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Die Jagd nach Keksen

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Einige Webseiten blenden einen Banner oder ein Fenster ein um die Besucher darüber zu informieren das die Webseite Cookies benutzt. Es ist zu erwarten das zukünftig mehr Webseiten uns mit solchen Meldungen beglückt. Früher, als noch Krieg zwischen den Browsern herrschte, haben Browser jedes mal wenn der Webserver einen Cookie setzen wollte nachgefragt ob man damit einverstanden ist. Den meisten Webbenutzer hat das offenbar reichlich genervt und so haben die das Häkchen Alle Cookies akzeptieren angeklickt und das Fensterchen war nicht mehr gesehen. Heute fragen die Browser so etwas nicht mehr, heute machen die Webseiten das. Es muss einen Grund geben warum wir vor Cookies gewarnt werden.

http und damit auch https ist ein zustandslose Protokoll. Der Browser baut eine Verbindung zum Webserver auf, lädt die Dateien herunter und beendet dann die Verbindung. Klickt man auf einen Link wird eine neue Verbindung aufgebaut, die jeweiligen Dateien heruntergeladen und die Verbindung beendet. Beim zweiten Aufruf weiß der Webserver nichts von dem ersten Aufruf beziehungsweise kann diese nicht dem gleichen Benutzer oder genauer Browser zuordnen. Meist ist das kein Problem. Aber zum Beispiel in einen Online Shop kann das schon zu ein Problem führen wenn zwischen Warenkorb und Benutzer/Browser keine Zuordnung besteht.

Als Lösung dieses Problems könnte man für jeden Benutzer eine eindeutige Sitzungskennung in den Links einbauen. Das macht nicht nur unschöne URLs. So wird zum Beispiel beim Forum aus https://forum.acorn.de/board.php?id=2 dann zum Beispiel https://forum.acorn.de/board.php?id=2&s=ethcikoupjq5visdlgv14rt3d6. Diese Sitzungskennung (hier ethcikoupjq5visdlgv14rt3d6) ist dann im jeden Link enthalten. Man behält also diese Kennung wenn man sich durch das Forum klickt. Ein anderer Besucher erhält dann natürlich eine andere Sitzungskennung. Damit kann der Webserver den Besucher eindeutig identifizieren. Wenn man dann eingeloggt ist, den Link weitergibt und der andere dann den Link aufruft während man noch eingeloggt ist kann es sein das der andere damit die eigene Sitzung übernimmt und im eigenen Namen Unfug machen kann. Im Forum geht das zum Glück nicht. Aber so etwas ist grundsätzlich möglich und funktioniert vielleicht bei anderen Seiten. Nachteil dieser Methode ist das man keine eindeutigen Links erhält. Eine Suchmaschine würde so bei jeden Besuch eine neue Webadresse erhalten und müßte die dann als neue Seite in seinen Index speichern. Bei einer Weitergabe der Webadresse mit Sitzungskennung würde zusätzlich die eindeutige Zuordnung verloren gehen. Wegen diesen Problemen ist diese Art der Zuordnung nicht üblich.

In der Regel benutzt man aber Cookies um die Verbindung zwischen Browser und Webserver zu halten. So auch das Forum. Warum da die Kennung in den Links erscheint ist mir nicht klar. Vermutlich eine Sache der Konfiguration von der eingesetzten Programmiersprache PHP. Bei Cookies sendet der Webserver oder ein JavaScript eine Kennung. Jeder Cookie hat einen Namen. Diesem Cookienamen wird ein Text zugeordnet. Wie bei der Sitzungskennung enthält dieser Text oft eine zufällige und eindeutige Zeichenfolge. Damit kann der Webserver dann den Benutzer beziehungsweise Browser beim zweiten Aufruf wiedererkennen.

Der Browser speichert diesen Cookie dann für eine gewisse Zeit. Auf der Serverseite wird zum Beispiel bei einen Shop der Warenkorb in der Datenbank gespeichert und der Sitzungskennung zugeordnet. Wenn ich mich beim Forum einlogge wird der Cookie meinen Zugang zugeordnet und ich kann damit zum Beispiel einen Betrag posten der dann automatisch meinen Benutzernamen und so weiter enthält. Cookies sind also ein wichtiges und nützliches Werkzeug damit der Webserver einen Besucher wiedererkennt.

Es gibt auch eine andere Möglichkeit sich in eine Webseite einzuloggen. Die nennt sich HTTP-Auth. Dabei wird ein kleines Fenster angezeigt das einen zur Eingabe von Benutzernamen und Passwort auffordert. Wenn der Benutzer eingeloggt ist sendet der Browser bei jeden Aufruf dem Webserver die Zugangsdaten. Leider ist es meist für Programme auf dem Webserver nicht möglich den Benutzernamen des Eingeloggten herauszufinden. Cookies sind da die bessere Lösung. Wo eine Zuordnung nicht notwendig ist aber ein Passwortschutz erwünscht ist kann HTTP-Auth eine sehr gute Lösung sein.

NetSurf CookiemanagerIm Bild sieht man den Cookiemanager von NetSurf. Cookies sind an eine Domain gebunden und es können von einer Domain mehrere Cookies gesetzt werden. Hier im Beispiel ist es das Forum. forum.acorn.de hat zwei Cookies in den Browser abgelegt. Einmal den Cookie pmfSess der gesetzt wurde nachdem ich mich eingeloggt habe. Der Cookie s entspricht der Sitzungskennung von oben und wurde beim Betreten des Forums gesetzt. Beide Cookies haben den gleichen Inhalt. Halt die Sitzungskennung die hier mit eth beginnt und mit 3d6 endet. Wenn ich jetzt noch im Forum mit dieser Sitzung eingeloggt wäre könnte man sicherlich meine Sitzung übernehmen und in meinen Namen Unfug im Forum posten und so weiter. Das zu prüfen ist etwas umständlich und deshalb habe ich das beim Forum nicht geprüft. Bei vielen Webseiten ist dies ein bekanntes Problem. Deshalb sollte man sich grundsätzlich bei Webseiten ausloggen, insbesondere wenn auch andere Zugriff auf den Rechner haben. Zusätzlich ist es ratsam Seiten bei den man sich einloggen kann mit https zu verschlüsseln. Diejenigen die zum Beispiel ein WLAN abhören haben es mit https schwerer an die Sitzung oder den Zugangsdaten zu kommen. Ohne Verschlüsselung kann man die Zugangsdaten und Sitzung stehlen. Es sei den die Webseite benachrichtigt einen per Mail über ein Login oder versendet über einen weiteren Kanal, wie zum Beispiel SMS, eine zusätzliche PIN oder ähnliches. Stichwort: Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Jeder Cookie ist an einer Domain gebunden. Hier ist es halt forum.acorn.de. Es könnte dort auch .acorn.de stehen, dann gilt der Cookie für alle Subdomains von acorn.de. Das heißt aber auch das kein anderer Webserver mit einer anderen Domain die Forumscookies auslesen kann. Auch wenn ich es wollte kommt der ArcSite-Webserver nicht an die Cookies vom Forum. Jetzt wird sich der eine oder andere fragen warum es dann soviel Diskussionen über Cookies gibt. Wenn zum Beispiel die Werbebranche nicht an meine Cookies kommen wo ist das Problem? Meine Interessen für RISC OS und so weiter sind weitestgehend geschützt vor den Augen der Neugierigen. Die Lösung ist recht einfach. Man muss nur auf der Webseite externen Inhalt einbinden. Oft nimmt man dafür ein Bild. Das muss nur 1 x 1 Pixel groß sein und kann durchsichtig sein. Schon kann ein Dritter Cookies im Browser setzen. Wenn mehrere Webseiten dieses Bild verlinkt haben, kann dieser Dritte einen beim Surfen im Web verfolgen. Werbebanner, das Analyseprogramm der bekannten Suchmaschine, Daumenhoch-Bilder und so weiter können da die Toren für die Dritten sein.

Wenn man dann bei diesen Dritten, sei es bei einen der vielen Dienste der bekannten Suchmaschine oder bei einen sozialen Netzwerk, eingeloggt ist, kann dieser das Surfen sogar einen seiner Benutzer zuordnen und erfährt so einiges mehr über die Interessen und auch dessen Verhalten im Netz. Was diese Dritten dann mit diesen Daten anstellen will ich hier nicht erörtern.

Zurück zu den Forumscookies. Zu den Cookies kann noch ein Pfad (Path) angegeben werden um die Nutzung auf ein Verzeichnis zu beschränken. Das ist aber weitestgehend uninteressant. Interessanter ist der Punkt Expires (Erlöschen, Auslaufen). Hier kann der Webserver beziehungsweise das JavaScript angeben wie lange dieser Cookie gültig sein soll. Hier beim Loggincookie sind das 30 Tage. Beim Cookie s steht Session (Sitzung). Das meint der Cookie wird beim Beenden des Browsers ungültig. Ein Cookies kann sich durchaus auch Jahre einnisten. Das ist aber meist nicht notwendig, da mit dem nächsten Besuch der Seite beziehungsweise der Aufruf von Inhalt der Dritten die Lebenszeit des Cookies automatisch verlänger wird.

Bei Last used wird der letzte Kontakt beziehungsweise die letzte Cookieverlängerung bekanntgegeben. Das braucht auch der Browser um zu wissen wann der jeweilige Cookie ungültig wird. Der Rest der Einträge der Cookies sind hier nicht wichtig. Die Browser speichern die Cookies in einer Datei oder einer eigenen Datenbank auf den Datenträger.

Cookies sind durchaus sehr nützlich bei Warenkörben und beim Login. Es sind auch noch weitere recht nützliche Dinge möglich und werden auch manchmal umgesetzt. Leider werden Cookies sehr oft zum Tracking der Websurfer missbraucht. Bei genauer Betrachtung sind sehr viele Cookies ohne wirklichen Mehrwert für die Webseitenbesucher, auch wenn die Webseite bei der Cookiemeldung anderes verspricht. Welche Möglichkeiten gibt es um sich dagegen zu wehren?

Unter RISC OS betrachte ich hier nur NetSurf. RISC OS Browser wie Fresco oder Browse/Phoenix sind veraltet und Otter ist nicht wirklich stabil und noch weniger schnell. Aber weiter unten kann man mehr über die Möglichkeiten von Otter herausfinden. Im Iconbarmenü von NetSurf unter Öffnen kann man den Menüpunkt Cookies verwalten... auswählen um den Cookiemanager zu öffnen. Das Bild oben zeigt den Cookiemanager von NetSurf. Mit einen Klick auf die kleinen Dreiecke kann man wie im Bild zu sehen die Einträge aufklappen um Einblick auf die Details der gespeicherten Cookies zu bekommen. Wer NetSurf schon länger benutzt und sich nie um die Cookies gekümmert hat wird sich sicher an die eine oder andere Webseite erinnern. Aber vermutlich werden da auch unbekannte Domains auftauchen. Diese Cookies sind dann vermutlich über die Dritten eingefangen worden.

Mit dem Menüpunkt Alles auswählen kann man alle Domains markieren. Wenn man will kann man dann mit der Adjusttaste der Maus (rechte Taste) einzelne Domains oder Cookies abwählen. Natürlich kann man die Cookies auch einzeln auswählen. Dann kann man unter dem Menüpunkt Auswahl mit Löschen die ausgewählten Cookies löschen. Wenn man irgendwo eingeloggt ist sollte man durch das Löschen aus der Webseite ausgeloggt sein.
NetSurf ist dann ausgeloggt. Die Webseite wird den Zugang mit dem gelöschten Cookie noch eine zeitlang offen halten. Mehr Möglichkeiten im Bezug auf Cookies bietet NetSurf nicht. Die Cookies werden in der Datei Cookies bei den NetSurf-Einstellungen, also üblicherweise in $.!Boot.Choices.WWW.NetSurf.Cookies gespeichert. Die Datei ist eine TSV Datei und kann in einen Editor oder Tabellenkalkulation betrachtet und editiert werden. Der Einsatz von einen speziellen Programm ist natürlich auch möglich. Wie es aussieht wird diese Datei erst beim Beenden von NetSurf auf den aktuellen Stand gebracht. Ein Ändern der Datei ist also nur sinnvoll wenn NetSurf nicht läuft. Man könnte zum Beispiel die Datei Cookies durch eine Standarddatei austauschen die keine Cookies enthält. Eine Auswahl von Cookies zu behalten kann an der Lebenddauer des Cookies scheitern.

Wer NetSurf ohne die gespeicherten Cookies starten möchte, muss erst Mal alle Cookies löschen und NetSurf beenden. Man soll dann noch einen Blick in die Cookiedatei werfen. Bei mir waren da noch Überreste in der Datei. Ich habe die dann einfach im Editor gelöscht. Alles unterhalb der Zeile die mit Version: anfängt kann gelöscht werden. Diese leere Cookiedatei kann man nun kopieren und im gleichen Verzeichnis als CookiesLeer ablegen. Nun die Run-Datei von NetSurf (!NetSurf.!Run) in einen Editor öffnen und gegen Ende der Datei über WimpSlot -min 7853k -max 7853k folgende Zeilen hinzufügen.

| Cookies loeschen
Copy <Choices$Dir>.WWW.NetSurf.Cookies .WWW.NetSurf.CookiesAlt ~CFS~V
Copy <Choices$Dir>.WWW.NetSurf.CookiesLeer .WWW.NetSurf.Cookies ~CFS~V

Mag sehr gut sein das für den WimpSlot andere Werte angegeben werden. Das liegt dann an der benutzten NetSurf Version. Ich habe die aktuelle Testversion genommen die vielleicht morgen einen anderen WimpSlot braucht. Die erste Zeile ist Kommentar und ist auch nicht notwendig. Mit der zweiten Zeilen wird die bestehende Cookiedatei als CookiesAlt kopiert. Kann ja mal sein das man da doch einen Cookie wiederherstellen möchte und so hat man die Version von der vorherigen Sitzung. Wer darauf verzichten kann läst diese Zeile einfach weg. In der dritten Zeile wird die leere Cookiedatei über die eigentliche Cookiedatei kopiert. Danach startet NetSurf und hat keine Cookies mehr. Bitte beachten das nach einen Update von NetSurf das man über die alte Version zieht diese Zeilen verloren gehen. Die muss man dann wieder einfügen. Man sollte bei einen Update auf keine Fall die alte Run-Datei in die neue NetSurf Version kopieren. Es kann sein das diese geändert wurde und insbesonders kann es sein das der Speicherverbrauch von NetSurf größer geworden ist und es mit einen zu kleinen WimpSlot zu Problemen kommt.

Es wäre denkbar mit einen zusätzlichen Programm beim Start oder beim Beenden die Cookiedatei zu verändern. Ich könnt mir vorstellen das man dann alle Cookies löscht und nur ausgesuchte behält. Es gab Mal ein externes Programm zur Cookieverwaltung, aber kurz nach der Veröffentlichung hat NetSurf das Format der Datei geändert.

Da NetSurf mit JavaScript weiterhin seine Probleme hat werden nicht alle Cookies gesetzt. Für diejenigen die Cookies vermeiden möchten sicher ein Vorteil. Aber bei einigen Sites kann das auch ein Nachteil sein wenn dadurch der Besuch der Webseite behindert wird.

Da viele die hier vorbeikommen kein RISC OS für das Web benutzen hier noch kurz was dort möglich ist. Bei den Einstellungen wird man das oft unter Datenschutz finden. Hier kann man die Cookies einsehen und löschen und auch Cookies grundsätzlich verbieten. Es gibt aber einige Webseiten die auf Cookies bestehen und beim Onlineshopping und da wo man sich einloggen muss sind Cookies in der Regel notwendig. Deshalb ist es also nicht ratsam Cookies grundsätzlich zu verbieten. Meist gibt es aber die Möglichkeit ausgesuchten Domains Cookies zu erlauben oder zu verbieten. Für mich ist das aber viel zu umständlich und da ich nirgends dauerhaft eingeloggt bin oder irgendwo Einstellungen gespeichert wissen möchte lösche ich per Einstellung die Cookies beim Beenden des Browsers. Dadurch werden Cookies angenommen und sind nach dem Beenden des Browsers verschwunden. Zusätzlich gibt es bei einigen Browsern die Möglichkeit Cookies von Dritten zu verbieten. Mit dieser Möglichkeit kann eine Seite die man nicht wirklich besucht keine Cookies setzen. Ich persönlich nutze diese Möglichkeit. Welche Einstellung, wenn überhaupt, man vornimmt muss natürlich jeder für sich entscheiden und ausprobieren.

Aber auch wenn man beim Start des Browsers keine Cookies mehr hat und auch die Cookies von Dritten blockiert, kann man weiterhin verfolgt werden. Denn es gibt noch die Supercookies die ohne die klassischen Cookies funktionieren. Den externen Inhalt holt der Browser ja weiterhin. Es ist auch zu erwarten das die Supercookies in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Bei den Supercookies werden durch verschiedene Techniken Fingerabdrücke vom Browser erstellt. Da geht es um installierte Schriften, Plugins, Web Storage und vieles vieles mehr. Dem kann man sich eigentlich nur entziehen wenn man sich von den anderen Webbenutzern nicht unterscheidet. Also sich in der Masse versteckt. Abweichungen von der Norm sind dann oft ein eindeutiges Merkmal.

Wie sieht es bei ArcSite und Cookies aus? Ja, bei ArcSite werden Cookies benutzt, aber nur in einen speziellen Bereich um zu Beispiel Texte wie diese hier zu veröffentlichen. Dieser Bereich ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und so gibt es nur für mich bei ArcSite Cookies. Tracking ist also nicht bei ArcSite. Warum auch?

cms, 31. 03. 2018, 23:59 Uhr <   >
So kann man sein Lottogewinn auch verbraten. Klick
cms, 01. 04. 2018, 10:11 Link
Heute ist der erste April, oder?

Bei !NetSurf habe ich mir immer gewünscht, dass man das Nachladen von externen Inhalten wie Bilder, Videos etc. viel besser steuern kann. Und nicht einfach automatisch nachgeladen werden. Sowas würde viel unnötigen Datenverkehr vermeiden. Bei !ArcWeb konnte man sowas einstellen. Die Authentifizierung mittels digitalen Zertifikaten fehlt anscheinend. Oder geht das irgendwie? Ich meine, mit einem eigenen Zertifikat. Und nicht mit der Zertifizierungskette, welche !NetSurf schon von Haus aus mitbringt (und vom Mozilla FireFox stammt, soweit ich mich noch erinnern kann).

Interessant wäre natürlich auch, auf Grund der Erfahrung mit E-Mails und dem Web der letzten Jahrzehnte für RISC OS komplett neue, durchdachtere und modernere Systeme zu schreiben und damit alle anderen Plattformen abzuhängen. Oder das Usenet zu erweitern wie z. B. dort im Usenet-Reader das automatische Nachladen von verlinkten Bildern zu ermöglichen. Da gäbe es noch viel Potential.
Isip ay Sustansya, 01. 04. 2018, 10:45 Link
Warum war mein SM-Art-Phone eigentlich gerade verstrahlt?

Zur "Feier des Tages" noch ein paar Änderungen (kein Scherz)... [klick].

Ein Glück, daß wir die Sache mit der Natur schon Freitag erledigt haben... Nur Schneeregen heute, igitt.
Raik, 01. 04. 2018, 14:45 Link
Also mir fällt dazu noch COOKIE-CLICKER ein (!click).

Der große Gewinn war sicher der vom Europalotto neulich. Mit 90 Mio EUR könnte das gerade so reichen, um sowas zu machen. Nur das Datum ist eher ungünstig für solch einen Kauf. Und man müßte evtl. überlegen, ob man die neue Version nicht vielleicht doch 7 nennen will ( magisch ! ) und v.a. ob nun "unified" oder "united" die bessere Bezeichnung wäre. Auf sowas wird doch normalerweise auf der Insel viel Wert gelegt.
naitsabes, 01. 04. 2018, 15:54 Link
ffmpeg_tool ; ich finde ja, daß da nichts wesentlich anders ist - nur überfüllter sieht es aus. Optisch war die erste Fensterversion die gelungenste, mMn.
naitsabes, 05. 04. 2018, 18:25 Link
Da war damals in irgend einer Acorn-Usenet-Gruppe immer wieder das Gejammere zu hören, dass kein RISC-OS-Webbrowser in der Lage war (ist), YouTube-Videos abzuspielen. Ich stellte dann die Frage, warum man nicht einfach den Stream "runterzieht", konvertiert und dann ansieht. Mit den entsprechenden Werkzeugen, versteht sich von selbst. Videos im Webbrowser anzusehen ist meiner Meinung nach eh ein Blödsinn. Weil der nicht dafür gemacht worden ist.

Daraufhin hatte Christopher Martin !Murnong geschrieben. Zum Konvertieren nutzt es dann !FFmpeg, eine Oberfläche für ffmpeg. Und jetzt meine Frage: Warum schreibt Raik denn wieder so ein Teil und nutzt nicht einfach !FFmpeg? Vielleicht habe ich auch auch was überlesen.
Isip ay Sustansya, 06. 04. 2018, 17:08 Link
Wahrscheinlich nur - weils geht.
An sich vielleicht nur, weil ich "gestänkert" hatte und eine ordentliche Oberfläche für das krude Obey/RAM/Dateigeschiebe vorgeschlagen hatte, zum anderen, weil er gerade generell am Basteln einer Multimediatauglichen Oberfläche ist, die wenigstens so bißchen die notwendigsten Sachen auf halbweg aktuellem Stand hat.
Gab oben auch mal ein Bild davon.
Und da gehört nunmal auch ein vernünftig zu benutzender Konverter unabdingbar dazu und das bieten ja weder Murnong noch FFMpeg selbst an. Das Problem an ffmpeg ist doch, daß das ein fetziges Tool ist - und unter ROS jetzt auch anscheinend mit so einer Vektorprozessorunterstützung, was aber völlig "unternutzt" ist, weil es keine benutzbaren Oberflächen gibt - und das ist woanders i.P. auch so, nicht nur bei RISC OS, dort gibt aber andere Alternativen oder passende Bezahlsoftware. Das letzte deartige war unter ROS wohl die Acorn Replay Editor Suite.
In meiner Vorstellung will man auch nicht irgendwas unklares irgendwo reinschreiben müssen oder nicht wissen was man gerade anklickt - und da ist die ffmpeg Oberfläche (!click) ein ziemlich schönes Beispiel für ein Tool, was zumindest ich schnell wieder zumachen würde, weils einfach völlig unklar ist, was man da wo und wie einträgt.
Allerdings hat "der Schlosser" so eine Art das anfangs gute Design zu verschlimmbessern. Aber das Tool an sich ist prinzipiell mittlerweile wirklich benutzbar.
naitsabes, 06. 04. 2018, 18:04 Link
Ich weiß nicht genau was schlechter geworden ist. Man kann ja alles Neue ignorieren ;-)
Ich habe ein paar Anmerkungen ,auch aus Mails, einfließen lassen. Ob das immer gut ist sei dahingestellt.
Murnong konvertiert nur die URL in eine brauchbare und übergibt die dann an FFPlay oder an wget zum Download. Ffmpeg ist da noch involviert.
Es gibt eine Oberfläche für ffmpeg, die war aber für ich schon nicht brauchbar als sie noch mit ffmpeg funktioniert hat. Inzwischen tut sie das nicht mehr weil es zu viele Unterschiede in ffmpeg gibt.
Für mein Tool gibt es noch nichts. Ich brauchte eine Stapelverarbeitung zum konvertieren. Da habe ich unter Win und Linux auch nur nichts gefunden was mir gefällt.
Ansonsten war/ist es auch noch eine gute Übung.
Ich kann den Kram natürlich auch für mich behalten.
Der letzte Klick ging ins Leere. Was sollte da zu sehen sein.
Raim, 06. 04. 2018, 20:46 Link
Bin nicht daheim. Die Schreibfehler resultieren aus zu grossen Fingern auf zu kleinen Tatsch. :-(
Raik, 06. 04. 2018, 20:48 Link
Der letzte Click zeigt nur die Oberfläche von ffmpeg, den Convert-Dialog.
Ansonsten: Ich finds sehr nett, wenn jemand noch Programme baut und nicht für sich behält.
Und gerade solche kleinen Tools, weil das irgendwie immer das war, was so schön an dem OS war - kleine Sachen, die genau eines machten und man baut sich das dann zusammen zu dem Desktop, wie man selbst es gern haben mag.
naitsabes, 06. 04. 2018, 22:47 Link
Ich bekomme beim Klick immer ein forbidden auf Iconbar.
Und ja, ich bin auch Nutznießer dieser kleinen Tools. Perfekt sind die wenigsten aber anpassbar.
Allen Recht kann man es wohl kaum machen.;-)
Ich werde noch ein wenig warten was an Anregungen noch so kommt und dann entscheiden ob und was ich noch ändere. Ich hätte noch einige Ideen, bin aber nicht sicher ob Aufwand und Nutzen passen.
Kurzfristig versuche ich den nächsten Punkt meiner "brauche ich" Liste abzuarbeiten. ;-)
Raik, 06. 04. 2018, 23:05 Link
Bitte... ich wollte ja nicht sagen, dass ich Raiks "Gebastle" nicht schätzen würde. Ich hatte mich nur gewundert, die Software aber nicht näher untersucht. Danke mal für die Aufklärung. Auch, wenn ich nicht verstehe, dass Raik dann immer so behauptet, er hätte keine Ahnung vom Programmieren und so. Dabei macht er doch viel bessere Sachen als ich.

Mir hat neulich jemand den Total Commander unter Windows 10 gezeigt und gemeint, wie "geil" diese Software wäre und ob ich die kennen würde.

Ich habe mich nur gewundert. Das Konzept ist uralt. Weil es nun einmal viel bequemer ist und auch schneller geht, etwas mit der Maus zu packen und irgendwo anders hinzuschieben, als kilometerlange Befehle in einer Shell oder im Kommanderfenster reinzuhacken.

Der Total Commander ist auf den Norton Commander zurückzuführen. Das Konzept stammt noch aus der Zeit von DOS.

Der Total Commander bietet ein Fenster mit zwei Spalten an, wobei in jeweils einer Spalte der Inhalt eines Verzeichnisses oder Laufwerkes mit Dateien zu finden ist. Man kann dann halt einzelne Dateien auswählen und zwischen den einzelnen Verzeichnissen hin- und herschieben oder kopieren. Aber eben nur zwischen diesen zwei. Die innerhalb eines gemeinsamen Fensters existieren.

Anscheinend haben viele das Konzept von Multitasking noch immer nicht kapiert. Oder wie man das ordentlich nutzen kann.

Unter RISC OS kann ich nahezu _beliebig_ viele Filer-Fenster öffnen, beliebig positionieren und damit Dateien zwischen beliebigen Verzeichnissen hin- und herschieben. Und sowas geht unter RISC OS eben auch zwischen verschiedenen Programmen. Weil, ein Programm entspricht eben nicht nur einem Fenster, sondern kann beliebig viele Fenster verwalten und öffnen. Zumindest ist sowas unter RISC OS normal. Und auch deshalb geht unter RISC OS die Bedienung mit der Maus ja so verdammt schnell.

Windows kann das inzwischen zum Teil auch, ist aber bei weitem nicht so perfektioniert umgesetzt (weil einfach zu viel anderes noch in die Fenster mit eingebaut ist). Unter Windows und anderen Betriebssystemen beschränken sich die meisten Programme daher nach wie vor auf ein einziges Fenster.

Die Leute kapieren eben nicht, dass man Symbole von einem Fenster in ein anderes ziehen und damit Funktionen auslösen kann. Oder tun es nicht, weil es zu umständlich ist oder sie einfach zu viel Fläche brauchen. Öffnet doch 'mal fünf verschiedene Speicherorte mit dem Windows Explorer und positioniert die Fenster nebeneinander. Und macht das gleiche noch einmal unter RISC OS. Dann versteht ihr vielleicht besser, was ich meine.

Und damit sind wir wieder beim (leidigen) Thema, warum RISC OS für mich nach wie vor die weltbeste Oberfläche mitbringt.
Isip ay Sustansya, 07. 04. 2018, 18:11 Link
Ich sehe das so. Im aktuellen Fall macht die Arbeit ffmpeg. Das kann ich nicht einmal selbst portieren. Von selbst Programmieren mal ganz abgesehen.
Ich war ca. 1994 deutlich besser, habe aber viele Sachen z.B. aus A. Seniors Buch hingenommen ohne wirklich zu verstehen. Mache ich noch immer so ;-) Die Sachen die funktionieren habe ich in (m)eine Bibliothek gepackt. Vieles probiere ich bis das Ergebnis passt... weit weg von Wissen. Oft hilft es "Beispiele" aus anderen Programmen zu begutachten... Und ohne die Hilfe des "kleinen Kreises"... danke an HzN, Thomas, Toni, Steffen... wäre nüscht gegangen.
(D)einen Programmierkurs zu schreiben... vergiss es ;-)
Ich war jetzt ein paar Tage "Computerfrei" und habe wieder einmal in "Wimp-Programmierung unter RISC OS" als Übersetzung von Detlef gelesen. Ich denke in Basic sind nun einige Sachen wieder "aufgefrischt".
C habe ich 2011(?) mal versucht... hat nicht geklappt. Ich verstehe nichts :-(
POP3S und SMTPS könnte ich nicht programmieren. Da fehlen mir die "Ansätze"...

Wenn es hilft was ich mache, würde mich freuen. Wenn nicht, kann ich das leider nicht ändern. Was mir hilft, ist für andere überflüssig. Auch ok.

Ich nutze Total Commander auch. Vorher hatte ich eine registrierte Version von DCC... Ja, beide basieren auf dem NC. Altes Konzept aber läuft. Ich meine unter RISC OS gab es auch mal einen Clown (Absicht).

Total Commander hat für mich den Vorteil "Alles" zu bieten... Filer, FTP, Editor,... die Zwischenablage funktioniert ... Ich kann aber auch ohne.

Ich für meine Teil versuche keine Zeit damit zu verschwenden Vorteile/Nachteile von RISC OS, WIN oder was auch immer zu vergleichen. Bringt nichts. Ich nutze je nach Bedarf bzw. Erfordernis. Ich kann ja nicht viel Tun. Das Konzept von RISC OS ist besser aber was nützt mir das, wenn die Funktionalität die ich brauche nicht gegeben ist. Aber ich konnte aber auch die ATARI, COMMODORE, MSX, "what ever" Diskussion ("Krieg" könnte man fast schreiben) nie verstehen.

Privat versuche ich so viel wie möglich unter RISC OS zu tun. Da stören mich auch Umwege und Unzulänglichkeiten nicht wirklich. Hauptsache es geht. Bin aber auch nicht mehr so aufgeregt hektisch wie früher. ;-)
Raik, 08. 04. 2018, 02:11 Link
Mir geht's eigentlich nicht um RISC OS, sondern um intelligente, produktive Konzepte. Die könnte man ja für andere Systeme oft genauso umsetzen. Wird aber leider nicht gemacht. Mit Krieg hat das meiner Ansicht nach überhaupt nichts zu tun, wenn man schneller ist oder etwas einfacher geht. Schließlich würde ich ja gerne ein anderes System nutzen. Nur wie, wenn es nichts Gescheites gibt. Dann muss man leider Kompromisse eingehen und sich für irgendwas entscheiden. Schließlich hat es seinen Grund, warum ich RISC OS immer noch nutze. Es hat halt was.

Aber wozu man jetzt zum 1000-ten Mal eine "Neuauflage" des Commodore 64 braucht, verstehe ich auch nicht (Link). Zumal sich an dieses Teil weder richtige Joysticks noch Monitor anschließen lassen (hat statt Joystickports USB-Buchsen eingebaut - hä?). Wahrscheinlich wieder eines dieser Emulationsdinger. Die Software kann man damit wohl genausogut auf einem PC laufen lassen. Keine Ahnung, was für einen Mehrwert man damit hat. Die Sega-Mega-Drives jedenfalls, welche ich letztes Jahr bei Conrad in München gesehen habe, haben sich scheinbar kaum verkauft.
Isip ay Sustansya, 08. 04. 2018, 13:05 Link
Es gibt aber anscheinend was Neues, was als SNES HardwareEmulation wirklich gut funktioniert - der Super NT (click!).

Diese Geräte wird es halt so lange geben, bis die potentiell aktivierbare Kundschaft mit Nostalgie nicht mehr abgeholt werden kann. Daher darf man demnächst dann mit PlaystationMini oder sowas rechnen, da so langsam mal der Schwenk auf die nächste Generation kommen müßte. Und davon werden dann richtig viele verkauft - einfach weils mehr Leute mit Erinnerungen daran gibt. Was sind denn 12 Millionen C64 gegenüber 150 Millionen Playstations.

zu TotalCommander - ein SuperGenialesTools unter Win95,98,ME etc. und schnell und stabil und Installieren durch Kopieren und alles unter einem Dach, inkl. FTP etc.
sehr zu empfehlen, wenn man mal z.B. einen alten GamerPC aus GeForce Zeiten aufbauen oder nutzen will; der "Workflow" des normalen Windows Nutzers ist da durchaus ein anderer als woanders, und dafür paßt das Programm super
naitsabes, 09. 04. 2018, 12:32 Link
Die "Commander" gibt es ja in allen möglichen Ausprägungen auf allen möglichen Betriebssystemen. Scheint also was dran zu sein, wenn man nicht am "not invented here"-Syndrom leidet.

Und tatsächlich: der TotalCommander (wie auch viele anderen Commander) ist ein sehr viel mächtigeres Werkzeug als der RISC OS-Filer, die Bedienphilosophie ist aber eine ganz andere. Unter anderem ist sie ganz auf Tastaturbedienung optimiert. Und ja, es gibt viele Dinge, die per Tastatur schneller gehen als mit der Maus. Genau wie andersrum. Mit "Multitasking" hat das alles genau gar nichts zu tun.

Horses for Courses wie der Engländer sagt.

Und ja, ein Stück mehr Tastaturbedienbarkeit würde die Nutzbarkeit von RISC OS an vielen Stellen verbessern.

Übrigens ist der Windows Explorer bei entsprechender Parametrierung gar nicht soooo unterschiedlich zum RISC OS-Filer. Statuszeile weg, Adress-/Navigationsleiste weg, Ribbon einfahren...täuschend ähnlich. Es bleibt nur der Unterschied Popup- vs. Pulldown-Menüs.
hubersn, 09. 04. 2018, 19:02 Link
Was halt aber nicht geht sind 3,4,5,... Fenster.
Ist halt wie immer und überall - irgendwas fehlt dann doch.


Der C64mini ist, hab jetzt mal richtig geguckt, auch irgendwie häßlich, weil die Proportionen und Abstände nicht wirklich passen. Also wenn man schon verkleinerte Modelle baut, dann doch maßstabsgerecht dem Original entsprechend, darauf basiert doch der ganze Witz an der Sache.
Dagegen scheint aber dieses kleine C64 Handheld ein sehr schickes Teil zu sein.
Na ja, die "Zukunft der Menschheit" hängt sicher an beiden nicht. ;)
naitsabes, 10. 04. 2018, 12:03 Link
...Es bleibt nur der Unterschied Popup- vs. Pulldown-Menüs...

Wahnsinn! Wie viel Du da wegignorieren kannst um so einen Schmarrn zu schreiben. Ich nenne nur ein Beispiel das ich liebe und ab und zu mit extrem viel Freude nutze: Während ich bereits mit der Maus ein Objekt halte um es zu kopieren, ändere ich mit der Tatstur den Namen. Nicht absichtlilch so verquer, sondern weil mir erst während des Drag&Drop auffällt, daß es besser wäre wenn es einen anderen Namen bekommt. Das ist nur eine von unzähligen Dingen die für mich einen dramatischen Unterschied zwischen Explorer und Filer ausmachen. Zumal der RISC OS Filer nach außen wenig zu merken im Hintegrund mit vielen neuen Eigenschaften bepflazt werden kann. Entscheiden bei der Aussage: ohne es groß zu merken! Natürlich gibts unzähliege Ergänzungen bzw. Alternativen für den Explorer und die Windows Oberfläche, aber garantiert keine läßt sich so unsichtbar und dennoch nutzbringend wie im Filer bzw. RISC OS Desktop unterbringen. Ein Beispiel: Dropbox unter RISC OS. Bemerke ich schon gar nicht mehr als besonderen Vorgang wenn ich mit Freunden Dateien tausche, in dem ich sie im RISC OS Filer speichere. Also direkt aus ArtWorks *ohne Umweg* über die unsichtbar Ergänzung im Hintergrund auf die Festplatte meines Freundes speichern! Für mich sagenhaft!

Und der allerletzte Dreck! Wenn man in mehreren Programmen Opjekte an gleichen Orten oder umgekehrt im selben Programm aber an verschiedenen Orten neue Dateien speichern will. Unglaublich wie oft ich da den Pfad immer und immer wieder neu festlegen muss. Das ist bei umfangreichen Datenbeständen ja nicht mit einem Klick getan.
Markus, 11. 04. 2018, 11:43 Link
Na, also ich habe das so gelesen, das andere war wohl nur noch bißchen "closing ceremony of the beitrag", daß die Hauptaussage war: "ein Stück mehr Tastaturbedienbarkeit würde die Nutzbarkeit von RISC OS an vielen Stellen verbessern"
und da kann man nur zustimmen. Das ist ja genau das, was das Feeling bei diesen Commander's so schön "flott" macht.


[ An der Stelle käme dann evtl. wieder "Kopieren durch Werfen" ins Spiel. :=) ]
naitsabes, 11. 04. 2018, 15:30 Link
Ach so, und: ICEBIRD.ORG ist netterweise wieder da ...
naitsabes, 11. 04. 2018, 16:08 Link
Ja, die Tastaturbedienung geht bei RISC OS manchmal etwas ab. Bei PROCAD+ würde ich z. B. am liebsten komplett auf die Werkzeugleiste verzichten und die Werkzeuge einfach über die Tastatur eingeben können.

Die Werkzeugleiste muss aber dennoch vorhanden sein. Irgendwo muss der Anfänger ja die "Tastenkürzel" nachschauen können.

Bei RISCOS 6 hatte sich da ja eh schon einges getan. Wird ja leider nicht mehr weiterentwickelt.

Es ist immer ein Hin und Her. Kein System kann alles perfekt. Wie denn auch. Allerdings gefällt mir das _Gesamt_konzept von RISC OS am besten. Für mich wirkt es noch immer am meisten durchdacht. Zumindest, was die grafische Oberfläche betrifft. Das heißt aber nicht, dass man Dinge nicht noch verbessern bzw. weiterbauen kann.
Isip ay Sustansya, 11. 04. 2018, 18:53 Link
Hallo Markus, ich rede nur vom "Filer", nicht von der Handhabung des Speichervorgangs aus Anwendungen (nebenbei: mindestens seit Windows 7 gibt es da über die "Favoriten" auch schöne Möglichkeiten, mit vielen Speicherlokationen besser als früher umzugehen).

Inwiefern der RISC OS-Filer mit neuer Funktionalität bepflanzt werden kann, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Er erlaubt es ja Plugins nicht mal ohne weiteres, neue Menüs oder -einträge hinzuzufügen - ein ultra-unflexibles Konzept, eben aus den 80ern. Die IFR-Geschichte von ROL war da eine erste schlüssige Erweiterung, aber auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet. Und die "Full Info"-Ansicht geizt ja auch eher mit Informationen, das ist unter Windows mit den konfigurierbaren, beliebigen Spalten viel besser gelöst. Genauso die Namenslängenproblematik.

Nebenbei: das Einblenden des Verzeichnsbaumes habe ich mir unter RISC OS auch schon ab und an gewünscht. Und vor allem bei vielen Laufwerken ist RISC OS ohne Tools nur noch mühsam zu benutzen, die "ein Icon pro Laufwerk (oder pro Partition oder pro Netzwerklokation oder pro was-auch-immer)"-Semantik kann ziemlich nerven.
hubersn, 12. 04. 2018, 19:16 Link
Hallo naitsabes, wie genau meinst Du das, "Was halt aber nicht geht sind 3,4,5,... Fenster."? Ich hake die Option "Jeden Ordner in einem eigenen Fenster öffnen" an, und schon verhält sich der Explorer dahingehend wie der Filer.
hubersn, 12. 04. 2018, 20:38 Link
Ich glaube das 3,4,5 Fenster bezog sich auf die Commander mit den zwei Spalten.
raik, 12. 04. 2018, 21:19 Link
Hallo Raik, da aber jeder vernünftige Commander ein neues Fenster öffnen genauso wie zwischen einer und zwei Spalten toggeln kann (OK, der Norton Commander und ähnliche unter DOS können vermutlich beides nicht :-)), würde ich es noch weniger verstehen als die Nichtkenntnis eines selten benutzten Hakens im Windows Explorers.
hubersn, 12. 04. 2018, 22:54 Link
Ja, das war auf den Commander bezogen.

Das ist ja halt genau das, was die auszeichnet: Zwei aktuelle Verzeichnisse werden fix definiert und alle Operationen laufen dann relativ gut in einem definierten aber eben auch verengten Rahmen ab. Dafür funktioniert dann F5, F6 etc. super. Optimierung durch Einschränkung der Vielfalt gewissermaßen.

OK, eine einzelne Spalte geht auch ( und ja das kann schon der Norton unter DOS ), aber 3 oder 4 Spalten habe ich da noch nie gesehen. Und ein weiteres CommanderFenster öffnen, auf so eine Idee bin ich da ehrlich gesagt noch nie gekommen und halte das auch für recht unpraktisch.
naitsabes, 12. 04. 2018, 23:49 Link
Hallo Steffen,

ich rede auch nur vom Filer. Es ist der Filer der den Speicherort zur Drag&Drop Verwendung bereitstellt. Von daher spielt es keine Rolle woher der Drag kommt um den Drop im Filer zu machen und damit vom Filer zu sprechen.

PlugIns die Menüs erweitern sind mir ein greul - aus vielerlei Gründen. Einer davon ist der uralte Blödsinn, das sich Menüs ändern und was z.B. gestern noch der zweite Menü-Eintrag von oben war ist es heute nicht mehr. Ich klicke mein Zeugs im "Blindflug" da lese ich gar nicht was da steht. Da ist nur ein Gefühl, daß das was da steht auch das gewünschte ist.

Favoriten kommen in meinen Vorstellungen nicht annähernd an die Übersichtlichkeit und Funktionalität heran die ich in RISC OS habe. Ich benutze sowohl die Eigenschaften von RISC OS allgemein (z.B. die Iconnbar - zugegeben habe ich mir da eine neue programmiert) und den Filer im speziellen um auf meine zahlreichen anderen Systeme zuzugreifen Linux-, NFS-, Windows... und dort den Überblick zu behalten.
Markus, 13. 04. 2018, 08:37 Link
Hm. Naja. Bei mir muss man verstehen, dass ich schon lange vor Windows mit GEOS in Berührung kam. Auf einem PC zu einer Zeit, als ich noch gar nicht lesen und schreiben konnte. Ich hatte anfangs auch nicht verstanden, was ich da sehe.

GEOS bietet ja letzten Endes eine ähnliche Arbeitsweise wie der Norton Commander an. Man kann auf einem Schirm zwei Fenster öffnen, welche die Inhalte unterschiedlicher Verzeichnisse oder Laufwerke darstellen. Nun kann man genauso wie unter RISC OS per Drag & Drop Dateien zwischen diesen beiden Orten hin- und herkopieren, -schieben oder löschen.

Der eigentliche Unterschied besteht halt darin, dass es nur zwei Orte gibt. RISC OS dagegen kann gleichzeitig nahezu beliebig viele verschiedene Speicherorte öffnen und in Fenster darstellen. Für mich war es einfach die logische Weiterentwicklung oder Fortsetzung von GEOS, welche ich so um 1984 herum kennen gelernt habe.

Dass man den Windows Explorer entsprechend anpassen kann, ist mir erst heute aufgefallen. Trotzdem funktioniert das in meinen Augen nicht so gut, weil man gleichzeitig mehrere Fenster vom gleichen Speicherort öffnen kann (wozu soll das gut sein?) und Fenster automatisch in den Vordergrund geholt werden, sobald man da nur reinklickt. Und die Fenster vom Windows-Explorer kann man beliebig groß aufziehen. Der Rest ist dann halt (sinnlos) leer. Das Übliche halt.

Und wie effektiv eine reine Tastaturbedienung bei vielen gleichzeitig geöffneten Fenstern sein soll, lasse ich mal einfach so dahingestellt.

Mir ist jedenfalls aufgefallen, dass ich oft auf mehr als zwei verschiedene Speicherorte zurückgreifen muss. Da ist der Total Commander dann weniger hilfreich. Wenn ich mir entsprechende Verknüpfungen auf dem Schreibtisch einrichte, bin ich mit zwei Mausklicks dort. Oder ich schalte mit Alt+Tab einfach zwischen den verschiedenen Speicherorten um.

Den Total Commander finde ich ja schon grundsätzlich gut. Aber eben eher unpassend für eine Oberfläche, die viele Fenster gleichzeitig verwalten kann. Ist doch im Prinzip wie mit der Speicherbox: Das sind Konzepte aus einer Zeit, als immer nur ein Programm gleichzeitig lief oder bedienbar war und sich den ganzen Bildschirm "klaubte".
Isip ay Sustansya, 13. 04. 2018, 17:48 Link
... und gerade deshalb wollte ich ja unbedingt einen Archimedes haben, nachdem ich als 14-jähriger RISC OS im Januar 1994 in einem Laden namens IOC in Wasserburg am Inn kennen gelernt hatte. Den Laden gibt es anscheinend nicht mehr. Jedenfalls konnte ich ihn bis heute nicht mehr finden. Und was aus dem Mann geworden ist, der uns (meinem Bruder und mir) damals seinen A4000 vorführte, weiß ich auch nicht.
Isip ay Sustansya, 13. 04. 2018, 17:55 Link
2018 - 1994 = 24 , in Worten : vierundzwanzig !

Ist schon krass wie einprägsam und langlebig solche Erlebnisse dann doch sind.
Take a look at the Brightness of the Future ! könnte man da rufen wollen, so von wegen Vision for the Future ... wenn's einem nicht selbst ähnlich ginge. :)

Hast Du nun eigentlich mal einen USB aktiv-switch organisiert ? Für den PI.
naitsabes, 14. 04. 2018, 11:45 Link
Für meinen ersten RPI hatte ich ja diesen selbstleuchtenden USB-Hub mit Netzteil gekauft. Den RPI hatte ich dann mangels besserem Wissen über den USB-Hub mit Energie versorgt.

Inzwischen ist mir ja aufgefallen, dass es eigene Netzteile für den USB-Anschluss gibt, so dass ich den RPI jetzt nicht mehr über den USB-Hub mit Strom versorge, sondern über ein eigenes Netzteil. War das deine Frage?

Ja, das war meine Geschichte, und ich kann dem einfach nicht ab. Was mir bei RISC OS bzw. der Wimp dann generell noch auffällt, das ist, dass sich die Programme viel einheitlicher bedienen lassen als unter z. B. Windows. Unter der Wimp ist es immer ähnlich bis gleich. Unter Windows schafft es scheinbar nicht einmal ein einziger Hersteller bei seinem eigenen Produkt eine einheitliche Bedienung durchzuziehen (so dass es immer gleich funktioniert). Zwei Programme, bei denen ich das erlebt habe, sind Solid Edge und SolidWorks.

Keine Ahnung, wie die das unter RISC OS geschafft haben. Vielleicht auch deshalb, weil die WIMP nicht ganz so viele Möglichkeiten zur Verfügung stellt. Je mehr, desto verwirrender, finde ich.
Isip ay Sustansya, 14. 04. 2018, 12:15 Link
Aber was die 24 Jahre betrifft; mir kommt es noch immer so wie gestern vor. Vermutlich, weil mein Leben absolut leer und inzwischen (für mich) kaum was passiert ist. Und dann halt das Problem, dass ich kaum jemals was wirklich vergessen kann. Das irritiert die Leute dann irgendwie. Wenn ich sage, aber ja, das war damals, im Herbst 1992, als...
Isip ay Sustansya, 14. 04. 2018, 12:20 Link
Anscheinend habe ich es heute wirklich geschafft und ist jetzt tatsächlich die SD-Karte von meinem RPI hinüber. Das ist passiert, als ich meine E-Mails unter !MessengerPro aufräumen wollte. Da gab es öfter einen Speicherfehler. Und jetzt kann ich nicht 'mal mehr von der Karte booten. Es kommt nicht über einen bunten Bildschirm hinaus (Farbverlauf).

Ich habe zwar noch zwei weitere, bootfähige SD-Karten. Und auch kann ich die alte SD-Karte noch per Kartenleser auslesen (ob alles geht, das weiß ich nicht; bei der Boot-Partition gibt's Probleme). Aber wie kriege ich !MessengerPro jetzt dazu, nicht mehr auf das !News$Dir unter SDFS::..., sondern unter SCSI::, also auf der "beschädigten" SD-Karte zuzugreifen, die im Kartenleser steckt? Ich möchte ungern das ganze !News$Dir-Gerammel umkopieren müssen.

Diese Frage habe ich generell schon einmal stellen wollen. Für den Fall, dass ich mir ein externes USB-Laufwerk für den RPI angeschafft hätte. Denn dann hätte ich !News$Dir ebenfalls gerne auf das USB-Laufwerk verschoben. Bisher schaffte ich sowas aber nicht. !MessengerPro scheint immer auf das !News$Dir in !Boot zurückzugreifen.

Da stellt sich mir dann die Frage, ob ich mir von Detlef nicht doch ein T. I. K. bauen lassen sollte. Der Preis tut zwar etwas weh. Vor allem, wo mir neulich erst meine Brille kaputt gegangen ist. Die neue kostet auch eine gute T. I. K. (Ich warte jetzt seit drei Wochen darauf.) Aber was hilft's. Ich kann einfach keinen Schrott gebrauchen. Soweit ich weiß, hat das T. I. K. natives ADFS (kein SCSI, SDFS oder solches Zeug). Sind da die eingebauten Laufwerke zuverlässiger? Weiß das jemand? Ich erwarte von einem Laufwerk eigentlich schon, dass das wenigstens 10 Jahre lang hält. Tat bei den alten RiscPCs/Archimedes ja schließlich auch. Der RPI ist günstig. Und von der Geschwindigkeit her vollkommen ausreichend für mich. Aber Qualität hat seinen Preis. Weiß man ja. Oder wie seht ihr das?

Mit News/Mails arbeite ich generell schon seit Jahren recht viel...
Isip ay Sustansya, 14. 04. 2018, 16:45 Link
Ach ja, die Überprüfung mittels RISC OS Filer der beschädigten SD-Karte ergibt keine Fehler. Gibt's da irgendeine andere Möglichkeit, wie man das noch überprüfen könnte? Ich weiß nur, dass das Booten von der SD-Karte nicht mehr geht und ich scheinbar auch einige größere Dateien in der Boot-Partition nicht mehr lesen kann.
Isip ay Sustansya, 14. 04. 2018, 16:48 Link
Hm. Das News$Dir konnte ich jetzt umbiegen auf die alte Karte im Kartenlesegerät. Aber irgendwas ist da kaputt. Dann wohl leider doch noch 'ne externe Festplatte für den RPI. Nur booten können werde ich von der wohl leider nicht?
Isip ay Sustansya, 14. 04. 2018, 19:56 Link
Das Aufräumen der POP3 Mails in Messenger Pro ist einen A9home Besitzer wie mir ein bekanntes Problem. Da hat es aber das fehlerhafte Dateisystem Adjust32 dran Schuld. Einer der Hauptgründe warum ich auf IMAP umgestiegen bin. Da gibt es dann keine unzähligen Zugriffe auf den Datenträger in kürzester Zeit.

Das SD Karten nur sehr begrenzt beschrieben werden können ist Dir anscheinend nicht bekannt. Auch sollte man beim RPi und Co nur hochwertige SD Karten benutzen. Da ist die Chance das die länger halten größer. Insbesondere wenn es _der_ Datenträger ist.

Die Frage zu NewsDir offenbart wieder Mal Unwissen in Sachen RISC OS. Du mußt dafür sorgen das nach einen Boot zuerst NewsDir auf SCSI gesehen wird und dann Messenger. Wenn ich mich richtig erinnere will Messenger NewsDir in Resources (in der Regel $.!Boot.Resources) ablegen. Dieses NewsDir muss da raus und versteckt/gelöscht werden. Da wo RISC OS zuerst NewsDir sieht ist dann auch für RISC OS NewsDir. Wirf Mal ein Blick in !NewsDir.!Boot. Mir dem Kommando "*Show news*" siehst Du wo für RISC OS gerade NewsDir liegt. Wenn ich mich richtig erinnere bietet Messenger auch einen Reperaturmöglichkeit. Da können aber Mails gelöscht werden.

BTW: Das ist eine der genialen Techniken von RISC OS die es erlauben Programme an einen beliebigen Ort auf den Datenträger abzulegen und das auch nach der "Installation" zu verändern. Man muss nur sehen das die Systemvariablen den Umzug mitmachen. Meist wird das über einen Neustart gelöst.

Auch das ArcSite Magazin scheint Dir weitesgehen unbekannt zu sein. Da gibt es einen Artikel der Hinweise gibt wie man das Dateisystem prüft und reparieren kann.

Versuch Mal die problematischen Dateien aus der Bootpartion umzubenennen und dann mit funktionierenden Dateien zu ersetzten. Vermutlich müssen die Dateien dann aus einer Quelle und einer Generation kommen.
cms, 14. 04. 2018, 20:17 Link
Danke mal für die vielen Hilfestellungen. IMAP weiß ich nicht, ob das bei meinem Provider funktioniert. Zumal ich dafür leider online sein muss.

Ich habe mir mit *show in der Tat die Systemvariablen anzeigen lassen. Und dann habe ich mit *set news$Dir den Pfad auf die SD-Karte im Kartenlesegerät umgebogen. Das hat funktioniert.

Es stimmt schon, dass ich vieles einfach nicht weiß. Woher denn auch? Die letzte RiscPC erschien irgendwann 1995. Und dann hatte ich ja irgendwann einmal angefangen, mir einen eigenen WIMP-Programmierkurs in C zu schreiben, damit ich einen Artikel lesen kann, der mir sagt, wie so was geht. Sowas verrücktes gibt's wohl nur in der RISC-OS-Welt.

Wobei ich die Artikel-Serie von Steve Fryatt jetzt auch durch habe. Viel Neues fand ich nicht. Ich will mich jetzt in nächster Zeit - neben den Kompilern - mit den Menüs sowie der Kommunikation der Programme untereinander beschäftigen. Was ich mit der Maschine mache, das muss ich noch sehen. Für gewöhnlich muss man ja eh alles bestellen. In München bekam ich nicht einmal eine RTC für meinen RPI. Und mit einer USB-Festplatte sieht es hier in der Gegend auch schlecht aus. Aber das könnte in München wenigstens noch klappen.
Isip ay Sustansya, 15. 04. 2018, 06:19 Link
Wobei ich mich gerade was frage... Wenn da z. B. steht Alias$@RunType_FFF: Run SDFS::RISCOSPi.$.Apps.!StrongED.!Run %*0 dann bedeutet das vermutlich, dass bei einem Doppelklick auf eine Textdatei StrongED diese laden wird.

Manchmal ist es aber so, dass mir !Zap dazwischenkommt, wenn es vom Filer "gesehen" wird. Dann wird das obige mit Alias$@RunType_FFF. Run ZapCode:ZapRunFile %*0 überschrieben (Befehl: *show).

Man kann's zwar auf der Kommandozeile rücksetzen, indem man wieder Alias$@RunType_FFF: Run SDFS::RISCOSPi.$.Apps.!StrongED.!Run %*0 eingibt. Aber das ist doch recht umständlich.

Existiert irgend ein Programm (mit Fenster), das es erlaubt, bequem per Mausklick auszuwählen oder einzustellen, welcher Dateityp von welchem (gesehenen) Programm geladen werden soll? Das wäre manchmal echt recht hilfreich.
Isip ay Sustansya, 15. 04. 2018, 09:44 Link
Bei riscos.com gibt es fast alle Bücher von Acorn und andere Bücher. Man muss da nur einschauen. Leider sind die deutschen Bücher nicht dabei.

Mit der GAG-CD kann man die GAG News von Ausgabe 1 bis 152 lesen. Viele Artikel sind natürlich zwangsläufig nicht mehr auf den aktuellen Stand, aber es gab auch Grundlagenartikel.
cms, 15. 04. 2018, 11:55 Link
Genau so funktioniert das.

Allerdings: So ein Programm, was das Modifizieren der RunType-Alias per Icon erlaubt, ist mit noch nicht untergekommen, was nicht heißt, daß es das nicht doch gibt.

Die einfache Lösung wäre in !Zap zu schauen, ob da evtl. diese Variable immer fix gesetzt wird und wenn ja eine if Bedingung davorzusetzen, was sich dann so liest

If "<Alias$@RunType_FFF>" = "" Then Set Alias$@RunType_FFF Run ZapCode:ZapRunFile %*0

Wenn man dann noch StrongED in den Apps Ordner legt, sollte das eigentlich immer zuerst gesehen werden und !Zap überschriebt das Alias dann auch nicht mehr.
naitsabes, 15. 04. 2018, 12:02 Link
A quick response in English as writing it in decent German would take quite a bit more time. Ich hoffe euch verzeiht mir.

Putting StrongED in the Apps directory won't help as RunType_FFF is forcebly claimed by Zap. The file responsible for this is !Zap.Code.Config.KillEditor.

To stop Zap claiming RunType_FFF when it's already set, comment out the lines in KillEditor. Put a comment in the file to say what's been changed and why (so you don't have to wonder about this later on).
Fred, 15. 04. 2018, 12:36 Link
Thanks for the hint, Fred!

Steffen Huber beschreibt auf seiner Webseite ganz gut die Netzteil-Problematik (siehe Link). Dass es Probleme gibt, wenn nicht genügend Last angeklemmt ist, das war mir nicht bekannt. Mich würde jetzt interessieren, welche Phänomene dabei auftreten können. Denn ich hatte mir früher mal von jemanden aus England (der inzwischen verstorben ist - APDL) ein Ersatznetzteil für meinen RiscPC besorgt, da das alte abgeraucht war. Mit dem neuen, 200-Watt-starken Netzteil gab es aber auch zuweilen Probleme - eben genau beim Hochfahren. Das Lämpchen der Festplatte leuchtete die ganze Zeit, man hörte den Lüfter, aber der Bildschirm blieb schwarz. Konnte es gewesen sein, dass das Netzteil zu stark war? Zumindest war dies mein Gedanke, als ich heute Steffens Artikel fand (und las).
Isip ay Sustansya, 15. 04. 2018, 14:51 Link
Mal ein Link für die nativ englischsprachigen Arcsite Leser - aber auch alle anderen.
(click!)
naitsabes, 16. 04. 2018, 00:00 Link
Netzteil-Problematik: generell haben Schaltnetzteile oft sowas wie eine Mindestlast. Was passiert, wenn die Mindestlast nicht erreicht ist, ist ganz unterschiedlich - ATX-Netzteile starten dann normalerweise gar nicht, weil es die interne Schutzschaltung verhindert. Anderswo hat man schon von sehr wechselhaften Ausgangsspannungen gehört, was durchaus zur Zerstörung des angeschlossenen Geräts führen kann.

Die Ersatz-RPC-Netzteile kenne ich nicht, es kommt ganz auf die Konstruktion an wie hoch die Mindestlast sein muss.
hubersn, 16. 04. 2018, 19:24 Link
Mir war das Netzteil-Problem auch neu. Hatte ich nie, auch nicht mit meinem Eigenbau für den Risc PC, beschrieben in irgendeiner GAG News. Für den A5000 hatte ich auch schon ein eigenes Netzteil "gebastelt", habe ich am Wochenende gesehen, als ich den mal wieder "rausgkramt" habe ;-) Andererseits hatte der "Bedarf" auch einen Grund. Die Originale waren "zu dünne". Auch im Titanium-Gehäuse. Das schwache Netzteil war eines der Gründe für Probleme mit meinem DVD und BR Brennern, wie ich mit Steffen dann mal "rausgearbeitet" habe. Rein "rechnerisch" hätte es passen sollen aber beim Brennen war wohl die unterstützte Einschaltdauer im Maximum überschritten...
Raik, 16. 04. 2018, 22:57 Link
Eigentlich braucht man doch dann nur eine "Last" beim Starten, oder ?
Also quasi ein Widerstand, der nach dem Anfahren des NTs wieder rausgeschaltet wird.
naitsabes, 17. 04. 2018, 15:03 Link
Hm. Jetzt habe ich leider erst ca. 40 Euro in den RPI gesteckt (RTC + Software zum Einrichten der SD-Karte, damit sie vollständig genutzt werden kann). Sieht aber leider so aus, wie wenn das schon wieder alles 'ne Bastlerei wird... mit externen Laufwerken und so. 'n CD-Laufwerk bräuchte ich nämlich auch noch zum Fotos einlesen wegen meiner Filmkamera. Kann man !Boot beim Starten denn eigentlich auch von einem externen Laufwerk laden? Die Abbildungen (Images) auf 'ner SD wären ja nicht so schlimm, da man diese wohl nur einmal (oder wenige Male, aber mit neueren Versionen überspiele ich eigentlich nichts, wenn's ordentlich funktioniert) schreiben muss. Der Titanium hat mich irgendwie irritiert. Das scheint wie früher zu sein: RISC OS im ROM, Rest von Platte. Was ist das eigentlich für ein RISC OS? Auch experimential? Auf Detlefs Webseite ist da nicht viel zu finden. Kann mich auch nicht erinnern, schon jemals was vom WBK bzw. Wandboard gelesen zu haben (siehe Link).
Isip ay Sustansya, 18. 04. 2018, 00:26 Link
Neu bei den Kommentaren: Ab sofort muss die Checkbox Datenschutz gesetzt werden damit der Kommentar auch angenommen wird.
cms, 18. 04. 2018, 20:27 Link
Der "Datenschutz" geht mir gerade ziemlich auf den Senkel, weil er mich bei meiner Arbeit behindert...
Eigentlich ist alle Neue Hardware irgendwie experimental. Der Pi hat noch kein "stable release" gesehen. 5.24 ist angekündigt, 5.25 schon draußen ;-)
5.22 auf dem Beagle war nicht wirklich gut und hatte einige unschöne Macken...
Auf dem Wandboard war das zwar kommerziell aber der Status der Gleiche. Es gab nur keine "daily builds", die einem mutigen Tester auch mal die Maschine zerreißen können.
Momentan wechsel ich nur selten.
Alle ungeraden Versionen sind testbuilds. Alle Rechner im Prinzip "Eigenbau". Die Basis für alle ist das gleiche RISC OS mit den entsprechenden "Hardwareanpassungn".
Das "Anpreisen" experimentell hat mit Sicherheit mehrheitlich Gewährleistungsgründe.
Defekte Hardware kann Detlef im Rahmen der üblichen Garantiebedingungen tauschen, auf das Betriebssystem hat er wenig Einfluß etc.
Für meinen Pi-Top habe ich eine Variante, wo nur die bootfiles auf der Karte (1GB) liegen, der Rest "klassisch" auf Festplatte. Der Beagle läuft bei mir schon immer so. Beides USB Platten, versteht sich.
Das Titanium hat ein "ROM", fast wie füher. Ist natürlich keins, sondern emmc(?) "on board". Das ist beschreibbar, aber nicht "einfach so". Die nötigen Tools werden mitgeliefert. Bisher hatte ich damit nie Probleme.
Raik, 18. 04. 2018, 21:24 Link
FF_Cut:
Der erste Stream ist geschnitten. Generell funktioniert es erstmal. Das "Gerüst" steht somit. Wann ich was zum testen bereitstelle, weiß ich noch nicht genau. Ich hatte gehofft zum Wochenende, der Termin ist aber im Prinzip durch.
Nebenbei probiere ich mit Playlisten um "aufgeteilte" Mitschnitte verarbeiten zu können. Nun geht es an die Kleinigkeiten, die bekanntlich am Längsten dauern...
Raik, 20. 04. 2018, 10:58 Link
Jetzt habe ich festgestellt, dass ProCAD+ Sachen kann, die kann SolidWorks gar nicht. Es ist doch immer das selbe (mit mir)...
Isip ay Sustansya, 20. 04. 2018, 19:30 Link
Da bist Du nicht allein. Ich entdecke bei ProCAD und auch bei TechWriter immer mal wieder Interessantes...
Raik, 20. 04. 2018, 20:44 Link
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