. Wenn man im Rahmen der erkannten Modes bleibt tut es klaglos und man kann Fremdton einmischen.
Raik, 31. 07. 2017, 21:16 Link
Weiß jemand hier evtl. wie man die Farben des Pointers auslesen kann ? Normalerweise hätte ich angenommen, daß man mit "Wimp_ReadPalette" da was zurück bekommt, aber dort stehen als Farbwert nur drei "0" Werte für die Pointerfarben (v5.22).
naitsabes, 01. 08. 2017, 14:58 Link
Du meinst den Mauszeiger. Wenn ich mich richtig erinnere wird über eine Farbpalette die Farben gesetzt.
Willst Du die Farben des Mauszeigers ändern? Dann sag mal wie Du das gemacht hast. :-)
cms, 01. 08. 2017, 15:35 Link
Also, Farben ändern bekomme ich hin ... ! :)
Dafür legt man einen Block an, liest mit "Wimp_ReadPalette" die Werte dort hinein
DIM b% 80 : SYS "Wimp_ReadPalette",,b%
und setzt dann die Werte No. 68, 72 und 76 auf die gewünschten Farbwerte und schreibt das als Palette ins Wimp zurück
b%!68=&00000000 : b%!72=&44556600 : b%!76=&ff11ff00 : SYS "Wimp_SetPalette",,b%

Danach hat man einen schönen bunten Mauszeiger. Die Farbwerte sind (&-blau-blau-grün-grün-rot-rot-0-0).

Ich möchte das aber genau andersherum und will beim Wimp anfragen, welche Farben gerade aktuell benutzt werden, um den Mauszeiger zu zeichen. Da die Sprites für den Mauszeiger nämlich nur in 4 Graustufen sind und keine Palette mitbringen, muß die Info dafür irgendwoanders herkommen und sollte ja irgendwie abrufbar sein.
naitsabes, 01. 08. 2017, 16:11 Link
Man würde erwarten das man mit Wimp_ReadPalette ... Und ROOL sagt mir das auch oder habe ich das zu schnell überflogen. Was kommt raus wenn Du nach obigen Prog noch mal Wimp_ReadPalette absetzt?
cms, 01. 08. 2017, 16:31 Link
Ja, paßt auch. So ist das halt, wenn man betriebsblind ist. Das Einzige was es nicht macht, ist eine logische Farbnummer zurückzugeben. Da kommt immer eine "0" für die Pointerfarben, und das war der Teil, der mich interessiert hat, weil ich damit weiterfärben wollte - und darum auch nur diesen Wert angeschaut ( ausgedruckt ) habe. Die RGB Farbwerte kommen zurück, auch vor dem Setzen.
Mal sehen, wie ich damit jetzt weitermache.
naitsabes, 01. 08. 2017, 17:13 Link
Die ersten Videos habe ich also schon gemacht. Aber technisch gibt es noch soviele Probleme zu lösen... manchmal denke ich echt, die haben heute alle 'nen Schlag weg.
Isip, 02. 08. 2017, 18:45 Link
Da könntest Du Recht haben - den Eindruck habe ich manchmal auch ... (click)
naitsabes, 02. 08. 2017, 19:48 Link
Bei uns ist heute leider ganztags das Internet ausgefallen. Auch in den Firmen. Keine Ahnung, wann die das endlich hinbekommen.

Gemeint hatte ich was Anderes (ich hoffe sehr, dass meine Videos nicht so inhaltlos werden): Mich erschreckt die Technik heutzutage. Da funktioniert inzwischen vieles einfach nicht mehr oder ist furchtbar unnötig kompliziert.

Beim HDMI-Capture-Teil war natürlich eine CD mit Software dabei. Es steht aber nirgendwo, für was für ein System das ist. Da ist es doch selbstverständlich, dass ich als RISC-OS-Nutzer annehme, dass diese CD für den RPI ist und unter RISC OS läuft.

Herausgestellt hatte sich dann, dass die Software für Windows ist. Eine Filmbearbeitungssoftware. Natürlich mit Touchscreenbedienung.

Was eine Touchscreenbedienung bei solch einer Software soll, verstehe ich nicht. Zumal mein Asus über einen nur sehr "kleinen" Bildschirm verfügt. Die Fenster passen zum Teil nicht 'mal mehr drauf. Logisch. Wie soll man mit sowas arbeiten können?

Mich wundert es überhaupt, wieviel Fläche Windows heutzutage braucht. Die meisten Nutzer scheinen heute zwei Bildschirme deswegen angeschlossen zu haben. Entsprechende Mauskilometer sind da automatisch mit eingeschlossen.
Dann die Frames: Das Teil kann nicht unter 720 pro Sekunde. Ich hatte aber kein anderes gefunden, das weniger kann. Da werde ich irgendwie nachbearbeiten müssen, um die unnötige Datenmenge zu drücken.

An meinem 15"-Monitor funktioniert der Ausgang des HDMI-Capures nicht, weil es anscheinend nur HD ausliefern kann (oder irgend einen Modi, den der Monitor halt nicht versteht). Jetzt habe ich mir einen Monitor leihen müssen.

Die Suche im Internet war ein Graus. Über vier Stunden habe ich gesucht. Per Kataloge wäre das sicher viel schneller gegangen. Zumal es schlecht beschrieben war. Klar, man kann heute bei den Geräten ja woanders nachsuchen gehen wie bei der Herstellerseite. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die heute nur noch die Verpackungsaufschrift abtippen. Das wesentliche erfährt man oft nur ganz schlecht und über viele Ecken.

Im ersten Video soll es erst einmal um die geniale 3-Tasten-Maus gehen und was man damit alles anstellen kann. Im zweiten Teil dann das Dateisystem. Wobei es nicht aus der Techniker, sondern aus der Anwendersicht sein soll. Und es auch nicht so sehr um RISC OS gehen soll, sondern einfach um diese Ideen.

Die WIMP wurde nun einmal für die Maus ausgelegt. Wo ich bei Windows oft auf die Tastatur greifen muss, das geht bei RISC OS mit nur einer Hand - dank dieser Spezialtaste, welche viele Funktionen einfach umdreht (oder irgend etwas Anderes tut).

Mal sehen, wie's wird.
Isip, 03. 08. 2017, 19:13 Link
Ach ja, zwei Sachen noch, die ich vergessen hatte:

Gibt es eine Software für RISC OS, die mir anzeigt, welche Maustaste gerade gedrückt wird?

Der einzige Bildschirmmodus, den das HDMI-Capture-Teil bei meinem RPI flächenfüllend aufnimmt, ist der Startbildschirm. Weiß irgend jemand, um welche Auflösung es sich da handelt? Per Display kann ich das anscheinend nicht einstellen. (RISC OS 6 + VPOD habe ich noch nicht probiert.)
Isip, 03. 08. 2017, 19:19 Link
Ich meine der startet mit HD (1920x1080), die GPU skaliert aber bei kleineren Monitoren.
Bei mir half *ReadEDID das schafft die Modies der Box "hinter" das Display auf der Iconbar.
CreateModeFile <Pfad> macht daraus ein MDF, das Du entsprechend benutzen kannst.
Nimm den Mode, der am Besten zu Deinem Monitor passt.
Das hat bei mir geholfen.
Biete ich meiner Box einen Modus an die die nicht kennt, macht die "schwarzen Rand" bis "Full HD".
Raik, 03. 08. 2017, 22:19 Link
Ist der Startbildschirm nicht einfach der, den man mit "con. wimpmode" einstellt, und wenn das auf auto steht, dann Mode12 für kleine Monitore und Mode27 für erwachsene VGA Monitore .(?)

Was ich im Übrigen nicht glaube, daß der Grabber 720 Frames pro Sekunde aufnimmt - das ist wohl eher die Auflösung ( 720p ). Und viel kleiner sollte es eigentlich auch nicht sein, wenn es bißchen hübsch aussehen soll.
naitsabes, 04. 08. 2017, 11:38 Link
Ja, es steht 720p drauf. Unter einer Auflösung verstehe ich aber sowas in der Art: x * y. Daher dachte ich natürlich, dass es sich um die Anzahl der Bilder pro Sekunde handelt. Nachdem es nur eine Zahl ist.

Gibt es eigentlich irgend eine Software für RISC OS, mit deren Hilfe man Dateien und Verzeichnisse über den Bildschirm werfen kann? Dann müsste man nicht ständig nervig mit der Maus hin- und herfahren, sondern könnte die Pakete quasi von einem Fenster zum anderen "werfen".
Isip, 04. 08. 2017, 19:28 Link
Was meinst Du denn mit "werfen" ??
naitsabes, 04. 08. 2017, 20:36 Link
Das habe ich mich auch gerade gefragt.
576p, 720p, 1080p sind gängige Bezeichnungen.
720p=1280x720.
Und das ganze Videogedöhns dauert i m m e r länger als geplant.
Raik, 04. 08. 2017, 22:24 Link
And now to something completey different...

RISC OS 4.xx bietet systemübergreifend die bekannten Befehle STRG -a -x -c -v und das funktioniert u.A. auch in der Netsurf-Adresszeile und im Filer und Save-As Dropboxen.
RISC v5.23 kann das leider nicht - oder ich finde die Option zum Aktivieren nicht...

Wie bringe ich das v5.xx bei?
forenuser, 04. 08. 2017, 22:29 Link
5.23 kann es teilweise, zumindest die aktuelleren Versionen. Edit z.B. was mich persönlich etwas stört, weil "das Alte" Nicht mehr geht. ;-) Ganz systemübergreifend aber noch nicht, glaube ich.
Ich meine Steve Frayatt hatte einen "Lückenfüller" auf seiner Heimseite.
Raik, 04. 08. 2017, 22:57 Link
Das mit dem Werfen ist ja eine vollkommen krasse Vorstellung. Ich denke schon die Idee zu verstehen. Die wäre zwar extrem abgefahren leider aber doch offensichtlich ebenso extrem praxisfern.

Du nimmst also im Filer Objekte mit der Maus.
Dann bewegst Du die Maus nur in die Richtung eines anderen Fensters.
Während die Bewegung noch loslegt, läßt Du nun schon wieder die Maustaste los.
Und nun fliegen die Objekte quasi von selbst weiter, bis zum nächsten Fenster das auf der Linie der ursprünglichen Bewegungsrichtig kommt.

Weiter gedacht: während dessen die ersten Objekte gerade noch fliegen, nimmst Du schon mit der Maus die nächsten Objekte und wirfst diese in andere Fenster.

Krass cool auf welche Ideen Du kommst. Wenn es denn so gemeint war. Doch wie gesagt in der Praxis meiner Meinung nach nur als Gag möglich. Ich habe zwar oft viele Fenster auf, bis zu ca. 30, aber bei weitem nicht so viele wie ich es von anderen anderen ehemaligen RISC OS Nutzern kenne. RISC OS lief da tagelang, ohne den Rechner abzuschalten und es waren weit mehr als hundert Fenster geöffnet.

Klicke mal auf meinen Link. Der Film fällt mir dazu ein, wenn Du Dateien auf dem Desktop rumwerfen willst.
Markus Huber, 04. 08. 2017, 22:59 Link
Clipboard: [klick]
Wenn ich nur mit dem SM-Art-Phone umgehen könnte. ;-)
Die Werferei klingt interessant, kenne nur nüscht was das könnte.
Raik, 04. 08. 2017, 23:06 Link
Das Werfen würde halt noch schneller gehen. Statt drag & drop pick up & throw. Gibt's das schon irgendwo? Ich war halt die letzten Tage am Überlegen, warum mir die WIMP so gefällt. Deshalb bin ich da auf diesen Gedanken gekommen. Naja. Sehr wenig Elemente (WIMP halt), und sehr schnelle Zugriffszeiten. Das ist doch alles sehr praktisch gemacht. Die POP-UP-Menüs erscheinen z. B. immer dort, wo man sie braucht: direkt bei der Maus. Wenn nicht genug Platz ist, weil man sich z. B. am rechten Bildschirmrand befindet, werden halt die Menüs nach links gescrollt / gefahren (zumindest unter RISC OS 6.20). Schaut euch 'mal an, was Windows bei sowas macht. Oder die 3-Tasten-Maus halt. Man kann mit nur einer Hand die Oberfläche viel besser steuern. Beim Filer lässt sich jeweils nur ein Fenster vom gleichen Verzeichnis öffnen. Bei Windows viele (wozu?). Die Laufwerkssymbole finden sich bei RISC OS nur einmal auf der Aufgabenleiste. Bei Windows platzverschwendend in jedem Fenster vom Explorer wieder. Bei RISC OS passen sich die Fenster automatisch an, d. h. man kann ein Filerfenster nicht größer ziehen, wenn es nicht mehr Symbole gibt. Beim Datei-Explorer (Windows) kann man das Fenster grundsätzlich bildschirmgroß machen, auch wenn nur 1, 2 Symbole (Dateien, Verzeichnisse) angezeigt werden. Und so geht das endlos weiter. Windows hat meiner Ansicht nach inzwischen auch das Problem, dass es einfach zuviel Möglichkeiten anbietet und damit zuweilen den Benutzer überfordert, weil die Programme sehr unterschiedlich bedient werden müssen. Die Anwendung ist da nicht mehr konsistent (einheitlich). Ich verstehe dabei ehrlich gesagt den Sinn vom Windows-Verhalten nicht.
Isip, 05. 08. 2017, 08:40 Link
Stimmt, es können nicht die Frames sein. Tatsache ist, dass die Maus immer wieder "Sprünge" macht und man etliche Vorgänge gar nicht sieht (Fenster sind plötzlich ganz woanders platziert). Hoffentlich kann ich das noch irgendwie optimieren, sonst habe ich die von Markus prophezeite Bauchlandung gemacht. Wundert mich nur irgendwie, weil das angeschaffte Teil angeblich für "Gamer" wäre. Oder ist die WIMP schneller als die Sony Playstation oder XBOX? Sonst fehlt mir jetzt nur noch ein anständiges Studiomikrofon. Der Rest würde irgendwie halbwegs gehen.
Isip, 05. 08. 2017, 18:53 Link
Jetzt bin ich aber beruhigt. Der Windows Media Player macht beim Abspielen nach einigen Sekunden irgend einen Mist und scheint viele Bilder auszulassen. Ich sollte diesen Schrott wohl halt auch nicht verwenden...
Isip, 05. 08. 2017, 20:36 Link
Meine Kiste nimmt als Standard 30FpS auf. Selbst die Hälfte sollte im Desktop reichen und der Media Player das auch auf einem nicht besonders schnellen Rechner abspielen.
Was mir bei meiner Box aufgefallen ist, ist das die Wahl des Speichers entscheidend sein kann. Ein schneller Stick, nicht zu klein oder besser eine Festplatte. Ein zu langsamer Stick verursacht in etwa Deine Probleme und reichlich Artefakte (Bildstörungen).
Raik, 05. 08. 2017, 22:24 Link
Mit dem Ton gibt's noch Probleme. Auf jeden Fall wird der Schnitt die meiste Arbeit. Und der ist zum Einblenden von Text hier notwendig. Oder ich suche mir eine andere Software...
Isip, 06. 08. 2017, 11:57 Link
Wenn unter Win, dann nehme ich XMediaRecode. Das gibt's als portable App (keine Installation nötig) und macht das was ich brauche. Auch Untertitel, soweit ich mich erinnere.
Raik, 06. 08. 2017, 12:30 Link
Vielleicht ist ja sogar gut den Ton komplett getrennt, und erst nachdem das Bildmaterial steht, aufzunehmen. Dann hast Du beim Sprechen nämlich die gleiche Perspektive wie der Zuschauer.
naitsabes, 06. 08. 2017, 12:42 Link
Sind denn Untertitel *wirklich* nötig? Niemand liest gerne Untertitel und schon gar nicht, wenn das Gesagte sogar in der eigenen Landessprache formuliert wird. Das ist ja gerade Sinn und Zweck des Hochdeutschen gegenüber nur regional verbreiteten Dialekten und der Grund, warum es in der Schule unterrichtet wird.
Da würde ich nochmal drüber nachdenken.
Patric, 06. 08. 2017, 12:45 Link
Viele Programme synchronisieren über den Ton bzw. legen die Abspielgeschwindigkeit darüber fest. Bei Panda und IGEP macht sich das bemerkbar.
Manchmal reicht eine leere Audiospur.
Raik, 06. 08. 2017, 13:53 Link
Bei den Untertiteln geht es darum, dass es auch Englischsprachige verstehen können. Denn da ist auch nix Gescheites online. Und ich kann mir das Deutsche sparen ;-)

Es geht auch nicht so sehr um RISC OS, sondern um die Ideen dahinter. RISC OS ist so gesehen ja doch nur eine Demo.
Isip, 06. 08. 2017, 17:25 Link
Jetzt aba erstmal das Drehbuch... mein Kopf ist nach 23 Jahren RISC OS voll mit Ideen, die erstmal geordnet werden wollen.
Isip, 06. 08. 2017, 17:32 Link
Ok, da bin ich aber froh ;-)
Du brauchst die Untertitel nicht fest ins Bild bzw Video einzuarbeiten. Besser ist, sie bei Bedarf einblendbar zu machen. Technisch gibt's dazu diverse Möglichkeiten und sogar entsprechende Hilfestellung seitens Youtube (click).
Patric, 06. 08. 2017, 17:51 Link
Ich bin ja mal echt auf die erste Folge gespannt.
naitsabes, 06. 08. 2017, 22:03 Link
Ich habe mal was gebaut, was vielleicht dem gesuchten ClickVisualisierer nahekommt. Ist sicher nicht perfekt, aber vielleicht geht es ja in die gewünschte Richtung. Doppelklicks werden allerdings nicht dargestellt und Mehrfachklicks ( also zwei Buttons gleichzeitig ) auch nicht, wobei das ja auch nicht wirklich vorkommt. !MouseView on (click).
naitsabes, 07. 08. 2017, 14:35 Link
Also Netsurf tauglich (V 3.6 auf der Pandora) ist der [klick] nicht.
Raik, 08. 08. 2017, 14:34 Link
Sowas [klick] kommt bei raus...
Raik, 08. 08. 2017, 15:10 Link
Was meinst Du genau ?

Das man nix sieht, ist ja eher dem kleinen Bildschirm geschuldet. Und sonst sieht man ja nur, daß immer mal was geklickt wird.
Die Schriften sind unleserlich, OK, das liegt aber daran, daß ich i.a. den SystemBitmapFont nutze und nicht mit größeren Schriften getestet habe - dafür muß man nur im Template die Icongrenzen bißchen größer machen, dann sollte das passen.
Hier funktioniert das auf RPC und RPCEmu. Nur eben Doppelclicks wären noch ganz gut, das bekommt man aber nicht "gemeldet" ( oder ich weiß nicht wie, wo ) ( oder man muß selber Intervalle messen )
naitsabes, 08. 08. 2017, 15:53 Link
Ich meine nichts weiter.
Hab's nur kurz angetestet auf der Pandora nachdem ich es dort unter Linux runtergeladen habe. Unter RISC OS bin ich nicht rangekommen.
Ich habe ein wenig rumgeklickt und ein paar Programme geöffnet. Das war keine Wertung.Massstab wäre für mich das Titanium daran übe ich später.
Raik, 08. 08. 2017, 16:07 Link
Vielleicht hier?
cms, 08. 08. 2017, 16:21 Link
Die WindowButtonTypes im Verlinkten gelten aber wohl nur für eigene Fenster. Es geht ja aber um den gesamten Dektop inkl. aller anderen Apps. In der Form da ginge das evtl. wenn man den geamten Desktop mit einem durchsichtigen Fenster überlagert und Clicks sowohl auswertet und gleichzeitig als uninteressant zurückschickt; keine Ahnung, ob sowas überhaupt geht.

Ansonsten: Meine ruhig mal. Darf auch mehr als "nichts weiter" sein. Gern auch nach Test auf dem Titanium. Ich kann, zumindest an der Stelle, auch mit vernichtender Kritik umgehen. Ist halt Bastelei und kein Profiwerk. ( Was man schon an den vielen CASE WHEN Einträgen sieht und den ausgeschriebenen Bitmustern - da lacht sich der Softwareschaffende sicher schlapp, wenn er sowas sieht ;) )
naitsabes, 08. 08. 2017, 20:26 Link
Da ich nachweislich ziemlich talentfrei als "Softwareschaffender" bin, vernichte ich mit einer Kritik sicher niemanden. Was mich ein wenig genervt hat ist das ich erst zu Linux wechseln musste für den Download. Auf der Classic dauert das doch etwas.
Ansonsten hat mich erstmal nur interessiert ob es mit meinem "Capturekram" zusammen tut. Richtig sinnvoll ist das aber nur auf einem schnellen Rechner.
Abgesehen davon bilde ich mir ein mal einem Mousepointer in Form einer Mouse gesehen zu haben, wo an erkennen konnte welche Taste an gerade drückt. Weiss nur gerade nicht wo aber es war unter RISC OS.
Raik, 08. 08. 2017, 21:31 Link
Haufenweise Javascript für den Download, wie ich gesehen habe. Wozu soll sowas gut sein? Was verlinken und runterladen, sowas geht auch ohne Javascript ganz gut. Hab's daher noch nicht runterbekommen. Aber hab' vielen Dank dafür!
Isip, 08. 08. 2017, 22:23 Link
Ich könnte es alternativ auch bei mir "abladen" falls es erlaubt ist.
Raik, 09. 08. 2017, 00:18 Link
Ist natürlich erlaubt. Ich habs aber auch nochmal umgepackt und direkt per eMail geschickt.
Auf dem webspace liegt jetzt auch v010a mit überarbeiteten Templates, wo die Schriften besser passen müßten.
naitsabes, 09. 08. 2017, 12:43 Link
Ist angekommen, ich danke Dir!

Allmählich frage ich mich, ob es inzwischen keine Internet-Dienste mehr gibt, die einem nur einen Dienst zur Verfügung stellen und dabei nicht gleichzeitig irgendwie bevormunden oder etwas aufhalsen. Gemeint sind eben solche Dinge wie Javascript oder dass E-Mails ausgefiltert werden, weil irgendwelche Programme dranhängen.
Ich meine, es gibt auch noch Leute, die wissen, was sie tun. Zumindest habe ich mir in 16 Jahren Internetnutzung noch nie irgendwelche Probleme auf meinen Rechnern eingefangen - auch nicht unter Windows - obwohl keine speziellen Programme wie Virenscanner oder irgendwelche Firewalls eingesetzt werden. Oder habe ich tatsächlich nur unverschämt viel Glück gehabt? Ich kann's mir einfach nicht vorstellen. Aber gut, unter RISC OS geht eigentlich nichts ungesehen an einem vorbei. Da kann ich alles zerlegen und mir anschauen, auch jede E-Mail, es ist einfach ein Traum.

Meinem eigenen Provider werde ich deshalb jetzt 'mal auf die Füße steigen müssen. Scheinbar haben die irgendwas umgestellt. So geht das aber nicht. Die Leute sollen mir ruhig ihr Zeug zuschicken - einschließlich der Viren, welche ich ja übrigens sammle!
Isip, 09. 08. 2017, 19:10 Link
Mein RISC OS Otter stuezt auf der Pandora beim Downloadversuch leider ab. Bin aber nicht sicher, ob das die aktuellste Version ist.
Das Ergebnis sieht besser aus. Die Schrift ist gut lesbar auf der Pandora.
Raik, 10. 08. 2017, 08:40 Link
Noch 'nen kurzen Nachtrag zum besseren Verständnis: Ich habe ja nicht so sehr was dagegen, wenn es eine gemeinsame Sprache gibt, mit der man sich untereinander verständigen kann (deutsch, englisch usw.). Das Problem fängt aber dann an, wenn diese eine Sprache einem als "Muttersprache" verkauft wird, die man in der Schule zu lernen hat und man die eigentliche Sprache überhaupt nicht mehr in der Schule lernt (boarisch). Und das dann auch noch in einem Land, das seine eigenen Lehrpläne festlegen kann und von sich behauptet, ein "Freistaat" zu sein. Und wo inzwischen vielerorts Kinder herumlaufen, die kein boarisch mehr können. Die Münchner in der Regel sowie nicht mehr. Das ist doch alles ein trauriger Witz. Soviel zum (leider sehr traurigen) Thema. Tschuldigung, aber das musste jetzt noch sein.
Isip, 10. 08. 2017, 19:16 Link
Heute habe ich wieder was gelernt: Bei Windows bewegt das Drehrädchen der Maus jenen (in der Regel vertikalen) Laufbalken, über dessen zugehöriger Fläche der Mauszeiger gerade steht. Bei RISC OS 5 funktioniert das hier genauso. Ist mir bis heute noch nie aufgefallen. Widerspricht meiner Ansicht nach aber total dem Konzept, dass die Dateneingabe immer ins aktive Fenster gehen soll. Den Mauszeiger schiebe ich ja schließlich zur Seite, wenn ich ihn nicht brauche (irgendwohin). Unter RISC OS 6 kann man es wenigstens auswählen, wie ich gerade sehe (unter aktivem Fenster, Fenster unter Mauszeiger usw.). Oder ich schalte den Mist einfach völlig ab. Wer braucht denn schon ein Drehrädchen an der Maus? Dafür lieber eine ordentliche dritte Taste!

Nicht einmal sowas ist trivial (also nicht offensichtlich). Zumindest für so jemanden wie mich. Und bei KDE starte ich ein Programm mit nur einem Mausklick (statt 2).
Isip, 11. 08. 2017, 20:32 Link
Also Mausrädchen ist schon eine schöne Sache. 3 Tasten natürlich auch. Beides zusammen gibt es irgendwie nicht ( oder kaum (?)). Ein prima Ersatz ist das Tool !MouseAxes von Ch.Flöter - das will man nicht mehr missen, wenn man es mal installiert hatte.
naitsabes, 12. 08. 2017, 12:59 Link
Okey, danke! RISC OS war damals halt nicht für ein Drehrädchen konzipiert worden. Das Drehrädchen mag in meinen Augen ein Plus sein, manchmal nervt es aber auch. Das Rauf- und Runterfahren oder schieben über weite Entfernungen geht mit den Laufbalken (Scrollbalken) in der Regel schneller. Mit dem Laufrädchen dreht man sich da schon 'mal 'nen Wolf. Gleichzeitig 2 Achsen verschieben geht damit sowie überhaupt nicht; ist aber etwas, was RISC OS ja schon standardgemäß kann / anbietet. Unter Windows braucht man dazu in der Regel eine eigene Schaltfläche.

Dass man unter RISC OS ausgerechnet das Drehrädchen niederdrücken muss, weil es halt gleichzeitig die zweite, sprich mittlere Maustaste darstellt, welche für die Speisekarte (Pop-Up-Menü) verantwortlich ist, ist in meinen Augen alles andere als genial. Weil man die unter RISC OS halt doch ständig braucht.

Und wenn der Mauszeiger an der falschen Stelle positioniert ist, dann funktioniert das Drehrädchen unter Umständen einfach nicht bzw. die Software reagiert nicht. Hier gefällt mir die Lösung, dass das Drehrädchen immer nur auf das aktive Fenster angeklickt wird, wesentlich besser. Zumindest hatte ich einen Fall hier, bei dem die Software mal reagierte, mal nicht, nur weil der Mauszeiger halt leider falsch positioniert war und ich als Laie die Umsetzung nicht verstanden hatte. War für mich nicht intuitiv.

Das mit der Umsetzung ist für mich daher so eine Sache und wohl auch nicht wirklich ideal. Vor allem nicht unter RISC OS. Aber RISC OS geht heute halt leider immer mehr den Weg Mainstream. Etwas, was mir nicht recht gefällt. Weil, dann ist es doch nichts Besonderes mehr und wie jeder andere Scheißdreck auch.

Mir ist klar, dass das vor allem auch daran liegt, dass man Anschluss an die Welt haben will (Kompatibilitätsgründe) und nicht in der Lage ist, jeden Mist neu zu schreiben (beispiel TLS / SSL). Ist wohl ein schwieriges Thema.
Isip, 12. 08. 2017, 15:17 Link
Zu RISC OS Zeiten hatte ich eine kabellose "gaming mouse" von Logitec in Verwendung: drei Tasten PLUS scroll wheel. So konnte man die Vorteile des besagten Rädchens nutzen, ohne auf eine gesonderte dritte Taste zu verzichten.
Patric, 12. 08. 2017, 17:11 Link
Gibt's sowas noch? Ich war heute 'mal kurz beim expert drinnen, um einige Sachen zu gucken. Ich bekam aber weder 'nen Film für meine Kamera, noch ein Mikrofon, noch bestimmte Batterien und fand eigentlich sonst fast nur Schrott. Ging ich halt wieder. Was soll's... keine Ahnung, von was die leben, wenn man nichts zu kaufen kriegt.
Isip, 12. 08. 2017, 18:39 Link
Mmm, mich stört es nicht das Rad an Stelle der mittleren Taste zu drücken. Im Gegenteil. Ich kann Beides nutzen, so wie ich es brauche. Wenn das Programm es unterstützt. Ich kann den Nachteil gerade nicht erkennen (auch in der Praxis nicht).
Raik, 12. 08. 2017, 21:14 Link
Das ist vermutlich Geschmackssache, aber ich mag das Rad als Taster auch nicht und will da lieber eine extra Menutaste haben.

Wird der Typ der LogitechMouse noch verraten ? Wenn noch erinnerbar ...

Dazu passend - evtl. mal nach SmallyMaus2 googeln ( oder click ) bzw. bei CJEmicros danach gucken. Dürfte möglicherweise von allgemeinerem Interesse sein.
naitsabes, 12. 08. 2017, 22:59 Link
Die M510 gibt es seit ewig, ist eigtl auch hier kein Geheimtip. Zumindest bei ROOL wurde sie besprochen und als kompatibel geführt. Knapp EUR 20 bei Amazon. Links/Rechts bzw Select/Adjust wie gehabt, Menu hab ich mit dem Daumen bedient. Scroll Wheel kann links/rechts, was unter RO aber keinen Effekt hatte, falls sich da nichts geändert hat.

Ja, nicht das traditionelle Layout aber für mich war Daumen/Zeigefinger/Mittelfinger nicht beschwerlicher als Zeigefinger/Mittelfinger/Ringfinger und wer will, kann ja die OS-seitige Tastenbelegung tauschen.

P.S.: Mittelformatfilme kaufe ich bei Fotoimpex in Mitte, ist billiger als Calumet.
Patric, 13. 08. 2017, 00:28 Link
Sicher ist es Geschmackssache, wie fast Alles. Ich erkennen allerdings bei meinen Mäusen keinen wirklichen Unterschied zur 3-Tastenmaus. Wenn ich nur klicke. Ausser das das Rad ein wenig höher steht, was mich persönlich nicht stört. Ich habe 3 verschiedene mit und ohne zusätzliche Tasten, die ich aber nicht nutze. Ich bin relativ grobmotorisch an der Stelle und bekomme klicken und drehen doch sauber getrennt. Möglich das andere Mäuse da anders reagieren.
Raik, 13. 08. 2017, 13:52 Link
Apropos, wie kann ich RPCEmu dazu überreden auf meinem ThinkPad die mittlere Maustaste zu akzeptieren? Der macht nur [Alt] und das nervt wirklich ;-)
Raik, 13. 08. 2017, 13:55 Link
An meinem Firmenrechner (Windows) habe ich eine Logitech-Maus, wo man per Taste die Rasterung des Scrollrades abschalten kann. Genial zum schnellen Durchscrollen.

Zur Anfangszeit der Scrollradmäuse gab es welche, wo man das Rad nur sehr schwergängig klicken konnte - das hat unter RISC OS wirklich genervt. Mit Mäusen neueren Datums habe ich das Problem nicht.

Kompliziert ist inzwischen, einen Laptop zu finden, wo beim Touchpad drei Tasten vorhanden sind. Da gibt es nur noch wenige Modelle von Dell und Lenovo.

Unter RISC OS ist natürlich die Verwendung von Mauser Pflicht, erst damit kann ich unter RISC OS wirklich effizient arbeiten. Für mich deutlich besser als MouseAxess.
hubersn, 13. 08. 2017, 15:15 Link
Ok, gaaanz alte Piepsmäuse verwende ich nicht;-)
Ich konnte mich an beide Programme nicht gewöhnen.
Nachtrag zu 2TB... Elesar hat am 21Juli die Funktionalität mit dem letzten RC5 für das Titanium angekündigt. Leider hatte ich noch keine Zeit über...
Raik, 13. 08. 2017, 16:01 Link
Was mich irgendwann genervt hat, das war, als immer mehr Zusatztasten eingeführt worden sind. Ich finde halt, man sollte die Tasten, die man schon hat, intelligent nutzen. Mit einfachen Grundregeln, die man einfach versteht. Das finde ich, wurde bei RISC OS mit der 3-Tasten-Maus schon sehr gut umgesetzt. Und es ist ja auch recht praktisch. Mir sind halt wenige Werkzeuge, die man aber intelligent miteinander kombinieren kann, lieber als viele einzelne.

Bei Windows, wie gesagt, gibt es zwar sehr viele Möglichkeiten, aber scheinbar kein durchdachtes, d. h. einheitliches Konzept. Was meiner Ansicht nach in ein Chaos mündet. Jedes Programm will da irgendwie ganz individuell bedient werden. Vielleicht auch Altlasten. Aber jetzt kommen's beim Schreibtischcomputer auch noch mit dem berührempfindlichen Bildschirm daher, wo man es wirklich nicht braucht.

Bei meinem Mikrofon-Problem fand ich bis jetzt nur die Lösung, dass ich die Sprachaufnahmen getrennt mit meinem alten digitalen Diktiergerät mache und die Tonspur dann später ins Video "reinmische". Dann ist das Diktiergerät wenigstens endlich 'mal für etwas gut. Die ursprünglich beabsichtigte Aufgabe, damit Sprachen zu lernen, erwies sich damit als undurchführbar. Diese Aufgabe hat dann mein Panasonic-Kassettenrekorder übernommen (kostet bei Ebay gebraucht inzwischen weit mehr als 200 Euro, damals neu für ca. 30 Euro gekauft). Und die anderen, mitbestellten Mikrofone rauschen alle zu stark oder funktionieren gar nicht (klar: 5 - 20 Euro). Ansonsten bräuchte ich wohl ein Studiomikrofon mit angeschlossenem Verstärker, aber das geht dann in die hunderte bis tausende Euro.

Und übrigens ist es gar nicht so leicht, gute Sprachaufnahmen zu machen. Ich bin kein guter Sprecher. Da werde ich noch viel üben müssen.

Beruflich bin ich jetzt leider etwas ausgebremst worden (das übliche halt). Mal sehen, ob ich übermorgen endlich dazukomme, einen ersten Teil zu machen.
Isip, 13. 08. 2017, 17:56 Link
Was genau macht man mit Mauser damit es läuft - ins !Boot.Choices.Boot.PreDesk kopieren ? Zumindest unter RPCEmu macht das genau gar nichts bzw. bei mittlerem Mausklick kommt nur das Menu.

Ansonsten habe ich mal weitergebastelt, es gibt jetzt den MouseView(er) mit Doppelklickfähigkeit. Und immer noch hinter JavaScript versteckt ... (click!)
naitsabes, 14. 08. 2017, 14:24 Link
RISC OS ist sauber constructuiert, hat keine komlizierten .DLL's , VBG's und andere im System versteckte Dateien.
Ziehe ich ein Program auf die Programm-Oberfläche der Festplatte ...ist das Programm compl. installiert und falls es nicht gefällt, ist es "null , nichts" wieder entfernt .nur der Pfad wird noch registriert mit ein paar Byte's.
klare Struktur , auch für Anfänger gut und "logisch" zu bedienen.

sowas wurde als Konkurenz damals von u.a. Bill Gates verboten in fast allen PC-Medien ,...ausser "C't" da kam hin und wieder mal etwas über das Risc

also begründete Liebe zum System Risc-OS ist kein Wunder.
H-J Fitschen, 15. 08. 2017, 15:17 Link
@naitsabes
Geht "mein" [klick] Verlinktes direkt? Kann gerade nicht probieren, weil kein RISC OS Rechner in der Nähe. Von hier sieht es so aus. Ich habe den direkten Link aus meinem Download-Manager verlinkt.

Andere, viiiiel wichtigere Frage (für mich). Geht das auch auf der Iconbar anzuzeigen? Ich hatte leider noch keine Zeit Dein Programm auf meinem PiTab zu probieren aber die Idee bzw. das Problem ist folgendes:
Thomas hat bei dem Bildschirmtreiber einer rotierende Mausfunktion eingebaut, da der Treiber und auch das was bei ROOL eingebaut (wenn Display als USB Mouse erkannt) ist, nur einen Finger erkennt. Soll heißen, bei keiner Aktion wechselt die "Funktion des Fingers" in konfigurierbaren Intervallen zwischen Select-Menu-Adjust... es funktioniert und mit etwas Übung auch recht gut. Schöner wäre natürlich, wenn man erkennt, welcher Zustand gerade herrscht. Keine Ahnung, ob man Dein Programm dafür nutzen kann, aber schön wäre es.

Na Liebe zum System RISC OS ist hier reichlich vorhanden und auch die Vorteile werden geschätzt aber deshalb sind nicht alle Anderen grundsätzlich doof.
Raik, 15. 08. 2017, 17:02 Link
Naja. Da habe ich heute wieder einige Zeit geübt, aber die Aufnahmen immer wieder versemmelt. Ich werde nicht darumkommen, mir das im Vorfeld alles sehr gut zu überlegen. Was gesagt, gezeigt und durchgeführt wird. Also, da muss wirklich ein Drehbuch her. Eigentlich unglaublich, was da Arbeit dahintersteckt. Und das für nur ein Paar Minuten Demonstration. Oje. Aba alles andere is ned professionell.

Die Leute sollen's halt schnallen. Und das soll mit einer Geschwindigkeit geschehen, welche sich kaum noch weiter steigern lässt. Ein Aha-Effekt nach dem anderen, ein Schlag ins Gesicht nach dem anderen (oder wie ihr es nennen wollt). Wie's auch funktionieren oder praktisch sein kann oder könnte. Darum geht's.

Wobei mir immer mehr auffällt, das RISC OS auch technisch seinerzeit extrem weit voraus gewesen zu sein schien. Wie der extrem modulare Aufbau. Auf gewisse Sachen wurde wohl aus Gründen der Geschwindigkeit verzichtet (wie Speicherschutz).

I wui' mei' Ästaraich!
Isip, 15. 08. 2017, 17:24 Link
Auf der Pandora tut Netsurf unter RISC OS mit [Shift] + [klick] und "loaded down"...
Firefox will ein "Ziel speichern unter"...
Raik, 15. 08. 2017, 17:27 Link
Also bei mir lädt da nix ( FFox unter debian ( daher auch solche Unsitten wie web-de cloud )).

Das mit dem Rotieren stelle ich mir kompliziert bedienbar vor.
Anzeigen kann man das vermutlich auch auf der Iconbar. Strenggenommen muß man dafür nur drei Sprites basteln, die dem jeweiligen Zustand entsprechend auf der Iconbar angezeigt werden. Als Grundgerüst taugt Viewprogrämmchen da wohl durchaus. Da müssen dann einfach zwei zusätzliche Definitionen rein, das ganze NullEvent Zeugs raus und der Displaytreiber sollte am besten eine Message schicken, welche Taste er gerade anzeigt - letzteres wäre zumindest eine "ordentliche" Lösung und wohl auch besser als wenn der Displaytreiber selber die Maus bedient.
naitsabes, 15. 08. 2017, 21:48 Link
Bastelversion für Raik zum Ansehen ( mit häßlichen Icons ) on the (click) behind the script of the java
Sowas in der Art ?
naitsabes, 15. 08. 2017, 23:12 Link
Sehe ich mir nachher an. Habe heute Büro und werde das PiTab mitnehmen. Danke.

Firefox unter WIN macht es wenn man Menü über Link mit [rechte Maustaste] und dann "Ziel speichern unter" wählt.

P.S.: Debian [XFCE + Firefox] macht auch wie Firefox unter WIN, habs gerade kurz probiert.
Raik, 16. 08. 2017, 05:22 Link
Test Test Test

Alles von naisabes als ZIP... [klick]

Entschuldigung, falls es nicht klappen sollte.
Raik, 16. 08. 2017, 05:25 Link
Ok, der Block mit allen angehängten Dateien klappt nicht. Wird wohl nur temporär bei web.de hinterlegt.
Mein erster Link auf die Einzeldatei funktioniert aber mit "Ziel speichern unter..." (gibt es auch bei Netsurf) oder über das "Erzwingen" Netsurf/RISC OS mit [Shift] + [Klick]
Nu aber genug zu dem Thema ;-)
Raik, 16. 08. 2017, 09:16 Link
Erstmal meckern ;-)
Seltsamer Weise hängen sich alle Versionen unter RPCEmu auf, wenn ich eine richtige Maus an meinem ThinkPad bammeln habe... Mit Trackpoint etc. keine Probleme.
PiTab: Kommt dem schon recht nah, was ich möchte. Nur etwas spät. Ich sehe erst, wenn ich drücke, was ich gedrückt habe. Das sehe ich dann aber auch an der OS Reaktion ;-)
Mich interessiert der Status *vor* dem drücken, damit ich dann tatsche wenn die entsprechende Mausfunktion aktiv ist. Ich muß Thomas mal fragen ob man das über sein Modul abfragen kann, wenn ja sollte es möglich sein Dein RunImage entsprechend anzupassen.
Vielen Dank für die Mühe.
Raik, 16. 08. 2017, 10:35 Link
Das meinte ich mit dem "Message schicken". Damit man weiß, wie der Klick demnächst ausgelöst werden wird, muß man natürlich die Info haben, was der Bildschirmtreiber da gerade eingestellt hat.Dieser müßte also z.B. eine PollMessage schicken, wo er mitteilt, wie der momentane Status ist (oder das anderweitig mitteilen), sonst kann man das von "außen" nur erraten. Das hat auch den Vorteil, daß man da auch beliebige andere Tools nachträglich "anflanschen" kann.
Alternativ müßte der Bildschirmtreiber das Icon selbst anzeigen, was die "schnellste" Variante ist, da er ja sowieso immer weiß, welchen Status er gerade vorgibt. Es ist nur eben für Leute die das Icon gar nicht haben wollen, nicht die schnellste Variante, und flexibel ist sie auch nicht.

Ist so bißchen wie bei der Diskussion, ob Kernel jetzt Microkernel sein sollen und dafür das Herumschicken von Informationen zunimmt. Ich bin ja der Meinung, daß RISC OS im System viele Sachen hat, die eigentlich überhaupt nicht intensiv genug benutzt werden - eines davon ist das Messagingsystem.
(Und: Rein theoretisch ist es natürlich eigentlich ziemlich ungünstig, wenn ein Bildschirmtreiber sich um das Bedienen der Maus kümmert.)
naitsabes, 16. 08. 2017, 12:08 Link
Genaugenommen kümmert sich Thomas Treiber nur um den "Tatsch". Die Anzeige geht auch so (dank Jeffrey) aber da alles über DSI "geprügelt" wird etc., ist das natürlich nur die halbe Wahrheit.
Theoretisch geht das ganze auch über I2C (Abschlüsse sind vorhanden) aber da es keine Dokumentation dazu gibt (Die Bezeichnung auf dem Kontrollchip ist größtenteils absichtlich entfernt, wie es unter dem Microskop aussieht.) und bei der Foundation keine Angaben zu kriegen waren, waren die Versuche leider erfolglos.
Raik, 16. 08. 2017, 13:41 Link
Ich habe mal in das reingeguckt, was auf ROOL von Dir in dem PiTab Thread verlinkt worden ist. Da gibt es zumindest in den !Sprites zu der TouchScrn Anwendung drei verschiedene Pfeile mit Beschriftung ( SEL, MEN, ADJ ). Also irgendwie ist das entweder schon angedacht gewesen oder es existiert schon und vielleicht sieht man es nur nicht, weil das Grau zu unscheinbar ist.
naitsabes, 16. 08. 2017, 20:00 Link
Das Mauser-Modul lebt bei mir im Predesk. Muss nur geladen werden. Hat eine recht ausführliche Hilfe.

Was ich ständig nutze: Drag mit mittlerer Maustaste zum Scrollen, Fenster verschieben mit mittlerer+linker oder rechter Maustaste-Drag.
hubersn, 16. 08. 2017, 22:56 Link
Mauser macht bei mir auf dem RPCEmu auch nur nichts aber *help mauser füllt die Seite ;-)

Tatsch: Thomas hat mich in einer Mail von heute Nacht daran erinnert, daß es die Funktion schon gibt. Der Mauszeiger ändert sein Aussehen. Das Modul ist ja ursprünglich für Stiftbetrieb geschrieben. Unter meinem Wurstfinger ist da nüscht zu sehen.
Raik, 17. 08. 2017, 08:08 Link
Tschuldigung, ich bin mit den Antworten etwas in Verzug. Habe die letzten Tage leider beruflich nach Deutschland fliegen müssen. Werde das Verpasste die kommenden Tage nachholen.

Aber warum die Gegend von Dortmund so hässlich sein soll, das habe ich nicht verstanden. War alles sehr grün. Und sehr gute Leute getroffen und kennen gelernt. Hier noch 'mal ein großes Lob an alle (auch wenn sie es vermutlich nie lesen werden.)
Isip, 18. 08. 2017, 18:59 Link
Die Teilnahme hier ist freiwillig, dachte ich ;-)

Mal 'ne andere Frage. Ich nutze aktuell PrivateEye um mir die Bilder in einem Verzeichnis nacheinander anzusehen und bei Nichtgefallen gleich zu löschen (z.B. Urlaubsbilder). Gibt es noch ein anders Programm, was das unter RISC OS kann. Ich suche keine "Miniaturverwaltung", eher einen Bildbetrachter wie den unter WIN oder Shotwell unter Linux. Ich brauche keine weiteren "Sonderfunktionen". Mausbedienung wäre gut.
Raik, 21. 08. 2017, 06:41 Link
Ich benutze Thumb. Das bietet eine Übersicht aller Bilder als Daumennagel, aber man kann auch durch die große Ansicht blättern usw. Es gibt noch ein Programm, aber da habe ich den Namen nicht parat. Von den drei hat mir Thump halt am besten gefallen. Kann sein das es SwiftJPEG war (Suche bei den Links)?
cms, 21. 08. 2017, 09:33 Link
Ich verwende !EasyView. Mir gefällt, daß das Programm beim blättern auch in die Unterverzeichnisse reinschaut.
toni, 21. 08. 2017, 16:04 Link
Danke für die Hinweise. Vielleicht sollte ich mal nach aktuellen Versionen googeln.
EasyView habe ich auf dem RPCEmu mit den 4.39 ROMs. Das läuft bei mir aber nicht unter RISC OS 5, weil slotmachine nicht 32bittig ist. Habe nie geschaut ob es was Neueres gibt. Gibt es?
SwiftJPEG ist bei den RPi RCs dabei. Nicht so mein Fall.
Thumb stürzte bei mir immer ab. Schneller, je größer die Verzeichnisse ;-)
Raik, 21. 08. 2017, 17:01 Link
Und was ist aus dem ImageFS bzw. ImageFS2 geworden ?
Das konnte auch Thumbnails in Filerfenstern anzeigen und hatte zusätzlich eine Vorschaufunktion. Ich weiß nur, daß das mal komplett gekauft worden ist und wohl in RISC OS 4 integriert worden sein soll, aber bei dem 5er OS habe ich die Funktionen bisher nicht gefunden.
Das war ein sehr cooles Programm, vom ganzen Ansatz her.
naitsabes, 22. 08. 2017, 12:54 Link
Ich vergaß... PrivateEye würde meine Anforderungen für "die schnelle Nummer" schon erfüllen, macht aber leider nicht weiter in seinem Tun, wenn man die Funktion [STRG]+K, löschen des betrachteten Bildes benutzt.
ImageFS bzw. ImageFS2 habe ich irgenwo (Risc PC, a9home). Mal schauen.
!EasyView (danke Toni) bietet leider das Löschen im Viewer nicht an (oder ich finde es nicht).
Raik, 22. 08. 2017, 13:22 Link
Bei Thump ist das Problem die (zu)vielen Dateien im Verzeichnis? Vielleicht kann Christopher Martin da helfen. Evtl. gibt es da eine Beschränkung im Code und Thump funktioniert nur mit z. B. 1.000 Dateien in einen Verzeichnis. Wenn Du dann 10.000 im Verzeichnis hast ...

An Abstürze kann ich mich jetzt nicht erinnern, aber es gibt bei manchen JPEGs Probleme die man mit einen JPEG Bereiniger beheben kann - wenn der Bereiniger nicht an großen Bildern scheitert.
cms, 22. 08. 2017, 14:02 Link
An welcher Stelle hat PrivatEye denn eine Strg+K Kill-Funktion ?
naitsabes, 24. 08. 2017, 11:53 Link
Na auf Seite 6 des Manuals "CTRL K deletes the currently viewed image."
Gelöscht wird das Image auch nur geht es dann nicht mehr weiter. PrivateEye hängt. Ich muß das Programm dann beenden und neu starten... bis zum nächsten Löschen.
Ich habe fast den Eindruck ds ist ein Feature meines Pi-Top ;-)
!Thumb... im Viewer ein Bild über Menü gelöscht, kein Problem. Die angezeigte Tastenkombination für die Funktion bewirkt bei mir aber einen Warmstart des Rechners.
Raik, 24. 08. 2017, 14:08 Link
Na ja, wer liest schon Manuals. Allerdings geht es hier wunderprächtig. (RPCEmu) So ein richtiger Viewer zum mal eben durchklicken ist PrivatEye aber anscheinend nicht wirklich. Es gibt/gab auch immer noch so zwei mit japanischen Mangafiguren als Symbol ( hießen beide was mit !Mxxx ) und die waren eigentlich ganz OK, allerdings bezieht sich das auf ca. 2002.
naitsabes, 24. 08. 2017, 22:23 Link
!Megumi hieß es (click), zumindest eines der beiden. Sind aber vom gleichen Autor, afaik.
naitsabes, 26. 08. 2017, 22:44 Link
Und wo finde ich die Software von Dirk Krumbholz? ;-)
Möglich, dass ich das sogar habe. Nur wo? Und ob es läuft.
PrivateEye tut bei mir auch unter RPCEmu nicht. Vielleicht weil "Seite vor"/"Seite zurück" auf der Tastatur fehlt?
Raik, 27. 08. 2017, 14:51 Link
Die Leute in unserer Mailingliste wissen es schon; das erste Video habe ich bereits (auf den eigenen Server) hochgeschaufelt. Und hier ist der Link dazu. Sind ca. 156 MB. Die Datei-Endung .zip müsst ihr auf .MP4 umbenennen. Ist nur, weil sonst der Link nicht funktioniert. Ich weiß nicht, warum. Liegt vermutlich irgendwie am Server.

Das Video ist noch ziemlich beta und war erst einmal ein Erstversuch. Auch um anzutesten, ob technisch überhaupt alles soweit funktioniert. Bei Youtube wird sowas freilich nicht hochgeladen.

Gestern hörte ich übrigens wieder die Beschwerde von jemanden, der meinte, dass man über RISC OS (heutzutage) so gut wie nichts mehr erfährt. Da wird zwar noch einiges programmiert dafür, aber kaum bis gar nichts mehr dokumentiert. Nun ist genau sowas mein Anliegen, wenn auch von banalerer Art. Mal sehen, was das wird...
Isip, 28. 08. 2017, 00:18 Link
Ein Glück, daß ich einige Jahre in Passau studiert habe. ;-)
Man sieht, daß Du Dir da richtig Mühe gibst, etwas auf die Beine zu stellen! Stellenweise wirkt es etwas verwirrend (selbst für mich als Eingeweihten). Also lieber etwas langsamer und vielleicht einzelne Aktionen mehrfach hintereinander zeigen, um das Prinzip zu verdeutlichen. Sag erst, was Du demonstrieren willst und an welchem Objekt, führe die Aktion langsam durch, erläutere es nochmals und führe sie dann wieder durch.
Die Untertitel würde ich anders lösen, YT bietet wie gesagt eine maßgeschneiderte Funktion an. Das StrongEd Fenster lenkt ab und verwirrt zusätzlich.
Du könntest das Video mit eingeblendeten "Kapitelüberschriften" versehen. Das ständige Öffnen und Schließen von Fenstern macht die Sache etwas unruhig, idealerweise nicht mit verschiedenen Objekten arbeiten. Vor allem, wenn grundlegende Prinzipien des RISC OS Desktops nicht als bekannt vorausgesetzt werden können (Iconbar, Pinboard, Filer, Task Manager etc). Das hat mich anfangs bei Linux irritiert: es sah quasi genauso aus wie Windows, funktionierte aber im Detail anders. Hätte man sich nicht bemüht es möglichst wie Windows aussehen zu lassen, hätte ich erst nachgeschaut, wie das alles funktioniert. Intuitiv ist nämlich kein OS.

Die Auflösung könnte etwas höher sein, macht die entsprechende Datei natürlich größer aber die Schrift ist nicht klar zu lesen.

Trotzdem ein großes Lob meinerseits!
Patric, 28. 08. 2017, 09:08 Link
Danke für die Rückmeldung. Sowas brauche ich unbedingt.
Isip, 28. 08. 2017, 18:42 Link
Habs auch angeschaut. Sieht schon wirklich aus wie ein Video !
Auflösung ist wirklich nicht optimal, v.a. wegen der Lesbarkeit. Und wenn Du noch eine andere Version findest den Text einzublenden, wäre das sicher auch gut. StrongED funktioniert zwar, aber bißchen komisch sieht es schon aus, insbesondere mußt Du ja aber auch immer per Hand weiterschalten, das stört den Erklärvorgang.
Eine Zeitbegrenzung wäre gut. Und das Thema ganz klein halten, ist sicher auch gut. Man könnte z.B. die Themen Menu und Adjust-Select sogar noch trennen. Evtl. könnte sogar Maus im Filer ein eigenes Thema sein - also alles was IM Filerfenster geht, d.h. ohne Fensterknöpfe bzw. Scrollbalken. Dann kommst Du auf ca. 3min pro Thema, was sicher nicht verkehrt ist.
Dinge, die man nicht demonstrieren kann, sollte man in Videos nicht demonstrieren. Das funktioniert für den Zuschauer nicht wirklich (die RISC OS 6 Menusache). Sowas besser gar nicht bringen.

Eine Erwähnung der Tatsache, daß es sich beim Gezeigten um ein aktuelles OS handelt und definitiv nicht! um "Retro-Kram", wäre m.E. noch ganz wichtig. Etwa gleich am Anfang und evtl. mit gleichem Wortlaut bei jeder Folge.

Ansonsten geht das schon in die richtige Richtung. Mit einem schönen Vorspann und deutschen Untertiteln, kann das vielleicht sogar ein YouTube Hit werden. :)
naitsabes, 28. 08. 2017, 21:32 Link
Man muss inzwischen sagen, daß es sich bei RISC OS 6 (leider) um eine rein historische Variante des Betriebssystems handelt, die auf neuen Plattformen keine Rolle mehr spielt. Diese Videos richten sich ja an Neueinsteiger, d.h. Menschen, die sich für RISC OS auf dem Raspberry Pi interessieren. Die Anzahl derer, die sich in Deutschland einen alten RiscPC auf Ebay kaufen dürfte pro Jahr im einstelligen Bereich liegen. Wer in diese höchst esoterischen Sphären vordringt hat das Grundlagenwissen also vermutlich schon intus.
Eine kostenlose Emulationslösung nur für Neugierige zum Ausprobieren existiert meines Wissens nach auch nicht.

Natürlich ist das RPi nicht die einzige Lösung, um RISC OS auf nativer Hardware zu verwirklichen aber es dürfte schon aus Preisgründen und wegen des ungleich größeren Bekanntheitsgrades die momentan attraktivste und somit wahrscheinlichste Option darstellen.
Patric, 29. 08. 2017, 10:02 Link
Also meine Frau hat mit dem Gesagten so ihre Verständnisprobleme. Ein Problem, daß wir schon im Urlaub hatten ;-)
Ansonsten würde ich mich dem Geschriebenen anschließen. RPi + RISC OS 5.xx. Es gibt zwar die ROMs des anderen Zinken der Forke für Emulatoren zu kaufen aber für "Ausprobierer" wird das Pi + "Standardimage" bzw. NOOBs die erste Wahl sein.
Falls jemand ein Beagle o.ä. mit RISC OS nutzen will, sind die Unterschiede zum Pi im Prinzip nicht vorhanden, wenn es denn "Systemfremden" überhaubt gelingt das zum Laufen zu bringen. ;-)
Raik, 29. 08. 2017, 11:28 Link
Das kostengünstigste ist wohl RPCemu mit RISC OS 5 und ich meine da gibt es etwas fertiges für das Betriebssystem mit W.

BTW: Weil ich das vorgestern drüben beim Kritisieren vergessen habe: Grundsätzlich ist der Video in Ordnung aber noch nicht "sendefähig".
cms, 29. 08. 2017, 13:08 Link
Ich werde in einigen Tagen noch ausführlicher antworten. Natürlich ist das Video nicht sendefähig. Schrieb ich doch. Das Dateisystem werde ich jetzt komplett rauslassen; schon allein auch aus Zeitgründen, damit das Video kürzer bleibt. Mir geht es nicht so sehr allein um RISC OS, sondern um die Ideen. Vielleicht progammiert jemand dann sowas für ein anderes System nach. Deshalb z. B. der Hinweis auf RISC OS 6 (aber gut, was man nicht sieht - da habt ihr schon Recht). Die Auflösung habe ich für mich so gering gehalten. Das geht dann hier scheinbar bis 1080 x irgendwas. Online arbeiten ist hier aber nach wie vor ein Problem. Ich bin jetzt zwar im Großraum München wohnhaft, aber trotzdem fällt in der Regel mehrmals am Tag der Strom aus. Den Datenanschluss hier kann man auch fast vergessen - oft real nur 3 - 4 kbit/sec. Das Internet fällt zuweilen öfters auch 'mal komplett aus. Hatten wir neulich auch in der Firma den ganzen Tag nicht. Aber wenigstens ist 'mal überhaupt ein Anschluss im Haus. In meiner letzten Wohnung war nicht einmal ein herkömmlicher Telefonanschluss zu finden. Ich weiß noch gar nicht so recht, wo ich dann eigentlich die fertigen Videos hochladen soll. Vielleicht geht's in irgend einer Bücherei. So ist das halt in einem Dritte-Welt-Land (Bayern), wo man über 7 km zum nächsten Tante-Emma-Laden hat... wäre interessant zu wissen, was denn Raiks Frau nicht verstanden hat. War's die Sprache (Bairisch) oder ein anderes Problem?
Isip, 29. 08. 2017, 18:58 Link
Das mit der rechten Maustaste und dem Fenster im Hintergrund verschieben hat man in Xfce schon umgesetzt.

Wenn man das so liest dann kannst Du froh sein überhaupt Strom zu haben. Ich denke einen RPi solltem man auch via Akku betrieben können. Dann geht der Monitor zwar aus, aber man steht dann ist man nicht so schnell vor dem Nichts.
cms, 31. 08. 2017, 15:27 Link
Patric hat am 28.08.2017 um 09:08 Uhr geschrieben:

> Man sieht, daß Du Dir da richtig Mühe gibst, etwas auf die Beine zu stellen!
> Stellenweise wirkt es etwas verwirrend (selbst für mich als Eingeweihten).
> Also lieber etwas langsamer und vielleicht einzelne Aktionen mehrfach
> hintereinander zeigen, um das Prinzip zu verdeutlichen. Sag erst, was Du
> demonstrieren willst und an welchem Objekt, führe die Aktion langsam durch,
> erläutere es nochmals und führe sie dann wieder durch.

Das ist mit Sicherheit richtig. Leider zieht sich dadurch das Video halt in
die Länge.

> Die Untertitel würde ich anders lösen, YT bietet wie gesagt eine
> maßgeschneiderte Funktion an.

Problem hier ist, wie gesagt, die Verbindung. Ich versuche seit heute
Vormittag, euch ein neues, nicht einmal zweiminütiges Video hochzuladen. Die
Verbindung bricht immer wieder ab. Egal ab per Leitung oder Mobilfunk. Da
online zu arbeiten, dürfte fast unmöglich sein.

> Das StrongEd Fenster lenkt ab und verwirrt zusätzlich.

Das war für mich selber. Ich werde das Drehbuch in Zukunft auf Papier
schmieren und nicht mehr tippe.

> Du könntest das Video mit eingeblendeten "Kapitelüberschriften" versehen. Das
> ständige Öffnen und Schließen von Fenstern macht die Sache etwas unruhig,
> idealerweise nicht mit verschiedenen Objekten arbeiten. Vor allem, wenn
> grundlegende Prinzipien des RISC OS Desktops nicht als bekannt vorausgesetzt
> werden können (Iconbar, Pinboard, Filer, Task Manager etc). Das hat mich
> anfangs bei Linux irritiert: es sah quasi genauso aus wie Windows,
> funktionierte aber im Detail anders. Hätte man sich nicht bemüht es möglichst
> wie Windows aussehen zu lassen, hätte ich erst nachgeschaut, wie das alles
> funktioniert. Intuitiv ist nämlich kein OS.

Selbstverständlich ist nichts. Das ist mir schon klar. Die Kunst besteht jetzt
darin, etwas auf so wenig wie möglich herunterzubrechen, damit man mit dem
Wissen alles machen kann. Und genau hier dürfte RISC OS ziemlich weit vorne
liegen, weil immer die gleichen Techniken angewendet werden. Windows sehe ich
da viel komplizierter; ein jedes Mal ist wieder alles ganz anders. Windows
lässt sich recht gut mit der Tastatur bedienen - aber brauche ich dafür eine
grafische Oberfläche? Das ist wohl nicht ganz Sinn der Sache.

> Die Auflösung könnte etwas höher sein, macht die entsprechende Datei
> natürlich größer aber die Schrift ist nicht klar zu lesen.

War ja nur ein erster Versuch.

Naitsables hat am 28.08.2017 gegen 21:32 geschrieben:

> Auflösung ist wirklich nicht optimal, v.a. wegen der Lesbarkeit. Und wenn Du
> noch eine andere Version findest den Text einzublenden, wäre das sicher auch
> gut. StrongED funktioniert zwar, aber bißchen komisch sieht es schon aus,
> insbesondere mußt Du ja aber auch immer per Hand weiterschalten, das stört den
> Erklärvorgang.

Da war halt die Idee, den Text direkt in der Oberfläche auf dem
RPI einzublenden. Kein Mensch hat gesagt, dass man das mit StrongEd machen
muss. Ich hatte damit nur das Drehbuch erstellt gehabt. Von daher lag es nahe,
es für den ersten Probelauf zu verwenden.

Vielleicht finde ich noch einen kleinen Seitenscroller, der im Schreibtisch
läuft (oder was anderes in der Art, was man verwenden könnte).

> Eine Zeitbegrenzung wäre gut. Und das Thema ganz klein halten, ist sicher auch
> gut. Man könnte z.B. die Themen Menu und Adjust-Select sogar noch trennen.

Also Menü im ersten Teil raus. Darüber denke ich nochmal nach.

> Evtl. könnte sogar Maus im Filer ein eigenes Thema sein - also alles was IM
> Filerfenster geht, d.h. ohne Fensterknöpfe bzw. Scrollbalken. Dann kommst Du
> auf ca. 3min pro Thema, was sicher nicht verkehrt ist.

Der Filer muss definitiv ein eigenes Ding werden, da zu umfangreich. Ich
wollte nur erklären, woher der Begriff "Auswahltaste" kommt.

> Dinge, die man nicht demonstrieren kann, sollte man in Videos nicht
> demonstrieren. Das funktioniert für den Zuschauer nicht wirklich (die RISC OS
> 6 Menusache). Sowas besser gar nicht bringen.

Finde ich absolut korrekt. Leider habe ich es bis jetzt noch immer nicht
geschafft, etwas unter RISC OS 6 aufzunehmen. Wieso hat der RISC PC eigentlich
keinen HDMI-Ausgang bzw. der RPI keinen VGA-Ausgang bzw. wieso gibt es heute
eigentlich so viele verschiedene Anschlüsse?

> Eine Erwähnung der Tatsache, daß es sich beim Gezeigten um ein aktuelles OS
> handelt und definitiv nicht! um "Retro-Kram", wäre m.E. noch ganz wichtig.
> Etwa gleich am Anfang und evtl. mit gleichem Wortlaut bei jeder Folge.

Das war mir nicht wichtig, hat jetzt aber erst einmal zu der Idee von einer
weiteren "Folge" geführt (Link).

> Ansonsten geht das schon in die richtige Richtung. Mit einem schönen Vorspann
> und deutschen Untertiteln, kann das vielleicht sogar ein YouTube Hit werden.
> :)

Englisch. Die Idee von Deutsch ist heute doch vollkommen veraltet. In ganz
Europa müsste die gleiche Sprache als Amtssprache eingeführt werden. Und am
besten eine Sprache, bei der kein Land irgendeinen Vorteil hat. Sowas wie
Esperanto.

Patric hat am 29.08.2017 gegen 10:02 geschrieben:

> Man muss inzwischen sagen, daß es sich bei RISC OS 6 (leider) um eine rein
> historische Variante des Betriebssystems handelt, die auf neuen Plattformen
> keine Rolle mehr spielt.

Das ist richtig. Allerdings ist RISC OS 6 für den Anwender noch immer DAS RISC
OS schlechthin. Es bietet eine Fülle an Funktionalität, da können RISC-OS-
5-Anwender bloß träumen von (oder nachbasteln). Und mir ging es ja eigentlich
hauptsächlich um diese ganzen Ideen. Sie einmal "erlebt" zu haben. Um sie zu
erhalten.

RISC OS 6 wird meines Wissens nach mit VRPC ausgeliefert. VRPC hatte ich
einmal gehabt; der Wirtsrechner mit Windows ist schon lange Geschichte. Sowas
würde ich nie wieder haben wollen.

> Diese Videos richten sich ja an Neueinsteiger, d.h. Menschen, die sich für
> RISC OS auf dem Raspberry Pi interessieren.

Das setzt du jetzt einfach voraus. Ich persönlich sehe das anders: diese
Videos richten sich an Menschen, die sich einfach 'mal für was Neues oder
anderes interessieren. Ich selbst z. B. suche schon seit Jahren Videos, welche
z. B. die Anwendung von MorphOs zeigen / erklären. Oder zumindest die Ideen
dahinter. Aber Fehlanzeige. Man findet nichts.

Aber natürlich ist es auch sinnvoll, wenn der Konsumierende erfährt, dass
man solche Geräte heute noch kaufen kann.

> Eine kostenlose Emulationslösung nur für Neugierige zum Ausprobieren
> existiert meines Wissens nach auch nicht.

Die Macher von www.riscos.fr haben sowas meines Wissens nach gemacht und auch
unter dieser Adresse in der Software-Rubrik online gestellt.

> Natürlich ist das RPi nicht die einzige Lösung, um RISC OS auf nativer
> Hardware zu verwirklichen aber es dürfte schon aus Preisgründen und wegen des
> ungleich größeren Bekanntheitsgrades die momentan attraktivste und somit
> wahrscheinlichste Option darstellen.

Wohl unantastbar. Wer die Wahrheit schreibt, der hat halt einfach Recht ;-)

Raik hat am 29.08.2017 gegen 11:28 Uhr in die Tasten gehaut:

> Also meine Frau hat mit dem Gesagten so ihre Verständnisprobleme. Ein
> Problem, daß wir schon im Urlaub hatten ;-)

Keine Ahnung, von was du hier genau schreibst.

> Ansonsten würde ich mich dem Geschriebenen anschließen. RPi + RISC OS 5.xx. Es
> gibt zwar die ROMs des anderen Zinken der Forke für Emulatoren zu kaufen aber
> für "Ausprobierer" wird das Pi + "Standardimage" bzw. NOOBs die erste Wahl
> sein. Falls jemand ein Beagle o.ä. mit RISC OS nutzen will, sind die
> Unterschiede zum Pi im Prinzip nicht vorhanden, wenn es denn "Systemfremden"
> überhaubt gelingt das zum Laufen zu bringen. ;-)

Das führt aber dann schon wieder zu einer eigenen Folge, in der man den
Interessierten darauf hinweist. Oder soll ich die erste Folge (Link) noch um
einige Sätze erweitern?

cms hat am 29.08.2017 gegen 13:08 Uhr gemeint:

> Grundsätzlich ist der Video in Ordnung aber noch nicht "sendefähig".

Ganz früher war es doch so, dass es nur 4, 5 Kanäle gab, die jeder empfangen
hat (ARD, ZDF, BR3, ORF1, ORF2). Heute kann jeder auf Knopfdruck abrufen, was
er sehen möchte. Aber das setzt einen Kanal pro Nutzer voraus. Muss ja eine
wahnsinnige Infrastruktur sein, da dahintersteht.

cms hat am 31.08.2017 gegen 15:27 getippt:

> Das mit der rechten Maustaste und dem Fenster im Hintergrund verschieben hat
> man in Xfce schon umgesetzt.

Das habe ich in der Arbeit gemerkt. Da läuft nämlich XFCE drauf. Allerdings
kommen die Fenster leider trotzdem in den Vordergrund, wenn man sie auch nur
anklickt.

Überhaupt habe ich heute das Gefühl, dass ARM und RISC OS eine ganz große
Innovation waren, deren Konzepte oder Ideen später von immer mehr Systemen
stillschweigend übernommen worden sind - darunter auch Windows. Aber leider
halt nie so konsequent, durchdacht und praktisch umgesetzt wie unter RISC OS.

Ich sage nicht, dass RISC OS perfekt ist. Aber ich finde es ziemlich gut.

Das neue Video sollte velinkt sein. Das Hochladen hat ca.3 h gedauert. Das
alte musste ich leider löschen, weil ich das neue sonst nicht hochbekommen
hätte.

Soll jetzt quasi eine Einstiegshilfe sein. Ob das alles korrekt ist, was da
gesprochen wird, weiß ich jetzt noch ned. Die Dateiendung wiede rin .MP4 umbenennen.
Isip, 03. 09. 2017, 13:05 Link
Isip hat am 03.09.2017 um 13:05 Uhr behauptet:

> Das neue Video sollte velinkt sein.

Die Tonspur sollte eigentlich nach dem Titel anfangen. Nicht mit. Und dann weiß ich nicht, ob beim Raufladen Fehler passiert sind, weil die Datei auf dem Server kleiner ist als die Datei hier. Ich habe jetzt aber keinen Bock, die nächsten 4 h die Datei wieder runterzuladen und mir nochmal anzusehen. Ich bitte um Verständnis.

Auflösung ist jetzt irgendwas mit 720. Ist das besser? Im Windows-Media-Player hier wirkt alles recht seltsam.
Isip, 03. 09. 2017, 13:19 Link
Und wo ist eigentlich der Bericht vom letzten GAG-Treffen?
Isip, 03. 09. 2017, 13:19 Link
Ich meine meine Frau kann mit Deinem Dialekt nicht so und obwohl sie RISC OS kennt...
Ansonsten wollen beide Videos nicht auf meinem SM-Art-Phone.
Raik, 03. 09. 2017, 13:31 Link
Das GAG Treffen ist wegen Krankheit ausgefallen, wird aber in Kürze nachgeholt.
Raik, 03. 09. 2017, 13:33 Link
Der erste Video hat noch geklapt. Den neuen kann ich herunterladen aber nicht mit VLC ansehen.
cms, 03. 09. 2017, 14:39 Link
@ Raik: Wenn deine Frau deutsch sprechen kann, kann sie ja gerne selbst eine Tonspur aufnehmen (und mir zukommen lassen). Ich habe Deutsch nur schreiben und lesen gelernt; gesprochen habe ich es nie (mich immer geweigert). Sehr zur Verzweiflung eines Lehrers, den wir gehabt hatten. (Warum aber auch muss jemand von der Grenze der DDR zu uns in den Chiemgau ziehen. Wäre er halt geblieben, wo er war.) Ich kann bairisch sprechen, aber nicht richtig schreiben. Deutsch kann ich lesen und schreiben, aber nicht richtig aussprechen. Deswegen probiere ich es natürlich gar nicht erst.

@ cms: Das ist natürlich blöd. Ich meine aber, dass ich trotzdem weiter daran arbeiten sollte. Eventuell kann ich ja ein Datenbrettchen (neudeutsch: USB-Stick) mit den Arbeiten zum GAG-Clubtreffen schicken und andere die Ideen noch weitertreten, wenn Interesse besteht. Man sollte halt nur möglichst aufpassen, dass kein Chaos entsteht. Oder ich gebe mir 'mal ein Herz und komme selbst zum Clubtreffen, wenn man dort arbeiten kann. Muss halt dann auch was bringen.
Isip, 03. 09. 2017, 17:44 Link
Sehr interessant sind auch die vier Elemente von RISC OS: Fenster (Windows), Heiligen- oder Kirchenbilder (Icons), Speisekarten (Menus) und Mauszeiger (Pointer) - WIMP. Hatte nicht schon Aristoteles darüber geschrieben?
Isip, 03. 09. 2017, 17:58 Link
Hatte das Amiga OS eigentlich auch schon Drag & Drop im Filer gehabt wie RISC OS? Täte mich 'mal interessieren. Unter MorphOS sieht's ja fast so aus...
Isip, 03. 09. 2017, 19:58 Link
Mit meiner Frau das wird wohl nix. Die hasst Computer, besonders das was ich damit/dafür mache.
Bei mir unter WIN7 läuft es weder mit VLC noch mit dem Mediaplayer.
Raik, 03. 09. 2017, 20:20 Link
> RISC OS 6 wird meines Wissens nach mit VRPC ausgeliefert.

Nein, V-RPC kommt entweder mit RISC OS 4.02 oder RISC OS 4.39. RISC OS 6.20 ist m.W. ausschließlich als Softload-Update für 4.xx erhältlich.
hubersn, 04. 09. 2017, 11:30 Link
OK, ist es nicht. Ich hatte eigentlich gedacht, einmal gelesen zu haben, dass die Rechte von RISC OS Ltd. an jemanden von VRPC gegangen sind. Ich glaube aber, die Diskussion hatten wir schon einmal.

Jetzt habe ich noch einmal nachgeschaut: doch, es ist die gleiche Firma, welche beide Webseiten betreibt (www.riscos.com und www.virtualacorn.co.uk). 3QD Developments Ltd. Da läge es doch wohl nahe, gleich RISC OS 6 mit auszuliefern. Hm?

Traurig finde ich, dass viele jahrelang ihr Geld für RISC OS Select rausgeschmissen haben, und dieser Entwicklungszweig von RISC OS bitte heute auf keiner modernen Hardware läuft. Statt dessen haben das andere mit RISC OS 5 übernehmen müssen - kostenlos.
Isip, 05. 09. 2017, 18:42 Link
Wenn ich das richtig sehe hat die Übernahme von ROL wenig an den Rechten von RISC OS Select geändert. Und wieder ist der alte Disput auf den Tisch. Aber bei einen toten Gaul ist das nicht mehr wichtig. Das ist nur noch Geschichte. Auch Acorn hat uns ein Menge Geld abgeknüpft. Hätte man doch direkt den Raspberry Pi und RISC OS rausgebracht.
cms, 05. 09. 2017, 19:42 Link
Ich habe viel Geld für Select ausgegeben und habe mich fast jedes Jahr geärgert, daß die Versprechen nicht gehalten wurden.
Schlimmer finde ich allerdings, daß die dort gemachten Verbesserungen für RISC OS 5 nicht verfügbar sind.
!Paint (vom a9home) z.B. ist aus meiner Sicht deutlich besser und läuft eigentlich ohne grosse Änderungen unter RISC OS 5 (bis Titanium). Nur die JPEG Funktionalität fehlt weil das benötigte Modul nicht läuft.
Gerade weil Ross und Reiter "tot" sind, ist es schwer einzusehen das Zaumzeug und die Kutsche auch vergammeln müssen.
Das mit dem Geld wäre nicht anders gewesen, wenn Acorn den RPi rausgebracht hätte ;-)
Wenn beide Zinken der Forke wieder vereint wären sollte es doch egal sein, welche Lizenzen mal dahinter standen und der ROL Kram ja ursprünglich nur für alte harte Ware "erlaubt" war.
Raik, 05. 09. 2017, 20:29 Link
Vielleicht wäre es aber besser, wenn das komplett neu implementiert wird. Dafür bräuchte es dann nur jemanden, der es auf so eine Pledge-O-Meter Liste setzt. Bei sinnvollen Sachen sollten, da evtl. schnell genug Leute gefunden werden, die es unterstützen. Daß jemand beide SourceCodes vereinigt, dürfte wohl völlig unwahrscheinlich sein, zumal ja nur 50% davon vorhanden sind.
naitsabes, 05. 09. 2017, 20:44 Link
Dafür gibts ja die Bounties aber warum das Rad nochmal erfinden, wenn viele Teile schon tun.
Den kompletten Source Code vereinigen macht sicher wenig Sinn.
Vorhanden sind 100% Sources, soweit ich weiß. Verfügbar, sprich nutzbar, leider nur der 5'er Teil.
Raik, 06. 09. 2017, 09:40 Link
Select ist tot und ich sehe nicht das da Mal Quellcode von RISC OS Select veröffentlicht wird. Select ist ein toter Zweig von RISC OS. Das ist blöd da es da einige sehr schöne Sachen gab.

RISC OS Select ist tot! Es lebe RISC OS 5!
cms, 06. 09. 2017, 10:09 Link
Ich bin nicht mal überzeugt davon, daß es weniger Aufwand wäre, Select nach RISC OS 5 zu integrieren, als die entsprechenden Elemente von Grund auf neu zu programmieren. Letzten Endes wird beides am Mangel an fähigen Leuten, bzw Zeit scheitern aber Select hat jetzt auch einige Jahre auf dem Buckel und zwischenzeitlich hat sich ja doch das Ein oder Andere getan. Zero Page zB und was weiß ich. Sinnlos, verschütteter Milch hinterherzuweinen.
Patric, 06. 09. 2017, 10:56 Link
Ich sehe es ein wenig anders, da ich vom a9home einige Sachen unter RISC OS 5 nutze und das nicht aufwendig ist.
Ich schrieb auch nicht davon Select in RISC OS 5 zu integrieren, sondern Sachen für die es schon eine Lösung oder Bessere als in 5 gibt zu übernehmen und nicht das Rad neu zu erfinden. Gerade weil fähige Leute fehlen.
Aber ob wir hier diskutieren oder auf der Insel fällt eine Teetasse um...
Raik, 06. 09. 2017, 11:16 Link
... da wär ich mir nicht so sicher. Vielleicht schafft ja doch die ein oder andere Anregung den Sprung über das große Wasser auf die Insel der Teetrinker.

Man könnte ja bspw mal eine Liste mit den Sachen aus ROS6 machen, die wirklich gut waren bzw. sind. Vieles davon war ja Handling bzw Optik und sollte eigentlich nicht wirklich extrem schwierig zu bauen sein. Und wenn das in kleinen Einzelhäppchen nachgebaut werden kann und gegen Bounties, d.h. mit(!) kleiner Bezahlung, ist das ja vielleicht sogar ein interessanter Anreiz für Neuprogrammierer in diese Nische einzusteigen und sich mal an einem OS bzw. einem Interface auszuprobieren.
naitsabes, 06. 09. 2017, 11:36 Link
Also, ich nutze RISC OS 6 nach wie vor. Da ist nix tot. Tot sind höchstens die Leutchen, die nichts mehr dafür tun, oder wie war das? Aber warum muss es denn auch immer weitergehen oder was Neues geben. Mal zufrieden sein. Irgendwann ist etwas perfektioniert, und man wird es schwerlich besser machen können. Wie das Schweizer Taschenmesser. Oder die Tempo Taschentücher. Wenn man da noch weiterentwickelt, wird es oftmals nur wieder schlechter.

Fehlende Dokumentation ist nach wie vor eines der Problemchen. Da wird kaum bis gar nix mehr weitergegeben. Die Leutchen wissen einfach nicht mehr, wie was geht. Und denken sich dann: was ist denn das für ein Schmarrn? Statt einer Liste könnte man natürlich die Sachen auch in einem Video zeigen. Ich kriegte es bisher aber nicht auf die Reihe, vom RISC PC was aufzunehmen. Und unter Emulation zu arbeiten (VRPC), das war nicht wirklich eine schöne Erfahrung. Das lieber nicht mehr.

Lernen kann man unter RISC OS meiner einer nach noch immer viel. Ist nicht so kompliziert wie woanders. Habe ich bei C 'mal wieder gesehen.
Isip, 06. 09. 2017, 18:53 Link
Also 'C' ist m.E. woanders eher einfacher als im RISC OS. Aber ansonsten stimmt das schon - manche Weiterentwicklung killt die eigentlichen Errungenschaften wieder.
naitsabes, 06. 09. 2017, 20:24 Link
Irgendwann hatten wir hier doch schon mal die Select vs. RO5-Diskussion mit einer Liste der interessanten Features?

Bei ROL konnte man das Feature Set ja nie anständig nachlesen, das hat mich immer tierisch genervt.

Ich war Select-Abonnent der ersten Stunde, aber nachdem die Politik der "early releases to allow testing by experienced users and developers" eingestellt wurde und klar wurde, dass man die diversen Module nicht für ältere OS-Versionen distributen wird/darf und damit der Schwerpunkt klar von den Entwickler-Features hin zu den Enduser-Features ging, habe ich pünktlich zu Select 2 die Sache gecancelt.

Als dann der IYONIX kam, habe ich Paul in die Hand versprochen, das Abo wieder aufzunehmen sobald es "IYONIX Select" geben würde. Wie bekannt wurde das immer vage in Aussicht gestellt, aber nie realisiert.

Was ist mir an sinnvollen Features im Gedächtnis geblieben? Cut/Copy/Paste in writeable icons, neues viel besseres CDFS, DHCP (deutlich schneller als das in RO5), !Paint und Sprites mit Alpha-Support, Thumbnaiing-Filer mit der ganzen IFR-/IFC-Kiste. Also quasi nichts, was RO5 nicht heute auch schon hätte. Auf abgerundete Buttons kann ich nach wie vor sehr gut verzichten.

Versionen nach 4.39 (RISC OS SIX) waren eher Lachplatten. Geplagt von diversen Inkompatibilitäten kann ich mich eigentlich nur an die 64000-Farben-Bildschirmmodi als "major feature" erinnern - eigentlich hat man diese Version nur verwendet, wenn man ein VPod gekauft hatte. Nutzer vom ViewFinder sind meist reumütig zu 4.39 zurückgekehrt, weil Kortinks cleveres Patching viel besser war als der dedizierte Treiber von ROL.
hubersn, 06. 09. 2017, 22:57 Link
Das hatte ich wohl etwas verwirrend geschrieben. Es stimmt schon, dass man bei C unter RISC OS viel mehr tun muss. Aber dafür habe ich da auch viel mehr gelernt und hoffentlich auch verstanden. Auf anderen Systemen ist das alles so abstrakt, dass man oft gar nicht weiß, was man eigentlich genau tut.

Zur ViewFinder kann ich nichts schreiben, da ich diese nie gehabt hatte. Richtig ist, dass mein RISC PC erst mit der VPOD richtig benutzbar wird. Mein Gott, wenn ich daran zurückdenke, wie das damals auf dem A5000 war. Maximal 256 Farben in - ich weiß nicht mehr welcher - niedriger Auflösung. Wie man mit sowas eigentlich hatte arbeiten können. Beim RISC PC war's dann auch nicht viel besser. 16,7 Millionen konnte er ja von Haus aus nie, wenn ich mich richtig erinnere.

Eigentlich eine Unverschämtheit, dass Acorn das seinerzeit nicht gleich miteingebaut hatte. Und dafür noch ein Schweinegeld verlangt. Der RPI kann's doch schließlich auch.

Mit der VPOD hatte ich so eigentlich keine Probleme. Rein, Software umstellen, fertig. Das einzige Problem war immer, dass ich bestimmte Grautöne nicht unterscheiden konnte (was z. B. bei Schreiben von E-Mails und News sehr störrend war). Hier aber half dann ein Programm von Druck weiter (David Ruck). Ich glaube, es hieß Gamma. Ich müsste jetzt nachsehen, weil ich grade am RPI bin.
Isipsl, 08. 09. 2017, 17:45 Link
Wenn man Dinge von früher mit Sachen von heute vergleicht... ein wenig unfair ;-)

Ich war mit meinem RISC PC und 2MB VRAM eigentlich zufrieden. Mein Monitor mit 1600x1200[bei]60Hz tat klaglos mit 32000Farben, soweit ich mich erinnere gingen mehr Farben bei kleinerer Auflösung. Für meine Zwecke mehr als genug.
Davor beim A5000 war es ähnlich. Damals waren 2- und 386'er noch verbreitet. VGA (640x480) war Standard und das konnte auch der A5000 mit den 256 Farben. Für das was ich machte, waren 800x600 mit 16 Farben möglich. Später hatte ich eine G8.
Auf den PCs an der Uni werkelte Win 3.11 oder auf den Workstations Unix...

Vom A5000 konnte ich übrigens Videos aufnehmen. Ich hatte mir ein VGAzuScart-Kabel gebaut um meinen alten RGB Monitor noch benutzen zu können. Mit dem Kabel konnte ich auch per Videorecorder aufnehmen. Ich bin mir gerade nicht sicher ob man das mit dem RISC PC auch so konnte. Hab ich nie probiert.
Raik, 08. 09. 2017, 22:06 Link
Also G8 dürfte schon wirklich selten gewesen sein. Und, daß Vergleiche hinken, sollte grad im Computerbereich eigentlich klar sein. Das wird auch nicht besser, wenn man einen Archimedes 305 mit einer CDC6600 vergleicht. Insbesondere was die Grafik betrifft. Und zu Preisen habe ich mal was verlinkt, was ich immer ganz erbaulich finde - in dem Fall hat SUN die Preise gesenkt, 1999.
naitsabes, 09. 09. 2017, 01:05 Link
Ganz ernst gemeint war das auch nicht. Schon klar, dass man Acorn auch die Entwicklung zahlen musste. Die Technologie im RPI beim Erscheinen des RPI dürfte damals wohl schon um die zehn Jahre alt gewesen sein.

Für Computer sollte man einfach kein Geld ausgeben. Irgendwann kriegt man eh wieder was geschenkt. Und wenn ich heute was kaufe, ist das in 20 Jahren schon wieder hoffnungslos veraltet. War beim A5000 schließlich auch so. Die Freude hielt nicht lange.
Isip, 09. 09. 2017, 18:42 Link
Das habe ich ja lange Zeit auch gedacht - daß der 5000er damals völlig overpriced war und vor allem das Portemonnaie ziemlich überfordert hat, daß ich vielleicht besser einen A500 oder A1200 von Commodore hätte nehmen sollen oder einen 1040ST, vielleicht auch einen STe oder sowas Absurdes wie einen 386DX oder vielleicht bißchen besser. Aber ganz eigentlich ist der 5000er schon wirklich ein Super-Gerät gewesen und war mir doch immer eine Freude, wenn ich ihn angemacht habe und ist das auch heute noch jedesmal. Geblieben ist v.a., daß ich eine Vorstellung habe, wie ich mir angenehmes Rechnerbenutzen vorstelle und auch wie flottes(!) Bedienen vonstatten geht und was man sich unter brauchbaren Programmen und Tools vorzustellen hat und warum ein Unix System trotz unglaublich viel "Ordnung" nie "aufgeräumt" sein wird. Diese Sachen sind schick und waren in ihrer Zeit super und superteuer, aber das meiste, was z.B. SUNs so konnten, braucht man als Privatnutzer nicht. Ich habe eine Ultra60 hier, aber im Vergleich zu den Archies bzw. Nachfolgern ala RPIs ist das eine ziemlich schnöde, schnörkelose Arbeitskiste, für deren Hardware man sich sicher durchaus begeistern kann ( UPA, 3DGrafik, DualProzessing, gewaltiger RAMausbau ) deren Benutzung aber leider die Eleganz des RISC OS ziemlich vermissen läßt.

20 Jahre sind auch in dem Gebiet kein guter Zeithorizont, um was gegenseitig zu bewerten. Außerdem darf man gespannt sein, was demnächst noch passiert. Diese Woche ist eine SD-RAM mit 400GB vorgestellt worden und bei Intel bastelt man an USB-Sticks, die deep-learning Software benutzbar werden lassen. Evtl. gibt es in 5 Jahren so eine ganze Armada von Zusatzfunktionen, die man quasi wie einen CoProzessor dazustöpselt, die aber so ein "weiches" "intelligentes" Tool beinhaltet. Das krempelt dann mal alles um.
naitsabes, 09. 09. 2017, 19:44 Link
Schon sehr seltsam das nach 20 Jahren der Computer 20 Jahre alt wird.
cms, 09. 09. 2017, 21:40 Link
Stimmt schon. Ich fand RISC OS immer furchtbar praktisch zum Arbeiten. Insbesondere mit !Draw hatte ich damals viel gemacht und auch gelernt (Vektorzeichenprogramme). Ich war später dann ja Technischer Zeichner geworden, und als ich AutoCAD kennen gelernt hatte, hatte ich mir gedacht: was'n das für ein Scheiß? War alles andere als praktisch. Die SUNosen mit SUN OS, welche wir hatten, waren ja noch soweit in Ordnung. Aber als dann Solid Edge auf Windows daherkam, war es vorbei. RISC OS war halt schon damals mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus.

Linux hatte ich auch nie so ganz kapiert; war im Gegensatz zu RISC OS immer arschlangsam und ist es auch heute noch. Und unter Oberflächen nicht wirklich praktisch. Man kann es auf dem RPI ja direkt miteinander vergleichen.

Die 20 Jahre sind meines Ansehens nach nicht das Problem. Das Problem ist, dass es zwanzig Jahre später unter Umständen bereits schon wieder Hardware gibt, die wesentlich mehr können. Deshalb ist es eigentlich kaum wert, was zu kaufen. Die Benutzbarkeit von Software ist ein anderes Thema. Hier ist RISC OS meiner Ansicht nach noch immer sehr weit vorne mit dabei.
Isip, 10. 09. 2017, 08:52 Link
Das ist doch aber gut, wenn mal was Neues kommt. Sonst wirds doch langweilig.
Dabei sollte man natürlich die schönen Sachen nicht immer wieder verwerfen.

Das Tempo ist halt immer noch immens, auch wenn es manchmal nicht so aussieht (Stichwort DualCore, QuadCore). Ich habe neulich mal in einem alten HighPerformanceComputing Buch gelesen, daß "der Computer" mal irgendwann eine Maschine mit VIEL! Memory, d.h. RAM, sein wird mit irgendwo angeschlossener Rechenfähigkeit - also genau andersherum, als das am Anfang ( Eniac, Zuse, CDC ) war. Ich halte das für gar nicht so falsch - und wahrscheinlich befinden wir uns gerade in der "Transitionsphase" dahin, evtl. beginnend bei den Homecomputern.

SUN OS bzw. Solaris war schon gut und strukturiert benutzbar (sollte nicht negativ rüberkommen), insbesondere konnte es irgendwie alles(!) was vorstellbar war und das auch noch in "stabil" ! RockSolid gewissermaßen.
Nur eben zu abstrusen Preisen. Da sind dann aber auch Sachen drin, davon hat(te) ein PC noch nie was gehört (VRM Module für die Prozessoren, Kurzschlußfestigkeit, RAM Banking mit ECC und 576Bit Datenbreite, CrossbarSwitches, 3D RAM usf.).
Der Unterschied zu RISC OS ist, daß es momentan gerade von oracle heruntergefahren wird, erst (2011?) die Entwickler, dann die Hardwarevielfalt und ganz aktuell gerade die BasisSoftware.
naitsabes, 10. 09. 2017, 13:19 Link
Das Problem ist halt, man kauft doch einfach nicht ein Gerät, das nicht einmal 20 Jahre lang unterstützt wird. Habe ich ja beim RISC PC wieder einmal gesehen. 3,5"-Disketten gibt es so gut wie gar nicht mehr. Und auch die meisten Anschlüsse von Geräten sind heute für USB ausgelegt. Mal davon abgesehen, dass es für RISC OS kaum Treiber geben dürfte. Was wird dann in 20 Jahren schon wieder aktuell sein? Schade um das viele Geld. Und wohin soll man immer mit den Altgeräten? Das ist ein Haufen Müll. Es wird heute schon unglaublich viel verschenkt. Fragt 'mal Markus. Die Leute freut das aber auch gar nicht mehr.

Mein altes Fahrrad ist jetzt über 11 Jahre alt, wird aber von der Industrie noch immer voll unterstützt. Leider ändert sich aber auch hier zunehmend etwas; inzwischen werden neue Felgengrößen eingeführt. Damit man eines Tages die alten Fahrräder wieder wegwerfen darf, weil nichts mehr passt. Das ist doch alles nur Geldmacherei.

Das Benutzerverhalten hat sich inzwischen mit Sicherheit auch geändert. In den meisten Fällen arbeitet man heute nicht mehr mit einem autonomen System, sondern ist vernetzt. Das ist inzwischen wohl die Hauptanwendung für einen Computer: vernetztes Arbeiten. Und das ist insofern problematisch, weil da gegenseitige Abhängigkeiten bestehen, die uns zum Teil von irgendwelchen großen Konzernen diktiert werden (Google usw.). Man braucht ja entsprechende Hard- und vor allem kompatible Software, damit man bestimmte Dienste nutzen kann. Hierin sehe ich aber auch eine große Gefahr.
Isip, 10. 09. 2017, 13:45 Link
Und ein anderes großes Problem ist, dass gute Software einfach Zeit braucht, bis sie fertig und ausgereift ist. Bis dahin gibt es aber die Hardware gar nicht mehr, auf der die Software entwickelt worden ist...
Isip, 10. 09. 2017, 13:47 Link
Hm. Keine Ahnung, warum der letzte Eintrag jetzt zweimal vorhanden ist. Vielleicht habe ich auch einfach zuviel Whisky erwischt, heute Früh... (gibt's immer mit Müsli - alleine ist mir das Müsli halt einfach zu trocken.)
Isip, 10. 09. 2017, 13:49 Link
Sieht so aus als wenn Chrome so wie der Internet Explorer den Doppelklick "beherrscht". Ich habe die zweite Nachricht gelöscht. Vielleicht war es auch das Müsli.
cms, 10. 09. 2017, 16:36 Link
Ich bekomme immer ein "slowly cowboy" wenn ich "doppelklicke". Muß also das Müsli gewesen sein.
Tja, so ist das.
Das Geld muß in Bewegung bleiben und selbst wenn man wollte, halten die neuen Geräte leider nicht mehr so lange weil... zurück zum Satzanfang.
Raik, 11. 09. 2017, 10:11 Link
@Isip
> Das Problem ist halt, man kauft doch einfach nicht ein Gerät, das nicht einmal 20 Jahre lang unterstützt wird.

Doch, natürlich tut man das. Also ich zumindest. Langfristiger Support ist nicht zum Nulltarif zu haben, deshalb muss immer abgewogen werden zwischen z.B. Reparatur und Neukauf. Die Idee, dass es sinnvoll ist, jedes Gerät 20 Jahre lang am Leben zu halten oder auch so zu konstruieren, dass es normalerweise problemlos 20 Jahre (oder auch "nur" 10) übersteht ist doch abwegig. Auch das gibt es nicht zum Nulltarif.

Viele beklagen sich m.E. zu Unrecht über die "Wegwerfgesellschaft". Bei vielen Gerätearten ist der technische Fortschritt immer noch so groß, dass es einfach sinnlos ist, Geräte sehr lange zu nutzen, weil die Nachteile überwiegen. Es kommt halt immer drauf an.
hubersn, 11. 09. 2017, 14:18 Link
Es gibt aber schon so Punkte, wo die Kritik wirklich berechtigt ist.
Zum Beispiel Netzwerk: alle Leute kaufen BNC Verkabelung, alle Leute kaufen TwistedPair Verkabelung, alle Leute ( da dann schon wirklich viele ) kaufen 100 MBit Kabel und Switches, aktuell: alle Leute kaufen GBit Kupfer, am Telefonanschluß wird gerade VDSL flächendeckend eingebaut, also kaufen alle Leute neue Router und demnächst wird man feststellen, daß Netzwerk mit Glasfasern eigentlich ziemlich gut funktioniert und dann wird privat überall auf den technischen Stand von ca. 1995 aufgerüstet. Aus einer Metaperspektive ist das schon ein wenig sinnfrei.


Und: Bei RISC OS wird gerade anscheinend jede Menge alte Software "sinnlos" entsorgt. Zumindest läuft mir immer öfter diese "32Bit only" Meldung über den Weg, was aus meiner Sicht ein totales Desaster ist für eine Plattform, die viel zuwenig Leute hat, die noch Software bauen.
Das MUSS eigentlich irgendwie so funktionieren, daß das alte Zeug auch noch weiterläuft und zwar direkt vom OS unterstützt. ( Keine Ahnung was der Aemulor dazu sagen würde. ) Und ich rede nicht von Demos oder Games, sondern von so Sachen die als Anwendung oder Tool eigentlich in der Oberfläche laufen.
naitsabes, 12. 09. 2017, 12:14 Link
Bei vielen Gerätearten ist der technische Fortschritt nach wie vor so geringfügig oder gar nicht vorhanden, dass es einfach sinn macht, die vorhandenen Geräte so lange wie möglich zu nutzen.
Markus Huber, 12. 09. 2017, 13:27 Link
Blöd ist halt nur, daß man auch irgendwie Entwicklung blockiert, wenn nicht gewechselt wird. Das Ganze ist irgendwie so ein Entscheidungsproblem, für das es wohl nie eine wirklich gute Lösung geben wird.

( und ja, auch mein Statement zum konservativen Softwareerhalt, führt natürlich zu "Stillstand"; schon klar )
naitsabes, 12. 09. 2017, 13:41 Link
Welche Software ist denn "32bit only"? Ist mir noch nichts untergekommen. Allerdings ist meine Sturm-und-Drang-Zeit beim Ausprobieren von neuen Versionen und neuer Software auch schon lange vorbei, und VRPC dient hauptsächlich als Ada-Compile-Host.

Wünschen würde ich mir, wenn es sowas wie ArchiEmu oder ArcEm auf RPi und Konsorten gäbe, um IOMD-Hardware zu emulieren. Adrian Lees hatte mal eine RPCEmu-on-ARM-Portierung gemacht, keine Ahnung warum das nie das Licht der Welt erblickt hat.

Wie dem auch sei, einem Hobby-Entwickler würde ich "32bit only", wenn es aus Versehen passiert, nicht vorwerfen wollen. Warum auf Uralt-Plattformen testen, anstatt seine Zeit in die Weiterentwicklung der Software auf aktuellen Plattformen zu investieren?
hubersn, 16. 09. 2017, 22:30 Link
Eigentlich jedes alte Modul was sich nicht starten läßt. Da kommt dann als 2te Fehlermeldung nach Describe, daß es nicht 32bit kompatibel sei. Das betrifft allerlei UraltSachen die mit ihren eigenen Modulen daherkommen - meist ist es zwar MemAlloc (was man sicher austauschen könnte) oder WimpExt - und die dann nicht laufen. Bsp. ArcadeBBS 002340.
Daneben allerlei mit undefinierten Abstürzen als !RTFtoHTML oder !RTFWriter ( stuttgart utils text ).

Mir war das aufgefallen, als ich mal bißchen was von den Sachen aus ArcadeBBS angucken wollte. Das macht dann nur kurzfristig Freude, weil eigentlich gefühlt 75% nicht mitspielen wollen. OK, das ist alles von ungefähr 1990-1992. Aber, trotzdem ...

Hobby-Entwickler sind natürlich außerhalb jeder Kritik und auch von anderen sollte man nicht irgendwelche Uralt-Geräte zu unterstützen verlangen.

RPCEmu-on-ARM klingt schonmal interessant.
naitsabes, 17. 09. 2017, 20:58 Link
2 wichtige Sachen, die mir noch eingefallen sind, und auch nicht mögen sind !LineEdit ( Commandline History ) und !SymphPlay ( das Originale , O.K. man kann das auch anders abspielen )
naitsabes, 17. 09. 2017, 23:24 Link
LineEdit ist in Zap vorhanden und tut mit RISC OS 5 und RPi2. Der einzige Grund für mich Zap herunterzuladen. :-)
cms, 18. 09. 2017, 06:14 Link
Auweia - ganz böse Steilvorlage ...

Aber, Danke für den Tip! Läuft und scheint tatsächlich genauso zu funktionieren, auch wenn es möglicherweise ein komplettes Rewrite ist. Nur findet so versteckt natürlich niemand und das ist mE ein sehr wichtiges und hilfreiches Tool.
naitsabes, 18. 09. 2017, 12:41 Link
Stimmt, ich habe das auch nur irgendwo aufgeschnappt. In Zap ist mehr Kram versteckt, aber ich brauchte/brauche wohl nur den LineEditor.
cms, 18. 09. 2017, 12:56 Link
Es ging Dir also gar nicht um "32bit Only", sondern um die Inkompatibilität der alten Software mit den neuen CPUs seit dem IYONIX? Oder eigentlich seit dem StrongARM. Teilweise gar seit dem ARM610.

Irgendwie verstehe ich das Problem nun nicht mehr. Was wird denn jetzt "sinnlos entsorgt"? Was genau ist der Kritikpunkt? Dass ARM inkompatible CPUs herstellt? Dass auch in der Windows-Welt heute Software, die für DOS und Windows 3.x geschrieben wurde, häufig nicht mehr unter Windows 10 läuft?

Und für die Uralt-Software aus der Prä-RPC-Zeit gibt es ja ArchiEmu.
hubersn, 18. 09. 2017, 13:00 Link
Ich fand es irgendwie ein wenig erschreckend, wie wenig von dem Zeug noch direkt läuft. Als Fehlermeldung kommt dann eben immer dieses "32bit only". Der Punkt ist, daß es da jede Menge Sachen gibt, die auch heute noch sinnvoll wären, die wohl aber keiner mehr neu schreiben wird, die aber eben nicht ausführbar sind.

Es geht da auch nicht um "neue" Software. Die funktioniert ja meist anstandslos. Und es geht auch nicht darum, daß neue Software auf alter Hardware laufen können soll.

Am Ende geht es wohl um einen "Kompatibilitäts-Layer" der alte Software direkt ausführt, ohne neues zu stören. Das kann ja gern auch eine Emulation sein, aber eben eine die ihre Sachen direkt in der Oberfläche ausführt. Kein Ahung, ob sowas völlig unrealistisch ist, aber es wäre schon praktisch.
( Wenn der Emulator sich dafür komplett die untersten 16MB vom RAM greift und sich da austobt, stört das sicher heut auch keinen mehr. )

( Und als Zusatz: Wenn man dann den "Cut" für neue Software irgendwo bei Iyonix/RPi ansetzen würde - also getrennte Caches und Non-26Bit Prozessor mit Statusregister - könnte man evtl. auch in der sonstigen Hardware von bestimmten Minimalvoraussetzungen ausgehen, etwa daß 32Bit Farben immer da sind, nicht wie beim RiscPC oder daß USB als Standard vorhanden ist oder auch mal locker 64MB als Zwischenpuffer benutzt werden können, weil halt als vorhanden vorausgesetzt. Oder Icons, sind immer HighDefinition und 256Farben. Und zwar ohne Abfragen, ob das System das jetzt überhaupt kann. Diskutierbar wäre sowas, weil es ja mit dem RPi eine gute Minimal-Preis-Lösung gibt. Wenn es nur das TitaniumBoard gäbe, würde ich sowas auch nicht sinnvoll finden. Aber: Es wäre für Neues sicher wichtig. )
naitsabes, 18. 09. 2017, 14:37 Link
Ich würde sagen die Geschichte von RISC OS ist voll von Softwarekrisen. Das ist sicher nicht RISC OS typisch. ARTHUR zu RISC OS 2 zu ARM3 zu Risc PC zu StrongARM zu ARMv5 zu ARMv7 sind wohl nur die wichtigsten. Auch wenn das mehr als Schade ist, wird man da nicht so schnell etwas ändern können.

Leider liegt das auch daran das viele Softwareautoren leider die Szene verlassen haben und ihre Werke nicht als Open Source freigeben haben oder jemanden die Quellen überlassen haben. Damit ist diese Software in den meisten Fällen für immer verloren. Eine sehr löbliche Ausnahme ist z. B. David Pilling. Bei z. B. Zap oder StrongED sieht man ja das es funktioniert. Soweit die viel zu späte Mahnung an die Programmierer.
cms, 18. 09. 2017, 15:43 Link
Allerdings wird ja auch vieles was OpenSource ist trotzdem nicht weitergebaut.
Das liegt vermutlich einfach daran, daß es wenige Leute gibt, die Lust haben sich erstmal in einen fremden Code einzulesen und den dann aufwendig um- und weiterzubauen. Schön wäre es natürlich trotzdem, wenn die Sachen, gerade so Sachen wie !Serenade oder !Oregano nicht so sang-und-klanglos im Nebel der Zeit versinken würden.
naitsabes, 19. 09. 2017, 10:49 Link
Aemulor und ADFFS existieren (ersterer wird demnächst komplett freigegeben, schreibt der Autor im Iconbar-Forum, also auch für RPi, und upgedatet für das aktuellste RISC OS 5.23). Dazu ArchiEmu und ArcEm.

Alle vier sind keine optimalen Lösungen - Aemulor ist am nächsten dran aus Benutzersicht weil potenziell vollständig transparent, hat aber wegen der AppSlot-Limitierung unschöne Auswirkungen auf "echte" 32bit-Anwendungen. Ich hatte die ultimative Lösung mal vor Jahren (2011!) angeregt (https://www.riscosopen.org/forum/forums/8/topics/660), in der Diskussion wurde eigentlich klar wie komplex so ein Unterfangen sein würde ("prohibitively difficult, and will place too many restrictions on the host system"), nicht zuletzt deshalb, weil RISC OS eben wenig Abstraktion von der Maschine bietet, und viele Software-Autoren dummerweise die wenige Abstraktion auch nicht genutzt haben.

Am Ende bleibt als m.E. einzig sinnvolles Ziel ein RPC-Emulator mit JIT (ohne JIT landet man auf einem RPi 1 bei der Performance eines 8 MHz ARM2 (siehe ArcEm)), der möglichst gut ins System integriert ist.

Jon Abbott hatte mal interessante Ideen rund um die Hypervisor-Funktionalität zur Virtualisierung in ARMv8, da könnte man sicher was interessantes stricken. Aber wenn man sieht, wie lange es gedauert hat, dass ADFFS einen benutzbaren Stand hatte...und dort sollte ja nur eine eng begrenzte Menge an Software emuliert werden können.

Unterm Strich würde ich eher den Weg "neu schreiben oder patchen" gehen für alte Software. Wenn man 100 RISC OS-Benutzer fragt, welche 26bit-only-Software sie vermissen, wird vermutlich eh nur Impression mehr als 10 Nennungen bekommen.
hubersn, 19. 09. 2017, 11:55 Link
So, bin von der kleinen Radtour wieder zurück. Bericht in de.rec.fahrrad (nicht hier ;-)

Ich habe mich heute gefragt, was das auf meinem kleinen RPI in !Boot->CPU ist.

Da steht etwas von ARMv5 compatibility mode, ARMv7 strict mode und ARMv7 fast mode. Hat das irgendwas mit eurer Diskussion hier zur alten Software zu tun?

Problem bei Acorn waren doch schon immer die Inkompatibilitäten. Wollte man 'mal ein altes Spiel auf dem RISC PC spielen - ging nicht. Usw. Die waren bei Neuentwicklungen schon immer sehr konsequent. Sicher haben das andere Welten (Unix) weitaus besser gemacht. Was aber wieder auf Kosten der Rechenleistung geht. War Java da nicht auch so ein Ansatz / Ding?
Isip, 19. 09. 2017, 19:20 Link
Schöne Tour ! Schöne Gegend.
Nur bei +2 Grad im halbdichten Zelt übernachten im Regen, ist schon heftig; zumindest mal heftig kalt. Und dann früh in die nassen Klamotten und weiterfahren ... brrrrrr.
Die newsgroup da habe ich mal ab-bestellt, weil die da soviel Radpolitisches und Morbides diskutieren, das zieht einen auf die Dauer ziemlich runter, wenn man sich da die tägliche Dosis gibt. Viel schöner ist das rad-forum.de ( mit Bindestrich ). Ich empfehle den Bolivien Bericht ... und die ganzen anderen ...

ARMv5 vs. ARMv7 Mode ist sicher was, was mit Kompatibilität zu tun hat.
Ich glaub hier ging es eher so um ARMv1 und ARMv2. Also old-school max., als die MMU noch MEMC hieß und die Grafikkarte VIDC. Und bis zum RPC inklusive. Wahrscheinlich ist das, was da in ROOL schon andiskutiert wurde, sowas wie ich mir das vielleicht wünschen würde. Allerdings wird es ja ziemlich gut "wegdiskutiert". Und wenn man ehrlich ist, muß man ja sagen, daß ein ARM2 kompatibler Modus mit 0.8 MIPS wohl wirklich nicht viel bringt.

Die Unixe haben das nur insofern besser gemacht, als es da oftmals den SourceCode dazugibt und jedesmal neu übersetzt wird. Einzig bei Solaris SUN gibt es sowas wie eine echte Binärkompatibilität bis zum Beginn. OK, bei IBM wohl auch, aber das benutzt privat niemand ( z14 emperor ).
naitsabes, 21. 09. 2017, 11:37 Link
Danke für den Hinweis auf das Rad-Forum! Ist halt leider wieder Web, was ich nicht so mag. Ich habe eben genau deshalb in de.rec.fahrrad gepostet, weil dort soviel Schrott geschrieben wird (Radpolitisches wie du schreibst was mich so gar nicht interessiert). 7 Tage Fahrrad fahren trotz des Regens hat's diesmal voll gebracht. Jeden Tag soviel erlebt und gelernt.

Wird jetzt aber Zeit, dass ich endlich mit den RISCOS-Videos weiterkomme... Elegante technische Möglichkeiten zur Kompatibilitätsherstellung gibt's sicher einige. Nur nutzt die wieder kaum jemand.
Isip, 21. 09. 2017, 16:39 Link
FPGA ist damit vermutlich gemeint ( ala MiST Board ) ?
Das wäre natürlich was, so als Steckkarte etwa. Dürfte auch was schneller sein als Emulationen - JIT hin oder her.
naitsabes, 22. 09. 2017, 10:14 Link
Lange Weile habe ich leider nicht, sondern aktuell eine 50-60h Arbeitswoche und meine Familie verlangt auch ihr Recht... Trotzdem ist der nächste Schritt getan. Mein "Laptopdesign" steht [klick].
Der Druck ist ewas grob (max. Geschwindigkeit, mittlere Schichtdicke), weil ich wusste, daß noch einig Änderungen nötig sein werden. Ein Funktionsmodell ...
Was derzeit fehlt sind die Edelstahlrahmen für das Display, die Tastatur und über dem "Kofferraum". Die kommen nach endgültiger Klärung. Der Kunststoffersatzrahmen für das Display ist recht "wabbelig". Der ist aber auch nur für den Übergang gedacht, damit das Display nicht rausfällt ;-)
Aktuell muß ich die "handgebohrten" Befestigungslöcher der Komponenten noch in die Zeichnungen übernehmen und meine "fliegende Verdrahtung" ordnen.
Grundsätzlich funktioniert der Kram aber wie geplant.
Schlechte Bilder helfen die Unzulänglichkeiten zu kaschieren ;-)
Raik, 22. 09. 2017, 11:31 Link
Die Retrowelle rollt, das sieht fast genauso aus wie mein 486SL Notebook aus dem Jahr 1993. Damals allerdings nur mit Graustufen Display.
Patric, 22. 09. 2017, 12:23 Link
@Raik: Die Einschläge kommen näher für einen richtigen Laptop! :-)
cms, 22. 09. 2017, 14:37 Link
Was fehlt ausser "schön"?
Raik, 22. 09. 2017, 17:09 Link
@ Raik:

Kann man sowas für unterwegs nutzen? Ich meine, im Fahrgepäck für die nächste Radltour mitnehmen? Ohne, dass das Gerät Schaden nimmt? Dann könnte man ja gleich von unterwegs aus im Zelt seine Webseite pflegen... so muss ich aber immer zuerst meine stenografierten Aufzeichnungen wieder umständlich in Buchstaben umformen.
Isip, 23. 09. 2017, 16:09 Link
Ich habe jetzt nochmal das eine Video hochgeladen (RISC OS Einführung), weil ich gerade die Gelegenheit dazu hatte (Link, bitte .zip wieder in MP4 umbenennen). Aber so wie es aussieht, kann ich zuhause die Videos wirklich nicht vernünftig hochladen. Sowas ist natürlich schwierig für die Zusammenarbeit.
Isip, 24. 09. 2017, 11:52 Link
zum Notebook: Sieht schon aus wie ein solches. Der Kofferraum dürfte niedriger sein, was sicher kein Problem sein dürfte, v.a. damit das Display komplett umgelegt werden kann.
Das mit den Rahmen hab ich nicht verstanden - kommen die außen drauf ?

zum Film: Ist gut gemacht. Kann man i.P. so schonmal einstellen, würd ich sagen. Vorher kürzen auf ca. 1:45 und vorn noch ca. 5sec mehr Titelbild ohne Ton dazu, damit man mehr Zeit zum Lesen des Titels hat. Ist halt auf dem Bild nicht viel los, aber das kann sich ja ändern, wenn sich in späteren Folgen was bewegt etc. Gut wäre noch so eine Art Startsequenz, die dann in jedem Film immer die gleiche sein sollte, wegen des Wiedererkennungswertes der Serie. (Die Idee mit dem Anzeigen der Webseiten, find ich auch brauchbar. Kann auch für anderes sinnvoll sein, etwa StrongED Vorstellen beinnen mit der Webseite und kurz was erzählen zur History, dann den ZAP als Gegenspieler als Webseite zeigen, dann den Browser wegklicken und das was man im Programm zeigen will machen. Webseiten nur anreißen, angucken, kann man das ja dann bei Bedarf selber. Daher sehr gut, daß nicht in der Acorn-WikiSeite rumgescrollt wird. Bei der letzten ist dagegen OK, weil da Infos kommen - diese Performance-Liste kannte ich auch noch nicht.) Gut ist auch die Überleitung am Ende zur nächsten Folge. Das kann, wenn es immer so gemacht wird, ein Satz, was das nächste Thema sein wird und was daran gut ist, auch so ein Element sein, was das Ganze runder macht.
naitsabes, 25. 09. 2017, 20:58 Link
Deutlich besser als der vorherige Übungsfilm.

Die letzte Webseite würde ich vorher richtig positionieren und dann im Desktop minimiert ablegen. Mit einen Doppelklick ist die dann sichbar.
cms, 25. 09. 2017, 21:21 Link
@naitsabes
Flacher geht nicht, weil das Wandboard und der Kartenlesereinschub nicht flacher sind. Komplettes Umlegen des Display ist so nicht möglich. Ich brauche das nicht, kann aber mal schauen was maximal geht.
Der/die wabbelige Kunstoffrahmen / -abdeckung für das Display wird ersetzt gegen Edelstahl. Der ist dann flächenbündig im Gehäuse versenkt. Ich habe aussen rum einen ca. 1mm Kunststoffstreifen.
Die Tastatur ist aktuell "offen", da kommt eine Abdeckung mit Aussparung für die Tasten. Ebenfalls flächenbündig. Der Kofferraum braucht 'ne Klappe mit Lüftungsöffnungen...
Raik, 26. 09. 2017, 07:45 Link
Display kippen ist schon wichtig bei einem NB. Und mehr als 95 Grad.

Ist das eigentlich ein Privatprojekt ? Oder soll da mehr draus werden ?
Und wie kompatibel ist das dann - genauso wie das ARMini ARMX6 ( wenn man da die Software hat ) ?

Edelstahl wiegt viel, fällt mir noch so ein ...

Und wenn das "Wandboard" ( immer interessant, was es alles so gibt ... kannte ich nicht ) mit Prozessor nach unten montiert ist, wirst Du erst wissen, ob Kühlöffnungen wirklich reichen, wenn Du's mal auf Vollast bei geschlossenem Deckel laufen hattest.

( Kennst Du die Konvektionskühlungen der alten HP Vektra's ? Dort war der Sockel bzw. Lamellenlüfter der CPU ( der natürlich auch oben noch aktiven Kühler hatte ) von unten mit einem großen Metallblech durch die Platine verbunden, und dieses wurde in die Gehäusewand eingehängt. Das hat sicher nochmal gut Kühlleistung gebracht. )
naitsabes, 26. 09. 2017, 11:31 Link
@naitsabes
Das Wandboard Quad ist das Herz des ARMX6, Kompatibilität also identisch (Cortex-A9, also ARMv7).
hubersn, 26. 09. 2017, 11:41 Link
Sowas dachte ich mir fast, aber habe es auf den Seiten nicht so direkt gefunden.
Danke.
naitsabes, 26. 09. 2017, 12:21 Link
Der Kühlkörper sitzt oben, so daß es an der Stelle keine Probleme gibt. Die Wärme ist aber für eine "Plasteblende" etwas hoch.
Das Board steht etwas "hochbeinig", weil der SATA-Anschluß unten ist. Alles in allem brauche ich deshalb knapp 40mm.
Das Gewicht der "Rähmchen" ist vernachlässigbar. Ich dachte an 0,8mm Dicke. Alu würde eventuell auch gehen aber bei Edelstahl habe ich besseren Zugriff und mehr "Muster" verfügbar. Ich dachte an "Leinen".

Der Deckel geht aktuell ca. 110°-120° auf. Etwas mehr ist vielleicht noch noch möglich aber 180° geht nicht.
Raik, 26. 09. 2017, 12:33 Link
In dem Bild sah es so aus, als stoße der Rahmen bei knapp über 90 Grad hinten an.
Unter "Leinen" kann ich mir nix vorstellen, aber das da finde ich als Muster in Rechnern immer total schick - click.

Sieht sicher auch in gelber oder neon-grüner Lackierung super aus - vor allem auf schwarzem Plastikuntergrund.
naitsabes, 26. 09. 2017, 15:51 Link
Leinen guckst Du [klick]...
Dezentes Muster, Oberfläche unempfindlicher als geschliffen...
Raik, 26. 09. 2017, 18:18 Link
Auch schick.
naitsabes, 26. 09. 2017, 19:26 Link
Das Problem lag anscheinend an der Firewall und dem "c d" (ohne Leerzeichen) in der URL. Schau da jetzt nicht genau, Du hast ja ein Workaround gefunden.
cms, 26. 09. 2017, 19:36 Link
@Isip das Video scheint ja nicht für Leute aus deiner Region zu sein, also bitte den Dialekt etwas zurückfahren. Ich persönlich finde Dialekte schön, man sollte aber das nicht auf Kosten der Verständlichkeit machen.
Ex-RiscOS Benutzer, 28. 09. 2017, 12:33 Link
@Isip
Das Ding ist schon als portables Gerät ausgelegt. Wie lange der Akku hält, kann ich noch nicht sagen. Ich habe noch ein paar Probleme mit der Ladeelektronik. Ich bin zu doof die via I2C zu kalibrieren. Rein "rechnerisch" sollten 4h+ dabei herauskommen.
Für das Fahrrad ist aber vermutlich die Pyra besser und sinnvoller.
Auf meinem funktioniert mein UMTS Stick, die Pyra hat das intern (nach den technischen Informationen, die ich habe, sollte das mit ComCentre tun)... beides (noch) nicht lieferbar ;-)
Mit der Pandora tut mein Stick auch. Im Dauerbetrieb schrumft die Akkulaufzeit un ca. 1/3. Die Classic läuft normal gut 10h unter RISC OS, die GHz etwas weniger...
Raik, 28. 09. 2017, 23:27 Link
Das soll mit Untertiteln gelöst werden. Allerdings habe ich mit der Software noch massig Probleme. Vielleicht ist sie auch gar nicht für sowas geeignet. Jedenfalls ist sie saulangsam. Sowas ging vor Jahren selbst mit einem C64 und der Gebox viel schneller (wobei die Bauanweisung für die Genbox auch noch in der 64'er abgedruckt worden war; aber sowas gibt's heutzutage ja merkwürdigerweise überhaupt nicht mehr - RPI selber bauen, man stelle sich sowas 'mal vor!!!).

Obwohl... vielleicht sollte ich besser eine andere Art von Filmen machen. Irgend sowas in der Art, wo man nix übersetzen muss, weil es sowieso jeder versteht. Und wo man nix denken muss. Irgend sowas in der Art wie das Musikantenstadl also. Aber wahrscheinlich habe ich damit dann genausoviel Erfolg. Bäh.

Jetzt muss ich erstmal zusehen, dass ich die Festplatte von meinem RISC PC erneuern muss. Die neue spinnt auch schon wieder. Hat alles keine Qualität mehr, heutzutage.

Ein Problem unter RISC OS war halt immer die Vermarktung: Man kam und kommt einfach nie an die Infos, die man als Anwender und Programmierer so braucht. Das sagt irgendwie ein jeder.
Isip, 29. 09. 2017, 06:51 Link
Hmm? Untertitel kann jeder Texteditor erstellen. Einfach eine Datei als *.srt abspeichern, die nummerierten Text mit Zeitindex enthält. UTF-8 sollte allerdings sein.

1
00:00:20,000 --> 00:00:24,400
Willkommen bei RISC OS!
2
00:00:24,600 --> 00:00:27,800
Dies ist eine kurze Einführung

Dann bei YT "Untertitel hinzufügen" anklicken und Datei hochladen.
Patric, 29. 09. 2017, 08:28 Link
Das geht theoretisch auch mit ffmpeg unter RISC OS. Die *.srt Datei wäre die Gleiche. Praktisch scheitert das an der fehlenden libass. Die ist scheinbar für RISC OS nicht mit umgesetzt :-(
Habe bei Chris Gransden und Christopher Martin mal vorsichtig "angeklopft".
Raik, 29. 09. 2017, 22:44 Link
Danke für die vielen guten Hinweise und Ratschläge. Da habe ich wohl noch viel zu lernen.

Leider ist immer so viel zu tun. Vielleicht finde ich übermorgen 'mal endlich Zeit dazu, weiterzumachen.
Isip, 01. 10. 2017, 15:49 Link
Mal was gaaanz Anderes...

Elesar hat mir eine "Schritt für Schritt Anleitung" geschickt, wie ich die Festplatte sinnvoll nutzen kann.
Ich war damals auf dem richtigen Weg, nur meine uenv.txt war falsch :-(
Ich habe die Anleitung von Elesar etwas abgewandelt und meine fertig installierte Karte auf die Festplatte kopiert. Wollte mir die Neuinstallation der Programme sparen. Das wäre nötig gewesen, wenn ich, wie angegeben ein frisches rootfs als Basis verwendet hätte.

Das ganze war erfolgreich. Ich habe nun ein sehr gut funktionierendes Debian auf dem Titanium. Durch die Verwendung der Festplatte anstelle der Karte wird das System plötzlich nutzbar. FreeCAD, Slic3er, Firefox, Libreoffice etc... Kein Vergleich zu vorher.

Mehr dazu in der nächsten (?) GAG News ;-)
Raik, 01. 10. 2017, 17:01 Link
Vergessen:
@Isip
Die letzte Version des Videos läuft auch "jugendkonform" auf meinem SM-Art-Phone.
Raik, 01. 10. 2017, 17:04 Link
WBTop letzter Stand... [klick]
Raik, 03. 10. 2017, 05:30 Link
Habe mal ins Forum was geschrieben, damit dort auch mal wieder "Traffic" ist.

Ansonsten, als ganz allgemeine Info @all : Nächstes Wochenende ( 7.10.-8.10. ) ist in Berlin das VCFB 2017 - das Vintage Computing Festival Berlin. Eine Veranstaltung auf der man jede Menge "Altgerät" und Zubehör bewundern kann. Genauere Infos inkl. Ort und Vorträgen und Überblick über die Aussteller findet sich bei (!click).
naitsabes, 03. 10. 2017, 13:29 Link
Die Untertitel kriege ich jetzt also daheim mit meiner Software auch endlich gebacken. Ist aber ziemlich viel Arbeit. Vielleicht probiere ich es demnächst 'mal mit YT. Obwohl online arbeiten hier so eine Sache ist...

Die Oberfläche ist schon wieder eine eigene Geschichte für sich. Überhaupt nicht durchdacht und resourcenfressend (Fläche). Mit meinem Asus EEE PC mit "nur" 1024 x 600 Pixel bin ich da ziemlich aufgeschmissen. Und auch die Datenverwaltung ist ein Graus. Windows halt. Größere Videos kann ich hier scheinbar gar nicht ruckelfrei abspielen. Es geht schon irgendwie, aber wie halt...
Isip, 03. 10. 2017, 19:52 Link
Hab geantwortet und Blasen an den Fingern ;-)

Chris Gransden hat eine RISC OS kompatible Version von libass. Schauen wir mal ob Christopher Martin das für FFMPEG "verwurstelt" bekommt. Dann sollte das mit den Untertiteln auch unter RISC OS funktionieren.
Raik, 04. 10. 2017, 14:23 Link
Wäre super, danke! Windows ist mir eh ein Gräuel.
Isip, 04. 10. 2017, 19:39 Link
So. Ich habe mir jetzt 'mal ein HP EliteBook ausgeliehen. Die Videoschneidsoftware läuft da doch etwas flüssiger drauf als auf meinem Asus EEE. Außerdem ist der Bildschirm etwas größer. Aber eigentlich auch nicht ausreichend. Besonders schockiert hat mich, dass das Abspeichern eines knapp einminütigen Projekts (d. h. Zusammenstellen eines geschnittenen Videos) auf dem HP keine 3 Minuten gedauert hat, hingegen auf dem Asus aber über eine halbe Stunde. Dabei ist der Asus (2,0 GHz) nur wenig langsamer als der HP-Rechner (2,9 GHz).

Der Schnitt ist noch nicht perfekt. Denn die Texte müssen genau zum richtigen Zeitpunkt eingeblendet werden (nicht zu früh und nicht zu spät). Auch hier muss ich noch üben.

Vermutlich werde ich die Tonspur später noch einmal getrennt von dem Video aufnehmen. Wenn ich gleichzeitig sprechen und den Computer mit RISC OS bedienen soll / muss, verspreche ich mich immer wieder. Den momentanen Stand der Arbeiten kann man so einfach nicht lassen.

Das mit dem Titelbild als Erkennungszeichen für die Video-Serie halte ich eine gute Idee. Aber was könnte man hierfür hernehmen?

Auch die Bootsequenz möchte ich beim nächsten Mal berücksichtigen.

Aber hierfür muss ich noch einmal alles neu machen.

Das letzte Video mit den eingeblendeten Texten lade ich euch hoch, sobald ich die Gelegenheit dazu habe.

Hat mich jetzt ein bisschen schockiert, wieviel Arbeit so ein kleines Video eigentlich ist und wieviel Technik man dafür leider braucht, um ordentlich arbeiten zu können. Überschreitet leider meine Möglichkeiten.
Isip, 07. 10. 2017, 17:53 Link
Nun hängt ja die Geschwindigkeit nicht nur vom Prozessortakt ab, sondern auch vom drumherum. Anzahl der Kerne und werden die parallel genutzt (ich kann bei meiner Software einen entspr. Haken machen), Festplatte, Hauptspeicher, 32 oder 64-bit usw.
Die Einstellungen in der Software können auch wichtig sein. Priorität der Ausführung, kodieren oder nur kopieren... Kopieren ist deutlich schneller...
Auch die Videoeinstellungen. Du brauchst keine hohen Bitraten. Bei Deinem nahe am Standbild reichen geringe. Gleiches gilt für die Bildwiederholfrequenz. Da kannst Du an der "Untergrenze des Ertragbaren" arbeiten. Variable Bitrate mit niedriegen Grenze... Alles halt, was die zu schaufelnden Daten reduziert.
Raik, 08. 10. 2017, 10:35 Link
Aus "2,0 GHz vs, 2,9 GHz" kann man wirklich garnix schließen. Ich habe gerade diverse Dell-Notebooks ein paar Benchmarks (synthetisch und Real World) unterzogen. Drei Kandidaten, allesamt mit Core i7 zwischen 2,7 GHz und 3,1 GHz. Ergebnisse differierten teilweise um Faktor 5. Real-World-Vergleiche des langsamsten mit dem schnellsten Kandidaten lagen durchweg bei Faktor 2,5.

Soviel zum Thema Taktfrequenz als Indikator.
hubersn, 08. 10. 2017, 16:28 Link
Kann hier vieles scheinbar gar nicht einstellen. So z. B. keine Bitrate. Ich gucke mich momentan nach anderer, geeigneterer Software um. Jemand hatte Avidemux empfohlen. Was mir auffiel: bei den meisten Programmen wird scheinbar alles, aber wirklich alles, in ein oder zwei Fenster geklatscht. Was natürlich bedeutet, dass man einen entsprechend großen Bildschirm braucht (den ich eigentlich nicht habe). Auch wäre es in meinem Fall hilfreich, wenn man das Video nicht zuerst schneiden muss, um anschließend die Einblendungen zu machen. Sondern sie per Zeitmarke angibt und sie auch problemlos hinterher verschieben kann, wenn's nicht passt. So wie das Patrick bei Youtube (YT) vorgeschlagen hat. Nur halt offline. Und ohne dass man gleich ein ganzes Video erstellen bzw. abspeichern muss, d. h. mit Voransicht. Mein Gott, ich habe von dem ganzen Krams doch eigentlich keine Ahnung. Ich weiß nur, was die Zielsetzungen sind bzw. wie's sein soll.
Isip, 08. 10. 2017, 16:31 Link
Ich benutze XMediaRecode unter WIN. Da ich WIN nicht selber habe, sondern nur auf meiner "Diensthure", nehme ich die portable App d.h. ohne Installation. Das Teil ist recht flexibel und flott und eine "ein Fenster Variante" im Fenster ;-). Meine Diensthure (i5, 8GB RAM) hat 1366x768. Damit geht das gut.

Video ist nicht ohne und dauert auch mit "highend hardware"... leider.
Raik, 08. 10. 2017, 21:46 Link
Naja. Hilft nix. Irgend jemand muss es ja wohl mal machen.
Isip, 09. 10. 2017, 06:22 Link
Thomas hat den Tochscreen Treiber verbessert. Ich habe mal versucht das "aufzunehmen" [klick] und bin kläglich gescheitert. ;-)
Was sollte zu sehen sein? Es erscheint ein Fenster in dem man die aktuellen Mousestatus sehen kann. Der Abstand des Fensters zum Finger/Mousepointer ist einstellbar. Abstand 0 = kein Fenster.
Zusätzlich zu den üblichen Maustasten gibt es noch frei belegbare für "Sonderaktionen".
Es gibt eine Mode 1, d.h. Select ist daueraktiv, welchen man mit einem Programm verknüpfen kann. Ist bei mir mit VKeyboard verknüpft. Noch nicht gelöst sind Sachen wie [Alt] + [Break] ...
Raik, 09. 10. 2017, 08:40 Link
Das heißt, es gibt dann nächstens nicht nur einen Notebook sondern auch ein perfekt ausgearbeitetes Tablet ... :)
naitsabes, 09. 10. 2017, 10:39 Link
Beim Tablet [klick] wird von meiner Seite nicht mehr viel passieren. Ich fummel aber immer mal wieder daran herum. Für mich ist es nutzbar in den Grenzen die RISC OS an der Stelle aufweist.
Ich aber bin kein Fan von "Tatsch"-Dingens.

Ansonsten im "Bundle" günstiger. Zahle drei, bekomme zwei ;-)
Raik, 09. 10. 2017, 14:26 Link
Habe mal die "schnelle Nummer" bzgl. Untertitel getan. Unter WIN mit XMediaRecode.
Raik, 11. 10. 2017, 12:18 Link
Beim Stöbern im Internet habe ich mal wieder ein schönes "Schnäppchen" entdeckt. Vielleicht sucht ja noch jemand von Euch einen RISC PC :-)

http://www.ebay.de/itm/ACORN-RISC-PC-233MHz-RISC-OS-4-HD-Floppy-CD-ROM-Top-Zustand-1-J-Gewahr-/172909131724?hash=item28422ff7cc:g:bR8AAOSwCmNZ1xxi
Jens Krüger, 12. 10. 2017, 13:44 Link
Pfff, aber knapp 1100,-€. Da kann "Schnäppchen" nur Ironie sein ;-)

P.S.: Hab beim Letzten das [klick] vergessen ;-)
Raik, 12. 10. 2017, 15:18 Link
...ja...so war's auch gemeint. O Gott ... was ich für Werte in meiner Wohnung habe ;-) Wusste ich gar nicht!
Jens Krüger, 12. 10. 2017, 15:43 Link
Dann sucht mal aktuell beim E nach Apple Lisa mit Twiggy Drives ...
naitsabes, 12. 10. 2017, 19:38 Link
Das Schnäppchen: zwischen Preis aufrufen und Geld bekommen ist immer noch ein kleiner Unterschied. Ich beobachte die eBay-Aktivitäten der Acorn-Freunde von der Insel recht genau, und was mir sehr teuer vorkommt wird schlicht nicht oder nur seltenst verkauft.

Immerhin mit StrongARM, 128 MB, 2 MB VRAM, Ethernet, PS2-Mausadapter und RISC OS 4. Da hat man schon schmalere Ausstattungen für ähnliche Preise gesehen. Gut, es fehlt das zweite Slice, ViewFinder, SCSI-Karte, UniPod und die PC-Karte und eine funktionierende Original-Maus, aber man kann nicht alles haben :-)
hubersn, 13. 10. 2017, 01:52 Link
Da frage ich mich, was könnte ich nehmen... 3 x 128MB, Irlam 24i16, IDEBlitz, RISC OS Adjust, Castle USB...

Habe noch einmal meinen Bildschirm am PiTab aufgenommen. Die Framerate ist nun "Echtzeit" angepasst. Die Untertitel sind farbig... was "auf die Schnelle" so ging.
Raik, 13. 10. 2017, 07:50 Link
Ein neuer Pi-Top ist erhältlich... [klick]
Raik, 13. 10. 2017, 10:38 Link
Und ist die Tastatur besser oder sogar gut und "in" deutsch? ;-)
Ernsthaft: Was ist den der Unterschied zum alten pi-top?
cms, 13. 10. 2017, 11:30 Link
Für den scheint es noch keine dt. Tastatur zu geben.
Ansonsten: Ein anderer Aufbau mit 14” full HD LCD screen, 1920 x 1080 resolution (alt 1366x768), 180° screen angle range

Guck selber... [klick]
Raik, 13. 10. 2017, 12:01 Link
Hab schon geschaut, aber wie war das mit dem alten ...
Scheint also im wesentlichen den Bildschirm zu betreffen. Ja, ein anderer Aufbau und dann hoffentlich auch bessere Tastatur. Fehlt also eine deutsche Tastatur. Drei Touchpadtasten wären ideal, aber leider illusorisch. Aber es gibt Menütasten und eine Maus geht ja wohl auch.

Ich denke Deine Lösung wird besser und hochwertiger.
cms, 13. 10. 2017, 12:34 Link
@cms
Auch das kann nur Ironie sein. Für die Kleinmengen die ich stemmen kann und die für RISC OS zu erwarten sind, keine Chance. Deren Gehäuse sind nicht (mehr) gedruckt. Das waren nur die Vorserienmodelle und für den Preis ... ich arbeite dran ;-)
Ich hätte gern das Innenleben des Pi-Top (Akku, Pi-Hub (inkl. Ladeteil und Bildschirmadapter) und den Bildschirm selbst verwendet aber die wollten mir die Teile einzeln nicht verkaufen :-(
Die Verarbeitung des alten Pi-Top ist schon gut. Wenn ich dahin kommen würde, wäre ich glücklich.
Gut, die Tastatur hat ein paar Macken, wobei die nachgelieferte Deutsche besser ist und sich die Nutzung allgemein stark verbessert, wenn man die Tastatur "unterstützt". Ich habe einige Streifen "vorkomprimiertes Fugendichtband" eingelegt, das von unten gegen die Tastatur drückt. An der Stelle ist die alte Konstruktion etwas "weich", wenn man etwas schneller tippt.
Das Gehäuse an sich inkl. Scharniere sind schon gut verarbeitet und durchdacht. Das muß ich neidlos anerkennen.
Das neue Konzept gefällt mir auch. Vielleicht ist ja auch mehr Platz für ein anders Board ;-)
3-Tasten kannst Du nur von einem RISC OS Liebhaber erwarten ;-)
Raik, 13. 10. 2017, 21:46 Link
Ab wann macht denn Spritzguß Sinn - ab > 15000 verkauften Geräten ... ? Dürfte wohl recht schwierig werden. Die PiTop Tastatur sieht aber schon so aus, als könne sie mit so einer IBM nicht mithalten.
naitsabes, 14. 10. 2017, 09:53 Link
@ Raik: Das Video kapiere ich ned ganz. Das flimmert ja total.
Isip, 14. 10. 2017, 15:59 Link
Habe es mir gerade unterwegs auf meinem Handytelefon angesehen. Da flimmert nix.
Ansonsten ist der Desktop von meinem Tablet zu sehen. Beim drauftatschen rotiert die Mausfunktion usw.
Raik, 14. 10. 2017, 16:49 Link
Auf der Classic Pandora unter RISC OS mit FFPlay flimmert auch nix. Unter WIN bei mir auch nicht...
Raik, 14. 10. 2017, 19:41 Link
Dann kann ich mir das ganze nicht erklären. Zumal das Video gleichzeitig in zwei Fenstern geöffnet wird. Über einem steht capture_UT, über dem anderen ActiveMovie. Beide Fenster scheinen vom selben Programm, nämlich dem Windows Media Player zu stammen.

Ich hatte versucht, euch mein letztes Video über ein öffentliches Netzwerk hochzuladen. Per ftp brachte ich gleich gar keine Verbindung zustande. Und http://www.www2ftp.de funktionierte auch nicht. Scheinbar kann man bei letzterem keine Dateien hochladen, die > 400 kB sind.

Ansonsten bin ich momentan leider viel unterwegs. Froh der, der eine Ausbildung hat und damit den ganzen Scheiß, den ich momentan machen muss, nicht machen muss. Nur damit man das bisschen Scheißgeld bekommt, das wieder andere von einem wollen.
Isip, 15. 10. 2017, 06:10 Link
Stimmt, der Mediaplayer flackert und stellt in einem Fenster nur ein halbes Bild dar. Sehr seltsam. VLC macht es richtig aber erstmal auch zwei Fenster auf. Das kann man aber "wegkonfigurieren".
Ich lade mit FTPc unter RISC OS oder FileZilla (portable) auf den anderen Systemen meinen Kram hoch. Keine technischen Probleme soweit.
Raik, 15. 10. 2017, 10:00 Link
Ausgerechnet mit FileZilla ging's nicht. Ich vermute, dass am Flughafen München die entsprechenden Ports gesperrt sind. In Belgien hat's dann auch nicht funktioniert. Habe das aber auf Grund fehlender Zeit nicht mehr näher überprüft.

FTPc ist mir persönlich lieber. Weil: man zieht einfach die Dateien von einem Filerfenster in ein Fenster von FTPc (oder umgedreht). Das funktioniert in genau der gleichen Art und Weise, wie man es von RISC OS gewöhnt ist. Und die Fenster lassen sich recht flexibel anpassen und platzieren. Bei FileZille dagegen hat man _ein_ Fenster, das in zwei Spalten unterteilt ist. Jetzt muss man umständlich immer zuerst zu den entsprechenden Plätzen hinmanövrieren und dann die Dateien umständlich hin- oder herschieben. Und dann natürlich das übliche Platzproblem: Der Bildschirm von meinem Asus EEE ist dafür eigentlich schon zu klein. Ich muss die Inhalte ständig hin- und herschieben. Weiß nicht, wer sich so was Unpraktisches ausgedacht hat.

Gibt es noch andere Möglichkeiten, wo man große Dateien raufschieben kann? Ich denke, dass das auch bei entsprechenden Anbietern mit Webseiten funktioneren müsste, die aber unter Umständen nicht mehr mit RISC OS Webbrowsern funktionieren. Was könnte man denn da hernehmen? Ich höre heute oft die Worte 'cloud' oder 'teilen'. Eigentlich möchte ich ja nur das Video irgendwo raufschieben, damit es andere wieder abrufen können, um es zu checken und ihre Meinungen abgeben zu können. Damit wir da 'mal endlich weiterkommen.
Isip, 15. 10. 2017, 17:44 Link
Und warum hast du dich eigentlich für das Datenformat .avi entschieden?
Isip, 15. 10. 2017, 17:45 Link
AVI ist doch nur der Container. Der Codec ist MP4. Nenne es um, wenn Du magst.
Ich habe gerade gesehen, daß Video besteht aus zwei streams... keine Ahnung warum. Ergründe ich vielleicht morgen ;-)
Ich erstelle ein unkomprimiertes AVI unter RISC OS. Ist für mich die schnellste Variante und ich kann die Bitrate festlegen wie ich möchte. MPEG wäre mir lieber aber das geht nicht unter 25fps. Wodurch das dann sehr viel schneller abgespielt wird. Ich nehme ja Einzelbilder als Sprite auf (Screenshot) und wandel die "on the fly" nach jpeg. Am Ende der Aufnahme wandelt ffmpeg das nach avi oder mpeg.
Das PiTab schafft bei 800x480 "nur" ca. 7 Bilder pro Sekunde. Das ist dann auch meine framerate für ffmpeg.
Das Titanium schafft an guten Tagen und mit leicht verringerter Auflösung (720p) die 25 Bilder pro Sekunde... abhängig davon, was ich ausführe.

FileZilla kann auch "Drag&Drop". Du kannst eine Datei von wo auch immer auf das "Zielfenster" von Filezilla fallen lassen und das Kopieren beginnt. ;-)
Oder "WIN like" mit der rechten Maustaste anklicken, kopieren und dann FileZilla öffnen und im Zielfenster mit rechter Maustaste "einfügen"... [STRG]+[C] und [STRG]+[V] funktionieren an der Stelle auch... Ich finde das nicht wirklich kompliziert. Geht auch auf der kleinen Pandora unter Linux recht fluffig.

Teilen kannst Du auch via Dropbox aber da wirst Du richtig "irre". Ich mag die nicht.
Raik, 15. 10. 2017, 21:34 Link
OK. Dann kenne ich mich viel zu wenig aus. Ich dachte nicht, dass das alles so kompliziert wäre...
Isip, 16. 10. 2017, 18:59 Link
Weiß jemand was mit icebird.org passiert ist ?
Ich bekomme da gar keinen Zugriff mehr drauf.
naitsabes, 16. 10. 2017, 22:00 Link
Kannte ich bisher gar nicht. Im Cache von Google ist noch was auffindbar. Gibt's da nicht auch noch einige FTP-Server, die Demos für RISC OS anbieten? Wie sieht es eigentlich mit Demos für / auf dem RPI an? Ich habe diesbezüglich noch nichts mitbekommen, denke aber, dass sich ein RPI für Demos durchaus eignen könnte, da hier immer die gleiche Hardware vorliegt (ähnlich wie beim C64) und sich Demos dadurch besser vergleichen lassen (Stichwort: Hardware ausreizen).
Isip, 18. 10. 2017, 23:47 Link
Einzelne gibt es sicher noch irgendwo. Aber so schön geordnet, gesammelt, sortiert und vermutlich ziemlich vollständig, dürfte nicht wieder zu finden sein.

Ich habe lange keine Demo mehr gesehen. Und schon gar keine neue. Von den PC Sachen mal abgesehen, aber das sind mittlerweile eher Grafikkartendemos - mit geilen Effekten, muß man zugeben.
naitsabes, 19. 10. 2017, 20:08 Link
Demos kann man gut bei youtube schauen. Interessant was es immer noch an Entwicklungen für die alten Maschinen gibt. Ich rede jetzt aber leider eher weniger von RiscOS Maschinen.
Ex-RiscOS Benutzer, 19. 10. 2017, 21:13 Link
Die neuen Demos auf den alten Maschinen (z.B. C64, Amiga) sind aber auch immer die gleichen Effekte. Nichts was man schon kennt, da die Hardware nunmal das Limit ist. Ist dann immer nur andere Grafik, Farben, Animation und Komposition. Die Arbeit will ich nicht schlecht reden, aber nüchtern betrachtet ist es so.
Artchi, 20. 10. 2017, 09:40 Link
Es gibt auch neuartige Dinge wie "Quad core by Singular Crew / C64 demo (four c64's needed)" , siehe: https://www.youtube.com/watch?v=QYsrmndXzWE

;-)

Neue Hardware für RiscOS bringt vielleicht ein paar frische Demos. :)
Ex-RiscOS Benutzer, 20. 10. 2017, 17:54 Link
Neue Hardware für RISC OS... das glaube ich jetzt weniger. Dass noch immer soviele Demos für den C64 erscheinen dürfte unter anderem auch daran liegen, dass er inzwischen so gut dokumentiert ist. Das ist bei RISC OS wohl eher nicht der Fall. Zumindest mir geht es so. Und wenn sich ständig die Hardware ändert oder es etwas Neues gibt, wird die Hardware nie richtig ausgereizt werden (weil es inzwischen ja schon wieder was Neues gibt). Interessant ist ja, wenn man sich den C64 anguckt, dass die Software auch erst im Laufe der Zeit besser wurde. Das aber bei gleicher Hardware (die ja zehn Jahre lang fast unverändert gebaut worden war). Evolution.
Isip, 20. 10. 2017, 19:02 Link
Ich schaue mit halbem Auge immer noch auf die CPC-Szene, und da hat es neulich eine neue Demo gegeben, die wahrlich Revolutionäres, noch nie Dagewesenes gezeigt hat: Logon's Run von Logon System.

https://www.octoate.de/wp/2017/04/16/logon-system-logons-run-live-footage-from-the-revision-2017/

Hat mich umgehauen.
hubersn, 20. 10. 2017, 19:43 Link
> Neue Hardware für RISC OS... das glaube ich jetzt weniger.

In den letzten Jahren gab es doch reichlich davon. Wenn die Software-Entwicklung mit der Hardware-Entwicklung mithalten würde...
hubersn, 20. 10. 2017, 19:48 Link
>In den letzten Jahren gab es doch reichlich davon. Wenn die Software-Entwicklung mit der Hardware-Entwicklung mithalten würde.

Ich meinte das auch so, das es sehr viel neue Hardware für RiscOS gibt. Schade das die Software leider nicht mitzieht. Früher konnte die Acorn Hardware offensichtlich talentierte Entwickler anziehen. Stellt sich die Frage wie man das wieder erreichen könnte.
Ex-RiscOS Benutzer, 20. 10. 2017, 21:09 Link
Btw. das CPC Demo ist wirklich umwerfend!
Ex-RiscOS Benutzer, 20. 10. 2017, 21:12 Link
Wirkliches sehr schickes Demo.

Auf dem CPC scheinen noch durchaus ein paar wirklich gute Leute unterwegs zu sein. Ich habe beim VCFB auf 4 Z80 Maschinen das SymbOS von Prodatron bewundert und von "himself" gezeigt bekommen. YT Demo dazu bei (click!), richtig schick wirds ab ca. 1:50min (und ich meine jetzt primär nicht den Bildinhalt).
naitsabes, 20. 10. 2017, 21:47 Link
Oh ja, SymbOS. Das ist in der Tat ein Meisterwerk. Gerade ist Version 3 erschienen - jetzt netzwerkfähig! Ein Ausweis dafür, was eine Einzelperson bei entsprechender Veranlagung auch heute noch IT-technisch erreichen kann.

Man stelle sich vor, wenn dieser Zeitaufwand und diese Genialität in RISC OS eingeflossen wäre...
hubersn, 21. 10. 2017, 01:08 Link
Ich meinte jetzt, dass eine neue Hardware für RISC OS weniger bringt, weil irgend jemand auch die Software schreiben muss. Und da gibt es wohl kaum wirklich viel Neues. Obwohl neue Hardware natürlich auch toll ist. Andererseits kann sie aber auch Probleme verursachen (Software muss angepasst werden usw. Eben das schon geschilderte Problem).

Das Demo Logon's Run finde ich toll. Auch SymbOS hat mich sehr beeindruckt. RISC OS finde ich an vielen Stellen eigentlich auch schon ziemlich genial. Oder zumindest recht durchdacht. Mein Bruder hatte damals einen CPC und war auch etwas in der Szene drin (Iceman). Hatte unter anderem Kontakt zu den Kreisen um Marabu. Und wir haben auch den Rundschlag erhalten. Über meinen Bruder kam ich übrigens zum Acorn Archimedes (ich hatte zuvor einen Commodore 64). Der Rundschlag enthielt zum Teil auch Informationen zum Acorn Archimedes, und in irgend einer Ausgabe werde sogar ich kurz erwähnt (als der Bruder von Iceman). (Link: http://www.cpcwiki.eu/index.php/Rundschlag) Ich hatte dann aber immer das Problem, dass ich ziemlich alleine mit der Maschine dastand. Alle anderen hatten ja einen PC, meist 486er, mit DOS und Windows 3.1x. Ich habe bis heute nicht verstanden, wie man mit sowas arbeiten kann. Aber gut, eine gute Maschine-Mensch-Schnittstelle scheint noch immer nicht selbstverständlich zu sein (habe damit leider auch in der Arbeit zu tun). Meist ist sie viel zu kompliziert und zu umständlich. Weiß nicht, woran das liegt. Scheinbar machen sich die meisten Programmierer keine wirklichen Gedanken darüber. Da wird einfach irgend etwas zusammengeklatscht. Hauptsache, der Programmieraufwand ist für sie möglichst gering. Und dann kommt irgend ein Mist für den Anwender raus.
Isip, 21. 10. 2017, 17:10 Link
Gibt es eigentlich grössere Projekte die z.b. per Github für RiscOS abgewickelt werden? Es gibt ja heutzutage viele Möglichkeiten wie Softwareentwicklung organisiert ist. Man braucht ja nicht nur immer einige wenige geniale Entwickler, sondern möglichst viele Gute.
Ex-RiscOS Benutzer, 21. 10. 2017, 17:27 Link
RISC OS selbst ?
Ansonsten könnte ich mir vorstellen, daß Teile von dem X11 Project von P.Naulls mal in so was gelegen haben mögen ( Firefox, SDLBomber ). Ansonsten ist da vermutlich nicht viel Verteiltes - und auch wo mehrere Leute mitmach(t)en, ist das oft "eigenständig" organisiert (!Zap bspw.)
naitsabes, 21. 10. 2017, 20:28 Link
Ich denke aber schon, dass es ein Unterschied ist, ob Software von anderen Systemen portiert oder glänzlich neu geschrieben wird. Im Zweifelsfall müsste sie vermutlich stark an die WIMP angepasst werden, weil diese nun einmal anders funktioniert als auf so ziemlich allen anderen Systemen (welche ich so kenne). Sonst fügt sie sich nicht Harmonisch in das Gesamte ein. Und damit sind wir wieder bei so einem Problem: viel Arbeit, was lästig ist. Aber genau das macht die WIMP ja schließlich so exklusiv. Sonst haben wir wieder den schon so bekannten Einheitsbrei. Anders machen halte ich für sinnvoll, wenn es denn damit auch besser funktioniert.

Die WIMP lässt sich sehr gut mit der Maus bedienen, was ich für recht sinnvoll halte. Bei Windows kann man zwar sehr viel mit der Tastatur machen. Aber braucht man dafür eine Oberfläche? Gut, manchmal wäre es schön, wenn man in der WIMP auch etwas mehr mit der Tastatur machen könnte.

Als Titelbild für die Video-Serie habe ich mich jetzt für eine kleine Maus enschieden. Ich denke, das trifft es recht gut. Oder sollten wir ein Einhörnchen nehmen? Was hatten wir sonst noch? Das Acorn-Symbol, das Zahnrad, die Himmbäre - und keine Ahnung, was das beim Iyonix PC gewesen sein soll; ein Ei vielleicht? Ich denke, das Problem ist, dass es kein allgemeingültiges Erkennungszeichen für RISC OS gibt (so wie der Pinguin bei Linux). Oder kenne ich es nur nicht?

Nun denn, starten wir heute 'mal einen neuen Versuch. Gestern hat mir unsere Katze leider den RPI samt Aufbau vom Tisch geschmissen.
Isip, 22. 10. 2017, 08:46 Link
>Ansonsten ist da vermutlich nicht viel Verteiltes - und auch wo mehrere Leute mitmach(t)en, ist das oft "eigenständig" organisiert
Also ich persönlich sehe im verteilten Ansatz doch einige Möglichkeiten Software für RiscOS vorwärts zu bringen. Die knappen Entwickler Ressourcen über das Netz zu bündeln. Ich sehe da Potential für Portierung von Software oder nativer Anwendungen für RiscOS.
Ex-RiscOS Benutzer, 22. 10. 2017, 16:35 Link
Auf GitHub gibt es schon einige RISC OS-Projekte, amüsanterweise hauptsächlich von Ex-RISC OS-lern, die so die Sourcen für das alte Zeugs unters Volk bringen. NetSurf liegt auch in einem Git-Repo, allerdings nicht auf GitHub. Und dann gibt es noch die Subversion-Repos auf riscos.info. GCCSDK ist da prominent.

RPCEmu liegt in einem Mercurial-Repo.

Und CDVDBurn liegt in meinem CVS :-)

Leider gibt es für alle modernen Versionsverwaltungssysteme keine RISC OS-Clients. Auch ein Grund, warum Otto Normalprogrammierer lieber bei Linux, Windows oder MacOS bleibt. Die Abwesenheit moderner Programmiersprachen, IDEs und Debugger tun ein übriges. Wen will man denn mit BBC BASIC-Gefrickel für die Programmierung begeistern? Das klappte vielleicht Ende der 80er.
hubersn, 22. 10. 2017, 18:22 Link
Oh. NetSurf 3.7 ist seit vorgestern draußen. Ist irgendwie an mir vorbeigegangen...
hubersn, 22. 10. 2017, 18:45 Link
Ein langgehegter Wunsch von mir wäre ein einfach zu nutzendes Angebot für RISC OS Projekthosting. Also letztlich schon sowas ähnliches wie GitHub, nur auf RISC OS-Bedürfnisse zugeschnitten. Hosting von CVS und SVN. Wiki und Issue Tracker kompatibel mir NetSurf. CI mit GCCSDK.

Könnte man sicher mit Redmine und Konsorten was einfach zusammenbauen. Als VM-Image fürs Self-Hosting oder gehostet. Das würde der Professionalität in der RISC OS-Softwareentwicklung sicher einen Schub verleihen - für die typischen Dinge, die als 1-Mann-Projekt starten, sind die Rüstkosten für sowas im Moment einfach zu hoch.
hubersn, 22. 10. 2017, 19:12 Link
>Leider gibt es für alle modernen Versionsverwaltungssysteme keine RISC OS-Clients.
Welche fehlen? Das Problem lässt sich nicht durch Portierung lösen?

>Ein langgehegter Wunsch von mir wäre ein einfach zu nutzendes Angebot für RISC OS Projekthosting. Also letztlich schon sowas ähnliches wie GitHub, nur auf RISC OS-Bedürfnisse zugeschnitten.
Wenn man modere Versionsverwaltungssysteme, also Clients, für RiscOS hätte, könnte man bestehende Angebote einfacher nutzen. Sehe ich das richtig?

Ein Angebot auf RiscOS zugeschnitten wäre optimal. Ob sich jemand findet, der einen solchen Dienst betreibt ist die andere Frage. Deswegen die Frage ob man mit den entsprechenden Tools nicht bereits bestehende Angebote auch für RiscOS nutzen könnte.
Ex-RiscOS Benutzer, 22. 10. 2017, 23:38 Link
Was die Entwickleranzahl angeht, muss man schon zwischen Alt- und Neu-System unterscheiden. Warum sollte jemand für die Alt-Systeme entwickeln? (C64, orig. Amiga und orig. Archimedes) Aus nostalgischen Gründen und wegen der limitierten Hardware. Genau deshalb, und nur deshalb, erscheinen neue Games oder SymbOS für solche Maschinen. Altuser gibt es auf Archimedes aber sehr wenige... wahrscheinllich sind manche sogar schon vertorben.

Bei Neu-Systemen ist doch die Motivation eine andere (z.B. RaspPI-Linux). Da geht es um "neue Welten", neue unbekannte Einsatzzwecke. Aber genau das kann dann z.B. RISC OS leider nicht bieten. Jemand der neu einsteigt, der kann auch Linux nehmen. Da hat er alles um sich auszutoben, der wird sich nicht extra das Leben schwer machen, weil ihm das Entwickler-Ökosystem fehlen würde.

C64-Programmierer entwickeln heute nicht auf dem C64! Sie benutzen den Windows-PC mit z.B. CBM-Prog-Studio, einer vollwertigen IDE mit eingebauter Projektverwaltung, Codeditor, Codecompletion, Assembler, Debugger, Sprite-Editor, Zeichensatz-Editor usw.
Und getestet wird im Emulator.
Da ist dann natürlich auch jede moderne SCM möglich.

Die Einschränkung ist also nur auf dem Zielsystem, nicht Entwicklungs-System.

Selbst in den 1980er Jahren haben Spiele-Entwickler nicht auf dem Zielsystem entwickelt. Egal ob Andrew Braybrook (Paradroid, Uridium usw.) oder andere berühmte 8-/16-Bit-Game-Entwickkler, hatten ihre C64-Spiele auf dem DOS-PC programmiert, weil der C64 zum professionellen programmieren zu limitiert war. Grenzen sind niemals gut, sie hindern einen kreativ zu sein!

Wenn wir also von "RISC OS reaktivieren" reden, sollten wir doch zwischen Alt- und Neu-System unterscheiden, um Entwickler motivieren zu können. Die Motivation für welches Zielsystem zu entwickeln, sind unterschiedlich. Aber jeder Entwickler will beim Programmieren kein Limit haben.
artchi, 24. 10. 2017, 08:17 Link
Ob man immer eine vollständiges IDE braucht ist sicher Ansichtssache. Ich habe viel mit IDEs entwickelt, manche sind gut andere nicht. Im Moment arbeite ich mit Notepad++. Dieses Programm ist vergleichbar mit StrongED oder Zap ,die ich immer noch in sehr guter Erinnerung habe.

Aber ich habe die Softwareentwicklung unter RiscOS immer noch recht mühsam in Erinnerung. Moderne Sprachen gut integriert in das Betriebssystem, das fehlt wohl immer noch. Programmiersprachen sind natürlich auch Ansichts- oder Geschmackssache. Je vielfältiger ein Betriebssystem unterstützt wird umso besser.

Wenn eine Infrastruktur zum verteilten entwickeln da wäre, könnte man vielleicht in Zukunft in dieser Richtung mehr erreichen.

@hubersn: lässt sich mit den bestehenden Compilern, Bibliotheken, Programmiersprachen etc. ein Fortschritt in Richtung moderne Softwareentwicklung erreichen oder fehlen da noch grundsätzliche Dinge?
Ex-RiscOS Benutzer, 24. 10. 2017, 13:38 Link
Klar, ob jemand lieber einen mächtigen Texteditor (wie Notepad++) oder eine IDE nimmt, sei jedem selbst überlassen. Ich wollte das ja nur als Beispiel anbringen, das niemand heute (auch wenn er C64-Fan ist) gerne auf dem C64 selbst entwickelt. Sondern sich Fremdsystemen und vorallem mächtigeren Systemen bedient.
Das kann dann auch gerne Notepad++, Emacs u.a. sein, aber die Rechenleistung, schnelle Netzwerk-Anbindung, hohe Bildauflösung usw. macht das Entwickeln einfach leichter. Das wussten schon die prof. Entwickler in den 1980er und 1990er Jahren.

Das gleiche gilt dann halt auch für RISC OS oder Archimedes, sowohl was die Hardware als auch Software angeht. Ist halt alles veraltet, was ja nicht heißen muss, das es damals als solches schlecht war. Ich finde Dampflocks auch beeindruckend, und mache gerne mit alten Zügen eine Touristenfahrt mit. Aber ich würde sie nicht regelmäßig zum ernsthaften Pendeln/Reisen benutzen wollen.

RISC OS krankt daran, das die Entwicklung einfach stehen geblieben ist. Es wird immer noch am alten orig. RISC OS rum gedoktert. Das Festhalten an ARM kann ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Software wird heute in Hochsprachen entwickelt, teilweise in Bytecode kompiliert. Da ist die CPU völlig egal. Das Ergebnis zählt.

Das ist meiner Meinung nach nicht Zielführend, weil man damit keine neue Programmierergeneration gewinnen kann. Denn ohne Nachwuchs wird das System mit seinen (alten) Usern sterben.

RISC OS hat ein paar super geniale Konzepte, die man aber in das Heute übertragen müsste. Dann könnte auch der Nachwuchs dafür begeistert werden. Denn RISC OS ist kein altes 8-Bit-System. 8-Bit-Systeme üben ihren eigenen Charme aus, den selbst der Nachwuchs neugierig macht. Bei den 16-Bit-Systeme wird es schon wieder knapp, und alte 32-Bit-Systeme (wie RISC OS) sind zu leistungsfähig um Interesse zu wecken.
Artchi, 24. 10. 2017, 15:27 Link
Da habt ihr schon einige Wahrheiten geschrieben. RISC OS, das ist für mich in erster Linie 'mal eine Philosophie. Vor allem die der WIMP. Die gleich in mehrfacher Hinsicht von anderen Systemen bis heute nicht erreicht worden sind. Da geht es eigentlich nur darum, wie man etwas machen machen. Oder wie es funktionieren kann. Und das hat eben auch seine (oft praktischen) Gründe. Andererseits ist auch nicht alles gut. Das Gute muss man halt herauspicken. Bei jedem System.
Isip, 24. 10. 2017, 19:00 Link
>RISC OS krankt daran, das die Entwicklung einfach stehen geblieben ist. Es wird immer noch am alten orig. RISC OS rum gedoktert. Das Festhalten an ARM kann ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Software wird heute in Hochsprachen entwickelt, teilweise in Bytecode kompiliert. Da ist die CPU völlig egal. Das Ergebnis zählt.

Ich sehe das ähnlich. Selbstverständlich wäre es sinnvoll RiscOS völlig unabhängig von der Hardware zu haben, aber das wird dauernd.
Dank der billigen ARM basierenden Rechner sehe ich aber trotz allen enormes Potential für RiscOS. Einen ersten Schritt zur Nutzung des Potentials wäre eben die Modernisierung der Infrastruktur für die Software Entwicklung. Ich glaube eher an kleine Schritt als an große Veränderungen.
Ex-RiscOS Benutzer, 25. 10. 2017, 15:15 Link
Interessante Nachricht
cms, 27. 10. 2017, 15:18 Link
Andrew hat dazu auch was bei ROOL "angekündigt".
Raik, 27. 10. 2017, 15:32 Link
Mm. Ich habe mir 'mal eben den neuen Webbrowser NetSurf 3.7 runtergeladen und ausprobiert. Aber die Oberfläche scheint sich wieder nicht merklich weiterentwickelt zu haben. Ist rudimentär wie auf dem PC.

Der Phönix Webbrowser scheint noch immer unübertroffen zu sein. Wenigstens hinsichtlich der Bedienung.
Isip ay Sustansya, 27. 10. 2017, 16:51 Link
Was gäbe es denn an der NetSurf-Oberfläche groß weiterzuentwickeln? Ist doch logisch, dass die Entwicklung dort stattfindet, wo es am Nötigsten ist: HTML, CSS, JavaScript.

Ich habe zwar auch gute Erinnerungen an Phoenix und dem Vorgänger Browse, aber was genau da jetzt an der Bedienung besser gewesen sein soll als bei NetSurf - ich könnte es nicht sagen.
hubersn, 27. 10. 2017, 20:55 Link
Schöne Sache, der OBrowser - so war die Geschichte mit den Portierungen ja immer gedacht: erstmal die 1:1-Portierung möglichst einfach ermöglichen, und dann darauf aufbauend ein passendes RISC OS-Frontend schreinern.

Ich habe beim Announcement jetzt nur den Hinweis "Sourcecode kann hier runtergeladen werden" vermisst. Oder sollte jemand die GPL missverstanden haben?
hubersn, 27. 10. 2017, 20:59 Link
Ich habe 'mal nach dem Otter-Browser gesucht. Wo aber kann die neueste Version heruntergeladen werden? Ich fand nur irgendwas von 2016. Das Teil war bisher halt arschlangsam.

Wenn ein Webbrowser unter Linux / Windows PC mehr bietet als unter RISC OS, warum soll man dann noch die RISC-OS-Version nutzen? Im Prinzip ist es dann eh alles das Gleiche.

Toll wäre halt, wenn das Teil endlich vernünftig per Drag & Drop genutzt und wie früher bei anderer Software auch viel mehr gesteuert oder eingestellt werden könnte; solche Sachen wie die URL in einen Texteditor ziehen oder Bilder und Videos per Drag & Drop in andere (Filer)Fenster ziehen, genauso mit markierten Textblöcken, die Einstellung, ob Bilder überhaupt abgerufen werden sollen. Statt Tabs eine allgemeine Dockingstation für alle Programme usw. Da gäbe es viel Neuland /Praktisches zu schaffen und würde die RISC-OS-Plattform mit Sicherheit von anderen abheben so wie früher (wie heute der Gemini PDA mit Tastatur wie früher halt die Psions waren). Stichwort: Interaktion der Programme und durchdachte / aufgeräumte, praktische Programme ohne viel Schnickschnack. Was den Phönix Webbroser betrifft darfst du mich nicht fragen. Ich hatte ihn ganz früher 'mal da. Laut der Aussage von einigen Anwendern soll er aber bis heute einmalig sein. Das habe ich weitergegeben.
Isip ay Sustansya, 28. 10. 2017, 07:14 Link
Soweit ich weiß gibt es keinen der sich wirklich um die RISC OS Version von NetSurf kümmert. Da ist es schon gut wenn es da überhaupt einen Weiterentwicklung gibt - auch wenn die unter der Haube ist.

Ansonsten vermisse ich Tabs in NetSurf.
cms, 28. 10. 2017, 12:08 Link
@Isip
Vom "HörenSagen"... Ich habe mal gehört WIN ist ganz toll... ja denn.
Ich meine Browse/Phoenix gibt es noch zu saugen. Bei ROOL oder oder in den "Paketen".
Raik, 28. 10. 2017, 12:23 Link
@hubersen! Der Sourcecode muss laut GPL ja nicht für alle öffentlich verfügbar sein, sondern nur für die, die das Binary erhalten/gekauft haben (den Source können aber andere natürlich weiter geben oder öffentlich machen).
Und auch da muss der Sourcecode nur auf Nachfrage raus gerückt werden, und auch nur für mind. 3 Jahre (GPL3, §6b). Entweder auf einem Medium gegen Kostenerstattung, oder kostenlos auf einem Server.

Am Besten ist natürlich, wenn auf der OBrowser-CD gleich die Sourcen bei liegen. Das ist für alle Beteiligten am einfachsten und günstigsten. Wenn jemand den Sourcecode an andere weiter gibt und dann öffentlich auf einem Server bereit stellt, ist das erlaubt.
Artchi, 28. 10. 2017, 13:05 Link
Schon, aber das völlig "durchdachte" Windoof vertrete ich ja nicht :-) Und ein bisschen auf die Füße steigen muss schon sein.

Wo kriegt man eigentlich einen anständigen Rechner mit einem anständigem Betriebsystem her? Leider ist es so, dass man auf dem Asus nicht einmal Videos von 720p ruckelfrei abspielen, geschweige denn vernünftig bearbeiten kann. In den Geschäften haben sie eigentlich nur Geräte mit Windoof, mit viel Pech vielleicht auch noch was von Apple. Aber von was anderem: Fehlanzeige.

Gefunden habe ich eigentlich nur www.tuxedo.de. Taugen die was? Und welches Betriebssystem soll man denn für die Videobearbeitung nehmen? Sonst finde ich halt noch Computer ohne Betriebssystem. Nur, was soll man mit sowas? Ohne Betriebssystem ist der Rechner ja nicht benutzbar, soweit ich weiß. Bin für Ratschläge dankbar. Aber das Portfolio ist halt schon ziemlich begrenzt. (Der Asus hat mich schon fast 200 Euro gekostet, was eigentlich schon viel zuviel ist.)

Die Auflösungen 720p, 1080p sind übrigens in der Norm High Definition Television festgelegt worden (https://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Television). Ein Hinweis hierauf hätte mir gereicht. Komisch nur, dass ich bis vor kurzem noch nie darüber gestolpert bin. Kann mich jedenfalls nicht erinnern, jemals darüber in einer Ausgabe der 64'er oder der Archimedes gelesen zu haben. Na gut, damals war das irgendwas mit PAL, NTSC oder VGA. Aber wozu denn auch ständig die Auflösungen erhöhen. Dass man nicht einmal was einfach lassen kann, wie es ist.

Neue Filme kann ich mir ohnehin nicht mehr ansehen. Da bewegt sich soviel, da bekomme ich Kopfschmerzen davon (Beispiele sind: Harry Potter oder Valerian - die Stadt der 1.000 Planeten). Mir reichen schon Webseiten, wo sich neben Text irgendwas bewegt.
Isip ay Sustansya, 29. 10. 2017, 08:57 Link
Welchen Asus hast Du genau und welches BS? Hast Du mal versucht im Netz "Stellschrauben" zu finden? 720p kann sogar die kleine Pandora. Ok, die ist gut optimiert aber ansonsten recht "schmalbrüstig".
Ansonsten habe ich immer geschaut das der Rechner meiner Wahl von Linux unterstützt wird. WIN kannst Du ja zusätzlich drauflassen. Vermutlich findest Du da wahrscheinlich sogar die besseren Programme für Dein Videoprojekt.
Raik, 29. 10. 2017, 09:47 Link
Danke für die Rückmeldung! Laut diversen Webseiten kann das der Asus Eee PC scheinbar nicht (Videos zu 720p ruckelfrei abspielen). Obwohl ich mit Youtube keine Probleme habe (außer, dass die Verbindung oft unterbricht und dann gar nichts mehr geht). Prozessor ist ein Intel(R) Atom(TM) CPU N450 zu / mit 1,67 Ghz und 2 GB RAM. 32-Bit-Betriebssystem Microsoft Windows 7. War halt installiert. Der Leistungsindex liegt bei 2,6 (zum Vergleich: das ausgeliehene EliteBook von HP, ebenfalls mit Windows 7, hatte einen Leistungsindex von 5,6. Hiermit konnte man eigentlich halbwegs sinnvoll Videobearbeitung machen, obwohl auch hier der Bildschirm noch zu klein war). Windows mag ich eigentlich generell nicht, deshalb die Frage nach was anderem. Viel muss / will ich ja nicht machen: Tonspuren einmischen und Untertitel einblenden. Vielleicht auch etwas "schneiden".

Ich weiß, dass man ein "leeres" NoteBook kaufen und dort selbst etwas installieren kann. Ich weiß auch, dass man mehrere Betriebssysteme "nebeneinander" installieren kann. Nur habe ich absolut keine Erfahrung mit sowas und befürchte, dabei etwas zu beschädigen oder kaputt zu machen, weshalb mir ein fertiges System lieber wäre (wie damals halt der Acorn: auspacken, hinstellen, anschließen, loslegen).

Bei Windows taugt mir die Oberfläche nicht, aber das Thema hatten wir schon einmal. Für Linux / Unix scheint es da auch nichts wirklich Gutes zu geben. Für die übliche Datenpflege wie Homepage, Texte usw. verwende ich daber nach wie vor lieber RISC OS, da hier vieles viel schneller und einfacher geht (von der Bedienung her) und sich die Programme ziemlich beliebig untereinander miteinander kombinieren lassen.
Isip ay Sustansya, 29. 10. 2017, 10:18 Link
Der Leistungsindex sagt absolut nichts aus. Das ist so ähnlich wie mit den MIPS Werten anno dazumal. Ganz schlimm beim Vergleich von PC vs. Workstations (ala DEC, SGI). Auf jeden Fall sollte aber Abspielen in 720p an sich gehen, aber nicht über den Prozessor, sondern über dessen Multimediaerweiterungen und die Grafikkarte. Damit die das aber macht, muß der Treiber schon halbwegs ordentlich passen - kurz das wäre die Ecke, an der Du mal "Nachforschungen" anstellen solltest ( welcher Treiber, welche Version, aktiviert ?, 3D aktiv ?, mit OpenGL bzw. DirectX Treibern des Grafikkartenherstellers ? ).

4GB wären sicher ganz generell auch nicht verkehrt. Die sollte man ( wenn das Notebook sowas überhaupt zuläßt ) eigentlich günstig beim E bekommen.

Bei Deinen sonstigen Ansprüchen, glaube ich kaum, daß Du mit einem FertigPC ( auspacken - hinstellen ) wirklich glücklich werden würdest. Wobei es da mittlerweile durchaus schöne Sachen und pflegeleichte Sachen gibt - z.B. von HP mit AMD Prozessoren und integrierter Grafik und trotzdem >= 8GB RAM. Die kosten aber auch gerne mehr mal das doppelte von dem Notebook. Ich könnte mir eher vorstellen, daß Du evtl. mit einem alten Serverboard oder einem gebrauchten GamerPC ganz gut fahren würdest - schon weil man sich da selbst eine eigene Meinung bilden kann und in gewissen Grenzen selbst bestimmt, was man haben will. Da ist dann aber schon noch bißchen Selbstbau angesagt. Und man muß vorher mal ein bißchen in den Gamerforen lesen, damit man weiß, welche Boards brauchbar sind.


Der Otter Browser ist ja mal was wirklich Innovatives. Wenns auch noch gut funktioniert, ist das wahrscheinlich eine sehr spannende Idee, um bestimmte notwendige Software aufs RISC OS zu bekommen.
naitsabes, 30. 10. 2017, 12:35 Link
Wenn ich das richtig gefunden habe ist das Teil "LowEnd". Shared Memory, keine Grafikbeschleunigung, kein OpenGL, kein DirektX, kleiner Bildschirm (bin nicht sicher 1024x600).
Meine Tochter hat ein ähnlich ausgestattetes Netbook mit Ubuntu. Ich will mal sehen was da geht. Ich glaube da ist Openshot drauf.
Du könntest natürlich eine zweite Festplatte kaufen und Linux darauf installieren und Dein WIN sicher weglegen ggf. vorher clonen und auf die neue Platte zwei BS... Grosse Sprünge sind aber auch damit nicht zu erwarten. Openshot gibt es auch für WIN.
Raik, 30. 10. 2017, 17:00 Link
Ich denke nicht, dass die Aussage "720p geht nicht" wirklich Sinn ergibt. Auf den allermeisten Systemen geht 720p problemlos, die Frage ist nur: bei welcher Kodierung? H.265 eher nicht, MPEG2 vielleicht schon. HuffYUV auf jeden Fall.

Vom eeePC gab es ja auch reichlich Varianten, ich habe die nicht-Netbook-Variante zuhause lange als stromsparenden Server betrieben, bis die suboptimale Kühlung vermutlich die Platte gehimmelt hat. Ich glaube der hatte den N270 drin. Der N450 hat ja sogar Hyperthreading, und der Grafikkern GMA 3150 war auf jeden Fall gut genug für DVD-Playback. Ich meine mich aber daran zu erinnern, dass einige Beschleunigerfunktionen unter Linux nicht zur Verfügung standen.
hubersn, 30. 10. 2017, 18:28 Link
Scheint so zu sein. Bei ArchLinux steht, daß es nur eine einzige Option gibt, die Sinn macht, angeschaltet zu werden. Dann gibts MPEG2 HardwareDecoding. (click)
Und an extra Treibern für XP/Win7 und Konsorten habe ich auch nicht viel gefunden. Da gab es v.a. die offiziellen, die man auf asustreiber.de finden kann - und die dann wahrscheinlich sowieso schon "drauf" sind.
naitsabes, 30. 10. 2017, 18:41 Link
Mir kommt sonst momentan nur noch ein MacBook in den Sinn. Ist wenigstens noch UNIX. Mit dem Asus werde ich wohl arm. Das Problem mit der Leitung lässt sich aber so nicht einfach lösen. Wir sind hier an der Landkreisgrenze München, und außenrum sind kilometerweit nichts als Wälder. Allein zum nächsten Laden habe ich ca.7 km fast nur durch Wald zu fahren. Ich kann's also bei Gelegenheit nur woanders hochladen. Bisschen blöd, das Ganze.
Isip ay Sustansya, 31. 10. 2017, 04:20 Link
Obwohl, bei dem Preis hätte es mich jetzt fast umgehauen (MacBook). 800 Euro hätte ich ja noch erwartet. Aber sowas... keine Ahnung, wer sich sowas leisten kann. Ich nicht.
Isip, 31. 10. 2017, 04:48 Link
Also in Berlin sind die (MacBook) allgegenwärtig. Allerdings sind das dann Tools, die die Leute für ihre Arbeit benutzen oder gar gleich gestellt bekommen. Da relativiert sich das mit dem Preis. Der aber trotzdem leicht obszön ist, gerade im Vergleich zu "normalen" Notebooks. Wegen HPs guck mal in Deine eMail, ich meinte da eher diese kleinen Desktoprechner, die ja vielleicht in Frage kämen. Gibts aber auch von Fuji u.ä. - heißen i.a. SmallFormFaktor oder Mini.
naitsabes, 31. 10. 2017, 12:10 Link
Zitat: "Viel muss / will ich ja nicht machen: Tonspuren einmischen und Untertitel einblenden. Vielleicht auch etwas "schneiden"."

Tonspur einmischen geht via ffmpeg auch unter RISC OS. Das dann sogar recht flott, solange man nur kopiert und nicht kodiert. Kleine Obey, kein Problem.
Mit dem alten ffmpeg funktioniert auch Christophers frontend noch. Damit geht es etwas komfortabler.
Schneiden geht auch aber man muß sich via ffplay erst die Stellen suchen. Es gibt unter RISC OS leider keine Visualisierung.
Für die Untertitel habe ich aktuell noch keine RISC OS Lösung gefunden. Spätestens hier wird aber eine zeitaufwendige Kodierung nötig sein.

Ich habe mir vor einiger Zeit einen "refurbishten" ollen Dell gebraucht gekauft. Ca. 150,-€. Kein "Renner" aber für mein Zwecke gut brauchbar. Die WIN7 Platte habe ich ausgebaut und Debian auf eine SSD installiert. WLAN war etwas zickig, weil Treiber nicht über die offiziellen Quellen erhältlich (sinnfreier Weise aber auf der LiveCD aber nicht auf der Installations CD) sind. Openshot ist darauf gut nutzbar und einige andere Videotools auch. FreeCAD natürlich und mein 3D Druckerkram.
Was man an Geld spart, muß man leider an "Handarbeit" draufpacken.
Wenn ich sehe was mein "Dienstlenovo" mit der Ausstattung neu kostet... danke, kann ich nicht. Aber an sich ein sehr gutes Gerät, aus meiner Sicht.
Raik, 01. 11. 2017, 10:34 Link
Naja. Ich bin jetzt am Schauen, dass ich irgend eine andere Lösung gebacken bekomme. Mir würde es ja schon reichen, wenn ich eine Textdatei mit Untertiteln über eine Software ins Video reinmeißeln könnte. Hilft alles nix. Da ist wohl noch ziemlich was zu tun. Danke für eure Antworten und Hilfestellungen!
Isip ay Sustansya, 01. 11. 2017, 16:42 Link
Vielleicht solltest Du dir WinFF mal ansehen. Das kann eigentlich alles was Du brauchst. Gibt es als portable App. Brauchst Du also nicht installieren. Habe den Link leider nicht parat.
Ich habe mal ein Video zusammengeschustert [klick]. Heute früh im Auto im "Einreisestau" in die Hauptstadt ;-) Filmchen und Audio habe ich gestern vorbereitet.
Im ersten Schritt Video und Audio zusammenkopiert (Option -acodec copy -vcodec copy). Der Teil geht genau so auch unter RISC OS. Ich habe für solche Zwecke ein paar Obeys.
Dann subtitle.srt erstellt (Textdatei) und diese dann "eingemischt". An der Stelle fehlt RISC OS ffmpeg die libass. WinFF hat die libass aktiv. Somit kann man Untertitel einmischen.
"Nachteil", wenig Grafik. Du mußt Dich mit den Kommandos beschäftigen. Da das was Du machen willst aber immer das Gleiche ist, helfen copy/paste ;-) Einmal den Weg gefunden, sollte das relativ gut funktionieren. Die Zwischenschritte gehen mit "nur kopieren" schnell. Der letzte Schritt, das "Hardkopieren" der Untertitel nach mp4, sprich das Neukodieren dauert dann allerdings eventuell. Je nachdem was Du als Ausgangsmaterial hast und als Ergebnis haben willst.
Raik, 02. 11. 2017, 13:26 Link
Habe heute früh vor der Arbeit noch einmal unter RISC OS probiert.
Funktioniert auch da. "More or less". Ich kann eine mkv-video mit Untertitel erstellen. Habe aber unter RISC OS keinen Player (auch ffplay nicht) der die anzeigt. Unter WIN und Linux wird aber alles korrekt dargestellt. Wer Spielen will [klick]. Konvertieren nach mp4 oder neu Erstellen auf verschiedenen Wegen mit ffmpeg schlug bisher fehl. Da muß ich nochmal drüber nachdenken.
Wegen der "Playerproblematik" habe ich Chris Gransden (mplayer unter RISC OS spielt nicht, unter Linux schon) und Christopher Martin angeschrieben.
Raik, 03. 11. 2017, 08:32 Link
Die Sache mit den MP4 Untertiteln klappt nun auch [klick]. Sehen nur anders aus, obwohl die "Vorlage" die Gleiche ist. Ist bestimmt nur eine Einstellungssache.
Ffmpeg scheint bei mp4 ein wenig zickig, wenn der Untertitel schon bei 0s beginnt.
Bis dahin geht alles schnell und ohne kodieren.
Bei VLC muß man bei mp4 die Untertitel erst einschalten, bei mkv spielt es direkt und der Mediaplayer von WIN ignoriert, obwohl aktiviert. Sehr seltsam.
Unter RISC OS weigern sich alle Player die Untertitel zu aktivieren.
Bleibt im "letzten Schritt" dann wohl doch nur ein Hardkodieren/("Rein")Rendern, was dann wieder dauert.
Raik, 03. 11. 2017, 14:36 Link
Vielen Dank für die vielen Infos! Jetzt habe ich erst einmal kräftig zu tun. Ich möchte spätestens zu Weihnachten das erste Zeug fertig haben. Es gibt einfach soviel zu sagen.

Mir persönlich sind kreative und elementare, also viele einzelne, kleine Werkzeuge lieber, selbst wenn sie nur auf der Kommandozeilenebene arbeiten, als ein aufgeblasenes "Superalleskönnerdings" mit einer resourcefressenden Oberfläche, die ohnehin wieder nicht an die Wimp heranreicht. Alles schon gehabt.

Inzwischen ist mir auch aufgefallen, dass in Verbindung mit RISC OS öfter eine Eule auftaucht. Vielleicht kann man da etwas mit ArtWorks machen.
Isip ay Sustansya, 03. 11. 2017, 18:58 Link
Wie geschrieben, versuche mal WinFF [klick] (ist die portable Variante). Ich könnte genauer "zusammenschreiben" was ich getan habe bzw. vergleichbares für RISC OS zusammenstellen (ein paar Obeys).
Ich habe nicht wirklich WinFF benutzt, sondern nur via [Options] dieselben geöffnet und dann im ffmpeg-Reiter bei 1st Pass meinen Kram eingegeben...
Meine Zeile war...
"D:\portableApps\WinFF\Bin\Winff\ffmpeg.exe" -y -i "D:\portableApps\WinFF\Documents\WinFF Output\video.mp4" -i "D:\portableApps\WinFF\Documents\WinFF Output\prototyp.mp3" -i "D:\portableApps\WinFF\Documents\WinFF Output\Sub.srt" -acodec copy -vcodec copy -scodec mov_text "D:\portableApps\WinFF\Documents\Winff Output\video_ut.mp4"

video.mp4 ist meine Aufnahme ohne Ton, prototyp.mp3 ist der separate Ton, Sub.srt meine Untertiteldatei, video_ut.mp4 das Ziel.

Wichtig sind vor allem -vcodec copy und -acodec copy . Das kopiert Video- und Audiostream ohne neu zu kodieren. Das spart "unendlich", weil es kostet nur die reine Zeit zum Kopieren der Datei.
Raik, 03. 11. 2017, 23:53 Link
Das wäre ja eigentlich so ein ähnliches Programm wie der Otter Browser - wo es eigentlich lediglich an der RISC OS Oberfläche mangelt, damit es gut benutzbar wird.

Dieses Kommandozeilengemache ist zwar sehr mächtig, und hat einen gewissen, wenn auch leicht altbackenen, "coolness"-Faktor, ist aber eben fürs normale Benutzen leider auch ausgesprochen "anti-intuitiv".
naitsabes, 04. 11. 2017, 10:23 Link
Jain. Ich habe noch kein wirklich gutes frontend für ffmpeg gesehen. Die sehen alle ähnlich aus und entsprechen dem was CM anbietet. Leider funktioniert das mit der aktuellen Version nicht mehr, weil sich "unter der Haube" einiges geändert hat und alte Kommandos nicht mehr oder anders funktionieren.
Ich habe ein eigenes frontend aber das ist sehr auf meine Bedürfnisse zugeschnitten, andererseits aber auch einfach anpassbar.
Es gibt ein paar Programme die irgendwie auf die ffmpeg librarys aufsetzen aber die zu portieren oder unter RISC OS "nachzuempfinden"... Chris Gransden und Christopher Martin haben beide "den Kopf geschüttelt".
Unter RISC OS ist zudem die Variante mit Obeys recht praktikabel nutzbar. Aber wer weiß ;-)
Raik, 04. 11. 2017, 10:56 Link
Chris Gransden hat eine neue Version von mplayer und ffmpeg bei ROOL zum download verlinkt. Mit subtitle und vfp support. Ich hatte leider noch keine Zeit zu probieren. Aber ich hoffe mein "Generve" hat geholfen. Meine Links hatte er zumindest ;-)
Raik, 04. 11. 2017, 20:59 Link
Danke schon einmal! Ihr seid echt super!
Isip ay Sustansya, 05. 11. 2017, 07:09 Link
Ich habe ein wenig auf dem Pi3 Pi-Top gespielt.
Den "eingemischten" Untertitel stream bekomme ich aktuell unter RISC OS nicht angezeigt.
Mit CG's ffmpeg kann man die Untertitel aber "hardcoden" (libass ist aktiv). Die Rechenzeit ist erstaunlich gut. Mein unkomprimiertes avi (720x576 ca. 1min Laufzeit ohne Ton) wird in etwas schneller als Laufzeit (<1min, mehr oder weniger je nach Qualität)) nach MP4 komrimiert, Ton eingemischt und Untertitel "reingerendert" (alles in einer Zeile TaskObey).
Ich probiere morgen mal mit 720p / 25fps...
Raik, 05. 11. 2017, 21:53 Link
Ich habe gelogen ;-)
Das mkv-Video mit dem separaten Untertitelstream wird nun von mplayer korrekt angezeigt. [T] aktiviert die Untertitel. Alles in allem scheint mplayer schneller und stabiler geworden zu sein, soweit ich das mit der Pi3 "Spielerei" beurteilen kann.
Ick freu mir ;-)
Raik, 05. 11. 2017, 22:21 Link
@cms
Wäre es nicht mal wieder Zeit? Die Scrollerei vor allem auf dem mobilen Handtelefon geht mir ein weinig auf die Nüsse ;-)

Ansonsten? Habe beim Frühstüch nachfolgendes getan? Wegen der Vergleichbarkeit Isip ein 2min Video "geklaut". Ton entfernt. Untertitel srt erstellt und nach ass konvertiert. Audiodatei gegriffen und das Ganze verwurstelt. Ergebnis [klick].
Alles am Pi3 unter RISC OS. Ohne Optimierungen (Qualität, Geschwindigkeit) und ohne Anspruch auf "Inhalt". Nur für die "Technik". Letztes rendern (Untertitel und Audio einmischen) dauerten etwas unter 25min (Habe nicht so genau hingesehen ;-)).
Raik, 06. 11. 2017, 08:15 Link
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