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Neue Informationen zum Stand des Omega

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Nach langer Zeit gibt es wieder ein paar Informationen zum Omega. Die Informationen stammen von MiroDigital Europe (d.h. Desk, ein niederländischer Händler). Sie wurden von Stan Williams ins Englische überetzt und ich habe diesen Text dann hier möglichst getreu auf deutsch übersetzt:

Was den Omega angeht, wollen wir die Leute nicht länger warten lassen;

Wir hatten uns entschieden keine Informationen über den Omega herauszugeben, da wir weiter auf den großen Durchbruch gewartet haben. Um zu zeigen, daß es weitergeht, haben wir ein paar Fotos vom Omega und dessen Zusammenbau gemacht:
http://www.deskvof.nl/riscos/assemblage.html. Es gibt mehr und mehr Omega-Besitzer und der Rechner sollte auch auf User-Treffen demnächst öfter zu sehen sein.

Auf dem RUM in Eindhoven im Januar waren leider keine Omega-Besitzer zu sehen. Wir (DESK) konnten aufgrund anderer Termine leider auch nicht erscheinen, aber wir wußten, daß andere Omega-Besitzer zum Treffen kommen wollten. Das hat leider nicht funktioniert, da es für Ger van Vugt zu kurzfristig war, noch einen Demo-Omega mitzubringen. Rick Denkers' Auto blieb nahe Apeldoorn liegen, und Mr Antonidis hatte das gleiche Problem, nur einen Tag früher und mußte absagen. Murphy's Law hat wieder zugeschlagen. Mittlerweile hat der Big Ben Club aber seinen Omega enthalten und er wird auf den nächsten Treffen zu sehen sein.

Warum dauert es so lange?

Die Probleme liegen in der Produktion. Ein Großteil der Zeit geht für das Testen der Motherboards drauf. Ungefähr die Hälte der Motherboards eines Produktionsdurchlaufs müssen an ein Oszilloskop angeschlossen und nachgebessert werden. Ein normaler PC-Hersteller kann eine Testproduktion laufen lassen um gute Resultate zu garantieren. Die Testboards können einfach weggeschmissen und 100.000 funktionierende Platinen gefertigt werden. MD braucht aber nur eine wesentlich geringere Stückzahl und die Komponenten sind zu teuer um nicht funktionierende Boards wegzuschmeißen. Es hängt halt alles mit der Stückzahl zusammen. Diese Arbeiten können nur von Dave Prosser (der technische Zauberer bei MD) durchgeführt werden. Es ist schade, daß MD keine andere Lösung für dieses Problem gefunden hat, etwa jemanden zusätzlich einzustellen, der sich um die anderen unfertigen Aspekte des Omegas kümmern kann, wie etwa die Ethernetkarte.

Die Ethernetkarte

Wegen dieser Probleme können wir keinen Termin für fertige Ethernetkarten nennen. Es scheint so, als wenn MD sich nochmal genauer mit den Ethernettreibern in RISC OS beschäftigen muß. Es ist klar, daß Acorn einen Haufen Module und Treiber hinterlassen hat, so daß die Übertragungsraten sich bei 1 Gibabit, 100MBit oder 10MBit kaum unterscheiden. Das benötigt viel mehr Zeit, als zunächst angenommen.

Reaktionen der Besitzer sind durchaus positiv

Die allgemeine Beurteilung der ersten Omegabesitzer über den Computer fällt aber positiv aus. Ausnahmen gibt es natürlich auch. Ein gutes Beispiel ist die Installation von Select 3. Offiziell gibt es keine Select-Version für den Omega aber eine Reihe von Anwendern konnte Select 4.37 problemlos installieren - und es läuft auch ohne Probleme. Ein Anwender hat geschrieben, daß die Installation nicht geklappt hat. Es sieht so aus, daß ein Problem bei der Installation das Starten des Computers verhindert.

mg, 19. 02. 2004, 03:11 Uhr <   >
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