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Quellen für Neuigkeiten

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Wer von RISC OS die aktuellen Nachrichten erfahren will muss sich etwas umsehen. Hier eine kleine Auflistung der wichtigsten Quellen für RISC OS Nachrichten.

Fast die Mutter aller Neuigkeiten rund um RISC OS ist die Newsgroup comp.sys.acorn.anounce (csaa). Man kann comp.sys.acorn.anounce mit einen Newsreader beziehen. Über den Herrscher des Internets kann man die Gruppe auch im Browser lesen, falls dieser mit JavaScript umgehen kann. Diese Newsgroup ist nur für Mitteilungen gedacht und nicht für Diskussionen. Hier erhält man Pressemitteilungen der Software- und Hardwarehersteller, Veranstalter von Treffen und so weiter. In csaa gibt es also Neuigkeiten aus erster Hand. Mitteilungen kann man nur über den Moderator veröffentlichen. Bevor man etwas zu csaa sendet, sollten man die Regeln von csaa lesen und beachten. Ich empfehle Softwareautoren und so weiter ihre neuen Produkte beziehungsweise die Updates in comp.sys.acorn.anounce der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Ich möchte behaupten, das nur so die anderen RISC OS Benutzer von der interessanten Software etwas erfahren. Viele der gleich genannten Newsquellen beziehen einen guten Teil Ihrer Informationen von csaa.

Dazu gehört auch RISCOSitory, die in den letzten Monaten die aktuellste Nachrichtenquelle für RISC OS war. Über viele Jahre war The Icon Bar einer der führenden Newsservern für RISC OS. Nach einen Dornröschenschlaf wurde Icon Bar wachgeküst und ist aktuell die Nummer zwei in Sachen RISC OS News im Web. Auf den dritten Platz kommt dann The RISC OS Blog. Alle drei Server haben auch jeweils einen RSS Feed mit dem man sich recht einfach auf dem Laufenden halten kann - auch wenn RSS heutzutage eher verpönt ist. Alternativ kann man die letzten Nachrichten der drei auf einer Webseite ganz in der Nähe ansehen.

Wer es nicht so eilig hat mit den Neuigkeiten kann auch die Mails des Acorn News Service (ANS) abonnieren. Dann bekommt man zirka einmal im Monat eine Mail mit den Aktualitäten.

Mit Drag 'N Drop gibt es ein PDF Magazin. Drag 'N Drop kümmert sich nicht nur um die Neuigkeiten. Zum Reinschnuppern kann man sich einen kleinen Teil des Magazins kostenlos herunterladen. Wer lieber Papier in der Hand hat statt auf einen Bildschirm zu starren kann auch das Archive Magazin beziehen. Auch Archive liefern natürlich mehr als nur Neuigkeiten.

Auch die anderen comp.sys.acorn Newsgruppen und das RISC OS Open Forum kann eine Quelle für Interessantes sein. Für diejenigen die sich nur für Neuigkeiten interessieren ist es aber doch eher mühselig die Beiträge herauszusuchen. Man kann aber dafür auf sehr interessante Dinge stoßen.

Alle bislang genannten Quellen für RISC OS Neuigkeiten sind in englischer Sprache. In Deutsch sieht es ziemlich schlecht aus. Es gibt nur zwei Quellen. Die eine ist die GAG News, ein Magazin das von Herbert zur Nedden herausgegeben wird und alle zwei Monate im Briefkasten landet. Ich denke die meisten die das hier lesen kennen die German Archimedes Group (GAG) und die News. Wenn nicht dann wird es nach über 25 Jahren GAG News endlich Zeit das zu ändern. In der GAG News geht es nicht nur um Neuigkeiten. Bei den meisten Artikeln geht es eher um das Leben mit RISC OS. Die andere Quelle ist eigentlich keine richtige Quelle für Neuigkeiten aus der RISC OS Welt. Steffen Huber postet in seinen Blog hubersn.RISC OS unregelmäßig interessante Dinge rund um RISC OS. Nicht immer sind das aktuelle Themen, aber es sind immer interessante Artikel.

cms, 06. 11. 2017, 08:45 Uhr <   >
Kaum gemault, schon erledigt. Punktlandung ;-)

MPlayer spielt im übrigen auch DVDs... und das auf dem Titanium unter RISC OS besser als unter
Linux :-)

@Isip
Falls Du was brauchst an Infos, Obeys, usw. Mail mir ;-)
Raik, 06. 11. 2017, 09:27 Link
Werden damit auch die verschlüsselten DVDs abgespielt? Bei Debian musste ich etwas nachinstallieren. Ist anscheinend nicht so frei wie Debian das gerne sieht.
cms, 06. 11. 2017, 09:34 Link
Habe ich aktuell nicht probiert. Die probierte DVD ist zwar original und kommerziell, bin aber nicht sicher ob geschützt.
Den alten Mplayer hatte ich zusammen mit dem DeCSS Module von !Cino probiert. Das ging manchmal und manchmal nicht. Ich probiere morgen mal was "geschütztes".
Unter Debian musste ich libcss2 nachinstallieren bzw. selbst kompilieren. Sowohl auf dem Titanium als auch auf meinem DELL-Laptop. Wenn ich das richtig vertanden habe darf das für DE nicht gleich mit angeboten werden.
Raik, 06. 11. 2017, 09:54 Link
Auf die Schnelle konnte ich keine verschlüsselte DVD sehen. Auch mit DeCSS nicht. Muß noch einmal nachdenken, was ich damals getan habe.

Mir "ae off" funktioniert aber das livestream schauen sehr gut [klick]. Habe mehrere Sender probiert.
Raik, 07. 11. 2017, 06:03 Link
Hoppla, ich dachte nicht, daß wir das noch erleben! Ist ein Titanium dafür Mindestvoraussetzung? Dürfte zwar nicht ganz so komfortabel laufen wie mein AppleTV aber daß es überhaupt möglich ist, stellt schon einen Meilenstein dar (wenn auch mit zehn Jahren Verspätung zum Rest der Welt).
Patric, 07. 11. 2017, 06:50 Link
Ganz so ist ja nicht.
Habe vor über einem Jahr schon mit Bernard diskutiert ab man aus NetRadio NetTV machen kann. Ein Frontend hatte ich auch schon angefangen. Mplayer damals war nur etwas instabil. Das scheint nun deutlich besser zu sein.
Auf dem Titanium funktionieren 720p noch schaubar, auf den Pandora funktionieren die kleineren "Handystreams"...
Youtube ging auch, wenn man den richtigen Link hat.
Wahrscheinlich geht das mir FFPlay auch alles.
Morgen Abend werde ich mal etwas intensiver "spielen".
Raik, 07. 11. 2017, 09:45 Link
Habe gerade den OBrowser angetestet. Performance bekannt sparsam (getestet auf dem ARMX6), aber die RISC OS-Integration ist ein deutlicher Schritt nach vorne gegenüber dem Original-Otter.
hubersn, 08. 11. 2017, 01:01 Link
@hubersn
Hast Du "gelöhnt" oder konntest Du den "Developper Bonus" ziehen?
Ich habe bisher leider keine Antwort von Andrew. Möglich das die Mail nicht angekommen ist. Nach UK habe ich einige Probleme. Von Arcor geht nichts und von t-online manchmal nicht. Mails aus UK an mich landen zu 90% im Spamordner. Warum auch immer.

Ein bischen "Videohokuspokus" [klick]
"Zwei" Bildchen.
Oben Stream ansehen mit MPlayer bei zeitgleicher Aufnahme (-t 00:05:00 = 5 Minuten) mit ffmpeg (TaskWindow links). Der Stream ist 960x540.
Unten anschließend schauen des gespeicherten Streams mit FFPlay. FFPlay ist bei mir auf eine feste Skalierung eingestellt. Deshalb ist das Fenster größer. "Nachahmenswert" wahrscheinlich nur auf dem Titanium.
Aufnehmen ist etwas schneller als Darstellen, d.h. MPlayer ist etwas hinterher, was aus meiner Sicht unkritisch ist. Besser etwas mehr als zu wenig aufnehmen. ;-)
Auf der Pandora (Classic 600Hz) habe ich einem Stream via UMTS in 512x288 geschaut, was recht gut ging. Das Netz bei mir im Wohnzimmer ist nicht besonders gut. ;-) Reines (blindes) Aufnehmen eines größeren Streams ohne ging problemlos.
Raik, 08. 11. 2017, 08:57 Link
Sieht spannend aus - läuft so aber sicher nur auf dem Titanium ???
naitsabes, 10. 11. 2017, 21:38 Link
Jain. Ich frickel geade ein wenig auf der Classic Pandora. Ein wenig uebertaktet auf 800MHz. Hab mir ein bischen was in eine Pseudo-App "gegossen". Entsprechend kleiner Stream... laeuft, via UMTS. Pi3-Top habe ich gestern, geht auch.
Aufnehmen macht aber nur wirklich Sinn mit schneller Platte und gutem Netz.
Raik, 10. 11. 2017, 22:53 Link
'tschuldigung, beim "verlinken" nicht aufgepasst.
Raik, 10. 11. 2017, 22:58 Link
Geschrieben mit dem OBrowser auf einem Pi3 - zaeh, aber geht. Ohne Umlaute zumindest.
hubersn, 12. 11. 2017, 00:45 Link
Die fehlenden Umlaute in Textfeldern sind ein altes Problem. Hatte ich vor einiger Zeit schon "angemahnt". Auch die Änderung auf "de_de" und einer "linuxkonformen" Zeichenkodierung (ISO 8859-1(5)) brachte nichts. QubZilla hat das gleiche Problem.
!Chars bringt auch nix an der Stelle.
Unter Linux können beide Umlaute "schreiben". Scheint ein Problem der "Tastatur" zu sein. Darstellen können die generell.
Ich habe gestern meine !UnixFont aktualisiert und mir die aktuellen TTF von Linux geladen. Funktioniert wie die Alten.
Raik, 14. 11. 2017, 14:33 Link
Ein echter Brite braucht halt keine Umlaute: foreigners, they don’t like it up them Captain Mainwaring!
Genaugenommen braucht er sowie so keine Ausländer.
Patric, 15. 11. 2017, 10:00 Link
Was erstaunlich ist, bei einem weltenumspannenden Königtum. Die kuk Habsburger hatten da einen anderen Ansatz, da wurden die Stabsoffiziere und Beamten verpflichtet ungarisch zu lernen - was ja, mal abgesehen von finnisch, so bißchen mit das kompliziertere Sprachmodell für einen "generischen" sonstigen Mitteleuropäer ist. Böhmisch gehörte natürlich auch dazu und für den guten Ton, wenn man sich denn auch mal anständig abseits vom Pöbel unterhalten wollte, halt französisch.

Das war aber schon bei den Archies auffällig, daß da eine supercoole Mehrsprachenunterstützung per se eingebaut war (territory etc), aber diese eigentlich nie benutzt wurde.
naitsabes, 15. 11. 2017, 12:13 Link
grad gefunden beim suchen von was anderem - Archimedes (click!)
naitsabes, 18. 11. 2017, 17:44 Link
Ein Usenet-Server ist z. B. http://geiz-ist-geil.priv.at

Für deutschsprachige Diskussionen gibt es außerdem noch https://forum.acorn.de
Isip ay Sustansya, 21. 11. 2017, 18:37 Link
Na, ich hatte das ja eher bißchen so gelesen, daß die ArcSite jetzt da mehr oder weniger rausfällt - nicht nur als netten Hinweis auf andere Newsquellen; was sehr schade wäre - zumal ich ja doch immer wieder erstaunt bin, wer sich da noch alles meldet, wenn mal das Thema danach ist.
naitsabes, 25. 11. 2017, 12:07 Link
Videotipp Klick.

Ich habe ihm geschrieben, daß er mit der RISC OS - Amiga Verbindung daneben liegt. Seine E-Mail Antwort zeigte noch klar, er hat das gar nicht verstanden. Also eine zweite E-Mail von mir mit eindeutiger Klarstellung.

Nun zeigt dieses Beispiel, daß selbst Computer-Freaks (ich behaupte das jetzt mal so), Schwierigkeiten haben RISC OS wenigstens einigermaßen einzuordnen bzw. zuordnen zu können. Ich finds krass.

Was alte Hardware und noch Nutzbarkeit betrifft könnte ein Risc PC mit uralt Browser ein durchaus ebenso spannender Vortrag werden. Ich habe ihn gefragt was eigentlich sein Ziel des Vortrags war. Ich hatte es nicht so wirklich verstanden. Verkürzte Antwort: Alte Hardware noch irgendwie mehr oder weniger sinnvoll nutzen und dabei auch noch Spaß daran haben was so geht. Von daher paßt das doch auch hier auf die ArcSite.
Markus, 25. 11. 2017, 23:29 Link
Das ist aber auch so ein ganz typischer "Unix" Mann nach althergebrachtem Vorbild. Die interessieren sich meist für solche Kleinigkeiten wie Geräteherkunft und -einordnung überhaupt nicht, weil alles ja sowieso nur Rechner sind. Das ist bei Vintage Sammlern schon ganz anders.
Daher merke: $computerfreak != $computerfreak
Der interessante Part beginnt bei 5m20s.
naitsabes, 27. 11. 2017, 11:14 Link
Hatte nicht jemand (cms?) mal ein tool geschrieben, um Uhrzeit und Datum ohne RTC wiederherzustellen? Mein BB-xM benötigt dafür eine Netzwerkverbindung, die aber nicht mehr zur Verfügung steht. Deswegen startet es immer zum 01.01.1970, was für diverse Nervereien im Dateisystem und Software führt.
Wenn ich mich richtig erinnere, lud das System die Zeit aus einer Datei, in der der letzte Betriebszeitpunkt hinterlegt war. Dann muß ich die tatsächliche Zeit zwar trotzdem einstellen, habe aber wenigstens keine Dateiversionen aus dem letzten Jahrhundert auf der Festplatte.
Patric, 28. 11. 2017, 15:05 Link
Nein, so etwas habe ich nicht geschrieben. Im Zuge der IYONIX pc Krise Anfang 2010 gab es Mal so etwas. Aber ohne ipc hat mich das nicht wirklich interessiert. klick

Ich habe Mal etwas für die automatische Umstellung der Sommer-/Normalzeit geschrieben. Ansonsten noch cmosd um bei Rechnern ohne CMOS die Einstellung ständig zu speichern und beim Start des Rechners zu setzen. Da ist aber keine Uhrzeit mit drin. Letzeres bitte erst Mal ohne Autostart prüfen und RTFM kann nicht schaden. Keine Ahnung ob das auf den Beagle tut. Ist eigentlich für den A9home gedacht gewesen.
cms, 28. 11. 2017, 15:23 Link
Ja, so ist das leider. Die wohl wenigsten können mit RISC OS etwas anfangen. Sie kennen es schlichtwegs gesagt einfach nicht. Das Problem. Und deshalb die Ignoranz.

Eines der vielen Beispiele, die mich echt verwundern, ist der Windows Explorer. Bei jedem Fenster, das da aufgeht, hängen links ein jedes Mal wieder sämtliche Laufwerke bzw. sogar der gesamte Verzeichnisbaum mit dran. Unter RISC OS gibt es die Laufwerke nur 1x. Und das spart Fläche. Unter Windows kann man das gleiche Verzeichnis beliebig oft in einem Fenster öffnen. Doch wozu? Unter RISC OS geht es nur einmal. Unter Windows kann ein Fenster mit dem Inhalt eines Verzeichnisses beliebig groß bzw. immer bildschirmfüllend aufgezogen werden. Selbst, wenn sich nur 1 Datei darin befindet. Unter RISC OS geht sowas nicht. Dort passen sich die Filerfenster den Inhalten entsprechend an. Usw.

Grüße aus Courtrai.
Isip ay Sustansya, 28. 11. 2017, 16:08 Link
Clockfixer.zip enthält nur eine readme datei mit Hinweis drauf, daß die Datei nicht mehr verfügbar ist und man sich bitte RO 5.x runterladen solle. Wenig hilfreich :(

Sollte jemand noch andere ideen haben: nur her damit!
Patric, 28. 11. 2017, 18:08 Link
Mist auch das Internet Archiv hilf nicht. Alarm beim Booten starten und die Zeit händisch setzen. :-(
cms, 28. 11. 2017, 19:44 Link
Wenig komfortabel aber eine schnelle Nummer, Obey erstellen mit...

Set Sys$DateFormat %24:%mi:%se %dy-%m3-%ce%yr
Set Sys$Time 04:37:03
Set Sys$Date Wed,29 Nov
Set Sys$Year 2017

(Die erste Zeile kann vermutlich entfallen.)

Ich habe aktuell kein System ohne Uhr aber auf einem laufenden setzt das die Uhrzeit vor oder zurück.

Um es schön zu machen könnte man einen Task basteln...
Raik, 29. 11. 2017, 05:51 Link
Danke Raik. Hab mich jetzt doch entschlossen, den defekten Powerline Adapter zu ersetzen (jaja, Teufelszeug ich weiß). Was tut man nicht alles für eine korrekte Datumsanzeige ;-) Naja, Datentransfer von oder nach RISC OS ist auch unkomfortabel ohne, wenn sonst alles drahtlos läuft.
Patric, 29. 11. 2017, 15:55 Link
Und aus dem Netz holen per NTP ?
naitsabes, 29. 11. 2017, 16:08 Link
Na ohne Netzwerkverbindung geht das natürlich nicht. Mit kein Problem aber das war ja nie die Frage.
Patric, 29. 11. 2017, 16:48 Link
Das xM hat doch eine RTC eingebaut und eine Batterie ist schnell drangenagelt... Mein Begle tut mit zwei handelsüblichen R6 Batterien.

Ich habe vorhin in der Mittagspause mal ein Tool zusammengekloppt.
Das speichert beim Runterfahren die aktuelle Uhrzeit und holt sie sich beim Systemstart zurück. Auf dem RPCEmu funktioniert das soweit. Teste vielleicht nachher noch auf dem Pi. Da kann ich die Uhr einfach abziehen...
Raik, 29. 11. 2017, 18:30 Link
Schnell ist relativ und wenn ich mich erinnere war das eine winzige SEIKO Knopfzelle. Liegt sogar noch irgendwo rum, nur habe ich das mit dem selbst löten ganz schnell aufgegeben.

Das Tool hört sich aber interessant an, das wäre nicht unnützlich, wenn mal kein Netz zur Verfügung steht.

Hab übrigens mal Otter ausprobiert aber auf dem BB-xM leider komplett unbenutzbar und ein Titanium werde ich mir eher nicht kaufen.
Patric, 29. 11. 2017, 19:45 Link
Es zwingt Dich keiner die Knopfzelle zu nehmen.
Wir können uns auch mal wieder treffen. Ich benötige nur etwas "Vorlauf", weil dienstlich ziemlich "dicht".
Im E-Fall könnte ich meine Lötnadel auch am Zigarettenanzünder betreiben ;-)

War ein sch... Tag heute. Mal sehen ob ich noch Lust habe das Tool fertig zu machen.
Raik, 29. 11. 2017, 21:06 Link
Den Lötkolben kannste zuhause lassen, im Gegensatz zum LapDock ist mein BB-xM nicht mobil genug um im Handkoffer mit nach Berlin zu kommen :)

Steht zZt umzugsbedingt noch bei Freunden. Mal sehen, vllt nehme ich ihn irgendwann wieder mit nach Hause, ist aber platzabhängig.
Patric, 29. 11. 2017, 21:40 Link
Dein Problem ;-)

Meinen Erguss gibt es beim [klick] ;-) "schnell und schmutzig". Ich bin talentfrei an der Stelle und übe noch.
Raik, 30. 11. 2017, 00:47 Link
Ich habe da ein Tool erstellt, das es ermöglicht, Layer aus Photoshop PSD Files zu exportieren.
Als Seiteneffekt können mit Photodesk und diesem Tool RO 5.21 Sprites mit Alphakanal (sprich Transparenz) erstellt werden.
Klick auf meinen Namen.
Toni, 07. 12. 2017, 00:58 Link
@Toni
Wie wir festgestellt haben, bin ich nicht "die Leuchte" was den Photokram angeht, aber läuft.
Auch das Paint vom a9home kann mit der "Standard Maske" damit umgehen. "Voll Alpha" meckert über ein falsches Spriteformat. Das liegt aber vielleicht auch daran, daß das a9home-Paint auf dem Titanium nix zu suchen hat ;-)

FFmpeg; OBrowser:
Leider habe ich die falsche Datei (ohne Ton) hochgeladen [klick].
Habe mal im Rahmen meines "Videohokuspokus"-Artikels für die GAG News probiert was "RISC OS only" so geht. Künstlerisch nicht besonders wertvoll und leicht "legasthenisch", dafür aber "schnell und schmutzig" (sieht man an der Videoqualität und an den Übergängen)... Nun weiß ich wie es gut und könnte es sicher besser mache. Mal sehen ob ich Lust habe.
Raik, 08. 12. 2017, 10:28 Link
Mmmh... hielt es für eine gute Idee, das neueste Boot von ROOL runterzuladen, um ein Problem mit CPU clock zu beheben. Das Problem besteht weiterhin und mein Desktop sieht plötzlich aus wie ein schlechter Scherz aus dem Jahr 1995, urgh! Ich hatte früher "Steel" als theme installiert und ehrlich gesagt gefällt mir das immernoch ganz gut. Nur erwartet der Theme Manager in Configure heutzutage ein anderes Format (via Boot merge) als anno dazumal. Wie kann ich denn einzelne Icons und Fensterleisten etc gegen was Gefälligeres tauschen?
Patric, 08. 12. 2017, 17:45 Link
Ok, erledigt ;) weiß wieder, was ich damals machte. Die Tatsache, daß es ein Backup des originalen Raspberry themes gab brachte mich drauf, daß ich einfach die Grafik gegen die des Steel themes getauscht hab. Und irgendwie den Switcher, das finde ich auch noch raus.
Naja damit hatte ich nicht gerechnet.
Patric, 08. 12. 2017, 18:12 Link
@Raik
Denke, das a9home Paint nutzt auch das SpriteExtend Module von RO 5. Ist nicht immer klar, was die Applikation macht, was das Module.
Toni, 08. 12. 2017, 18:42 Link
"Drück mich" für das Video mit Ton...

@Toni
Wenn ich meinen "Transferstick" finden sollte, probiere ich auch noch auf dem a9home. Der hängt nur derzeit nicht am Netz.
Raik, 09. 12. 2017, 13:02 Link
Habe noch ein wenig mit "Wasserzeichen" und "Überblenden" gespielt... [drück mich]

Der gleiche Link mit mpeg anstelle mp4 gibt ein !Kino kompatiblen download.

Das solls dann erstmal gewesen sein. Das "Wie" gibt es in einer der nächsten GAH News und wenn CMS Interesse hat, auch hier.
Raik, 11. 12. 2017, 08:23 Link
Interessant, daß der Browser niedliche Geräusche von sich gibt. Hört sich allerdings eher nach Wellensittichen als nach Ottern an, kann man das auch einstellen, bzw ausschalten? Mir würde das auf den Zeiger gehen nach einiger Zeit. :-p
Patric, 11. 12. 2017, 12:30 Link
Was ist denn der Unterschied zw. !OBrowser und !OtterBrowser in dem Fileerfenster ganz oben ?

Und außerdem: Wenn das mit dem !ScrCap Tool aufgenommen ist, wie hast Du den Mauszeiger da mit "eingebunden" ?

Die Hintergrundgeräusche fand ich übrigens auch sehr interessant ... ;)
naitsabes, 11. 12. 2017, 13:23 Link
!OBrowser ist das "Frontend" für den !Otterbrowser. Ohne OBrowser kannst Du den OtterBrowser auch nutzen, aber ohne den IconBar-Kram. Die 40 UKP die das "Ottonormal" kostet, sind als "Spende" für andere Entwicklungen gedacht...
ScreenCap geht an der Stelle leider nicht. Da kommt nix Gescheites bei raus. Für das Video habe dann doch die HDMI-Recorder-Box genommen.
Die Geräusche sind aus einem Video über den Otter ;-)
Ich wollte "Alles" probieren aber niemanden mir meiner Stimme nerven ;-) und meine nachbearbeiteten Familien-Urlaubs-Videos sind nüscht für die Öffentlichkeit.
Raik, 11. 12. 2017, 14:46 Link
Ich habe !PhShpLyrs aktualisiert. nun kann man alle Layers auf einen Rutsch in ein Directory oder in ein DrawFile exportieren.

Klick auf meinen Namen.
Toni, 12. 12. 2017, 00:44 Link
Klick auf meinen Namen, um ein Beispiel zu sehen wie !Draw ab RISC OS 5.21 mit Transparenz in Sprites umgehen kann.
Export aus einem Photoshop PSD mittels !PhShpLyrs als DrawFile.
Toni, 12. 12. 2017, 00:47 Link
Gibt es unter RISC OS die Möglichkeit Texte mit UTF-8 Kodierung zu erzeugen?
Raik, 12. 12. 2017, 07:44 Link
Hinsichtlich Unicode ist das Module iconv dein Freund.
Toni, 12. 12. 2017, 09:48 Link
@Toni: Ich bin leider noch nicht dazugekommen mir das anzusehen, aber als ich das Drawbild gesehen habe war ich erst Mal sprachlos. Bitte in csaa bekanntgeben (s. o.).

@Raik: Ich habe mir ein kleines StrongED Skript (sed) gebastet um UTF-8 in Latin1 zu wandeln. Wenn Du die Einträge austauscht hast Du UTF-8. Es fehlt dann nur noch Byte Order Mark, ist aber nicht immer notwendig. Mein Skript ist mehr als unvollständig bedient aber die wichtigsten Zeichen für mich und braucht sed.

Mir ist sonst nichts bekannt. Aber NetSurf nutzt da so etwas. Damit kann man vielleicht etwas machen.
cms, 12. 12. 2017, 09:56 Link
Hintergrund meiner Frage ist die Untertitel Datei für ffmpeg. Die srt sollte nach Möglichkeit in UTF-8 vorliegen. Man kann zwar mit dem Parameter -charenc "on the fly" wandeln aber das funktioniert nicht immer optimal. Egal ob Sonderzeichen vorhanden sind oder nicht. Ist im übrigen kein RISC OS Problem nur kann ich unter Linux und WIN problemlos mit "handelsüblichen" Editoren UTF-8 Texte erstellen.
Ich schau mir das mal an. Mal schauen ob und wie ich klarkomme.
Danke.
Raik, 12. 12. 2017, 10:59 Link
Iconv funktioniert für meine Zwecke mit der "Holzhammermethode" als TaskObey (Obey geht nicht) mit...

Spool sub_neu/srt

iconv -f ISO-8859-15 -t UTF-8 sub/srt

spool

Die neu erstellte sub_neu/srt wandelt ffmpeg ohne zu maulen um.
Bei der Alten gibt es "Invalid UTF-8 in decoded subtitle text..."

Mit ffmpeg -charenc ISO-8859-15 -i sub.srt sub.ass geht es meist aber nicht immer.

Nicht elegant aber hilfreich.

iconv -l

listet alle unterstützten "encoding names" auf. Sieht mir recht komplett aus.
Ich frage mich gerade, da Iconv bei fast jedem auf dem RISC OS Rechner sein wird, warum wird das nicht "flächendeckend" für den "encoding-Kram" benutzt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es so kompiziert ist Texte z.B. von MPro über Iconv "filtern" zu lassen... Für mich zwar unlösbar aber für Programmierer?
Raik, 13. 12. 2017, 05:57 Link
Encoding-Handling ist prinzipiell nicht schwierig. Man muss nur überall dran denken. An jeder Schnittstelle muss man sich Gedanken drüber machen, eine Lücke reicht um alles zu ruinieren.

Die "Awareness", dass man sich um Encoding kümmern muss ist bei RISC OS-Programmierern aus UK dummerweise nahe 0%. Ich kann leider nie unterscheiden, ob es Ignoranz oder Apathie ist. An Hinweisen, dass man sich drum kümmern sollte, scheitert es jedenfalls nicht.
hubersn, 13. 12. 2017, 10:41 Link
Irgendwie kapiere ich die Syntax von iconv nicht.

Man muss also unbedingt *iconv -f <input encoding> -t <output encoding> -o <output file> <input file> in dieser Reihenfolge eingeben, also z. B. *iconv -f X-ACORN-LATIN1 -t UTF-8 -o ausgabe.txt eingabe.txt. Sonst funzt das nicht. Zumindest hier.

Wie kann man denn das aus *help iconv ersehen?

Wäre auch schön, wenn man das mittels eigener Software über SWIs nutzen könnte, doch woher kann ich die SWIs ersehen? Wäre dies möglich, sollte es doch kein Problem mehr sein, sowas z. B. in einen Newsreader einzubauen.

Die schlechte Dokumentation von RISC OS ärgert mich nach wie vor. Oder ich bin einfach zu blöde, um was zu finden oder zu kapieren. In den PRMs kommt *ivonc schlichtwegs gesagt einfach nicht vor.

Schön wäre auch, wenn man in auf "unserem" System gängigen Editoren (!StrongEd, !Zap) einfach zwischen verschiedenen Kodierungen umschalten könnte, diese dann aber natürlich auch richtig am Bildschirm angezeigt werden.

Ein Beispiel hier, das mich stört, ist z. B. der HTML-Mode von StrongEd: Bei Eingabe der Umlaute schreibt StrongEd ö statt ö auf den Bildschirm usw. Das stört extrem den Lesefluss. Man muss schon sehr genau hinsehen, um noch erkennen zu können, ob es sich jetzt um ein ö (ö), um ein ä (ä) oder um ein ü (ü) handelt. Nur ganz nebenbei: Was ist das eigentlich für eine merkwürdige, speicherfressende Kodierung? Bei der Eingabe von HTML schalte ich daher meist in den Text-Modus zurück, um die Umlaute korrekt eingeben zu können. Man sieht ja sonst nix.

Ich verstehe ja noch immer nicht, warum man die deutschen Sonderzeichen (Umlaute) unbedingt mit mehr als 8 Bit kodieren muss. Aber sei's drum.
Isip, 17. 12. 2017, 19:36 Link
Hm. Da sind jetzt einige Patzer passiert. Die Dateiendungen .txt habe ich nur zur Verdeutlichung dazugeschrieben, sind unter RISC OS aber natürlich falsch.

Dann muss es *iconv heißen, nicht *ivonc.

Warum jetzt aber plötzlich 2x ö hier steht, obwohl ich ö usw. geschrieben hatte (also & o u m l ;) weiß ich auch nicht.
Isip, 17. 12. 2017, 19:39 Link
Bei iconv habe ich mich an die GNU Beschreibung gehalten, mehr oder weniger ;-)
Raik, 17. 12. 2017, 20:03 Link
Das iconv kommt meines Wissens aus dem NetSurf Projekt und liegt da seit Jahren unverändert herum und funktioniert anscheinend halbwegs ausreichend.
Die Dokumentation ( also das README File ) schreibt:

API documentation
-----------------

Currently, there is none. However, the code is well commented and the
public API may be found in the "include" directory. The testcase sources
may also be of use in working out how to use it.


Ein bißchen mehr Doku gibts dann doch - Directory gibts bei (click!).
Es sind auch nur 4 Befehle oder so.
naitsabes, 17. 12. 2017, 20:04 Link
[Drück mich] ist der GNU Kram...
Raik, 17. 12. 2017, 20:10 Link
Ja, schon sehr bedenklich wenn man & o u m l ; (ohne Leerzeichen) in eine Webseite schreibt und dann ein ö raus kommt. Ich werde dazu etwas forschen müssen um HTML-Entities in Zukunft zu unterbinden.
cms, 17. 12. 2017, 20:58 Link
Problem gelöst: HTML-Entities sind jetzt via Application Firewall verboten.
cms, 17. 12. 2017, 21:13 Link
Aber mal davon abgesehen: mehr als den (erweiterten) ASCII-Zeichencode hatten wir in der Schule scheinbar nicht (ich erinnere mich schlichtwegs gesagt einfach nicht). Und wenn ich mir dann ansehe, wie viele verschiedene Kodierungen bereits der Befehl *iconv -l herunterschreibt, stelle ich halt fest, dass mir da ein riesengroßer Haufen fehlt. Hoffentlich steht da heute mehr im Lehrplan zu. (Wozu braucht man so viele verschiedene Kodierungen?)

Hebräisch oder Arabisch kann NetSurf hier trotzdem nicht. Für solche Webseiten muss ich dann leider (wieder einmal) auf ein anderes System ausweichen. Ich meine, man will sich ja schließlich die (hebräische) Webseite der Schwester vernünftig durchlesen können. Hebräisch kann RISC OS dabei eigentlich von Haus aus; hatte es schon immer gekonnt. Was bedeuten eigentlich die komischen Zeichen mit den vier Ziffern, welche NetSurf statt den entsprechenden korrekten Schriftzeichen schreibt?

Ich hatte mir 'mal die Windows-Version von NetSurf heruntergeladen. Aber die stürzt hier bereits beim Start immer ab. Und außerdem war der Download (14 MB) wesentlich größer als die RISC-OS-Version (keine 2 MB). Das hatte ich denn dann auch nicht kapiert. Ich meine, es sollte sich doch um genau das gleiche Programm handeln!

Und Gabelsberger, der einzigen vernünftigen deutschen Schrift, die dem Menschen gerecht wird, kann trotz der vielen verschiedenen Kodierungen scheinbar noch immer kein System. Darf man nach wie vor alles von Hand schreiben. Schnüff.
Isip ay Sustansya, 18. 12. 2017, 01:54 Link
Berlin war die Gabelsbergerstraße nicht wichtig. Daraus wurde 2013 die Silvio-Meier-Straße gemacht...
Ich dachte ich habe irgendwo mal einen "Kurzschriftfont" gesehen, kann mich aber gerade nicht erinnern.

Hebräisch kann bei mir sowohl TechWriter (habe einen Hebre-Font) als auch Netsurf (Cyberbit?) zumindest auf der Seite der Uni Jerusalem. Ob die Darstellungen jeweils korrekt sind, kann ich nicht sagen. Kann die Sprache nicht.
Raik, 18. 12. 2017, 05:01 Link
Die Gabelsberger Schrift ist nicht dazu gemacht, dass man einzelne Buchstaben hat. Das System funktioniert anders. Zwar gibt es Versuche, das auf einen Computer umzusetzen, die bisher jedoch ziemlich erfolglos geblieben sind. Für die Hand ist es aber weitaus besser als Lateinische Buchstaben, weil du viel weniger Linien ziehen musst. Da schreibt man viele Wörter mit fast nur einem einzigen Strich. Wäre schön, wenn das unter RISC OS endlich mal vernünftig per Vektorgrafik ging (!Draw, !ArtWorks).

Bei RISC OS ist der hebräische Zeichensatz schon von Haus aus enthalten. Das funktioniert, indem man in !Boot unter Keyboard Israel auswählt. Wenn man sich jetzt den System-Zeichensatz in !Chars ansieht, wird man feststellen, dass sich der erweiterte ASCII-Zeichensatz geändert hat und jetzt hebräische Zeichen enthält (ganz unterste Zeile). So stelle ich mir das eigentlich auch vor. Die Israelis haben so wenig Buchstaben, dass hier 8-Bit ebenfalls vollkommen für ihren Zeichensatz ausreichen. Du kannst natürlich auch mit *keyboard israel umschalten. Manko hierbei ist nur, dass man hebräisch von rechts nach links schreibt - und das scheint mir unter RISC OS leider kein einziges Programm zu unterstützen. Deswegen ist das auch obsolet.

Kann es sein, dass man für NetSurf einen entsprechenden Font installiert haben muss, damit dieser hebräisch anzeigt?

Nebenbei: Früher gab es das !Configure. Heute dagegen das !Boot, was mit allem irgendwie vollgestopft wird. Ist mir auch eine dieser Fehlgeburten, die leider von anderen Systemen übernommen worden ist. Der Grund ist die Undurchsichtigkeit: Man sieht nicht mehr so einfach, was wo hingehört.
Isip ay Sustansya, 18. 12. 2017, 06:28 Link
Wenn das aber so ist, dass jedes Modul seine eigenen Software-Interrupts und Sternchenbefehle mitbringen kann, ist freilich klar, dass das die alten Programmers Reference Manuals nicht mehr abdecken können. Da kann doch "jeder" Programmierer was Eigenes beisteuern dazu (weil er sein eigenes Modul schreiben kann). Wo bekommt man jetzt aber die Dokumentation her?

Im Falle von iconv scheint das schon wieder aus der Unix (Linux) bzw. GNU-Welt zu stammen. Dazu muss man aber erst einmal wissen oder daran denken, dass dies überhaupt der Fall sein könnte (Raik hat's ja gemacht). OK, ich gebe ja schon zu, dass das nicht sehr unwahrscheinlich ist.

Wenn jeder aber RISC OS um sein eigenes Modul erweitern kann, was definiert RISC OS dann eigentlich?

Die Software-Interrupts sind, soweit ich weiß, schon von der ARM-Rechnerarchitektur vorgesehen. Um sie nutzen zu können, muss das entsprechende Modul aber bereits in den Speicher geladen sein, soweit ich weiß. Anders dagegen die dynamische Verlinkung mit Dynamik Link Libraries (DLL - Windows) bzw. Executable Linking Format (ELF - Unix). Hier liegen die Module erst einmal auf einen externen Speicher vor und werden bei Bedarf erst einmal nachgeladen. Ist das soweit richtig?

RISC OS verfügt ja über ein kooperatives Multitasking. Im Gegensatz dazu gibt es noch das präemptive Multitasking. Soweit ich weiß, sollte der Prozessor für das entsprechende Multitasking aber auch geeignet sein. Inwiefern ist jetzt aber der ARM-Prozessor für präemptives Multitasking geeignet? Er wurde ja ursprünglich nicht dafür gemacht. Es laufen aber Unix und inzwischen auch Windows darauf (beides präemptiv?).
Isip ay Sustansya, 18. 12. 2017, 07:35 Link
Das was ich an Kurzschrift gesehen habe waren keine Biuchstaben. Eher "Phrasen" auf die Buchstaben gelegt... habe es nie wirklich gerafft. Gilt aber auch für die Kurzschrift.

Für Netsurf brauchst Du den Cyberbit-Font für UniCode. Wird Dich freuen, ist "riesig" ;-)

Früher gab es !System, !Fonts, ... verteilt im Stammverzeichnis, später dann "zusammnegfasst" in !Boot.

Ich habe nur nach iconv manual "gegoogelt"...

Um nicht ganz die Übersicht zu verlieren, "müssen" die Programmierer Ihre Module bei ROOL anmelden und bekomme "Ihre" Modulnummer...

Das Multitasking ist eher BS und nicht Prozessorabhängig.
Raik, 18. 12. 2017, 08:12 Link
Gabelsberger Schrift: Kenne ich nicht - muss ich auch nicht. Aber es gibt durchaus Sprachen die nicht aus Buchstaben bestehen und trotzdem in UTF-8 drin sind. Draw und ArtWorks sind wohl offenbar primär für Zeichnungen entwickelt worden. Ich habe da im Hinterkopf das es einen Editor gibt um Schriftzeichen zu erstellen. Ist vielleicht das geeignetere Werkzeug.

Ja, Configure war sehr Übersichtlich und konnte nicht gerade viel. In der Wurzel der Platte lagen damals auch so viele Anwendungen drin die "nichts" machten.

Wegen iconv: Wenn es nicht im Image der RISC OS 5 installiert wurde, dann hast Du NetSurf und dessen Module installiert. Ein gutes Beispiel das RISC OS anscheinend genauso intransparent ist wie z. B. Windows. Oder andersherum das Transparenz nicht viele bringt.

Umlaute mit zwei Zeichen: Wenn man darüber nachdenkt wie man mit möglichst wenigen Zeichen alle Schriftzeichen in einer Schrift umsetzt kommt man auf mehrere Bytes. OK, man hat ASCII (7 Bit) als Basis genommen, da das alle unterstützen. Dann nimmt man den Standard ISO 8859-1. Damit hat man dann so die wichtigen europäischen Schriften durch und das Byte (8 Bit) ist voll. Also für die nächsten Zeichen nimmt man ein zweites Byte.
Das erste Zeichen würde dann den Wert 256 haben und das letzte 65535. Also das erste Zeichen hätte zwei Bytes mit jeweils den Wert Null. Beim letzten Zeichen hätten beide Bytes den Wert 255.
Das kleine ü wird also mit einen Byte geschrieben und hat den Wert 252. Das Zeichen [bsp] wird mit zwei Zeichen geschrieben und das erste Byte hat den Wert 252 und das zweite Byte den Wert 223.
--- Pause um nachzudenken ---
Problem erkannt? Ist eigentlich ganz einfach, man muss einfach nur Texteditor spielen das Bytes liest, die auswertetet und dann das richtige Zeichen darstellt. Darum zwei Bytes für Umlaute und all die Sonderzeichen. Bei UTF-8 sind sogar vier Bytes möglich.

Größe von NetSurf: Hast Du bei NetSurf die benötigten Module mitgezählt? Mal abgesehen davon das man unterschiedliche CPU-Architekturen nicht einfach so vergleichen kann. Plus Compiler, anderes Betriebssystem usw.

Ein weiterer Äpfel/Birnen Vergleich ist das mit RISC OS RModulen und ELF. Der Satz "Wenn jeder aber RISC OS um sein eigenes Modul erweitern kann, was definiert RISC OS dann eigentlich?" ist wieder so ein Kopfschütteler. RISC OS definiert das es möglich ist solche Module zu erstellen. Ist auch ganz praktisch bei einen Microkernel. Schade für Dich das andere auch selber Module schreiben dürfen. Die SWIs sollten bei ROOL (?) angemeldet werden damit die eine eindeutige SWI-Nummer vergeben können ohne das es Kollisionen gibt. Da ist aber keine Doku dabei.

Multitasking: Man kann auch z. B. mit einen 6502 eine Multitasking Betriebssystem bauen. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Sache und andere Prozessoren sind besser auf den Taskwechsel (Register sicher usw.) eingestellt. Über den anderen Quatsch schweige ich jetzt.
cms, 18. 12. 2017, 11:55 Link
Das Windows-Netsurf ist dann vermutlich eines , wo sämtliche Bibliotheken einfach mit dazugelinkt werden, die bei RISC OS als Extras ( z.B. als Module ) daherkommen.

Bei dem "unified !Boot" habe ich auch schon immer gedacht: Warum macht man sowas eigentlich ? Völlig unnötig und z.T. verwirrend. Die vier Ordner waren doch eigentlich jedem zumutbar und gerade !Fonts ist dann auch für JEDEN auffindbar gewesen. Die deutliche Trennung von !System und !Boot fand ich zudem auch SEHR sinnvoll.

Iconv ist halt schon immer(?) das UTF tool der Unixe. Trotzdem ist natürlich eine Dokumentation wichtig, wenn das jemand für andere Systeme zurechtbiegt. Und die muß man auch finden können !
Und an der Stelle wäre ich dabei zu sagen, daß da ROOL / Castle / vielleicht auch RISC OS COM ( z.B. als Auftragnehmer ) eine ganz wichtige Funktion hat, indem sie mit der Anmeldung von Modulen und der Vergabe von Einsprungadressen/Vektoren unbedingt und zwingend nötig eine Dokumentation mit anfordern.
Der Aufwand dafür dürfte sich auch in sehr engen Grenzen halten - denn wer schreibt schon noch neue Module fürs RISC OS ? (leider)

Präemptiv ging auch ca. 1994 schon auf ARMs unter RISC OS - da gab es so ein Tool ( Name ? ), was man startete und was dann Zeitscheibenverwaltung für alle danach gestarteten Programme gespielt hat.
Prinzipiell sollte das auch auf jeder CPU möglich sein, die in irgendeiner Form Interrupts kann.
naitsabes, 18. 12. 2017, 12:37 Link
Bei Netsurf habe ich nur die Download-Größe gezählt.

Das mit dem Unicode habe ich noch immer nicht kapiert. Ich gehe davon aus, dass die vielen verschiedenen Kodierungen nicht gleichzeitig nebeneinander bestehen müssen, sondern man immer auf die entsprechend notwendige Kodierung für einen Sprachraum umschaltet. Und da bleibt es wohl dabei, dass im Deutschen 8 Bit für sämtliche Zeichen eigentlich völlig ausreichen. Im Hebräischen sind es noch viel weniger, weil es keine Klein-/Großschreibung gibt. Also wozu Umlaute mit 16 Bits kodieren? Vielleicht schaue ich mir das später nochmals an.

Die deutsche Kurzschrift funktioniert nicht mit Buchstaben. Selbstlaute werden nur indirekt geschrieben, indem die einzelnen Silben entsprechend miteinander verbunden werden (rauf, gleich, runter, verstärkt usw.). Dürfte schwierig sein, sowas in einem Font darzustellen, weil es da zwar nur eine geringe Logik, aber locker gleich hunderte von Möglichkeiten gibt, wie etwas geschrieben wird.

Mir war entfallen, dass RISC OS auf die Task-Windows ebenfalls präemptives Multitasking anwendet (statt kooperativ) soweit ich weiß.
Isip ay Sustansya, 18. 12. 2017, 13:15 Link
Bei den meisten kommt noch !Internet dazu und wenn ich Zuhause bin könnte ich einen Blick auf Resources werfen was noch. Ich erinnere mich da an eine Geschichte für ein Programmierframework die Resources abgelegt wird. Da gibt es auch etwas für die Soundausgabe. OK, die Maildatenbank von Messenger muss nicht in Resources und sicherlich auch anderes. Ich würde aber mal behaupten das heute deutlich mehr "unnütze" Anwendung in der Wurzel des Datenträgers liegen würden als bei RISC OS 2 und 3. Schau einfach Mal in Resources rein.

In den Acorn Zeiten wurde ganz bewusst auf Beschreibung und weitere Doku der SWIs verzichtet. Ansonsten hätte die Konkurrenz vielleicht zu früh von einen innovativen Programm erfahren.
cms, 18. 12. 2017, 14:07 Link
Noch Mal
ü: ein Zeichen, wird in ein Byte gespeichert, das Byte hat den Wert 252
[bsp]: das soll ein Zeichen darstellen, ich kann hier kein UTF-8 oder so nehmen, das Zeichen wird in zwei Byte mit den Werten 252 und 223 gespeichert
[BSP]: auch eine Zeichen, zwei Bytes mit den Werten 252 und 252

Ich hoffe das ist soweit verstanden worden das [bsp] ein Zeichen darstellt das es in ISO 8859-1 nicht gibt. Dito mit [BSP]

Jetzt schreibe ich die zwei Zeichen ü[bsp]. Gespeichert werden die drei Bytes mit den Werten 252, 252 und 223.

Nun die drei Bytes einlesen und als Zeichen darstellen.
252 wird zu ü
252 wird zu ü
223 wird zu ß

Ups, ich habe doch ü[bsp] eingetippt. Das Programm könnte auch als [BSP]ß darstellen und vielleicht auch als ü[bsp] werden.

Was ist denn nun richtig?

Da wird ein magischen Trick (klick oben) verwendet. Da wird mit den ersten Bits der Bytes "getrickst" und Millionen von Zeichen sind möglich.

Das braucht man natürlich nur wenn man z. B. Deutsch, Griechisch, Hebräisch, Arabisch, Japanisch und so weiter in einen Dokument darstellen möchte. Ansonsten könnte man die Schrift umschalten.


Z. B. im chinesischen hat jedes Wort ein Zeichen. Silben liegen irgendwie zwischen Buchstaben und Wörter. Sollte also gehen.
cms, 18. 12. 2017, 14:49 Link
In dem vorletzten Absatz hast du es ausdrücklich selbst geschrieben. Ich ging natürlich davon aus, dass man die Kodierungen jeweils entsprechend _umschaltet_. Das heißt, dass die Kodierungen nicht gleichzeitig nebeneinander existieren können.

Oder könnte man nicht ASCII als Grundlage nehmen und dann immer angeben, welche Kodierung als nächstes folgt? Das ginge doch wohl auch. Keine Ahnung, ob Unicode da der beste Lösungsweg ist. Vielleicht käme man nach einigem Nachdenken tatsächlich zu dem Schluss. Mich stört auf jeden Fall die Menge an Daten, mit der ich konfrontiert werde. Und dass die unterschiedliche Anzahl an notwendigen Zeichen der einzelnen Sprachen nicht berücksichtig wird.

Einige diesjährige Weihnachtsgeschenke habe ich heuer unter RISC OS erstellt (klick). Das ganze hat dann ein Handwerksbetrieb umgesetzt (Bild ist etwas unscharf geworden - entschuldigung!).
Isip, 19. 12. 2017, 08:11 Link
Mit dem letzten Absatz sprichst du vermutlich die stenographische Schrift an. Ich weiß nicht, ob das verstanden worden ist. Ich müsste vermutlich einige Beispiele abliefern, damit klar wird, warum das nicht so einfach ist. Ich hatte mit !ArtWorks 'mal einen stenographischen Zeichensatz sowie auch einige Texte erstellt. Aber das müsste ich erst heraussuchen.

Mit Chinesisch kannst du das überhaupt nicht vergleichen. (Ich hatte ja auf Grund meines Studiums schon einige Zeit lang mit Shanghai zu tun, dadurch auch mit der Sprache und kenne auch genug Chinesen.) Im Chinesischen ist jedes Wort ein Zeichen. Das ist richtig.

In der Stenographie ist das Problem, dass man pro Wort fast immer nur eine einzige Linie schreibt; die einzelnen Silben und Vokale also direkt aneinanderhängen. Das kannst du nicht trennen, was aber für einen normalen Schriftzug / Font notwendig wäre. Die Verbindungen der einzelnen Silben gehen mal runter, mal rauf, mal sind sie auf gleicher Höhe. Mal sind sie verstärkt. Wie will man das mit einem normalen Font realisieren?
Isip ay Sustansya, 19. 12. 2017, 08:20 Link
Was für Datenmengen? Ein Text der in Latin1 100 kByte groß ist, wird in UTF-8 vielleicht 105 kByte groß. In Zeiten von SSDs die die Tera Byte überschritten haben oder bei Internetleitungen bei den 16 MBit/s wenig ist sollte das kein Problem darstellen. Zumal die heute üblichen Textformate gepackt sind und im Internet auch gerne komprimiert wird.

OK, ich verstehe. Dann braucht es eh eine Textverarbeitung die das berücksichtigen kann oder halt viel Handarbeit. Mal abgesehen davon das ich nicht sehe warum man stenographische Texte überhaupt dauerhaft speichern oder drucken möchte. Es können heute vermutlich nur wenige Menschen lesen und in Zukunft werden das nur noch eine Handvoll sein. Kleine Dateien sind Quatsch, da moderne Packer das sicher besser können und "Verschlüsselung" ist ein größerer Quatsch.
cms, 19. 12. 2017, 09:08 Link
Da könnte man dann aber auch so argumentieren, daß man gleich 32Bit pro Zeichen reserviert und dann einen Text generell gepackt ablegt - da hat man dann mehr Kombinationen als UTF zuläßt und alle gängigen Sprachen, also alles was bisher schon mit 8Bit abbildbar war, bleiben so groß wie vorher.

Ich habe mal in Resources geguckt und da allerlei Sachen gefunden, die da herumgeistern - u.a. einen Ordner !Unifont.
naitsabes, 19. 12. 2017, 17:04 Link
Tatsächlich argumentieren einige genau so! Windows (seit NT 4.0) arbeitet intern immer mit 16-Bit Zeichen (UCS-2). Und Mac OS X arbeitet intern immer mit 32-Bit Zeichen (UCS-4). Linux arbeitet intern mit UTF-8. Java und seine Runtime arbeitet intern mit UTF-16.

In der heutigen Zeit ist es einfach unsinnig noch auf reine 8-Bit-Codepages zu setzen. Macht alles nur unnötig umständlich.
Artchi, 20. 12. 2017, 09:48 Link
Ich hätte mir das halt so vorgestellt: Es kommt eine Sequenz, z. B. <CHINA-2> Danach kommen die Zeichen in z. B. 16 oder 32-Bit-Codierung. Dann ein Endzeichen, z. B. &FF. Dann ist man wieder beim Original-ASCII. Anschließend kommt <Hebrew>, dann wieder die entsprechende Kodierung, dann wieder ein Endzeichen usw. So hätte ich mir das eigentlich vorgestellt. So aber versucht man alles, in eine einzige Kodierung reinzustopfen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Und wie ist das mit den Programmiersprachen? Ich kenne keine Programmiersprache, deren Syntax deutsche Umlaute, hebräische oder gar chinesische Schriftzeichen enthält. Zum Programmieren selbst sind diese dann also doch gar nicht notwendig. Höchstens bei der Ausgabe von Texten. Aber dann kann man doch ebenfalls kurz auf eine andere Kodierung umschalten, wenn notwendig?
Isip, 20. 12. 2017, 16:45 Link
Nö, man kann natürlich in den heutigen Programmiersprachen direkt im Quellcode auch locker chinesisch, arabisch oder halt dt. Umlaute schreiben. Egal ob Java, Python, Ruby oder sogar das aktuelle C++ (mit C kenne ich mich nicht aus, ich gehe davon aus, das es dort auch mit aktueller C-Version erlaubt ist).

Viele machen das ja in den Kommentaren des Quellcodes, wenn es nur ein inhouse-Projekt ist (wie bei uns). Und man kann auch sogar Variablen-, Funktionsnamen und Klassennamen in jeder beliebigen Sprache heute schreiben. Nur die reservierten Schlüsselwörter der jeweiligen Programmiersprache sind natürlich ASCII.

Lange konnte man im Web auch nur 7-Bit-ASCII-Zeichen in URLs benutzen. Heute ist es problemlos möglich in URLs auch Umlaute und andere Sprachen dieser Welt zu benutzen.

Die Frage ist, warum das nicht möglich sein soll? Warum sollten nur die USA die IT-Welt regieren? Warum sollten andere Kulturen nicht an der IT-Welt teilhaben dürfen? Es gibt heute keine technischen Einschränkungen, nur ASCII zu erlauben.

Warum sollten Programmierer in Afrika, Indonesien oder Inkas in Südamerika nicht in ihrer Muttersprache Quellcode schreiben und dokumentieren können/dürfen, wo doch soviel Rechenleistung und Speicher zur Verfügung steht?

Die Welt dreht sich zum Glück weiter. Damals konnte man nur 7-Bit-Zeichen in Quellcode eintippen. Irgendwann sprang man auf 8-Bit um, als die Computer in den 1980er Jahren leistungsfähiger wurden. Keiner hatte sich damals aufgeregt, das jetzt auf einmal ein Bit mehr verbraucht wird. Ganz im Gegenteil, es war vieles Einfacher geworden. Jetzt ist halt 16, 32 Bit oder UTF-8 normal.

Eine künstliche Einschränkung hat den Menschen noch nie weiter gebracht.
Artchi, 20. 12. 2017, 18:39 Link
Zumindest im Chinesischen ist es auf Grund der Anzahl der Schriftzeichen schon so (so ab 4.000 für den Grundwortschatz, wenn ich das noch richtig im Kopf habe), dass es schon allein auf Grund der Eingabe eine Einschränkung gibt: Man gibt lateinische Buchstaben ein. Der Computer sucht dann die zugehörigen chinesischen Schriftzeichen heraus. Denn sonst bräuchte man wenigstens 4.000 Tasten an einem Gerät. Und um die Aussprache von Wörtern zu lernen, werden in China ebenfalls lateinische Schriftzeichen verwendet. Denn die Wörter werden nicht überall in China gleich ausgesprochen, auch, wenn das Symbol überall gleich verstanden wird. Die Schriftzeichen bilden ja nicht die Laute ab (wie bei lateinischen Buchstaben).

Und nicht nur im Deutschen ist es halt nun mal einfach so, dass es sich anbietet, den 7-Bit-ASCII-Zeichensatz zu erweitern, weil er nun einmal viele wenn nicht gar ausschließlich Zeichen enthält, die ebenfalls im deutschen Sprachgebrauch verwendet werden. Hatte man ja auch gemacht.

Na ja. Ich glaube, ganz trivial ist das Thema leider nicht. Auf jeden Fall muss die Software das dann halt können. Und hier, denke ich, ist der Unicode vielleicht die einfachste Möglichkeit. Aus Programmierer-Sicht halt. Mehr aber vielleicht auch nicht. Weiß nicht. Mir kommt es jedenfalls noch immer komisch vor, alle möglichen Sprachen und Schriftzeichen, die zum Teil überhaupt nichts miteinander zu tun haben, in ein einziges Ding zu klatschen. Hatte ich nicht erwartet, sowas. Ich hätte es eher voneinander abgetrennt und hier unterschiedliche Kodierungen verwendet, die sich beliebig austauschen, ergänzen usw. lassen.
Isip ay Sustansya, 20. 12. 2017, 19:03 Link
Zur Info: Domainnamen werden zu ASCII gewandelt. Z. B. wird dann aus köln.de intern xn--kln-sna.de gemacht. Tatsächlich wird im Nameserver, Webserver usw. mit xn--kln-sna.de gearbeitet. Stichwort IDN.

Das Internet ist halt traditionell auf 7 Bit ausgelegt und gerade bei elementaren Diensten wie DNS ist man sehr konservativ. Andere Protokollen können aber auch "schon" mit 8 Bit umgehen.
cms, 20. 12. 2017, 21:38 Link
Wichtig wäre halt schon immer 'ne Abwärtskompatibilität, finde ich. Sonst stehen die Leute mit den alten Computern wieder außen vor. Leider gibt's dabei immer wieder Stolpersteine wie beim Usenet, wenn sich eine Software nicht dran hält (bestes Beispiel ist ja MessengerPro für RISC OS). Mein Thunderbird unter Windows 7 z. B. kann komischerweise auch kein UTF-8. Noch weniger als MessengerPro (MessengerPro 6 kodiert wenigstens die Zeichen um, Thunderbird macht hier rein gar nichts). Beim Unicode ist das so ja wohl nicht der Fall, dass es Abwärtskompatibel ist; es ist etwas vollkommen Neues (?). Es ist aber auch nicht so, dass man für eine Internationalisierung unbedingt Unicode bräuchte. Es gibt auch andere (technische) Lösungen, wie ich gesehen habe, die sich aber scheinbar nicht durchgesetzt haben.

Klar ist das alles irgendwie gewachsen. Das sind manchmal üble Altlasten. An eine Internationalisierung in diesem Ausmaß hat früher vermutlich auch niemand gedacht. Da war man schon froh, wenn überhaupt etwas funktionierte. Und wenn man sich das mit den Tasten (Tastatur) 'mal überlegt: da machte es schon Sinn, dass man grundsätzlich erst einmal eine 7- oder 8-Bit-Kodierung einsetzt(e). Weil das ausreicht(e), um die verschiedenen Tasten samt Kombinationen abzubilden. Denn vermutlich arbeitet kein Mensch direkt mit einer Tastatur mit 4.000 oder mehr Tasten (zumindest weiß ich nichts davon). So, wie ich das bisher gesehen habe, geben die Chinesen das eher recht umständlich ein. Da ist man beim Programmieren dann vermutlich wesentlich schneller, es gleich in Englisch zu dokumentieren. Ist halt leider so. Es stellt sich auf jeden Fall immer die Frage nach der Eingabe: Wenn man in ASCII programmiert, aber in einer völlig anderen Schrift dokumentiert (z. B. Hebräisch), dann muss man doch ständig das Tastatur-Layout umschalten. Es ist schön, wenn man den Quellcode in anderen Schriftzeichen dokumentieren kann. Aber ob das in der Praxis so effektiv ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Und wie es generell funktionieren soll, weiß ich auch nicht, weil die Schreibrichtung oft unterschiedlich ist (links - rechts, rechts - links, von oben nach unten usw.) Bei aller Kritik; vielleicht weiß ich auch irgend etwas nicht.
Isip ay Sustansya, 21. 12. 2017, 07:43 Link
Thunderbird kann selbstverständlich UTF-8. Schau mal in den Quellkode der Mail (Strg-U). Im Mailheader oder im Header der Anhänge steht der Content-Type sicherlich nicht auf UTF-8. Thunderbird beachtet diese Einträge und interpretiert den Text dann auch so. Outlook kann man so einen Mist vorwerfen und zeigt es dann richtig, eigentlich falsch, an. Ich kenne das von Webformularen. Die meisten PHP Programmierer wissen halt nicht wie Mails aussehen sollten. Ich habe das deswegen schon einige fremde Skripte korrigiert.
cms, 21. 12. 2017, 09:11 Link
Ja, Thunderbird kann UTF-8. Allerdings muss ich das immer von Hand anwählen, damit die Zeichenkodierung stimmt. Vielleicht ist da irgendwas kaputt. Und dann immer von Hand umschalten, damit bei der Antwort ja kein UTF-8 mehr verwendet wird. Messenger-Pro macht das ja von selbst. (Wie sinnvoll ist UTF-8 denn in einer _deutschsprachigen_ Usenet-Gruppe? Man braucht es nicht.)

Und auch mit der Umformatierung (STRG-R) habe ich immer wieder Probleme. Bei Thunderbird muss man das von Hand machen (eben STRG-R). Damit die Antwort wieder vernünftig dargestellt wird. Aber dabei springt die Eingabemarke immer ans Ende der Antwort. StrongEd dagegen stellt das eigentlich von selbst aus immer richtig dar. Da wird umformatiert, während man tippt. Interaktiv sozusagen.

Was mir bei Thunderbird auch abgeht, das ist, wie kann ich denn eine senkrechte Zeichenreihe am Anfang der Zeile einfügen? In StrongEd markiert man einfach die Zeilen, wo man die Zeichen einfügen möchte. Dann setzt man die Textmarke an den Anfang der Zeile und tippt das Zeichen ein, z. B. ein >. Und schon erscheint das Zeichen in allen Zeilen. Das ist sinnvoll, wenn wieder jemand falsch geantwortet hat (nämlich über dem Zitat / über der alten Nachricht und ohne das Zitat mit spitzen Klammern einzurücken) und man die E-Mail oder die Post umstellen muss.

Und dann hatte ich da noch das Problem, dass ich unter Thunderbird mal die vom Usenet heruntergeladenen Postings aufräumen wollte. Da habe ich dann halt beim _Newsserver_ Artikel löschen, die älter als 14 Tage sind, gewählt. Wurde auch gleich alles gelöscht - einschließlich der E-Mails, die älter als 14 Tage waren.

Natürlich ist nicht alles besser. Speziell bei der Verschlüsselung (GPG) ist die Thunderbird-Variante besser als MessengerPro.

Unter RISC OS kann ich die Antworten wesentlich besser editieren als unter Thunderbird. Jetzt verwende ich aber den externen Editor !StrongEd. Den gibt es weder für Windows noch für Linux, soweit ich weiß. Wie ist das dann eigentlich mit der Linux-/Windows-Version von MessengerPro? Muss man da wieder so einen unbequemen Editor verwenden wie unter Thunderbird? Unter Thunderbird habe ich die Möglichkeit, einen externen Editor zu verwenden, noch nicht gefunden. Und welchen sollte man dann nehmen? Ich habe noch Notepad+ da. Aber StrongEd macht das in meinen Augen noch immer besser (ausgewählter Text wird nicht wieder abgewählt, wenn ich die Textmarke irgendwo anders hinsetzen möchte usw.).
Isip ay Sustansya, 27. 12. 2017, 08:10 Link
Wie der Content-Type der betreffenden Nachrichten lautet werden wir nie erfahren. Aber um es noch Mal zu sagen: Wenn der Content-Type auf Latin1 steht _muss_ Thunderbird das auch als Latin1 darstellen. Auch wenn der Text in UTF-8 geschrieben steht. Das ist dann kein Fehler von Thunderbird.

Wenn Du dich etwas mit dem verhassten Thunderbird bschäftigen würdest, dann würdest Du erkennen das Thunderbird bei 72 Zeichen umbricht dies aber für Dich nicht anzeigt. Anscheinend kann man das aber einstellen. Aber wer es haben möchte macht sich selber schlau oder stellt die Breite von dem Fenster entsprechend um.

Man kann für jeden einzelnen Ordner einrichten ob oder wie alte Nachrichten Thunderbird löschen soll. Du hast vermutlich global das Löschen auf 14 Tage gestellt und wundest Dich dann.

Tolles Feature von StrongED, das ich bislang nur in einer TeamViewer Sitzung auf einen macOS Rechner gesehen habe. Name des Editors ist mir nicht bekannt.
cms, 27. 12. 2017, 09:58 Link
Eventuell war es SubEthaEdit (Klick!)? Dieser wurde in aller Sachkenntnis über StrongED von Dominik Wagner und seinen Geschäftpartnern von The Coding Monkeys programmiert.
Markus, 29. 12. 2017, 12:44 Link
SubEthaEdit sieht gut aus.

Allen hier einen Guten Jahreswechsel !
naitsabes, 31. 12. 2017, 12:23 Link
Danke erstmal! Dann muss ich mir jetzt also doch einen Mac-Rechner kaufen, damit ich das "Feature" auf einem anderen System außer RISC OS nutzen kann? Ist SubEthaEdit wenigstens in Verbindung mit einem E-Mail-Klienten nutzbar? Das kann doch nicht wahr sein.

Von dem Editor hattest du mir schon einmal erzählt. Aber ich hatte keine Namen mehr im Kopf und ihn daher auch nie gefunden.

Na ja. Ich find's noch immer komisch, dass Thunderbird nicht von Haus aus anzeigt, was es anzeigen soll. Macht StrongEd doch auch. Da kommt man sich plötzlich wie in den 80igern vor, wo man bei einem CAD-Programm noch auf 'Aktualisieren' klicken musste, damit die Zeichnung aktualisiert und richtig dargestellt wurde. Ich müsste jetzt ständig STRG+R drücken und dann wieder dorthin scrollen, wo ich gerade gearbeitet habe. Wie soll man mit sowas vernünftig arbeiten? Vielleicht bin ich von RISC OS auch nur zu sehr verwöhnt. Aber nerven tut es schon, dass genau diese Dinge auf anderen Systemen eben nicht gehen. Wenn's unter RISC OS dafür auch wieder andere Probleme (technische, hinsichtlich Kodierungen und Verschlüsselungen) gibt. Und da wird einem vorgeworfen, dass man mit einem Schrott-System arbeitet. Klar. Was ich als Anwender auf dem System mache und sehe, sieht ja niemand. Ist jetzt wohl so ein zweideutiges Schwert...
Isip ay Sustansya, 01. 01. 2018, 17:02 Link
Ja, das ist schon echt übel wenn Thunderbird etwas so anzeigt wie man es mitteilt und nicht so wie es soll! Zu dem unfehlbaren StrongED gleich in der Liste.
cms, 01. 01. 2018, 19:11 Link
Ich habe hoffentlich nie geschrieben, dass StrongEd unfehlbar ist.

Bei Thunderbird muss ich mich aber echt wundern. Es kommt z. B. immer wieder vor, dass Text nach dem Abschicken nicht umgebrochen ist (also auf die 72 Zeichen oder was man eingestellt hat). Das passiert nicht nur mir. Auch andere haben schon geschrieben, dass bei Thunderbird immer wieder 'mal was hängt. Wer eine Alternative kennt, darf mir diese ja gerne nennen. (Outlock mit Sicherheit nicht.)

Leider ist es anscheinend so, dass keine Software auf keinem System unfehlbar ist. Was die eine Software kann, das kann die andere wiederum nicht usw.

Unter RISC OS hat man da als Anwender unter Umständen durchaus auch seine Vorteile. Was ich ehrlich gesagt auf Grund des Alters irgendwie bis heute nicht recht verstehe.

Das Teil macht halt normalerweise einfach das, was es soll. Da denkt nichts mit. Wenn ich einen Fehler mache, ist der Fehler halt drin. Und es ist sehr zurückhaltend programmiert. Fenster kommen z. B. nur dann in den Vordergrund, wenn ich das auch ausdrücklich "sage". Auf anderen Systemen kommt man aber nicht aus. Da wird einem dann irgendwas aufgezwungen.

Schade ist, dass es bei der Kommunikation inzwischen solche Probleme gibt. Es fängt schon damit an, wenn man USB-Sticks oder Netzlaufwerke nutzen möchte. Oder beim Austausch von E-Mails oder News. Wegen Zeichenkodierungen usw. Da bemerkt man dann halt doch ein gewisses Alter. Das einzige Speichersystem, unter dem ich auf dem RPI noch nie Probleme gehabt hatte, ist SDFS. Ich hätte gerne einen weiteren (externen) Speicher genutzt, aber das funktioniert ja anscheinend nicht reibungslos. Insbesondere nicht in Verbindung mit anderen Systemen (wenn man mit diesen ebenfalls auf diesen externen Speicher zugreifen will).

Aber danke, dass du meine Frage doch noch beantwortet hast!

Und allen natürlich noch ein gutes neues Jahr 2018! (Ich persönlich freu mich schon auf den Gemini PDA.)
Isip ay Sustansya, 02. 01. 2018, 09:47 Link
Erstmal auch von "Alles Gute für 2018". Ich hoffe alle sind gut reingerutscht und heil angekommen.

War ein paar Tage "abwesend" und stelle fest, wir drehen uns im Kreis ;-)

Bei mir steht in Thunderbird alles zum Thema Ansicht auf "Voreinstellung" sprich "automatische Erkennung". Damit habe ich so gut wie keine Probleme und mit Sicherheit weniger als bei MPro an der Stelle.
Auch mit dem Umbruch nicht. Was mir aufgefallen ist, SM-Art-Phones verschicken teilweise scheinbar Mails ohne Umbrauch in guter alter SMS Manier als "Einzeiler". Dann macht auch Thunderbird in der Ansicht keinen Umbruch... beim Antworten schon.

Was solls? Verschiedene BS, verschiedene Programme, verschiedene Lösungsansätze.
C64, Atari, MSX... auch früher nie anders gewesen. Das bekommt man nie unter einen Hut. Macht aus meiner Sicht auch keinen Sinn.
Das RISC OS Programme zum großen Teil nur "ältere" Kodierungen beherrschen stört mich eher weniger. Die "Krücke" in Dateinamen keine Sonderzeichen zu verwenden, ist für mich ein kleines Übel.
Es gäbe andere "Baustellen", die mir wichtiger wären.

Ich freue mich auf dei Pyra ;-)
Raik, 02. 01. 2018, 10:52 Link
Mich persönlich störrt's ja eigentlich nicht. Zumindest beim Usenet. Ich hatte nie ein Problem damit.

Aber es gibt leider ganz offensichtlich Leute, die das störrt. Weil irgendwelche Standards, die sie wollen, nicht ganz eingehalten werden. Und mich dann blöd anmachen. Was ich für einen Schrott verwende. Das letztere ist es, was mich störrt. Denn so schlecht ist die Software auch wieder nicht.

Bei den Dateisystemen ist das ein bisschen was anderes. Ob das allerdings nur mit verschiedenen Kodierungen zusammenhängt, kann ich jetzt auch nicht sagen.

Und bei den E-Mails macht ja sowieso jeder was anderes. Die einen antworten über dem alten Zitat, andere darunter, wieder andere zwischen den Zeilen (so wie es sich eigentlich gehört - zumindest ist es das leistungsfähigste System für Diskussionen wie ich finde). Verschiedene Formatierungen, verschiedene Kodierungen für Zeilenumbrüche, gar keine Umbrüche, sondern Fließtext, HTML-Mails usw. Was ich da schon alles bekommen habe. Es gibt quasi keine allgemeingültigen Standards. Jeder E-Mail-Klient scheint sich da einen eigenen Standard zu machen.

Das Schöne unter RISC OS ist dabei das Ziehen & Fallen lassen sowie die Interaktion der Programme untereinander: Ich kann ganz schnell 'mal eine E-Mail in ihre Bestandteile zerlegen und entsprechend weiterverarbeiten. Z. B. mit einem Drag & Drop den HTML-Anhang auf die Ram-Disc ziehen und von dort wieder auf StrongEd oder NetSurf fallen lassen, um mir die Inhalte entsprechend anzeigen und darstellen zu lassen. Das heißt, ich schiebe unter RISC OS per Drag & Drop mal ganz schnell Bestandteile von der E-Mail in andere Programme rein, um sie dort weiterzuverarbeiten. Wenn ich sowas unter Windows probiere, brauche ich ewig. Oder ich bin einfach zu blöde dazu. Weiß ned.

Unter Notepad++ (Windows) kann man tatsächlich mehrere Zeichen auf einmal untereinander in eine Spalte schreiben: Textmarke setzen, mit ALT+SHIFT+Pfeiltasten mehrere Zeilen auswählen (Blockmodus), tippen. Fertig. Wenn man aber die Spalte wechseln will, muss man scheinbar wieder alles wiederholen: Textmarke in entsprechende Spalte der ersten Zeile setzen, mit ALT+SHIFT+Pfeiltasten mehrere Zeilen auswählen etc.

Mal ganz ehrlich: Da ist mir die StrongEd-Variante dann doch lieber. Da geht das ganz komfortabel mit einer Hand per Maus. Und die Spalte lässt sich ganz einfach wechseln, indem man die Textmarke mit der Maus entsprechend setzt.

Und wie man Notepad++ von Thunderbird aus nutzt, ist mir auch noch nicht ganz klar.

Eigentlich kann ich machen, was ich will. Die Bedienung der Software ist für mich unter RISC OS bis heute immer noch die beste. Einfach, leistungsfähig und verständlich. So stelle ich mir das vor! Und ich habe jetzt wirklich schon viele verschiedene Systeme ausprobiert.
Isip ay Sustansya, 03. 01. 2018, 19:34 Link
Einfach ignorieren geht nicht? Wer nicht sachlich bleiben kann... LmaA! Mal ehrlich, gerade im Usernet hätte ich mehr "Toleranz" besser Akzeptanz erwartet.

Das Mailgedöhns ist eine Sache für sich. Mir reicht i.d.R. Text und Anhang aber Andere wollen sich "austoben"... Da wird so eine Mail schon mal "aufgeblasen" ohne wirklichen Mehrwert.

Theoretisch / praktisch solltest Du das HTML auch ohne Umweg über die RAMDisc StrongED und Netsurf vorwerfen können.

Unter WIN geht das oft auch. Filer oder Text ist egal. Anfang normal markieren, Mauszeiger zum Ende des gewählten Bereiches... SHIFT + Mausklick markiert den gesamten Bereich. STRG+C zum kopieren und STRG+V zum Einfügen funktioniert eigentlich immer, viele Programme beherrschen auch Drag'n'Drop. Markierten Bereich mit linker Maustaste "festhalten" und Mauszeiger in das gewüschte Fenster ziehen und dort loslassen...
Mit Notepad++ geht das ähnlich Bereich markieren (STRG + A für alles) und auf das Fenster Deiner neuen Mail fallen lassen oder halt STRG + C (V) . Ansonsten gibt es noch den Menüpunkt "Ausführen" und dort "Senden via..." dann als Anhang.

Direkt nutzen? Bin mir gerade nicht sicher. Ich erinere mich dunkel, daß es mal ein "External Editor AddOn" für Thunderbird gab. Hab ich nie ausprobiert.

Subjektiv ist für mich RISC OS auch noch immer das Beste. Mag aber sein, daß das nur "antrainiert" ist. Wäre ich jünger und mein erster Kontakt mit einem grafischen Betriebssystem wäre Windows gewesen, wer weiß...
Wobei zuerst war die MSX Office, dann Geoworks auf dem C64 und dann Geoworks Ensemble unter DOS... Mit WIN2 und 3 bin ich nie so richtig warm geworden. Als WIN95 "nutzbar" wurde hatte ich schon lange einen A5000 ;-)
Raik, 04. 01. 2018, 11:51 Link
@Raik: Das Ampersand (kaufm. Und) war der Übeltäter. Ich habe 'n' daraus gemacht.
cms, 04. 01. 2018, 11:56 Link
Auseinander schreiben wie bei Isip wäre dann wohl auch gegangen. Muß ich mir merken ;-)
Raik, 04. 01. 2018, 16:02 Link
Wer Aemulor braucht: ist verlinkt. Wusste gar nicht, dass das frei ist. !Translator läuft damit aber scheinbar trotzdem nicht.
Isip ay Sustansya, 04. 01. 2018, 18:34 Link
Leser der Quelle, die keine richtige Quelle für Neuigkeiten ist, wussten von der Aemulor-Neuigkeit bereits Mitte November letzten Jahres :-)
hubersn, 04. 01. 2018, 20:12 Link
!Translator lief auf dem Aemulor vom a9home und tut auch auf dem Titanium. Habe es gerade mal ausprobiert.
Ggf. müssen die Einstellungen angepasst werden. Unter "Applications" im Aemulor Menü.
Meine alte Vollversion vom A5000 läuft nur als ARM3/Archimedes. Die letzte Version von 2006 (klick) läuft auch als ARM610/RiscPC.
Raik, 05. 01. 2018, 05:57 Link
Jaja. An die Informationen zu kommen, die man braucht, scheint bei RISC OS nach wie vor ein großes Problem zu sein. Es ist nicht so, dass es die Informationen nicht gibt. Es stellt sich nur die Frage, wie man an sie herankommt. Das Finden und Zusammentragen von Informationen bedeutet da dann wesentlich mehr Arbeit als die Arbeit am eigentlichen Projekt - z. B. um WLAN unter RISC OS auf dem RPI nutzen zu können. Wenn man denn die Information überhaupt sucht. Vom Aemluor hatte ich bisher überhaupt nichts gewusst. Woher auch? Das RPI-Geek hat bisher ja nichts drüber veröffentlicht. Obwohl es angeblich für den RPI sein soll...
Isip ay Sustansya, 05. 01. 2018, 08:20 Link
Mir ist nicht ganz klar welche Informationen Du meinst ;-)
Für Aemulor gibt es ein Manual... [klick]
Infornmationsquellen gibt es s.o. Ich beschränke mich im wesendlichen auf ROOL. Viele Lösungen findet man wenn man innerhalb der Seite sucht. Hier (ArcSite) gibt es auch viele Informationen, wobei die Alten zu finden manchmal schwierig ist. Steffens Blog bereitet viele Sachen gut auf...
Wenn Du hier fragst, bekommst Du i.d.R. auch Antwort ;-)
Die GAG News wäre noch...
Das Pi-Geek veröffentlicht "von sich aus" nichts. Alles was da bisher zum Thema RISC OS erschienen ist, haben "Altuser" (bisher Volkert und ich) als Artikel eingereicht. Die Macher haben keine Ahnung von RISC OS. Ob ein Aemulor Artikel die "Gnade der Veröffentlichung" finden würde, weiß ich nicht.
Ich habe mehr eingereicht, als bisher veröffentlicht wurde. Mir fehlt ein wenig die Zeit mehr an der Stelle zu machen. Aber es steht jedem frei sich als Autor zu registrieren.
Raik, 05. 01. 2018, 09:25 Link
Das ist wieder ein typischer Isip/Alexander.

Wie es aussieht ist die älteste ArcSite News in der Aemulor erwähnt wird vom 27. 3. 2003. Danach wurde Aemulor mehrfach in den News genannt. Seite Anfang 2008 gibt es einen Magazinseite die Emulatoren auflistet. In der GAG News erwähnte Herbert Aemulor in vielen, vielen Ausgaben da nur damit Impression läuft und ihn das Programm sehr wichtig ist. Wenn Du RPi-Geek als primäre Informationsquelle für RISC OS nutzt bist Du selber Schuld. Das Geschreibsel ganz oben auf dieser Seite kann vielleicht für Dich ganz nützlich sein.

BTW: Viele Suchmaschinen erlauben das Durchsuchen eines Webserver. In der Regel muss man dazu folgende Anfrage stellen.

site:www.arcsite.de Aemulor

Ansonsten RTFM der benutzen Suchmaschine.
cms, 05. 01. 2018, 11:33 Link
Na, er hat ja nicht geschrieben, daß er noch nie was davon gehört hat; nur noch nicht, daß es free ( wie Freibier, nicht wie Freiheit ) verfügbar ist.

Ich z.B. kannte das auch nur, weil ich manchmal auf der Quelle gucke, die keine sein will und doch ganz informativ und interessant ist. So gesehen paßt das auch, daß solche Informationen ganz gern mal untergehen. Wie etwa das Manual dazu, das findet man normal nicht und auch wget zieht es nicht. Und das ist wohl schon ein wichtiges Programm, weil es auf lange Sicht wohl DER Kompatibilitätslayer für alte Software bleiben wird.
Das ganze andere ist von dem sehr guten und brauchbaren RPCEmu mal abgesehen relativ sinnfrei oder zu langsam oder zu zickig oder zu angestaubt, auch wenns mal gut war ( RedSquirrel etwa ), und der RPCEmu kann halt mit alter Software auch nicht.
naitsabes, 05. 01. 2018, 12:17 Link
Danke für die Verteidigung! Das ist richtig. Aemul(at)or kannte ich schon, aber eben nicht, dass es frei wäre. Ich stieß nur an Hand einer Antwort auf meine Post wegen !Translator in den Acorn-Newsgruppen darauf. Nebenbei: Einfach unglaublich, dass !Translator noch immer nicht 32-bit-kompatibel ist.

Ich habe halt leider auch bayerisches & tirolerisches Blut in mir und bin genau aus diesem Grunde manchmal (also eigentlich fast immer) halt leider etwas begriffstutzig und langsam... ist so die überwiegende Mehrheit der Mentalität hier auf dem Lande. Vielleicht komme ich auch deshalb so gut mit RISC OS zurecht. Es ist recht einfach gestrickt und nicht so verdammt hoffnungslos kompliziert wie andere Systeme.

Von Emulatoren jedenfalls habe ich aber eigentlich die Schnauze voll, seitdem ich es mit VRPC probiert habe. Möglichst nie wieder!
Isip ay Sustansya, 06. 01. 2018, 00:38 Link
Ich hatte das eigentlich immer so verstanden, daß Aemulor gerade kein Emulator ist, sondern eine 26-bit kompatible Laufzeitumgebung. Wobei es nicht hilft, daß die Aemulor Seite selbst im gleichen Satz von „emulator and compatibility layer“ spricht, obwohl das zwei unterschiedliche Konzepte meint.
Patric, 06. 01. 2018, 00:58 Link
Ich habe !Translator auf dem A5000 und dem Risc PC benutzt bis ich dann !ImageMaster (jetzt !DPIngScan) kaufte. !DPIngScan wird seit einiger Zeit von Chris Johnson weiter gepflegt und ist frei erhältlich [drück mich]... war aber, glaube ich, schon einmal Thema hier.
Raik, 06. 01. 2018, 09:11 Link
!DPIngScan wurde mir auch in einer Acorn-Newsgruppe empfohlen. David Pilling ist schon sehr zu loben. War immer großartige Software, die er geschrieben hat. Ich weiß nicht, wie man zu sowas kommt (solche Fähigkeiten zu erlangen).
Isip ay Sustansya, 13. 01. 2018, 17:34 Link
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