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1 2 3, Raspberry Pi *

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Noch vor ein paar Jahren war der A9home mein RISC OS Rechner. Der unverschämt kostengünstige Raspberry Pi B war schon interessant und es gab da schon ein paar Dinge die mich beim A9home nervten. Also habe ich mir 2012 das B Board, Gehäuse, Netzteil, SD Karte und einen HDMI zu DVI-D Kabel besorgt. Mein Monitor hat leider kein HDMI Anschluss. USB Maus und Tastatur hatte ich ja noch. Es war einer der zweiten Generation mit 512 MByte RAM und wahrscheinlich ist das Board auf der Insel hergestellt worden. Keine Ahnung woran man das ersehen kann. RISC OS war schnell eingerichtet, auch wenn ein guter Teil der SD Karte erst Mal ungenutzt blieb. Es gab Probleme mit der Auflösung. RISC OS und auch Linux wollten nicht die 1920 x 1080 des Monitors nutzen. Nach Forschungen konnte ich das Probleme in der config.txt beheben. Dort habe ich einfach auf die Auflösung festgeschrieben. Vermutlich ein Problem mit dem DVI-D Anschluss und meinen Kabel. Später konnte ich mit friemeln die gesamte SD Karte für RISC OS nutzen. Aber so richtig warm wurde ich nicht mit dem Raspberry Pi B. Im Vergleich zum A9home mit RISC OS 4.42, eine Vorversion von Select 4, war die Himbeere mit RISC OS 5 in etwa gleich schnell und hatte keine Festplatte. Klar ich hätte eine Festplatte anschließen können, aber USB 2 ist nicht gerade der Renner für eine Festplatte oder gar SSD. Also bin ich erst Mal beim A9home geblieben und habe aus dem Raspberry Pi B einen 24/7 Linux Rechner gemacht der unter anderem mein Mailrelay für Messenger Pro ist und sich zum Internet hin um die richtige Verschlüsselung kümmert. Die Verschlüsselung von Messenger Pro beziehungsweise des Moduls SecureSockets ist ja bekanntlich so auf dem Niveau von Windows XP. Anfangs gab es zwar Probleme mit der SD Karte, aber als ich dann die richtige Karte gefunden hatte lief der Rechner. Zumindest bei diesen Model sollte man auf die richtige SD Karte achten. Die alte Karte hat dann gute Dienste in meiner Kamera geleistet.

2016 habe ich es dann noch Mal mit dem Raspberry Pi 2 und einen passenden Netzteil versucht. Da ich bislang nur Messenger Pro 5 hatte, habe ich mir direkt Version 7 besorgt. Das war beim B Model für mich einer der Fehler die ich gemacht habe. Mail mit Messenger Pro ist für mich eine sehr wichtige Anwendung unter RISC OS. Die UTF-8 Probleme von Messenger Pro 7 waren bis dahin weitestgehend behoben und bislang gibt es auch keine neuere Version. Dieses Mal hat es dann auch geklappt. Der Zweier ist doch schneller als ein A9home und kommt mit einen GByte RAM. Für RISC OS eine riesiger Hauptspeicher. Wie beim Einser habe ich versucht so wenig wie möglich auf die SD Karte zu schreiben. Nebenbei braucht der Zweier im Gegensatz zum Einer eine microSD Karte. Scrap ist auf die 512 MByte große RAM-Disc gelandet und gearbeitet wird ausschließlich auf meinen NAS das mit dem schnellen NFS und Sunfish angebunden ist. Auf der SD Karte sind nur das System, die Programme und deren Konfigurationen. Die RISC OS Partition habe ich nicht vergrößert da ich eh keine Daten dort ablege. Die Problem mit der Auflösung kannte ich ja schon und konnte dies schnell beheben. Mit dem zweiten Himbeerkuchen habe ich es dann geschafft den Rechner zu wechseln. Der A9home staubt jetzt hinter dem Monitor vor sich hin. Schade ist das nur einer der vier ARMv7 Kerne unter RISC OS genutzt werden kann.

Vor ein paar Monaten habe ich dann den Raspberry Pi 3 auf meinen Schreibtisch "gewuchtet". :-) Da ich den Zweier noch nicht auf RC15 von RISC OS 5.23 gehoben habe, wurde eine neue und deutlich schnellere SD Karte angeschafft die 64 GByte groß ist. Kleinere Karten sind leider auch langsamer. Aktuell benutze ich nicht einmal fünf Prozent der Karte. RC15 ist die erste RISC OS 5 Version die auf den Raspberry Pi 3 läuft. Dieses Mal habe ich mich entschlossen auch SystemDisc anzuschaffen um die gesamte SD Karte zu nutzen. Ja, ich weiß etwas widersprüchlich. Wie gehabt habe ich in ein paar Stunden den Rechner nach meinen Wünschen eingerichtet. Vieles habe ich vom Raspberry Pi 2 direkt übernommen. Die meiste Arbeit war es vieles bootfähig auf dem NAS auszulagern. Positiv erstaunt musste ich feststellen das RISC OS nun die richtige Auslösung hatte. Ein Ändern der config.txt ist nicht mehr notwendig für mich. Vermutlich hat sich da etwas beim Bootloader geändert. Der Dreier ist noch Mal etwas schneller als der Zweier. Der Dreier hat noch WLAN, Bluetooth und einen ARM8 an Board. Leider unterstützt RISC OS 5 diese drei Dinge nicht. WLAN wäre interessant, auch wenn nur in einen mobilen Gerät. Vielleicht kommt das ja noch.

Leider wurde mir nach einigen Versuchen klar das SSH nicht funktioniert. Als ich die SD Karte in den Raspberry Pi 2 steckte lief SSH ohne Probleme. Also wird das Problem mit einer Inkompatibilität des ARMv8 Prozessors zusammenhängen. Der ARMv7 Modus entspricht offenbar nicht exakt einen ARMv7 Prozessors. Also habe ich schweren Herzens SSH erst Mal zu den Akten gelegt und das nur noch über meinen Linux PC gemacht. Nach einige Wochen wollte ich dann ein StrongED Skript benutzen das ich vor vielen Jahren geschrieben hatte und das mit sed läuft. Der Rechner fror ein. Ich konnte ihn dann mit <Alt><Pause> befreit. Das Problem war das der sed Interpreter nicht auf den Dreier läuft. Als dann auch mein StrongED Modus das mit dem mawk Interpreter (eigentlich reicht awk) läuft auch den Rechner einfror dämmerte mir langsam das die riscos.info Programme Probleme mit dem Raspberry Pi 3 haben. Das awk Skript ist für mich elementar um Texte wie diesen hier zu schreiben. Der Modus fügt temporär dem Text fehlendes HTML hinzu und zeigt ihn als Webseite in NetSurf an. Damit kann ich die HTML Links und so weiter testen ohne aus dem Text eine richtige HTML Seite zu machen. Wenn ich den Text fertig habe ziehe ich ihn in das Textfeld der Blogsoftware und kann den Beitrag veröffentlichen. Als auch dieser StrongED Modus nicht mehr lief habe ich eine Nacht darüber geschlafen und dann die SD Karte in den Raspberry Pi 2 gesteckt und die Kabel umgestöpselt. Schade, da ich mit dem Dreier eigentlich recht zufrieden war. Aber solange für mich sehr wichtige Dinge nicht auf dem ARMv8 Rechner laufen wird das so bleiben.

Was ich nun mit dem Dreier mache weiß ich noch nicht. Als Ersatz für meine 24/7 Raspberry Pi B ist er eigentlich zu Schade da ich das mehr an Leistung dort nicht brauche und der Dreier verbraucht auch etwas mehr Strom. Ich bin vermutlich auch ein recht spezieller Fall. Wer von den RISC OS Benutzern benutzt schon Kommandozeilenprogramme aus der unixoden Welt. Die meisten werden vermutlich gut mit dem Raspberry Pi 3 fahren. Vielleicht noch wichtig ist das neuere Raspberry Pi 2 Board (V1.2) den gleichen Prozessor wie der Raspberry Pi 3 hat. Wenn auch mit dem alten Takt und wie es aussieht auch ohne WLAN und Bluetooth. Damit werden neuere Raspberry Pi 2 Boards auch via ARMv8 betrieben und werden sicherlich die gleichen Probleme mitbringen die ich beschrieben habe. Wie es aussieht ist der Raspberry Pi B von dem Model B+ ersetzt worden. Das B+ Model braucht eine microSD statt der großen SD Karte. Ansonsten scheint es keine entscheidene Änderungen geben zu haben. Nebenbei ist der Linux Desktop von Raspbian beim Dreier durchaus benutzbar. Nicht so flüssig wie man sich das wünschen würde, aber doch benutzbar. Der Einer war da nicht zu ertragen. Den Zweier habe ich nicht unter Linux ausprobiert, den brauch ich für etwas anderes. Das schöne am Raspberry Pi ist das man sich nicht in finanzielle Unkosten stürzen muss und insgesamt haben meine drei Raspberry Pi weniger gekostet als alle meine anderen RISC OS Rechner einzeln. OK, der zweite Risc PC den ich ersteigert habe war auch nicht so teuer. Zusätzlich kann man schnell Linux, Kodi und so weiter auf dem Rechner installieren.

Wenn dann mal ein Raspberry Pi 4 kommen sollte wird der vermutlich auch ein ARMv8 Prozessor haben und so lange nicht SSH, sed, awk und andere Programme aus dem Hause riscos.info oder wen auch immer nicht damit laufen werde ich wohl bei meinen Raspberry Pi 2 bleiben. Für den Vierer hätte ich eine kleine Wunschliste. USB 3.0 wäre wirklich gut. Dann könnte man guten Gewissens eine Festplatte oder SSD an den Rechner anschließen um die SD Karte nahezu arbeitslos zu machen. Statt 100 MBit Netzwerk wären ein GBit für eine schnellere Anbindung an das NAS auch nicht zu verachten. Der Knaller wäre natürlich SATA, aber ich will Bescheiden bleiben und auf USB 3 oder GBit Netzwerk hoffen. Natürlich sollte das dann auch von RISC OS unterstützt werden, ansonsten würde das ja keinen Sinn machen. Schneller darf der Rechner dann natürlich auch werden und vielleicht kommt ja dann auch die Multicore Unterstützung von RISC OS 5 die aber auch schon beim Raspberry Pi 2 und 3 nicht schlecht wäre. Aber das wird vermutlich noch einige Zeit dauern.

Nachtrag:
Meine Probleme auf den Raspberry Pi 3 mit sed und awk sind behoben. Dank des Tipps von HzN laufen beide Tools nun. Man kann beide Programme und weitere bei RISC OS Open herunterladen. Bitte dafür in die Unterverzeichnisse schauen. Nach dem Herunterladen einfach den Dateien den Dateityp ff8 alias Absolute geben, umbenennen und in den Pfad legen. Üblicherweise nimmt man dazu das Verzeichnis $.!Boot.Library. Das SSH Problem beibt bestehen wird aber vermutlich behoben wenn OpenSSH neu kompiliert wird.

cms, 04. 03. 2018, 14:03 Uhr <   >
Ich wechsel mal hierher ;-)
Für "Linuxbrowser in RISC OS" gibt es schon eine Lösung inkl. Konfigurierbarkeit unter RISC OS [klick].
Für Gehäuse mit PCI-Slot gibt es auch ein schönes Blecherl zur Aufnahme des Orange Pi Zero (wo das wohl her ist ;-)).
Raik, 05. 03. 2018, 08:54 Link
Das ESP 8266 Projekt ruht gerade.
Brauchte wegen pivater Problematiken (Frauenwunsch) erstmal ein Tool, mit dem ich ein Verzeichnis voll mit privaten Filmen (über 200 von Urlaub, Familienfeiern etc.) diverser Quellen in ein Format wandeln kann, das mein oller Mediaplayer am Fernseher auch abspielt.
Entstanden ist BatchFFMPEG [klick]. Erstmal nur recht statisch (Ein- und Ausgabeverzeichnis und Ausgabeformat nur im Code änderbar), zukünftig hoffenlich etwas "Anwenderfreundlicher" mit BarMenü und Einstellmöglichkeiten. Tut für mich aber so auch erstmal ;-)

Cpm8266: Scheint in etwa meinem Stand zu entsprechen.

ESP8266 PC-XT emulator: Muß ich mir mal genauer ansehen.
Raik, 05. 03. 2018, 09:13 Link
Ich bin ja immer wieder erstaunt, was es alles noch gibt für diese Miniplatform ( WiFi WISPY ). Wie der Browser da dann hinkommt, ist mir nach der Webseite aber unklar.

Zum "großen" Text oben ein paar Sachen ...
Die Anbindung vom RPi per !SunFish und NFS ans NAS wäre sicher auch mal ein interessanter Magazin Artikel. So als Kompletteinstieg für Unkundige und mit allen nötigen Links.

Ansonsten gibt es schon durchaus Leute, die gelegentlich Commandline benutzen. Ich z.B., wenn auch i.a. nicht unter RISC OS. Und der FFMPEG "Hack" hier obendrüber ist ja wohl auch sowas, allerdings wohl nur, weil es anscheinend gar kein Interface für das Programm gibt.
Ich kann mir allerdings so überhaupt nicht vorstellen, daß es wirkich an den Tools (sed, mawk) selbst liegt, daß das abstürzt. Vielleicht hängt das eher an der Art der Einbindung in !StrongEd oder an irgendwelchen Pfadvariablen ("Umgebung vom RPi2 übernommen"). An der Kompatibilität des ARMcore sollte es wohl auch eher nicht liegen, dafür dürfte das der Firma viel zu wichtig gewesen sein und war auch ein erklärtes Hauptziel beim Vorstellen der neuen ARMv8 Plattform - unbedingte Kompatibilität zum Vorgänger. Der 64Bit Mode wird auch nur aktiviert, wenn man in der config.txt was einträgt. Und sonst habe ich nur gefunden, daß der ProgrammCounter kein Register mehr ist und somit nicht mehr direkt verändert werden kann und der SWP Befehl weggefallen ist. Ersteres sollte eigentlich nach 1995 sowieso niemand mehr gemacht haben (da gabs gefühlt die letzten Demos). Hauptargument ist aber, daß die Programme (sed) eigentlich direkte Kopien der UnixTools sind und nur quasi neu kompiliert sind unter RISC OS, und die machen sowas schon seit den frühen 80ern nicht mehr.
Was ich allerdings, wenn ich einen RPi3 hätte, machen würde, wäre die gpu_mem Option in config.txt zu setzen. Da steht in der Anleitung, daß bei kleinen RAM Bereichen für die GPU bestimmte Funktionen abgeschaltet werden, was in doppelter Hinsicht Sinn macht und neben mehr RAM evtl. auch ein bißchen mehr Stabilität bringen kann.
Vielleicht auch mal die Tools einzeln testen, also ohne Script oder SE ? Und, wenn man das alles abgeklopft hat, evtl. einfach mal den Herrn Chocky direkt anschreiben ?


Zum Thema Zukunft, insbesondere des RPi ...
WiFi geht auch über externe Gerätschaft (sollte zumindest)(z.B. DeLock). Daß da nochmal SATA kommt, glaube ich fast nicht, aber wenn GBit Ethernet dazukommt, ist das evtl. auch nicht mehr so tragisch. Blöd ist, wenn ARM auf komplett 64Bit umschwenkt und den old-stuff skippt. Halte ich aber eher für unwahrscheinlich und die ARM64 Server gibt es bis heute nicht wirklich und für Telefone wirds auch noch ein Weilchen benötigt. Allerdings: Wenn doch, wäre das viel wichtiger, als etwa eine 4Core Unterstützung, wobei die momentan schon schick wäre. Die Grafikkarte liegt größtenteils auch brach - ich habe zwar neulich mal gesehen, daß dieses !Lua eine NEON Unterstützung hat, aber ob die schonmal für irgendwas benutzt wurde ?, wer weiß.
naitsabes, 07. 03. 2018, 14:06 Link
Zitat: "Wie der Browser da dann hinkommt, ist mir nach der Webseite aber unklar."

Linux XRDPServer und RISC OS RDPClient... So geht auch FreeCAD unter RISC OS [klick] ;-)
Raik, 07. 03. 2018, 17:59 Link
Es könnte in ein paar Monaten ein neues Spiel für RISC OS geben, dessen Grafik nicht nach Abtipp-Listing ausschaut. Der Entwickler fragt auf Stardot (Klick) nach Interesse. Das Interesse soll sich später im Jahr dann in Form einer £5 Donation auf Kickstarter äußern.
Holger Palmroth, 07. 03. 2018, 19:12 Link
Natürlich habe ich sed auch via TaskWindow direkt aufgerufen: sed --help

Beim RPi2 bekommt man die übliche Hilfe angezeigt. Ich habe eben _noch_ _Mal_ die _selbe_ SD Karte in den RPi3 gesteckt und das Kommando aufgerufen. Der gesamte Rechner fror ein, nicht Mal <Alt><Pause> hat geholfen. Also Strom abziehen und wieder den RPi2 aktiviert. Klar habe ich auch den WimpSlot erhöht. Ich denke Mal über 90 MByte reichen. Ich habe auch andere Dinge versucht, aber ohne Ergebnis.

sed und mawk sind nebenbei von 2014.

FFMPEG (2012): Show formats... (BTW: unter 14 MByte WimpSlot) und FFmpeg:ffmpeg -h erfordern beim RPi3 einen Reboot.

gpu_mem: Stand auf 64, ich habe das mal leicht angehoben auf 256. Ergebnis wie oben. Habe es wieder auf 64 gestellt.

Zum Vergleich habe ich die Programme von Alexanders letzten Wimp Kurs, die ich seinerzeit kompiliert habe (GCC von 2017), liefen auf beiden Rechnern ohne Probleme. Ob da ein alter GCC das Problem ist mag sein, hilft mir aber nicht wirklich.

Wenn ich mich richtig erinnere hat Raik sich da mal ein Frontend für sich zusammengebastelt.

WiFi: Das mit den externen Geräten habe ich schon mit eigenen Augen (BeagleBoard) vor Jahren gesehen. Wenn man aber schon WLAN Hardware auf den Board hat wäre es schön wenn das auch laufen würde. Da ich aber eh kein mobilen RISC OS Rechner habe, ist das auch noch kein Thema für mich. Und ich habe ja eh meine Probleme mit dem Board das WLAN mitbringt.
cms, 07. 03. 2018, 21:40 Link
Der Pi3 ist schon etwas speziell. ROMs aus der vor RC15 Zeit funktionieren eventuell besser. Am Pi-Top und Lapdock ist das so.
"Align off" hilft manchmal auch.
Dein ffmpeg ist etwas alt. Neu [klick]. Dafür habe ich ein einfaches frontend. Braucht aber !Align off" (nicht für die Hilfe).
Die firmware spuckt auch manchmal "in die Suppe"...
Raik, 08. 03. 2018, 11:58 Link
Mit Align habe ich auch experimentiert. Ich meine auch Off ist Standard.
Mit Firmware meinst Du das Zeug in der Bootpartition? Wenn ich das richtig sehe muss man das via Linux installieren. Werde ich probieren.
Mit der etwas ältlichen RPi2 Karte wollte der 3er überhaupt nicht. Auch hier kann ich ja mal rumspielen.
cms, 08. 03. 2018, 16:20 Link
Ich habe inzwischen _nur_ noch einen Raspberry Pi. Ich glaube, es ist das B+-Modell oder so. So genau weiß ich es nicht.

Das Teil läuft jetzt (endlich) mit einer 8 GB-Mikro-SD-Karte unter RISC OS. Mehr brauche ich da eigentlich nicht. Außerdem habe ich mir (aus England) eine RTC liefern lassen. Conrad Electronic in München hatte leider wieder nix gehabt. Dafür fand ich dort ein Gehäuse. Maus, Tastatur und USB-Netzteil sind ja quasi Standard und sollte man heute / derzeit überall finden können. Zur Not kann ich das Teil auch mit einem Akkupack (engl. Powerbank) betreiben. Ganz gut sind auch die ganzen USB-Anschlüsse. Die der RiscPC ja nie gehabt hat. Nun kann ich endlich die Daten von Digitalkameras, USB-Speichersticks usw. nutzen. Früher (so bis 2015) hätte ich mir sowas mangels einer Anschlussmöglichkeit ja nie gekauft.

Meinen RiscPC habe ich inzwischen aufgegeben. Grund waren Festplatte und Netzteil. Das funktionierte alles nicht mehr zuverlässig. Und dann halt leider der Platzbedarf. RISC OS 6 vermisse ich allerdings schon.

Enttäuscht hat mich beim RPI, dass da nur eine Platine mit einem Beipackzettel geliefert wird. Weder war RISC OS installiert, noch eine SD-Karte enthalten. Da muss man schon noch einen ordentlichen Batzen Geld investieren, bis da was Vernünftiges zum Arbeiten draus wird. Aber dann ist das Teil wesentlich schneller als ein RiscPC. Aber dass das ein Computer zum Einsteigen und Lernen sein soll, wie so oft in der Presse zu lesen war, wenn nicht einmal eine ordentliche Dokumentation mitgeliefert wird wie einst beim Commodore 64, das ist mir völlig inbegreiflich.

Aber anscheinend werde ich alt. Ich habe ja einige Reiseberichte meiner Radtouren auf meiner (oder anderen) Webseiten veröffentlicht. Die Leute freuten sich teilweise, dass ich sie in meinem "Blog" erwähnt hätte. War mir nicht bewusst, dass meine Webseite ein "Blog" sein soll. (Eigentlich weiß ich gar nicht genau, was das ist.). Und statt von Programmen reden die Leute heute von "Apps". Ja, ich weiß schon. Das Programmverzeichnis im ROM von RISC OS beginnt mit Apps irgendwie (oder enthält dieses Wort, soweit ich mich erinnern kann). Aber wenn man genauer nachfragt: RISC OS kennen sie dann doch nicht.

Seit einigen Tagen darf ich mit SolidWorks arbeiten. Nach drei Tagen bemerkte ich die ersten Programmfehler. Es ist vielleicht etwas übersichtlicher als Solid Edge. Aber in keinster Weise wirklich intuitiv. Zumindest, wenn man RISC OS und die Programme darunter kennt. Ich verstehe einfach nicht, warum viele so gut von SolidWorks reden. Bei mir dreht sich alles im Kreis.
Isip ay Sustansya, 10. 03. 2018, 07:36 Link
Schreiben kann ich allmählich auch nicht mehr. Ich bitte, die Fehler zu entschuldigen. Habe derzeit einfach zu wenig Zeit.
Isip ay Sustansya, 10. 03. 2018, 07:39 Link
Das stimmt schon - der RPi ist bißchen eine "Mogelpackung", weil der ja nur ein Board ist und das ganze drumherum fehlt. Aber: Das Zeug ist nicht wirklich teuer und die Auswahl ist groß. Allerdings gibts dementsprechend auch viel "Mist".

RPC Netzteil, wenns nur das Netzteil ist und das allermeistens funktioniert, kann man da meist durch Austausch von wenigen Bauteilen was machen, i.a. Kondensatoren die nach > 30 Jahren eben dann doch mal "ausdünsten". Oft hilft aber auch schon simples Aussaugen von Dreck, der sich da besonders gern und schön ansammelt.

Und zum USB am RPi. Hol Dir mal noch so einen Expander ( USB Eingang auf 4 oder mehr Ausgänge ), aber unbedingt einen mit einem eigenen Netzteil. Das schont die Elektronik und Ports im RPi und macht das Umstöpseln komfortabler. Die Sachen kauft man am besten gebraucht von privat, da USB1 schon ausreicht und max. USB2 unterstützt und momentan die Leute auf USB3 umstellen, so daß man die die ganz gut bekommt. Nachteil der neuen ist dann, daß sie eben i.a. kein Netzteil mehr haben. Angestrebte Größenordnung sollten so 3 - 5 EUR sein.

Und mach Dir unbedingt Gedanken zum Thema Datensicherheit oder NAS oder externe Festplatte. Die Speicherkarten können von jetzt auf gleich kaputtgehen und sagen nicht vorher mal Bescheid, wie das bei Festplatten doch oft ist. Das sind quasi produzierte Wegwerfprodukte, nicht wie die Conner Platten im RicPC anno dazumal für die Ewigkeit gebaut und dreimal qualitätsgetestet; Obsoleszenz included by Design, gewissermaßen.


Thema Dokumentation - ich glaube, da wo das herkommt - nämlich das Große Königreich im Atlantik, UK - ist das ganze Projekt in so ein Schul- und Bildungsprogramm eingebunden, was dann wohl auch extra dafür zugeschnittene Materialien anbietet. Das ist ja wohl auch der Grund, weshalb sie ( RPi Foundation ) so eine Charity Nummer haben.
naitsabes, 10. 03. 2018, 10:28 Link
Hm. Das mit der Datensicherheit ist ja ganz schlecht. Ich habe erst mein NAS teuer verkauft, weil es eben mit RISC OS nicht ordentlich funktioniert hat. Nachdem ich eh jahrelang gebraucht hatte, um es überhaupt zum Laufen zu kriegen (Zyxel NSA310 glaube ich war's). Was macht man denn dann da? Und wie ist das dann bei Fotoapparaten? Ich habe ja neben meinen zwei Filmkameras jetzt auch eine Digitalkamera. Für mich heißt das, ich darf die Fotos dann nicht auf der SD-Karte lassen, oder? Und wenn das so ein Thema ist, wieso wird dann heute alles, aber wirklich gleich alles, digitalisiert?

Ich muss mich 'mal bei den heutigen Festplatten schlau machen. Was das überhaupt noch ist und welche Standards es da gibt. Für den RiscPC war jedenfalls nichts mehr Passendes aufzutreiben. Aber wie am RPI unter RISC OS verwenden? Bisher las / fand ich nichts dazu.
Isip ay Sustansya, 10. 03. 2018, 12:56 Link
Ich habe immer eine Ersatzkarte mit meinem "Grundsystem" parat.
Externe USB Platten bis 256GB kannst Du mit HForm problemlos als FileCore formatieren oder größere via fat32fs nutzen. Das sollte dann auch auf der Ersatzkarte vorhanden sein. Dateitypen bleiben erhalten wenn die Platte "RISC OS only" verwendet wird. Im Zweifel "zippen", ggf. Kompression vorher ausschalten, weil ist oft schneller. Der Möglichkeiten gibt es viele.
Für die Kartensysteme habe ich immer ein Image und eine Kopie von FAT und ADFS meines "Grundsystems" auf mindestens zwei Backuplaufwerken "rum liegen".
Raik, 11. 03. 2018, 00:52 Link
Externe USB-Platten funktionieren am RPI unter RISC OS? Man braucht keine speziellen Treiber hierzu? Dieses Problem hatte ich nämlich mit meinem NAS310. Und das hinzufrickeln war echt nervig. Vor allem, weil's ohne Internetanschluss gar nicht ging.
Isip ay Sustansya, 11. 03. 2018, 08:56 Link
Wenn Du die Platte nicht mit HForm formatierst brauchst Du fat32fs. Für einen Stick grösser 4GB aber auch.
Ich hatte in den letzten Jahren keine Probleme mit FAT-formatierten Laufwerken und auch keine mit FileCore bis 256GB.
Ich nutze normalerweise gparted unter Linux um grössere FAT zu formatieren, falls sie es noch nicht sind. Unter RISC OS gibt es fat32formatter.
Raik, 11. 03. 2018, 09:40 Link
... ggf. ist ein aktiver Hub nötig um "Unterversorgung" zu vermeiden.
Raik, 11. 03. 2018, 09:43 Link
awk und Konsorten auf dem Pi 3 - schon mal versucht, Aemulor zu Hilfe zu nehmen?
Herbert, 11. 03. 2018, 12:09 Link
Ich habe mich eben noch Mal dem RPi3 Problem zugewendet.

Ich habe auf der alten Karte zusätzlich das aktuell Kartenimage (20. 4. 2017) von ROOL auf der Karte installiert und via PackMan sed installiert.

Vor ein paar Tagen habe ich auf einer dritten Karte mit Raspbian habe ich dann den aktuellen Paketzustand hergestellt und rpi-update installiert und gestartet. Das sollte eine recht aktuelle Firmware bedeutet. Den gesamten Inhalt der Linuxbootpartition habe ich dann auf die Bootpartition der RISC OS Karte kopiert. Ich habe mit dem Kopieren alle Dateien ausser CMOS und den RISC OS ROMs und der Lizenzdatei (jetzt doppelt) überschrieben. In config.txt habe ich die beiden aktiven Konfiguration deaktiviert und dann den Inhalt von config.txt übertragen. Sprich es gibt nur die RISC OS Konfiguration. Mache ich hier etwas was falsch?

Logisch habe ich auch das aktuelle ROM (11. 3. 2018) ausprobiert.

Alles mit eingeschalteten und ausgeschalteten Align und vielen Reboots das bekannte Ergebnis. Nur mußte ich immer den Strom abziehen. BTW: Align On ist die Voreinstellung vom Kartenimage.

Also die "aktuelle" RC14 von ROOL installiert und beim Booten enen rechten bunten Bildschirm erhalten. Wie erwartet läuft RC14 nicht auf dem RPi3.

Jetzt läuft der RPi2 mit dem aktuellen ROM. Für mich sieht es weiterhin so aus als wenn sed, mawk usw. nicht auf einen ARMv8 wollen.


Mit Aemulor werde ich das ausprobieren. Ich muss mich erst Mal mit Aemulor richtig befassen. Ich bin aber kein großer Freund von solch einer Lösung. Schon beim A9home nicht. Dort habe ich dann aber nur eher für mich unwichtige Programme über Board geworfen und andere halt in 32 Bit Version besorgt.
cms, 11. 03. 2018, 12:19 Link
Aemulor: Ich habe es mit dem Aemulor Task window versucht. Dort wird ein "*sed --help" zu einen "Internal error: undefined instruction at &012C6FA8" und der Rechner ist dann noch benutzbar. Ein Fortschritt, aber nicht gerade ein Erfolg. In einen normalen Task window mit "*AemuExecute sed --help" wird noch "(Error number &80000000)" hinzugefügt. Natürlich habe ich den WimpSlot erhöht (ca. 19 MByte). Warum ist der Standard immer noch 640 kByte?
cms, 11. 03. 2018, 13:15 Link
Neue Bootdateien: Habe ds kurz vor dem Jahreswechsel auch getan. Eine Datei (start.elf?) musste alt bleiben. Kann gerade nicht nachsehen. Mein Pi-Top ist zerlegt und einen anderen Pi3 habe ich nicht.
Wieso RC14? Das läuft tatsächlich nicht auf dem Pi3. Aktuell ist RC15 und das läuft bei mir, nicht gut aber es läuft.

Aemulor: Ich ziehe die betreffenden Programme immer drauf und beantworte die Frage ob immer mit ja. Ggf. konfiguriere ich dann noch was nach. Danach sind die Sachen normal nutzbar. Aemulor muß nur aktiv sein.
Raik, 11. 03. 2018, 14:20 Link
Du schriebst: "ROMs aus der vor RC15 Zeit funktionieren eventuell besser.". Vor RC15 war RC14. Zum Testen ist es wohl weitesgehen egal wie man sed mit Aemulor aufruft.

Mit dem RISC OS start.elf sehe ich keinen Unterschied zur Linux start.elf.
cms, 11. 03. 2018, 14:56 Link
Vor RC15 meint kurz vorher aus den Testbuilds. Ich versuch mal morgen meinen Pi3 provisorisch in Betrieb zu nehmen.

Ich bin nicht sicher ob es die start.elf war. Deshalb das Fragezeichen. Ich weiss nur, dass eine alt bleiben musste. Ich hatte einzeln getauscht und so den Übeltäter gesucht. Chris Hall hatte auch was verlinkt, bin ich mir sicher. Ich finde nur den Link nicht mehr.
Raik, 11. 03. 2018, 16:03 Link
Ich habe meinen Pi-Top provisorisch reanimiert. Ich nutze aktuell eine Konfiguration von Oktober 2016 und habe eine Testkonfig von Ende 2017 (ROM Jan 2018). Die Probleme betreffen vor allem die Bildschirmdarstellung auf dem Pi-Top und auf den Lapdock. Pi-Tab habe ich nicht probiert. Könnte durchaus sein, daß da was aktuelleres drauf ist.
Beide Konfigurationen lösen aber Dein Problem nicht. Habe mal mit den Versionen aus den Packages "gespielt". Egal wie, kann Dein Problem nur bestätigen.
Auf dem Titanium tut das alles problemlos.
Falls Du meine Konfiguration trotzdem mal probieren willst, Mail mir. Dann schicke ich einen Link.
Raik, 12. 03. 2018, 07:48 Link
Wie oben erwähnt, habe oich die letzten "Tage" immer mal wieder an !BatchFFMPEG "gearbeitet".
Erstes Ziel war die Video-Dateien eines Verzeichnisses in ein meinem Mediaplayer genehmes Format zu konvertieren.
Inzwischen läuft es als "WIMP-App" und nimmt Verzeichnisse (aber keine Unterverzeichnisse) und Einzeldateien. Ausgabeformat ist DVD-konforme VOB.
Das konvertieren startet beim Klick auf den entsprechenden Punkt im IconbarMenü.
Genau genommen generiere ich eine Obey in der RamDisc die dan abgearbeitet wird. Wer sich die ansehen will, muß BatchFFMPEG erst beenden, da sonst die Ausgabe nicht geschlossen wird.
Der Basickram ist noch nicht aufgeräumt und schlecht kommentiert. Bevor jemand meckert, immer daran denken, ick bin nur Schlosser ;-) Ich versuche gerade krampfhaft auf meinen Wissensstand von 1995 zu kommen und ich war damals schon keine Leuchte.
Wer spielen will, klick mich.
FFMPEG liegt bei mir in !Boot.Library. Dann wird es "von allein" gefunden. Ich nutze die letzte Version von Chris Gransden riscosports.co.uk/vfp/ffmpeg.zip.
Das Programm läuft nicht komplett unter RPCEmu, weil die ffmepg Versionen sichn nicht gleich verhalten. Also entweder die FFMPEG Zeile ganz unten im Code ändern oder auf mencoder "umschalten".
Irgendwann sollen Unterverzeichnisse und "freie Konfiguration" dazukommen inkl. voreingestellter Setups.
Menüs und Nachrichten sollen noch raus aus dem Code, um ResFind nutzen zu können. Aber das wird dauern. Für mich tut es erstmal ;-)
Das Titanium kommt ganz schön ins schwitzen und schaltet recht schnell den Takt runter. ;-)
Raik, 12. 03. 2018, 08:27 Link
Also für pre-1995 sieht es doch recht komplex aus.
So mit InlineAssembler etc.
Aber so richtig, wills nicht und es wirft bei normalen Verzeichnissen allerlei seltsame Fehler ... die aber verständlicher werden, wenn man in der PROCerror dieses ominöse errorline%=ERL/10 rausnimmt. Keine Ahnung was das soll, aber vielleicht ja gut, wenn Du noch Fehler suchen wilst, das durch ERL zu ersetzen. Man findet dann die Zeile deutlich besser ... ;)
Ansonsten gibt es ein unmotiviertes ENDIF in Zeile 70 und die Doppelpunkte am Zeilenanfang - OK ist sicher Geschmackssache.
Einen Fehlercounter mit Programmabbruch nach dem x-ten habe ich auch noch nie gesehen, aber immerhin eine witzige Idee.
naitsabes, 12. 03. 2018, 14:37 Link
Pre-1995 ist alles was mit WIMP zu tun hat und auch die Doppelpunkte ;-). Inline Assembler ist alles rund um "Alignment exceptions" mit freundlicher Hilfe von Jeffrey und natürlich neu. FFMPEG braucht das bei manchen codecs.
Das Teil ist noch ziemlich "Holzhammer". Ich fange eine fehlende RamDisc nicht ab und das draufziehen eines Verzeichnisses ohne Film geht auch noch schief.
Ich bekomme allerdings immer nur eine Fehlermeldung wenn RamDisc fehlt und wenn keine Filmdatei im Verzeichnis. Kannst Du das mal näher beschreiben?
Meine Zielstellung war ja relativ einfach. Die "erste" Version, gestartet im TaskWindow, mit "fest verdrahteten" Eingabeverzeichnis war wahrscheinlich deutlich sauberer ;-)
Der Error-Counter entstand nach einem TeppFihler... Ich habe ein Verzeichnis mit reichlich (100?) Filmchen draufgeschoben und bekam für jede Datei die gleiche Fehlermeldung... nach der 10. hatte ich es dann schon begriffen ;-)
Habe gerade nachgesehen. Das ENDIF steht schon in meinem Code von 1995. Wo auch immer das übrig geblieben ist. ;-)

Danke für die Hinweise. Aber wie ich schrieb, ich bin nur Schlosser und übe noch ;-)
Raik, 12. 03. 2018, 15:21 Link
Na ich hatte einfach mal einen beliebigen Ordner mit irgendwelchen anderen Dateien draufgezogen, und da kommt was von "Handle is either illegal or has been closed". Und was ich dann bemerkenswert fand, war die seltsame Zeilennummer und den Umstand, daß man das exakt 5mal machen konnte, bevor das PRG sich ordnungsgemäß verabschiedet.
Ich habe jetzt mal alles an Ordnern etc. berücksichtigt und das normale ffmpeg für SA benutzt (RPCEmu) und da meckert er dann rum, daß er "Unable to find a suitable output format for ($dateiname/vob)" ist. Ansonsten funktioniert es, aber die Bedienung könnte "intuitiver" sein.
naitsabes, 12. 03. 2018, 22:44 Link
[klick] ignoriert Verzeichisse ohne Filme bzw. mit mpeg/vob Filmen, da das das Zielformat ist (werde ich noch ändern).
Das alte ffmpeg verhält sich anders als die aktuellen. Ich habe in die letzte PROCedure einen Eintrag gesetzt der "per default settings" auf dem RPCEmu funktioniert. Musst Du "händisch" aktivieren. Vielleicht spendiere ich noch eine Hardwareerkennung.
RPCEmu ist eigentlich nicht das Zielsystem und der Risc PC selbst auch nicht. Zu limitiert.
Was hättest Du gern intuitiver? Das Ding war eigentlich nur mit "works for me"-Status angedacht und den habe ich schon lange ;-)
Ich überlege ob ich mir die Zeit "ans Bein binde" und ein richtiges Programm daraus mache...
Überlegung1: riscos.openpandora.org/Diverses/Programmieren/menuneu.jpg
Überlegung2: riscos.openpandora.org/Diverses/Programmieren/FF_Window.jpg

Überlegung1 ist wahrscheinlich einfacher umzusetzen, weil feste Werte hinterlegt sind.
Überlegung2 bietet viel Raum für Unsinn, der dann wieder abgefangen werden muss ;-)
Raik, 13. 03. 2018, 07:02 Link
Ich vergaß...
errorline%=ERL/10 resultiert aus den Unterschieden !Edit / !StrongED. Ist aber nicht wirklich wichtig, sondern eher eine alte "Spielerei".
TastWindow ist bei mir i.d.R. Standard sprich "!Edit like". Bei einem Fehler wird die "Basicnotation" sprich 10, 20, 30 ... verwendet, auch wenn keine Zeilennummern vorhanden sind. !StrongED zeigt die realen Zeilennummern...
Ich habe das /10 auskommentiert. Die Null "wegdenken" kann sogar ich ;-)
Raik, 13. 03. 2018, 07:39 Link
"intuitiver" wäre z.B. schon Überlegung2.
Wenn das eine richtige DropFläche hat und einen kleinen Text ala "drop folder with mpgs here" ist das schon sehr "einsichtig". Wenn dann noch ein paar Menus dazukommen, wie schon im Bild angedeutet, oder gar was eintragbar ist, dann wird das schon ein richtig nützliches Tool.
Es ist halt immer die Frage, wer sowas dann wirklich benutzt, ich z.B. würde keine Filme auf dem RPCEmu umrechnen und auch nicht auf dem Pi (ich mache das aber sowieso nicht, weil ich es irgendwie albern und zu aufwändig finde, bin aber auch so gar kein VideoJunkie), aber mit so einem Tool wird es vielleicht für andere attraktiver und mit einem Titanium funktioniert es dann, oder einem Pi3, wenn er mal läuft. Für Bilder habe ich sowas ähnliches als Script, was ImageMagick benutzt und das ist super.
Und zur Motivation: 1) Du hast ja auch was davon, wenns hübsch aussieht und 2) das kann man schön stückchenweise umbauen, d.h. erstmal nur das Fenster rein als Anzeige, dann die Menüs oder RadioButtons, später noch die indirected Einträge und 3) die meisten Sachen, die benötigt werden sind ja i.P. fertig und müssen nur copy-pasted werden, da Du ja schon ein Fenster aufmachst, Templates nutzt, Drop-aufs-Icon abfragst. Extra4) Ich finde es unter Unix immer wieder bemerkenswert, wie krass mächtig die Programme auf der Kommandozeile sind (ffmpeg bspw) und wie schlecht oder auch nicht vorhanden schöne einfach zu benutzende Oberflächeneinbindungen dafür sind. Rsync ist auch so ein Beispiel. Oder AudioEncoder. Oder Bildconverter. Das war was, was bei RISCOS immer super war/ist - klicken und paßt (meistens zumindest).

Zum Pi3 Thema: Es scheint da auch noch andere Problemchen zu geben und vielleicht ist ja der (click!) zumindest zum Reinlesen interessant zur "Stabilitätsfindung".
naitsabes, 13. 03. 2018, 10:52 Link
Mmm, drop auf das Icon auf der Iconbar ist eigentlich eine Standardmethode ;-)
Ok, ich könnte das "vergurkte" Fenster bei Programmstart öffnen und mit "einbeziehen". Das ist wahrscheinlich einfach umsetzbar.
Für mich ist der Nutzen begrenzt. Wenn ich die Filmchen, die seit 2004 "angefallen" sind, umgerechnet habe, ist ja kaum noch was. Das was dann noch anfällt, ist bei sofortiger Bearbeitung schnell erledigt.
Ich muß mal schauen was ich mache. Bin aktuell in der "Findungsphase". Wieder mehr Hardware oder doch Software? Eigentlich aber ich lieber was in den Händen, als vor der Nase ;-)
Andererseits habe ich mit einem kleinen MediaCentre angefangen. Filmchen und Livestream schauen und aufnehmen geh schon. Wenig elegant aber tut. Videoschnitt, daran frickel ich gerade ein wenig. Ein "sauberer" Mix as ffmpeg und mplayer ;-)

Andererseits geht sehr viel über die Kommandozeile. Ich habe gestern Abend bei einem Filmprojekt meiner Tochter für die Schule Musik "druntergelegt" (unter Ihre Stimme) und den Abspann vertont.
Die meiste Zeit hat das Nachdenken über das "Wie" gedauert. Der Rest ging recht fix via ffmpeg.
Gegengerechnet gegen den Aufwand dafür ein Programm bzw. eine frontend zu schreiben... Ich könnte hunderte solcher Projekte nachvertonen ;-)

Schauen wir mal wozu ich Lust habe und wozu meine begrenzten Fähigkeiten ausreichen ;-)

Pi3: Meiner läuft eigentlich soweit stabil (wenn den der Pi-Top selbst nicht rumzicken würde). Das was ich "zum Leben" brauche tut eigentlich soweit.
Raik, 13. 03. 2018, 11:46 Link
Nächste Version. Ausgabe (Format/Ort) ist noch immer "fest", mpeg/vob/mpg werden weiter ignoriert, weil Zielformat.
Ansonsten habe ich ein paar Anregungen von oben aufgenommen und mir sicherlich wieder irgendwo ein Problem "eingebaut" ;-)
Raik, 14. 03. 2018, 06:55 Link
Neuer Raspberry Pi seit heute am Start...Modell 3B+. Click für den heise-Artikel darüber.
hubersn, 14. 03. 2018, 12:02 Link
weitere Hinweise zum "richtigen Tool" ...
Das Fenster öffnet "in richtig" natürlich erst bei Klick aufs Iconbaricon. Und insbesondere möchte man da doch zumindest noch ein schönes Drop Icon sehen siehe hier oder bei (!click).
telcontar.net/Misc/GUI/RISCOS/Files--file-select-2.png
Ich habe aber keine Ahnung, ob das ein "offizielles" Icon ist, die Systemeinstellung macht Drop ja über solche breiten Fenster mit Text und einer Pfadzeile, irgendwo gabs die Icon aber auch in schick mit wesentlich dickeren Pfeilen über so einer symbolischen Papierablage, habe ich jetzt aber nicht gefunden.

"... ein Problem eingebaut ..." , ist vor dem Hintergrund, daß der Herr Musk aktuell massiv vor KI's gewarnt hat, extrem interessant. Das spannende dabei dürften nämlich eher die "eingebauten" Fehler sein/werden.
naitsabes, 14. 03. 2018, 12:09 Link
Scheint so als ob der noch nicht RISC OS kompatibel ist. Oder habe ich was falsch verstanden?
Raik, 14. 03. 2018, 12:10 Link
Pi3B+ ... Interessante Neuigkeit. Und man nähert sich dem GBit Anschluß.
naitsabes, 14. 03. 2018, 12:15 Link
Ich weiß nicht, ob schon jemand RISC OS auf dem RPi 3B+ drauf getestet hat. CPU scheint identisch zu sein bis auf "höher getaktet", Videochip auch, nur WLAN hat sich geändert und LAN, wobei LAN dieselbe Chipfamilie ist, die von EtherUSB schon unterstützt wird. Könnte also durchaus sein, dass "alles" oder "alles außer Netzwerk, bitte einen der bekannten Ethernet-USB-Dongles verwenden" funktioniert.

Könnte gerade noch rechtzeitig gewesen sein, bevor 5.24 finalisiert wird...
hubersn, 14. 03. 2018, 15:55 Link
Ich verstehe ja ehrlich gesagt sowieso nicht, warum da nicht ein normaler EthernetChip drauf ist. Die Dinger sind, wenn man den Preisen für einfache(!) Netzwerkkarten glaubt, spottbillig und die Verbindung zu Broadcom sollte ja eigentlich da sein.
( Und "USBoverEthernNet" wäre irgendwie auch sinnvoller als andersherum. )

Wenn sie bei der Foundation oder ROOL geschickt unterwegs sind, taucht heute Abend einer in Bristol beim Usertreffen auf - dann gibts evtl. morgen schon erste Berichte.
naitsabes, 14. 03. 2018, 20:09 Link
Nicht Broadcom! Mit dem bekannten freien Betriebssystem gibt es da immer wieder Probleme wegen der geheimen Firmware. Mag sein das es so kostengünstiger ist. Ziel von der Himbeere war/ist es sehr kostengünstige Hardware zum Entwickeln in Schulen usw. anzubieten.

Auch bei mir läuft der RPi 3B (ohne +) ohne Probleme mit RISC OS, wenn da nicht ein paar für mich wichtigen Kommandozeilentools ausscheren würden.
cms, 14. 03. 2018, 20:46 Link
Hast Du denn mal probiert die einfach mal einem aktuellen GCC unter RISC OS "zu füttern" - vielleicht läuft es ja anstandslos durch und dann wieder besser.
naitsabes, 15. 03. 2018, 13:30 Link
@naitsabes: ???
cms, 15. 03. 2018, 14:18 Link
Ja, ob das was bringt weiß ich auch nicht, aber die Sourcen von sed sind bei (!click) vorhanden und man kann die ja einfach mal neu übersetzen und mit bißchen Glück bringt das ja was.
naitsabes, 15. 03. 2018, 14:42 Link
Sieht so aus als wenn das für Linux gedacht ist und ich habe keine Ahnung wie man unter Linux RISC OS Programme kompilieren kann. Damit wollte ich immer mal beschäftigen.
cms, 15. 03. 2018, 15:16 Link
Beim RPi 3B+ scheint aktuell nur das Netzwerk Probleme zu haben. Aber das scheint wohl nur eine Frage von Tagen zu sein. klick

Sicherlich werden sich mein Probleme wiederfinden.
cms, 15. 03. 2018, 22:18 Link
Zitat aus der Seite

Memory - Multiple register transfer 38512 23772%

- für einen Benchmark (3B vs 3B+) schon leicht "obszön" und auch die anderen Sachen sollte man deutlich merken, sofern diese Zahlen überhaupt stimmen:

Rectangle Copy - Graphics acceleration test 1563 645%
Icon Plotting - 16 colour sprite with mask 34789 1739%


Und - für gcc kann man mit -march -mtune bzw. -mcpu die ARM Varianten einstellen. gcc --target-help ist ein erster Anlauf dazu, (!click) ein zweiter. Ist aber wohl ein Einlese-intensives Thema, was sicher nicht auf Anhieb klappt.
naitsabes, 16. 03. 2018, 11:23 Link
Ist der Benchmark im Vergleich zum Risc PC? Vielleicht ein Bezug auf klick?
cms, 16. 03. 2018, 13:04 Link
Ich habe heute 'mal nach 'ner externen Festplatte gesucht. Die kommen in der Regel aber immer mit min. > 500 GB und wenigstens USB3.0-Anschluss daher (was man mit soviel Speicher soll ist mir schleierhaft). Sind also am RPI wohl nicht zu gebrauchen. Da habe ich erst dieses Jahr alles auf den RPI umgestellt, gibt's schon wieder kein Zubehör mehr dafür. Dafür dann schon wieder einen neuen RPI usw. Ist ja kein Wunder, wenn es keine gescheite Computer-Software mehr gibt (Entschuldigung, ich meinte diese "Apps"), wenn sich ständig die Hardware ändert... beim Commodore 64 hat es ja auch Jahre gedauert, bis es halbwegs vernünftige Spiele gab. Klar, ist ja auch viel Arbeit. Und diese braucht Zeit.

Was ist jetzt eigentlich mit diesen alten RPIs? Werden die noch weiterhin produziert?
Isip ay Sustansya, 17. 03. 2018, 10:09 Link
Bei mir funktioniert eine USB 3.0 Platte am Pi. Allerdings nicht besser.
Ansonste einzeln kaufen. Leergehäuse und kleine SSD.
Raik, 17. 03. 2018, 11:09 Link
USB3 ist rückwärtskompatibel. Und wenn unter RISC OS nur 256 GB benutzt werden, ist doch egal. Billiger wären kleinere Platte heute auch nicht (außer gebraucht). "... wieder kein Zubehör" stimmt also so nicht.
Toni, 17. 03. 2018, 11:12 Link
Hatte gerade was von Pollin in der Post.
Festplatte 703088
Gehäuse 721463
...
Raik, 17. 03. 2018, 15:54 Link
(!click) ist auch nicht schlecht und die Platte hat man entweder da oder holt sie für 3EUR irgendwo ab oder läßt sie sich schenken, IDE mit 8GB oder so.
naitsabes, 18. 03. 2018, 13:36 Link
Viel zu kompliziert mit USB Gehäuse und Festplatte/SSD. Einen USB Sticks kann man ohne den Klimbim direkt an den RPi anschliessen und da sollte man auch welche mit 2 GByte und vielleicht auch kleiner für ein paar Euro bekommen. Zusätzlich kann man ab und zu so etwas auch als Werbegeschenk ergattern. Hat auch den Vorteil das man nicht so ein riesiges Teil an das kleine Board anschliesst was nur Strom verbraucht. Es gibt da auch USB Sticks in recht kleiner Bauform, aber da muss man wohl mit den fetten 8 oder 16 GByte zurechtkommen.
cms, 18. 03. 2018, 13:54 Link
Bei USB Sticks habe ich so meine eigene Meinung. In Summe zu viele Ausfälle und zu langsam.
Als "Angsthase" habe ich immer mehrere Sicherheitskopien auf mehreren Datenträgern.
Ich habe für meine SSDs gar kein Gehäuse. Nur ein Adapterkabel USBzuSATA.

Bei [Drück mich] liegt die neue Version von BatchFFMPEG. Da ich es nicht geschafft habe die "Menüknöppe" zu füllen, erstmal eine "Ausweichlösung".
Raik, 19. 03. 2018, 05:35 Link
Sehr hübsch. Genau so, wie man sich einen schnellen Converter vorstellt !

Kann natürlich noch bißchen "polished" werden und mehr Optionen per Menu anbieten, aber die Speedbuttons sind doch genau das, was so ein Tool benutzbar werden läßt.
(Vorausgesetzt sie stimmen mit den eigenen Anforderungen überein, wo dann ein Config ins Spiel kommt.)

RAMdisc ist sicher unüblich aber sicher zumutbar und auf SDcards immer besser als !Scrap.
Der Quit Button ist nicht RISC OS like, vielleicht aber nützlich und solange nicht hunderte Leute das benutzen wird sich da auch keiner dran stören.

Kleiner Verbesserungsvorschlag noch, der ganz einfach umzusetzen ist: Benutz die von FFmpeg eingestellten Pfade in deiner Kommandozeile zum Aufruf. Dann kann man sich auch das Kopieren des Tools in die Library sparen und vermeidet so Ärger mit potentiell 2 vorhandenen Versionen. Einfach ein "<FFmpeg$Dir>." vor die generierte Zeile setzen. FFmpeg muß dann natürlich vorher gesehen werden.
naitsabes, 19. 03. 2018, 14:26 Link
Danke ;-)

Ich habe ja schon überlegt, Menüs etc. auszulagern.
Als config schweben mir Presets vor die man vielleicht sogar importieren könnte z.B. von xMediaRecode.

RAMDisc war meine Wahl, weil leicht zu finden und nicht dauerhaft. Das zu ändern ist unerheblich.
Ich hybe eine Version da ist Quit = Cancel und schließt nur die Ausgabedatei und setzt den Zähler zurück. Ist im nachhinein vielleicht sogar besser, wenn man sich mal verwählt hat z.B. im Ausgabeformat. Morgen vielleicht ;-)

FFmpeg$Dir ist auch nicht einheitlich. Je nachdem wo es herkommt ist es nackt oder mit kleiner App.
Bei "nackt" wird nichts gesetzt. Da hilft auch kein "sehen".
Library hat den Vorteil das es von überall funktioniert.
Aber auch hier grundsätzich kein Problem.

Ansonsten hätte ich noch einiges an Ideen. Der Funktionsumfang von ffmpeg ist ja nicht einmal angekratzt ;-)
Als Nahziel vielleicht ein beschreibbares Icon für weitere Befehle, schreibbar auch Resolution und Codec, wenn die Voreinstellungen nicht passen...
Später vielleich flexiblere Pfade...

Momentsn überlege ich wie ich das "manuelle Schneiden und Zusammensetzen" grafisch umgesetzt bekomme. Untertitel, nachvertonen... Das ganze soll irgendwie zu einem MediaCentre [klick] werden. Streamen und Aufnehmen geht schon. Ein paar andere Sachen auch.
Aber langsam, sehr langsam. Ist nur Spass.
Raik, 19. 03. 2018, 15:02 Link
[klick] Quit = Cancel. Ausgabedatei wird geschlossen, Counter auf Null gesetzt. Die Obey in der RAMDisc bleibt erhalten bis wieder was "draufgeworfen" wird und kann solange manuell bearbeitet oder gestartet werden.
Raik, 19. 03. 2018, 19:59 Link
Da der Erste scheinbar über die "Hürde" RAMDisc gestolpert ist... [klick] nutzt <BatchFFMPEG$Dir>.
Raik, 20. 03. 2018, 05:39 Link
Fein. Die gehören natürlich jetzt zumindest noch in einen Unterordner, damit sie nicht die ganze App vollmüllen und man auch weiß, wo man was rauslöschen muß. Eigentlich fand ich das ja gar nicht so schlecht, wenn diese Files in der RAMdisc auftauchen, aber es ist eben kein "easy-style" und RISCOS-alike schon gar nicht, wenn man dann erst das Helpfile lesen muß oder die Message beachten, daß man eine RAMdisc unbedingt braucht. Ich habe die immer an, aber davon kann man halt nicht ausgehen.

"MediaCentre" ist ja schon ein wenig sehr ambitioniert. Mein Tip wäre, für Einzelaufgaben Einzeltools zu basteln, also Converter, Audioextraktor, Cutter einzeln, auch wenn die letztlich natürlich alle auf ffmpeg zurückgreifen. Mergen kann das !ffmpeg anscheinend von sich aus schon.
naitsabes, 20. 03. 2018, 11:43 Link
Wenn das der Fehler war, verpacke ich die Obey noch anders.
Ich habe die RAMDisc auch immer aktiv aber man soll nicht von sich auf andere schließen. ;-)

Oben Links auf dem Screenshot sind ja schon Einzelanwendungen zu sehen.
Links ist die "Senderleiste" = aufgehübschte Obyes die die SenderURL an mplayer übergeben.
Record übergibt die URL an ffmpeg für die Aufnahme. Dann kann man mplayer "umschalten" und was anderes gucken als man aufnimmt. Alles noch etwas grob gebacken ;-)

FFCut bearbeite ich gerade. Als gefüllte Obey tut es, wenn ich die Zeiten übergebe.

"Nested Window" stürzt mit FFPlay immer ab, mit MPlayer geht es. Probiere gerade Film frameweise anzeigen und Schnittpunkte "übergeben". Nicht gerade trivial für einen Schlosser ;-)
Raik, 20. 03. 2018, 12:42 Link
Mal eine ganz praktische Frage: ich arbeite gerade an einem Text in EasiWriter und da es sich um einen Dialog handelt setze ich den jeweiligen Textblock der Übersicht halber vom Sprecher ab. Das funktioniert natürlich auch mit Tabstops aber ich vermute es gibt da auch elegantere Lösungen?
Einfach zwei Spalten einzurichten wäre allerdings auch nicht zielführend, da dann der Text relativ zum Sprecher verrutschen kann.
Patric, 22. 03. 2018, 12:42 Link
Zwei Styles anlegen und den einen für Text, den anderen für die Bezeichnung des Sprechers und dann immer schön die Styles abwechseln; vielleicht ?
naitsabes, 22. 03. 2018, 20:08 Link
Ich dachte eher an "Balanzierte Spalten", "Ausgeglichen und ausgerichtet"... ohne Trennline.
Ich habe das mit TechWriter in meiner Diplomarbeit genutzt. Weiß aber gerade nicht wie das in der englischen Version heißt und kann gerade nicht nachsehen.
Raik, 22. 03. 2018, 20:26 Link
Absatz mit hängendem Einzug. D.h. erste Zeile volle Breite, alle weiteren links eingerückt.
Sprecher: tab text enter

Oder wie von Raik angedeutet Sektion mit "hanging Heading" formatieren. Dabei ist "Sprecher:" die Überschrift.
Toni, 23. 03. 2018, 11:23 Link
Hört sich interessant an, Raiks Vorschlag habe ich (noch) nicht so richtig verstanden. Werde nachher mal sehen, wie weit ich mit diesen Stichworten bewaffnet komme, danke soweit schonmal!
Patric, 23. 03. 2018, 12:10 Link
RPi 3 B+: Jeffrey Lee hat den EtherUSB-Treiber hingebogen, Chris Gransden hat den ersten Performance-Test fürs Netzwerk gemacht. Bis zu 27 MiB/s kommen netto über die Leitung (wget, also vermutlich HTTP). Per NFS oder SMB liegt man zwischen 19 und 23 MiB/s.

Also ein deutlicher Fortschritt gegenüber realen 100MBit-Netzwerk-Durchsätzen, auch wenn es aufgrund der schlechten USB-Anbindung des RPi natürlich weit weg vom Maximum eines Gigabit-Netzwerkes ist.
hubersn, 23. 03. 2018, 13:07 Link
Ich hatte damals eine deutsche Version von Techwriter und kann mich nur dunkel erinnern.

Oben im Kopf Dokument wählen und dann im Hauptfenster via Menü Format --> Ändern...

Da gibt es eine Möglichkeit seitliche "Überschriften" zu wählen oder/und Spalten zu generieren, die sich abhängig voneinander "füllen" und "ausrichten" lassen.

Ist schon ziemlich lange her. Ich müsste selbst erstmal wieder üben.

Falls Du nicht weiter kommst, probiere ich am Wochenende mal.
Raik, 23. 03. 2018, 14:15 Link
Da das mit RPi3 ja so langsam zu werden scheint, Netzwerk etc. s.o.,hier mal noch ein (!click) zum passenden Gehäuse.
naitsabes, 24. 03. 2018, 12:35 Link
Passendes Gehäuse ist etwas übertrieben...

Bevor ich [klick] drucken konnte war Einiges an Nacharbeit notwendig.
Die Datei auf Thingiverse ist reichlich "unsauber" aber bei Bedarf ... ich könnte ;-)
Die Vorlage und mein Druck ist aber älter als das Pi3 ;-)
Raik, 25. 03. 2018, 01:04 Link
Danke für die Info. Wusste ich nicht, dass USB3.0 abwärtskompatibel zu 2.0 ist. Und auch war mir nicht klar, dass es scheinbar jede (externe) USB-Festplatte am RPI unter RISC OS tut, wenn ich euch richtig verstanden habe. Wenn man nach USB-Festplatten sucht, wie z. B. bei Conrad, steht da nicht dabei, dass die mit dem RPI und RISC OS kompatibel ist. Bei den Systemvoraussetzungen werden immer nur bestimmte Versionen von Windows, Mac OS oder Linux genannt. Ich kann also nicht davon ausgehen, dass die Festplatten mit RISC OS (oder FreeBSD usw.) funktionieren. Und woher bekommt man jetzt den Treiber für genau seine Festplatte her? Für Windows wird sowas ja in der Regel mitgeliefert.

Bisher konnte ich noch immer jedes RAW-Bild mit Tonis Software problemlos unter RISC OS ansehen. Etwas, was mit Windows nicht geht. Zumindest kennt Windows scheinbar das Format nicht. Es meckert. Die Bilder sind aber sehr groß (ca. 13 MB pro Bild), warum ich Toni auch noch keines geschickt habe. Leider ist die Kamera sowieso ein Fehlkauf gewesen. Die Bilder sind nicht nur hinsichtlich der Datenmenge viel zu groß. Das kleinste Format, das ich einstellen kann, das ist 1280 x 960 Pixel. Damit passen die Bilder aber noch immer nicht auf den Bildschirm. Ich hätte gerne 640 x 480 Pixel eingestellt. Oder wenigstens 800 x 600. Und die Videos damit kann man auch vergessen. Windows kann das Format wieder nicht abspielen. Unter RISC OS müsste ich es erst einmal umwandeln, was mit ffmpeg zwar irgendwie geht. Aber ewig dauert. Wahrscheinlich sind die Videos auch viel zu groß. Jedenfalls kann die mein Asus Eee PC auch mit zusätzlicher Software nicht vernünftig abspielen. Was soll man also damit? Zumal auch der Akku sehr speziell ist und nicht besonders lange hält...
Isip ay Sustansya, 25. 03. 2018, 18:53 Link
Im "Notbetreib" sollten die Platten immer funktionieren, wenn die sich an die Spezifikation halten.
Treiber brauchst Du i.d.R. nur für "erweiterte Funkionen". Ich hatte schon Platte, da waren die Treiber (für WIN) auf den Platten gespeichert.
Leider gibt es auch welche die nicht tun. Bisher hatte ich aber (fast) immer Glück. Fast war in dem Fall die Platte meiner Mutter, die RISC OS nicht möchte obwohl FAT formatiert.

Der Vorteil von RAW ist der Nachteil. Es sind Rohdaten ungepackt und unbefummelt.
Wer will heute noch 640x480? Wir rechnen in Megapixeln. Je mehr desto besser ;-)
Bei vielen "Anzeigern" kann man aber einstellen, in welcher Bildgröße man die Bilder angezeigt haben möchte.
Für die Videos könnte ich (m)ein Tool empfehlen ;-)
Raik, 26. 03. 2018, 11:55 Link
Insbesondere macht es wohl auch nicht so viel Sinn RAW Dateien zu benutzen, wenn das Ergebnis dann solche kleinen Bilder - ist halt alles relativ auf dieser Welt - sein sollen. Da kommt man sicher besser mit einem PNG, dafür aber doppelte Auflösung.
naitsabes, 27. 03. 2018, 12:35 Link
Neue Version [klick].
Was ist neu?
Wer die RAMDisc nicht mag, kann sich einen anderen Speicherort für die temporäre Obey wählen...
Help geht nicht mehr über Edit.
Close&Edit schließt die Ausgabe und öffnet die Obey im Editor. Änderungen möglich. Nach dem Speichern wird via Convert die Geänderte gestartet, solange kein neuer Job erstellt wurde. Ansonsten gehen alle Aktionen im Fenster auf den neuen Job, Änderungen im alten Job müssen dann "von Hand" gestartet werden.
Cancel löscht die zuletzt erstellte Datei, auch wenn die in Edit offen ist! An der Stelle muß ich nochmal nachdenken. Ist nicht ganz sauber gelöst. Ein neuer Job hätte den gleichen Namen wie der in Edit, das wollte ich noch abfangen, ist mir gerade eingefallen. :-(
Ansonsten dies und das. Viel Unsinn durch Try&Error etc.
Raik, 28. 03. 2018, 08:33 Link
Fehler beseitigt. Habe die Datei nochmal getauscht. Link ist gleich geblieben.
Raik, 28. 03. 2018, 09:21 Link
The annual RISC OS Awards poll undertaken by RISCOSitory on the RISC OS
Awards website is now open for votes:

http://www.riscosawards.co.uk/2017/

.
naitsabes, 28. 03. 2018, 12:08 Link
Ich habe einen kleinen Blog-Eintrag verfasst zum Thema "4K-Monitor und Raspberry Pi 3 B+ mit RISC OS". Das MDF taugt auch für den ARMX6/Wandboard Quad.

Klick!
hubersn, 28. 03. 2018, 15:18 Link
Richard Walker hat im JASPP-Forum sein USB-Joystick-Modul vorgestellt: https://forums.jaspp.org.uk/forum/viewtopic.php?f=8&t=396

Vielleicht für die Retro-Freunde demnächst interessant, Jon Abbott baut die Unterstützung in ADFFS gerade ein, damit die alten Spiele, die das TSP-Interface und/oder das RTFM-Interface unterstützen, damit funktionieren.

Ich versuche mal, ob ich meine USB-CompetitionPros damit ans Laufen kriege.
hubersn, 28. 03. 2018, 15:28 Link
Mein MadCatz wird am MX6 von USBJoystick zumindest erkannt via USBJoystick_List ob ich den auch nutzen kann, keine Ahnung.
Das Titanium fãhrt nicht mehr hoch bei eingestecktem Joystick bzw. hängt sich auf, wenn ich den nachträglich stecke.
Raik, 29. 03. 2018, 20:50 Link
zu ffmpeg-tool _ ich würde ja die drop-kachel fürs tmp-dir ins hauptmenu verfrachten und die getroffene Auswahl merken. Das HelpDisplay ist hübsch, funktionell tats die Vorgängerversion mit Edit aber auch. Jetzt fehlt noch selbstgemalte Vektorgrafik dann bist Du mit der Oberfläche "durch".
Guck Dir mal indirected Textfelder an, dann kann man Dateiformat etc. evtl. auch eingeben. Ist sicher overkill, aber eben auch nicht wirklich komplex.
naitsabes, 30. 03. 2018, 23:33 Link
Die Olympus Though, Garmin Oregon 750c tun sofort und klaglos am Raspberry Pi unter RISC OS. Zumindest kann ich problemlos Daten hin- und herschieben. Der Datenlogger Holux GPSport 260 tut es dagegen nicht. Ich kann den nur über eine Software auslesen, die nur unter Windows läuft und speziell mit dem Gerät mitgeliefert wird (Holux eZTour / ezTour Plus). Mit USB habe ich mich nie genauer beschäftigt. Scheinbar können da verschiedene Protokolle darüber laufen. Wenn das angeschlossene Gerät gerade das richtige Protokoll "spricht", dann funktioniert es auch unter RISC OS am RPi. Wie ist das aber z. B. mit einem USB-Drucker? Ich habe mir nie einen Drucker mit USB-Anschluss gekauft, weil ich gar nicht weiß, ob dieser dann überhaupt mit RISC OS funktioniert. Das Thema Festplatten hatten wir ja schon einmal.

Insofern wäre es wünschenswert, dass man hierzu mehr (zeitlose) Artikel finden würde. Das sind Informationen, die der Anwender braucht. Ich hatte jahrelang die Archive abonniert gehabt, aber nie dergleichen an Information gefunden. Weshalb ich sie dann auch irgendwann eingestellt habe. Vielleicht wären das auch Artikel, die nicht nur für Anwender von RISC OS interessant wären. Sondern generell. Bisher sehe ich eigentlich nur die Möglichkeit, sich die ganzen Informationen selbst im Web zusammenzuklauben.

Wenn man etwas schreibt oder verfasst, sollte man sich halt immer fragen, wie sinnvoll oder nützlich diese Informationen für andere sind. So wie Stefan es auf seiner Webseite (was bitteschön ist ein "Blog"?) mit dem 4K-Monitor am RPI gemacht hat. Aber auch hier gilt leider, dass die ganzen Informationen, die gegeben werden, übers ganze Web verteilt werden und man unter Umständen gar nichts davon mitbekommt.

Meine persönliche Meinung ist natürlich die, dass man soviel Fläche unter RISC OS eher nicht braucht, unter Windows aber schon, weil die Oberfläche von Windows bei weitem nicht so intelligent aufgebaut ist wie unter RISC OS. Und natürlich die, dass der Mausweg immer weiter wird, je größer die Bildschirmauflösung und damit die nutzbare Oberfläche wird, was ich eher als Nachteil sehe. Aber das sind Meinungen, keine direkten nützlichen Informationen für den Anwender.

Das mit RAW war bisher nur eine Spielerei für mich. Ich kann damit Tonis Software nutzen. Aber da ich keine Ahnung von Bildverarbeitung und dergleichen habe, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, was man eigentlich damit macht oder machen kann oder was der Vorteil gegenüber JPEGs ist. Es sind Rohdaten, soweit OK, in denen mehr Informationen stecken als in JPEGs, die ja komprimiert sind oder sein können. Soweit, so gut. Nur, was macht man mit diesem Mehr an Information? Wurde dazu schon einmal ein Artikel z. B. in der GAG-News abgedruckt? Solche Dinge sind halt interessant.

Bei der Digitalkamera Nikon Coolpix L27 ist es so, dass ich bereits in der Kamera selbst das Aufnahmeformat 640 x 480 Pixel einstellen kann (sowie diverse andere auch). Dafür ist die Kamera gegenüber der Olympus Though aber langsam und träge. Auch kann sie kein Panorama. Die Olympus Though kann bei Panorama-Aufnahmen aber auch "nur" drei Aufnahmen aneinanderkleben und diese auch nur im JPEG-Format abspeichern (nicht: RAW). Mein Samsung BC2710 (Mobilfunktelefon mit eingebauter Kamera) kann dagegen im Panorama-Modus 6 Aufnahmen aneinander kleben. Und das Berechnen geht - im Gegensatz zur Oympus Though - auch recht schnell. Allerdings ist das Bildformat wesentlich kleiner. Mir persönlich fehlt ein brauchbares Stativ für das Samsung BC2710. Die Form ist ganz anders als die von einem Smartphone, und auch verfügt es über kein genormtes Innengewinde für ein Stativ. Sonst hätte ich die Olympus Though wohl auch nicht gekauft.

Für die Verarbeitung von digitalen Videos jedenfalls braucht man wohl auch einen ziemlichen "Overkill"-Computer. Und auch hier wären (zeitlose) Artikel schön, welche einfach die Grundlagen erklären. Sonst gilt auch hier: im Web sammeln gehen.

Wie man einen USB-Treiber unter RISC OS schreibt, frage ich mich schon seit langem. Auch hier wären Artikel oder Programmierkurse wünschenswert.

Soweit mal von mir. Dann noch allen Lesern hier ein schönes Oster-Wochenende!
Isip ay Sustansya, 31. 03. 2018, 08:02 Link
Wo die Reise mit dem Convert-Tool hingeht weiss ich noch nicht. Für mich macht es jetzt schon mehr als es ursprünglich sollte. Wozu eine Vektorgrafik? Stehe auf dem Schlauch.
Ich habe überlegt das iconbarmenü bis auf quit komplett weg zu lassen. Sollte ja eine "alles in einem Fenster" Lösung werden.
Beschreibbare Icons habe ich im Hinterkopf. Da ist nur leider mehr abzufangen weil ffmpeg unter RISC OS anders reagiert als unter WIN und Linux. Einige Formate laufen ohne weitere Spezifizierung auf einen Fehler, während WIN uns Linux an der Stelle klaglos tun.
Vielleicht führe ich noch eine config ein, damit man sich die Knöpfe selbst belegen kann.
Nötiger brauche ich aber ein Tool zum Schneiden. Darauf liegt aktuell mein Fokus. Nach den Osterferien.
Raik, 31. 03. 2018, 11:33 Link
Fohe Ostern auch von mir.
Raik, 31. 03. 2018, 11:39 Link
Das mit der Vektorgrafik sollte nur heißen, daß Du dann in einem kleinen Tool alles mal ausprobiert hättest, was die Oberfläche so erlaubt und was man gemeinhin damit so programmieren kann. Icons, Textfelder, Buttons, Grafiken. Events und Messages würden noch fehlen, aber die sieht man ja auch nicht wirklich.
Kurz: Es war eher so ein "Spruch".

Von mir auch Allen hier ein schönes Osterwochenende.
Esst nicht zuviele Eier und Süßes, das macht nur "schwere Knochen"; und geht mal Krokusse angucken, wenn das Wetter danach ist. Darum geht's ja auch ein bißchen bei dem Fest.
naitsabes, 31. 03. 2018, 12:19 Link
Kannst Du bitte mal belegen warum Windows mehr Fläche braucht als RISC OS.
cms, 31. 03. 2018, 14:07 Link
Vielleicht hilft ja das Zeugels wie gawk und sed, die ich Carlos mal gemailt habe :-)
HzN, 31. 03. 2018, 17:53 Link
Ja, sed und gawk laufen und ich habe meinen RPi3 reaktiviert.

D A N K E

Woher kommen die Programme? Selberkompiliert? Wenn ja, dann schick doch einen Anleitung wie man das macht an die GAG News. ;-)
cms, 31. 03. 2018, 18:56 Link
Kannst Du bitte mal belegen warum Windows mehr Fläche braucht als RISC OS.

Das ist einfach weil es dafür unzählige Beispiele gibt. Unzählig aber nur wenn Du unter dem Oberbegriff Windows auch die dazu notwendigen Programme als Platzverschwender akzeptierst. Sonst beschränke ich mich eben auf Windows alleine. Auch das alleine benötigt sehr viel mehr Desktop Oberfläche. Nun kannst Du sagen schalt halt alle Tool-Bars, Info-Leisten usw. ab, dann hast Du den Platz. Klar, aber dann ist es ja noch beschissener als es eh schon ist. Will sagen, wenn man hierüber diskutiert, ist es für mich logischerweise Vorraussetzung, auch die Funktionalität, die direkt per Maus erreichbare Funktionalität, zu berücksichtigen.

Beispiel die Adressleiste oder Standardschaltfläche des Explorers. Wenn ich diese Leisten abschalte, dann "gewinne" ich zwar Platz, aber auf Kosten der Funktionalität. Und das was die diese im Explorer bieten muss ja fast eingeschaltet bleiben, denn es ist das, was RISC OS Dateifenster ohne diese Platzvergeudung bieten.
Markus, 31. 03. 2018, 19:42 Link
Markus hat es kapiert, cms anscheinend nicht. Das heißt jetzt aber nicht, dass ich jemanden nahetreten möchte.

Ein Beispiel dafür, dass Windows wesentlich mehr Fläche benötigt als RISC OS, ist z. B. die Tatsache, dass unter Windows Fenster immer automatisch in den Vordergrund geholt werden, wenn man auch nur darauf klickt oder sie verschieben möchte. Die Funktionalität mit der Maus hat Markus schon gut beschrieben. Weil RISC OS schon von Haus aus eine 3-Tasten-Maus unterstützt, und das auch noch auf eine sehr logische (intuitive) Art und Weise, könnte man sich ungefähr jeden zweiten Schalter ("Button") sparen. Unter Windows bieten viele Programme wie z. B. das ftp-Tool hier oder der Total Commander eine zweispaltige Arbeitsfläche an (links ein Ordnerinhalt und rechts ein Ordnerinhalt). Ich kann über sowas Primitives nur lachen. Das kommt mir vor wie GEOS von 1985. Bei RISC OS (WIMP) schiebt man einfach die Dateien per Drag & Drop hin und her. Und das auch noch zwischen verschiebenen Programmen und Systemen. Die UNIX-Idee, halt nur graphisch.

Das Fenster des Dateiexplorers kannst du bildschirmfüllend aufziehen. Selbst wenn in der Datei nur 2 oder 3 Dateien vorhanden sind. Der Rest der Fläche ist ungenutzt. So etwas geht unter RISC OS z. B. auch nicht. Das Filerfenster lässt sich nicht größer ziehen als notwendig.

Unter Windows 10 ist das ganze noch schlimmer geworden, als es eh schon war. Weil, man das Teil für eine Fingerbedienung konstruiert hat. Dadurch braucht es noch mehr Fläche. Weil, man kann mit einem Finger halt einfach nicht so präzise arbeiten wie mit einer Maus. Geht ned.

Ich arbeite jetzt seit gut einem Monat mit SolidWorks unter Windows 10. Und bin furchtbar davon enttäuscht und deprimiert. Weil, alle haben so gut davon geredet und davon, wie schnell und effektiv man damit arbeiten kann. Und wie intuitiv man damit arbeiten kann. Stimmt nicht. Da funktioniert ja !Draw noch weitaus besser. Anscheinend haben die alle keine Ahnung oder was.

Der Aufbau und die Arbeitsweise der WIMP unter RISC OS sowie der meisten Programme sind für mich wesentlich durchdachter als auf jedem anderen System. Erst mit sowas kann man wirklich schnell und gut arbeiten. Und es gibt leider bis heute keine Alternative (was irgendwie unglaublich ist). Zumindest was die Bedienung und die Oberfläche betrifft. Aber das kennt ihr ja schon von mir.

Ein anderes Thema ist freilich die Kompatibilität zu anderen Systemen. Weil, heute wird ja viel im Netzwerk gearbeitet. Und hier gibt es unter RISC OS halt Probleme. Die Dinge wurden weiterentwickelt, nur, wer soll das alles für RISC OS umsetzen. Ich bin schon froh, wenn USB mit meinen Geräten tut.
Isip ay Sustansya, 01. 04. 2018, 06:44 Link
Ein Beispiel dafür, warum es so wichtig ist, dass Fenster eben _nicht_ automatisch in den Vordergrund kommen, ist das Drag & Drop: Man platziert ein zweites Fenster leicht verschoben über dem ersten. Dann packt man irgendwas aus dem ersten Fenster, das darunter liegt, und zieht es in das zweite, obere. Das würde so nicht gehen, wenn das erste Fenster in den Vordergrund geraten würde, sobald man darauf klickt. Und deshalb braucht die WIMP meiner Erfahrung nach wesentlich weniger Fläche als Windows.

Natürlich kann Windows inzwischen auch Drag & Drop. Und das auch zwischen verschiedenen Programmen. Allerdings kann Windows inzwischen dermaßen viel, dass es inzwischen eigentlich nichts mehr gescheit kann. Und insbesondere auch keine Kontinuität bei der Benutzerführung mehr hat. Was die Bedienung betrifft, meine ich. Die Programme sind nicht auf Drag & Drop optimiert wie unter RISC OS. Und meistens hat unter Windows ein Programm nur ein Fenster, das alles enthält.

Mit der Bedienung eines Computers, oder einer Maschine im allgemeinen, ist es doch wie mit einer Sprache: Man kommuniziert miteinander. Man tut sich halt leichter, wenn man die Wörter immer gleich schreibt. Und nicht 'mal so und dann mal wieder so. Insbesondere sollte es auch nicht zu kompliziert sein. Das wollte ich noch zu dem Thema schreiben. Und dann gut. Denn da ist ein neuer Artikel online, der noch gelesen werden will.
Isip ay Sustansya, 01. 04. 2018, 09:53 Link
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